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		<title>Anarchopedia - User contributions [en]</title>
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		<title>Philippe Kellermann</title>
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				<updated>2015-05-13T12:20:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Philippe Kellermann, geb. 1980, lebt in Berlin, Autor und Herausgeber. Ab und zu Auftritte mit seiner Punkband â€žKackfeuerâ€œ. &lt;br /&gt;
Neben diversen Rezensionen und Texten, hauptsÃ¤chlich in den Zeitschriften â€ºGrundrisseâ€¹ (Wien, Ende 2014 eingestellt) und â€º[[Graswurzelrevolution (Zeitschrift)|Graswurzelrevolution]]â€¹ (MÃ¼nster), verÃ¶ffentlichte er das Buch â€ºMarxistische Geschichtslosigkeitâ€¹ (Edition AV, 2011) und ist Herausgeber von: Begegnungen feindlicher BrÃ¼der (3 BÃ¤nde im [[Unrast Verlag]]), â€ºAnarchismus, Marxismus, Emanzipationâ€¹ und fungiert als Herausgeber diverser klassischer Schriften des Anarchismus in der Unrast-Reihe Klassiker der Sozialrevolte (u.a. [[Bakunin]], Malatesta, MÃ¼hsam). Herausgeber von &amp;quot;[[Ne znam]] - Zeitschrift fÃ¼r [[Anarchismusforschung]]&amp;quot; im Verlag [[Edition AV]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Marxistische Geschichtslosigkeit. Von VerdrÃ¤ngung, Unwissenheit und Denunziation: Die (Nicht-)Rezeption des Anarchismus im zeitgenÃ¶ssischen Marxismus&amp;quot;, Verlag [[Edition AV]], Lich  390 Seiten. ISBN 978-3-86841-060-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**als Herausgeber:&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Begegnungen feindlicher BrÃ¼der, Zum VerhÃ¤ltnis von Anarchismus und Marxismus in der Geschichte der sozialistischen Bewegung&amp;quot; (Band 1), Unrast Verlag, MÃ¼nster 2011. 193 Seiten. ISBN 978-3-89771-505-9&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Begegnungen feindlicher BrÃ¼der, Zum VerhÃ¤ltnis von Anarchismus und Marxismus in der Geschichte der sozialistischen Bewegung&amp;quot; (Band 2), Unrast Verlag, MÃ¼nster 2012, 208 Seiten. ISBN 978-3-89771-524-0&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Begegnungen feindlicher BrÃ¼der, Zum VerhÃ¤ltnis von Anarchismus und Marxismus in der Geschichte der sozialistischen Bewegung&amp;quot; (Band 3), Unrast Verlag, MÃ¼nster 2014, 207 Seiten. ISBN 978-3-89771-541-7&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Anarchismus Marxismus Emanzipation. GesprÃ¤che Ã¼ber die Geschichte und Gegenwart der sozialistischen Bewegungen&amp;quot;, Die Buchmacherei, Berlin 2012, 165 Seiten. ISBN 978-3-00-037820-1&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Anarchismus Reflexionen. Zur kritischen Sichtung des anarchistischen Erbes. GesprÃ¤che&amp;quot;, Verlag Edition AV, Lich 2013, 258 Seiten. ISBN 978-3-86841-082-2&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Errico Malatesta: Anarchistische Interventionen. AusgewÃ¤hlte Schriften (1892-1931)&amp;quot;, Klassiker der Sozialrevolte Band 23, Unrast Verlag, MÃ¼nster 2014, 244 Seiten. ISBN: 978-389771-921-7&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Josef Peukert - Gerechtigkeit in der Anarchie&amp;quot;. Mit einer Einleitung von Philippe Kellermann zur Person Josef Peukert.BroschÃ¼re V79, [[Syndikat-A]], Medienvertrieb, Moers 2015.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Camillo Berneri - Der Arbeiterkult.&amp;quot; Mit einem Einleitungstext von Philippe Kellermann. BroschÃ¼reNr.: V80, Syndikat-A, Medienvertrieb, Moers 2015.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Michael Bakunin: Staat, Erziehung, Revolution.&amp;quot; Mit einer Einleitung von Philippe Kellermann, Verlag Edition AV, Lich 2015, 208 Seiten. ISBN 978-3-86841-115-7&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Erich MÃ¼hsam: Die Einigung des revolutionÃ¤ren Proletariats im Bolschewismus.&amp;quot; Mit einer Einleitung von Philippe Kellermann, Klassiker der Sozialrevolte, Band 24, Unrast Verlag, MÃ¼nster 2015, 240 Seiten. ISBN: 978-3-89771-922-4&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Christiaan Cornelissen: Die moderne Welt der Arbeit und ihre KÃ¤mpfe. AusgewÃ¤hlte Texte eines revolutionÃ¤ren Syndikalisten (1907-1931).&amp;quot; Herausgegeben, eingeleitet und kommentiert von Philippe Kellermann, Verlag Edition AV, Lich 2015, 227 Seiten. ISBN 978-3-86841-121-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*Autoreninformationen beim [[Unrast Verlag]] https://www.unrast-verlag.de/autor_innen/philippekellermann-743&lt;br /&gt;
*Suche zu Rezensionen von P. Kellermann etc. auf der Seite der Zeitschrift &amp;quot;Graswurzel Revolution&amp;quot;: http://www.graswurzel.net/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch:==&lt;br /&gt;
*[[Research on Anarchism]]&lt;br /&gt;
*[[Anarchist Studies]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AnarchistInnen (21. Jh.)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

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		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=F%C3%83%C2%B6deration_Kommunistischer_Anarchisten_Deutschlands&amp;diff=62934</id>
		<title>FÃ¶deration Kommunistischer Anarchisten Deutschlands</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''FÃ¶deration Kommunistischer Anarchisten Deutschlands (FKAD)''' war eine [[Anarchismus|anarchistische]] Organisation, die wÃ¤hrend der [[Weimarer Republik]] und den Anfangsjahren des [[Nationalsozialismus]] bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die FKAD entstand 1919 als Nachfolgeorganisation der 1914 zerfallenen ''[[Anarchistischen FÃ¶deration Deutschlands]]'' und vereinigte zu HÃ¶chstzeiten etwa 500, vor allem [[Kommunistischer Anarchismus|kommunistische AnarchistInnen]] nach der von [[Peter Kropotkin]] geschaffenen StrÃ¶mung des Anarchismus. Die bekanntesten Mitglieder der Organisation waren [[Rudolf Oestreich]] und [[Erich MÃ¼hsam]], der allerdings 1925 wegen des Vorwurfes einer zu groÃŸen NÃ¤he zur [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] aus der Organisation ausgeschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die FKAD gab von 1919 bis 1933 unter der Leitung Oestreichs die Wochenzeitung ''[[Der Freie Arbeiter]]'' heraus, die eine Auflage bis zu 7.000 Exemplaren erreichte. Der heute bekannteste Autor der Zeitung war Mitte der 1920er Jahre der junge [[Herbert Wehner]], der spÃ¤ter zur KPD wechselte und in der Nachkriegszeit leitender FunktionÃ¤r der [[SPD]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AktivitÃ¤t von [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandsgruppen]] der FKAD gegen den [[Nationalsozialismus]] ist nach 1933 vor allem fÃ¼r den westdeutschen Raum, so in Krefeld, DÃ¼sseldorf und Aachen zu verzeichnen, diese Gruppen kooperierten zumeist mit Ã¶rtlichen Strukturen der FAUD. Regionale PersÃ¶nlichkeiten fanden sich in der Mitgliedschaft in Aachen (Simon Wehren), Berlin (Berthold Cahn), Bremen (Bernhard Koch) oder Arthur Holke (Leipzig).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{orga}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarcho-Kommunismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

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		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Gilde_freiheitlicher_B%C3%83%C2%BCcherfreunde&amp;diff=62933</id>
		<title>Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde</title>
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				<updated>2014-06-19T08:45:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Die Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GegrÃ¼ndet wurde die Gilde 1928, also keineswegs zu Hochzeiten der [[Freie Arbeiter Union Deutschland|FAUD]], eher im Gegenteil: Man kann feststellen, dass das Interesse der Mitglieder an einzelnen Bereichen der anarchosyndikalistischen Bewegung wuchs, je weniger die FAUD Einfluss auf die konkrete politische Situation nehmen konnte. Trotzdem muss es als beachtlich angesehen werden, was die Gildenmitglieder in den wenigen Jahren vor Hitlers Machtergreifung am 30.1.1933 auf die Beine stellten. 80 GrÃ¼ndungsmitglieder brachten nicht viel mehr &amp;quot;Kapital&amp;quot; in die GrÃ¼ndung ein, als ihr gelebtes VerstÃ¤ndnis von &amp;quot;Gegenseitiger Hilfe&amp;quot;. Drei Jahre spÃ¤ter, 1931, hatte diese kleine Buchgemeinschaft immerhin 1200 Mitglieder gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Satzung des Gilde lassen sich zwei Hauptzielrichtungen erkennen: Die Gilde wollte den Arbeitenden fÃ¼r ihren Kampf um eine bessere Gesellschaftsordnung &amp;quot;wertvolles Schrifttum&amp;quot; zur VerfÃ¼gung stellen und einen Verlegergewinn ausschalten. Des weiteren bot sie literarische und kÃ¼nstlerische VortrÃ¤ge, Theater-, Film- und Konzertveranstaltungen an, &amp;quot;um das Interesse fÃ¼r freiheitliche Kunst und kulturelle Erneuerung zu fÃ¶rdern.&amp;quot; Der Gildenbeitrag betrug 1,00 Mark im Monat und 0,25 Pfenning als Eintrittsgeld. In der Satzung formulierte die Gilde ihren Anspruch folgendermaÃŸen: ''&amp;quot;Die Gilde gibt fÃ¼r ihre Mitglieder jÃ¤hrlich mindestens drei schÃ¶ngeistige oder wissenschaftliche BÃ¼cher heraus, bei deren Wahl und Ausstattung die Gildenleitung von einem Kreis namhafter Schriftsteller und Graphiker beraten wird. An Stelle von GildenbÃ¼chern wird den Mitgliedern auf Wunsch auch ein Buch im gleichen Wert aus dem ASY-Verlag und anderen Verlagsanstalten, mit denen die Gildenleitung in VertragsverhÃ¤ltnisse getreten ist, zu einem Vorzugspreis geliefert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
Sehr frÃ¼h wurde in Berlin eine gildeneigene Zeitschrift &amp;quot;[[Besinnung und Aufbruch]]&amp;quot; im A-5-Format herausgegeben, der Start lag im Mai 1929, so dass die JahrgÃ¤nge immer im Mai mit Heft 1 begannen. In diesem ersten Heft formulierte die Gilde ihren Anspruch noch einmal deutlich: ''&amp;quot;Mehr denn je gilt es heute, den glimmenden Funken der geistigen und sozialen Revolution zu heller Flamme anzufachen..... Wir wollen fÃ¼r die Ideen des freien Sozialismus nicht nur trocken und theoretisch werben, sondern mitten ins Leben hinein und auf mannigfaltige Weise auch durch ErzÃ¤hlungen und Romane aus der Wirklichkeit an Herz und Hirn auch des einfachsten unter den Lesern greifen und mit helfen, ein aktives BewuÃŸtsein der ZusammengehÃ¶rigkeit all derer zu schaffen, die es unter den heutigen ZustÃ¤nden Ã¤uÃŸerlich und innerlich nicht mehr aushalten und hin wollen nach einer besseren, freudevolleren Wirklichkeit.&amp;quot;'' Gelegentliche Veranstaltungshinweise darin, veranschaulichen uns heute die Umsetzung ihres kulturpolitischen Anspruchs. So finden wir in Nr.7 von 1929 der Gildenzeitung die Veranstaltungshinweise fÃ¼r Berlin, wo am 31. Oktober [[Bruno Vogel]] aus seinem Roman &amp;quot;Alf&amp;quot; las und musikalisch von Bernd Sander begleitet wurde; am 14. November fand ein Lichtbildervortrag statt, der durch ein Violinsolo aus- und eingeleitet wurde. Am 28.November sprach [[Erich MÃ¼hsam]] Ã¼ber &amp;quot;RevolutionÃ¤re Kunst&amp;quot; unter der Mitwirkung der Volks-Kunst-Gemeinschaft Wedding. In Nr.12 vom April 1930 wurde beispielweise in der Stadt Heilbronn ein Vortrag eines Dr. StockbÃ¼rger Ã¼ber die &amp;quot;Krise der Weltwirtschaft&amp;quot; und in Heft 1 vom Mai 1930 wurde in Heilbronn der Vortrag des Ulmer FAUD-Mitglieds [[Karl Preiss]] Ã¼ber &amp;quot;Der Arbeiter und seine Literatur&amp;quot; angekÃ¼ndigt. In Heft 7 findet sich der Hinweis auf [[Rudolf Rocker]]s Vortrag in Braunschweig &amp;quot;Maxim Gorki und die russische Literatur&amp;quot;, in Heft 9 vom Januar 1931 wird auf seinen Berliner Abend zu &amp;quot;[[William Godwin]]s Roman Caleb Williams&amp;quot; hingewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortsgruppe Leipzig vermittelt in ihrem TÃ¤tigkeits- und GrÃ¼ndungsbericht fÃ¼r &amp;quot;Besinnung und Aufbruch&amp;quot; ein anschauliches Bild der politisch-kulturellen Absichten und der der konkreten Umsetzung, zudem wird deutlch, dass auch hier eine dezentrale Organisation und Arbeitsweise selbstverstÃ¤Ã¼ndlich war, so hatte sich die Leipziger Gruppe bereits ein Jahr vor der offiziellen GrÃ¼ndung der Gilde selbst gegrÃ¼ndet. Der Autor des Berichts war [[Arthur Holke]], der selbst mit dem &amp;quot;[[Verlag Der Anarchist]]&amp;quot; einen kleinen Verlag betrieb und auch Zeitschriften verlegte. Arthur Holke starb 1940 im KZ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Im April 1928 schlossen sich eine Anzahl Genossen zu einer Ortsgruppe der Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde zusammen, unabhÃ¤ngig von der in Berlin gegrÃ¼ndeten Gilde, mit eigenen Satzungen und Marken. Der Berliner Verwaltungs-Apparat war der Sache nicht gewachsen, das Werbematerial unbrauchbar. Die von der Berliner Leitung offerierten 1,65- und 1,95-Mark-BÃ¼cher (Warenhausausgabe) waren zur Mitgliederwerbung nicht geeignet. Wir boten unseren Gildenfreunden neben den besten Werken aus dem [[Verlag Der Syndikalist]] nur gute Literatur freiheitlicher Autoren. Unsere Gilde wollte mehr sein als ein BÃ¼chervermittler. Wir wollten teilnehmen an der Kulturarbeit der Leipziger Arbeiterschaft. Ist doch das Kapitel Kulturarbeit keineswegs erhebend! Die Zerissenheit des Proletariats, verursacht durch die politischen Drahtzieher, lÃ¤ÃŸt es nicht zu grÃ¶ÃŸzÃ¼gigem Wollen kommen. Das von den Zentralgewerkschaften und der Partei unterhaltene Arbeiter-Bildungs-Institut maÃŸt sich auf kulturellem Gebiet eine Monopolstellung an. Besoldete BildungssekretÃ¤re bestimmen die Tendenz! Versuche, in Leipzig eine VolksbÃ¼hne auf breitester Grundlage zu schaffen, die Kulturzentrum sein kÃ¶nnte, mussten an der Engstirnigkeit der sozialdemokratische Parteihuber scheitern. Eine von der KP aufgezogene VolksbÃ¼hne konnte nicht leben. FÃ¼r freiheitliche Elemente, denen der Parteipferch zu eng war, gab es keinen Raum der BetÃ¤tigung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1928 traten wir an die Ã–ffentlichkeit. Auftakt war ein Vortrag [[Rudolf Rocker]]s Ã¼ber Maxim Gorki. Der Erfolg war vielversprechend. Wohl selten hat ein Redner eine andÃ¤chtigere HÃ¶rerschaft aller Richtungen gefunden. Die 'berufenen' Vertreter der Leipziger Arbeiterschaft trafen GegenmaÃŸnahmen. Unsere weiteren Veranstaltungen wurden bis auf eine totgeschwiegen! Die SP- und KP-Presse lehnte Redaktionshinweise und Inserate ab. Doch unsere fernere TÃ¤tigkeit konnte dadurch nicht unterbunden werden. Im August sprach [[Erich MÃ¼hsam]] temperamentvoll Ã¼ber das Thema &amp;quot;KÃ¼nstler und Rebell&amp;quot;. Ein Genosse las aus seinen Werken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei VortrÃ¤ge Rudolf Rockers Ã¼ber Jack London, Upton Sinclair und [[B. Traven]] waren ein Erlebnis! In einer anti-militaristischen Veranstaltung sprach [[Helmut RÃ¼diger]] Ã¼ber 'Der Krieg und die Literaten'. [[Bruno Vogel]] las aus 'Es lebe der Krieg' und aus dem damals noch ungedruckten 'Alf'. Die aufwÃ¼hlende Kunst [[Franz Masareel]]s vermittelte uns Helmut RÃ¼diger durch einen Vortrag mit Lichtbildern. Eine Feier, dem Gedenken [[Gustav Landauer]]s gewidmet, war Ã¼berfÃ¼llt. Rudolf Rocker hielt die Gedenkrede, Lina Carstens rezitierte. An einem anderen Abend sprach [[Helene StÃ¶cker]] kluge Worte Ã¼ber die Ehe als psychologisches Problem. Am dritten Autoren-Abend las [[Theodor Plievier]] aus 'Des Kaisers Kulis' und 'Ein KapitÃ¤n und zwÃ¶lf Mann', sowie Szenen aus einem bisher ungedruckten Drama.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ãœber die Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde ist bislang nur wenig publiziert worden. Der Leipziger Bericht vermittelt ein anschauliches Bild von der Arbeit einer Gruppe vor Ort. Dabei Ã¼berrascht doch, dass jeden Monat ein Vortragsabend fÃ¼r die Mitglieder abgehalten wurde. Die Themen konzentrierten sich auf BÃ¼cher, Malerei oder Filme, allerdings nicht ausschlieÃŸlich anarchistischer Tendenz; es ging eher um kÃ¼nstlerische und literarische Bildung und hÃ¤ufig auch um Literatur, die freiheitliche Gedanken oder Elemente enthielt, selbst wenn der Autor, wie z.B. Knut Hamsun, in seinem Gesamtwerk nicht als Sympathisant des Anarchismus gelten kann. Es fanden beispielweise Abende zu August Strindberg, zu [[Armin Wegeners]] Russlandbuch, zu Leo Trotzkis Erinnerungen 'Mein Leben' statt. Es gab LichtbildervortrÃ¤ge zu Daumier und [[George Grosz]] oder zur Nacktkultur. Die neuen BÃ¼cher Rudolf Rockers wurden ebenso vorgestellt und diskutiert wie das damals neue Thema 'Proletariat und Film'. Auch die politischen VerhÃ¤ltnisse der Zeit wurden keineswegs ausgeblendet: VortrÃ¤ge zu 'Ghandi und der Befreiungskampf des indischen Volkes' oder 'Benito Mussolini und der Faschismus in Italien' kÃ¶nnen dies belegen.&lt;br /&gt;
NatÃ¼rlich waren nicht alle Gildengruppen so aktiv wie die Leipziger, aber die Vortragsreisen von Theodor Plievier und Emma Goldman, die beide in Zusammenarbeit mit der FAUD 1932 durchgefÃ¼hrt wurden, zeigen uns, dass die Gilde in zahlreichen StÃ¤dten in der Lage war, Veranstaltungen zu organisieren und durchzufÃ¼hren. Die VortrÃ¤ge ab Februar oder MÃ¤rz (?) 1932 (Emma Goldman) und ab November 1932 (Theodor Plievier) wurden von den Gruppen in Berlin-OberschÃ¶neweide, Werder bei Potsdam, Dresden, Leipzig, Erfurt, SÃ¶mmerda, Zella-Mehlis, Freital, Suhl, Magdeburg, Breslau, Stuttgart, Ulm, Heilbronn, GÃ¶ppingen, Offenbach, MÃ¶rfelden, Darmstadt, Mannheim, Ludwigshafen, NÃ¼rnberg, FÃ¼rth, Schweinfurt, Bremen, Hamburg und Braunschweig vorbereitet und durchgefÃ¼hrt. MÃ¶glicherweise sind die Quellen zu den Reisen unvollstÃ¤ndig, denn es fÃ¤llt auf, dass keine StÃ¤dte aus dem Ruhrgebiet genannt werden, obwohl in der FAUD dort auch noch aktive Gruppen existierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932, am Vorabend des Nationalsozialismus, konnten Emma Goldman und Theodor Plievier allÃ¼berall noch ohne Probleme auftreten? Es ist wenig bekannt. Aber sicher ist, dass nicht alle Veranstaltungen Ã¶ffentlich durchgefÃ¼hrt werden konnten, da Emma Goldman neben dem Ruf eine gefÃ¤hrliche Anarchistin zu sein auch noch als JÃ¼din ein Angriffsziel von Naziattacken war. In Schweinfurt wurde beispielsweise nicht Emma Goldman angekÃ¼ndigt, sondern Milly Witkop-Rocker und die Veranstaltung wurde zudem als Mitgliederversammlung getarnt. Trotzdem kam es zu antisemitischen Zwischenrufen. Informationen zu diesen Abenden finden sich nur in Briefen Emma Goldmans an Rudolf und Milly; z.B. Ã¼ber die Veranstaltung in Zella-Mehlis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Es gab kein Entrinnen vor den Genossen. Ich musste Ã¼ber Nacht bleiben. Es wÃ¼rde ihm (JÃ¤ger) so viel bedeuten. Es gab ein Bett, in dem JÃ¤ger, seine Frau und ihr Baby schliefen und das ich nun auch benutzen musste. JÃ¤ger ist wirklich ein netter Kerl. Aber glaubt Ihr, er wÃ¤re rausgegangen, als ich mich aus- und morgens wieder anziehen wollte? Das Tragischste ist die unglauliche Armut der Genossen, man kann es nicht Ã¼bers Herz bringen, sich Ã¼ber irgendetwas bei ihnen zu beschweren oder ihre Gastfreundschaft zurÃ¼ckzuweisen. Sie geben alles, was sie haben.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Reise Theodor Plieviers konnte der Charakter Ã¶ffentlicher Veranstaltungen eher durchgefÃ¼hrt werden und Besucherzahlen von 500 im schwÃ¤bischen GÃ¶ppingen belegen, dass diese Arbeit der Anarchosyndikalisten honoroert wurde und Ã¼ber die eigenen Kreise hinaus Menschen ansprach. Hinzukommt, dass manche FAUD-Mitglieder, wie z.B. in GÃ¶ppingen, fÃ¼r diese Arbeit auÃŸerordentlich viel Engagement aufbrachten und dies vor allem auch von den Sozialdemokraten anerkannt wurde. Motor in GÃ¶ppingen war [[Karl Dingler]]. Im Februar 1935 wurde er verhaftet und zu einem Jahr GefÃ¤ngnis und 3 Monaten KZ verurteilt. Karl Dingler Ã¼berlebte den Nationalsozialismus und wurde nach dem Krieg sogar in den Stadtrat gewÃ¤hlt, wo er einen [[Erich-MÃ¼hsam-Platz]] in GÃ¶ppingen durchsetzte. Mit Theodor Plievier hatte er sich befreundet und so kam es, dass Plievier, der nach seinem Moskauer Exil in ThÃ¼ringen als &amp;quot;unabhÃ¤ngiger Kulturschaffender&amp;quot; ohne eigene Zustimmung auf einer SED-Liste in den Landtag gewÃ¤hlt worden war, zu Karl Dingler nach GÃ¶ppingen floh als er der DDR den RÃ¼cken kehrte. Karl Dingler hÃ¤lt die UmstÃ¤nde in Briefen an Rudolf Rocker nach New York fest. Im MÃ¤rz 1947 schreibt er, dass sich Plievier bei ihm gemeldet habe und in Weimar sei, von seinen Erfahrungen in der Sowjetunion aber nicht schreiben kÃ¶nne. Ende Juli schreibt Dingler, dass er Ã¼ber die Kulturabteilung des DGB eine Lesung Plieviers aus dessen Buch &amp;quot;Stalingrad&amp;quot; organisiert habe. Plievier bereitete auf diese Weise seinen Absprung aus der Sowjetzone sorgfÃ¤ltig Ã¼ber eine Lese-Tour vor, die er am 30.Juli 1947 in Alsfeld begann und am 10.September in GÃ¶ppingen beendete. Dingler schreibt an die Rockers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Am 10.08., es war Sonntag, abends gegen 10 Uhr kam er Ã¼berraschend mit seiner Frau zu uns. Alles, was wir wuÃŸten, erfuhr eine schauderhafte BestÃ¤tigung aus seinem Munde, und es war klug von Dir nur soviel zu sagen, dass er nicht mehr nach der Ostzone zurÃ¼ckkehrt, weil er das, was dort vor sich geht, nicht mehr mit seinem Namen decken kann. Bald werde ich Euch ErschÃ¼tterndes Ã¼ber das Schicksal Zenzl MÃ¼hsams berichten. Sie lebt noch, dies fÃ¼r heute. Plievier sprach in Bremen, Hamburg, Hannover, Mainz, Wiesbaden, MÃ¼nchen, NÃ¼rnberg und zuletzt in GÃ¶ppingen. Die Veranstaltung im Staufen-Theater mit Ã¼ber 1000 Besuchern; wie 1932, (wo er auch) seine beste Veranstaltung in ganz Deutschland hatte.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
Die Praxis, der Rundreise eines Schriftstellers Ã¼ber die Gildenzeitschrift Hintergrundsmaterial Ã¼ber Werk, Ansichten und die Person vorauszuschicken, war sowohl im MÃ¤rz 1932 zu Emma Goldman wie auch in Heft 7 vom November 1932 zu Theodor Plievier umgesetzt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragt man nach dem Programm der Gilde, so finden wir OriginalverÃ¶ffentlichungen, die ab Bruno Vogels &amp;quot;Alf&amp;quot; mit Band 1 und folgende durchgezÃ¤hlt wurden, daneben Lizenzausgaben, die in anderen Verlagen erschienen waren und von denen nun eine zweite Auflage in der Gilde erschien und man findet Teilauflagen, d.h. der Verlag behielt einen Teil der Auflage zum Verkauf, die Gilde Ã¼bernahm einen anderen Teil und druckte ihr Impressum ins Buch. Eng war die Zusammenarbeit mit dem ASY-Verlag, aber auch mit dem kommunistischen Malik-Verlag von Wieland Herzfelde und seinem Bruder John Heartfield wurde kooperiert, was zu einem Auswahlangebot anstatt eines 11. Bandes der Gilde selbst fÃ¼hrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls ohne Scheuklappen wirkt auch die Zeitschrift der Gilde &amp;quot;Besinnung und Aufbruch&amp;quot;, die im Mai 1929 zum ersten Mal herauskam. Als verantwortlicher Redakteur und Verleger fungierte bis 1931 der Berliner Willi Jadau, dann Ã¼bernahm Helmut RÃ¼diger die Redaktion und Werner Henneberger den Verlag. Die Angabe bei Lorenz, dass Helmut RÃ¼diger nur die Hefte 11 und 12, im Februar und MÃ¤rz 1931 als Redakteur verantwortete, stimmt nicht; RÃ¼diger war auch bei Heft 9 im Januar 1932 noch Redakteur dieser Zeitschrift. Erst danach Ã¼bernahm Werner Henneberger auch die Redaktion. Die Angabe bei Hans Manfred Bock, dass es die Zeitschrift zwischen 1929 und 1933 auf 5 JahrgÃ¤nge gebracht hÃ¤tte, ist zu bezweifeln. Im Mai 1933, dem Beginn eines 5. Jahrgangs, war Helmut RÃ¼diger lÃ¤ngst im Exil in Barcelona (bereits seit November 1932), Werner Henneberger wurde bereits im MÃ¤rz 1933, nach dem Reichtagsbrand, von der Berliner Gestapo verhaftet. Es ist deshalb sicher, dass das 12-seitige Heft Nr.10 vom Februar 1933 das letzte Heft gewesen ist. Diese Ausgabe vom Februar 1933 ist eine der aufschluÃŸreichsten. Sie beginnt mit einem Bericht Erich MÃ¼hsams Ã¼ber den KongreÃŸ &amp;quot;Das freie Wort&amp;quot;, wo prominente KÃ¼nstlerInnen und Parteibonzen gegen den Nationalsozialismus sprachen. Erich MÃ¼hsam selber deutet hier seine Mitgliedschaft in der FAUD an: &amp;quot;Von den Kommunisten und ihren Filialen oder von uns - Gen. Rocker und Linow waren als Vertreter der GeschÃ¤ftskommission der FAUD. anwesend, ich fÃ¼r die ArbeiterbÃ¶rse Berlin Brandenburg - hÃ¤tte der erste somit frÃ¼hestens am spÃ¤ten Nachmittag zum Worte kommen kÃ¶nnen.&amp;quot; Wir finden hier auch informative Gildenberichte aus GÃ¶ppingen (von Karl Dingler, der Ã¼ber 80 Mitglieder in der schwÃ¤bischen Kleinstadt berichtete: ''&amp;quot;Der Ausgangspunkt war der Betrieb.... Immer zwei Genossen in der Werbung eines neuen Mitgliedes zusammen. Wer einmal aufs Korn genommen war, wurde so lange bearbeitet, bis er entweder Mitglied oder hoffnungslos verloren war...&amp;quot;'') und aus Braunschweig (von Fritz Laskowski). Bis zuletzt wird als verantwortlicher Redakteur Werner Henneberger angegeben: &amp;quot;Berlin SW 19, MÃ¤rkisches Ufer 20, III, Druck Georg Eichler, Berlin SO 16, RungestraÃŸe 18.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herausgegebene BÃ¼cher==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ohne Nummerierung: [[Erich MÃ¼hsam]]: StaatsrÃ¤son (Drama zu Sacco und Vanzetti), Gilde Freiheitlicher BÃ¼cherfreunde, Berlin, 1928&lt;br /&gt;
