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Difference between revisions of "APO-Calypse:Herrschaftsfreie Welt (Seminar)"

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(vorbereitung)
(neue Strukturen)
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=== Treffen ===
 
=== Treffen ===
* inhaltliche Vorbereitung: '''19.-25.2.''' in Magdeburg
+
 
** Auseinandersetzung mit verschiedenen Utopien, Knackpunkte aus herrschaftskritischer Sicht erkennen, Schwerpunkte fürs Seminar überlegen
+
==== inhaltliche Vorbereitung ====
** Texte für Werbung schreiben
+
* Termin: '''19.-25.2.''' in Magdeburg
** eventuell schon Artikel für einzelne Zeitungen schreiben
+
* Auseinandersetzung mit verschiedenen Utopien, Knackpunkte aus herrschaftskritischer Sicht erkennen, Schwerpunkte fürs Seminar überlegen
** klären, wie Finanzierung geschieht (JANUN, AStA, ...?)
+
* Texte für Werbung schreiben
** <span style="color:grey">Bildungsveranstaltung beantragen: Maria (erledigt)
+
* eventuell schon Artikel für einzelne Zeitungen schreiben
*** "Anarchie, Basisdemokratie, Radikaldemokratie und andere Utopien"
+
* klären, wie Finanzierung geschieht (JANUN, AStA, ...?)
*** Ausgaben:
+
 
**** Verpflegung + Unterkunft: 400 + 400 = 800,-
+
===== Bildungsmittel für das Treffen =====
**** Honorare (Tage x 150 EUR): 750,-
+
* Bildungsveranstaltung beantragen: Maria (erledigt)
**** Teili-Fahrtkostenerstattungen: ?
+
* Titel: "Anarchie, Basisdemokratie, Radikaldemokratie und andere Utopien"
**** '''SUMME: 1.550,-'''
+
* Abrechnung:
**** ''Vorschuss: 800,00''</span>
+
** Programm + Bericht
** tatsächliches Programm:
+
** Belege
*** <span style="color:grey">Montag Abend: Programm-Entwurf</span>
+
** Unterschriftenlisten
*** <span style="color:grey">Dienstag Vormittag: JANUN-Abrechnung
+
** Honorarverträge
**** Programm + Bericht
+
** Ãœberlegungen zu Spenden
**** Belege
+
* Ausgaben:
**** Unterschriftenlisten
+
** Verpflegung + Unterkunft: 400 + 400 = 800,-
**** Honorarverträge
+
** Honorare (Tage x 150 EUR): 750,-
**** Ãœberlegungen zu Spenden</span>
+
** Teili-Fahrtkostenerstattungen: ?
*** <span style="color:grey">Dienstag Mittag: inhaltliche Auseinandersetzung
+
** '''SUMME: 1.550,-'''
**** Austausch: Was will ich mit dem Seminar (das im September ist gemeint)
+
** ''Vorschuss: 800,00''</span>
***** Ãœbung in Organisierung von Veranstaltungen
+
 
***** neues Wissen erlangen, eigenen utopischen Entwicklungsprozess voranbringen
+
===== Was bringt mir das Seminar? =====
***** eigene Vorstellungen, eigene Utopie weiterentwickeln, klarer machen
+
* Ãœbung in Organisierung von Veranstaltungen
***** Probleme/Konflikte herausarbeiten
+
* neues Wissen erlangen, eigenen utopischen Entwicklungsprozess voranbringen
***** Ausgangspunkt schaffen, um Utopie in Angriff zu nehmen
+
* eigene Vorstellungen, eigene Utopie weiterentwickeln, klarer machen
***** mich gemeinsam mit Leuten, mit denen ich utopische Projekte machen möchte, über Utopien tiefergehend austauschen und damit eine Grundlage für die Zusammenarbeit schaffen
+
* Probleme/Konflikte herausarbeiten
**** Sammeln von Ideen, über was dort geredet werden soll
+
* Ausgangspunkt schaffen, um Utopie in Angriff zu nehmen
***** Überblick über utopische Ansätze -> Recherche!!!
+
* mich gemeinsam mit Leuten, mit denen ich utopische Projekte machen möchte, über Utopien tiefergehend austauschen und damit eine Grundlage für die Zusammenarbeit schaffen
***** Besitz, Eigentum, Nutzungseinschränkungen - gibt es sowas in einer herrschaftsfreien Welt und wie wird mit entsprechenden Bedürfnissen oder Konflikten, die wir im Hier & Jetzt kennen, umgegangen?
+
 
