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Anarchismus/Systematik der Richtungen

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Anarchismus

Inhalt

  1. Systematik der Richtungen
  2. Symbole
  3. Literatur
  4. AnarchistInnen

Historisch teilt sich der Anarchismus in zwei Hauptströmungen, den Kollektivismus (Wir) und den Individualismus (Ich). In ihrer Reinform werden diese Strömungen heute jedoch vielfach kritisch gesehen. Viele AnarchistInnen sind auch auf Grund der Erfahrungen aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts davon überzeugt, daß das Ich und das Wir gleichberechtigt nebeneinander stehen sollte.

Anarchistische Strömungen

(primäre Herrschaftskritik)

 
 
 
 
 

Jüngere Strömungen

  • Folk Anarchy (CrimethInc.) (richtet sich gegen die "Dinosaurier" und alten Leitfiguren des Anarchismus und propagiert einen Anarchismus der "einfachen Leute")
  • Postanarchismus (Saul Newman, Todd May, Lewis Call, Jens Kastner, Jürgen Mümken) (stellt die Eigendynamik in den Vordergrund und wendet sich gegen das Festhalten an alten Denkschemen)Bernd-Udo Rinas (versucht einen nicht-anthropozentrischen und damit postmodernen Anarchismusansatz)
  • Anarcho-Gaddafismus ist ein neueres Phänomen, das vor allem in Teilen der Schweiz auftaucht. Schweizer Anarchist_Innen betonen hierbei v.a. die Kompatibilität des Anarchismus mit dem Ansinnen des lybischen Revolutionsführers Muammar al-Gaddafi, die Schweiz als Staat aufzulösen. Auch wird eine Affinität Gaddafis Beduinenzeltkultur mit anarcho-primitivistischen Prinzipien herausgestellt.

Libertäre Strömungen

(partielle Herrschaftskritik, meint Strömungen die wichtige Herrschaftsbereiche unangetastet lassen)

Sonderformen und wesensverwandte Ansätze

Nichtanarchistische pseudolibertäre Richtungen