* Band 1: Bruno Vogel: Alf, 349 S., Einband: Will Faber; Berlin, 1929&lt;br /&gt;
* Band 2: Fritz Gross: Die letzte Stunde. Legenden vom Tode. 326 S., Berlin, 1929 &lt;br /&gt;
* Band 3: [[Han Ryner]]: Nelti. Zukunftsroman, Ã¼bersetzt von [[Augustin Souchy]], 239 S., Berlin, 1930&lt;br /&gt;
* Band 4: Emile Pataud/Emile Pouget: Das letzte Gefecht, Revolutionsroman, Ã¼bersetzt von [[Rudolf Rocker]], illustriert von Fermin Rocker; 236 S., parallel im ASY-Verlag und als Gildenbuch, Berlin, 1930&lt;br /&gt;
* Band 5: [[Karl PlÃ¤ttner]]: Der Mitteldeutsche BandenfÃ¼hrer. Mein Leben hinter Kerkernmauern, Einband: Will Faber; 334 S., Berlin, 1930&lt;br /&gt;
* Band 6: [[Max Nettlau]]: Anarchisten und SozialrevolutionÃ¤re. Die historische Entwicklung des Anarchismus in den Jahren 1880-1886, 1931&lt;br /&gt;
* Band 7: [[William Godwin]]: Caleb Williams oder Die Dinge, wie sie sind; dt. Ãœbersetzung und Vorwort v. Rudolf Rocker; 314 S., Berlin, 1931&lt;br /&gt;
* Band 8: [[Isaak Nahaman Steinberg]]: Gewalt und Terror in der Revolution. Oktoberrevolution oder Bolschewismus, dt. v. I. Donska; 339 S., (Ãœbernahme aus dem Rowohlt-Verlag), GFB-Umschlag, Berlin, 1931&lt;br /&gt;
* Band 9:[[Robert Radetzky]]: Am Rande des BÃ¼rgersteigs, 186 S., Ausstattung von Will Faber; Berlin, 1931&lt;br /&gt;
* Band 10: Erich MÃ¼hsam: Sammlung 1898-1928 Gedichte und Prosa, 353 S., (Ãœbernahme aus dem J.M.Spaeth Verlag, Berlin), mit neuem Impressum und Einband: Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde, 1928&lt;br /&gt;
* Statt eines 11. Bandes: Malik Originalausgaben zur Auswahl: [[Theodor Plievier]]: Der Kaiser ging, die GenerÃ¤le blieben, 347 S.; Ernst Ottwald: Ruhe und Ordnung, 307 S.; Ilja Ehrenburg: Die VerschwÃ¶rung der Gleichen (Ã¼ber das Leben von Babeuf), 290 S.&lt;br /&gt;
* Band 12: [[J.H. Mackay]]: John Henry Mackays Werke in einem Band, 1195 S., (Ãœbernahme aus dem Stirner-Verlag, Berlin) Berlin, 1933&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==AuswahlbÃ¤nde==&lt;br /&gt;
die in der Mitgliederzeitschrift &amp;quot;Besinnung und Aufbruch&amp;quot; angeboten wurden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alexander Berkman]]: Die Tat. GefÃ¤ngniserinnerungen eines Anarchisten, Berlin 1927, Asy Verlag, 368 S. III&lt;br /&gt;
* [[Kurt KlÃ¤ber]]: EmpÃ¶rer! Empor Berlin 1925, Verlag Syndikalist, (Dichter und Rebellen Bd.2), 128 S.&lt;br /&gt;
* [[Samuel Lewin]]: DÃ¤monen des Blutes. Eine Vision Berlin 1926, Asy Verlg, (Dichter und Rebellen Bd.5), 151 S. Neu aufgelegt im Verlag Edition AV, Lich 2013&lt;br /&gt;
* [[John Mackay]]: Sturm. Volksausgabe, 7. verkÃ¼rzte Aufl. 18. - 22. Tsd. Berlin 1925, Asy Verlag, (Dichter und Rebellen Bd.3), 99 S.&lt;br /&gt;
* [[Erich MÃ¼hsam]]: Alarm Berlin 1925, Verlag Syndikalist, (Dichter und Rebellen Bd.1), 100 S.&lt;br /&gt;
* [[Erich MÃ¼hsam]]: Brennende Erde. Gedichte. Kurt Wolff Verlag, MÃ¼nchen 1920; 2. Auflage Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde, Berlin 1930, (Einband), 94 S.&lt;br /&gt;
* [[Max Nettlau]]: EliseÃ© Reclus Anarchist und Gelehrter, Berlin 1928, Asy Verlag, 345 S. &lt;br /&gt;
* [[Max Nettlau]]: Der Anarchismus von Proudhon zu Kropotkin, Berlin 1927, Verlag Syndikalist, 320 S.&lt;br /&gt;
* [[Max Nettlau]]: Der VorfrÃ¼hling der Anarchie, ihre historische Entwicklung von den AnfÃ¤ngen bis zum Jahe 1864, Berlin 1922, Verlag Syndikalist, 179 S.&lt;br /&gt;
* [[Max Nettlau]]: Enrico Malatesta Das Leben eines Anarchisten Berlin 1922, 179 S.&lt;br /&gt;
* [[Victor Noack]]: Die Untersten. Geschichte aus dem Berliner Scheunenenviertel, Berlin 1927, Asy Verlag, 136 S., Kommissionsausgabe des Verlages J.H.W.Dietz, (Dichter und Rebellen Bd.6)&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: Vom anderen Ufer Berlin 1926, Verlag Syndikalist, 148 S. (Dichter und Rebellen Bd.4)&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: Die Sechs Berlin 1928, Verlag Syndikalist, 176 S.,(Dichter und Rebellen Bd.7)&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: Johann Most, das Leben eines Rebellen Berlin 1924, Verlag Syndikalist, 436 S.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: Hinter Stacheldraht und Gitter Berlin 1925, Verlag Syndikalist, 422 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kassette mit 6 BÃ¤nden der ASY-Serie &amp;quot;Dichter und Rebellen&amp;quot;, Einband von Breidenstein 1. MÃ¼hsam, Alarm, 2. KlÃ¤ber, EmpÃ¶rer!, 3. Mackay, Sturm, 4. Rocker, Ufer, 5. Lewin, DÃ¤mon, 6. Noack, Untersten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Heinz Lorenz: &amp;quot;Die Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde 1929-1933. In: Marginalien. Zeitschrift fÃ¼r Buchkunst und Bibliographie, Hg. Pirckheimer-Gesellschaft; Nr. 126, Berlin &amp;amp; Weimar, 1992&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Haug]]: Zum Thema Anarchismus, Teil 3: Die Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde, in: Schriften der Erich-MÃ¼hsam-Gesellschaft, Heft 5, LÃ¼beck, 1994&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Haug]], JÃ¤hrlich mindestens drei schÃ¶ngeistige oder wissenschaftliche BÃ¼cher â€“ Die GfB der FAUD, in: [[Schwarzer Faden]], Nr. 52, 1995.&lt;br /&gt;
* Corinna Kaiser: [http://www.anarchismus.at/txt5/katerkonzern.htm Der &amp;quot;Kater-Konzern&amp;quot;]. Ein Beitrag zur (anarcho)-syndikalistischen Verlagsgeschichte&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Die Presse der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Deutschland 1918 bis 1933 - Seiten 76-79, Edition Syfo 1, Moers 2010, ISBN 978-3-9810846-8-9&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Syndikalismus im &amp;quot;LÃ¤ndle&amp;quot;. Die freie Arbeiter Union Deutschlands (FAUD) in WÃ¼rttemberg 1918 bis 1933, darin Kapitel Ã¼ber die konkrete Gildenarbeit, besonders Ã¼ber die wohl aktivste Gildengruppe in GÃ¶ppingen nebst Protagonisten [[Karl Dingler]], sowie Ã¼ber die GFB in Stuttgart und Heilbronn. http://www.syndikalismus-im-laendle.tk&lt;br /&gt;
*Helmut RÃ¼bner zur Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde. (Aus seinem Buch: &amp;quot;Freiheit und Brot. Die Geschichte der FAUD&amp;quot;, Berlin 1994. [http://www.free.de/dada/ask51121.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.dadaweb.de/index.php?title=Freie_Arbeiter_Union_Deutschlands_%28Anarcho-Syndikalisten%29 Hartmut RÃ¼bner: Freie Arbeiter Union Deutschlands (Anarcho-Syndikalisten)] (Artikel im &amp;quot;Lexikon der Anarchie&amp;quot;) &lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info syndikalismusforschung.info] Das Informationsportal zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Verlag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Besinnung_und_Aufbruch&amp;diff=62932</id>
		<title>Besinnung und Aufbruch</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* Web Links */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;quot;Besinnung und Aufbruch&amp;quot; von Mai 1929 bis Februar 1933 die monatliche Mitgliedszeitschrift der [[Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde]]. Die Redakteure waren: [[Willi Jadau]] (1929-31); [[Helmut RÃ¼diger]] (1931-32) und [[Werner Henneberger]] (1932-33)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitschrift der Gilde &amp;quot;Besinnung und Aufbruch&amp;quot; kam im Mai 1929 zum ersten Mal heraus. Als verantwortlicher Redakteur und Verleger fungierte bis 1931 der Berliner Willi Jadau, dann Ã¼bernahm Helmut RÃ¼diger die Redaktion und Werner Henneberger den Verlag. Die Angabe bei Hans Manfred Bock, dass es die Zeitschrift zwischen 1929 und 1933 auf 5 JahrgÃ¤nge gebracht hÃ¤tte, ist anzuzweifeln. Im Mai 1933, dem Beginn eines 5.Jahrgangs, war Helmut RÃ¼diger lÃ¤ngst im Exil in Barcelona (bereits seit November 1932), Werner Henneberger hatte die Redaktion im Februar 1932 Ã¼bernommen. Im MÃ¤rz 1933, nach dem Reichtagsbrand, wurde er jedoch von der Berliner Gestapo verhaftet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe vom Februar 1933 ist eine der aufschlussreichsten. Sie beginnt mit einem Bericht [[Erich MÃ¼hsam]]s Ã¼ber den Kongress &amp;quot;Das freie Wort&amp;quot;, wo prominente KÃ¼nstlerInnen und Parteibonzen gegen den Nationalsozialismus sprachen. Erich MÃ¼hsam deutet hier seine Mitgliedschaft in der [[FAUD]] an: &amp;quot;Von den Kommunisten und ihren Filialen oder von uns - Gen. Rocker und Linow waren als Vertreter der GeschÃ¤ftskommission der FAUD. anwesend, ich fÃ¼r die ArbeiterbÃ¶rse Berlin Brandenburg - hÃ¤tte der erste somit frÃ¼hestens am spÃ¤ten Nachmittag zum Worte kommen kÃ¶nnen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Wir finden hier auch informative Gildenberichte aus GÃ¶ppingen (von Karl Dingler) und aus Braunschweig (von Fritz Laskowski). Als verantwortlicher Redakteur wird Werner Henneberger angegeben &amp;quot;Berlin SW 19, MÃ¤rkisches Ufer 20, III, Druck Georg Eichler, Berlin SO 16, RungestraÃŸe 18.&amp;quot; Diese 12-Seitige Februarausgabe war auch die letzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Dina-5-formatigen, in der Regel 16-seitigen Zeitschrift zeigt sich erneut das groÃŸe Interesse anarchistischer Kreise an expressionistisch beeinflusster Kunst. Die Hefte erinnern in ihrer Machart ein wenig an die expressionistische AKTION. Heft 1 prÃ¤sentierte sich mit einem Titel-Holzschnitt des KÃ¶lners Kh. Bodensiek aus dessen Zyklus &amp;quot;Zur freundlichen Erinnerung an den groÃŸen Krieg&amp;quot;. Bodensiek-Zeichnungen tauchen mehrfach auf. Heft 7 brachte eine Tuschezeichnung des Dichters Panait Istrati, ausgefÃ¼hrt von dem spanischen Graphiker und Anarchisten [[Helios Gomez]]. Die Gilde profitierte hier ganz offensichtlich von der NÃ¤he zur [[IAA]] (Internationale Arbeiter Assoziation), die 1930 in Berlin eine Mappe von Helios Gomez herausbrachte mit 23 Zeichnungen und einem Text von Romain Rolland Ã¼ber die Diktatur in Spanien.&lt;br /&gt;
Im Innern der Zeitschrift finden wir weitere Graphiken und Holzschnitte von KÃ¼nstlern wie [[George Grosz]], Lyonel Feiniger, Ludwig GÃ¶bel, Hans Bethmann, Albert Daenens, [[Arthur Streiter]] oder mit [[Franz Wilhelm Seiwert]] einen weiteren KÃ¼nstler der KÃ¶lner Progressiven. 1932 Ã¤ndert sich die Gestaltung der Titelbilder. Die Ausgaben zu [[Emma Goldman]] und [[Theodor Plievier]] erinnern mehr an die Fotomontagen John Heartfields, der Verantwortliche bleibt ungenannt. Als Photograph taucht der Initiator der GÃ¶ppinger Gildengruppe, [[Karl Dingler]], auf, u.a. mit einem Rocker-Portrait (Juniheft 1930).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den schreibenden Mitarbeitern zÃ¤hlten der spanische Anarchosyndikalist [[Orobon-Fernandez]] der lange in Berlin lebte; [[Rudolf Rocker]], [[Theodor Plievier]], [[Bruno Vogel]], [[Robert Radetzky]], der VagabundenfÃ¼hrer [[Gregor Gog]], der Dadaist [[Raoul Hausmann]], der Vagabund und spÃ¤tere SpanienkÃ¤mpfer [[Helmut Klose]], [[Fritz Oerter]], [[Fritz GroÃŸ]], [[Arthur Streiter]], die Rathenau-Biografin Etta Federn-Kohlhaas, [[Fritz Linow]], [[Fritz Kater]], [[Karl Roche]] oder [[Gerhard Wartenberg]], ein fÃ¼hrendes Mitglied der FAUD Leipzig, spÃ¤ter in Berlin. Er wurde 1942 im KZ Sachsenhausen umgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltlich wurde die Zeitschrift ihrem Anspruch gerecht, etwas dafÃ¼r zu tun, &amp;quot;dass den Massen das so bitter notwendige geistige Brot&amp;quot; (Heft 1, 1929) angeboten wurde. Dabei wurden manche Hefte einem Themenschwerpunkt gewidmet, der von verschiedenen Autoren und Zeichnern unterschiedlich bearbeitet wurde. Das Augustheft 1929 wÃ¤hlte z.B. die Erinnerung an den &amp;quot;groÃŸen&amp;quot; Krieg zum Thema, das Juliheft 1932 den Orient. Andere Hefte lieferten unterschiedliche BeitrÃ¤ge, das Maiheft 1930 bringt z.B. drei ErzÃ¤hlungen, eine Erinnerung an [[Gustav Landauer]] und zwei Essays zur Macht bzw. zum Lob der Faulheit; Ã¤hnlich das Juniheft: ErzÃ¤hlungen u.a. von [[Helmut Klose]]; ein Beitrag Ã¼ber die &amp;quot;Kundensprache&amp;quot; und den Gildengruppenbericht aus Leipzig von [[Artur Holke]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juliheft 1930 wurde Ã¼ber die erste Reichszusammenkunft der &amp;quot;Gildenobleute&amp;quot; in Berlin berichtet, die im Anschluss an den Reichskongress der FAUD am 1. Juni stattgefunden hatte. Nicht alle Gildengruppen stellten Delegierte, teilgenommen haben: HÃ¶hme aus Dresden, [[Willi Jadau]] und Helmut RÃ¼diger aus Berlin, [[Stusche]] aus Hennigsdorf, [[Hugo Rentschler]] aus GÃ¶ppingen, [[Reinecke]] aus Berlin, [[Fred SchrÃ¶der]] aus Kassel, [[Brandt]] aus Bremen, [[Hohn]] aus GÃ¼tersloh, [[HÃ¤ttasch]] aus Riesa, [[Keller]] aus Ludwigshafen, [[MÃ¼ller]] aus Gera, [[Trompa]] aus Rheinhausen, [[Arthur Holke]] aus Leipzig und [[Werner Henneberger]] aus Magdeburg. Sehr bedauert wurde, dass Karl Dingler aus GÃ¶ppingen wegen eines Todesfalls in der Familie frÃ¼hzeitig zurÃ¼ckreisen musste.  Es wurde Ã¼ber die Mitgliederwerbung, die Zeitschrift und ihre Inhalte, Ã¼ber Schwierigkeiten Erscheinungstermine einzuhalten und Ã¼ber geplante VerÃ¶ffentlichungen (Buch mit Schriften von [[Robert Reitzel]], [[Erich MÃ¼hsams]]&amp;quot;Namen und Menschen&amp;quot; und eine [[Bakunin]]-Biografie) diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Heinz Lorenz: &amp;quot;Die Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde 1929-1933. In: Marginalien. Zeitschrift fÃ¼r Buchkunst und Bibliographie, Hg. Pirckheimer-Gesellschaft; Nr. 126, Berlin &amp;amp; Weimar, 1992&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Haug]]: Zum Thema Anarchismus, Teil 3: Die Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde, in: Schriften der Erich-MÃ¼hsam-Gesellschaft, Heft 5, LÃ¼beck, 1994&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Haug]], JÃ¤hrlich mindestens drei schÃ¶ngeistige oder wissenschaftliche BÃ¼cher â€“ Die GfB der FAUD, in: [[Schwarzer Faden]], Nr. 52, 1995.&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Die Presse der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Deutschland 1918 bis 1933 - Seiten 76-79, Edition Syfo 1, Moers 2010, ISBN 978-3-9810846-8-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Web Links ==&lt;br /&gt;
*Besinnung und Aufbruch (Eintrag im Institut fÃ¼r Syndikalismusforschung): [http://www.syndikalismusforschung.info/presse/besinnung_und_aufbruch.htm]&lt;br /&gt;
*Besinnung und Aufbruch (Eintrag in der 'Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus/DadA'): [http://projekte.free.de/dada/dada-p/P0001722.HTM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschriften (historisch)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Der_Syndikalist&amp;diff=62931</id>
		<title>Der Syndikalist</title>
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				<updated>2014-06-19T08:24:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Der_Syndikalist_31.jpg|thumb|right|Der Syndikalist #31]]&lt;br /&gt;
'''Der Syndikalist''' war das Organ der [[FAU|Freien Arbeiter Union Deutschlands]] von Dezember 1918 bis Ende 1932. Der Syndikalist wurde wÃ¶chentlich, in der Hochphase der FAUD mit einer Auflage von ca. 120.000, vom [[Verlag Der Syndikalist]] verÃ¶ffentlicht. Es handelte sich um eine Mitgliederzeitung, was bedeutete, daÃŸ ihr Abonnement im Mitgliedsbeitrag der FAUD enthalten war. AuÃŸerdem wurde er an SympathisantInnen weitergegeben. Die Auflage richtete sich also etwa nach der HÃ¶he der Mitgliedschaft in der FAUD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal im Monat erschien die syndikalistisch-feministische Beilage [[Der Frauenbund]] des [[Syndikalistischen Frauenbundes]] der FAUD so wie die Beilage [[Die junge Menschheit]] der [[SAJD]] im Syndikalist. In den dreiÃŸiger Jahren folgte noch die Beilage &amp;quot;[[Frei das Land]]&amp;quot; zur Landagitation. Der Syndikalist erschien mit acht Seiten, wurde seit 1931 mehrmals verboten und zu Beginn des Jahres 1933 als &amp;quot;[[Arbeiterecho]]&amp;quot; fortgefÃ¼hrt. Die Redaktion stellten u.a. [[Max Winkler]], [[Augustin Souchy]], [[Helmut RÃ¼diger]] und [[Fritz Oerter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Syndikalist&amp;quot; ist neben &amp;quot;[[Die Internationale (Zeitschrift)|Die Internationale]]&amp;quot; die Hauptpresse der anarcho-syndikalistischen Bewegung in Deutschland mit einem beeindruckenden Informationsgehalt, beispielsweise in gewerkschaftlicher, kultureller und internationaler Hinsicht, was auch an folgenden AutorInnen deutlich wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== AutorInnen ==&lt;br /&gt;
Es folgt eine Liste von AutorInnen, die Artikel, Essays, Lyrik etc. im Syndikalisten verÃ¶ffentlichten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Max Baginski]], USA-Korrespondent&lt;br /&gt;
*[[Franz Barwich]], Mitglied der FAUD-GeschÃ¤ftskommission&lt;br /&gt;
*[[Hertha Barwich]], organisatorische Leitung des Syndikalistischen Frauenbundes&lt;br /&gt;
*[[Alexander Berkman]]&lt;br /&gt;
*[[Hans BlÃ¶chl]], Kopf der FAUD-Augsburg&lt;br /&gt;
*[[Reinhold Busch]], GeschÃ¤ftsleitung der ReichsfÃ¶deration der Metallarbeiter&lt;br /&gt;
*[[Max BÃ¼ttner]], Mitglied der GeschÃ¤ftskommission&lt;br /&gt;
*[[Paul Czakon]], Kopf der FAUD in Oberschlesien&lt;br /&gt;
*[[Karl Dingler]], organisatorischer Kopf der FAUD in WÃ¼rttemberg und Leiter der Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde in GÃ¶ppingen&lt;br /&gt;
*[[Etta Federn-Kohlhaas]], Schriftstellerin, erste Rathenau-Biographin und Mitglied im Syndikalistischen Frauenbund Berlin&lt;br /&gt;
*[[Victor Fraenkl]], Vorsitzender der FAUD-Kopfarbeiter Berlins und Staranwalt fÃ¼r politisch Verfolgte&lt;br /&gt;
*[[Franz Gampe]], Kopf der FAUD in Franken, beliebter Redner und Vorsitz im [[Reichsverband fÃ¼r Geburtenregelung und Sexualhygiene]]&lt;br /&gt;
*[[Anni Geiger-Gog]], Schriftstellerin, besonders KinderbÃ¼cher&lt;br /&gt;
*[[Gregor Gog]], &amp;quot;VagabundenkÃ¶nig&amp;quot; und Schriftsteller, spÃ¤ter Kommunist&lt;br /&gt;
*[[Emma Goldman]], Auslandskorrespondentin&lt;br /&gt;
*[[Carl Haffner]], Mitglied der GeschÃ¤ftskommission&lt;br /&gt;
*[[Max Hilse]], Organisatorischer Kopf der FAUD-Bremen &lt;br /&gt;
*[[Axel HolmstrÃ¶m]], zu [[Vera Figner]]&lt;br /&gt;
*[[T. Jamaga]], Japan-Korrespondent&lt;br /&gt;
*[[Albert Juppenlatz]], Syndikalist der ersten Stunde, GeschÃ¤ftskommission der FVDG&lt;br /&gt;
*[[Oskar Kanehl]], AAU-E, Dichter&lt;br /&gt;
*[[Anna Katalina]]&lt;br /&gt;
*[[Fritz Kater]] KÃ¼rzel F.K., organisatorisches, Grundsatztexte&lt;br /&gt;
*[[August Kettenbach]], Kopf der FAUD-Wiesbaden&lt;br /&gt;
*[[Helmut Klose]] Vagabund und Dichter, schrieb KurzerzÃ¤hlungen&lt;br /&gt;
*[[Oskar Kohl]], Kopf der FAUD-Dresden&lt;br /&gt;
*[[Fritz KÃ¶ster]], Pseudonym &amp;quot;Cyclop&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[[Franziska Krischer]], Syndikalistischer Frauenbund&lt;br /&gt;
*[[Hedwig Lachmann]]&lt;br /&gt;
*[[B. Lansink]], Holland-Korrespondent&lt;br /&gt;
*[[Berta Lask]], proletarische Schriftstellerin (&amp;quot;Leuna 1921&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*[[Arthur Lehning]], Mitglied des IAA-Sekretariats&lt;br /&gt;
*[[Friedrich Minck]], Lyriker&lt;br /&gt;
*[[Erich MÃ¼hsam]]&lt;br /&gt;
*[[Max Nettlau]], Historiker &amp;quot;Herodot der Anarchie&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[[Fritz Oerter]], KÃ¼rzel F.O., informeller Obmann der Kulturrubrik im Syndikalist&lt;br /&gt;
*[[Willi Paul]], Kopf der FAUD-Kassel&lt;br /&gt;
*[[Karl Peter]], Ã–sterrreich-Korrespondent, Wien&lt;br /&gt;
*[[Theodor Plievier]] Schriftsteller und FAUD-Mitglied&lt;br /&gt;
*[[Walter Preis]], Kopf der FAUD-Breslau&lt;br /&gt;
*[[Heinrich ReuÃŸ]], Kopf der FAUD-MÃ¼hheim, beliebter Redner&lt;br /&gt;
*[[Ernst Rieger]], Proletarische Freidenker und FAUD&lt;br /&gt;
*[[Karl Roche]], FÃ¼hrender Leitartikelschreiber, nach kurzer Abstinenz (AAU) wieder in FAUD, Fortsetzungsserie &amp;quot;[[Handbuch des Anarcho-Syndikalismus]]&amp;quot;, Tod 1930, Nachruf mit Bild, KÃ¼rzel K.R., Pseudonym &amp;quot;Diogenes&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Rocker]] KÃ¼rzel R.R., Universalschreiber&lt;br /&gt;
*[[Helmut RÃ¼diger]] seit 1927 in der Redaktion. Mitglied des IAA-Sekretariats.&lt;br /&gt;
*[[Otto RÃ¼hle]], Kopf der Allgemeinen Arbeiter-Union-Einheitsorganisation ([[AAU-E]])&lt;br /&gt;
*[[Rene Schickele]], Schriftsteller&lt;br /&gt;
*[[Wilhelm Schroers]], Kopf der FAUD-Delmenhorst&lt;br /&gt;
*[[Alexander Schapiro]], Russlandkorrespondent, Ãœbersetzer und Mitglied des IAA-Sekretariats&lt;br /&gt;
*[[Augustin Souchy]] KÃ¼rzel A.-s. oder A.-chy&lt;br /&gt;
*[[Claus Spaniol]], Kopf der FAUD-Oberhausen&lt;br /&gt;
*[[Johann Spaniol]], GeschÃ¤ftsleitung der ReichsfÃ¶deration der Bergarbeiter&lt;br /&gt;
*[[Helene StÃ¶cker]], Frauenrechtlerin&lt;br /&gt;
*[[B. Traven]], Schriftsteller, ErstverÃ¶ffentlichung der &amp;quot;BaumwollpflÃ¼cker&amp;quot; als &amp;quot;Der Wobbly&amp;quot; im Syndikalist als Fortsetzungsserie 1926&lt;br /&gt;
*[[Bruno Vogel]], Schriftsteller&lt;br /&gt;
*[[Heinrich Vogeler]], &amp;quot;[[Barkenhoff]]&amp;quot; Worpswede&lt;br /&gt;
*[[Gerhard Wartenberg]], Schwerpunkt Hitlerfaschismus&lt;br /&gt;
*[[Carl Windhoff]], Organisatorischer Kopf der FAUD-Rheinland&lt;br /&gt;
*Max Winkler, Redakteur&lt;br /&gt;
*[[Milly Witkop Rocker]], Theoretischer Kopf des Syndikalistischen Fauenbundes (SFB) und des &amp;quot;Hilfsfonds fÃ¼r die politischen Gefangenen in SowjetruÃŸland&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[[Emil Zehner]], Kopf der FAUD-Erfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Zeitschriften]], [[FAUD]], [[FAU]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Die Presse der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Deutschland 1918 bis 1933, Edition Syfo 1, Moers 2010, ISBN 978-3-9810846-8-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Der Syndikalist ZDB-Eintrag http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=1.1/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=8506&amp;amp;TRM=5160406&lt;br /&gt;
* Der Syndikalist [http://www.syndikalismusforschung.info/presse/syndikalist.htm] Institut fÃ¼r Syndikalismusforschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschriften (historisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAUD]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Der_Syndikalist&amp;diff=62930</id>
		<title>Der Syndikalist</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Der_Syndikalist_31.jpg|thumb|right|Der Syndikalist #31]]&lt;br /&gt;
'''Der Syndikalist''' war das Organ der [[FAU|Freien Arbeiter Union Deutschlands]] von Dezember 1918 bis Ende 1932. Der Syndikalist wurde wÃ¶chentlich, in der Hochphase der FAUD mit einer Auflage von ca. 120.000, vom [[Verlag Der Syndikalist]] verÃ¶ffentlicht. Es handelte sich um eine Mitgliederzeitung, was bedeutete, daÃŸ ihr Abonnement im Mitgliedsbeitrag der FAUD enthalten war. AuÃŸerdem wurde er an SympathisantInnen weitergegeben. Die Auflage richtete sich also etwa nach der HÃ¶he der Mitgliedschaft in der FAUD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal im Monat erschien die syndikalistisch-feministische Beilage [[Der Frauenbund]] des [[Syndikalistischen Frauenbundes]] der FAUD so wie die Beilage [[Die junge Menschheit]] der [[SAJD]] im Syndikalist. In den dreiÃŸiger Jahren folgte noch die Beilage &amp;quot;[[Frei das Land]]&amp;quot; zur Landagitation. Der Syndikalist erschien mit acht Seiten, wurde seit 1931 mehrmals verboten und zu Beginn des Jahres 1933 als &amp;quot;[[Arbeiterecho]]&amp;quot; fortgefÃ¼hrt. Die Redaktion stellten u.a. [[Max Winkler]], [[Augustin Souchy]], [[Helmut RÃ¼diger]] und [[Fritz Oerter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Syndikalist&amp;quot; ist neben &amp;quot;[[Die Internationale (Zeitschrift)|Die Internationale]]&amp;quot; die Hauptpresse der anarcho-syndikalistischen Bewegung in Deutschland mit einem beeindruckenden Informationsgehalt, beispielsweise in gewerkschaftlicher, kultureller und internationaler Hinsicht, was auch an folgenden AutorInnen deutlich wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== AutorInnen ==&lt;br /&gt;
