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Militanz bezeichnet im Französischen<ref>[http://www.cnrtl.fr/lexicographie/militant Centre National de Ressources Textuelles et Lexicales]</ref> und philippinischen Englisch ein vehementes Eintreten eines [[Aktivist]]en für eine Sache, die zumeist gewaltlos, etwa mittels [[Schrift]], [[Lied]] und [[Ziviler Ungehorsam|zivilem Ungehorsam]] umgesetzt wird.
  
 
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*[http://www.geocities.com/militanzdebatte/ Die Militanzdebatte] in der [[Interim (Zeitschrift)|Interim]]
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*[http://www.geocities.com/militanzdebatte/ Die Militanzdebatte] in der [[Interim (Zeitschrift)|Interim]] (Stand 1. Mai 2003)
  
 
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Militanz bezeichnet eine kriegerische Haltung[1], ein aggressives Auftreten[2] und eine physische oder verbale Gewaltbereitschaft von Personen oder Gruppen im Kampf für politische oder religiöse Überzeugungen. [3]

Ãœberblick[edit]

Für gewöhnlich organisieren sich Militante gegen die von ihnen wahrgenommene tatsächliche oder vermeintliche Unterdrückung und andere soziale, ethnische, ideologische und religiöse Missstände. Insbesondere in Teilen der radikalen Linken wird über Militanz als eine mögliche Aktionsform debattiert. [4]

Manchmal wird der Begriff auch verwendet, um eine Person mit stark verfestigter Meinung zu bezeichnen, zum Beispiel bei den Ausdrücken militanter Pazifist[5]. Dabei bezeichnet Militanz auch bestimmte philosophische, religiöse oder andere Theorien und Programme, die sich des innewohnenden Gewaltpotenzials bedienen oder dieses schüren. Der Terminus militanter Staat bezeichnet einen hochgerüsteten oder ideologisch aggressiven Staat.

Militante Personen - Individuen oder aus Bürgern zusammengestellte Gruppen - haben sich üblicherweise einer Sache verschrieben und für ihre Aktionen trainiert.

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird ein Militanter häufig mit einem Terroristen gleichgesetzt.

Andere Sprachen[edit]

Militanz bezeichnet im Französischen[6] und philippinischen Englisch ein vehementes Eintreten eines Aktivisten für eine Sache, die zumeist gewaltlos, etwa mittels Schrift, Lied und zivilem Ungehorsam umgesetzt wird.

Herkunft[edit]

Der Ausdruck wird abgeleitet vom Lateinischen des 15. Jh. Dort bezeichnete militare das Dienen als Soldat (lat. miles). Von diesem Begriff abgeleitet wird auch das Militär des staatlichen Bereichs[7], demgegenüber Militanz zumeist eine programmatische und strukturelle Neigung zur Aggressivität im zivilen Bereich darstellt.

Siehe auch[edit]

Einzelnachweise[edit]

  1. Thurich, Eckart: pocket politik. Demokratie in Deutschland 2006 Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2006
  2. The Free Dictionary
  3. Stichwort militant beim DWDS
  4. Universität Kassel: Anmerkungen zur Gewaltdebatte nach dem G8
  5. Poltisches Wörterbuch der Frankfurter Rundschau
  6. Centre National de Ressources Textuelles et Lexicales
  7. Meyers Lexikon Online

Weblinks[edit]

Kategorie:Widerstand