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Difference between revisions of "Talk:Demosprüche"

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::: Wieso das den? ich fand den eigentlich Okay....
 
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::::Du wolltest den doch weghaben? Na mir ist das jetzt egal, lösch was du willst.  Gruß --[[Benutzer:Godwin|Godwin]] 00:17, 21. Okt 2007 (UTC)
 
::::Du wolltest den doch weghaben? Na mir ist das jetzt egal, lösch was du willst.  Gruß --[[Benutzer:Godwin|Godwin]] 00:17, 21. Okt 2007 (UTC)
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:::::Hab mal den Spruch "Eure Eltern sind Geschwister" rausgenommen, mir relativ egal wer das in welchem Zusammenghang sagte, der Spruch soll nur mit sowieso schon sozial geächtete form der Liebe eine Beleidigung sein. Nicht geringer Dumm wie „Ihr seit alle Schwul“ „Eure Frauen sind Neger“ oder „Scheiss behinderte“ Killer Hase
 
* Erst einmal ist der (umgewandelte)spruch "alles für alle . und das umsonst" für hiesige verhältnisse als teil einer aneignugskampagne zu sehen (öffentliche räume usw.) also durchaus programm, lässt aber - und das konnte mir keiner der parolenrufer erklären -die produzenten, also die ArbeiterInnen, HandwerkerInnen aussen vor, die das, was der andere umsonst haben will, erstmal produzieren muss -- was mich eigentlich aber - als nichtakademikerin - wirklich wütend machte sind die sprüche wie "ohne bildung wäre ich terrorist" 1. die meisten sogenannten terroristen (mag sich jede/r einen aussuchen) sind menschen mit sehr hoher bildung und 2. jeder der keine universität besucht, was wird ?.... also, ihr mögt zwar die zeit haben, seitenlange abhandlungen für "anarchismus " und "demosprüche"zu schreiben, aber ernstgenommen wird eigentlich nur der/ die, die es auch zu leben versuchen.
 
* Erst einmal ist der (umgewandelte)spruch "alles für alle . und das umsonst" für hiesige verhältnisse als teil einer aneignugskampagne zu sehen (öffentliche räume usw.) also durchaus programm, lässt aber - und das konnte mir keiner der parolenrufer erklären -die produzenten, also die ArbeiterInnen, HandwerkerInnen aussen vor, die das, was der andere umsonst haben will, erstmal produzieren muss -- was mich eigentlich aber - als nichtakademikerin - wirklich wütend machte sind die sprüche wie "ohne bildung wäre ich terrorist" 1. die meisten sogenannten terroristen (mag sich jede/r einen aussuchen) sind menschen mit sehr hoher bildung und 2. jeder der keine universität besucht, was wird ?.... also, ihr mögt zwar die zeit haben, seitenlange abhandlungen für "anarchismus " und "demosprüche"zu schreiben, aber ernstgenommen wird eigentlich nur der/ die, die es auch zu leben versuchen.
 
(''mayra'')21.10.
 
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Revision as of 12:15, 6 February 2008

Wo kommt eigentlich "Alles - für alle - und zwar UMSONST!!" her? Haltet mich nicht für dämlich, aber was ist damit gemeint? Ich weiß die Aussage ist simpel, aber... Ich persönlich finde den Spruch ja saudämlich, weil er erst mal spontan als unmöglich erscheint. Und jeder Normalo wird das wohl kaum anders sehen. Bei dem Spruch spätestens schnallen die meisten ab. Der Spruch ist m.E. weder witzig noch konkret. Da es keine ernstzunehmende Forderung ist, ist es gar keine Forderung. ich habe den Spruch buislang so verstanden, das es als Gegengewicht dient zu der immer weiter zunehmenden Verteuerung und Monetarisierung. Soweit daccord. Wie alt ist der Spruch? Ich denke ein guter Demospruch muss beim Publikum irgendetwas auslösen, worüber man nachdenkt. Ich selbst, als eher kritischer Mensch, denke darüber aber nur "totaler Quatsch". Wenn da jetzt mehr dahintersteckt, was man noch erläutern muss ist es aber auch kein guter Spruch. Der beste Spruch ist kurz und verständlich und nachvollziehbar.