Es folgt eine Liste von AutorInnen, die Artikel, Essays, Lyrik etc. im Syndikalisten verÃ¶ffentlichten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Max Baginski]], USA-Korrespondent&lt;br /&gt;
*[[Franz Barwich]], Mitglied der FAUD-GeschÃ¤ftskommission&lt;br /&gt;
*[[Hertha Barwich]], organisatorische Leitung des Syndikalistischen Frauenbundes&lt;br /&gt;
*[[Alexander Berkman]]&lt;br /&gt;
*[[Hans BlÃ¶chl]], Kopf der FAUD-Augsburg&lt;br /&gt;
*[[Reinhold Busch]], GeschÃ¤ftsleitung der ReichsfÃ¶deration der Metallarbeiter&lt;br /&gt;
*[[Max BÃ¼ttner]], Mitglied der GeschÃ¤ftskommission&lt;br /&gt;
*[[Paul Czakon]], Kopf der FAUD in Oberschlesien&lt;br /&gt;
*[[Karl Dingler]], organisatorischer Kopf der FAUD in WÃ¼rttemberg und Leiter der Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde in GÃ¶ppingen&lt;br /&gt;
*[[Etta Federn-Kohlhaas]], Schriftstellerin, erste Rathenau-Biographin und Mitglied im Syndikalistischen Frauenbund Berlin&lt;br /&gt;
*[[Victor Fraenkl]], Vorsitzender der FAUD-Kopfarbeiter Berlins und Staranwalt fÃ¼r politisch Verfolgte&lt;br /&gt;
*[[Franz Gampe]], Kopf der FAUD in Franken, beliebter Redner und Vorsitz im [[Reichsverband fÃ¼r Geburtenregelung und Sexualhygiene]]&lt;br /&gt;
*[[Anni Geiger-Gog]], Schriftstellerin, besonders KinderbÃ¼cher&lt;br /&gt;
*[[Gregor Gog]], &amp;quot;VagabundenkÃ¶nig&amp;quot; und Schriftsteller, spÃ¤ter Kommunist&lt;br /&gt;
*[[Emma Goldman]], Auslandskorrespondentin&lt;br /&gt;
*[[Carl Haffner]], Mitglied der GeschÃ¤ftskommission&lt;br /&gt;
*[[Max Hilse]], Organisatorischer Kopf der FAUD-Bremen &lt;br /&gt;
*[[Axel HolmstrÃ¶m]], zu [[Vera Figner]]&lt;br /&gt;
*[[T. Jamaga]], Japan-Korrespondent&lt;br /&gt;
*[[Albert Juppenlatz]], Syndikalist der ersten Stunde, GeschÃ¤ftskommission der FVDG&lt;br /&gt;
*[[Oskar Kanehl]], AAU-E, Dichter&lt;br /&gt;
*[[Anna Katalina]]&lt;br /&gt;
*[[Fritz Kater]] KÃ¼rzel F.K., organisatorisches, Grundsatztexte&lt;br /&gt;
*[[August Kettenbach]], Kopf der FAUD-Wiesbaden&lt;br /&gt;
*[[Helmut Klose]] Vagabund und Dichter, schrieb KurzerzÃ¤hlungen&lt;br /&gt;
*[[Oskar Kohl]], Kopf der FAUD-Dresden&lt;br /&gt;
*[[Fritz KÃ¶ster]], Pseudonym &amp;quot;Cyclop&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[[Franziska Krischer]], Syndikalistischer Frauenbund&lt;br /&gt;
*[[Hedwig Lachmann]]&lt;br /&gt;
*[[B. Lansink]], Holland-Korrespondent&lt;br /&gt;
*[[Berta Lask]], proletarische Schriftstellerin (&amp;quot;Leuna 1921&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*[[Arthur Lehning]], Mitglied des IAA-Sekretariats&lt;br /&gt;
*[[Friedrich Minck]], Lyriker&lt;br /&gt;
*[[Erich MÃ¼hsam]]&lt;br /&gt;
*[[Max Nettlau]], Historiker &amp;quot;Herodot der Anarchie&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[[Fritz Oerter]], KÃ¼rzel F.O., informeller Obmann der Kulturrubrik im Syndikalist&lt;br /&gt;
*[[Willi Paul]], Kopf der FAUD-Kassel&lt;br /&gt;
*[[Karl Peter]], Ã–sterrreich-Korrespondent, Wien&lt;br /&gt;
*[[Theodor Plievier]] Schriftsteller und FAUD-Mitglied&lt;br /&gt;
*[[Walter Preis]], Kopf der FAUD-Breslau&lt;br /&gt;
*[[Heinrich ReuÃŸ]], Kopf der FAUD-MÃ¼hheim, beliebter Redner&lt;br /&gt;
*[[Ernst Rieger]], Proletarische Freidenker und FAUD&lt;br /&gt;
*[[Karl Roche]], FÃ¼hrender Leitartikelschreiber, nach kurzer Abstinenz (AAU) wieder in FAUD, Fortsetzungsserie &amp;quot;[[Handbuch des Anarcho-Syndikalismus]]&amp;quot;, Tod 1930, Nachruf mit Bild, KÃ¼rzel K.R., Pseudonym &amp;quot;Diogenes&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Rocker]] KÃ¼rzel R.R., Universalschreiber&lt;br /&gt;
*[[Helmut RÃ¼diger]] seit 1927 in der Redaktion. Mitglied des IAA-Sekretariats.&lt;br /&gt;
*[[Otto RÃ¼hle]], Kopf der Allgemeinen Arbeiter-Union-Einheitsorganisation ([[AAU-E]])&lt;br /&gt;
*[[Rene Schickele]], Schriftsteller&lt;br /&gt;
*[[Wilhelm Schroers]], Kopf der FAUD-Delmenhorst&lt;br /&gt;
*[[Alexander Schapiro]], Russlandkorrespondent, Ãœbersetzer und Mitglied des IAA-Sekretariats&lt;br /&gt;
*[[Augustin Souchy]] KÃ¼rzel A.-s. oder A.-chy&lt;br /&gt;
*[[Claus Spaniol]], Kopf der FAUD-Oberhausen&lt;br /&gt;
*[[Johann Spaniol]], GeschÃ¤ftsleitung der ReichsfÃ¶deration der Bergarbeiter&lt;br /&gt;
*[[Helene StÃ¶cker]], Frauenrechtlerin&lt;br /&gt;
*[[B. Traven]], Schriftsteller, ErstverÃ¶ffentlichung der &amp;quot;BaumwollpflÃ¼cker&amp;quot; als &amp;quot;Der Wobbly&amp;quot; im Syndikalist als Fortsetzungsserie 1926&lt;br /&gt;
*[[Bruno Vogel]], Schriftsteller&lt;br /&gt;
*[[Heinrich Vogeler]], &amp;quot;[[Barkenhoff]]&amp;quot; Worpswede&lt;br /&gt;
*[[Gerhard Wartenberg]], Schwerpunkt Hitlerfaschismus&lt;br /&gt;
*[[Carl Windhoff]], Organisatorischer Kopf der FAUD-Rheinland&lt;br /&gt;
*Max Winkler, Redakteur&lt;br /&gt;
*[[Milly Witkop Rocker]], Theoretischer Kopf des Syndikalistischen Fauenbundes (SFB) und des &amp;quot;Hilfsfonds fÃ¼r die politischen Gefangenen in SowjetruÃŸland&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[[Emil Zehner]], Kopf der FAUD-Erfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Zeitschriften]], [[FAUD]], [[FAU]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Die Presse der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Deutschland 1918 bis 1933, Edition Syfo 1, Moers 2010, ISBN 978-3-9810846-8-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Der Syndikalist ZDB-Eintrag http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=1.1/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=8506&amp;amp;TRM=5160406&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info/presse/syndikalist.htm] Institut fÃ¼r Syndikalismusforschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschriften (historisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAUD]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Die_Schwarzen_Scharen&amp;diff=62929</id>
		<title>Die Schwarzen Scharen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Die_Schwarzen_Scharen&amp;diff=62929"/>
				<updated>2014-06-19T08:18:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die 'Schwarzen Scharen': Der militante Widerstand der AnarchosyndikalistInnen gegen den entstehenden Nationalsozialismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Konsolidierung der NSDAP reagierte die [[Freie Arbeiter Union Deutschlands|FAUD(AS)]] im Herbst 1932 mit der Herausgabe einer BroschÃ¼re, in der eindringlich vor einer &amp;quot;Ã¼berflÃ¼ssigen Soldatenspielerei&amp;quot; und vor &amp;quot;unnÃ¶tigen bewaffneten Aktionen&amp;quot; in der &amp;quot;BekÃ¤mpfung der SA&amp;quot; gewarnt wird.&amp;lt;ref&amp;gt; H. W. Gerhard, (d. i. G. Wartenberg), Ãœber Hildburghausen ins dritte Reich!, Nationalsozialismus und Arbeiterklasse, Berlin 1932. Reprint Berlin 1981, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Gerhard Wartenberg]], der die Schrift im Auftrag der Berliner GeschÃ¤ftskommission verfaÃŸt hatte, richtete seine Kritik zwar insbesondere an die Adresse der KPD, er kritisierte aber darÃ¼ber hinaus jede Form der &amp;quot;Zersplitterung&amp;quot; einer einheitlichen antifaschistischen Linie durch die &amp;quot;Sonderinteressen&amp;quot; parteipolitischer oder paramilitÃ¤rischer Gruppierungen. In der Betonung des Â»KlassencharaktersÂ« unterscheidet sich Wartenbergs Interpretation des Nationalsozialismus als soziales PhÃ¤nomen nicht wesentlich von der damaligen marxistischen Faschismusanalyse: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir kÃ¶nnen [ . . ] den Nationalsozialismus bezeichnen als eine unklare Bewegung hauptsÃ¤chlich der Mittelschichten in Stadt und Land, die aus der schlechten wirtschaftlichen Lage geboren wurde und von den groÃŸkapitalistischen Drahtziehern zum Kampfe gegen das Proletariat, gegen Demokratie und Internationalismus miÃŸbraucht wird.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Ebd., S. 26. Diese EinschÃ¤tzung entspricht jedoch nicht einer generellen Typisierung des Nationalsozialismus in der FAUD. Rudolf Rockers Definition ging dahin, den Nationalsozialismus als die Ã¼bersteigerte Form eines Nationalismus und folglich als Ausdruck des Kulturabstiegs einzustufen. Helmut RÃ¼diger fÃ¼hrte die nationalsozialistische Einstellung der BevÃ¶lkerung auf ihre militaristische Erziehung zurÃ¼ck und stellte den Nationalsozialismus Ã¼berdies in die imperialistische Tradition des Kaiserreichs. Vgl. die BeitrÃ¤ge von H. RÃ¼diger und R. Rocker in: 'Die Internationale'. Neue Folge, 1. Jg. (1934), Nr. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innerhalb der FAUD(AS) im Ã¼brigen stark variierenden Auffassungen Ã¼ber den Nationalsozialismus negierten den politischen und auch irrationalen Charakter dieser Bewegung, wenn er hier als gesellschaftliche Massenerscheinung zu einer Reaktionsform bestimmter BevÃ¶lkerungsschichten auf Ã¶konomische Bedingungen reduziert wird. Andere AutorInnen legten in ihren ErklÃ¤rungsmustern wiederum ein besonderes Gewicht auf die sozialpsychologischen Aspekte der von ihnen registrierten Neigung zu autoritÃ¤ren Einstellungen in der BevÃ¶lkerung. Die entstehende Massenbewegung war demnach als der extremste Ausdruck einer Ã¼bersteigerten Identifikation mit der Staatsidee zu verstehen: &amp;quot;Die Wurzeln des Faschismus ruhen in der Massenpsyche, die den Staat fÃ¼r unbedingt notwendig zur Aufrechterhaltung der gesellschaftlichen Ordnung hÃ¤lt&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;K. R. (= Karl Roche), &amp;quot;Was ist Faschismus&amp;quot;, in: 'Der Syndikalist', 12. Jg. (1930), Nr. 27 (Beil.).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon nach dem erdrutschartigen Sieg der NSDAP bei den Reichstagswahlen des Jahres 1930, herrschten in der FAUD(AS) keine Illusionen Ã¼ber die Konsequenzen, die eine nationalsozialistische Diktatur fÃ¼r die Organisation bedeuten wÃ¼rde.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach der Wahl wurde resÃ¼miert: &amp;quot;Einmal im Besitz der Macht, wÃ¼rden die Nazis vor keinem Gewaltmittel zurÃ¼ckschrecken, um die sozialistische Propaganda [. . .] zu unterdrÃ¼cken.&amp;quot; Siehe: A. Souchy, &amp;quot;Der Faschismus im Anmarsch&amp;quot;, im 'Pressedienst der I.A.A.', abgedruckt in: 'Der Syndikalist', 12. Jg. (1930), Nr. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da der Nationalsozialismus als eine diktatorische AusprÃ¤gung des Kapitalismus betrachtet wurde, setzte die FAUD in ihrer Strategie auf die Destabilisierung seiner wirtschaftlichen Basis und propagierte die revolutionÃ¤re und direkte Massenaktion des Generalstreiks. Zur Abwehr der nationalsozialistischen Terrorherrschaft sollte deshalb im Augenblick der MachtÃ¼bernahme der NSDAP der Vorstand des ADGB zur Proklamation eines allgemeinen &amp;quot;Proteststreiks&amp;quot; bewegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich gegen Ende der zwanziger Jahre die Auseinandersetzungen der linken VerbÃ¤nde mit den Unterorganisationen der NSDAP zu verschÃ¤rfen begannen, kam es im Oktober 1929, ausgehend von den AktivitÃ¤ten der FunktionÃ¤re Paul Czakon &amp;lt;ref&amp;gt;Der Bergarbeiter Paul Czakon (1896-1952) galt seit 1921 als einer der aktivsten FunktionÃ¤re der FAUD in Oberschlesien. Im MÃ¤rz 1933 wurde Czakon wegen Hochverrats und Sprengstoffverbrechen zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt, konnte jedoch nach Spanien fliehen. Im spanischen BÃ¼rgerkrieg wurde er als Kriegskommissar Â»MaximoÂ« bekannt. Czakon starb an den Folgen seiner Internierung in einem franzÃ¶sischen Gefangenenlager, das spÃ¤ter der Gestapo Ã¼bergeben wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Theodor Bennek und Alfons Pilarski &amp;lt;ref&amp;gt;Alfons Pilarski (geb. 1902) und Theodor Bennek (geb. 1897) gaben ab 1928 die sozialrevolutionÃ¤r ausgerichtete Zeitschrift 'Freiheit. Politische Wochenschrift fÃ¼r Schlesien und Oberschlesien' heraus. Auf die beiden bekanntesten FAUD-FunktionÃ¤re in Schlesien richtete sich nach 1933 das besondere Interesse der politischen Polizei. WÃ¤hrend Pilarski nach Polen flÃ¼chten konnte, geriet Bennek in Haft und wurde am 26. Oktober 1935 in das KZ Sachsenhausen eingeliefert. Bennek Ã¼berlebte den Krieg schwerkrank.&amp;lt;/ref&amp;gt;, in den oberschlesischen FAUD-Ortsgruppen Ratibor und Beuthen zur Formierung einer militanten, uniformierten Organisation - den 'Schwarzen Scharen'.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu im folgenden: U. Linse, &amp;quot;Die Â»Schwarzen ScharenÂ« - eine antifaschistische Kampforganisation deutscher Anarchist(Inn)n&amp;quot;, in: AGWAB, Nr. 9 (1989), S. 47-66.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 'Schwarzen Scharen' kÃ¶nnen als ein kleineres, anarchosyndikalistisches Pendant zum 'RotfrontkÃ¤mpferbund' der KPD bezeichnet werden. Im Gegensatz zum 'RotfrontkÃ¤mpferbund' betrachteten sich die 'Schwarzen Scharen' als eine unabhÃ¤ngig operierende &amp;quot;ErgÃ¤nzungsorganisation&amp;quot; der FAUD(AS).&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe die &amp;quot;Richtlinien der Schwarzen Schar, Bezirk Berlin-Brandenburg&amp;quot;, zit. ebd., S. 62 f. In Oberschlesien kam es aufgrund der fehlenden PrÃ¤senz der [[SAJD]] nur zu wenigen organisatorischen Ãœberschneidungen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als eigenstÃ¤ndige VerbÃ¤nde waren sie weder den Ortsgruppen der FAUD noch deren BerufsfÃ¶derationen direkt angegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. U. Linse, Militante Abwehr des Nationalsozialismus 1929-1933: &amp;quot;Schwarze Scharen&amp;quot; und &amp;quot;Kampfgemeinschaften gegen Reaktion und Faschismus&amp;quot;, unverÃ¶fftl. Mskr., 1991, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer Zeit, in der die anarchosyndikalistische Bewegung sichtlich stagnierte, konnten die 'Schwarzen Scharen' ihrerseits deutliche ZuwÃ¤chse verzeichnen, so daÃŸ einige OrtsverbÃ¤nde in Oberschlesien stÃ¤rker als die dortige FAUD wurden und in EinzelfÃ¤llen sogar die kommunistischen Arbeiterwehren an Zahl Ã¼bertrafen.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe ebd. In Katscher folgte erst aus der dortigen 'Schwarzen Schar' die GrÃ¼ndung der Ã¶rtlichen FAUD. Vgl. 'Der Syndikalist', 13. Jg. (1931), Nr. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Gruppen wurde Wert auf eine einheitliche (schwarze) Kleidung gelegt. Die mehr oder weniger improvisierte Uniformierung konnte die 'Schwarzen Scharen' als einen kleinen, straff durchorganisierten Â»KampfverbandÂ« mit einem semimilitÃ¤rischen Milizcharakter erscheinen lassen. Teilweise rÃ¼steten sich Einzelpersonen in den Gruppen mit SchuÃŸwaffen aus und wurden anscheinend sogar in Feuergefechte verwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. U. Linse, Die Â»Schwarzen ScharenÂ« . . ., S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als weiteres Indiz fÃ¼r die Militarisierung der 'Schwarzen Scharen' kann die Einrichtung eines Sprengstofflagers in Beuthen gelten, das im Mai 1932 von der Polizei ausgehoben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. U. Linse, Militante Abwehr des Nationalsozialismus 1929-1933, S. 4. In Ratibor existierte noch ein weiteres Sprengstofflager.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional dehnten sich die Ã¶rtlichen Gruppierungen zunÃ¤chst auf das Gebiet Oberschlesien aus und erstreckten sich seit 1930 auch auf Mitteldeutschland, das Rheinland &amp;lt;ref&amp;gt;NÃ¤heres Ã¼ber die 'Schwarzen Scharen' in Wuppertal findet sich bei: U. Klan und D. Nelles, Â»Es lebt noch eine FlammeÂ«, S. 255 ff. Ulrich Linse fÃ¼hrt fÃ¼r die Jahre 1929 und 1933 neben den sechs oberschlesischen Gruppen eine Anzahl weiterer Ortsgruppen im Reichsgebiet auf. Vgl. U. Linse, Die Â»Schwarzen ScharenÂ« . . ., S. 51 ff. Neben diesen Gruppen in Berlin-Brandenburg, Darmstadt und Wuppertal sowie einer Gruppierung in Bochum existierte die Arbeiterwehr der 'Schwarzen Rebellen' in Stuttgart. In Kassel bestand eine Gruppe um Willi Paul (1897-1979), von der das Blatt 'Die Schwarze Horde' vertrieben wurde. Paul konnte wie der ebenfalls aus Kassel stammende Fred SchrÃ¶der nach Spanien exilieren, wo sie zur Gruppe 'DAS' stieÃŸen.&amp;lt;/ref&amp;gt; und GroÃŸ-Berlin. Neben ihren antifaschistischen AktivitÃ¤ten, die teilweise in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen des linken Spektrums durchgefÃ¼hrt wurden &amp;lt;ref&amp;gt;In Berlin wurde z. B. am 31. 1. 1931 eine grÃ¶ÃŸere antifaschistische Massenversammlung abgehalten, an der sich auÃŸer der FAUD(AS) auch der 'Bund revolutionÃ¤rer IndustrieverbÃ¤nde', die USPD, die GpF und der 'Freie Arbeiter-SÃ¤nger Bund' beteiligten. Siehe: 'Der Syndikalist', 13. Jg. (1931), Nr. 5. In ThÃ¼ringen bildete sich eine gemeinsame 'Schwarze Schar' aus der FAUD-Ortsgruppe Suhl und der KAPD/AAU-Ortsgruppe Ruhla.&amp;lt;/ref&amp;gt;, sind die 'Schwarzen Scharen' auch als ein Versuch zu werten, mittels einer intensivierten Durchstrukturierung und Einheitlichkeit in der Ã–ffentlichkeit verstÃ¤rkt PrÃ¤senz zu zeigen und durch spektakulÃ¤re Propagandaaktionen (MusikzÃ¼ge, motorisierte DemonstrationszÃ¼ge, Theatergruppen usw.) dem andauernden Niedergang der FAUD als einer politischen Â»KampforganisationÂ« zu entgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Agitation der 'Schwarzen Scharen' wandte sich nun etwas vom stÃ¤dtischen Industrieproletariat ab und richtete sich zusÃ¤tzlich auf die Mobilisierung der Landarbeiterschaft und der Kleinbauern. Alle Anstrengungen der FAUD(AS), eine neue organisatorische Basis im Landarbeiterproletariat aufzubauen, erwiesen sich als Fehlschlag. Mit den 'Schwarzen Scharen' zeigte sich allerdings bald, daÃŸ durch einen in zeitgemÃ¤ÃŸeren Aktionsformen organisierten Antifaschismus dem AbwÃ¤rtstrend des anarchosyndikalistischen Basisverbandes erfolgreich entgegengewirkt werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ãœber die exakte GesamtstÃ¤rke der 'Schwarzen Scharen' kann nur spekuliert werden. Bis zur nationalsozialistischen MachtÃ¼bernahme lÃ¤ÃŸt sich ihre Mitgliederzahl auf 250 bis 500 Aktivisten veranschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Polizei rechnete 1931 mit 250 Mitgliedern. Vgl. U. Linse, Die Â»Schwarzen ScharenÂ« . . ., S. 62 u. S. 66 (Anm. 49). Die StÃ¤rken der Ortsgruppen nahmen bis 1932 rapide zu. Siehe: U. Linse, Militante Abwehr des Nationalsozialismus 1929-1933, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz der zum Teil recht massiven Kritik von seiten der SAJD und der FAUD an der Militarisierung der Kampfformen und einer zu oberflÃ¤chlichen Popularisierung anarchosyndikalistischer Inhalte blieb die eigentliche Zielsetzung, mittels einer militanteren Strategie zur Sicherung der eigenen, unmittelbaren InteressensphÃ¤re und damit gleichzeitig zur Rekrutierung neuer Mitglieder beizutragen, nicht ohne Resonanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die GeschÃ¤ftskommission der FAUD(AS) sah anscheinend in dem Aktionismus der 'Schwarzen Scharen' die Gefahr einer allmÃ¤hlichen Erosion der organisatorischen und ideologischen KohÃ¤renz gegeben. Der agitatorische Ansatzpunkt der anarchosyndikalistischen Ideenpropaganda sollte dementsprechend weiterhin primÃ¤r im Ã¶konomischen Bereich liegen, zumal mit einer Verwicklung in StraÃŸenkÃ¤mpfe ein RÃ¼ckfall in den politischen Terrorismus des 19. Jahrhunderts befÃ¼rchtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. zur Kritik an den 'Schwarzen Scharen', U. Linse, Die Â»Schwarzen ScharenÂ« . . ., S. 59 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1930 distanzierte sich die Bezirkskonferenz der SAJD im Rhein-Maingau entschieden von der militanten Tendenz der 'Schwarzen Scharen': &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Mehrzahl der Genoss(Inn)en stand auf dem Standpunkt, daÃŸ Einheitskleidung und Schwarze Scharen zu einer Militarisierung unserer Jugend fÃ¼hren wÃ¼rden, wodurch unser jahrelanger Kampf gegen Krieg und Militarisierung der Jugend zur Farce werde. Es wurde gesagt, daÃŸ Mangel an Geist sich nicht durch Schablonisierung und Mechanisierung ersetzen lÃ¤ÃŸt.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Stellungnahme auf der Bezirkskonferenz der SAJD in Darmstadt am 6. 7. 1930, in: 'Der Syndikalist', 12. Jg. (1930), Nr. 30 (Beil).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich in den Versammlungen der FAUD(AS) die FÃ¤lle von StÃ¶rungen durch die Ãœbergriffe der Nationalsozialisten hÃ¤uften, muÃŸte jedoch bald Ã¶fter auf die 'Schwarzen Scharen' als Â»SaalschutzÂ« zurÃ¼ckgegriffen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Die 'Schwarzen Rebell(inn)en' in Stuttgart waren einzig aus diesem Grund entstanden. Vgl. 'Der Syndikalist', 12. Jg. (1930), Nr. 26 (Beil. ).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Bedeutung besaÃŸen die 'Schwarzen Scharen' aufgrund ihrer Mobilisierungs- und Sozialisationswirkung fÃ¼r den Widerstand einer Anzahl von jÃ¼ngeren FAUD-MilitantInnen, die aus der IllegalitÃ¤t nach Spanien ins Exil gingen, um dort, als '[[Deutsche Anarcho-Syndikalisten]] (DAS), ihren Kampf gegen den Faschismus fortzusetzen. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Anarcho-Syndikalismus]], [[FAU]], [[FAUD]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Schwarze Scharen. Anarcho-Syndikalistische Arbeiterwehr (1929-1933), Verlag Edition AV, Lich 2011, ISBN 978-3-86841-054-9&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Syndikalismus in Katscher/Schlesien, in: Institut fÃ¼r Syndikalismusforschung: Syfo - Forschung &amp;amp; Bewegung, Nr. 3 (2013), S. 91-100&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*Die &amp;quot;Schwaren Scharen&amp;quot;, Darstellung von Hartmut RÃ¼bner aus seinem Buch: 'Freiheit und Brot', Berlin 1994. [http://www.free.de/dada/ask51116.htm]&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info syndikalismusforschung.info] Das Informationsportal zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Audio ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Interview mit Helge DÃ¶hring im &amp;quot;Radio Blau&amp;quot; (Leipzig), Februar 2012 [http://freie-radios.net/46670] &lt;br /&gt;
* Audiopodcast von &amp;quot;Radio Chiflado&amp;quot;[http://taibo.podspot.de/]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAUD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Freie_Arbeiter_Union_Deutschlands&amp;diff=62928</id>
		<title>Freie Arbeiter Union Deutschlands</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Freie_Arbeiter_Union_Deutschlands&amp;diff=62928"/>
				<updated>2014-06-19T08:10:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WikipediaKasten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Freie Arbeiter Union Deutschland''' (FAUD) entstand am [[15._September|15. September]] [[1919]] durch Umbenennung aus der [[Freie Vereinigung deutscher Gewerkschaften|Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften]] (FVDG). Sie war bis zu ihrer AuflÃ¶sung [[1933]] die wichtigste Organisation des deutschen [[Anarchosyndikalismus]] und zÃ¤hlte Anfang der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts Ã¼ber 150.000 Mitglieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgeschichte==&lt;br /&gt;
===Die [[Lokalisten]]===&lt;br /&gt;
