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Gustav Landauer

Gustav Landauer (* 7. April 1870 in Karlsruhe; gest. 2. Mai 1919, ermordet in München-Stadelheim) war Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts einer der führenden Theoretiker und Aktivisten des Anarchismus in Deutschland. Er vertrat eine pazifistische und unter Einfluss Peter Kropotkins auch kommunistische Strömung des Anarchismus. Er war mit Hedwig Lachmann verheiratet und pflegte zahlreiche philosphische wie schriftstellerische Freundschaften, z.B. auch mit Martin Buber.

Aus seinem reichen schriftstellerischen Schaffen und zahlreichen Übersetzungen und Vorträgen z.B. zu Kropotkin und Shakespeare rief ihn Kurt Eisner zur Revolutionszeit 1918 nach München, wo er im November 1918 viele Reden hielt, Eisner berief ihn dann in die erste Räteregierung Bayerns als Volksbeauftragter für Volksaufklärung des jungen Freistaats, neben Ernst Toller und Erich Mühsam. Nach Eisners Ermordung am 21.2.1919 hielt er die Totenrede.

Nach der gewaltsamen Niederschlagung der Münchner Räterepublik durch Reichswehr und Freikorpsverbände wurde Landauer am 1. Mai 1919 in München verhaftet und einen Tag später im Zuchthaus Stadelheim ermordet.

Werke

  • Aufruf zum Sozialismus 1911, 1923 Marcan-Block-verlag Köln, Nachdruck Verlag Büchse der Pandora 1978
  • Arnold Himmelheber. Eine Novelle, Philo Verlag, Berlin 2000
  • Der Todesprediger. Roman
  • Die Revolution, Unrast Verlag, Münster 2003
  • Skepsis und Mystik. Versuche im Anschluss an Mauthners Sprachkritik
  • Meister Eckharts Mystische Schriften. In unsere Sprache übertragen von Gustav Landauer, 2. Auflage 1920, Nachdruck Verlag Büchse der Pandora, Wetzlar, 1978

Ausgewälte Schriften in der Edition AV

Angekündigt laut Editionsplan:

  • "Anarchismus", (2009).
  • "Antipolitik", (2010).
  • "Antimilitarismus, Krieg und Revolution (2011)
  • "Philosophie und Judentum", (2012)
  • "Literatur", (2013).
  • Desweiteren sind geplant ein Band "Zeitgenossen über Gustav Landauer", sowie mehrbändige Briefeditionen (u.a. mit Margarethe Faas-Hardegger, Peter Kropotkin, Max Nettlau usw.)

Sekundärliteratur

  • Joachim Willems: Religiöser Gehalt des Anarchismus und anarchistischer Gehalt der Religion? Die jüdisch-christlich-atheistische Mystik Gustav Landauers zwischen Meister Eckhart und Martin Buber, Verlag Ulmer Manuskripte (1. Juni 2001) ISBN: 3934869165
  • Gustav Landauer (1870 - 1919). Eine Bestandsaufnahme zur Rezeption seines Werkes., Campus Verlag (2001) ISBN: 3593352338
  • Frank Pfeiffer: »Mir leben die Toten...« Gustav Landauers Programm des libertären Sozialismus. Verlag Dr. Kovac (Hamburg 2005) ISBN: 3-8300-1898-3
  • Gustav Landauer Bibliografie hrsg. von Siegbert Wolf, Edition Anares im Trotzdem Verlag
  • Martin Buber: Gustav Landauer - sein Lebensgang in Briefen
  • Linse, Ulrich: Gustav Landauer und die Revolutionszeit 1918/19. West-Berlin 1974.
  • Helge Döhring: Damit in Bayern Frühling werde! Die syndikalistische Arbeiterbewegung in Südbayern von 1914 bis 1933, Verlag Edition AV, Lich/Hessen. ISBN 978-3-936049-84-8 (Kapitel: "Gustav Landauer - Nachrufe und Vermächtnis" und eines zur Geschichte des Gustav Landauer Denkmals)

Weblinks

Kategorie:AnarchistInnen Kategorie:AnarchistInnen (20. Jh.)