Still working to recover. Please don't edit quite yet.

Difference between revisions of "Konstantin Wecker"

Aus <a href="http://deu.anarchopedia.org/Konstantin_Wecker">Anarchopedia</a>, dem offenen Wissensportal für und von AnarchistInnen
Jump to: navigation, search
(neu)
 
K
 
(7 intermediate revisions by the same user not shown)
Line 1: Line 1:
'''Konstantin Wecker''' (geboren am 1. Juni 1947 in München) ist Sänger, Komponist, Liedermacher, Musiker und Schauspieler. Er sieht sich als spiritueller Romantiker und dem anarchistischen Lager zugehörigen Kommunisten. Die Bezeichung Marxist wehrt er mit der Begründung ab, dass er zu wenig Marx gelesen habe.
+
'''Konstantin Wecker''' (geboren am 1. Juni 1947 in München) ist Sänger, Komponist, Liedermacher, Musiker und Schauspieler. Er sieht sich als spiritueller Romantiker und dem anarchistischen Lager zugehörigen Kommunisten und sympathisiert offen mit der Linkspartei. Die Bezeichung Marxist wehrt er mit der Begründung ab, dass er zu wenig Marx gelesen habe. Der spirituelle Bezug besteht bei ihm in einer offenbar tiefen Religiosität bei gleichzeitiger Ablehnung der katholischen Kirche, aus der er vor Jahren austrat.
  
Nach der Veröffentlichung einiger Liedtexte in der Anarchopedia führte Bernd Drücke ein Interview für die gwr, in dem sich Wecker explizit zum Anarchismus bekennt. (Das dreiteilige Interview ist in Drückes Autorenarchiv im www.linksnet.de als pdf abrufbar.)
+
Nach der Veröffentlichung einiger Liedtexte in der Anarchopedia führte [[Bernd Drücke]] ein Interview für die [[gwr]], in dem sich Wecker explizit zum Anarchismus bekennt. (Das dreiteilige Interview ist in Drückes Autorenarchiv im [http://www.linksnet.de/de/autorin/Druecke_Bernd LinksNet.de] als pdf abrufbar.)
  
Postum bekennt er sich dort zum Sympathisanten der DDR-Oppostion und zum Kritiker der autoritären K-Gruppen der 68er-Bewegung. Gleichzeitig rechtfertigt er seine zögerne romantisch verklärte Haltung mit der Verantwortung, dass man junge Menschen nicht ins offene Messer laufen lassen soll. Die Grenze seines kleinbürgerlichen Drücke-Anarchismus besteht für ihn in dem Aufruf zu Ordnungswidrigkeiten, in der Art des Youtube-Videos zur Dresden-Blockade Anfang 2010.
+
Postum bekennt er sich dort zum Sympathisanten der DDR-Oppostion und zum Kritiker der autoritären K-Gruppen der [[68er-Bewegung]]. Gleichzeitig rechtfertigt er seine zögerne romantisch verklärte Haltung (sinngemäß) mit der Verantwortung, dass man junge Menschen nicht ins offene Messer laufen lassen soll. Die Grenze seines kleinbürgerlichen Drücke-Anarchismus besteht für ihn in dem Aufruf zu Ordnungswidrigkeiten, in der Art des Youtube-Videos zur Dresden-Blockade Anfang 2010.
  
In letzter Zeit ist eine verstärkte Kommerzialisierung seines Werkes zu beobachten, die aus wertkritischer Sicht durchaus hinterfragbar wäre. So sind sämtliche Texte in seinem Liedarchiv mit einer Kaufoption versehen und enthalten nun ein verschärftes Copyright-Vermerk. Auch hat er selbst in größeren Verantstaltungsräumen offensichtlich kein Problem Mindesteintrittspreise von etwa 20 Euro für seine Konzerte zu verlangen, wie er dies mit seiner "Anwalt der Schwachen"-Position vor einem Hartz4-Empfänger rechtfertigen kann, wird wohl ein Geheimnis der Weckerschen Doppelmoral bleiben.  
+
In letzter Zeit ist eine verstärkte Kommerzialisierung seines Werkes zu beobachten, die aus [[Wertkritik|wertkritischer]] Sicht durchaus hinterfragbar wäre. So sind sämtliche Texte in seinem Liedarchiv mit einer Kaufoption versehen und enthalten nun ein verschärftes Copyright-Vermerk. Auch hat er selbst in größeren Verantstaltungsräumen offensichtlich kein Problem Mindesteintrittspreise von etwa 20 Euro für seine Konzerte zu verlangen, wie er dies mit seiner "Anwalt der Schwachen"-Position vor einem Hartz4-Empfänger rechtfertigen kann, wird wohl ein Geheimnis der Weckerschen Doppelmoral bleiben.  
  