In der Zeit der sogenannten [[Sozialistengesetze]] ([[1878]]-[[1890]]) war die Vereinigungsfreiheit der Sozialdemokraten aufgehoben und es wurde ihnen nur noch gestattet, sich auf lokaler Ebene zu organisieren. Dies traf auch auf die Gewerkschaften zu. In diesen Jahren entwickelte sich ein System von auf kommunaler Ebene organisierten Gewerkschaftsgruppen, die durch ein MittelsmÃ¤nner (und teilweise -frauen) Prinzip, das meist halblegal arbeiten musste, untereinander vernetzt war. Diese relativ kleinen Gewerkschaftsgruppen hatten sich bis [[1890]] zu einem bestimmenden Faktor in gewerkschaftlichen Kampf entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ende der [[Sozialistengesetze]] und der Neukonstituierung der [[SPD]] wurde auch wieder versucht sozialdemokratische Massengewerkschaften aufzubauen. Eine betrÃ¤chtliche Zahl der kleinen &amp;quot;Freien Gewerkschaften&amp;quot; wiedersetzte sich diesen zentralistischen Bestrebungen. Sie versuchten sich auf der basisdemokratischen Ebene, auf der sie bis dato gearbeitet hatten, zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als deutlich wurde, dass die [[SPD]] als damals wichtigste revolutionÃ¤re Kraft, sich fÃ¼r die Massengewerkschaften einsetzen wÃ¼rde und auf dem [[Erfurter Parteitag]] 1891 die Eroberung der politischen Macht zum Programm erhob, grÃ¼ndete sich [[1897]] die FVDG. Diese StrÃ¶mung wurde zunÃ¤chst noch im Gegensatz zu den Zentralisten unter der Bezeichnung Lokalisten wahrgenommen, spÃ¤ter bekamen sie dann allmÃ¤hlich den Eigennamen Syndikalisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Jungen (Sozialdemokratie)===&lt;br /&gt;
In die gleiche Zeit fiel der Ausschluss der sogenannten &amp;quot;Jungen&amp;quot; aus der [[SPD]]. Diese hatten, Ã¤hnlich den [[Lokalisten]] in den Gewerkschaften, versucht die Parteiarbeit auf Grundlage der in der Zeit von [[1878]]-[[1890]] notwendigen Prinzipien, zu organisieren. Zudem lehnten sie eine rein parlamentarische Praxis der Partei ab. Allerdings setzte sich in der [[SPD]] eine zentralistische Struktur durch und nach einigen MachtkÃ¤mpfen wurden sie [[1887]] - als die [[Sozialistengesetze]] zwar noch formal, aber schon nicht mehr vollstÃ¤ndig existierten - auf dem Erfurter Parteitag [[1891]] aus der Partei ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Jungen&amp;quot; grÃ¼ndeten noch im selben Jahr die [[Vereinigung UnabhÃ¤ngiger Sozialisten]] (VUS). Dort kristallisierten sich zwei StrÃ¶mungen heraus: eine anti-parlamentarische sozialdemokratische und eine anarchistische. [[1893]] spaltete sich die VUS. Die anarchistische StrÃ¶mung wandte sich u.a. dem [[Syndikalismus]], dem kommunistischen [[Anarchismus]] von [[Kropotkin]] zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ZusammenfÃ¼hrung==&lt;br /&gt;
Aus der Schnittstelle dieser beiden StrÃ¶mungen, die sich nach und nach gegenseitig beeinflussten entwickelte sich eine spezifische deutsche Variante des [[Anarchosyndikalismus]]. Diese stellte die gewerkschaftliche und die politische, letztlich auch kulturelle, Ebene nebeneinander. Andere Formen des [[Anarchosyndikalismus]], die aus dem gewerkschaftlichen Milieu heraus entwickelt wurden, stellten den gewerkschaftlichen Kampf in den Vordergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1919]] nahm ein Kongress der [[Freie Vereinigung deutscher Gewerkschaften|FVDG]] und einiger Freier Gewerkschaften die &amp;quot;PrinzipienerklÃ¤rung des Syndikalismus&amp;quot;, geschrieben von [[Rudolf_Rocker|Rudolf Rocker]] als Grundsatzprogramm an und nannten sich im September in FAUD/AS (fÃ¼r [[Anarchosyndikalismus]]) um .&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Syndikalisten, in klarer Erkenntnis der oben festgestellten Tatsachen, sind prinzipielle Gegner jeder Monopolwirtschaft. Sie erstreben die Vergesellschaftung des Bodens, der Arbeitsinstrumente, der Rohstoffe und aller sozialer ReichtÃ¼mer; die Reorganisation des gesamten Wirtschaftslebens auf der Basis des freien, d.H. des staatenlosen Kommunismus, der in der Devise: 'jeder nach seinen FÃ¤higkeiten, jeder nach seinen BedÃ¼rfnissen!' seinen Ausdruck findet. Ausgehend von der Erkenntnis, daÃŸ der Sozialismus letzten Endes eine Kulturfrage ist und als solche nur von unten nach oben durch die schÃ¶pferische TÃ¤tigkeit des Volkes gelÃ¶st werden kann, verwerfen die Syndikalisten jedes Mittel einer sogenannten Verstaatlichung, das nur zur schlimmsten Form der Ausbeutung, zum Staatskapitalismus, nie aber zum Sozialismus fÃ¼hren kann&amp;quot;. &lt;br /&gt;
'Die PrinzipienerklÃ¤rung des Syndikalismus' Referat von Rudolf Rocker, GrÃ¼ndungskongress der FAUD, 27. bis 30. Dezember 1919 Berlin. Verlag 'Der Syndikalist' Berlin 1920. (FAU Zehdenik Juli 1990).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Hochphase der FAUD lag zwischen [[1919]] und [[1923]]. Eine groÃŸe Zahl von revolutionÃ¤r gesinnten Arbeitern und Arbeiterinnen traten der FAUD bei, die sich erfolgreich als Alternative zu anderen Gewerkschaften darstellen konnte. Zur Zeit des [[Kapp-Putsch|Kapp-Putsches]] stellte die FAUD einen GroÃŸteil jener aus linksradikalen Arbeitern und Arbeiterinnen bestehenden [[Roten Ruhrarmee]], die sowohl gegen die politische &amp;quot;Reaktion&amp;quot;, als auch fÃ¼r die WeiterfÃ¼hrung der [[1919]] praktisch beendeten Revolution kÃ¤mpfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochburgen der FAUD waren das Ruhrgebiet und insbesondere das damalige Amt [[Dortmund-Mengede|Mengede]] - ein Stadtteil der heutigen Stadt Dortmund. Aus der &amp;quot;Freien Arbeiter Union-Mengedeâ€œ, einer Ortsgruppe der FAUD mit Ã¼ber 1.000 Mitglieder vornehmlich Bergleuten, rekrutiert sich eines der ersten Bataillone der Roten Ruhrarmee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit organisierte die FAUD und ihrer Teilstrukturen zahlreiche Streiks. Gleichzeitig baute sie eine reichhaltige und groÃŸe PublikationstÃ¤tigkeit auf. Unter anderen unterhielt sie mit &amp;quot;[[Der Syndikalist]]&amp;quot; von 1918 bis 1932 eine eigene Wochenzeitung, mit &amp;quot;Die SchÃ¶pfung&amp;quot; Anfang der zwanziger Jahre auch eine Tageszeitung fÃ¼r das Rheinland und mit &amp;quot;Die Internationale&amp;quot; ab Mitte/ Ende der zwanziger Jahre ein monatlich erscheinendes international angesehenes Theorieorgan. Daneben existierten lokal- und fachbezogene FAUD- Organe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Weihnachten [[1922]] grÃ¼ndet sich auf Initiative der FAUD bei einem Kongress in Berlin die [[IAA|Internationale ArbeiterInnen-Assoziation]] (IAA). Dies ist als Neukonzeption der sogenannten [[Erste_Internationale|Ersten Internationale]] gedacht und umfasst verschiedene [[Anarchosyndikalismus|anarchosyndikalistische]] Gruppen, vor allem in Europa und Amerika. Die IAA ist bewusst als GegenstÃ¼ck zur kommunistischen Roten Gewerkschafts-Internationale (RGI) gegrÃ¼ndet worden, um den EinfluÃŸ der kommunistischen Partei auf die internationale Arbeiterschaft zu drosseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[1923]] hatte die FAUD einige Spaltungen (z.B. zur FAUD-Gelsenkirchener Richtung) und Ãœbertritte wichtiger Aktiver in andere Gruppierungen zu verkraften. Von ihrem HÃ¶chstand mit 150.000 Mitgliedern, sank sie bis Mitte der 20- er Jahre auf einige 10.000 ab und hatte 1932 noch ca. 4.300 Mitglieder. Dennoch blieb sie in einigen Gebieten und StÃ¤dten eine bestimmende politische und vor allem kulturell wirkende Kraft, so in der Erwerbslosen-, Freidenker oder der Bewegung der &amp;quot;Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als in den spÃ¤ten [[1920er|20ern]] fast alle politische Gruppierungen eigene Kampfeinheiten bildeten, entwickelten sich auch neben der FAUD/AS die sogenannten &amp;quot;[[Die Schwarzen Scharen|Schwarzen Scharen]]&amp;quot;, deren mehrheitlich jugendlichen Mitglieder sich als vorrangig antifaschistisch verstanden. Dennoch bildet sich vor allem in Schlesien aus einigen Schwarzen Scharen heraus Orts- und Fabrikgruppen der FAUD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Unterorganisation der FAUD war der [[Syndikalistische Frauenbund]] (SFB), mit einer Mitgliederzahl von 800 bis 1.000 zu HÃ¶chstzeiten. Deren Protagonistinnen hieÃŸen Milly Witkop- Rocker und Hertha Barwich. Der SFB gab als Organ den &amp;quot;Frauenbund&amp;quot; heraus, welcher als Beilage im &amp;quot;Syndikalist&amp;quot; erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1933]] lÃ¶ste sich die FAUD nach lÃ¤ngerer Vorbereitung kurz vor dem Machtantritt der [[Nationalsozialisten]] offiziell auf und versuchte sich illegal neu zu organisieren. Mit der AuflÃ¶sung kam die FAUD einem im MÃ¤rz 1933 erlassenem Verbot zuvor. Ãœber den Erfolg dieses Vorgehens gibt es unterschiedliche Interpretationen. Das BÃ¼ro der FAUD-GeschÃ¤ftskommission in Berlin wurde zu Beginn der nationalsozialistischen MachtÃ¼bernahme gestÃ¼rmt und geschlossen. Die nun illegale GeschÃ¤ftskommission wurde zunÃ¤chst von [[Gerhard Wartenberg]] in Berlin Ã¼bernommen, und kurze Zeit spÃ¤ter Ã¼ber Kassel nach Erfurt verlegt, wo sich [[Emil Zehner]], Karolus Heber und Johannes ZÃ¼hlke um die Koordination kÃ¼mmerten. Einige Wohn- und Arbeitsprojekte der FAUD existierten noch einige Zeit, bis mindestens [[1937]] sind [[Anarchosyndikalismus|anarchosyndikalistische]] Gruppen im Widerstand gegen Hitler auszumachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1937]] kÃ¤mpften einige Anarchosyndikalisten aus der FAUD im [[Spanischer_BÃ¼rgerkrieg|spanischen BÃ¼rgerkrieg]] auf der Seite der [[ConfederaciÃ³n Nacional del Trabajo]] (CNT). In Katalonien grÃ¼ndete sich an der Seite der CNT die Gruppe &amp;quot;[[Deutsche Anarcho-Syndikalisten]]&amp;quot; (DAS), in welcher u.a. Augustin Souchy und Helmut RÃ¼diger mitwirkten. Diese Gruppe war mit exekutiven Vollmachten gegenÃ¼ber deutschen [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] in Spanien ausgestattet. &lt;br /&gt;
Ebenso entkamen einige bekannte Personen der anarcho- syndikalistischen Bewegung aus Deutschland Ã¼ber hollÃ¤ndische Fluchtwege in die USA und andere amerikanische Staaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mit der FAUD verbundene Organisationen ==&lt;br /&gt;
*[[Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde]]&lt;br /&gt;
*[[Die Schwarzen Scharen]]&lt;br /&gt;
*[[Syndikalistischer Frauenbund]]&lt;br /&gt;
*[[Syndikalistisch Anarchistische Jugend Deutschlands]]&lt;br /&gt;
*[[Verlag Der Syndikalist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen==&lt;br /&gt;
Artikel in der Anarchopedia von Personen die Mitglieder der FAUD waren oder dieser nahstanden:&lt;br /&gt;
*[[Karl Dingler]]&lt;br /&gt;
*[[Werner Henneberger]]&lt;br /&gt;
*[[Fritz Kater]]&lt;br /&gt;
*[[Erich MÃ¼hsam]]&lt;br /&gt;
*[[Willi Paul]]&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Rocker]]&lt;br /&gt;
*[[Milly Witkop Rocker]], Wichtige Aktivistin des [[Syndikalistischer Frauenbund|Syndikalistischen Frauenbundes]]&lt;br /&gt;
*[[Helmut RÃ¼diger]]&lt;br /&gt;
*[[Alexander Schapiro]]&lt;br /&gt;
*[[Augustin Souchy]]&lt;br /&gt;
*[[Karl VÃ¶lker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachgeschichte==&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es Versuche, die FAUD wieder zu beleben.&lt;br /&gt;
Pfingsten 1947 wurde die [[FÃ¶deration freiheitlicher Sozialisten]] (FFS) von ehemaligen FAUD-Mitgliedern gegrÃ¼ndet. Die FFS verstand sich nicht als NeugrÃ¼ndung der FAUD, war aber eine Sektion der [[Anarchosyndikalismus|anarchosyndikalistischen]] [[IAA|Internationalen ArbeiterInnen-Assoziation]].&lt;br /&gt;
Der letztlich langlebigste Versuch ist die 1977 nach einiger Vorbereitung gegrÃ¼ndete [[Freie ArbeiterInnen Union|''Freie ArbeiterInnen Union'' (FAU)]][http://www.fau.org], die immer noch existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem existiert weiterhin die von der FAUD 1922 mitgegrÃ¼ndete [[IAA|Internationale ArbeiterInnen-Assoziation]], die vor allem in SÃ¼damerika und Europa Mitgliedsorganisationen hat.[http://www.iwa-ait.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten wird die Theorie und Arbeit der FAUD vor allem als historisches Thema angesehen, eine Rezeption und Neuinterpretation findet nur im geringen MaÃŸe statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Gerhard Aigte: Die Entwicklung der revolutionÃ¤ren syndikalistischen Arbeiterbewegung Deutschlands in der Kriegs- und Nachkriegszeit (1918-1929), Bremen 2005.&lt;br /&gt;
* [[Franz Barwich]]/Studienkommision der Berliner ArbeiterbÃ¶rsen (1923): 'Das ist Syndikalismus'. Die ArbeiterbÃ¶rsen des Syndikalismus. Reprint, Verlag Edition AV Frankfurt 2005. ISBN 3-936049-38-6.&lt;br /&gt;
* F.Barwich, E.Gerlach, [[A.Lehning]], [[R.Rocker]], [[H.RÃ¼diger]]: Arbeiter-selbstverwaltung-RÃ¤te-Syndikalismus, [[Karin Kramer Verlag]], Berlin 1971. ISBN 3-87956-090-0.&lt;br /&gt;
* Rudolf Berner: Die unsichtbare Front. Bericht Ã¼ber die illegale Arbeit in Deutschland (1937) Libertad Verlag, Berlin 1997.&lt;br /&gt;
* Hans Manfred Bock: Syndikalismus und Linkskommunismus von 1918 bis 1923 (1969). Darmstadt 1993 ISBN 3-534-12005-1&lt;br /&gt;
* [[Hans JÃ¼rgen Degen]]: Anarchismus in Deutschland 1945 - 1960. Die FÃ¶deration Freiheitlicher Sozialisten, Ulm 2002. ISBN 3-932577-37-X.&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Anarcho-Syndikalismus in Deutschland 1933-1945, Schmetterling Verlag, Stuttgart 2013, ISBN 3-89657-062-5&lt;br /&gt;
* [[Helge DÃ¶hring]]: Anarcho-Syndikalismus in OstpreuÃŸen! 750 Jahre KÃ¶nigsberg nicht ohne Anarcho-Syndikalisten!, Bremen 2006.[http://fau-duesseldorf.org/downloads/anarchosyndikalismus-geschichte-dt/Arnarchosyndikalismus.pdf]&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Aus den TrÃ¼mmern empor! Anarcho-Syndikalismus in WÃ¼rttemberg 1933 bis 1956, in: Martin Veith: Eine Revolution fÃ¼r die Anarchie, Verlag Edition AV, Lich 2009, ISBN 978-3-86841-005-1&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Damit in Bayern FrÃ¼hling werde! Die syndikalistische Arbeiterbewegung in SÃ¼dbayern von 1914 bis 1933, [[Verlag Edition AV]], Lich/Hessen. ISBN 978-3-936049-84-8&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Die Presse der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Deutschland 1918 bis 1933, Edition Syfo 1, Moers 2010, ISBN 978-3-9810846-8-9&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Syndicalism and Anarcho-Syndicalism in Germany: An Introduction, trans. by John Carroll, Bremen 2006. [http://as101.subvert.info/archive/display/296/index.php]&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Syndikalismus im 'LÃ¤ndle'. Die FAUD in WÃ¼rttemberg 1918 bis 1933 [[Verlag Edition AV]], Lich/Hessen 2006. ISBN 3-936049-59-9.&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: &amp;quot;Mutige KÃ¤mpfergestalten&amp;quot;. Syndikalismus in Schlesien 1918 bis 1930, Verlag Edition AV, Lich 2012, ISBN 978-3-86841-064-8&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Baden. Eine Textsammlung (SÃ¼dbaden, Freiburg und Heidelberg), Bremen 2007 [http://www.fau.org/texte/historie]&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven, Bremen 2005.&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven. ErgÃ¤nzungsband, Bremen 2006.&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Klassenkampf im WeltmaÃŸstab, aus der Reihe: Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven, Bremen 2006.&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus und [[RÃ¤terevolution]] in Bremen 1918/19. Mit einem Streifzug Ã¼ber die Gedenkfeierlichkeiten auf dem &amp;quot;Waller Friedhof&amp;quot; bis heute, Bremen 2008&lt;br /&gt;
* Freie Arbeiter-Union - IAA/ (Autorenkollektiv): ''Anarcho-Syndikalismus in Deutschland'': Zur Geschichte der [[Freie Vereinigung deutscher Gewerkschaften|Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften]] (1897-1919) und der &amp;quot;Freien Arbeiter Union Deutschlands&amp;quot; (1919-1939). MÃ¼nchen: Selbstverlag, 1986&lt;br /&gt;
*FAUD: Mit uns voran! Unser Weg - Organisationsstatut der FAUD (A.-S.) Nachwort Helge DÃ¶hring mit Grafiken aus der Werbekampagne der FAUD (von 1931). Reprint, Verlag Barrikade, Hamburg 08/2013. Hier erhÃ¤ltlich: [http://verlagbarrikade.wordpress.com/2013/08/02/neue-broschure-mit-uns-voran-unser-weg/]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Internationale&amp;quot; Organ der Internationalen Arbeiter-Assoziation ([[IAA]]). Hrsg. vom Sekretariat der IAA/Red. Augustin Souchy Jg.1-2 (1924-1926). Mit der Fortsetzung: 'Die Internationale. Zeitschrift fÃ¼r revolutionÃ¤re Arbeiterbewegung, Gesellschaftskritik und sozialistischen Neuaufbau'. Hrsg.: von der Freien Arbeiterunion Deutschlands (Anarcho-Syndikalisten)Jg.1-6 Nov.1927-Feb.1933, Berlin.Mit der Fortsetzung: 'Die Internationale. Neue Folge'. Hrsg. vom Sekretariat der IAA. Amsterdam/Stockholm/Paris/Barcelona 1934/1935. Reprint der oben genannten Ausgaben in 4 BÃ¤nden: Topos Verlag, Vaduz/Liechtenstein 1979.&lt;br /&gt;
* IWK Heft 3, Sept.1989, 25.Jg.: (Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung)darin: Hans Manfred Bock: 'Anarchosyndikalismus in Deutschland. Eine Zwischenbilanz'.(S.293ff.); [[Wolfgang Haug]]: 'Eine Flamme erlischt. Die FAUD (Anarchosyndikalisten) von 1932 bis 1937'. (S.359ff.); Cornelia Regin: 'Hausfrau und Revolution. Die Frauenpolitik der Anarchosyndikalisten in der Weimarer Republik'. (S.379ff.) Berlin 1989.&lt;br /&gt;
* Ulrich Klan, [[Dieter Nelles]]: ''&amp;quot;Es lebt noch eine Flamme&amp;quot;'' : Rheinische Anarcho-Syndikalisten/-innen in der Weimarer Republik und im Faschismus. Grafenau-DÃ¶ffingen [[Trotzdem Verlag]], 1990. 380 Seiten. ISBN 3-922209-72-6 &lt;br /&gt;
* Dirk H.MÃ¼ller: Gewerkschaftliche Versammlungsdemokratie und Arbeiterdeligierte vor 1918. Colloqium Verlag, Berlin 1985. darin Kapitel 6, Seite 140ff.:'Die Lokalisten zwischen Sozialdemokratie und Syndikalismus'. ISBN 3-7678-0650-9.&lt;br /&gt;
* [[JÃ¼rgen MÃ¼mken]]: Anarchosyndikalismus an der Fulda. Die FAUD in Kassel und im Widerstand gegen Nationalsozialismus und Faschismus mit einer Einleitung von Helge DÃ¶hring, Verlag Edition AV, Frankfurt am Main 2004&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: '''Anarcho-Syndikalismus''', (Orginal in englisch [http://en.wikipedia.org/wiki/Anarcho-Syndicalism_(book)], London 1938). (Online Version vom deutschsprachigen Manuskript 1937: http://www.scribd.com/doc/29191005/Rudolf-Rocker-Anarcho-Syndikalismus-1937 &lt;br /&gt;
* Hartmut RÃ¼bner: ''Freiheit und Brot'': Die Freie Arbeiter-Union Deutschlands: Eine Studie zur Geschichte des Anarchosyndikalismus [http://www.free.de/dada/ask5.htm]. [[Libertad Verlag Potsdam|Libertad Verlag]] Berlin, KÃ¶ln 1994, 320 Seiten. (Das bisher umfassenste Buch zur Thematik).ISBN 3-922226-21-3.&lt;br /&gt;
* R. Theissen/P. Walter/J. Wilhelms: Anarchosyndikalistischer Widerstand an Rhein und Ruhr. (AntiautoritÃ¤re Arbeiterbewegung im Widerstand Bd.1.) Meppen 1980.&lt;br /&gt;
* Marcel van der Linden/Wayne Thorpe: 'Aufstieg und Niedergang des revolutionÃ¤ren Syndikalismus', in: &amp;quot;1999&amp;quot; Zeitschrift fÃ¼r Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts. 3/1990 Hamburg. S.9-38 und als Separatdruck/BroschÃ¼re 1992.&lt;br /&gt;
* Angela Vogel: Der deutsche Anarcho-Syndikalismus. Genese und Theorie einer vergessenen Bewegung, Berlin 1977&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Was wollen die Lokalisten? Programm, Ziele und Wege der 'Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften'&amp;quot;. (Original Berlin 1911). Reprint: der BroschÃ¼re bei: FAUMAT/Syndikat A - Medienvertrieb. o.J. (1992), Moers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Film==&lt;br /&gt;
* Anarcho-Syndikalismus in SÃ¶mmerda (Doku), ca.: 30 min. [http://schwarze.katze.dk/texte/as56.html]&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[Rudolf Rocker Buchbinder und Anarchist]]&amp;quot;, ein Film von Christian Hohoff, 1988. auf youtube: http://www.youtube.com/watch?v=91HMMR1O34Q&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info syndikalismusforschung.info] Das Informationsportal zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
*  [[Rudolf Rocker]]: &amp;quot;PrinzipienerklÃ¤rung des Syndikalismus (1919)&amp;quot; [http://www.fau.org/texte/anarcho-syndikalismus/art_030818-180426]&lt;br /&gt;
* [http://www.bibliothekderfreien.de/texte/revolutionaerer-syndikalismus-in-deutschland.html Hartmut RÃ¼bner: &amp;quot;Eine Analyse des revolutionÃ¤ren Syndikalismus in Deutschland&amp;quot;] (Vortrag in der &amp;quot;Bibliothek der Freien&amp;quot;, Berlin) &lt;br /&gt;
*[http://www.anarchismus.de/wirtschaft/faud.htm www.anarchismus.de]  Geschichte der FAUD (Freie Arbeiter-Union Deutschlands) und der IAA (Internationale Arbeiter-Assoziation) in den Zwanziger Jahren und ihre Theorie des Anarchosyndikalismus  / Torsten Bewernitz&lt;br /&gt;
* Textsammlung &amp;quot;Anarcho-Syndikalismus&amp;quot; (historische und aktuelle Texte) [http://www.anarchismus.at/anarchosyndikalismus.htm] und [http://www.fau.org/texte/anarcho-syndikalismus]&lt;br /&gt;
*  FAUD (A.-S.): &amp;quot;Freie Arbeiter Union Deutschland - Unser Weg (1932)&amp;quot; [http://www.fau.org/texte/anarcho-syndikalismus/art_021112-171849]&lt;br /&gt;
*  FAUD (A.-S.): &amp;quot;Organisationsstatut der FAUD (A.-S.)&amp;quot; [http://www.fau.org/texte/anarcho-syndikalismus/art_051230-194135] &lt;br /&gt;
*  [[Milly Witkop-Rocker]]: &amp;quot;Was will der Syndikalistische Frauenbund&amp;quot; [http://www.fau.org/texte/anarcho-syndikalismus/art_021112-174843]&lt;br /&gt;
*  Siegbert Wolf: &amp;quot;Der erste ProzeÃŸ des Volksgerichtshofs gegen die Freie Arbeiter-Union Deutschlands (FAUD) im Sommer 1936&amp;quot; [http://www.fau.org/texte/anarcho-syndikalismus/art_060122-130040]&lt;br /&gt;
* 'Anarchosyndicalism 101' [http://www.anarchosyndicalism.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gewerkschaften}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarcho-Syndikalismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAUD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarchosyndikalistische Organisationen und Initiativen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Syndikalistisch_Anarchistische_Jugend_Deutschlands&amp;diff=62927</id>
		<title>Syndikalistisch Anarchistische Jugend Deutschlands</title>
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				<updated>2014-06-19T08:02:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Syndikalistische Anarchistische Jugend Deutschlands''' (SAJD) war eine [[Anarcho-Syndikalismus|anarcho-syndikalistische]] JugendfÃ¶deration, von 1922 bis 1933, mit ca. 3.000 Mitgliedern in 120 Ortsgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entstanden war die SAJD 1920 aus der Abspaltung des [[FAUD]]- nahen FlÃ¼gels der &amp;quot;[[Freien Jugend]]&amp;quot;, deren Kopf [[Ernst Friedrich]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem 14. Jahreskongress der [[FAUD]] im Jahre 1922 wurde die SAJD, welche die Prinzipien der FAUD, wie auch der [[FÃ¶deration Kommunistischer Anarchisten Deutschlands]] (FKAD) gleichermaÃŸen akzeptierte, als unabhÃ¤ngige Jugendorganisation anerkannt. Offen war sie auch fÃ¼r Jugendliche, die der [[Unionismus|unionistischen]] [[AAU-E]] nahestanden. FAUD und SAJD waren von Anfang an eng miteinander verbunden. So waren viele Eltern selbst in der FAUD aktiv und die meisten Jugendlichen in der SAJD wurden spÃ¤ter (fÃ¼hrende) Mitglieder der FAUD, oder waren es bereits. Dazu zÃ¤hlten beispielsweise [[Helmut RÃ¼diger]], [[Reinhold Busch]] (Berlin) oder [[Karl Preiss]] (Ulm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ã„hnlich der FAUD war die SAJD fÃ¶deralistisch organisiert.&lt;br /&gt;
Organe der SAJD waren die Zeitschriften &amp;quot;[[Die junge Menschheit]]&amp;quot; und â€ž[[Junge Anarchisten]]â€œ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Zuge des aufkommenden [[Nationalsozialismus]] an vielen Orten gegrÃ¼ndete anarcho-syndikalistische Organisation &amp;quot;[[Die Schwarzen Scharen|Schwarze Scharen]]&amp;quot; ging (auÃŸerhalb Schlesiens) im Wesentlichen auf die Initiative vom Mitgliedern der SAJD zurÃ¼ck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1990er Jahre knÃ¼pfte die [[Anarcho-Syndikalistische Jugend]] (ASJ) im GroÃŸraum Stuttgart [http://asjbuch.blogsport.de] in vielen Punkten an die AktivitÃ¤ten der SAJD an. Seit 2009 existieren bundesweit Gruppen der Anarcho-Syndikalistischen Jugend. [http://asjugend.blogsport.eu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*SAJD (Hg.): Mit uns zum Freiheitskampf! Das Programm der Syndikalistisch-Anarchistischen Jugend (S.A.J.D) Reprint von 1932, Verlag Barrikade, Hamburg 2013. Hier erhÃ¤ltlich: [http://muckracker.wordpress.com/2013/06/18/sajd-agitationsbroschure-von-1932-mit-uns-voran-zum-freiheitskampf/] Online, hier: [http://www.anarchismus.at/texte-anarchosyndikalismus/die-historische-faud/7647-sajd-mit-uns-zum-freiheits-kampf]&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Kein Befehlen, kein Gehorchen! Die Geschichte der syndikalistisch-anarchistischen Jugend in Deutschland seit 1918. a propos Verlag, Bern 2011. ISBN 978-3-905984-07-1&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring (Hg.): Die Reichsferienlager der Syndikalistisch-Anarchistischen Jugend Deutschlands in ThÃ¼ringen und die BakuninhÃ¼tte. Zeugnisse und Dokumente (1928-1933), Edition Syfo, Bremen 2014 Online, hier: [http://syndikalismusforschung.files.wordpress.com/2014/06/reichsferienlager.pdf]&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Die Presse der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Deutschland 1918 bis 1933 - Seiten 60-68, Edition Syfo 1, Moers 2010, ISBN 978-3-9810846-8-9&lt;br /&gt;
