Still working to recover. Please don't edit quite yet.

Referentinnen:Widerstand im Alltag

Aus <a href="http://deu.anarchopedia.org/Referentinnen:Widerstand_im_Alltag">Anarchopedia</a>, dem offenen Wissensportal für und von AnarchistInnen
Jump to: navigation, search

Auf dieser Seite werden Einladungstexte, Beschreibungen, Programmvorschläge und andere nützliche Kleinigkeiten gesammelt, die für Workshops zu „Widerstand im Alltag“ brauchbar sein könnten. Zudem findest du hier Kontaktmöglichkeiten zu möglichen ReferentInnen


Textbausteine

  • Beispiel für eine Einladung zu einem Seminar zu Widerstand im Alltag – kann in abgewandelter Form auch für Workshops genutzt werden.

Alltag in den Widerstand bringen

Protest ist oft nur eine Handlung, die sich auf das Wochenende oder Events wie Wirtschaftsgipfel beschränkt. Dabei ist all das nur der Eisberg dessen, was uns im Alltag ständig begegnet – ob Fahrkartenkontrolle, sexistische Werbungen oder rassistische Diskriminierung im Bahnhof. All das ist aber auch eine Chance, Widerstand und direkte Aktion zur Alltagsgestaltung zu machen, um aus der permanenten Ohnmacht auszubrechen. Und viele Grundmuster kreativen Widerstands lassen sich auch ohne geplante Aktion fast beliebig anwenden – von verstecktem Theater bis hin zu subtilen Veränderungen an Plakaten oder Produkten im Laden. Dieses Seminar will daher zum einen Grundlagen direkter Aktion und Intervention vermitteln - neben Einführungen sind auch Übungen geplant, um sich z.B. die Techniken des versteckten Theaters anzueignen oder offensive Kommunikation aufzubauen. Je nach Wunsch sind auch Trainings im Bahnhof oder an anderen Stellen möglich, wo eine praxisnahe Umsetzung möglich ist. Aber das Seminar soll natürlich auch ein Raum für die Frage sein, welche Probleme und Ängste alltäglichen Widerstand verhindern und was Lösungen sein könnten. Besondere Kenntnisse sind nicht nötig – vorausgesetzt wird nur ein wenig Lust und Mut, Formen kreativen Widerstands auszuprobieren.


Zeitlicher Rahmen

  • Abendveranstaltungen und kurze Workshops zu Widerstand im Alltag sollten 2-3 Stunden umfassen können – gerade wenn es dazu kommt, dass einzelne Aspekte vertieft werden
  • Trainings mit Ãœbungen und Praxis-Einlagen sollten wenigstens als eintägige Veranstaltung ausgelegt sein
  • Um Raum für intensive Einführungen und (Praxis-)Ãœbungen zu schaffen ist ein Zeitraum von mindestens zwei, eher drei Tagen sinnvoll


Programm

An dieser Stelle eine Übersicht für ein mögliches Programm - die einzelnen Elemente können natürlich beliebig angeordnet werden, neue hinzukommen.


Basiswissen

  • Grundzüge von Direct Action und kreativem Widerstand
  • Voraussetzungen für Widerstand im Alltag - mental wie materiell
    • Die Herrschaftsbrille und den suchenden Blick ("Irritationsscan") trainieren
    • Umgang mit Ängsten: Widerstand im Alltag bedeutet, mich als konkrete Person anderen und ihren Fragen stellen zu müsen
    • Einbindung in gesellschaftliche Zwänge überwinden, ökonomische „Alternativen im Alltag“
  • Die optimale „Standard“-Ausrüstung - vom Edding bis zum Mars TV-Transparent
  • Aufbau von Aktions-Plattformen für spontane Handlungsfähigkeit
    • Direct Action-Tasche, -Kiste oder -Raum in jeder WG ...


Subversion

Verstecktes Theater

  • Methode des versteckten Theaters
  • Unterdrückungssituationen in U-Bahnen oder auf öffentlichen Plätzen darstellen
  • Utopie-Debatten an der Ladenkasse inszenieren
    • Passende Ãœbung: Nachstellen konkreter Situationen per Rollenspiel, Theater der Unterdrückten und Improvisationstheater inklusive gemeinsamer Reflexion
    • Praxisübung: Verstecktes Theater an Ladenkasse oder anderen, überschaubaren Räumen


Die Details des Alltag verändern

  • Irritation an überraschenden Punkten setzen, Aufkleber für Produkte in Läden, Einleger für sexistische Zeitungen
    • Ãœbungen zum Trainieren der Wahrnehmung: Stadtspaziergänge mit gemeinsamen Brainstorming (Werbeplakate, Läden usw.)
    • Passende Praxisübung: Besuch von großen Läden ...


Direkte Intervention

  • Grundidee direkter Intervention – Umgangsweisen mit Diskriminierungen aller Art (Zurechtweisung von Kindern im Zug, sexistische Anmache, homophobe Sprüche)
    • Passende Ãœbungen: Nachstellen konkreter Situationen per Rollenspiel, Theater der Unterdrückten und Improvisationstheater inklusive gemeinsamer Reflexion.
    • Praxisübungen: Fahrkartenkontrollen oder rassistische Ausweiskontrollen im Bahnhof sabotieren


Kontakt

An dieser Stelle können sich alle eintragen, die als Referentinnen für Widerstand im Alltag ansprechbar sind.

Kategorie:Referentinnenpool Kategorie:Aktionen