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Difference between revisions of "Die Linke"

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'''DIE LINKE.''' ist eine Partei in Deutschland, die sich zum [[Demokratischer Sozialismus|Demokratischen Sozialismus]] bekennt. Sie sieht sich politisch links von den anderen im Bundestag vertretenen Parteien. Es gibt Überschneidungen zwischen anderen [[Kommunismus|kommunistischen]] und [[Sozialismus|sozialistischen]] Parteien und der Linken. So kandidierte z.B. die niedersächsische Abgeordnete ''Christel Wegner'', welche die Einführung einer Art [[Stasi]] zur Beseitigung reaktionärer Kräfte angeregt hat, als Mitglied der [[DKP]] auf der Liste der Partei Die Linke.
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'''DIE LINKE.''' ist eine Partei in Deutschland, die sich zum [[Demokratischer Sozialismus|Demokratischen Sozialismus]] bekennt. Sie leitet ihren Namen aus dem Anspruch einer linken politischen Orientierung her. Sie zielt auf die Überwindung des [[Kapitalismus]] hin zum demokratischen Sozialismus. Die Partei entstand am 16. Juni 2007 durch Beitritt der WASG zur Linkspartei.PDS. Vorsitzende sind [[Gesine Lötzsch]] und [[Klaus Ernst]]. Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion im Bundestag ist seit 2005 Gregor Gysi. Im Bundestag stellt sie die viertstärkste der fünf Fraktionen mit 76 von 622 Sitzen. Die Linke ist auf [[Europa|europäischer]] Ebene Mitglied der Europäischen Linken und wirkt im ''Forum der Neuen Europäischen Linken'' ([[NELF]]) mit.
  
Die Partei entstand am 16. Juni 2007 durch Beitritt der WASG zur Linkspartei.PDS. Vorsitzende sind [[Lothar Bisky]] und [[Oskar Lafontaine]]. In den neuen Bundesländern nimmt Die Linke den Stellenwert einer Volkspartei ein. Im Bundestag stellt sie die viertstärkste der fünf Fraktionen mit 53 von 614 Sitzen. Die Linke ist auf [[Europa|europäischer]] Ebene Mitglied der Europäischen Linken und wirkt im ''Forum der Neuen Europäischen Linken'' ([[NELF]]) mit.
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In den neuen Bundesländern erlangte sie bislang ihre höchsten Wahlergebnisse. Sie hat dort den Charakter einer Volkspartei und besetzt auch Führungspositionen auf kommunaler Ebene. Sie spaltet sich in den alten Bundesländern vorrangig in ehemalige SPDler und frühere DKP und K-Gruppen Leute auf.
  
Während die LINKE in den Neuen Bundesländern eine rein sozialdemokratische Partei darstellt spaltet sie sich in den alten Bundesländern vorrangig in ehemalige SPDler und frühere DKP und K-Gruppen Leute auf.
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Es gibt Überschneidungen zwischen anderen [[Kommunismus|kommunistischen]] und [[Sozialismus|sozialistischen]] Parteien und der Linken. So kandidierte z.B. die niedersächsische Abgeordnete ''Christel Wegner'', welche die Einführung einer Art [[Stasi]] zur Beseitigung reaktionärer Kräfte angeregt hat, als Mitglied der [[DKP]] auf der Liste der Partei Die Linke.
  
 
==Politisches Programm==
 
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DIE LINKE setzt sich für gerechte Löhne, kostenlose Bildung und mehr staatliche Kontrolle der Wirtschaft ein. Sie kämpft für Abrüstung und Mindestlohn ein. Ihr wichtigstes Ziel ist die Herstellung von sozialer Gerechtigkeit und die Erneuerung
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===Ziele===
des maroden deutschen Schulsystems. Sie fordert die 30 Stundenwoche, eine Vermögenssteuer und die reformierung der Drogengesetze.
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Die Linke möchte Arbeitnehmern Selbstbestimmung ermöglichen und unterstreicht die Bedeutung der Solidarität und kritisiert eine ausschließliche Konkurrenzorientierung des Wirtschaftsystems.
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Die wichtigsten Ziele sind:
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* Arbeitszeitverkürzung;
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* volle soziale Absicherung aller [[Beschäftigungsverhältnis]]se und Humanisierung der Arbeit;
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Um diese Ziele durchsetzen zu können, sucht Die Linke aktiv die Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften.
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Revision as of 10:39, 27 October 2011

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DIE LINKE. ist eine Partei in Deutschland, die sich zum Demokratischen Sozialismus bekennt. Sie leitet ihren Namen aus dem Anspruch einer linken politischen Orientierung her. Sie zielt auf die Überwindung des Kapitalismus hin zum demokratischen Sozialismus. Die Partei entstand am 16. Juni 2007 durch Beitritt der WASG zur Linkspartei.PDS. Vorsitzende sind Gesine Lötzsch und Klaus Ernst. Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion im Bundestag ist seit 2005 Gregor Gysi. Im Bundestag stellt sie die viertstärkste der fünf Fraktionen mit 76 von 622 Sitzen. Die Linke ist auf europäischer Ebene Mitglied der Europäischen Linken und wirkt im Forum der Neuen Europäischen Linken (NELF) mit.

In den neuen Bundesländern erlangte sie bislang ihre höchsten Wahlergebnisse. Sie hat dort den Charakter einer Volkspartei und besetzt auch Führungspositionen auf kommunaler Ebene. Sie spaltet sich in den alten Bundesländern vorrangig in ehemalige SPDler und frühere DKP und K-Gruppen Leute auf.

Es gibt Überschneidungen zwischen anderen kommunistischen und sozialistischen Parteien und der Linken. So kandidierte z.B. die niedersächsische Abgeordnete Christel Wegner, welche die Einführung einer Art Stasi zur Beseitigung reaktionärer Kräfte angeregt hat, als Mitglied der DKP auf der Liste der Partei Die Linke.

Politisches Programm

Ziele

Die Linke möchte Arbeitnehmern Selbstbestimmung ermöglichen und unterstreicht die Bedeutung der Solidarität und kritisiert eine ausschließliche Konkurrenzorientierung des Wirtschaftsystems.

Die wichtigsten Ziele sind:

  • Arbeitszeitverkürzung;
  • neue Arbeitsplätze durch ökologischen und sozialen Umbau;
  • öffentlich geförderte und gestaltete Beschäftigungssektoren.
  • eine aktive Arbeitsmarktpolitik, die sich auf diejenigen konzentriert, die besonders schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben;
  • eine produktivitätsorientierte Lohnpolitik (das heißt die Reallöhne steigen im Gleichschritt mit der Arbeitsproduktivität);
  • einen gesetzlichen Mindestlohn in existenzsichernder Höhe;
  • volle soziale Absicherung aller Beschäftigungsverhältnisse und Humanisierung der Arbeit;
  • Gültigkeit der inländischen Sozialstandards für alle hier Arbeitenden;
  • Vergabe öffentlicher Aufträge an solche Unternehmen, die hohe soziale und ökologische Standards im Inland einhalten und eine Verbesserung dieser Standards im globalen Rahmen unterstützen.


Um diese Ziele durchsetzen zu können, sucht Die Linke aktiv die Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften.

Weblinks