* Ulrich Linse: Die anarchistische und anarcho-syndikalistische Jugendbewegung 1918-1933. Zur Geschichte und Ideologie der anarchistischen, syndikalistischen und unionistischen Kinder- und Jugendorganisationen, Frankfurt/M. 1976&lt;br /&gt;
* Martin Veith: Eine Revolution fÃ¼r die Anarchie. Zur Geschichte der Anarcho-Syndikalistischen Jugend (ASJ) im GroÃŸraum Stuttgart 1990-1993, Verlag Edition AV, Lich 2009, ISBN 978-3-86841-005-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Audio ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Interview mit Helge DÃ¶hring im &amp;quot;Radio Blau&amp;quot; (Leipzig), Juni 2013 [http://www.freie-radios.net/56601] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Anarcho-Syndikalismus]], [[FAU]], [[FAUD]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Junge Anarchisten&amp;quot;, Zeitschrift der SAJD, Eintrag im Institut fÃ¼r Syndikalismusforschung [http://www.syndikalismusforschung.info/presse/junge_anarchisten.htm] und in der 'DadA/Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus' [http://www.free.de/dada/dada-p/P0001599.HTM]&lt;br /&gt;
*[http://projekte.free.de/schwarze-katze/texte/as16.html Die SAJD in Wuppertal]&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info syndikalismusforschung.info] Das Informationsportal zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarchosyndikalistische Organisationen und Initiativen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAUD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Syndikalistisch_Anarchistische_Jugend_Deutschlands&amp;diff=62926</id>
		<title>Syndikalistisch Anarchistische Jugend Deutschlands</title>
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				<updated>2014-06-19T07:57:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Syndikalistische Anarchistische Jugend Deutschlands''' (SAJD) war eine [[Anarcho-Syndikalismus|anarcho-syndikalistische]] JugendfÃ¶deration, von 1922 bis 1933, mit ca. 3.000 Mitgliedern in 120 Ortsgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entstanden war die SAJD 1920 aus der Abspaltung des [[FAUD]]- nahen FlÃ¼gels der &amp;quot;[[Freien Jugend]]&amp;quot;, deren Kopf [[Ernst Friedrich]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem 14. Jahreskongress der [[FAUD]] im Jahre 1922 wurde die SAJD, welche die Prinzipien der FAUD, wie auch der [[FÃ¶deration Kommunistischer Anarchisten Deutschlands]] (FKAD) gleichermaÃŸen akzeptierte, als unabhÃ¤ngige Jugendorganisation anerkannt. Offen war sie auch fÃ¼r Jugendliche, die der [[Unionismus|unionistischen]] [[AAU-E]] nahestanden. FAUD und SAJD waren von Anfang an eng miteinander verbunden. So waren viele Eltern selbst in der FAUD aktiv und die meisten Jugendlichen in der SAJD wurden spÃ¤ter (fÃ¼hrende) Mitglieder der FAUD, oder waren es bereits. Dazu zÃ¤hlten beispielsweise [[Helmut RÃ¼diger]], [[Reinhold Busch]] (Berlin) oder [[Karl Preiss]] (Ulm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ã„hnlich der FAUD war die SAJD fÃ¶deralistisch organisiert.&lt;br /&gt;
Organe der SAJD waren die Zeitschriften &amp;quot;[[Die junge Menschheit]]&amp;quot; und â€ž[[Junge Anarchisten]]â€œ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Zuge des aufkommenden [[Nationalsozialismus]] an vielen Orten gegrÃ¼ndete anarcho-syndikalistische Organisation &amp;quot;[[Die Schwarzen Scharen|Schwarze Scharen]]&amp;quot; ging im Wesentlichen auf die Initiative vom Mitgliedern der SAJD zurÃ¼ck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1990er Jahre knÃ¼pfte die [[Anarcho-Syndikalistische Jugend]] (ASJ) im GroÃŸraum Stuttgart in vielen Punkten an die AktivitÃ¤ten der SAJD an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*SAJD (Hg.): Mit uns zum Freiheitskampf! Das Programm der Syndikalistisch-Anarchistischen Jugend (S.A.J.D) Reprint von 1932, Verlag Barrikade, Hamburg 2013. Hier erhÃ¤ltlich: [http://muckracker.wordpress.com/2013/06/18/sajd-agitationsbroschure-von-1932-mit-uns-voran-zum-freiheitskampf/] Online, hier: [http://www.anarchismus.at/texte-anarchosyndikalismus/die-historische-faud/7647-sajd-mit-uns-zum-freiheits-kampf]&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Kein Befehlen, kein Gehorchen! Die Geschichte der syndikalistisch-anarchistischen Jugend in Deutschland seit 1918. a propos Verlag, Bern 2011. ISBN 978-3-905984-07-1&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring (Hg.): Die Reichsferienlager der Syndikalistisch-Anarchistischen Jugend Deutschlands in ThÃ¼ringen und die BakuninhÃ¼tte. Zeugnisse und Dokumente (1928-1933), Edition Syfo, Bremen 2014 Online, hier: [http://syndikalismusforschung.files.wordpress.com/2014/06/reichsferienlager.pdf]&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Die Presse der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Deutschland 1918 bis 1933 - Seiten 60-68, Edition Syfo 1, Moers 2010, ISBN 978-3-9810846-8-9&lt;br /&gt;
* Ulrich Linse: Die anarchistische und anarcho-syndikalistische Jugendbewegung 1918-1933. Zur Geschichte und Ideologie der anarchistischen, syndikalistischen und unionistischen Kinder- und Jugendorganisationen, Frankfurt/M. 1976&lt;br /&gt;
* Martin Veith: Eine Revolution fÃ¼r die Anarchie. Zur Geschichte der Anarcho-Syndikalistischen Jugend (ASJ) im GroÃŸraum Stuttgart 1990-1993, Verlag Edition AV, Lich 2009, ISBN 978-3-86841-005-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Audio ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Interview mit Helge DÃ¶hring im &amp;quot;Radio Blau&amp;quot; (Leipzig), Juni 2013 [http://www.freie-radios.net/56601] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Anarcho-Syndikalismus]], [[FAU]], [[FAUD]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Junge Anarchisten&amp;quot;, Zeitschrift der SAJD, Eintrag im Institut fÃ¼r Syndikalismusforschung [http://www.syndikalismusforschung.info/presse/junge_anarchisten.htm] und in der 'DadA/Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus' [http://www.free.de/dada/dada-p/P0001599.HTM]&lt;br /&gt;
*[http://projekte.free.de/schwarze-katze/texte/as16.html Die SAJD in Wuppertal]&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info syndikalismusforschung.info] Das Informationsportal zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarchosyndikalistische Organisationen und Initiativen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAUD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

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		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Syndikalistisch_Anarchistische_Jugend_Deutschlands&amp;diff=62925</id>
		<title>Syndikalistisch Anarchistische Jugend Deutschlands</title>
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				<updated>2014-06-19T07:55:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Syndikalistische Anarchistische Jugend Deutschlands''' (SAJD) war eine [[Anarcho-Syndikalismus|anarcho-syndikalistische]] JugendfÃ¶deration, von 1922 bis 1933, mit ca. 3.000 Mitgliedern in 120 Ortsgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entstanden war die SAJD 1920 aus der Abspaltung des [[FAUD]]- nahen FlÃ¼gels der &amp;quot;[[Freien Jugend]]&amp;quot;, deren Kopf [[Ernst Friedrich]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem 14. Jahreskongress der [[FAUD]] im Jahre 1922 wurde die SAJD, welche die Prinzipien der FAUD, wie auch der [[FÃ¶deration Kommunistischer Anarchisten Deutschlands]] (FKAD) gleichermaÃŸen akzeptierte, als unabhÃ¤ngige Jugendorganisation anerkannt. Offen war sie auch fÃ¼r Jugendliche, die der [[Unionismus|unionistischen]] [[AAU-E]] nahestanden. FAUD und SAJD waren von Anfang an eng miteinander verbunden. So waren viele Eltern selbst in der FAUD aktiv und die meisten Jugendlichen in der SAJD wurden spÃ¤ter (fÃ¼hrende) Mitglieder der FAUD, oder waren es bereits. Dazu zÃ¤hlten beispielsweise [[Helmut RÃ¼diger]], [[Reinhold Busch]] (Berlin) oder [[Karl Preiss]] (Ulm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ã„hnlich der FAUD war die SAJD fÃ¶deralistisch organisiert.&lt;br /&gt;
Organe der SAJD waren die Zeitschriften &amp;quot;[[Die junge Menschheit]]&amp;quot; und â€ž[[Junge Anarchisten]]â€œ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Zuge des aufkommenden [[Nationalsozialismus]] an vielen Orten gegrÃ¼ndete anarcho-syndikalistische Organisation &amp;quot;[[Die Schwarzen Scharen|Schwarze Scharen]]&amp;quot; ging im Wesentlichen auf die Initiative vom Mitgliedern der SAJD zurÃ¼ck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1990er Jahre knÃ¼pfte die [[Anarcho-Syndikalistische Jugend]] (ASJ) im GroÃŸraum Stuttgart in vielen Punkten an die AktivitÃ¤ten der SAJD an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*SAJD (Hg.): Mit uns zum Freiheitskampf! Das Programm der Syndikalistisch-Anarchistischen Jugend (S.A.J.D) Reprint von 1932, Verlag Barrikade, Hamburg 2013. Hier erhÃ¤ltlich: [http://muckracker.wordpress.com/2013/06/18/sajd-agitationsbroschure-von-1932-mit-uns-voran-zum-freiheitskampf/] Online, hier: [http://www.anarchismus.at/texte-anarchosyndikalismus/die-historische-faud/7647-sajd-mit-uns-zum-freiheits-kampf]&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Kein Befehlen, kein Gehorchen! Die Geschichte der syndikalistisch-anarchistischen Jugend in Deutschland seit 1918. a propos Verlag, Bern 2011. ISBN 978-3-905984-07-1&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring (Hg.): Die Reichsferienlager der Syndikalistisch-Anarchistischen Jugend Deutschlands in ThÃ¼ringen und die BakuninhÃ¼tte. Zeugnisse und Dokumente (1928-1933), Edition Syfo, Bremen 2014 Online, hier: [http://syndikalismusforschung.files.wordpress.com/2014/06/reichsferienlager.pdf]&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Die Presse der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Deutschland 1918 bis 1933 - Seiten 60-68, Edition Syfo 1, Moers 2010, ISBN 978-3-9810846-8-9&lt;br /&gt;
* Ulrich Linse: Die anarchistische und anarcho-syndikalistische Jugendbewegung 1918-1933. Zur Geschichte und Ideologie der anarchistischen, syndikalistischen und unionistischen Kinder- und Jugendorganisationen, Frankfurt/M. 1976&lt;br /&gt;
* Martin Veith: Eine Revolution fÃ¼r die Anarchie. Zur Geschichte der Anarcho-Syndikalistischen Jugend (ASJ) im GroÃŸraum Stuttgart 1990-1993, Verlag Edition AV, Lich 2009, ISBN 978-3-86841-005-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Audio ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Interview mit Helge DÃ¶hring im &amp;quot;Radio Blau&amp;quot; (Leipzig), Juni 2013 [http://www.freie-radios.net/56601] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Anarcho-Syndikalismus]], [[FAU]], [[FAUD]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Junge Anarchisten&amp;quot;, Zeitschrift der SAJD, Eintrag in der 'DadA/Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus' [http://www.free.de/dada/dada-p/P0001599.HTM]&lt;br /&gt;
*[http://projekte.free.de/schwarze-katze/texte/as16.html Die SAJD in Wuppertal]&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info syndikalismusforschung.info] Das Informationsportal zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarchosyndikalistische Organisationen und Initiativen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAUD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Anarcho-Syndikalismus&amp;diff=62924</id>
		<title>Anarcho-Syndikalismus</title>
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				<updated>2014-06-19T07:47:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Blkred_flag.png|thumb|right|Die Fahne der AnarchoSyndikalistInnen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Red black star flag.svg|thumb| Anarchosyndikalistischer Stern als Flagge]]&lt;br /&gt;
Der '''Anarchosyndikalismus''' ist eine Verbindung von [[Anarchismus]] und revolutionÃ¤rem [[Syndikalismus]].&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen erkennt der Anarchismus [[Gewerkschaft|gewerkschaftliche]] Verbindungen und der Syndikalismus anarchistische Kollektive an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland existieren zur Zeit zahlreiche Syndikate und Ortsvereine, die sich anarchosyndikalistisch nennen. Die meisten von ihnen haben sich zusammengeschlossen als [[FAU|Freie ArbeiterInnen Union]] (FAU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahne der '''AnarchosyndikalistInnen''' ist rot und schwarz. Die rot-schwarze Fahne ist ein wichtiges Symbol der internationalen [[libertÃ¤r|libertÃ¤ren]] Arbeiterbewegungen. Die Farben symbolisieren die Basisprinzipien und -ziele: Rot fÃ¼r materielle und soziale Gleichheit und das Schwarz der Anarchistenfahne fÃ¼r Freiheit und die Negation des Staats bzw. der Nation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist eigentlich Anarcho-Syndikalismus? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anarcho-Syndikalismus als gewerkschaftliche Organisationsform wurde vom Ende des 19. Jahrhunderts an bedeutsam im Kampf der Menschen fÃ¼r bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen, gegen Kriege, Ausbeutung und UnterdrÃ¼ckung. Seine Wurzeln reichen noch weiter zurÃ¼ck. Mithilfe des Anarchismus (anarchia = frei von Herrschaft) eine umfassende gesellschaftliche und Ã¶konomische Analyse zu erbringen, bewirkte die Umsetzung von Erfahrungen und Erkenntnissen in konkretes politisches und soziales Handeln, auch im Rahmen gewerkschaftlicher Organisierung. In einer Hochphase anarchistischer und [[Sozial-Revolutionismus|sozialrevolutionÃ¤rer]] Gewerkschaften ( = Syndikate) in den 20er Jahren, kam es 1922 zur GrÃ¼ndung der [[Internationalismus|Internationalen]] Arbeiterassoziation ([[IAA]]), die bis heute weiter besteht (http://www.iwa-ait.org).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die freie Gesellschaft kann nur von allen, d.h. der Basis selber, aufgebaut werden. AnarchosyndikalistInnen verwerfen den zentralen Staat als Koordinator des Gemeinwesens und jedes Mittel einer Verstaatlichung. Diese fÃ¼hrt, wie die Vergangenheit leidvoll bewiesen hat, nur zur schlimmsten Ausbeutung- zum [[Staatskapitalismus]] und [[Pseudomarxismus|FunktionÃ¤rstum]]. Die Zusammenlegung der VerfÃ¼gungsgewalt Ã¼ber politische und wirtschaftliche Macht in wenige HÃ¤nde fÃ¼hrt unweigerlich in die Diktatur - nicht aber zum Sozialismus. AnarchosyndikalistInnen haben die Pervertierungen des [[Sozialismus]], wie er z.B. in der Sowjetunion, China, Albanien und vielerorts betrieben wurde und bis heute wird, frÃ¼h erkannt und kritisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FrÃ¼hzeitig wurden die menschenfeindlichen, zerstÃ¶rerischen Auswirkungen des westlichen Kapitalismus mit seinen katastrophalen sozialen, [[Ã–konomie|Ã¶konomischen]] und [[Ã–kologie|Ã¶kologischen]] Folgen erkannt und vor ihnen gewarnt, bzw. dagegen gekÃ¤mpft. Der [[Staat]] wird vom [[Kapital]] benutzt, um die Ressourcen und Menschen auszubeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die staatliche Exekutive mit Kriegen, [[MilitÃ¤r]], [[Geheimdienst]]en usw. ist zu verabscheuen und ungeeignet, das Ziel einer freien Gesellschaft zu erreichen. Auch das freieste Wahlrecht kann die klaffenden gesellschaftlichen GegensÃ¤tze nicht mildern. Jede Regierung, die ein stÃ¤ndiges [[Mandat]] hat, ohne DetailklÃ¤rung Ã¼ber die Interessen Aller zu bestimmen, hat soziale Ungerechtigkeit, Korruption, LÃ¼ge und Schlimmeres zur Folge. Wahlen sollen der Stellvertreterpolitik der Parlamente den Schein von LegitimitÃ¤t geben. Viele AnarchosyndikalistInnen beteiligen sich nicht an Wahlen oder wÃ¤hlen ungÃ¼ltig, um ihren Protest dagegen auszudrÃ¼cken. Sie wollen eine fÃ¶deralistische [[Gesellschaftsordnung|Gesellschafts-]] und [[Wirtschaftsordnung]], die auf [[SolidaritÃ¤t]], [[Vernunft]] und [[AufklÃ¤rung]] basiert. Diese wird durch gegenseitiges Verantwortungsbewusstsein und Respekt freier Menschen und Gemeinschaften getragen. Armut und Klassenungleichheit werden beendet, es gibt keine privilegierten Eliten und FunktionÃ¤re mehr. Land, GebÃ¤ude, Medien, Verkehrs-Infrastruktur- und [[Produktionsmittel]] werden kollektiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der anarchosyndikalistischen Gesellschaft koordinieren sich die einzelnen Gruppen, Betriebe und Produktionszweige als selbststÃ¤ndige und autonome Glieder des allgemeinen Wirtschaftens. Sie vernetzt die Gesamtproduktion und Versorgung im Sinne Aller, aufgrund gegenseitiger und freier Vereinbarung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollversammlungen und deren Delegierte sind die Mittel zur Entscheidungsfindung und Beschlussfassung. An die Stelle von [[Diktatur]] oder [[ReprÃ¤sentative Demokratie|Stellvertreterpolitik]] durch Parlamente tritt die direkte Demokratie. Die Produktion wird an den BedÃ¼rfnissen der Menschen ausgerichtet, und eine gerechte, gleiche Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums sowie von Bildung, Kultur, Gesundheitswesen usw. wird umgesetzt. Der Erhalt der Ã¶kologischen [[Lebensgrundlagen]] Aller und die Menschenrechte werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anarchosyndikalismus bedeutet nicht nur Gewerkschaftskampf mit dem Ziel einer mÃ¶glichst gewaltfreien Gesellschaftsordnung. Damit entstehen eine andere [[Ethik]] und [[Portal Philosophie|Philosophie]], [[Portal Kunst|Kultur]], positive Zielvorstellungen und Gedankenmodelle als Vorraussetzungen zur VerÃ¤nderung und eine entsprechende Praxis. Es gilt, Organisierung von unten gemeinsam mit mÃ¶glichst vielen Menschen weiterzuentwickeln und dabei die gemachten Erfahrungen einzubeziehen. Die Verteidigung der Weiterentwicklung benÃ¶tigt auch AbwehrkÃ¤mpfe, z.B. gegen zentralistische MachtblÃ¶cke, gegen Entgarantierung von sozialen Errungenschaften, gegen UnterdrÃ¼ckung von Minderheiten, gegen [[Patriarchat]], [[Rassismus]] und [[Faschismus]]. Sie bedeutet aber auch FÃ¤higkeit zu Kritik und Selbstkritik, z.B. an versteckten Herrschaftsmechanismen von/in Individuen und Gruppen, und/oder Strukturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AnarchosyndikalistInnen organisieren sich heute in allen sie direkt betreffenden Lebensbereichen, also auch im Stadtteil, in verschiedensten sozialen und gesellschaftlichen Initiativen von Menschen, die das Leben frei, selbstbestimmt und solidarisch gestalten wollen. Sie werden zunehmend wichtiger in [[Internationalismus|einer Welt]], die eine neue, fÃ¼r alle gerechtere Ordnung dringend benÃ¶tigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://anarchosyndikalismus.org/asn01.htm Originaltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Anarchismus]]&lt;br /&gt;
*[[Anarcho-Kommunismus]]&lt;br /&gt;
*[[libertÃ¤rer Sozialismus]]&lt;br /&gt;
*[[FAU|Freie ArbeiterInnen Union]], FAU&lt;br /&gt;
*[[FAUD|Freie Arbeiter Union Deutschland]], FAUD&lt;br /&gt;
*[[ConfederaciÃ³n General del Trabajo]], CGT, (Abspaltung der CNT-AIT von 1979/1982)&lt;br /&gt;
*[[CNT|ConfederaciÃ³n Nacional del Trabajo]], CNT-AIT&lt;br /&gt;
*[[FederaciÃ³n Anarquista IbÃ©rica]], FAI&lt;br /&gt;
*[[ConfÃ©dÃ©ration nationale du travail]], CNT-F&lt;br /&gt;
*[[IAA|Internationale ArbeiterInnen Assoziation]], IAA-AIT-IWA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur Gesamtdarstellungen ==&lt;br /&gt;
* Martin Veith: ''Die anarcho-syndikalistische Gewerkschaft'', Bremen 2000[http://www.fau.org/texte/anarcho-syndikalismus/art_021112-163859]&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: PrinzipienerklÃ¤rung des Syndikalismus, Berlin 1919&lt;br /&gt;
* Rudolf Rocker: '''Anarcho-Syndikalismus''', (Orginal in englisch [http://en.wikipedia.org/wiki/Anarcho-Syndicalism_(book)], London 1938). (Online Version vom deutschsprachigen Manuskript 1937: http://www.scribd.com/doc/29191005/Rudolf-Rocker-Anarcho-Syndikalismus-1937 &lt;br /&gt;
* Rudolf Rocker: Nationalismus und Kultur, MÃ¼nster 1999&lt;br /&gt;
*&amp;quot;El anarcosindicalismo espanol. Una historia en imagenes&amp;quot; by Colectivo Solidario Confederacion Sindical Solidaridad Obrera, Madrid 2007. 367 pages, ISBN 978-84-611-7337-2; available from http://www.nodo50.org/sobrera/ or http://www.lamalatesta.net (A-Bookshop in Madrid)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Black Flame: The Revolutionary Class Politics of Anarchism and Syndicalism, CounterPower Vol. I&amp;quot; by Michael Schmidt and Lucien van der Walt. [[AK Press]], Oakland 2009. ISBN: 9781904859161. Siehe: [http://www.revolutionbythebook.akpress.org/still-fanning-the-flames-an-interview-with-michael-schmidt-and-lucien-van-der-walt/]&lt;br /&gt;
