Wie kann eine anarchistische Wirtschaft aussehen?

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AnarchistInnen lehnen sowohl den gegenwärtigen Kapitalismus, als auch den Staatskommunismus ab, da in diesen Systemen stets Menschen unterdrückt werden. Zu allen Zeiten wurden deshalb Alternativen entwickelt. Grundsatz aller anarchistischen Wirtschaftsformen sind: SELBSTBESTIMMUNG und HERRSCHAFTSFREIHEIT.

Was gibt es also konkret für Alternativen?

Der FREIHEITLICHE SOZIALISMUS strebt eine Wirtschaft an, in der Waren ohne Geld produziert und verteilt werden. Kollektive sollen die Verteilung der Arbeit gemeinschaftlich regeln. „Alle nach ihren Fähigkeiten - alle nach ihren Bedürfnissen.“ ist einer seiner Grundsätze.

Eine ganz praktische Umsetzung ist der ANARCHOSYNDIKALISMUS. ArbeiterInnen organisieren sich in „Syndikaten“ (Basisgewerkschaften), die die Betriebe übernehmen sollen, um Arbeit gemeinschaftlich und selbstorganisiert zu verrichten.


Verschiedenste Richtungen des libertären Sozialismus gab und gibt es, die auf verschiedene Weise die Ideale praktisch umsetzen: Kommunebewegung, Einkaufsgemeinschaften...


Daneben gab und gibt es verschiedene kleinere Bewegungen, wie den sogenannten Primitivismus. Er strebt eine ‚Rückkehr zur Natur’ in eine bäuerliche Selbstversorgung an.


[Bearbeiten] Siehe auch

Wirtschaft, Anarchosyndikalismus

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