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Community Accountability II

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Community Accountability – Zum Umgang mit Gewalt und sexistischer Diskriminierung in der Bewegung

(Die Workshops können einzeln besucht werden – es ist nicht notwendig, beide zu besuchen.)

Community Accountability ist ein Ansatz, der Möglichkeiten bietet, mit Gewalt und Diskriminierung emanzipativ und verantwortlich umzugehen. Gewalt und Diskriminierung kommen leider überall vor, auch in unseren Zusammenhängen und Gruppen. Community Accountability macht hier Vorschläge, wie wir die betroffene Personen stärken und unterstützen können, allgemein aufklären und lernen können, Prävention und Awareness (Achtsamkeit) verbreitern und uns mit eigenem gewaltvollem Handeln auseinandersetzen können. Hierzu wollen wir zwei Workshops anbieten.

1) Einführung in die Unterstützungsarbeit von betroffenen Personen 2) Zum Umgang mit gewaltausübenden Personen

(Die Workshops fokussieren auf Sexismus. Rassismus und andere Herrschaftsverhältnisse werden in ihrer Verschränkung mit Sexismus angesprochen, jedoch nicht selber in den Fokus der Workshops gerückt. Community Accountability ist ein Ansatz, der von der US-amerikanischen Gruppe INCITE (Women of Color Against Violence) entwickelt wurde. Er bietet einen Umgang mit allen Herrschaftsverhältnissen und demnach können auch andere Herrschaftsverhältnisse in den Fokus von Workshops gerückt werden. Aktivist_innen aus den USA haben den Ansatz nach Deutschland getragen und hier wurde er von Feministinnen aufgegriffen, die Unterstützungs- und Awarenessarbeit machen. Diese arbeiten mit dem Ansatz von Defintionsmacht und Parteilichkeit, dieser wurde im deutschsprachigen Raum von der autonomen Frauenbewegung ausgehend entwickelt. Beide Ansätze wurden daraufhin in queer-feministischen Zusammenhängen verbunden und gemeinsam praktiziert.)