*[http://www.selfed.org.uk/units/2001/pdfs/binder.pdf A History of Anarcho-syndicalism] by [[Solidarity Federation]] 2nd Edition 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gerhard Aigte: Die Entwicklung der revolutionÃ¤ren syndikalistischen Arbeiterbewegung Deutschlands in der Kriegs- und Nachkriegszeit (1918-1929), Bremen 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* A.G Amsterdam/FAU Bremen (Hg.): Notes From The Class Struggle. Small group workplace organising in present-day Germany and the Netherlands, Amsterdam/Bremen 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* F.Barwich, E.Gerlach, [[A.Lehning]], [[R.Rocker]], [[H.RÃ¼diger]]: Arbeiter-selbstverwaltung-RÃ¤te-Syndikalismus, [[Karin Kramer Verlag]], Berlin 1971. ISBN 3-87956-090-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Franz Barwich]]/Studienkommision der Berliner ArbeiterbÃ¶rsen (1923): 'Das ist Syndikalismus'. Die ArbeiterbÃ¶rsen des Syndikalismus. Reprint, Verlag Edition AV Frankfurt 2005. ISBN 3-936049-38-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hans Manfred Bock: Syndikalismus und Linkskommunismus von 1918 bis 1923 (1969). Darmstadt 1993 ISBN 3-534-12005-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hans JÃ¼rgen Degen]]: Anarchismus in Deutschland 1945 - 1960. Die FÃ¶deration Freiheitlicher Sozialisten, Ulm 2002. ISBN 3-932577-37-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring (Hg.): Abwehrstreik...Proteststreik...Massenstreik? Generalsttreik!. Streiktheorien und -diskussionen innerhalb der deutschen Sozialdemokratie vor 1914. Grundlagen zum Generalstreik mit Ausblick, Lich 2009, 151 S., ISBN: 978-3-86841-019-8 [http://generalstreik.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Anarcho-Syndikalismus in Deutschland 1933-1945, Schmetterling Verlag, Stuttgart 2013, ISBN 3-89657-062-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Anarcho-Syndikalismus in [[OstpreuÃŸen]]! 750 Jahre [[KÃ¶nigsberg]] nicht ohne Anarcho-Syndikalisten!, Bremen 2006.[http://fau-duesseldorf.org/downloads/anarchosyndikalismus-geschichte-dt/Arnarchosyndikalismus.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Aus den TrÃ¼mmern empor! Anarcho-Syndikalismus in WÃ¼rttemberg 1933 bis 1956, in: Martin Veith: Eine Revolution fÃ¼r die Anarchie, Verlag Edition AV, Lich 2009, ISBN 978-3-86841-005-1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Damit in Bayern FrÃ¼hling werde! Die syndikalistische Arbeiterbewegung in SÃ¼dbayern von 1914 bis 1933, [[Verlag Edition AV]], Lich/Hessen. ISBN 978-3-936049-84-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Der Kampf der Kulturen gegen Macht und Staat in der Geschichte der Menschheit. Eine Ausarbeitung zu Rodolf Rockers Werk &amp;quot;Nationalismus und Kultur&amp;quot;, Bremen 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Die Presse der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Deutschland 1918 bis 1933, Edition Syfo 1, Moers 2010, ISBN 978-3-9810846-8-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Kein Befehlen, kein Gehorchen! Die Geschichte der syndikalistisch-anarchistischen Jugend in Deutschland seit 1918. a propos Verlag, Bern 2011. ISBN 978-3-905984-07-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Schwarze Scharen. Anarcho-Syndikalistische Arbeiterwehr (1929-1933), Verlag Edition AV, Lich 2011, ISBN 978-3-86841-054-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Syndicalism and Anarcho-Syndicalism in Germany: An Introduction, trans. by John Carroll, Bremen 2006. [http://as101.subvert.info/archive/display/296/index.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Syndikalismus im 'LÃ¤ndle'. Die FAUD in WÃ¼rttemberg 1918 bis 1933 [[Verlag Edition AV]], Lich/Hessen 2006. ISBN 3-936049-59-9. http://www.syndikalismus-im-laendle.tk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Syndikalismus in Deutschland 1914-1918. &amp;quot;Im Herzen der Bestie&amp;quot;, Lich 2013, ISBN 978-3-86841-083-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: (FAU-Bremen): ''Syndikalismus, [[kommunistischer Anarchismus]] und [[RÃ¤tekommunismus]], Eine Erwiderung auf die rÃ¤tekommunistische Kritik am &amp;quot;Gewerkschaftsfetischismus&amp;quot; und am kommunistischen Anarchismus Erich MÃ¼hsms, Bremen 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Baden. Eine Textsammlung (SÃ¼dbaden, Freiburg und Heidelberg), Bremen 2007 [http://www.fau.org/texte/historie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): ''Die CNT als Vortrupp des internationalen Anarcho-Syndikalismus.'' Die Spanische Revolution 1936 - Nachbetrachtungen und Biographien (mit BeitrÃ¤gen von [[Theodor Bennek]], Helge DÃ¶hring, [[Fritz Linow]], [[JÃ¼rgen MÃ¼mken]], [[Max Nettlau]], [[Helmut RÃ¼diger]], [[Augustin Souchy]], [[B. Traven]] u.a. Ã¼ber [[Paul Czakon]], [[Carl Einstein]], [[George Orwell]], [[Willi Paul]], [[Carlo Rosselli]]), http://www.edition-av.de, Lich 2006, ISBN 3-936049-69-6 (ab 2007: ISBN 978-3-936049-69-5 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Kurze EinfÃ¼hrung in die Geschichte des Anarcho-Syndikalismus und der FAU-IAA, Bremen 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven, Bremen 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven. ErgÃ¤nzungsband, Bremen 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus und [[RÃ¤terevolution]] in Bremen 1918/19. Mit einem Streifzug Ã¼ber die Gedenkfeierlichkeiten auf dem &amp;quot;Waller Friedhof&amp;quot; bis heute, Bremen 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Freie Arbeiter-Union - IAA/ (Autorenkollektiv): ''Anarcho-Syndikalismus in Deutschland'': Zur Geschichte der [[Freie Vereinigung deutscher Gewerkschaften|Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften]] (1897-1919) und der &amp;quot;Freien Arbeiter Union Deutschlands&amp;quot; (1919-1939). MÃ¼nchen: Selbstverlag, 1986&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Was wollen die Lokalisten? Programm, Ziele und Wege der 'Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften'&amp;quot;. (Original Berlin 1911). Reprint: der BroschÃ¼re bei: FAUMAT/Syndikat A - Medienvertrieb. o.J. (1992), Moers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Internationale&amp;quot; Organ der Internationalen Arbeiter-Assoziation ([[IAA]]). Hrsg. vom Sekretariat der IAA/Red. Augustin Souchy Jg.1-2 (1924-1926). Mit der Fortsetzung: 'Die Internationale. Zeitschrift fÃ¼r revolutionÃ¤re Arbeiterbewegung, Gesellschaftskritik und sozialistischen Neuaufbau'. Hrsg.: von der Freien Arbeiterunion Deutschlands (Anarcho-Syndikalisten)Jg.1-6 Nov.1927-Feb.1933, Berlin.Mit der Fortsetzung: 'Die Internationale. Neue Folge'. Hrsg. vom Sekretariat der IAA. Amsterdam/Stockholm/Paris/Barcelona 1934/1935. Reprint der oben genannten Ausgaben in 4 BÃ¤nden: Topos Verlag, Vaduz/Liechtenstein 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* IWK Heft 4, Dez.1986, 22.Jg.: (Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung): darin: Cornelia Regin: 'Vom Anarchismus der GefÃ¼hls zum Anarchismus der Ãœberzeugung. Ein Beitrag zur Geschichte und Ideologie der anarchistischen und anarcho-syndikalistischen Jugendbewegung in der Weimarer Republik'.(Seite 471 ff.) Historische Kommission zu Berlin, Berlin 1986.ISSN:0046-8428.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* IWK Heft 3, Sept.1989, 25.Jg.: (Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung)darin: Hans Manfred Bock: 'Anarchosyndikalismus in Deutschland. Eine Zwischenbilanz'.(S.293ff.); [[Wolfgang Haug]]: 'Eine Flamme erlischt. Die FAUD (Anarchosyndikalisten) von 1932 bis 1937'. (S.359ff.); Cornelia Regin: 'Hausfrau und Revolution. Die Frauenpolitik der Anarchosyndikalisten in der Weimarer Republik'. (S.379ff.) Berlin 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ulrich Klan, [[Dieter Nelles]]: ''&amp;quot;Es lebt noch eine Flamme&amp;quot;'' : Rheinische Anarcho-Syndikalisten/-innen in der Weimarer Republik und im Faschismus. Grafenau-DÃ¶ffingen [[Trotzdem Verlag]], 1990. 380 Seiten. ISBN 3-922209-72-6 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dirk H.MÃ¼ller: Gewerkschaftliche Versammlungsdemokratie und Arbeiterdeligierte vor 1918. Colloqium Verlag, Berlin 1985. darin Kapitel 6, Seite 140ff.:'Die Lokalisten zwischen Sozialdemokratie und Syndikalismus'. ISBN 3-7678-0650-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[JÃ¼rgen MÃ¼mken]]: Anarchosyndikalismus an der Fulda. Die FAUD in Kassel und im Widerstand gegen Nationalsozialismus und Faschismus mit einer Einleitung von Helge DÃ¶hring, Verlag Edition AV, Frankfurt am Main 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Horst Stowasser]]: &amp;quot;Das hoffnungsvolle Stiefkind: Anarchismus in Deutschland&amp;quot;, in: 'Freiheit Pur. Die Idee der Anarchie, Geschichte und Zukunft', Seite 314 ff. Eichborn Verl. Frankfurt 1995. ISBN 3-8218-0448-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* R. Theissen/P. Walter/J. Wilhelms: Anarchosyndikalistischer Widerstand an Rhein und Ruhr. (AntiautoritÃ¤re Arbeiterbewegung im Widerstand Bd.1.) Meppen 1980.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Marcel van der Linden/Wayne Thorpe: 'Aufstieg und Niedergang des revolutionÃ¤ren Syndikalismus', in: &amp;quot;1999&amp;quot; Zeitschrift fÃ¼r Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts. 3/1990 Hamburg. S.9-38 und als Separatdruck/BroschÃ¼re 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Martin Veith: Eine Revolution fÃ¼r die Anarchie. Zur Geschichte der Anarcho-Syndikalistischen Jugend (ASJ) im GroÃŸraum Stuttgart 1990-1993, Verlag Edition AV, Lich 2009, ISBN 978-3-86841-005-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Angela Vogel: Der deutsche Anarcho-Syndikalismus. Genese und Theorie einer vergessenen Bewegung, Berlin 1977&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur jÃ¼ngere Geschichte ab ca. 1970 bis zur Gegenwart==&lt;br /&gt;
* [[FAU]]-Bremen (Hg.): Klassenkampf im WeltmaÃŸstab, aus der Reihe: Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven, Bremen 2006.&lt;br /&gt;
* FAU-Frankfurt/M.: Organisationshandbuch Syndikate. Grundlagen zum Aufbau von FAU-Syndikaten, Moers 2007&lt;br /&gt;
* FAU-PrinzipienerklÃ¤rung [http://www.fau.org/artikel/pdf/prinzipienerklaerung_web-2006]&lt;br /&gt;
* FAU-Statuten [http://www.fau.org/artikel/pdf/statuten-der-fau_2005]&lt;br /&gt;
* [[Horst Stowasser]]: &amp;quot;Anti-Aging fÃ¼r die Anarchie? Das libertÃ¤re Barcelona und seine anarchistischen Gewerkschaften, 70 Jahre nach der spanischen Revolution. Eine Reportage&amp;quot;. Verlag Edition AV, Lich/Hessen 2007. ISBN 978-3-936049-72-5.&lt;br /&gt;
* FAU. Die ersten 30 Jahre (1977-2007), erschienen bei [[Syndikat-A]], ISBN 978-3-86841-004-4. (Inhalt: Kapitel I - Der Anarchosyndikalismus in der BRD im Vorfeld der GrÃ¼ndung der FAU | Kapitel II - Konsolidierung der FAU in den 1980er Jahren. | Kapitel III - Gewerkschaft oder Propagandaorganisation? Die FAU in den 1990er Jahren. | Kapitel IV - Die Entwicklung seit 2000 und die FAU heute | Kapitel V - Die IAA und ihre deutsche Sektion FAU. | Kapitel VI - 100 Jahre Syndikalismus in Deutschland von 1878 bis 1978 | Anhang. 256 Seiten, mehr als 300 Fotos und Dokumente).&lt;br /&gt;
* FAU-Moers: Etwas besseres als den Betriebsratâ€¦ (Eine Kritik der BetriebsrÃ¤te)http://www.labournet.de/diskussion/gewerkschaft/betrvg/faumoers.html&lt;br /&gt;
* Noam Chomsky: Die heutige Relevanz des Anarchosyndikalismus (Interview), in: 'Sprache und Politik', Philo-Verlag, Berlin/Bodenheim b. Mainz 1999. ISBN 3-8257-0123-9. englische Version&lt;br /&gt;
* Wolfgang Haug: Die Umstrukturierung der Arbeit - die Renaissance einer neuen Klassenkampftheorie?, in: Anarchismus heute, Hg.:Hans JÃ¼rgen Degen, Seite 56-70. BÃ¶sdorf 1991.&lt;br /&gt;
* Bernd DrÃ¼cke (Hg.): ja! Anarchismus. Gelebte Utopie im 21. Jahrhundert. Interviews und GesprÃ¤che, [[Karin Kramer Verlag]], Berlin 2006, ISBN 3-87956-307-1 (Der Band enthÃ¤lt Interviews mit 24 AnarchistInnen, darunter die FAU-Mitglieder Horst Stowasser, Michael Halfbrodt, Ralf Burnicki, Mona Grosche und Torsten Bewernitz)&lt;br /&gt;
* Thersites: RevolutionÃ¤re Gewerkschaftsarbeit. Theoretische, praktische und arbeitsrechtliche Grundlagen&amp;quot;. Syndikat A, Moers 1997.&lt;br /&gt;
* FAU-MÃ¼nster (Hg.): Globalisierung und Widerstand o.J.(2002) Moers.&lt;br /&gt;
* BeltrÃ¡n Roca Martinez: &amp;quot;Renaissance des Anarcho-Syndikalismus. Eine Untersuchung am Beispiel der CNT Sevilla&amp;quot;. [[Syndikat A]] Medienvertrieb, Moers, 2007. [BroschÃ¼re Nr.38].&lt;br /&gt;
* [http://www.brightonactivist.net/node/1533 Anarcho-syndicalism in the 21st Century. Strategy and Struggle], [[Solidarity Federation]] Brighton, January 2009.&lt;br /&gt;
*[[Vadim Damier]]: &amp;quot;Anarcho-syndicalismin the 20th Century&amp;quot;, Black Cat Press, Edmonton/Kanada 2009.ISBN:978-0-9737827-6-9. (236 Seiten). siehe:[http://beyondresistance.wordpress.com/2009/12/22/new-book-on-anarcho-syndicalism/ ]&lt;br /&gt;
*[[Direkte Aktion (Zeitung)]], Zeitung der FAU-IAA, alle zwei Monate neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Film - Anarcho-Syndikalismus in der Praxis==&lt;br /&gt;
* [[Vivir la utopÃ­a]]-Die Utopie leben. Der Anarchismus in Spanien. Film ca 96 Min.&lt;br /&gt;
* [[Die Utopie leben (Film)]], mit direkten links zum Film in deutscher Sprache in 10 Teilen via youtube. Mit ausfÃ¼hrlicher Film- und Litaraturliste.&lt;br /&gt;
* [[Anarcho-Syndikalismus in SÃ¶mmerda (Doku)]], ca.: 30 min. Eine Besprechung, hier: http://schwarze.katze.dk/texte/as56.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://syndikalismus.wordpress.com/ Webportal und Infoseite mit Diskussionsforum zu Anarchosyndikalismus/Syndikalismus]&lt;br /&gt;
* [http://www.fau.org FAU] Gewerkschaft Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter Union&lt;br /&gt;
* [http://www.anarchismus.at/txt2/syndikalismus.htm Was ist Anarchosyndikalismus?]&lt;br /&gt;
* [http://klassenkampf.uuuq.com/asf.htm Anarchosyndikalistische Flugschriftenreihe]&lt;br /&gt;
* [http://www.faubern.ch FAU Bern (CH)]&lt;br /&gt;
* [http://www.koopera.ch koopera (CH)] - Aktionszeitung der Unia Jugend&lt;br /&gt;
* [http://www.fau.org/ueber_uns/faltblatt_2004_k4.pdf Originaltext zum Anarchosyndikalismus/FAU] (PDF)&lt;br /&gt;
* [http://www.iwa-ait.org IAA] Die Internationale ArbeiterInnen-Organisation - Anarchosyndikalistische Internationale&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikat-a.de Syndikat A] Anarchosyndikalistischer Medienvertrieb und Verlag&lt;br /&gt;
* [http://www.anarchosyndikat.de anarchosyndikat.de] Anarchosyndikalistisches Blog mit aktuellen Nachrichten von der Klassenfront.&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikal.info SyndiKal] Taschenkalender fÃ¼r das Ende der Lohnarbeit&lt;br /&gt;
* [http://www.bibliothekderfreien.de/texte/perspektiven-des-anarchosyndikalismus.html Perspektiven des Anarchosyndikalismus]&lt;br /&gt;
* [http://anarchosyndikalismus.wordpress.com/ Anarchosyndikalistischer blog aus Ã–sterreich]&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info syndikalismusforschung.info] Das Informationsportal zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
* [http://anarchosyndikalismus.org anarchosyndikalismus.org] Informationen von anarchosyndikalistischen Gruppen und Initiativen &lt;br /&gt;
* [http://www.anarchosyndicalism.net/index.php  Anarchosyndicalism 101] Datenbank, englisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anarcho-syndikalistische Gewerkschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglieder der [http://www.iwa-ait.org IAA]:&lt;br /&gt;
[http://www.fau.org FAU-IAA] (Deutschland, Schweiz) - [http://cnt.es CNT-IAA] (Spanien, Frankreich) - [http://fora-ait.com.ar/blog F.O.R.A-IAA] (Argentinien) - [http://cob-ait.net COB-IAA] (Brasilien) - ASN (Griechenland) - [http://www.kras.fatal.ru KRAS-IAA] (Israel/PalÃ¤stina, Russland) - [http://www.usi-ait.org USI-IAA] (Italien) - WI/AF (Polen) - [http://www.inicijativa.org ASI-IAA], IAS (beide Serbien) - [http://www.priamaakcia.sk Priama akcia] (Slowakei) - [http://www.solfed.org.uk Solidarity Federation] (GroÃŸbritannien) - Awareness League (Nigeria) - [http://www.cnt-ait-fr.org CNT-IAA] (Frankreich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freunde der IAA:&lt;br /&gt;
Amigos de la AIT (Kolumbien) - ASF (Australien) - Germinal (Chile)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anarcho-)Syndikalistische Gewerkschaften auÃŸerhalb der IAA: - CNT-Vignoles (Frankreich) - Solidariad Obrera (Chile) - Rasam (Weissrussland) - Organize! (Irland) - SAC (Schweden) - USI (Rom/Italien) - CGT (Spanien) - Allgemeines Syndikat Wien (Ã–sterreich) - FAUD (historisch) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarchismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarcho-Syndikalismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[lt:Anarcho sindikalizmas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[el:Î‘Î½Î±ÏÏ‡Î¿ÏƒÏ…Î½Î´Î¹ÎºÎ±Î»Î¹ÏƒÎ¼ÏŒÏ‚]]&lt;br /&gt;
[[en:anarcho-syndicalism]]&lt;br /&gt;
[[eo:Anarki-sindikatismo]]&lt;br /&gt;
[[es:Anarcosindicalismo]]&lt;br /&gt;
[[fr:Anarcho-syndicalisme]]&lt;br /&gt;
[[he:×× ×¨×›×•-×¡×™× ×“×™×§×œ×™×–×]]&lt;br /&gt;
[[hr:anarho-sindikalizam]]&lt;br /&gt;
[[it:Anarco-sindacalismo]]&lt;br /&gt;
[[ja:ã‚¢ãƒŠãƒ«ã‚³ã‚µãƒ³ãƒ‡ã‚£ã‚«ãƒªã‚¹ãƒ ]]&lt;br /&gt;
[[ko:ì•„ë‚˜ì½”ìƒë””ì¹¼ë¦¬ì¦˜]]&lt;br /&gt;
[[lv:anarho-sindikÄlisms]]&lt;br /&gt;
[[nl:anarchosyndicalisme]]&lt;br /&gt;
[[pl:Anarchosyndykalizm]]&lt;br /&gt;
[[pt:anarco-sindicalismo]]&lt;br /&gt;
[[ro:Anarho-sindicalism]]&lt;br /&gt;
[[sv:Anarkosyndikalism]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Anarcho-Syndikalismus&amp;diff=62923</id>
		<title>Anarcho-Syndikalismus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Anarcho-Syndikalismus&amp;diff=62923"/>
				<updated>2014-06-19T07:04:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* Literatur Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Blkred_flag.png|thumb|right|Die Fahne der AnarchoSyndikalistInnen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Red black star flag.svg|thumb| Anarchosyndikalistischer Stern als Flagge]]&lt;br /&gt;
Der '''Anarchosyndikalismus''' ist eine Verbindung von [[Anarchismus]] und revolutionÃ¤rem [[Syndikalismus]].&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen erkennt der Anarchismus [[Gewerkschaft|gewerkschaftliche]] Verbindungen und der Syndikalismus anarchistische Kollektive an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland existieren zur Zeit zahlreiche Syndikate und Ortsvereine, die sich Anarchosyndikalistisch nennen. Die meisten von ihnen haben sich zusammengeschlossen als [[FAU|Freie ArbeiterInnen Union]] (FAU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahne der '''AnarchosyndikalistInnen''' ist rot und schwarz. Die rot-schwarze Fahne ist ein wichtiges Symbol der internationalen [[libertÃ¤r|libertÃ¤ren]] Arbeiterbewegungen. Die Farben symbolisieren die Basisprinzipien und -ziele: Rot fÃ¼r materielle und soziale Gleichheit und das Schwarz der Anarchistenfahne fÃ¼r Freiheit und die Negation des Staats bzw. der Nation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist eigentlich Anarcho-Syndikalismus? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anarcho-Syndikalismus als gewerkschaftliche Organisationsform wurde vom Ende des 19. Jahrhunderts an bedeutsam im Kampf der Menschen fÃ¼r bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen, gegen Kriege, Ausbeutung und UnterdrÃ¼ckung. Seine Wurzeln reichen noch weiter zurÃ¼ck. Mithilfe des Anarchismus (anarchia = frei von Herrschaft) eine umfassende gesellschaftliche und Ã¶konomische Analyse zu erbringen, bewirkte die Umsetzung von Erfahrungen und Erkenntnissen in konkretes politisches und soziales Handeln, auch im Rahmen gewerkschaftlicher Organisierung. In einer Hochphase anarchistischer und [[Sozial-Revolutionismus|sozialrevolutionÃ¤rer]] Gewerkschaften ( = Syndikate) in den 20er Jahren, kam es 1922 zur GrÃ¼ndung der [[Internationalismus|Internationalen]] Arbeiterassoziation ([[IAA]]), die bis heute weiter besteht (http://www.iwa-ait.org).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die freie Gesellschaft kann nur von Allen, d.h. der Basis selber, aufgebaut werden. AnarchosyndikalistInnen verwerfen den zentralen Staat als Koordinator des Gemeinwesens, und jedes Mittel einer Verstaatlichung. Diese fÃ¼hrt, wie die Vergangenheit leidvoll bewiesen hat, nur zur schlimmsten Ausbeutung- zum [[Staatskapitalismus]] und [[Pseudomarxismus|FunktionÃ¤rstum]]. Die Zusammenlegung der VerfÃ¼gungsgewalt Ã¼ber politische und wirtschaftliche Macht in wenige HÃ¤nde fÃ¼hrt unweigerlich in die Diktatur - nicht aber zum Sozialismus. AnarchosyndikalistInnen haben die Pervertierungen des [[Sozialismus]], wie er z.B. in der Sowjetunion, China, Albanien und vielerorts betrieben wurde und bis heute wird, frÃ¼h erkannt und kritisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FrÃ¼hzeitig wurden die menschenfeindlichen, zerstÃ¶rerischen Auswirkungen des westlichen Kapitalismus mit seinen katastrophalen sozialen, [[Ã–konomie|Ã¶konomischen]] und [[Ã–kologie|Ã¶kologischen]] Folgen erkannt und vor ihnen gewarnt, bzw. dagegen gekÃ¤mpft. Der [[Staat]] wird vom [[Kapital]] benutzt, um die Ressourcen und Menschen auszubeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die staatliche Exekutive mit Kriegen, [[MilitÃ¤r]], [[Geheimdienst]]en usw. ist zu verabscheuen und absolut ungeeignet, das Ziel einer gewaltfreien Gesellschaft zu erreichen. Auch das freieste Wahlrecht kann die klaffenden gesellschaftlichen GegensÃ¤tze nicht mildern. Jede Regierung, die ein stÃ¤ndiges [[Mandat]] hat, ohne DetailklÃ¤rung Ã¼ber die Interessen Aller zu bestimmen, hat soziale Ungerechtigkeit, Korruption, LÃ¼ge und Schlimmeres zur Folge. Wahlen sollen der Stellvertreterpolitik der Parlamente den Schein von legalem Recht geben. Viele AnarchosyndikalistInnen beteiligen sich nicht an Wahlen oder wÃ¤hlen ungÃ¼ltig, um ihren Protest dagegen auszudrÃ¼cken. Sie wollen eine [[Gesellschaftsordnung|Gesellschafts-]] und [[Wirtschaftsordnung]], die auf [[SolidaritÃ¤t]], [[Vernunft]] und [[AufklÃ¤rung]] basiert. Diese wird durch gegenseitiges Verantwortungsbewusstsein und Respekt freier Menschen und Gemeinschaften getragen. Armut und Klassenungleichheit werden beendet, es gibt keine privilegierten Eliten und FunktionÃ¤re mehr. Land, GebÃ¤ude, Medien, Verkehrs-Infrastruktur- und [[Produktionsmittel]] werden kollektiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der anarchosyndikalistischen Gesellschaft koordinieren sich die einzelnen Gruppen, Betriebe und Produktionszweige als selbststÃ¤ndige und autonome Glieder des allgemeinen Wirtschaftens. Sie vernetzt die Gesamtproduktion und Versorgung im Sinne Aller, aufgrund gegenseitiger und freier Vereinbarung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollversammlungen und deren Delegierte sind die Mittel zur Entscheidungsfindung und Beschlussfassung. Statt [[Diktatur]] oder [[ReprÃ¤sentative Demokratie|Stellvertreterpolitik]] durch Parlamente tritt die direkte Demokratie. Die Produktion wird an den BedÃ¼rfnissen der Menschen ausgerichtet, und eine gerechte, gleiche Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums sowie von Bildung, Kultur, Gesundheitswesen usw. findet statt. Der Erhalt der Ã¶kologischen [[Lebensgrundlagen]] Aller und die Menschenrechte werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anarchosyndikalismus bedeutet nicht nur Gewerkschaftskampf und eine gewaltfreie Gesellschaftsordnung. Damit entstehen eine andere [[Ethik]] und [[Portal Philosophie|Philosophie]], [[Portal Kunst|Kultur]], positive Utopien als Vorraussetzung zur VerÃ¤nderung, und eine entsprechende Praxis. Es gilt, Organisierung von unten gemeinsam mit mÃ¶glichst vielen Menschen weiterzuentwickeln, und dabei die gemachten Erfahrungen einzubeziehen. Die Verteidigung der Weiterentwicklung benÃ¶tigt auch AbwehrkÃ¤mpfe, z.B. gegen Entgarantierung von sozialen Errungenschaften, gegen UnterdrÃ¼ckung von Minderheiten, gegen [[Patriarchat]], [[Rassismus]] und [[Faschismus]]. Sie bedeutet aber auch FÃ¤higkeit zu Kritik und Selbstkritik, z.B. an versteckten Machtmechanismen von Individuen und Gruppen, und/ oder Strukturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AnarchosyndikalistInnen organisieren sich heute in allen sie direkt betreffenden Lebensbereichen, also auch im Stadtteil, in verschiedensten sozialen und gesellschaftlichen Initiativen von Menschen, die das Leben frei, selbst bestimmt und solidarisch gestalten wollen. Sie werden zunehmend wichtiger in [[Internationalismus|einer Welt]], die eine neue, bessere Ordnung dringend benÃ¶tigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://anarchosyndikalismus.org/asn01.htm Originaltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Anarchismus]]&lt;br /&gt;
*[[Anarcho-Kommunismus]]&lt;br /&gt;
*[[libertÃ¤rer Sozialismus]]&lt;br /&gt;
*[[FAU|Freie ArbeiterInnen Union]], FAU&lt;br /&gt;
*[[FAUD|Freie Arbeiter Union Deutschland]], FAUD&lt;br /&gt;
*[[ConfederaciÃ³n General del Trabajo]], CGT, (Abspaltung der CNT-AIT von 1979/1982)&lt;br /&gt;
*[[CNT|ConfederaciÃ³n Nacional del Trabajo]], CNT-AIT&lt;br /&gt;
*[[FederaciÃ³n Anarquista IbÃ©rica]], FAI&lt;br /&gt;
*[[ConfÃ©dÃ©ration nationale du travail]], CNT-F&lt;br /&gt;
*[[IAA|Internationale ArbeiterInnen Assoziation]], IAA-AIT-IWA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur Gesamtdarstellungen ==&lt;br /&gt;
* Martin Veith: ''Die anarcho-syndikalistische Gewerkschaft'', Bremen 2000[http://www.fau.org/texte/anarcho-syndikalismus/art_021112-163859]&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: PrinzipienerklÃ¤rung des Syndikalismus, Berlin 1919&lt;br /&gt;
* Rudolf Rocker: '''Anarcho-Syndikalismus''', (Orginal in englisch [http://en.wikipedia.org/wiki/Anarcho-Syndicalism_(book)], London 1938). (Online Version vom deutschsprachigen Manuskript 1937: http://www.scribd.com/doc/29191005/Rudolf-Rocker-Anarcho-Syndikalismus-1937 &lt;br /&gt;
* Rudolf Rocker: Nationalismus und Kultur, MÃ¼nster 1999&lt;br /&gt;
*&amp;quot;El anarcosindicalismo espanol. Una historia en imagenes&amp;quot; by Colectivo Solidario Confederacion Sindical Solidaridad Obrera, Madrid 2007. 367 pages, ISBN 978-84-611-7337-2; available from http://www.nodo50.org/sobrera/ or http://www.lamalatesta.net (A-Bookshop in Madrid)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Black Flame: The Revolutionary Class Politics of Anarchism and Syndicalism, CounterPower Vol. I&amp;quot; by Michael Schmidt and Lucien van der Walt. [[AK Press]], Oakland 2009. ISBN: 9781904859161. Siehe: [http://www.revolutionbythebook.akpress.org/still-fanning-the-flames-an-interview-with-michael-schmidt-and-lucien-van-der-walt/]&lt;br /&gt;