In der Anarchopedia wurde bisher folgende von den Versionen seines Textarchives abweichende Texte veröffentlicht:
+
In der Anarchopedia wurden bisher folgende von den Versionen seines Textarchives abweichende Texte veröffentlicht:
 
*[[Konstantin Wecker/Sage nein|Sage nein]]
 
*[[Konstantin Wecker/Sage nein|Sage nein]]
 
*[[Konstantin Wecker/Was passierte in den Jahren|Was passierte in den Jahren]]
 
*[[Konstantin Wecker/Was passierte in den Jahren|Was passierte in den Jahren]]
 +
 +
==Weblinks==
 +
*[http://wecker.de wecker.de: ''Homepage Konstantin Wecker'']
 +
*[http://hinter-den-schlagzeilen.de hinter-den-schlagzeilen.de: ''Blog von Wecker & Friends'']
  
 
[[Kategorie:Musik]]
 
[[Kategorie:Musik]]
 
[[Kategorie:AnarchistInnen]]
 
[[Kategorie:AnarchistInnen]]
 
[[Kategorie:KommunistInnen]]
 
[[Kategorie:KommunistInnen]]

Latest revision as of 10:09, 11 September 2010

Konstantin Wecker (geboren am 1. Juni 1947 in München) ist Sänger, Komponist, Liedermacher, Musiker und Schauspieler. Er sieht sich als spiritueller Romantiker und dem anarchistischen Lager zugehörigen Kommunisten und sympathisiert offen mit der Linkspartei. Die Bezeichung Marxist wehrt er mit der Begründung ab, dass er zu wenig Marx gelesen habe. Der spirituelle Bezug besteht bei ihm in einer offenbar tiefen Religiosität bei gleichzeitiger Ablehnung der katholischen Kirche, aus der er vor Jahren austrat.

Nach der Veröffentlichung einiger Liedtexte in der Anarchopedia führte Bernd Drücke ein Interview für die gwr, in dem sich Wecker explizit zum Anarchismus bekennt. (Das dreiteilige Interview ist in Drückes Autorenarchiv im LinksNet.de als pdf abrufbar.)

Postum bekennt er sich dort zum Sympathisanten der DDR-Oppostion und zum Kritiker der autoritären K-Gruppen der 68er-Bewegung. Gleichzeitig rechtfertigt er seine zögerne romantisch verklärte Haltung (sinngemäß) mit der Verantwortung, dass man junge Menschen nicht ins offene Messer laufen lassen soll. Die Grenze seines kleinbürgerlichen Drücke-Anarchismus besteht für ihn in dem Aufruf zu Ordnungswidrigkeiten, in der Art des Youtube-Videos zur Dresden-Blockade Anfang 2010.

In letzter Zeit ist eine verstärkte Kommerzialisierung seines Werkes zu beobachten, die aus wertkritischer Sicht durchaus hinterfragbar wäre. So sind sämtliche Texte in seinem Liedarchiv mit einer Kaufoption versehen und enthalten nun ein verschärftes Copyright-Vermerk. Auch hat er selbst in größeren Verantstaltungsräumen offensichtlich kein Problem Mindesteintrittspreise von etwa 20 Euro für seine Konzerte zu verlangen, wie er dies mit seiner "Anwalt der Schwachen"-Position vor einem Hartz4-Empfänger rechtfertigen kann, wird wohl ein Geheimnis der Weckerschen Doppelmoral bleiben.

In der Anarchopedia wurden bisher folgende von den Versionen seines Textarchives abweichende Texte veröffentlicht:

Weblinks[edit]

Kategorie:Musik Kategorie:AnarchistInnen Kategorie:KommunistInnen