***** Arbeit - müssen alle einen bestimmten Beitrag zur Gesellschaft leisten? Wie würde das aussehen und durchgesetzt werden? Was geschieht mit denen, die nicht "freiwillig" arbeiten? Steht "Arbeit" (als unterschwellige oder klar formulierte Pflicht) im Widerspruch zur Idee einer herrschaftsfreien Gesellschaft?
+
===== Ideen für Inhalte des Seminars =====
***** Umgang mit den "Anderen" - was passiert, wenn Leute andere Vorstellungen haben, die inkompatibel mit der Idee von Herrschaftsfreiheit sind? Kann es Ausschlüsse aus einer emanzipatorischen Gesellschaft geben? Wie sollen die aussehen? Ist "Ausschluss" in einer global gedachten Utopie nicht gleichbedeutend mit Unterdrückung? Wie kann emanzipatorisch mit solchen - sicherlich auftretenden - Fällen umgegangen werden?
+
* Überblick über utopische Ansätze -> Recherche!!!
****** Beispiele: Leute wollen unbedingt ein StellvertreterInnen-System, Hierarchien oder ihren Umgang miteinander an Rasse, Geschlecht etc. festmachen
+
* Besitz, Eigentum, Nutzungseinschränkungen - gibt es sowas in einer herrschaftsfreien Welt und wie wird mit entsprechenden Bedürfnissen oder Konflikten, die wir im Hier & Jetzt kennen, umgegangen?
****** Lösungsansatzidee, die mal (polemisch) bezüglich eines Juksses geäußert wurde: "Nazi"-, "SexistInnen"-, "FleischfresserInnen"- etc.-Räume aufmachen, wo diese sich ausleben können, aber nur mit Leuten, die das auch wollen und nicht gegenüber anderen. Naheliegende Probleme: Etablierung und Aufbau einer Machtbasis von Leuten, die Herrschaftsstrukturen neu schaffen und damit die "herrschaftsfreie Welt" beseitigen wollen, geschehen ungestört und ihre VertreterInnen können von dieser Basis aus operieren.
+
* Arbeit - müssen alle einen bestimmten Beitrag zur Gesellschaft leisten? Wie würde das aussehen und durchgesetzt werden? Was geschieht mit denen, die nicht "freiwillig" arbeiten? Steht "Arbeit" (als unterschwellige oder klar formulierte Pflicht) im Widerspruch zur Idee einer herrschaftsfreien Gesellschaft?
***** Wirtschaften - welche Logik hat die Organisierungs- und Lebensweise? Effizienzdenken kann leicht zur Selbstausbeutung und Errichtung scheinbar freiwilligen Arbeitszwangs führen... Wie kann der Austausch von Ressourcen geschen - Tauschprinzip, alles für alle, etc.? Wo bestehen Widersprüche zur Idee herrschaftsfreien Lebens? Welche Konflikte sind zu lösen? Hier kommen auch Themen zusammen wie "Arbeit?" und "komplexe Vorgänge?" ... Fragen tun sich auf wie "Zugang/Verteilung zu von Ressourcen?", "Umgang bei begrenzten/knappen Ressourcen?", "Austausch von Ressourcen? (ja, wie kommt denn nun der Kaffee nach Norwegen - kommt er überhaupt?)" u.v.a.
+
* Umgang mit den "Anderen" - was passiert, wenn Leute andere Vorstellungen haben, die inkompatibel mit der Idee von Herrschaftsfreiheit sind? Kann es Ausschlüsse aus einer emanzipatorischen Gesellschaft geben? Wie sollen die aussehen? Ist "Ausschluss" in einer global gedachten Utopie nicht gleichbedeutend mit Unterdrückung? Wie kann emanzipatorisch mit solchen - sicherlich auftretenden - Fällen umgegangen werden?
***** Konfliktfälle - gibt es dafür Strafe und Repressionsmechanismen? Welche Durchsetzungsmöglichkeiten bestehen bzw. wie kann herrschaftsfrei (-reduzierend) mit Konflikten umgegangen werden?
+
** Beispiele: Leute wollen unbedingt ein StellvertreterInnen-System, Hierarchien oder ihren Umgang miteinander an Rasse, Geschlecht etc. festmachen
***** Wie können in utopischen Gesellschaften komplexe Vorgänge möglich sein? Horizontale Organisierung auf hohem Niveau schaffen, so dass Hierarchien und herrschaftsförmige Strukturen/Mechanismen reflektiert und angegangen werden und trotzdem so komplexe Vorgänge wie die Produktion von Hightech-Geräten möglich wird. Wie kann sowas praktisch aussehen?
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** Lösungsansatzidee, die mal (polemisch) bezüglich eines Juksses geäußert wurde: "Nazi"-, "SexistInnen"-, "FleischfresserInnen"- etc.-Räume aufmachen, wo diese sich ausleben können, aber nur mit Leuten, die das auch wollen und nicht gegenüber anderen. Naheliegende Probleme: Etablierung und Aufbau einer Machtbasis von Leuten, die Herrschaftsstrukturen neu schaffen und damit die "herrschaftsfreie Welt" beseitigen wollen, geschehen ungestört und ihre VertreterInnen können von dieser Basis aus operieren.
***** Umgang mit Elitenbildung - umso komplexer die Organisierung, umso mehr Arbeitsteilung wird notwendig sein - damit wird es ExpertInnen für einzelne Bereiche geben. Wie kann damit herrschaftskritisch umgegangen werden? Ist dies ein Widerspruch zur Idee von Herrschaftsfreiheit, folgt daraus womöglich, dass Komplexität herrschaftsfrei nicht realisierbar ist?
+
* Wirtschaften - welche Logik hat die Organisierungs- und Lebensweise? Effizienzdenken kann leicht zur Selbstausbeutung und Errichtung scheinbar freiwilligen Arbeitszwangs führen... Wie kann der Austausch von Ressourcen geschen - Tauschprinzip, alles für alle, etc.? Wo bestehen Widersprüche zur Idee herrschaftsfreien Lebens? Welche Konflikte sind zu lösen? Hier kommen auch Themen zusammen wie "Arbeit?" und "komplexe Vorgänge?" ... Fragen tun sich auf wie "Zugang/Verteilung zu von Ressourcen?", "Umgang bei begrenzten/knappen Ressourcen?", "Austausch von Ressourcen? (ja, wie kommt denn nun der Kaffee nach Norwegen - kommt er überhaupt?)" u.v.a.
***** Entscheidungen - wie wird entschieden? Warum überhaupt? Gibt es Dinge, für die es gemeinsame Entscheidungsstrukturen geben muss? Wie könnte mit aus dem Hier & Jetzt bekannten Problemlagen umgegangen werden, ohne dass es solcher Strukturen bedarf?
+
* Konfliktfälle - gibt es dafür Strafe und Repressionsmechanismen? Welche Durchsetzungsmöglichkeiten bestehen bzw. wie kann herrschaftsfrei (-reduzierend) mit Konflikten umgegangen werden?
***** Wie komm ich von hier zur Utopie? - Handlungsansätze... Fragend voran!
+
* Wie können in utopischen Gesellschaften komplexe Vorgänge möglich sein? Horizontale Organisierung auf hohem Niveau schaffen, so dass Hierarchien und herrschaftsförmige Strukturen/Mechanismen reflektiert und angegangen werden und trotzdem so komplexe Vorgänge wie die Produktion von Hightech-Geräten möglich wird. Wie kann sowas praktisch aussehen?
***** "Außen"wirkung - Warum könnte es wichtig und notwendig sein, sich in der utopischen Welt (oder schon bei den kleinen Ansätzen im Hier & Jetzt) nicht nur auf sich selbst zu beziehen, sondern nach Außen zu wirken, die umgebende Gesellschaft zu beeinflussen? Wie kann dies aussehen?
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* Umgang mit Elitenbildung - umso komplexer die Organisierung, umso mehr Arbeitsteilung wird notwendig sein - damit wird es ExpertInnen für einzelne Bereiche geben. Wie kann damit herrschaftskritisch umgegangen werden? Ist dies ein Widerspruch zur Idee von Herrschaftsfreiheit, folgt daraus womöglich, dass Komplexität herrschaftsfrei nicht realisierbar ist?
**** welche Menschen  sollen angesprochen werden?
+
* Entscheidungen - wie wird entschieden? Warum überhaupt? Gibt es Dinge, für die es gemeinsame Entscheidungsstrukturen geben muss? Wie könnte mit aus dem Hier & Jetzt bekannten Problemlagen umgegangen werden, ohne dass es solcher Strukturen bedarf?
***** Leute, die sich auch schon Gedanken über utopische Gesellschaftsformen gemacht haben
+
* Wie komm ich von hier zur Utopie? - Handlungsansätze... Fragend voran!
***** Leute, mit denen ich mir vorstellen kann, in Richtung gemeinsamer Utopievorstellungen aktiv zu werden
+
* "Außen"wirkung - Warum könnte es wichtig und notwendig sein, sich in der utopischen Welt (oder schon bei den kleinen Ansätzen im Hier & Jetzt) nicht nur auf sich selbst zu beziehen, sondern nach Außen zu wirken, die umgebende Gesellschaft zu beeinflussen? Wie kann dies aussehen?
***** Leute, die selbst Versuche machen/vorhaben, ihre Utopie zu leben
+
 
***** weitere Leute, die interessiert daran sind</span>
+
===== Zielgruppe des Seminars =====
*** <span style="color:grey">Dienstag Abend: Kochen</span>
+
* Leute, die sich auch schon Gedanken über utopische Gesellschaftsformen gemacht haben
*** Mittwoch Nachmittag: inhaltliche Auseinandersetzung (Fortsetzung)
+
* Leute, mit denen ich mir vorstellen kann, in Richtung gemeinsamer Utopievorstellungen aktiv zu werden
**** Überlegen, was für das Seminar inhaltlich und/oder didaktisch aufzubereiten ist
+
* Leute, die selbst Versuche machen/vorhaben, ihre Utopie zu leben
***** Reader zur Vorbereitung auf das Seminar
+
* weitere Leute, die interessiert daran sind</span>
****** Einführungen (mit Zitaten, Zusammenfassungen und Kritik) zu prominenten Utopien (Radikaldemokratie, Basisdemokratie, Freie Kooperationen, Anarchismus, Kommunismus, ...) und weiteren utopischen Ansätzen
+
 
****** Methoden kurz vorstellen und Vor- & Nachteile benennen
+
===== Überlegen, was für das Seminar inhaltlich und/oder didaktisch aufzubereiten ist =====
***** Seminarprogramm-Entwurf
+
* Reader zur Vorbereitung auf das Seminar
****** ''Dies ist als Vorschlag zu verstehen und soll vor allem anschaulich machen, wieviel Zeit besteht, um realistische Programmabsprachen vornehmen zu können. Das tatsächliche Programm wird erst während des Seminars vereinbart und ist komplett veränderbar.''
+
** Einführungen (mit Zitaten, Zusammenfassungen und Kritik) zu prominenten Utopien (Radikaldemokratie, Basisdemokratie, Freie Kooperationen, Anarchismus, Kommunismus, ...) und weiteren utopischen Ansätzen
****** noch vorher: Falken-Bus anfragen, Presseinfo rausschicken, Veranstaltungsort-Absprachen vor Ort treffen/Schlüssel holen
+
** Methoden kurz vorstellen und Vor- & Nachteile benennen
****** ab Mo.: Containern, Schnorren, Aufstriche bereiten, Plakate & Materialien vorbereiten etc.
+
 
******* Mo, Di, Mi: Plakate, Zettel etc. entwerfen, kopieren
+
===== Seminarprogramm-Entwurf =====
******* Mo. Abend: eventuell Containern für Vorbereitungszeit
+
''Dies ist als Vorschlag zu verstehen und soll vor allem anschaulich machen, wieviel Zeit besteht, um realistische Programmabsprachen vornehmen zu können. Das tatsächliche Programm wird erst während des Seminars vereinbart und ist komplett veränderbar.''
******* Di. vormittag: in Barleben anrufen und ankündigen, dass wegen Seminar am Donnerstag mehr Brote/Brötchen und Kuchen gebraucht werden (Freitagsvokü kommt am Freitag aber auch trotzdem nochmal...)
+
 
******* Di.: Anruf Bioladen Stadt & Feld: Ankündigung, dass wir wegen Seminar am Donnerstag früh einkaufen & Spenden haben wollen
+
====== vor dem Seminar ======
******* Di.: spätestens jetzt klären, ob wir den Falken-Bus bekommen können (wenn nicht: DGBjugend fragen)
+
* mindestens eine Woche vorher: Falken-Bus anfragen, Presseinfo rausschicken, Veranstaltungsort-Absprachen vor Ort treffen/Schlüssel holen
******* Di. Abend: Containern (optimal wären zwei parallele Touren)
+
 