*[http://www.selfed.org.uk/units/2001/pdfs/binder.pdf A History of Anarcho-syndicalism] by [[Solidarity Federation]] 2nd Edition 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gerhard Aigte: Die Entwicklung der revolutionÃ¤ren syndikalistischen Arbeiterbewegung Deutschlands in der Kriegs- und Nachkriegszeit (1918-1929), Bremen 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* A.G Amsterdam/FAU Bremen (Hg.): Notes From The Class Struggle. Small group workplace organising in present-day Germany and the Netherlands, Amsterdam/Bremen 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* F.Barwich, E.Gerlach, [[A.Lehning]], [[R.Rocker]], [[H.RÃ¼diger]]: Arbeiter-selbstverwaltung-RÃ¤te-Syndikalismus, [[Karin Kramer Verlag]], Berlin 1971. ISBN 3-87956-090-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Franz Barwich]]/Studienkommision der Berliner ArbeiterbÃ¶rsen (1923): 'Das ist Syndikalismus'. Die ArbeiterbÃ¶rsen des Syndikalismus. Reprint, Verlag Edition AV Frankfurt 2005. ISBN 3-936049-38-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hans Manfred Bock: Syndikalismus und Linkskommunismus von 1918 bis 1923 (1969). Darmstadt 1993 ISBN 3-534-12005-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hans JÃ¼rgen Degen]]: Anarchismus in Deutschland 1945 - 1960. Die FÃ¶deration Freiheitlicher Sozialisten, Ulm 2002. ISBN 3-932577-37-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring (Hg.): Abwehrstreik...Proteststreik...Massenstreik? Generalsttreik!. Streiktheorien und -diskussionen innerhalb der deutschen Sozialdemokratie vor 1914. Grundlagen zum Generalstreik mit Ausblick, Lich 2009, 151 S., ISBN: 978-3-86841-019-8 [http://generalstreik.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Anarcho-Syndikalismus in Deutschland 1933-1945, Schmetterling Verlag, Stuttgart 2013, ISBN 3-89657-062-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Anarcho-Syndikalismus in [[OstpreuÃŸen]]! 750 Jahre [[KÃ¶nigsberg]] nicht ohne Anarcho-Syndikalisten!, Bremen 2006.[http://fau-duesseldorf.org/downloads/anarchosyndikalismus-geschichte-dt/Arnarchosyndikalismus.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Aus den TrÃ¼mmern empor! Anarcho-Syndikalismus in WÃ¼rttemberg 1933 bis 1956, in: Martin Veith: Eine Revolution fÃ¼r die Anarchie, Verlag Edition AV, Lich 2009, ISBN 978-3-86841-005-1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Damit in Bayern FrÃ¼hling werde! Die syndikalistische Arbeiterbewegung in SÃ¼dbayern von 1914 bis 1933, [[Verlag Edition AV]], Lich/Hessen. ISBN 978-3-936049-84-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Der Kampf der Kulturen gegen Macht und Staat in der Geschichte der Menschheit. Eine Ausarbeitung zu Rodolf Rockers Werk &amp;quot;Nationalismus und Kultur&amp;quot;, Bremen 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Die Presse der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Deutschland 1918 bis 1933, Edition Syfo 1, Moers 2010, ISBN 978-3-9810846-8-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Kein Befehlen, kein Gehorchen! Die Geschichte der syndikalistisch-anarchistischen Jugend in Deutschland seit 1918. a propos Verlag, Bern 2011. ISBN 978-3-905984-07-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Schwarze Scharen. Anarcho-Syndikalistische Arbeiterwehr (1929-1933), Verlag Edition AV, Lich 2011, ISBN 978-3-86841-054-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Syndicalism and Anarcho-Syndicalism in Germany: An Introduction, trans. by John Carroll, Bremen 2006. [http://as101.subvert.info/archive/display/296/index.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Syndikalismus im 'LÃ¤ndle'. Die FAUD in WÃ¼rttemberg 1918 bis 1933 [[Verlag Edition AV]], Lich/Hessen 2006. ISBN 3-936049-59-9. http://www.syndikalismus-im-laendle.tk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Syndikalismus in Deutschland 1914-1918. &amp;quot;Im Herzen der Bestie&amp;quot;, Lich 2013, ISBN 978-3-86841-083-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: (FAU-Bremen): ''Syndikalismus, [[kommunistischer Anarchismus]] und [[RÃ¤tekommunismus]], Eine Erwiderung auf die rÃ¤tekommunistische Kritik am &amp;quot;Gewerkschaftsfetischismus&amp;quot; und am kommunistischen Anarchismus Erich MÃ¼hsms, Bremen 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Baden. Eine Textsammlung (SÃ¼dbaden, Freiburg und Heidelberg), Bremen 2007 [http://www.fau.org/texte/historie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): ''Die CNT als Vortrupp des internationalen Anarcho-Syndikalismus.'' Die Spanische Revolution 1936 - Nachbetrachtungen und Biographien (mit BeitrÃ¤gen von [[Theodor Bennek]], Helge DÃ¶hring, [[Fritz Linow]], [[JÃ¼rgen MÃ¼mken]], [[Max Nettlau]], [[Helmut RÃ¼diger]], [[Augustin Souchy]], [[B. Traven]] u.a. Ã¼ber [[Paul Czakon]], [[Carl Einstein]], [[George Orwell]], [[Willi Paul]], [[Carlo Rosselli]]), http://www.edition-av.de, Lich 2006, ISBN 3-936049-69-6 (ab 2007: ISBN 978-3-936049-69-5 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Kurze EinfÃ¼hrung in die Geschichte des Anarcho-Syndikalismus und der FAU-IAA, Bremen 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven, Bremen 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven. ErgÃ¤nzungsband, Bremen 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus und [[RÃ¤terevolution]] in Bremen 1918/19. Mit einem Streifzug Ã¼ber die Gedenkfeierlichkeiten auf dem &amp;quot;Waller Friedhof&amp;quot; bis heute, Bremen 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Freie Arbeiter-Union - IAA/ (Autorenkollektiv): ''Anarcho-Syndikalismus in Deutschland'': Zur Geschichte der [[Freie Vereinigung deutscher Gewerkschaften|Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften]] (1897-1919) und der &amp;quot;Freien Arbeiter Union Deutschlands&amp;quot; (1919-1939). MÃ¼nchen: Selbstverlag, 1986&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Was wollen die Lokalisten? Programm, Ziele und Wege der 'Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften'&amp;quot;. (Original Berlin 1911). Reprint: der BroschÃ¼re bei: FAUMAT/Syndikat A - Medienvertrieb. o.J. (1992), Moers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Internationale&amp;quot; Organ der Internationalen Arbeiter-Assoziation ([[IAA]]). Hrsg. vom Sekretariat der IAA/Red. Augustin Souchy Jg.1-2 (1924-1926). Mit der Fortsetzung: 'Die Internationale. Zeitschrift fÃ¼r revolutionÃ¤re Arbeiterbewegung, Gesellschaftskritik und sozialistischen Neuaufbau'. Hrsg.: von der Freien Arbeiterunion Deutschlands (Anarcho-Syndikalisten)Jg.1-6 Nov.1927-Feb.1933, Berlin.Mit der Fortsetzung: 'Die Internationale. Neue Folge'. Hrsg. vom Sekretariat der IAA. Amsterdam/Stockholm/Paris/Barcelona 1934/1935. Reprint der oben genannten Ausgaben in 4 BÃ¤nden: Topos Verlag, Vaduz/Liechtenstein 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* IWK Heft 4, Dez.1986, 22.Jg.: (Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung): darin: Cornelia Regin: 'Vom Anarchismus der GefÃ¼hls zum Anarchismus der Ãœberzeugung. Ein Beitrag zur Geschichte und Ideologie der anarchistischen und anarcho-syndikalistischen Jugendbewegung in der Weimarer Republik'.(Seite 471 ff.) Historische Kommission zu Berlin, Berlin 1986.ISSN:0046-8428.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* IWK Heft 3, Sept.1989, 25.Jg.: (Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung)darin: Hans Manfred Bock: 'Anarchosyndikalismus in Deutschland. Eine Zwischenbilanz'.(S.293ff.); [[Wolfgang Haug]]: 'Eine Flamme erlischt. Die FAUD (Anarchosyndikalisten) von 1932 bis 1937'. (S.359ff.); Cornelia Regin: 'Hausfrau und Revolution. Die Frauenpolitik der Anarchosyndikalisten in der Weimarer Republik'. (S.379ff.) Berlin 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ulrich Klan, [[Dieter Nelles]]: ''&amp;quot;Es lebt noch eine Flamme&amp;quot;'' : Rheinische Anarcho-Syndikalisten/-innen in der Weimarer Republik und im Faschismus. Grafenau-DÃ¶ffingen [[Trotzdem Verlag]], 1990. 380 Seiten. ISBN 3-922209-72-6 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dirk H.MÃ¼ller: Gewerkschaftliche Versammlungsdemokratie und Arbeiterdeligierte vor 1918. Colloqium Verlag, Berlin 1985. darin Kapitel 6, Seite 140ff.:'Die Lokalisten zwischen Sozialdemokratie und Syndikalismus'. ISBN 3-7678-0650-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[JÃ¼rgen MÃ¼mken]]: Anarchosyndikalismus an der Fulda. Die FAUD in Kassel und im Widerstand gegen Nationalsozialismus und Faschismus mit einer Einleitung von Helge DÃ¶hring, Verlag Edition AV, Frankfurt am Main 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Horst Stowasser]]: &amp;quot;Das hoffnungsvolle Stiefkind: Anarchismus in Deutschland&amp;quot;, in: 'Freiheit Pur. Die Idee der Anarchie, Geschichte und Zukunft', Seite 314 ff. Eichborn Verl. Frankfurt 1995. ISBN 3-8218-0448-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* R. Theissen/P. Walter/J. Wilhelms: Anarchosyndikalistischer Widerstand an Rhein und Ruhr. (AntiautoritÃ¤re Arbeiterbewegung im Widerstand Bd.1.) Meppen 1980.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Marcel van der Linden/Wayne Thorpe: 'Aufstieg und Niedergang des revolutionÃ¤ren Syndikalismus', in: &amp;quot;1999&amp;quot; Zeitschrift fÃ¼r Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts. 3/1990 Hamburg. S.9-38 und als Separatdruck/BroschÃ¼re 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Martin Veith: Eine Revolution fÃ¼r die Anarchie. Zur Geschichte der Anarcho-Syndikalistischen Jugend (ASJ) im GroÃŸraum Stuttgart 1990-1993, Verlag Edition AV, Lich 2009, ISBN 978-3-86841-005-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Angela Vogel: Der deutsche Anarcho-Syndikalismus. Genese und Theorie einer vergessenen Bewegung, Berlin 1977&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur jÃ¼ngere Geschichte ab ca. 1970 bis zur Gegenwart==&lt;br /&gt;
* [[FAU]]-Bremen (Hg.): Klassenkampf im WeltmaÃŸstab, aus der Reihe: Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven, Bremen 2006.&lt;br /&gt;
* FAU-Frankfurt/M.: Organisationshandbuch Syndikate. Grundlagen zum Aufbau von FAU-Syndikaten, Moers 2007&lt;br /&gt;
* FAU-PrinzipienerklÃ¤rung [http://www.fau.org/artikel/pdf/prinzipienerklaerung_web-2006]&lt;br /&gt;
* FAU-Statuten [http://www.fau.org/artikel/pdf/statuten-der-fau_2005]&lt;br /&gt;
* [[Horst Stowasser]]: &amp;quot;Anti-Aging fÃ¼r die Anarchie? Das libertÃ¤re Barcelona und seine anarchistischen Gewerkschaften, 70 Jahre nach der spanischen Revolution. Eine Reportage&amp;quot;. Verlag Edition AV, Lich/Hessen 2007. ISBN 978-3-936049-72-5.&lt;br /&gt;
* FAU. Die ersten 30 Jahre (1977-2007), erschienen bei [[Syndikat-A]], ISBN 978-3-86841-004-4. (Inhalt: Kapitel I - Der Anarchosyndikalismus in der BRD im Vorfeld der GrÃ¼ndung der FAU | Kapitel II - Konsolidierung der FAU in den 1980er Jahren. | Kapitel III - Gewerkschaft oder Propagandaorganisation? Die FAU in den 1990er Jahren. | Kapitel IV - Die Entwicklung seit 2000 und die FAU heute | Kapitel V - Die IAA und ihre deutsche Sektion FAU. | Kapitel VI - 100 Jahre Syndikalismus in Deutschland von 1878 bis 1978 | Anhang. 256 Seiten, mehr als 300 Fotos und Dokumente).&lt;br /&gt;
* FAU-Moers: Etwas besseres als den Betriebsratâ€¦ (Eine Kritik der BetriebsrÃ¤te)http://www.labournet.de/diskussion/gewerkschaft/betrvg/faumoers.html&lt;br /&gt;
* Noam Chomsky: Die heutige Relevanz des Anarchosyndikalismus (Interview), in: 'Sprache und Politik', Philo-Verlag, Berlin/Bodenheim b. Mainz 1999. ISBN 3-8257-0123-9. englische Version&lt;br /&gt;
* Wolfgang Haug: Die Umstrukturierung der Arbeit - die Renaissance einer neuen Klassenkampftheorie?, in: Anarchismus heute, Hg.:Hans JÃ¼rgen Degen, Seite 56-70. BÃ¶sdorf 1991.&lt;br /&gt;
* Bernd DrÃ¼cke (Hg.): ja! Anarchismus. Gelebte Utopie im 21. Jahrhundert. Interviews und GesprÃ¤che, [[Karin Kramer Verlag]], Berlin 2006, ISBN 3-87956-307-1 (Der Band enthÃ¤lt Interviews mit 24 AnarchistInnen, darunter die FAU-Mitglieder Horst Stowasser, Michael Halfbrodt, Ralf Burnicki, Mona Grosche und Torsten Bewernitz)&lt;br /&gt;
* Thersites: RevolutionÃ¤re Gewerkschaftsarbeit. Theoretische, praktische und arbeitsrechtliche Grundlagen&amp;quot;. Syndikat A, Moers 1997.&lt;br /&gt;
* FAU-MÃ¼nster (Hg.): Globalisierung und Widerstand o.J.(2002) Moers.&lt;br /&gt;
* BeltrÃ¡n Roca Martinez: &amp;quot;Renaissance des Anarcho-Syndikalismus. Eine Untersuchung am Beispiel der CNT Sevilla&amp;quot;. [[Syndikat A]] Medienvertrieb, Moers, 2007. [BroschÃ¼re Nr.38].&lt;br /&gt;
* [http://www.brightonactivist.net/node/1533 Anarcho-syndicalism in the 21st Century. Strategy and Struggle], [[Solidarity Federation]] Brighton, January 2009.&lt;br /&gt;
*[[Vadim Damier]]: &amp;quot;Anarcho-syndicalismin the 20th Century&amp;quot;, Black Cat Press, Edmonton/Kanada 2009.ISBN:978-0-9737827-6-9. (236 Seiten). siehe:[http://beyondresistance.wordpress.com/2009/12/22/new-book-on-anarcho-syndicalism/ ]&lt;br /&gt;
*[[Direkte Aktion (Zeitung)]], Zeitung der FAU-IAA, alle zwei Monate neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Film - Anarcho-Syndikalismus in der Praxis==&lt;br /&gt;
* [[Vivir la utopÃ­a]]-Die Utopie leben. Der Anarchismus in Spanien. Film ca 96 Min.&lt;br /&gt;
* [[Die Utopie leben (Film)]], mit direkten links zum Film in deutscher Sprache in 10 Teilen via youtube. Mit ausfÃ¼hrlicher Film- und Litaraturliste.&lt;br /&gt;
* [[Anarcho-Syndikalismus in SÃ¶mmerda (Doku)]], ca.: 30 min. Eine Besprechung, hier: http://schwarze.katze.dk/texte/as56.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://syndikalismus.wordpress.com/ Webportal und Infoseite mit Diskussionsforum zu Anarchosyndikalismus/Syndikalismus]&lt;br /&gt;
* [http://www.fau.org FAU] Gewerkschaft Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter Union&lt;br /&gt;
* [http://www.anarchismus.at/txt2/syndikalismus.htm Was ist Anarchosyndikalismus?]&lt;br /&gt;
* [http://klassenkampf.uuuq.com/asf.htm Anarchosyndikalistische Flugschriftenreihe]&lt;br /&gt;
* [http://www.faubern.ch FAU Bern (CH)]&lt;br /&gt;
* [http://www.koopera.ch koopera (CH)] - Aktionszeitung der Unia Jugend&lt;br /&gt;
* [http://www.fau.org/ueber_uns/faltblatt_2004_k4.pdf Originaltext zum Anarchosyndikalismus/FAU] (PDF)&lt;br /&gt;
* [http://www.iwa-ait.org IAA] Die Internationale ArbeiterInnen-Organisation - Anarchosyndikalistische Internationale&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikat-a.de Syndikat A] Anarchosyndikalistischer Medienvertrieb und Verlag&lt;br /&gt;
* [http://www.anarchosyndikat.de anarchosyndikat.de] Anarchosyndikalistisches Blog mit aktuellen Nachrichten von der Klassenfront.&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikal.info SyndiKal] Taschenkalender fÃ¼r das Ende der Lohnarbeit&lt;br /&gt;
* [http://www.bibliothekderfreien.de/texte/perspektiven-des-anarchosyndikalismus.html Perspektiven des Anarchosyndikalismus]&lt;br /&gt;
* [http://anarchosyndikalismus.wordpress.com/ Anarchosyndikalistischer blog aus Ã–sterreich]&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info syndikalismusforschung.info] Das Informationsportal zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
* [http://anarchosyndikalismus.org anarchosyndikalismus.org] Informationen von anarchosyndikalistischen Gruppen und Initiativen &lt;br /&gt;
* [http://www.anarchosyndicalism.net/index.php  Anarchosyndicalism 101] Datenbank, englisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anarcho-syndikalistische Gewerkschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglieder der [http://www.iwa-ait.org IAA]:&lt;br /&gt;
[http://www.fau.org FAU-IAA] (Deutschland, Schweiz) - [http://cnt.es CNT-IAA] (Spanien, Frankreich) - [http://fora-ait.com.ar/blog F.O.R.A-IAA] (Argentinien) - [http://cob-ait.net COB-IAA] (Brasilien) - ASN (Griechenland) - [http://www.kras.fatal.ru KRAS-IAA] (Israel/PalÃ¤stina, Russland) - [http://www.usi-ait.org USI-IAA] (Italien) - WI/AF (Polen) - [http://www.inicijativa.org ASI-IAA], IAS (beide Serbien) - [http://www.priamaakcia.sk Priama akcia] (Slowakei) - [http://www.solfed.org.uk Solidarity Federation] (GroÃŸbritannien) - Awareness League (Nigeria) - [http://www.cnt-ait-fr.org CNT-IAA] (Frankreich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freunde der IAA:&lt;br /&gt;
Amigos de la AIT (Kolumbien) - ASF (Australien) - Germinal (Chile)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anarcho-)Syndikalistische Gewerkschaften auÃŸerhalb der IAA: - CNT-Vignoles (Frankreich) - Solidariad Obrera (Chile) - Rasam (Weissrussland) - Organize! (Irland) - SAC (Schweden) - USI (Rom/Italien) - CGT (Spanien) - Allgemeines Syndikat Wien (Ã–sterreich) - FAUD (historisch) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarchismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarcho-Syndikalismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[lt:Anarcho sindikalizmas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[el:Î‘Î½Î±ÏÏ‡Î¿ÏƒÏ…Î½Î´Î¹ÎºÎ±Î»Î¹ÏƒÎ¼ÏŒÏ‚]]&lt;br /&gt;
[[en:anarcho-syndicalism]]&lt;br /&gt;
[[eo:Anarki-sindikatismo]]&lt;br /&gt;
[[es:Anarcosindicalismo]]&lt;br /&gt;
[[fr:Anarcho-syndicalisme]]&lt;br /&gt;
[[he:×× ×¨×›×•-×¡×™× ×“×™×§×œ×™×–×]]&lt;br /&gt;
[[hr:anarho-sindikalizam]]&lt;br /&gt;
[[it:Anarco-sindacalismo]]&lt;br /&gt;
[[ja:ã‚¢ãƒŠãƒ«ã‚³ã‚µãƒ³ãƒ‡ã‚£ã‚«ãƒªã‚¹ãƒ ]]&lt;br /&gt;
[[ko:ì•„ë‚˜ì½”ìƒë””ì¹¼ë¦¬ì¦˜]]&lt;br /&gt;
[[lv:anarho-sindikÄlisms]]&lt;br /&gt;
[[nl:anarchosyndicalisme]]&lt;br /&gt;
[[pl:Anarchosyndykalizm]]&lt;br /&gt;
[[pt:anarco-sindicalismo]]&lt;br /&gt;
[[ro:Anarho-sindicalism]]&lt;br /&gt;
[[sv:Anarkosyndikalism]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Anarcho-Syndikalismus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Anarcho-Syndikalismus&amp;diff=60961"/>
				<updated>2013-06-21T13:16:05Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* Literatur Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Blkred_flag.png|thumb|right|Die Fahne der AnarchoSyndikalistInnen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Red black star flag.svg|thumb| Anarchosyndikalistischer Stern als Flagge]]&lt;br /&gt;
Der '''Anarchosyndikalismus''' ist eine Verbindung von [[Anarchismus]] und revolutionÃ¤rem [[Syndikalismus]].&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen erkennt der Anarchismus [[Gewerkschaft|gewerkschaftliche]] Verbindungen und der Syndikalismus anarchistische Kollektive an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland existieren zur Zeit zahlreiche Syndikate und Ortsvereine, die sich Anarchosyndikalistisch nennen. Die meisten von ihnen haben sich zusammengeschlossen als [[FAU|Freie ArbeiterInnen Union]] (FAU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahne der '''AnarchosyndikalistInnen''' ist rot und schwarz. Die rot-schwarze Fahne ist ein wichtiges Symbol der internationalen [[libertÃ¤r|libertÃ¤ren]] Arbeiterbewegungen. Die Farben symbolisieren die Basisprinzipien und -ziele: Rot fÃ¼r materielle und soziale Gleichheit und das Schwarz der Anarchistenfahne fÃ¼r Freiheit und die Negation des Staats bzw. der Nation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist eigentlich Anarcho-Syndikalismus? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anarcho-Syndikalismus als gewerkschaftliche Organisationsform wurde vom Ende des 19. Jahrhunderts an bedeutsam im Kampf der Menschen fÃ¼r bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen, gegen Kriege, Ausbeutung und UnterdrÃ¼ckung. Seine Wurzeln reichen noch weiter zurÃ¼ck. Mithilfe des Anarchismus (anarchia = frei von Herrschaft) eine umfassende gesellschaftliche und Ã¶konomische Analyse zu erbringen, bewirkte die Umsetzung von Erfahrungen und Erkenntnissen in konkretes politisches und soziales Handeln, auch im Rahmen gewerkschaftlicher Organisierung. In einer Hochphase anarchistischer und [[Sozial-Revolutionismus|sozialrevolutionÃ¤rer]] Gewerkschaften ( = Syndikate) in den 20er Jahren, kam es 1922 zur GrÃ¼ndung der [[Internationalismus|Internationalen]] Arbeiterassoziation ([[IAA]]), die bis heute weiter besteht (http://www.iwa-ait.org).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die freie Gesellschaft kann nur von Allen, d.h. der Basis selber, aufgebaut werden. AnarchosyndikalistInnen verwerfen den zentralen Staat als Koordinator des Gemeinwesens, und jedes Mittel einer Verstaatlichung. Diese fÃ¼hrt, wie die Vergangenheit leidvoll bewiesen hat, nur zur schlimmsten Ausbeutung- zum [[Staatskapitalismus]] und [[Pseudomarxismus|FunktionÃ¤rstum]]. Die Zusammenlegung der VerfÃ¼gungsgewalt Ã¼ber politische und wirtschaftliche Macht in wenige HÃ¤nde fÃ¼hrt unweigerlich in die Diktatur - nicht aber zum Sozialismus. AnarchosyndikalistInnen haben die Pervertierungen des [[Sozialismus]], wie er z.B. in der Sowjetunion, China, Albanien und vielerorts betrieben wurde und bis heute wird, frÃ¼h erkannt und kritisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FrÃ¼hzeitig wurden die menschenfeindlichen, zerstÃ¶rerischen Auswirkungen des westlichen Kapitalismus mit seinen katastrophalen sozialen, [[Ã–konomie|Ã¶konomischen]] und [[Ã–kologie|Ã¶kologischen]] Folgen erkannt und vor ihnen gewarnt, bzw. dagegen gekÃ¤mpft. Der [[Staat]] wird vom [[Kapital]] benutzt, um die Ressourcen und Menschen auszubeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die staatliche Exekutive mit Kriegen, [[MilitÃ¤r]], [[Geheimdienst]]en usw. ist zu verabscheuen und absolut ungeeignet, das Ziel einer gewaltfreien Gesellschaft zu erreichen. Auch das freieste Wahlrecht kann die klaffenden gesellschaftlichen GegensÃ¤tze nicht mildern. Jede Regierung, die ein stÃ¤ndiges [[Mandat]] hat, ohne DetailklÃ¤rung Ã¼ber die Interessen Aller zu bestimmen, hat soziale Ungerechtigkeit, Korruption, LÃ¼ge und Schlimmeres zur Folge. Wahlen sollen der Stellvertreterpolitik der Parlamente den Schein von legalem Recht geben. Viele AnarchosyndikalistInnen beteiligen sich nicht an Wahlen oder wÃ¤hlen ungÃ¼ltig, um ihren Protest dagegen auszudrÃ¼cken. Sie wollen eine [[Gesellschaftsordnung|Gesellschafts-]] und [[Wirtschaftsordnung]], die auf [[SolidaritÃ¤t]], [[Vernunft]] und [[AufklÃ¤rung]] basiert. Diese wird durch gegenseitiges Verantwortungsbewusstsein und Respekt freier Menschen und Gemeinschaften getragen. Armut und Klassenungleichheit werden beendet, es gibt keine privilegierten Eliten und FunktionÃ¤re mehr. Land, GebÃ¤ude, Medien, Verkehrs-Infrastruktur- und [[Produktionsmittel]] werden kollektiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der anarchosyndikalistischen Gesellschaft koordinieren sich die einzelnen Gruppen, Betriebe und Produktionszweige als selbststÃ¤ndige und autonome Glieder des allgemeinen Wirtschaftens. Sie vernetzt die Gesamtproduktion und Versorgung im Sinne Aller, aufgrund gegenseitiger und freier Vereinbarung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollversammlungen und deren Delegierte sind die Mittel zur Entscheidungsfindung und Beschlussfassung. Statt [[Diktatur]] oder [[ReprÃ¤sentative Demokratie|Stellvertreterpolitik]] durch Parlamente tritt die direkte Demokratie. Die Produktion wird an den BedÃ¼rfnissen der Menschen ausgerichtet, und eine gerechte, gleiche Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums sowie von Bildung, Kultur, Gesundheitswesen usw. findet statt. Der Erhalt der Ã¶kologischen [[Lebensgrundlagen]] Aller und die Menschenrechte werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anarchosyndikalismus bedeutet nicht nur Gewerkschaftskampf und eine gewaltfreie Gesellschaftsordnung. Damit entstehen eine andere [[Ethik]] und [[Portal Philosophie|Philosophie]], [[Portal Kunst|Kultur]], positive Utopien als Vorraussetzung zur VerÃ¤nderung, und eine entsprechende Praxis. Es gilt, Organisierung von unten gemeinsam mit mÃ¶glichst vielen Menschen weiterzuentwickeln, und dabei die gemachten Erfahrungen einzubeziehen. Die Verteidigung der Weiterentwicklung benÃ¶tigt auch AbwehrkÃ¤mpfe, z.B. gegen Entgarantierung von sozialen Errungenschaften, gegen UnterdrÃ¼ckung von Minderheiten, gegen [[Patriarchat]], [[Rassismus]] und [[Faschismus]]. Sie bedeutet aber auch FÃ¤higkeit zu Kritik und Selbstkritik, z.B. an versteckten Machtmechanismen von Individuen und Gruppen, und/ oder Strukturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AnarchosyndikalistInnen organisieren sich heute in allen sie direkt betreffenden Lebensbereichen, also auch im Stadtteil, in verschiedensten sozialen und gesellschaftlichen Initiativen von Menschen, die das Leben frei, selbst bestimmt und solidarisch gestalten wollen. Sie werden zunehmend wichtiger in [[Internationalismus|einer Welt]], die eine neue, bessere Ordnung dringend benÃ¶tigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://anarchosyndikalismus.org/asn01.htm Originaltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Anarchismus]]&lt;br /&gt;
*[[Anarcho-Kommunismus]]&lt;br /&gt;
*[[libertÃ¤rer Sozialismus]]&lt;br /&gt;
*[[FAU|Freie ArbeiterInnen Union]], FAU&lt;br /&gt;
*[[FAUD|Freie Arbeiter Union Deutschland]], FAUD&lt;br /&gt;
*[[ConfederaciÃ³n General del Trabajo]], CGT, (Abspaltung der CNT-AIT von 1979/1982)&lt;br /&gt;
*[[CNT|ConfederaciÃ³n Nacional del Trabajo]], CNT-AIT&lt;br /&gt;
*[[FederaciÃ³n Anarquista IbÃ©rica]], FAI&lt;br /&gt;
