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Smash the system!

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Smash the system! (dt. Zerstört das System!) ist nicht nur ein Aufruf, der sicher seine Berechtigung als Untertitel auf sämtlichen anarchistischen Publikationen hat, er ist in letzter Zeit auch ein Leitmotiv für verschiedene Bündnisse, so z.B. das anarchistische "Wir wollen alles!"-Bündnis (Schweiz) und das kommunistische "... ums Ganze"-Bündnis, die mehr als nur ein paar Schnittpunkte miteinander haben.

Am "Wir wollen alles"-Bündnis beteiligen sich:

  • 1. Mai Aktionsgruppe Bern
  • Anarchistische Aktion Antifarecherche Thurgau
  • Bündnis alle gegen rechts
  • Fau Murifeld
  • Fau Thun
  • LAO - Libertäre Aktion Ostschweiz
  • LAW - Libertäre Aktion Winterthur
  • Libertäres 1. Mai Bündnis
  • Thun Sacco&Vanzetti Records

Am "... ums Ganze"-Bündnis beteiligen sich:

  • Antifa AK Mannheim
  • ak antifa potsdam
  • Antifaschistische Aktion Hannover
  • Antifa r4
  • Antifa Wetterau
  • Antifa Witten
  • Autonome Antifa [F]
  • Gruppe Emanzipatorischer Lüdenscheider AntifaschistInnen
  • Gruppe Gegenstrom
  • redical [M]
  • T.O.P. - Berlin

[Bearbeiten] Was "Smash the system!" nicht ist

"Smash the system!" bedeutet aber nun gerade nicht, wie das gleichnamige "Wir wollen alles!"-Bündnis der interventionalistischen Linken verlautbarte, systemimmanente Forderungen zu stellen und damit das System zu stützen:

  1. ...ein bedingungsloses Grundeinkommen, das jedem Menschen ein angenehmes Leben ohne Arbeitszwang und andere Repressalien ermöglicht,
    (Das Grundeinkommen macht nur in einem warenbasierten System Sinn, damit ist die Forderung nach Grundeinkommen gleichbedeutend mit der Forderung nach Aufrechterhaltung des Kapitalismus. Daß diese Forderung reine Polemik ist und die Gesetzmäßigkeiten von Markt und Kapital mißachtet, sollte auch nicht unerwähnt bleiben.)
    weiterführende Literatur: Mit dem Dreirad durch den Sozialstaat (wildcat, 1985)
  2. ...das bedingungslose Recht auf grenzenlose Bewegungsfreiheit für alle Menschen unabhängig von Pass oder Herkunft, einschließlich des Rechts auf Legalisierung für alle hier lebenden MigrantInnen.
    (Die Forderung nach Bewegungsfreiheit beinhaltet die Akzeptanz von Mächten, die Bewegungsfreiheit einschränken können und somit die Existenz des Staates.)
  3. ...Globale Soziale Rechte, die den uneingeschränkten Zugang zu Nahrung, Unterkunft, Gesundheitsversorgung, Bildung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für jeden Menschen garantieren.
    (Diese Forderung würde sich sinnvoll anhören, hätte es nicht Münteferings Heuschrecken-Kampagne gegeben. Diese Forderung impliziert nämlich, daß es Menschen gibt, die die geforderten Selbstverständlichkeiten aus bösen Willen verhindern und sagt nicht, daß die Ursachen im System liegen, da jenes durch die obigen beiden Punkte ja bereits als akzeptabel angepriesen wurde und nur einiger Reformen bedarf.)

Mit solchen Forderungen werden also Kapitalismus und Staat akzeptiert. Wer von solchen Überlegungen ausgeht, kommt zu einer ähnlich verkürzten Kapitalismus- und Herrschaftskritik, wie es bei attac der Fall ist.

[Bearbeiten] Weblinks

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