******* Mi. Aufstriche machen
+
====== Montag ======
******* Mi. Abend: eventuell nochmal frisch fürs Seminar containern
+
* Treffen der Leute, die vorbereiten wollen, im Laufe des frühen Nachmittags im Jugend-Umweltbüro
******* Do. vormittag: Brote in Barleben abholen (mit Fahrradanhänger)
+
* Plakate, Zettel etc. entwerfen, kopieren
******* Do. vormittag: Einkaufen & Schnorren bei den Bioläden (mit Fahrradanhänger)
+
* Abend: eventuell Containern für Vorbereitungszeit
******* Do. vormittag: Materialien (Plakate, Papier, Klebestifte, Schreibzeug, Scheren, Klebestreifen, Moderationsmaterial, Beamer, Leinwand, Filme, Notebook, Moderationswände, Infomaterial, WLAN-Station?) und weiteres Kochzeug, Essensvorräte etc. ins Auto einladen
+
 
****** Do. 12.00 Uhr: Aufbau vor Ort (Büffet, Infotisch, Leinwand etc. aufbauen, Plakate aufhängen, Küche einräumen, Räume vorbereiten, gemütlich machen)
+
====== Dienstag ======
****** Do. 16.00 Uhr: Eintrudeln der TeilnehmerInnen
+
* vormittag: in Barleben anrufen und ankündigen, dass wegen Seminar am Donnerstag mehr Brote/Brötchen und Kuchen gebraucht werden (Freitagsvokü kommt am Freitag aber auch trotzdem nochmal...)
****** Do. 17.00 Uhr: Kennenlernrunde
+
* Anruf Bioladen Stadt & Feld: Ankündigung, dass wir wegen Seminar am Donnerstag früh einkaufen & Spenden haben wollen
****** Do. 19.00 Uhr: Einführung zum Veranstaltungsort - wo ist was? Wie soll das Seminar (selbstorganisiert) laufen?
+
* spätestens jetzt klären, ob wir den Falken-Bus bekommen können (wenn nicht: DGBjugend fragen)
****** Do. 19.30 Uhr: Abendessen
+
* Plakate, Zettel etc. entwerfen, kopieren
****** Do. 21.00 Uhr: Einführung / Impulsreferat Überblick zu Utopien (Klassifizierung, Grundaussagen)
+
* Abend: Containern (optimal wären zwei parallele Touren)
****** Fr. 09.00 Uhr: Frühstück (einschließlich "Frühstück machen")
+
 
****** Fr. 10.30 Uhr: Was willst du hier eigentlich? (Tuschelrunde zu Erwartungen und inhaltlichen / organisatorischen Wünschen)
+
====== Mittwoch ======
****** Fr. 11.00 Uhr: Programm-Absprachen
+
* Aufstriche machen
****** Fr. 12.00 Uhr: Mittagspause (einschließlich Abwaschen, Kochen, Essen)
+
* Plakate, Zettel etc. entwerfen, kopieren
****** Fr. 15.00 Uhr: OpenSpace Utopien - kleine Runden tauschen sich über ihre Utopien aus, versuchen diese zu beschreiben und auszumalen und festzuhalten (für diejenigen, die nicht in der Runde waren)
+
* Abend: eventuell nochmal frisch fürs Seminar containern
******* Auflockerungs- und Phantasie-Anregungs-Spiele zum Beginn
+
 
******* Anregungen über was gesprochen werden sollte (z.B. als Plakat mit comicartigen Darstellungen): Insellösung oder globale Utopie? Umgang mit Konflikten - Strafe? Was, wenn mir deine Utopie nicht passt? Alle müssen mitarbeiten? Mein Zeugs gehört mir? Komplexe Gesellschaft oder Rückbesinnung zur Einfachheit? Wer entscheidet wie? Gibt es SpezialistInnen?
+
====== Donnerstag ======
******* Kleingruppenbildung für erste OpenSpace-Ecken - spielerisch-zufällige Mischung
+
* vormittag: Brote in Barleben abholen (mit Fahrradanhänger)
******* In den OpenSpace-Ecken tauschen sich die Leute über ihre Utopie-Vorstellungen aus, halten ihre Ideen auf einem Plakat fest und vertiefen sich in diese Utopien. Die Leute können die Ecken immer wieder wechseln und dann bei anderen Kleingruppen mitreden. Dabei kann sich nach und nach herauskristallisieren, wer welche Runden / Themen / Utopien persönlich spannend findet und darüber weiter diskutieren möchte. Es sollen zu verschiedenen Utopien Beschreibungen entstehen, die zum Abschluss des OpenSpace präsentiert werden. Diese Präsentationen können dann Ausgangspunkt für weitere Analysen sein.
+
* vormittag: Einkaufen & Schnorren bei den Bioläden (mit Fahrradanhänger)
****** Präsentation von Utopien aus dem OpenSpace und Benennung von "Knackpunkten" aus emanzipatorischer Sicht, auf die mensch durch die Diskussionen bereits gestoßen ist
+
* vormittag: Materialien (Plakate, Papier, Klebestifte, Schreibzeug, Scheren, Klebestreifen, Moderationsmaterial, Beamer, Leinwand, Filme, Notebook, Moderationswände, Infomaterial, WLAN-Station?) und weiteres Kochzeug, Essensvorräte etc. ins Auto einladen
******* Die Präsentationen können aus Plakaten, Theaterstücken, Geschichten etc. bestehen. Wichtig wäre aber auch jeweils ein Überblick in Text- bzw. Stichpunktform, der zum Nachlesen geeignet ist.
+
* 12.00 Uhr: '''Aufbau vor Ort''' (Büffet, Infotisch, Leinwand etc. aufbauen, Plakate aufhängen, Küche einräumen, Räume vorbereiten, gemütlich machen)
******* Zusammentragen der "Knackpunkte", Bildung von Themenblöcken daraus
+
* 16.00 Uhr: '''Anreise''' der TeilnehmerInnen
****** Fr. 19.00 Uhr: Abendpause (einschließlich Abwaschen, Essen zubereiten, Essen)
+
* 17.00 Uhr: '''Kennenlernrunde'''
****** Fr. 21.30 Uhr: offenes Abendprogramm (bei Bedarf noch Containern; Gesprächsrunden, Filme, Projektvorstellungen - an Programmwand ankündigen)
+
* 19.00 Uhr: '''Einführung zum Veranstaltungsort''' - wo ist was? Wie soll das Seminar (selbstorganisiert) laufen?
****** Sa. 09.00 Uhr: Frühstück (einschließlich Frühstück machen und Essen)
+
* 19.30 Uhr: '''Abendessen'''
****** Sa. 10.30 Uhr: Kleingruppen zu verschiedenen Fragestellungen
+
* 21.00 Uhr: '''Impulsreferat Ãœberblick zu Utopien''' (Klassifizierung, Grundaussagen)
******* Klärung, wer an welchen Themen besonderes Interesse hat; Klärung, ob die Workshops zum Teil parallel laufen können oder nacheinander abgehandelt werden sollen
+
 