Wenn ich die Infos auf /bastalinkejugend nehme, wo steht:"Wenn wir sagen „Alles für alle und zwar umsonst!“, meinen wir, dass es allen Menschen möglich sein muss, eine kostenlose Bildung zu erhalten, kostenlos Bus zu fahren und kostenlosen Zugang zu kulturellen Veranstaltungen zu haben." Dann heisst das doch, wenn wir einmal davon absehen, das das Geld als solches abgeschafft wird, das da ein Staat gefordert wird, der all' das bezahlt. Und dieser Staat wird sich das Geld besorgen müssen von Bürgern oder Unternehmen. D.h. also das dieser Spruch doch wohl waschechter Kommunismus ist und nicht etwa anarchistisch? -- Vinci 02:14, 7. Jan 2005 (UTC)

Gemeint ist damit der anarchistische Gütertransfer, der ohne Geld abläuft und somit "umsonst" im Sinne von kostenlos ist. (ala Du gehst zum Bäcker und nimmst dir ein Brot) Alles für Alle heißt nur, dass alle Güter, die produziert werden auch allen zustehen, was im Kapitalismus ja nicht der Fall ist. --(A)nark 02:34, 7. Jan 2005 (UTC)
Also in meinen Augen ist es nur EINE Möglichkeit: "ohne Geld".
Ich weiss nicht, aber der kommt, glaub ich vom zapatistischen "Alles für Alle.", einem der wichtigsten Grundsätze; versehen allerdings mit dem Zusatz: "Nichts für uns." Womit klargestellt werden soll, dass es nicht darum geht, der EZLN irgendwelche Ressourcen oder Machtpositionen zu erkämpfen; sondern eben, dass allen alles gehört. Bisschen typisch ist es schon, dass im deutschsprachigen Raum der Zusatz verschwunden ist, und durch das fordernde "und zwar umsonst" ersetzt wurde. So ist es weniger eine konkrete Leitlinie für Politik, sondern eher ein konsumorientiertes Aneignen. Was, so denk ich, auch legitim ist in einer eigentumsorientierten Gesellschaft. --ana 11:10, 7. Jan 2005 (UTC)
Das klingt ja schon viel interessanter. Aber warum "und zwar umsonst" legitim? Geht es um Legitimität? Was ich vermisse ist dabei das Element, was fordert und anklagt aber doch auch erfüllbar ist. So ist der Satz auf jeden Fall nur für die gedacht, die eh der selben Meinung sind. -- Vinci 21:21, 13. Jan 2005 (UTC)
ich weiß zwar nicht woher der spruch stammt, finde ihn aber exzellent, und zwar gerade weil er keine direkte "realpolitische" forderung transportiert, sondern die utopische möglichkeit eines ganz anderen zusammenlebens als desjenigen unter kapitalistischer konkurrenz aufscheinen lässt. eine forderung ist er nämlich sehr wohl.
außerdem: wer entscheidet denn bitte nach welchen kriterien, ob eine forderung "ernstzunehmen" ist? du? wenn "alles für alle und zwar umsonst" nicht ernstzunehmen ist, ist dann "keine macht für niemand" ernstzunehmen? oder überhaupt die idee einer herrschaftsfreien gesellschaft?
auch die behauptung, dass der beste spruch "kurz und verständlich und nachvollziehbar" sein müsse, teile ich nicht. zum nachdenken anregen können auch und gerade aktionen/sprüche/..., die nicht der erwartungshaltung des publikums entsprechen, sondern störungen in der normalität verursachen und somit (im besten fall) plötzlich die möglichkeit ganz anderer freiheiten aufzeigen. lies beispielsweise mal das handbuch der kommunikationsguerilla.

--80.228.93.146 18:36, 7. Jan 2005 (UTC)

Also ich gehe ganz stupid danach, was so ein Spruch mit mir macht - und obgleich ich mich auf eine Art als Anarchist bezeichnen würde, turnt der mich ab und erst mal nur ich nehme ihn nicht ernst. Was dann eher normale Menschen daraus machen kann ich mir vorstellen. Insofern ist er glaube ich eher wirkungslos oder sogar schädlich. Wir wollen dich eine Solidarisierung erreichen, oder?

