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Difference between revisions of "Kommunismus"
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Revision as of 22:26, 25 September 2013
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K. Marx, Deutsche Ideologie, MEW 3, 35.
(Richard Barbrook)
Kommunismus (Begriff vom lateinischen communis = "gemeinsam") ist eine klassenlose Wirtschaftsordnung. Soziale Unterschiede (Eigentum etc.) zwischen den Menschen sind aufgehoben und das erwirtschaftete Sozialprodukt gehört allen. Damit soll gesichert werden, dass alle Menschen die gleichen Möglichkeiten haben. Es soll eine solidarische Gesellschaftsordnung geschaffen werden.
Der Begriff unterlag in der Geschichte mehreren Bedeutungswandlungen.
Sowohl SozialistInnen als auch KommunistInnen beziehen sich zu großen Teilen auf das Kommunistische Manifest und Das Kapital von Karl Marx.
Kommunismus aus anarchistischer Sicht
siehe dazu auch den Hauptartikel Anarchokommunismus
Die anarchistische Kritik am marxistischen Kommunismus war immer, dass angezweifelt wurde und wird, dass der sozialistische Staat ein "absterbender Staat" ist, obwohl Engels dies im Zitat Der Staat wird nicht abgeschafft, er stirbt ab manifestierte.
In Pierre Joseph Proudhons Briefwechsel mit Karl Marx ist bekannt geworden, dass Proudhon Marx u.a. dazu aufruft, die Menschen nicht zu indoktrinieren.
Anarchismus kann den libertaristischen und kommunitaristischen Bewegungen zugeordnet werden. Der Anarchismus, insbesondere der Anarchokommunismus, kann auch als die libertäre oder antiautoritäre Strömung des Kommunismus bezeichnet werden. Kropotkin entwickelte die Theorie, dass weder Anarchie ohne Kommunismus, noch Kommunismus ohne Anarchie möglich sei, dass beide vielmehr eine Einheit bilden.
Dennoch war beispielsweise Bakunin ein Gegner des Staates. Marx kommentiert in seinem Konspekt zu Bakunins »Staatlichkeit und Anarchie« kritisch die Thesen des Anarchisten. Dem Verweis auf die Diktatur des Proletariats entgegnet er mit dem Ziel des Kommunismus, der Aufhebung der Klassen, damit auch des politischen Staates. Es regieren so nicht »alle 40 Millionen Deutschen«, es werde vielmehr keine Regierung im allgemeinen Sinn geben.
Siehe auch
- Marx und Kropotkin für das 21. Jahrhundert
- Kommunistische Bewegung
- Antikommunismus
- Marxismus
- Sozialismus
Literatur
- Bini Adamczak (2004). Kommunismus. Kleine Geschichte, wie endlich alles anders wird. Unrast-Verlag. ISBN 3-89771-430-2
Unpathetische Erzählung über die Notwendigkeit des kommunistischen bzw. eben auch anarchistischen Begehren, die Welt zu verändern, mit einem kleinen Abriss über die vielfältige Geschichte der Vorstellungen vom Kommunismus.