******* bereits überlegte Kleingruppen-Themen: Entscheidungsfindung, Strafe und Konfliktlösung, Teilhabe und Mitmachzwang, Wie Wirtschaften, Elitenbildung, Was tun die Anderen, Eigentum und Besitz, Komplexe Gesellschaft, Der Weg vom Hier & Jetzt zur Utopie (zu diesen Kleingruppen jeweils Erklärungen vorher ausformulieren, eventuell anregende Zitate/Texte vorbereiten?)
+
====== Freitag ======
******* in diesen Kleingruppen sollen Utopien aus emanzipatorischer Sicht "abgeklopft" werden - welche herrschaftsförmigen Mechanismen/Strukturen/Elemente sind enthalten? Wie könnte mit den entstehenden Widersprüchen zum herrschaftsfreien Anspruch umgegangen werden? - Grundlage können sowohl die vorher benannten individuellen Utopie-Vorstellungen als auch "prominente" Utopien sein. Hier kann aber auch abstrakt diskutiert werden
+
* 09.00 Uhr: '''Frühstück''' (einschließlich "Frühstück machen")
******* im Detail: Der Weg vom Hier & Jetzt zur utopischen Gesellschaft
+
* 10.30 Uhr: '''Was willst du hier eigentlich?''' (Tuschelrunde zu Erwartungen und inhaltlichen / organisatorischen Wünschen)
******** Welche Ansätze gibt es (Brainstorming)? Welchen emanzipatorischen Gehalt haben diese (Diskussion)?
+
* 11.00 Uhr: '''Programm-Absprachen'''
********* Umsonstläden, Projektwerkstätten, bedingungsloses Grundeinkommen, Selbstversorgung, Permakultur, OpenSource, Offene Räume etc.
+
* 12.00 Uhr: '''Mittagspause''' (einschließlich Abwaschen, Kochen, Essen)
******** Welche Aspekte sind zu berücksichtigen, wenn utopische Projekte aus dem Hier & Jetzt entstehen sollen?
+
* 15.00 Uhr: '''OpenSpace Utopien''' - kleine Runden tauschen sich über ihre Utopien aus, versuchen diese zu beschreiben und auszumalen und festzuhalten (für diejenigen, die nicht in der Runde waren)
********* selbstkritischer Blick darauf, dass herrschaftsfreie Ideen in einer herrschaftsförmigen Gesellschaft kaum komplett umgesetzt werden können - Kompromisse finden, die praktikabel, akzeptabel und zielführend sind
+
** Auflockerungs- und Phantasie-Anregungs-Spiele zum Beginn
********* Modellcharakter - wie könnten Utopien (bezogen auf bestimmte Aspekte) aussehen?
+
** Anregungen über was gesprochen werden sollte (z.B. als Plakat mit comicartigen Darstellungen): Insellösung oder globale Utopie? Umgang mit Konflikten - Strafe? Was, wenn mir deine Utopie nicht passt? Alle müssen mitarbeiten? Mein Zeugs gehört mir? Komplexe Gesellschaft oder Rückbesinnung zur Einfachheit? Wer entscheidet wie? Gibt es SpezialistInnen?
********* Reibung erzeugt Wärme - die offensive Vermittlung der Ideen und der Kritik an der bestehenden Gesellschaft ist ein Ausgangspunkt für den utopischen Prozess
+
** Kleingruppenbildung für erste OpenSpace-Ecken - spielerisch-zufällige Mischung
********* was muss alles "weg", damit die Utopie erreichbar wird (Staat, Herrschaft, Militär, etc.)?
+
** In den OpenSpace-Ecken tauschen sich die Leute über ihre Utopie-Vorstellungen aus, halten ihre Ideen auf einem Plakat fest und vertiefen sich in diese Utopien. Die Leute können die Ecken immer wieder wechseln und dann bei anderen Kleingruppen mitreden. Dabei kann sich nach und nach herauskristallisieren, wer welche Runden / Themen / Utopien persönlich spannend findet und darüber weiter diskutieren möchte. Es sollen zu verschiedenen Utopien Beschreibungen entstehen, die zum Abschluss des OpenSpace präsentiert werden. Diese Präsentationen können dann Ausgangspunkt für weitere Analysen sein.
******* Es finden - selbst wenn es parallele Workshops gibt - mehrere Kleingruppen nacheinander statt (allein schon aufgrund der Zahl der Themen). Die TeilnehmerInnen können sich jedes mal neu zusammensetzen.
+
* 16.30 Uhr: '''Präsentation''' von Utopien aus dem OpenSpace und Benennung von "Knackpunkten" aus emanzipatorischer Sicht, auf die mensch durch die Diskussionen bereits gestoßen ist
******* In den Kleingruppen werden Diskussionsverläufe oder zumindest die Ergebnisse dokumentiert. Zwischen zwei Kleingruppenphasen werden diese jeweils kurz vorgestellt.
+
** Die Präsentationen können aus Plakaten, Theaterstücken, Geschichten etc. bestehen. Wichtig wäre aber auch jeweils ein Überblick in Text- bzw. Stichpunktform, der zum Nachlesen geeignet ist.
****** Sa. 13.00 Uhr: Mittagspause (einschließlich Kochen, Abwaschen, Essen)
+
** Zusammentragen der "Knackpunkte", Bildung von Themenblöcken daraus
****** Sa. 16.00 Uhr: Fortsetzung Kleingruppenphase
+
* 19.00 Uhr: '''Abendpause''' (einschließlich Abwaschen, Essen zubereiten, Essen)
****** Sa. 19.00 Uhr: Abendpause (einschließlich Essen zubereiten, Essen, Abwaschen)
+
* 21.30 Uhr: '''offenes Abendprogramm''' (bei Bedarf noch Containern; Gesprächsrunden, Filme, Projektvorstellungen - an Programmwand ankündigen)
****** Sa. 21.30 Uhr: offenes Abendprogramm (Gesprächsrunden, Filme, Projektvorstellungen - an Programmwand ankündigen)
+
* 09.00 Uhr: '''Frühstück''' (einschließlich Frühstück machen und Essen)
****** So. 09.00 Uhr: Frühstück (einschließlich Frühstück machen, Essen)
+
* 10.30 Uhr: '''Kleingruppen zu verschiedenen Fragestellungen'''
****** So. 10.30 Uhr: Auswertung, Seminarreflektion, Absprachen für Weiteres?
+
** Klärung, wer an welchen Themen besonderes Interesse hat; Klärung, ob die Workshops zum Teil parallel laufen können oder nacheinander abgehandelt werden sollen
****** So. 13.00 Uhr: Mittagspause (einschließlich Kochen, Abwaschen, Essen)
+
** bereits überlegte Kleingruppen-Themen: Entscheidungsfindung, Strafe und Konfliktlösung, Teilhabe und Mitmachzwang, Wie Wirtschaften, Elitenbildung, Was tun die Anderen, Eigentum und Besitz, Komplexe Gesellschaft, Der Weg vom Hier & Jetzt zur Utopie (zu diesen Kleingruppen jeweils Erklärungen vorher ausformulieren, eventuell anregende Zitate/Texte vorbereiten?)
****** So. 16.00 Uhr: Aufräumen, Abreise
+
** in diesen Kleingruppen sollen Utopien aus emanzipatorischer Sicht "abgeklopft" werden - welche herrschaftsförmigen Mechanismen/Strukturen/Elemente sind enthalten? Wie könnte mit den entstehenden Widersprüchen zum herrschaftsfreien Anspruch umgegangen werden? - Grundlage können sowohl die vorher benannten individuellen Utopie-Vorstellungen als auch "prominente" Utopien sein. Hier kann aber auch abstrakt diskutiert werden
****** Alternativprogramm:
+
** im Detail: Der Weg vom Hier & Jetzt zur utopischen Gesellschaft
******* ''für die Leute, die noch mehr beim Aufräumen helfen wollen - Übernachtung ist auch noch möglich''
+
*** Welche Ansätze gibt es (Brainstorming)? Welchen emanzipatorischen Gehalt haben diese (Diskussion)?
******* So. 16.00 Uhr: Aufräumen und Ortswechsel zum Jugend-Umweltbüro
+
**** Umsonstläden, Projektwerkstätten, bedingungsloses Grundeinkommen, Selbstversorgung, Permakultur, OpenSource, Offene Räume etc.
******* So. 20.00 Uhr: Abendessen
+
*** Welche Aspekte sind zu berücksichtigen, wenn utopische Projekte aus dem Hier & Jetzt entstehen sollen?
******* So. 22.00 Uhr: Seminar nett ausklingen lassen
+
**** selbstkritischer Blick darauf, dass herrschaftsfreie Ideen in einer herrschaftsförmigen Gesellschaft kaum komplett umgesetzt werden können - Kompromisse finden, die praktikabel, akzeptabel und zielführend sind
******* Mo. 09.00 Uhr: Frühstück und anschließend Abreise
+
**** Modellcharakter - wie könnten Utopien (bezogen auf bestimmte Aspekte) aussehen?
****** weitere Diskussionsmöglichkeiten (z.B. für die Abendprogramme bzw. Mittagspausen): Wie utopisch ist Science Fiction? Projekt-Ansätze (z.B. konkrete Ökodörfer) auf ihren emanzipatorischen Gehalt untersuchen. Warum ist die aktuelle (auch politische) Gesellschaft so utopiefeindlich? etc.
+
**** Reibung erzeugt Wärme - die offensive Vermittlung der Ideen und der Kritik an der bestehenden Gesellschaft ist ein Ausgangspunkt für den utopischen Prozess
******* Plakate mit Kurzbeschreibung der Diskussionsideen vorbereiten - die Unterhaltungen können dann am Abend oder irgendwann am Rande geschehen
+
**** was muss alles "weg", damit die Utopie erreichbar wird (Staat, Herrschaft, Militär, etc.)?
***** '''Was ist (im Vorfeld) noch zu tun?'''
+
** Es finden - selbst wenn es parallele Workshops gibt - mehrere Kleingruppen nacheinander statt (allein schon aufgrund der Zahl der Themen). Die TeilnehmerInnen können sich jedes mal neu zusammensetzen.
****** Readertexte recherchieren, schreiben, Reader layouten, verschicken
+
** In den Kleingruppen werden Diskussionsverläufe oder zumindest die Ergebnisse dokumentiert. Zwischen zwei Kleingruppenphasen werden diese jeweils kurz vorgestellt.
****** Methoden für einzelne Abschnitte des Seminars überlegen, vorbereiten
+
* 13.00 Uhr: '''Mittagspause''' (einschließlich Kochen, Abwaschen, Essen)
****** inhaltliche Einarbeitung (z.B. für Reader, Impulsreferat), Impulsreferat vorbereiten
+
* 16.00 Uhr: '''Fortsetzung Kleingruppenphase'''
****** Kurztexte zur Beschreibung der Kleingruppen-Ideen und der weiteren Diskussionsthemen schreiben
+
* 19.00 Uhr: '''Abendpause''' (einschließlich Essen zubereiten, Essen, Abwaschen)
****** Plakate mit Infos "Wo gibts hier was?", "Programm", "Themenwünsche", "Finanzierungstransparenz". "Spezielle Fragen zur individuellen Utopie" etc. entwerfen (in den Tagen vor dem Seminar)
+
* 21.30 Uhr: '''offenes Abendprogramm''' (Gesprächsrunden, Filme, Projektvorstellungen - an Programmwand ankündigen)
****** Zettel für Tuschelrunde, Brainstorming-Zettel, "Steckbriefe" für Kurzvorstellung der individuellen Utopien, weiteren Zettelkram vorbereiten (in den Tagen vor dem Seminar)
+
* 09.00 Uhr: '''Frühstück''' (einschließlich Frühstück machen, Essen)
****** Materialien für Spiele und andere Materialien vorbereiten (in den Tagen vor dem Seminar)
+
* 10.30 Uhr: '''Auswertung, Seminarreflektion, Absprachen für Weiteres?'''
**** Literaturrecherche [[APO-Calypse:Utopien-Recherche|-> Sammlung von Links, Büchern etc.]]
+
* 13.00 Uhr: '''Mittagspause''' (einschließlich Kochen, Abwaschen, Essen)
**** reinlesen, diskutieren, dokumentieren
+
* 16.00 Uhr: '''Aufräumen, Abreise'''
**** auswerten und aufbereiten für das Seminar
+
* '''Alternativprogramm zum Abbau''':
*** Containern (Donnerstag oder Freitag)
+
** ''für die Leute, die noch mehr beim Aufräumen helfen wollen - Übernachtung ist auch noch möglich''
*** Werbetexte schreiben (Donnerstag oder Freitag)
+
** So. 16.00 Uhr: Aufräumen und Ortswechsel zum Jugend-Umweltbüro
**** für Einladung, Werbemail, Presseinfo... einzelne Texte oder ein Text zum Stückeln?
+
** So. 20.00 Uhr: Abendessen
*** Donnerstag Abend: eventuell WG-Essen
+
** So. 22.00 Uhr: Seminar nett ausklingen lassen
*** Freitag Abend: Vokü  
+
** Mo. 09.00 Uhr: Frühstück und anschließend Abreise
*** Samstag Abend: netter Abend
+
 