@vinci

wo is denn der unterschied zwischen anarchosyndikalismus (meiner meinung nach einzige funktionierende form der anarchie) und kommunismus? ich sehe ehrlich gesagt keinen, da im kommunismus doch letztendlich auch die abschaffung des staates ziel ist. mfg l.

1) "kommunismus" bezeichnet eine gesellschaft der gleichen, ist also in der exakten definition eine zustandsbeschreibung. das ist auch gemeint, wenn vom anarchistischen kommunismus (kropotkin et al) die rede ist. wenn du diese definition zugrunde legst, d'accord.
2) nun ist aber oft von "dem kommunismus" die rede, wenn eigentlich "marxismus" und/oder "leninismus" gemeint ist - das ist nämlich das, was in den ganzen grüppchen drinsteckt, die sich das k-label aufkleben. auch die erzählen gern was vom absterben des staates usw., bloß: vorher wird erstmal eine handfeste diktatur errichtet. und einen schönen tages sagt sich der staat dann, "baby it's time to go", zack, absterben, kommunismus, alle glücklich, hurra. der haken: warum das so kommen soll, konnte mir noch niemand schlüssig erklären.
insofern unterscheiden sich anarchismus und "kommunismus" (wie gesagt eigentlich ml-ismus) nicht vom erklärten ziel, wohl aber vom weg dahin. und zwar so entscheidend, dass es aus meiner anarchistischen sicht ein unterschied ums ganze ist. --80.228.192.125 16:23, 10. Jan 2005 (UTC)

aus diesen gründen sehe ich im m/l-ismus keine form des kommunismus und halte es auch für falsch, diese so zu bezeichnen, da sie nur formen der diktatur sind und es schon ein widerspruch ist, das ziel der demokratie auf dem weg der hierarchisch geordneten gesellschaft anzusteuern. denn mit diesem ziel müsste man sich doch bewusst sein, dass die meisten probleme ihre ursache in der fremdbestimmung und ungleichheit haben. für mich ist deshalb jeder m/l-ist genauso wenig kommunist, wie ein autonomer nationalist anarchist ist. mfg l.

Also ich denke der Anarchosyndikalismus bedeutet ja, das sich Arbeiter selbst organisieren - z.B. in Gewerkschaften - und mit Direkten Aktionen für ihre Rechte kämpfen. Der Kommunismus hingegen lehnt doch die Selbstorganisation ab und möchte gerne zentralisieren. Ja, ich meine den Kommunismus wie ihn die Kommunistische Internationale definiert hat. M.E. ist der Kommunismus Bestandtteil der marxistischen Theorie. Ich würde auch sagen, das das Wesen des Kommunismus ist, das es die Gemeinschaft über das Individuum stellt. Ich denke das sich die Diktatur des Proteariats direkt und automatisch aus dem Menschenbild und der Zielsetzung ableitet. Wenn man das Ziel verwirklichen will braucht man die Diktatur. Gleichzeitig zerstört die Diktatur das, was sie zu erreichen versucht. M.E. sind Anarchisten gut beraten sich von kommunistischen Ideen fernzuhalten, weil die nicht auf eine Befreiung der Menschen hinausläuft. Mich interessiert nur, was am Ende herauskommt. Bei den Demo-Sprüchen habe ich aber das Gefühl - niemand macht sich über die Wirkung Gedanken... -- Vinci 21:21, 13. Jan 2005 (UTC)

naja, is halt nur definitionssache. ich für mich definiere den kommunismus als basisdemokratisches leben in kommunen. also syndikalismus und anarchie. mfg l.

Der Name

"Die leute riefen demosprüche" - das klingt irgendwie komisch, sagt Mensch das so?

zu weit

hi ihralso mache sprüche finde ich ein bissel zu hart. diese lassen sich auf eine stufe runter die ziemlich mies ist. ich wette nazis würden auch sprüche wie "ohne inzuht werd ihr gar nicht hier!" benutzen und dem ist doch wohl entgegen zu wirken oder?? -Jay

Da hast Du wohl recht, der Spruch ist voll gegen die freie Liebe gerichtet... x
"Hey ihr Nazis, Eure Eltern sind Geschwister!" ist einem Landser/Michael-Regener-Lied entlehnt. In dem Lied heist es nur "Hey ihr Zecken, Eure Eltern sind Geschwister!" Roland Ionas Bialke --85.178.192.65 21:31, 5. Apr 2007 (UTC)
Ich nehme die Inzestsprüche jetzt raus. --A disk 13:25, 21. Apr 2007 (UTC)
Also ich finde ziemlich viele von den Sprüchen und Parolen entweder verkürzt, Dumm oder einfach lächerlich... Weiss nicht was die mit Anarchisten wirklich zu tun haben. Meines erachtens sollte man sich überlegen, was man hier sammeln will.... ich kann auch gerne eine hand voll beispiele raussuchen--Killer Bunny 23:16, 10. Okt 2007 (UTC)

Ich finde so ne ausführliche Sammlung ganz nett. Die Apedia ist eine Enzyklopädie, das heißt, wir stellen Wissen dar. Sexistische, rassistische, homophobe usw. Sachen sollten keinen Platz hier finden (APOV), dumme und lächerliche Sprüche schon. :-) --A disk 12:53, 12. Okt 2007 (UTC)

dass nennt man PArolen^^ @ Der name
Ich finde, das Fördern der Dummheit, sollte nicht das Ziel, und auch keine nebenerscheinung, des Anarchopedias sein. Und irgendwelche wirklich dummen parolen "Eure Mutter haben euch nicht Lieb" sind für mich nichts weiteres als irgendwelche dummen beleidigungen, die wir nicht unter "Demosprüche" haben sollten. Auch irgendwelche verkürzte oder personifizirende Kritik ist meiner Meinung nach eher dummheit fördernd, als hielfreich...
Warum haben wir wohl so viele "Bush ist Scheisse" Kiddys? -.- --Killer Bunny 12:35, 14. Okt 2007 (UTC)
Na weil Bush Scheiße ist. :-p Ne aber im Ãœbrigen stimme ich dir wohl zu, mir hat es auch schon drei oder vier mal in den Fingern gejuckt, jeden 4. Spruch zu löschen, habe es dann aber gelassen, weil zumindest der Seitenzugriffszähler hier wohl auf eine gewisse Resonanz hindeutet und ein Löschen bedeutet in gewisser Weise auch immer ein Ausgrenzen... --X 14:00, 14. Okt 2007 (UTC)
Naja und wen irgend ein papenheimer bei irgend einem Artikel.. nehmen wir als Beispiel den Artikel Georg Bush Wen da ein lustiger kommt und reinschreibt das Bush ein Arschloch ist. Am besten noch als eigener absatz oder so...
Dann auch nicht löschen? ...
Der Spruch mit Mutter ist jetzt entfernt. --A disk 21:33, 15. Okt 2007 (UTC)
Wieso das den? ich fand den eigentlich Okay....
Du wolltest den doch weghaben? Na mir ist das jetzt egal, lösch was du willst. Gruß --Godwin 00:17, 21. Okt 2007 (UTC)
Hab mal den Spruch "Eure Eltern sind Geschwister" rausgenommen, mir relativ egal wer das in welchem Zusammenghang sagte, der Spruch soll nur mit sowieso schon sozial geächtete form der Liebe eine Beleidigung sein. Nicht geringer Dumm wie „Ihr seit alle Schwul“ „Eure Frauen sind Neger“ oder „Scheiss behinderte“ Killer Hase
  • Erst einmal ist der (umgewandelte)spruch "alles für alle . und das umsonst" für hiesige verhältnisse als teil einer aneignugskampagne zu sehen (öffentliche räume usw.) also durchaus programm, lässt aber - und das konnte mir keiner der parolenrufer erklären -die produzenten, also die ArbeiterInnen, HandwerkerInnen aussen vor, die das, was der andere umsonst haben will, erstmal produzieren muss -- was mich eigentlich aber - als nichtakademikerin - wirklich wütend machte sind die sprüche wie "ohne bildung wäre ich terrorist" 1. die meisten sogenannten terroristen (mag sich jede/r einen aussuchen) sind menschen mit sehr hoher bildung und 2. jeder der keine universität besucht, was wird ?.... also, ihr mögt zwar die zeit haben, seitenlange abhandlungen für "anarchismus " und "demosprüche"zu schreiben, aber ernstgenommen wird eigentlich nur der/ die, die es auch zu leben versuchen.

(mayra)21.10.