* Werbematerialien erstellen: '''16.-20.5.'''
+
====== Diskussionsthemen für zwischendurch ======
** CityCard (zur Bewerbung in Magdeburg und als Postkarte zum Verteilen)
+
''Plakate mit Kurzbeschreibung der Diskussionsideen erklären diese - die Unterhaltungen können dann im Abendprogramm oder in den Mittagspausen geschehen''
** Seminarflyer (analog früherer APO-Calypse-Flyer)
+
* Wie utopisch ist Science Fiction?
** Plakat (mit Ecke mit kleingedruckten ausführlichen Infos)
+
* Projekt-Ansätze (z.B. konkrete Ökodörfer) auf ihren emanzipatorischen Gehalt untersuchen.
** Einladung (eine Seite + Anlage mit Programm oder Bausteinen)
+
* Warum ist die aktuelle (auch politische) Gesellschaft so utopiefeindlich?
** Bildungsveranstaltung beantragen: Falk
+
* etc.
** ''Verschickung (auch utop. Projekte)''
+
 
* Verschickung von Einladung & co.: '''14.-18.6.''' oder '''21.-25.6.'''
+
===== Zu erledigen im längeren Vorfeld =====
** Einladung + Seminarflyer + Plakat
+
* Readertexte recherchieren, schreiben, Reader layouten, verschicken
** ausdrucken, kopieren, falten, eintüten, etikettieren, frankieren, zur Post bringen
+
* Methoden für einzelne Abschnitte des Seminars überlegen, vorbereiten
** Adressen zusammenstellen, Etiketten ausdrucken
+
* inhaltliche Einarbeitung (z.B. für Reader, Impulsreferat), Impulsreferat vorbereiten
** eventuell erste Ankuendigungsmail über Listen und Verteiler schicken (Text aus Einladung)
+
* Kurztexte zur Beschreibung der Kleingruppen-Ideen und der weiteren Diskussionsthemen schreiben
** Bildungsveranstaltung beantragen
+
* Plakate mit Infos "Wo gibts hier was?", "Programm", "Themenwünsche", "Finanzierungstransparenz". "Spezielle Fragen zur individuellen Utopie" etc. entwerfen (in den Tagen vor dem Seminar)
* Firmen anschnorren: '''21.-25.6.''' oder '''28.6.-2.7.'''
+
* Zettel für Tuschelrunde, Brainstorming-Zettel, "Steckbriefe" für Kurzvorstellung der individuellen Utopien, weiteren Zettelkram vorbereiten (in den Tagen vor dem Seminar)
** überlegen, welche Sachen geschnorrt werden sollen: Lebensmittel, Moderationsmaterial, ...
+
* Materialien für Spiele und andere Materialien vorbereiten (in den Tagen vor dem Seminar)
** Text entwerfen, für einzelne Firmen anpassen, faxen
+
 
** eventuell noch spezielle Firmen anrufen
+
===== Literaturrecherche =====
** Bildungsveranstaltung beantragen
+
* [[APO-Calypse:Utopien-Recherche|-> Sammlung von Links, Büchern etc.]]
* Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: '''22.-29.7.''' oder '''29.7.-5.8.
+
** reinlesen, diskutieren, dokumentieren
** Info-Mails über Listen und Verteiler schicken
+
** auswerten und aufbereiten für das Seminar
** Artikel für ausgewählte Monatszeitungen schreiben
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** Terminübersichten ansprechen
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===== noch zu erledigen während des Treffens =====
** Presseinfo(s) an Medien schreiben
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* Containern (Donnerstag oder Freitag)
*** rausschicken: Mitte/Ende August; eventuell zweite rausschicken: Anfang September
+
* Werbetexte schreiben (Donnerstag oder Freitag)
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** für Einladung, Werbemail, Presseinfo... einzelne Texte oder ein Text zum Stückeln?
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* Donnerstag Abend: eventuell WG-Essen
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* Freitag Abend: Vokü  
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* Samstag Abend: netter Abend
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==== Werbematerialien erstellen ====
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* Termin: '''16.-20.5.'''
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* CityCard (zur Bewerbung in Magdeburg und als Postkarte zum Verteilen)
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* Seminarflyer (analog früherer APO-Calypse-Flyer)
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* Plakat (mit Ecke mit kleingedruckten ausführlichen Infos)
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* Einladung (eine Seite + Anlage mit Programm oder Bausteinen)
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* Bildungsveranstaltung beantragen: Falk
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* ''Verschickung (auch utop. Projekte)''
 +
 
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==== Verschickung von Einladung & co. ====
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* Termin: '''14.-18.6.''' oder '''21.-25.6.'''
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* Einladung + Seminarflyer + Plakat
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* ausdrucken, kopieren, falten, eintüten, etikettieren, frankieren, zur Post bringen
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* Adressen zusammenstellen, Etiketten ausdrucken
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* eventuell erste Ankündigungsmail über Listen und Verteiler schicken (Text aus Einladung)
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* Bildungsveranstaltung beantragen
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==== Firmen anschnorren ====
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* Termin: '''21.-25.6.''' oder '''28.6.-2.7.'''
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* überlegen, welche Sachen geschnorrt werden sollen: Lebensmittel, Moderationsmaterial, ...
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* Text entwerfen, für einzelne Firmen anpassen, faxen
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* eventuell noch spezielle Firmen anrufen
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* Bildungsveranstaltung beantragen
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==== Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ====
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* Termin: '''22.-29.7.''' oder '''29.7.-5.8.
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* Info-Mails über Listen und Verteiler schicken
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* Artikel für ausgewählte Monatszeitungen schreiben
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* Terminübersichten ansprechen
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* Presseinfo(s) an Medien schreiben
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** rausschicken: Mitte/Ende August; eventuell zweite rausschicken: Anfang September
  
 
=== Organisation ===
 
=== Organisation ===
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== Utopien-Zitatesammlungen ==
 
== Utopien-Zitatesammlungen ==
 
 
Zum Einstieg der Seminare können Auszüge aus Utopien zur Grundlage genutzt werden, bei Interesse besteht dann die Möglichkeit, diese Themen zu vertiefen:
 
Zum Einstieg der Seminare können Auszüge aus Utopien zur Grundlage genutzt werden, bei Interesse besteht dann die Möglichkeit, diese Themen zu vertiefen:
 
* [[Anarchismus:Zitate:APO-Calypse|AnarchistInnen]] (FAU, KlassikerInnen etc.)
 
* [[Anarchismus:Zitate:APO-Calypse|AnarchistInnen]] (FAU, KlassikerInnen etc.)
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== Inhaltliche Verknüpfung zu anderen APO-Calypse-Veranstaltungen ==
 
== Inhaltliche Verknüpfung zu anderen APO-Calypse-Veranstaltungen ==
 
 
* [[APO-Calypse:Herrschaftfreie Welt?|Organisierungsansatz Herrschaftsfreie Welt]]
 
* [[APO-Calypse:Herrschaftfreie Welt?|Organisierungsansatz Herrschaftsfreie Welt]]
 
* [[offene raeume|Organisierungsansatz "Offene Räume"]]
 
* [[offene raeume|Organisierungsansatz "Offene Räume"]]
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== thematische Links ==
 
== thematische Links ==
 
 
* [http://www.herrschaftsfrei.de.vu/ Herrschaftskritik und Utopien]
 
* [http://www.herrschaftsfrei.de.vu/ Herrschaftskritik und Utopien]
 
* [http://www.solidaritaet-gmbh.de/ Solidarität GmbH]
 
* [http://www.solidaritaet-gmbh.de/ Solidarität GmbH]
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== Kontakt(e) ==
 
== Kontakt(e) ==
 
 
* [mailto:joerg@projektwerkstatt.de Jörg], Projektwerkstatt: 064 01-90 32 83
 
* [mailto:joerg@projektwerkstatt.de Jörg], Projektwerkstatt: 064 01-90 32 83
 
{{Kontaktzeile:Falk}}
 
{{Kontaktzeile:Falk}}
*Maria: maria ätt yahoo punkt de
+
* Maria: maria ätt yahoo punkt de

Revision as of 17:03, 22 February 2007

Diese Seite dient der Vorbereitung von und Information über Utopien-Seminare und -Workshops. Wenn du Interesse an diesen Veranstaltungen hast, kannst du hier Termin- und Ortsvorschläge machen und deine Ideen für diese Veranstaltungen in das Wiki eintragen. Und nimm dir ruhig die Zeit, auch andere der hier verlinkten Seiten anzuschauen. Nächster Termin: 13.-16. September in Magdeburg.


Template:Vorlage:APO-Calypse Kurzinfo

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Anarchie, Basisdemokratie, Radikaldemokratie und andere Utopien

Wie kann eine "andere Welt" aussehen? Was haben irgendwelche anderen Leute schon mal gedacht und was sind die Unterschiede zwischen Basis- und Radikaldemokratie, ist Anarchie was anderes, was schlug Marx vor? Und was wäre unsere Idee für eine herrschaftsfreie Welt, so wir sie denn wollen?

Folgende Themen können angegangen und Fragen geklärt werden:

  • Was ist Herrschaft? Wo taucht sie überall in welchen Formen auf: Direkte Macht (Hierarchie) ++ Abhängigkeit ++ Normierung ++ Ökonomische Abhängigkeit ++ Diskurse ++ Metaebene und Mitläufertum
  • Blick in die Geschichte: Was ist Anarchie? Antike Demokratie? Experimente: Spanien, Pariser Kommune, Schwarzenberg, Ukraine und mehr
  • Welche Modalitäten sind sinnvoll: Tief- und Hintergründiges zu Autonomie, Basisdemokratie, Radikaldemokratie
  • Kritischer Blick auf die Forderungen von sozialer Bewegung, Linksparteien ...
  • Knifflige Fragen: Strafe abschaffen - Freiheit für Vergewaltiger? ++ Faustrecht ++ Eigentum
  • Ideen für Aktionen zum Thema austauschen und entwickeln


Termin

Organisation des nächsten Seminars

bisher haben sich Falk und Maria zur intensiven Vorbereitung des nächsten Utopien-Seminars (September 2007) verabredet

Treffen

inhaltliche Vorbereitung

  • Termin: 19.-25.2. in Magdeburg
  • Auseinandersetzung mit verschiedenen Utopien, Knackpunkte aus herrschaftskritischer Sicht erkennen, Schwerpunkte fürs Seminar überlegen
  • Texte für Werbung schreiben
  • eventuell schon Artikel für einzelne Zeitungen schreiben
  • klären, wie Finanzierung geschieht (JANUN, AStA, ...?)
Bildungsmittel für das Treffen
  • Bildungsveranstaltung beantragen: Maria (erledigt)
  • Titel: "Anarchie, Basisdemokratie, Radikaldemokratie und andere Utopien"
  • Abrechnung:
    • Programm + Bericht
    • Belege
    • Unterschriftenlisten
    • Honorarverträge
    • Ãœberlegungen zu Spenden
  • Ausgaben:
    • Verpflegung + Unterkunft: 400 + 400 = 800,-
    • Honorare (Tage x 150 EUR): 750,-
    • Teili-Fahrtkostenerstattungen: ?
    • SUMME: 1.550,-
    • Vorschuss: 800,00</span>
Was bringt mir das Seminar?
  • Ãœbung in Organisierung von Veranstaltungen
  • neues Wissen erlangen, eigenen utopischen Entwicklungsprozess voranbringen
  • eigene Vorstellungen, eigene Utopie weiterentwickeln, klarer machen
  • Probleme/Konflikte herausarbeiten
  • Ausgangspunkt schaffen, um Utopie in Angriff zu nehmen
  • mich gemeinsam mit Leuten, mit denen ich utopische Projekte machen möchte, über Utopien tiefergehend austauschen und damit eine Grundlage für die Zusammenarbeit schaffen
Ideen für Inhalte des Seminars
  • Ãœberblick über utopische Ansätze -> Recherche!!!
  • Besitz, Eigentum, Nutzungseinschränkungen - gibt es sowas in einer herrschaftsfreien Welt und wie wird mit entsprechenden Bedürfnissen oder Konflikten, die wir im Hier & Jetzt kennen, umgegangen?
  • Arbeit - müssen alle einen bestimmten Beitrag zur Gesellschaft leisten? Wie würde das aussehen und durchgesetzt werden? Was geschieht mit denen, die nicht "freiwillig" arbeiten? Steht "Arbeit" (als unterschwellige oder klar formulierte Pflicht) im Widerspruch zur Idee einer herrschaftsfreien Gesellschaft?
  • Umgang mit den "Anderen" - was passiert, wenn Leute andere Vorstellungen haben, die inkompatibel mit der Idee von Herrschaftsfreiheit sind? Kann es Ausschlüsse aus einer emanzipatorischen Gesellschaft geben? Wie sollen die aussehen? Ist "Ausschluss" in einer global gedachten Utopie nicht gleichbedeutend mit Unterdrückung? Wie kann emanzipatorisch mit solchen - sicherlich auftretenden - Fällen umgegangen werden?
    • Beispiele: Leute wollen unbedingt ein StellvertreterInnen-System, Hierarchien oder ihren Umgang miteinander an Rasse, Geschlecht etc. festmachen
    • Lösungsansatzidee, die mal (polemisch) bezüglich eines Juksses geäußert wurde: "Nazi"-, "SexistInnen"-, "FleischfresserInnen"- etc.-Räume aufmachen, wo diese sich ausleben können, aber nur mit Leuten, die das auch wollen und nicht gegenüber anderen. Naheliegende Probleme: Etablierung und Aufbau einer Machtbasis von Leuten, die Herrschaftsstrukturen neu schaffen und damit die "herrschaftsfreie Welt" beseitigen wollen, geschehen ungestört und ihre VertreterInnen können von dieser Basis aus operieren.
  • Wirtschaften - welche Logik hat die Organisierungs- und Lebensweise? Effizienzdenken kann leicht zur Selbstausbeutung und Errichtung scheinbar freiwilligen Arbeitszwangs führen... Wie kann der Austausch von Ressourcen geschen - Tauschprinzip, alles für alle, etc.? Wo bestehen Widersprüche zur Idee herrschaftsfreien Lebens? Welche Konflikte sind zu lösen? Hier kommen auch Themen zusammen wie "Arbeit?" und "komplexe Vorgänge?" ... Fragen tun sich auf wie "Zugang/Verteilung zu von Ressourcen?", "Umgang bei begrenzten/knappen Ressourcen?", "Austausch von Ressourcen? (ja, wie kommt denn nun der Kaffee nach Norwegen - kommt er überhaupt?)" u.v.a.
  • Konfliktfälle - gibt es dafür Strafe und Repressionsmechanismen? Welche Durchsetzungsmöglichkeiten bestehen bzw. wie kann herrschaftsfrei (-reduzierend) mit Konflikten umgegangen werden?
  • Wie können in utopischen Gesellschaften komplexe Vorgänge möglich sein? Horizontale Organisierung auf hohem Niveau schaffen, so dass Hierarchien und herrschaftsförmige Strukturen/Mechanismen reflektiert und angegangen werden und trotzdem so komplexe Vorgänge wie die Produktion von Hightech-Geräten möglich wird. Wie kann sowas praktisch aussehen?
  • Umgang mit Elitenbildung - umso komplexer die Organisierung, umso mehr Arbeitsteilung wird notwendig sein - damit wird es ExpertInnen für einzelne Bereiche geben. Wie kann damit herrschaftskritisch umgegangen werden? Ist dies ein Widerspruch zur Idee von Herrschaftsfreiheit, folgt daraus womöglich, dass Komplexität herrschaftsfrei nicht realisierbar ist?
  • Entscheidungen - wie wird entschieden? Warum überhaupt? Gibt es Dinge, für die es gemeinsame Entscheidungsstrukturen geben muss? Wie könnte mit aus dem Hier & Jetzt bekannten Problemlagen umgegangen werden, ohne dass es solcher Strukturen bedarf?
  • Wie komm ich von hier zur Utopie? - Handlungsansätze... Fragend voran!
  • "Außen"wirkung - Warum könnte es wichtig und notwendig sein, sich in der utopischen Welt (oder schon bei den kleinen Ansätzen im Hier & Jetzt) nicht nur auf sich selbst zu beziehen, sondern nach Außen zu wirken, die umgebende Gesellschaft zu beeinflussen? Wie kann dies aussehen?
Zielgruppe des Seminars
  • Leute, die sich auch schon Gedanken über utopische Gesellschaftsformen gemacht haben
  • Leute, mit denen ich mir vorstellen kann, in Richtung gemeinsamer Utopievorstellungen aktiv zu werden
  • Leute, die selbst Versuche machen/vorhaben, ihre Utopie zu leben
  • weitere Leute, die interessiert daran sind</span>
Überlegen, was für das Seminar inhaltlich und/oder didaktisch aufzubereiten ist
  • Reader zur Vorbereitung auf das Seminar
    • Einführungen (mit Zitaten, Zusammenfassungen und Kritik) zu prominenten Utopien (Radikaldemokratie, Basisdemokratie, Freie Kooperationen, Anarchismus, Kommunismus, ...) und weiteren utopischen Ansätzen
    • Methoden kurz vorstellen und Vor- & Nachteile benennen
Seminarprogramm-Entwurf

Dies ist als Vorschlag zu verstehen und soll vor allem anschaulich machen, wieviel Zeit besteht, um realistische Programmabsprachen vornehmen zu können. Das tatsächliche Programm wird erst während des Seminars vereinbart und ist komplett veränderbar.

vor dem Seminar
  • mindestens eine Woche vorher: Falken-Bus anfragen, Presseinfo rausschicken, Veranstaltungsort-Absprachen vor Ort treffen/Schlüssel holen
Montag
  • Treffen der Leute, die vorbereiten wollen, im Laufe des frühen Nachmittags im Jugend-Umweltbüro
  • Plakate, Zettel etc. entwerfen, kopieren
  • Abend: eventuell Containern für Vorbereitungszeit
Dienstag
  • vormittag: in Barleben anrufen und ankündigen, dass wegen Seminar am Donnerstag mehr Brote/Brötchen und Kuchen gebraucht werden (Freitagsvokü kommt am Freitag aber auch trotzdem nochmal...)
  • Anruf Bioladen Stadt & Feld: Ankündigung, dass wir wegen Seminar am Donnerstag früh einkaufen & Spenden haben wollen
  • spätestens jetzt klären, ob wir den Falken-Bus bekommen können (wenn nicht: DGBjugend fragen)
  • Plakate, Zettel etc. entwerfen, kopieren
  • Abend: Containern (optimal wären zwei parallele Touren)
Mittwoch
  • Aufstriche machen
  • Plakate, Zettel etc. entwerfen, kopieren
  • Abend: eventuell nochmal frisch fürs Seminar containern
Donnerstag
  • vormittag: Brote in Barleben abholen (mit Fahrradanhänger)
  • vormittag: Einkaufen & Schnorren bei den Bioläden (mit Fahrradanhänger)
  • vormittag: Materialien (Plakate, Papier, Klebestifte, Schreibzeug, Scheren, Klebestreifen, Moderationsmaterial, Beamer, Leinwand, Filme, Notebook, Moderationswände, Infomaterial, WLAN-Station?) und weiteres Kochzeug, Essensvorräte etc. ins Auto einladen
  • 12.00 Uhr: Aufbau vor Ort (Büffet, Infotisch, Leinwand etc. aufbauen, Plakate aufhängen, Küche einräumen, Räume vorbereiten, gemütlich machen)
  • 16.00 Uhr: Anreise der TeilnehmerInnen
  • 17.00 Uhr: Kennenlernrunde
  • 19.00 Uhr: Einführung zum Veranstaltungsort - wo ist was? Wie soll das Seminar (selbstorganisiert) laufen?
  • 19.30 Uhr: Abendessen
  • 21.00 Uhr: Impulsreferat Ãœberblick zu Utopien (Klassifizierung, Grundaussagen)
Freitag
  • 09.00 Uhr: Frühstück (einschließlich "Frühstück machen")
  • 10.30 Uhr: Was willst du hier eigentlich? (Tuschelrunde zu Erwartungen und inhaltlichen / organisatorischen Wünschen)
  • 11.00 Uhr: Programm-Absprachen
  • 12.00 Uhr: Mittagspause (einschließlich Abwaschen, Kochen, Essen)
  • 15.00 Uhr: OpenSpace Utopien - kleine Runden tauschen sich über ihre Utopien aus, versuchen diese zu beschreiben und auszumalen und festzuhalten (für diejenigen, die nicht in der Runde waren)
    • Auflockerungs- und Phantasie-Anregungs-Spiele zum Beginn
    • Anregungen über was gesprochen werden sollte (z.B. als Plakat mit comicartigen Darstellungen): Insellösung oder globale Utopie? Umgang mit Konflikten - Strafe? Was, wenn mir deine Utopie nicht passt? Alle müssen mitarbeiten? Mein Zeugs gehört mir? Komplexe Gesellschaft oder Rückbesinnung zur Einfachheit? Wer entscheidet wie? Gibt es SpezialistInnen?
    • Kleingruppenbildung für erste OpenSpace-Ecken - spielerisch-zufällige Mischung
    • In den OpenSpace-Ecken tauschen sich die Leute über ihre Utopie-Vorstellungen aus, halten ihre Ideen auf einem Plakat fest und vertiefen sich in diese Utopien. Die Leute können die Ecken immer wieder wechseln und dann bei anderen Kleingruppen mitreden. Dabei kann sich nach und nach herauskristallisieren, wer welche Runden / Themen / Utopien persönlich spannend findet und darüber weiter diskutieren möchte. Es sollen zu verschiedenen Utopien Beschreibungen entstehen, die zum Abschluss des OpenSpace präsentiert werden. Diese Präsentationen können dann Ausgangspunkt für weitere Analysen sein.
  • 16.30 Uhr: Präsentation von Utopien aus dem OpenSpace und Benennung von "Knackpunkten" aus emanzipatorischer Sicht, auf die mensch durch die Diskussionen bereits gestoßen ist
    • Die Präsentationen können aus Plakaten, Theaterstücken, Geschichten etc. bestehen. Wichtig wäre aber auch jeweils ein Ãœberblick in Text- bzw. Stichpunktform, der zum Nachlesen geeignet ist.
    • Zusammentragen der "Knackpunkte", Bildung von Themenblöcken daraus
  • 19.00 Uhr: Abendpause (einschließlich Abwaschen, Essen zubereiten, Essen)
  • 21.30 Uhr: offenes Abendprogramm (bei Bedarf noch Containern; Gesprächsrunden, Filme, Projektvorstellungen - an Programmwand ankündigen)
  • 09.00 Uhr: Frühstück (einschließlich Frühstück machen und Essen)
  • 10.30 Uhr: Kleingruppen zu verschiedenen Fragestellungen
    • Klärung, wer an welchen Themen besonderes Interesse hat; Klärung, ob die Workshops zum Teil parallel laufen können oder nacheinander abgehandelt werden sollen
    • bereits überlegte Kleingruppen-Themen: Entscheidungsfindung, Strafe und Konfliktlösung, Teilhabe und Mitmachzwang, Wie Wirtschaften, Elitenbildung, Was tun die Anderen, Eigentum und Besitz, Komplexe Gesellschaft, Der Weg vom Hier & Jetzt zur Utopie (zu diesen Kleingruppen jeweils Erklärungen vorher ausformulieren, eventuell anregende Zitate/Texte vorbereiten?)
    • in diesen Kleingruppen sollen Utopien aus emanzipatorischer Sicht "abgeklopft" werden - welche herrschaftsförmigen Mechanismen/Strukturen/Elemente sind enthalten? Wie könnte mit den entstehenden Widersprüchen zum herrschaftsfreien Anspruch umgegangen werden? - Grundlage können sowohl die vorher benannten individuellen Utopie-Vorstellungen als auch "prominente" Utopien sein. Hier kann aber auch abstrakt diskutiert werden
    • im Detail: Der Weg vom Hier & Jetzt zur utopischen Gesellschaft
      • Welche Ansätze gibt es (Brainstorming)? Welchen emanzipatorischen Gehalt haben diese (Diskussion)?
        • Umsonstläden, Projektwerkstätten, bedingungsloses Grundeinkommen, Selbstversorgung, Permakultur, OpenSource, Offene Räume etc.
      • Welche Aspekte sind zu berücksichtigen, wenn utopische Projekte aus dem Hier & Jetzt entstehen sollen?
        • selbstkritischer Blick darauf, dass herrschaftsfreie Ideen in einer herrschaftsförmigen Gesellschaft kaum komplett umgesetzt werden können - Kompromisse finden, die praktikabel, akzeptabel und zielführend sind
        • Modellcharakter - wie könnten Utopien (bezogen auf bestimmte Aspekte) aussehen?
        • Reibung erzeugt Wärme - die offensive Vermittlung der Ideen und der Kritik an der bestehenden Gesellschaft ist ein Ausgangspunkt für den utopischen Prozess
        • was muss alles "weg", damit die Utopie erreichbar wird (Staat, Herrschaft, Militär, etc.)?
    • Es finden - selbst wenn es parallele Workshops gibt - mehrere Kleingruppen nacheinander statt (allein schon aufgrund der Zahl der Themen). Die TeilnehmerInnen können sich jedes mal neu zusammensetzen.
    • In den Kleingruppen werden Diskussionsverläufe oder zumindest die Ergebnisse dokumentiert. Zwischen zwei Kleingruppenphasen werden diese jeweils kurz vorgestellt.
  • 13.00 Uhr: Mittagspause (einschließlich Kochen, Abwaschen, Essen)
  • 16.00 Uhr: Fortsetzung Kleingruppenphase
  • 19.00 Uhr: Abendpause (einschließlich Essen zubereiten, Essen, Abwaschen)
  • 21.30 Uhr: offenes Abendprogramm (Gesprächsrunden, Filme, Projektvorstellungen - an Programmwand ankündigen)
  • 09.00 Uhr: Frühstück (einschließlich Frühstück machen, Essen)
  • 10.30 Uhr: Auswertung, Seminarreflektion, Absprachen für Weiteres?
  • 13.00 Uhr: Mittagspause (einschließlich Kochen, Abwaschen, Essen)
  • 16.00 Uhr: Aufräumen, Abreise
  • Alternativprogramm zum Abbau:
    • für die Leute, die noch mehr beim Aufräumen helfen wollen - Ãœbernachtung ist auch noch möglich
    • So. 16.00 Uhr: Aufräumen und Ortswechsel zum Jugend-Umweltbüro
    • So. 20.00 Uhr: Abendessen
    • So. 22.00 Uhr: Seminar nett ausklingen lassen
    • Mo. 09.00 Uhr: Frühstück und anschließend Abreise
Diskussionsthemen für zwischendurch

Plakate mit Kurzbeschreibung der Diskussionsideen erklären diese - die Unterhaltungen können dann im Abendprogramm oder in den Mittagspausen geschehen

  • Wie utopisch ist Science Fiction?
  • Projekt-Ansätze (z.B. konkrete Ökodörfer) auf ihren emanzipatorischen Gehalt untersuchen.
  • Warum ist die aktuelle (auch politische) Gesellschaft so utopiefeindlich?
  • etc.
Zu erledigen im längeren Vorfeld
  • Readertexte recherchieren, schreiben, Reader layouten, verschicken
  • Methoden für einzelne Abschnitte des Seminars überlegen, vorbereiten
  • inhaltliche Einarbeitung (z.B. für Reader, Impulsreferat), Impulsreferat vorbereiten
  • Kurztexte zur Beschreibung der Kleingruppen-Ideen und der weiteren Diskussionsthemen schreiben
  • Plakate mit Infos "Wo gibts hier was?", "Programm", "Themenwünsche", "Finanzierungstransparenz". "Spezielle Fragen zur individuellen Utopie" etc. entwerfen (in den Tagen vor dem Seminar)
  • Zettel für Tuschelrunde, Brainstorming-Zettel, "Steckbriefe" für Kurzvorstellung der individuellen Utopien, weiteren Zettelkram vorbereiten (in den Tagen vor dem Seminar)
  • Materialien für Spiele und andere Materialien vorbereiten (in den Tagen vor dem Seminar)
Literaturrecherche
noch zu erledigen während des Treffens
  • Containern (Donnerstag oder Freitag)
  • Werbetexte schreiben (Donnerstag oder Freitag)
    • für Einladung, Werbemail, Presseinfo... einzelne Texte oder ein Text zum Stückeln?
  • Donnerstag Abend: eventuell WG-Essen
  • Freitag Abend: Vokü
  • Samstag Abend: netter Abend


Werbematerialien erstellen

  • Termin: 16.-20.5.
  • CityCard (zur Bewerbung in Magdeburg und als Postkarte zum Verteilen)
  • Seminarflyer (analog früherer APO-Calypse-Flyer)
  • Plakat (mit Ecke mit kleingedruckten ausführlichen Infos)
  • Einladung (eine Seite + Anlage mit Programm oder Bausteinen)
  • Bildungsveranstaltung beantragen: Falk
  • Verschickung (auch utop. Projekte)

Verschickung von Einladung & co.

  • Termin: 14.-18.6. oder 21.-25.6.
  • Einladung + Seminarflyer + Plakat
  • ausdrucken, kopieren, falten, eintüten, etikettieren, frankieren, zur Post bringen
  • Adressen zusammenstellen, Etiketten ausdrucken
  • eventuell erste Ankündigungsmail über Listen und Verteiler schicken (Text aus Einladung)
  • Bildungsveranstaltung beantragen

Firmen anschnorren

  • Termin: 21.-25.6. oder 28.6.-2.7.
  • überlegen, welche Sachen geschnorrt werden sollen: Lebensmittel, Moderationsmaterial, ...
  • Text entwerfen, für einzelne Firmen anpassen, faxen
  • eventuell noch spezielle Firmen anrufen
  • Bildungsveranstaltung beantragen

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

  • Termin: 22.-29.7. oder 29.7.-5.8.
  • Info-Mails über Listen und Verteiler schicken
  • Artikel für ausgewählte Monatszeitungen schreiben
  • Terminübersichten ansprechen
  • Presseinfo(s) an Medien schreiben
    • rausschicken: Mitte/Ende August; eventuell zweite rausschicken: Anfang September

Organisation

  • Finanzierung des Seminars? - BUNDjugend Sachsen-Anhalt hat abgesagt; also nun? JANUN?
  • Veranstaltungsort? - ÖZIM in Magdeburg angefragt; ansonsten geht aber sicherlich auch Thiembuktu/Blaue Welt Archiv
    • gegen das Thiembuktu/Blaue Welt Archiv spricht, dass da kein Bruch mit dem Alltag geschieht, da Büro mit Internet und Alltagsorga da sind - ÖZIM würde nahelegen, dort zu übernachten und damit "richtiger" beim Seminar teilzunehmen, als wenn die Magdeburger Leute zuhause schlafen
  • Verpflegung:
    • Firmen anschnorren: beim Treffen im Juni
    • Bioläden in MD anschnorren: in den Tagen vor dem Seminar
    • Containern in MD: in den Tagen vor dem Seminar
    • Aufstriche produzieren: in den Tagen vor dem Seminar
  • Vorbereitung des Veranstaltungsortes:
    • Moderationsmaterial bei Firmen schnorren: beim Treffen im Juni
    • Materialien über Berliner AStA beantragen - wann?
    • Raum vorbereiten/gestalten: am Morgen des ersten Seminartages
      • Buffet, Küche, Vorratslager
      • Moderationsmaterial
      • Ãœbersicht mit Containerkarte, Orten in Magdeburg, Selbstorga-Hinweisen
      • Büchertisch, Infomaterialien
      • Plakate für Programm, inhaltliche Wünsche, ...
      • eventuell Tuschelrunden-Karten vorbereiten

Utopien-Zitatesammlungen

Zum Einstieg der Seminare können Auszüge aus Utopien zur Grundlage genutzt werden, bei Interesse besteht dann die Möglichkeit, diese Themen zu vertiefen:


Inhaltliche Verknüpfung zu anderen APO-Calypse-Veranstaltungen


thematische Links


Kontakt(e)

  • Jörg, Projektwerkstatt: 064 01-90 32 83
  • Falk, Jugend-Umweltbüro Mannsdorf: 03431-5894177
  • Maria: maria ätt yahoo punkt de