*[[ConfÃ©dÃ©ration nationale du travail]], CNT-F&lt;br /&gt;
*[[IAA|Internationale ArbeiterInnen Assoziation]], IAA-AIT-IWA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur Gesamtdarstellungen ==&lt;br /&gt;
* Martin Veith: ''Die anarcho-syndikalistische Gewerkschaft'', Bremen 2000[http://www.fau.org/texte/anarcho-syndikalismus/art_021112-163859]&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: PrinzipienerklÃ¤rung des Syndikalismus, Berlin 1919&lt;br /&gt;
* Rudolf Rocker: '''Anarcho-Syndikalismus''', (Orginal in englisch, London 1938). (Online Version vom deutschsprachigen Manuskript 1937: http://www.scribd.com/doc/29191005/Rudolf-Rocker-Anarcho-Syndikalismus-1937 &lt;br /&gt;
* Rudolf Rocker: Nationalismus und Kultur, MÃ¼nster 1999&lt;br /&gt;
*&amp;quot;El anarcosindicalismo espanol. Una historia en imagenes&amp;quot; by Colectivo Solidario Confederacion Sindical Solidaridad Obrera, Madrid 2007. 367 pages, ISBN 978-84-611-7337-2; available from http://www.nodo50.org/sobrera/ or http://www.lamalatesta.net (A-Bookshop in Madrid)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Black Flame: The Revolutionary Class Politics of Anarchism and Syndicalism, CounterPower Vol. I&amp;quot; by Michael Schmidt and Lucien van der Walt. [[AK Press]], Oakland 2009. ISBN: 9781904859161. Siehe: [http://www.revolutionbythebook.akpress.org/still-fanning-the-flames-an-interview-with-michael-schmidt-and-lucien-van-der-walt/]&lt;br /&gt;
*[http://www.selfed.org.uk/units/2001/pdfs/binder.pdf A History of Anarcho-syndicalism] by [[Solidarity Federation]] 2nd Edition 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gerhard Aigte: Die Entwicklung der revolutionÃ¤ren syndikalistischen Arbeiterbewegung Deutschlands in der Kriegs- und Nachkriegszeit (1918-1929), Bremen 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* A.G Amsterdam/FAU Bremen (Hg.): Notes From The Class Struggle. Small group workplace organising in present-day Germany and the Netherlands, Amsterdam/Bremen 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* F.Barwich, E.Gerlach, [[A.Lehning]], [[R.Rocker]], [[H.RÃ¼diger]]: Arbeiter-selbstverwaltung-RÃ¤te-Syndikalismus, [[Karin Kramer Verlag]], Berlin 1971. ISBN 3-87956-090-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Franz Barwich]]/Studienkommision der Berliner ArbeiterbÃ¶rsen (1923): 'Das ist Syndikalismus'. Die ArbeiterbÃ¶rsen des Syndikalismus. Reprint, Verlag Edition AV Frankfurt 2005. ISBN 3-936049-38-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hans Manfred Bock: Syndikalismus und Linkskommunismus von 1918 bis 1923 (1969). Darmstadt 1993 ISBN 3-534-12005-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hans JÃ¼rgen Degen]]: Anarchismus in Deutschland 1945 - 1960. Die FÃ¶deration Freiheitlicher Sozialisten, Ulm 2002. ISBN 3-932577-37-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring (Hg.): Abwehrstreik...Proteststreik...Massenstreik? Generalsttreik!. Streiktheorien und -diskussionen innerhalb der deutschen Sozialdemokratie vor 1914. Grundlagen zum Generalstreik mit Ausblick, Lich 2009, 151 S., ISBN: 978-3-86841-019-8 [http://generalstreik.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Anarcho-Syndikalismus in [[OstpreuÃŸen]]! 750 Jahre [[KÃ¶nigsberg]] nicht ohne Anarcho-Syndikalisten!, Bremen 2006.[http://fau-duesseldorf.org/downloads/anarchosyndikalismus-geschichte-dt/Arnarchosyndikalismus.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Aus den TrÃ¼mmern empor! Anarcho-Syndikalismus in WÃ¼rttemberg 1933 bis 1956, in: Martin Veith: Eine Revolution fÃ¼r die Anarchie, Verlag Edition AV, Lich 2009, ISBN 978-3-86841-005-1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Damit in Bayern FrÃ¼hling werde! Die syndikalistische Arbeiterbewegung in SÃ¼dbayern von 1914 bis 1933, [[Verlag Edition AV]], Lich/Hessen. ISBN 978-3-936049-84-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Der Kampf der Kulturen gegen Macht und Staat in der Geschichte der Menschheit. Eine Ausarbeitung zu Rodolf Rockers Werk &amp;quot;Nationalismus und Kultur&amp;quot;, Bremen 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Die Presse der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Deutschland 1918 bis 1933, Edition Syfo 1, Moers 2010, ISBN 978-3-9810846-8-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Kein Befehlen, kein Gehorchen! Die Geschichte der syndikalistisch-anarchistischen Jugend in Deutschland seit 1918. a propos Verlag, Bern 2011. ISBN 978-3-905984-07-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Schwarze Scharen. Anarcho-Syndikalistische Arbeiterwehr (1929-1933), Verlag Edition AV, Lich 2011, ISBN 978-3-86841-054-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Syndicalism and Anarcho-Syndicalism in Germany: An Introduction, trans. by John Carroll, Bremen 2006. [http://as101.subvert.info/archive/display/296/index.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Syndikalismus im 'LÃ¤ndle'. Die FAUD in WÃ¼rttemberg 1918 bis 1933 [[Verlag Edition AV]], Lich/Hessen 2006. ISBN 3-936049-59-9. http://www.syndikalismus-im-laendle.tk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DÃ¶hring, Helge: Syndikalismus in Deutschland 1914-1918. &amp;quot;Im Herzen der Bestie&amp;quot;, Lich 2013, ISBN 978-3-86841-083-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: (FAU-Bremen): ''Syndikalismus, [[kommunistischer Anarchismus]] und [[RÃ¤tekommunismus]], Eine Erwiderung auf die rÃ¤tekommunistische Kritik am &amp;quot;Gewerkschaftsfetischismus&amp;quot; und am kommunistischen Anarchismus Erich MÃ¼hsms, Bremen 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Baden. Eine Textsammlung (SÃ¼dbaden, Freiburg und Heidelberg), Bremen 2007 [http://www.fau.org/texte/historie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): ''Die CNT als Vortrupp des internationalen Anarcho-Syndikalismus.'' Die Spanische Revolution 1936 - Nachbetrachtungen und Biographien (mit BeitrÃ¤gen von [[Theodor Bennek]], Helge DÃ¶hring, [[Fritz Linow]], [[JÃ¼rgen MÃ¼mken]], [[Max Nettlau]], [[Helmut RÃ¼diger]], [[Augustin Souchy]], [[B. Traven]] u.a. Ã¼ber [[Paul Czakon]], [[Carl Einstein]], [[George Orwell]], [[Willi Paul]], [[Carlo Rosselli]]), http://www.edition-av.de, Lich 2006, ISBN 3-936049-69-6 (ab 2007: ISBN 978-3-936049-69-5 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Kurze EinfÃ¼hrung in die Geschichte des Anarcho-Syndikalismus und der FAU-IAA, Bremen 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven, Bremen 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven. ErgÃ¤nzungsband, Bremen 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus und [[RÃ¤terevolution]] in Bremen 1918/19. Mit einem Streifzug Ã¼ber die Gedenkfeierlichkeiten auf dem &amp;quot;Waller Friedhof&amp;quot; bis heute, Bremen 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Freie Arbeiter-Union - IAA/ (Autorenkollektiv): ''Anarcho-Syndikalismus in Deutschland'': Zur Geschichte der [[Freie Vereinigung deutscher Gewerkschaften|Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften]] (1897-1919) und der &amp;quot;Freien Arbeiter Union Deutschlands&amp;quot; (1919-1939). MÃ¼nchen: Selbstverlag, 1986&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Was wollen die Lokalisten? Programm, Ziele und Wege der 'Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften'&amp;quot;. (Original Berlin 1911). Reprint: der BroschÃ¼re bei: FAUMAT/Syndikat A - Medienvertrieb. o.J. (1992), Moers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Internationale&amp;quot; Organ der Internationalen Arbeiter-Assoziation ([[IAA]]). Hrsg. vom Sekretariat der IAA/Red. Augustin Souchy Jg.1-2 (1924-1926). Mit der Fortsetzung: 'Die Internationale. Zeitschrift fÃ¼r revolutionÃ¤re Arbeiterbewegung, Gesellschaftskritik und sozialistischen Neuaufbau'. Hrsg.: von der Freien Arbeiterunion Deutschlands (Anarcho-Syndikalisten)Jg.1-6 Nov.1927-Feb.1933, Berlin.Mit der Fortsetzung: 'Die Internationale. Neue Folge'. Hrsg. vom Sekretariat der IAA. Amsterdam/Stockholm/Paris/Barcelona 1934/1935. Reprint der oben genannten Ausgaben in 4 BÃ¤nden: Topos Verlag, Vaduz/Liechtenstein 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* IWK Heft 4, Dez.1986, 22.Jg.: (Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung): darin: Cornelia Regin: 'Vom Anarchismus der GefÃ¼hls zum Anarchismus der Ãœberzeugung. Ein Beitrag zur Geschichte und Ideologie der anarchistischen und anarcho-syndikalistischen Jugendbewegung in der Weimarer Republik'.(Seite 471 ff.) Historische Kommission zu Berlin, Berlin 1986.ISSN:0046-8428.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* IWK Heft 3, Sept.1989, 25.Jg.: (Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung)darin: Hans Manfred Bock: 'Anarchosyndikalismus in Deutschland. Eine Zwischenbilanz'.(S.293ff.); [[Wolfgang Haug]]: 'Eine Flamme erlischt. Die FAUD (Anarchosyndikalisten) von 1932 bis 1937'. (S.359ff.); Cornelia Regin: 'Hausfrau und Revolution. Die Frauenpolitik der Anarchosyndikalisten in der Weimarer Republik'. (S.379ff.) Berlin 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ulrich Klan, [[Dieter Nelles]]: ''&amp;quot;Es lebt noch eine Flamme&amp;quot;'' : Rheinische Anarcho-Syndikalisten/-innen in der Weimarer Republik und im Faschismus. Grafenau-DÃ¶ffingen [[Trotzdem Verlag]], 1990. 380 Seiten. ISBN 3-922209-72-6 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dirk H.MÃ¼ller: Gewerkschaftliche Versammlungsdemokratie und Arbeiterdeligierte vor 1918. Colloqium Verlag, Berlin 1985. darin Kapitel 6, Seite 140ff.:'Die Lokalisten zwischen Sozialdemokratie und Syndikalismus'. ISBN 3-7678-0650-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[JÃ¼rgen MÃ¼mken]]: Anarchosyndikalismus an der Fulda. Die FAUD in Kassel und im Widerstand gegen Nationalsozialismus und Faschismus mit einer Einleitung von Helge DÃ¶hring, Verlag Edition AV, Frankfurt am Main 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Horst Stowasser]]: &amp;quot;Das hoffnungsvolle Stiefkind: Anarchismus in Deutschland&amp;quot;, in: 'Freiheit Pur. Die Idee der Anarchie, Geschichte und Zukunft', Seite 314 ff. Eichborn Verl. Frankfurt 1995. ISBN 3-8218-0448-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* R. Theissen/P. Walter/J. Wilhelms: Anarchosyndikalistischer Widerstand an Rhein und Ruhr. (AntiautoritÃ¤re Arbeiterbewegung im Widerstand Bd.1.) Meppen 1980.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Marcel van der Linden/Wayne Thorpe: 'Aufstieg und Niedergang des revolutionÃ¤ren Syndikalismus', in: &amp;quot;1999&amp;quot; Zeitschrift fÃ¼r Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts. 3/1990 Hamburg. S.9-38 und als Separatdruck/BroschÃ¼re 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Martin Veith: Eine Revolution fÃ¼r die Anarchie. Zur Geschichte der Anarcho-Syndikalistischen Jugend (ASJ) im GroÃŸraum Stuttgart 1990-1993, Verlag Edition AV, Lich 2009, ISBN 978-3-86841-005-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Angela Vogel: Der deutsche Anarcho-Syndikalismus. Genese und Theorie einer vergessenen Bewegung, Berlin 1977&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur jÃ¼ngere Geschichte ab ca. 1970 bis zur Gegenwart==&lt;br /&gt;
* [[FAU]]-Bremen (Hg.): Klassenkampf im WeltmaÃŸstab, aus der Reihe: Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven, Bremen 2006.&lt;br /&gt;
* FAU-Frankfurt/M.: Organisationshandbuch Syndikate. Grundlagen zum Aufbau von FAU-Syndikaten, Moers 2007&lt;br /&gt;
* FAU-PrinzipienerklÃ¤rung [http://www.fau.org/artikel/pdf/prinzipienerklaerung_web-2006]&lt;br /&gt;
* FAU-Statuten [http://www.fau.org/artikel/pdf/statuten-der-fau_2005]&lt;br /&gt;
* [[Horst Stowasser]]: &amp;quot;Anti-Aging fÃ¼r die Anarchie? Das libertÃ¤re Barcelona und seine anarchistischen Gewerkschaften, 70 Jahre nach der spanischen Revolution. Eine Reportage&amp;quot;. Verlag Edition AV, Lich/Hessen 2007. ISBN 978-3-936049-72-5.&lt;br /&gt;
* FAU. Die ersten 30 Jahre (1977-2007), erschienen bei [[Syndikat-A]], ISBN 978-3-86841-004-4. (Inhalt: Kapitel I - Der Anarchosyndikalismus in der BRD im Vorfeld der GrÃ¼ndung der FAU | Kapitel II - Konsolidierung der FAU in den 1980er Jahren. | Kapitel III - Gewerkschaft oder Propagandaorganisation? Die FAU in den 1990er Jahren. | Kapitel IV - Die Entwicklung seit 2000 und die FAU heute | Kapitel V - Die IAA und ihre deutsche Sektion FAU. | Kapitel VI - 100 Jahre Syndikalismus in Deutschland von 1878 bis 1978 | Anhang. 256 Seiten, mehr als 300 Fotos und Dokumente).&lt;br /&gt;
* FAU-Moers: Etwas besseres als den Betriebsratâ€¦ (Eine Kritik der BetriebsrÃ¤te)http://www.labournet.de/diskussion/gewerkschaft/betrvg/faumoers.html&lt;br /&gt;
* Noam Chomsky: Die heutige Relevanz des Anarchosyndikalismus (Interview), in: 'Sprache und Politik', Philo-Verlag, Berlin/Bodenheim b. Mainz 1999. ISBN 3-8257-0123-9. englische Version&lt;br /&gt;
* Wolfgang Haug: Die Umstrukturierung der Arbeit - die Renaissance einer neuen Klassenkampftheorie?, in: Anarchismus heute, Hg.:Hans JÃ¼rgen Degen, Seite 56-70. BÃ¶sdorf 1991.&lt;br /&gt;
* Bernd DrÃ¼cke (Hg.): ja! Anarchismus. Gelebte Utopie im 21. Jahrhundert. Interviews und GesprÃ¤che, [[Karin Kramer Verlag]], Berlin 2006, ISBN 3-87956-307-1 (Der Band enthÃ¤lt Interviews mit 24 AnarchistInnen, darunter die FAU-Mitglieder Horst Stowasser, Michael Halfbrodt, Ralf Burnicki, Mona Grosche und Torsten Bewernitz)&lt;br /&gt;
* Thersites: RevolutionÃ¤re Gewerkschaftsarbeit. Theoretische, praktische und arbeitsrechtliche Grundlagen&amp;quot;. Syndikat A, Moers 1997.&lt;br /&gt;
* FAU-MÃ¼nster (Hg.): Globalisierung und Widerstand o.J.(2002) Moers.&lt;br /&gt;
* BeltrÃ¡n Roca Martinez: &amp;quot;Renaissance des Anarcho-Syndikalismus. Eine Untersuchung am Beispiel der CNT Sevilla&amp;quot;. [[Syndikat A]] Medienvertrieb, Moers, 2007. [BroschÃ¼re Nr.38].&lt;br /&gt;
* [http://www.brightonactivist.net/node/1533 Anarcho-syndicalism in the 21st Century. Strategy and Struggle], [[Solidarity Federation]] Brighton, January 2009.&lt;br /&gt;
*[[Vadim Damier]]: &amp;quot;Anarcho-syndicalismin the 20th Century&amp;quot;, Black Cat Press, Edmonton/Kanada 2009.ISBN:978-0-9737827-6-9. (236 Seiten). siehe:[http://beyondresistance.wordpress.com/2009/12/22/new-book-on-anarcho-syndicalism/ ]&lt;br /&gt;
*[[Direkte Aktion (Zeitung)]], Zeitung der FAU-IAA, alle zwei Monate neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Film - Anarcho-Syndikalismus in der Praxis==&lt;br /&gt;
* [[Vivir la utopÃ­a]]-Die Utopie leben. Der Anarchismus in Spanien. Film ca 96 Min.&lt;br /&gt;
* [[Die Utopie leben (Film)]], mit direkten links zum Film in deutscher Sprache in 10 Teilen via youtube.&lt;br /&gt;
* [[Anarcho-Syndikalismus in SÃ¶mmerda (Doku)]], ca.: 30 min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://syndikalismus.wordpress.com/ Webportal und Infoseite mit Diskussionsforum zu Anarchosyndikalismus/Syndikalismus]&lt;br /&gt;
* [http://www.fau.org FAU] Gewerkschaft Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter Union&lt;br /&gt;
* [http://www.anarchismus.at/txt2/syndikalismus.htm Was ist Anarchosyndikalismus?]&lt;br /&gt;
* [http://klassenkampf.uuuq.com/asf.htm Anarchosyndikalistische Flugschriftenreihe]&lt;br /&gt;
* [http://www.faubern.ch FAU Bern (CH)]&lt;br /&gt;
* [http://www.koopera.ch koopera (CH)] - Aktionszeitung der Unia Jugend&lt;br /&gt;
* [http://www.fau.org/ueber_uns/faltblatt_2004_k4.pdf Originaltext zum Anarchosyndikalismus/FAU] (PDF)&lt;br /&gt;
* [http://www.iwa-ait.org IAA] Die Internationale ArbeiterInnen-Organisation - Anarchosyndikalistische Internationale&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikat-a.de Syndikat A] Anarchosyndikalistischer Medienvertrieb und Verlag&lt;br /&gt;
* [http://www.anarchosyndikat.de anarchosyndikat.de] Anarchosyndikalistisches Blog mit aktuellen Nachrichten von der Klassenfront.&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikal.info SyndiKal] Taschenkalender fÃ¼r das Ende der Lohnarbeit&lt;br /&gt;
* [http://www.bibliothekderfreien.de/texte/perspektiven-des-anarchosyndikalismus.html Perspektiven des Anarchosyndikalismus]&lt;br /&gt;
* [http://anarchosyndikalismus.wordpress.com/ Anarchosyndikalistischer blog aus Ã–sterreich]&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info syndikalismusforschung.info] Das Informationsportal zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
* [http://anarchosyndikalismus.org anarchosyndikalismus.org] Informationen von anarchosyndikalistischen Gruppen und Initiativen &lt;br /&gt;
* [http://www.anarchosyndicalism.net/index.php  Anarchosyndicalism 101] Datenbank, englisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anarcho-syndikalistische Gewerkschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglieder der [http://www.iwa-ait.org IAA]:&lt;br /&gt;
[http://www.fau.org FAU-IAA] (Deutschland, Schweiz) - [http://cnt.es CNT-IAA] (Spanien, Frankreich) - [http://fora-ait.com.ar/blog F.O.R.A-IAA] (Argentinien) - [http://cob-ait.net COB-IAA] (Brasilien) - ASN (Griechenland) - [http://www.kras.fatal.ru KRAS-IAA] (Israel/PalÃ¤stina, Russland) - [http://www.usi-ait.org USI-IAA] (Italien) - WI/AF (Polen) - [http://www.inicijativa.org ASI-IAA], IAS (beide Serbien) - [http://www.priamaakcia.sk Priama akcia] (Slowakei) - [http://www.solfed.org.uk Solidarity Federation] (GroÃŸbritannien) - Awareness League (Nigeria) - [http://www.cnt-ait-fr.org CNT-IAA] (Frankreich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freunde der IAA:&lt;br /&gt;
Amigos de la AIT (Kolumbien) - ASF (Australien) - Germinal (Chile)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anarcho-)Syndikalistische Gewerkschaften auÃŸerhalb der IAA: - CNT-Vignoles (Frankreich) - Solidariad Obrera (Chile) - Rasam (Weissrussland) - Organize! (Irland) - SAC (Schweden) - USI (Rom/Italien) - CGT (Spanien) - Allgemeines Syndikat Wien (Ã–sterreich) - FAUD (historisch) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarchismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarcho-Syndikalismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[lt:Anarcho sindikalizmas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[el:Î‘Î½Î±ÏÏ‡Î¿ÏƒÏ…Î½Î´Î¹ÎºÎ±Î»Î¹ÏƒÎ¼ÏŒÏ‚]]&lt;br /&gt;
[[en:anarcho-syndicalism]]&lt;br /&gt;
[[eo:Anarki-sindikatismo]]&lt;br /&gt;
[[es:Anarcosindicalismo]]&lt;br /&gt;
[[fr:Anarcho-syndicalisme]]&lt;br /&gt;
[[he:×× ×¨×›×•-×¡×™× ×“×™×§×œ×™×–×]]&lt;br /&gt;
[[hr:anarho-sindikalizam]]&lt;br /&gt;
[[it:Anarco-sindacalismo]]&lt;br /&gt;
[[ja:ã‚¢ãƒŠãƒ«ã‚³ã‚µãƒ³ãƒ‡ã‚£ã‚«ãƒªã‚¹ãƒ ]]&lt;br /&gt;
[[ko:ì•„ë‚˜ì½”ìƒë””ì¹¼ë¦¬ì¦˜]]&lt;br /&gt;
[[lv:anarho-sindikÄlisms]]&lt;br /&gt;
[[nl:anarchosyndicalisme]]&lt;br /&gt;
[[pl:Anarchosyndykalizm]]&lt;br /&gt;
[[pt:anarco-sindicalismo]]&lt;br /&gt;
[[ro:Anarho-sindicalism]]&lt;br /&gt;
[[sv:Anarkosyndikalism]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Freie_Vereinigung_deutscher_Gewerkschaften&amp;diff=60960</id>
		<title>Freie Vereinigung deutscher Gewerkschaften</title>
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				<updated>2013-06-21T13:12:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vom 17. bis 19. Mai 1897 fand in Halle a.d. Saale der â€žErste Kongress der lokalorganisierten oder der auf Grund des VertrauensmÃ¤nnersystems zentralisierten Gewerkschaften Deutschlandsâ€œ statt, daraus erfolgte die organisatorische VerselbstÃ¤ndigung der [[Lokalisten]]. Die Lokalorganisierten, die sich ab 1901 â€žFreie Vereinigung deutscher Gewerkschaftenâ€œ (FVdG) nannten, entwickelten sich zunehmend zu einer syndikalistischen Gewerkschaft. Im Dezember 1919 grÃ¼ndete die FVdG mit anderen kleinen radikalen Gewerkschaften die anarchosyndikalistische â€žFreie Arbeiter-Union Deutschlandsâ€œ ('''[[FAUD]]'''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewerkschaften unter dem â€žSozialistengesetzâ€œ ==&lt;br /&gt;
Im Oktober 1878 wurde das â€žGesetz gegen die gemeingefÃ¤hrlichen Bestrebungen der Sozialdemokratieâ€œ, das sogenannte â€ž[[Sozialistengesetz]]â€œ, erlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das Sozialistengesetz erlassen wurden, hatten sich die bestehenden ArbeiterInnnvereinigungen Ã¼blicherweise als lokale Berufsorganisationen ohne durchstrukturierte FÃ¼hrungsinstanzen konstituiert. Mit ihren direkten Delegationsformen, ihrer basisdemokratischen Entscheidungsfindung, ihren diskontinuierlichen Organisationsformen und nicht zuletzt aufgrund des Ziels einer genossenschaftlichen Produktion wiesen diese Ã¶rtlichen Berufsvereine bereits charakteristische syndikalistische Grundmerkmale auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund dieser Situation kam den lokalen VerbÃ¤nden eine bedeutende Funktion fÃ¼r die organisierte ArbeiterInnenbewegung zu. Dies stÃ¤rkte die lokalen VerbÃ¤nde und fÃ¼hrte zu einer zunehmenden SelbstÃ¤ndigkeit gegenÃ¼ber der ParteifÃ¼hrung der Sozialdemokratie. WÃ¤hrend die fÃ¶deralistische Struktur der lokalorganisierten Gewerkschaften durch das Sozialistengesetz befÃ¶rdert wurden, setzte in der Sozialdemokratie eine zunehmende Hierarchisierung ein und das â€žPrimat des Politischenâ€œ setzte sich im Laufe der Jahre durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lokalismus oder Zentralismus? ==&lt;br /&gt;
Obwohl sich gegen Ende des Sozialistengesetzes eine Vereinigung der â€žLokalistenâ€œ und â€žZentralistenâ€œ abzeichnete, verschÃ¤rften sich im Jahre 1890 die Auseinandersetzung zwischen den Gegnern und BefÃ¼rwortern einer zentralen Gewerkschaftsorganisation. Auf einer Gewerkschaftskonferenz vom 17. November 1890 konstituierte sich eine Generalkommission mit dem Ziel der GrÃ¼ndung einer organisatorisch einheitlichen und zentralistisch hierarchischen Gewerkschaftsorganisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten zentralen Gewerkschaftskongress, der in Halberstadt vom 14. bis 18. MÃ¤rz 1892 tagte, wurde die Bildung einer zentralen Gewerkschaftsorganisation beschlossen, die 13 lokalistischen Delegierten verlieÃŸen unter Protest den Kongress. Der neue gewerkschaftliche Zentralverband war - wie es sich die SPD wÃ¼nschte - politisch abstinent und konzentrierte sich allein auf die Ã¶konomischen KÃ¤mpfe. Damit war in der sozialdemokratischen ArbeiterInnenbewegung die Trennung in politischen und Ã¶konomischen KÃ¤mpfe endgÃ¼ltig vollzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die â€žLokalistenâ€œ, die sich weiterhin der Sozialdemokratie verbunden fÃ¼hlten, lehnten sowohl den Zentralismus als auch die Trennung von Ã¶konomischen und politischen KÃ¤mpfen ab und standen so in ihrer Praxis in der NÃ¤he der Konzepte des Syndikalismus. Die â€žLokalistenâ€œ glaubten nicht, im Rahmen der bestehenden Gesellschaftsordnung mit rein gewerkschaftlichen Kampfmitteln die Lage der ArbeitInnen wesentlich verbessern zu kÃ¶nnen und forderten also auch den vollen politisch-revolutionÃ¤ren Einsatz der Gewerkschaftsorganisation. Der Streit zwischen dem radikalen FlÃ¼gel der Lokalisten und den reformistischen ZentralverbÃ¤nden wurde in Berlin in den Jahren 1892 bis 1897 unter den Maurern am heftigsten gefÃ¼hrt. Innerhalb der lokalistischen GewerkschaftsverbÃ¤nde waren die Mauerer und Zimmerer die grÃ¶ÃŸte Berufsgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die FVdG zwischen Sozialdemokratie und Syndikalismus ==&lt;br /&gt;
Mit dem â€žErsten Kongress der lokalorganisierten oder der auf Grund des VertrauensmÃ¤nnersystems zentralisierten Gewerkschaften Deutschlandsâ€œ im Mai 1897 begann die organisatorische VerselbstÃ¤ndigung der â€žLokalistenâ€œ und im September 1901 wurde der Name in â€žFreie Vereinigung deutscher Gewerkschaftenâ€œ (FVdG) geÃ¤ndert. In einer Resolution auf dem GrÃ¼ndungskongress in Halle wurde die weitere Orientierung an die SPD beschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SPD war allerdings gar nicht begeistert von der GrÃ¼ndung einer neuen Gewerkschaftsorganisation, Ã¼bte aber zunÃ¤chst NeutralitÃ¤t gegen Ã¼ber den â€žFreien Vereinigungenâ€œ aus, dies dÃ¼rfte zweifellos auf die Doppelmitgliedschaft vieler FVdG-WortfÃ¼hrer zurÃ¼ckzufÃ¼hren worden sein. Bereits 1903 gab es den Versuch die â€žFreien Vereinigungenâ€œ mit den gewerkschaftlichen ZentralverbÃ¤nden zu verschmelzen. Die Auseinandersetzungen mit den gewerkschaftlichen ZentralverbÃ¤nden und den â€žFreien Vereinigungenâ€œ wurden immer schÃ¤rfer gefÃ¼hrt, durch verlÃ¤ngerte Streiks wurde versucht, die FVdG finanziell zu schwÃ¤chen. Zum endgÃ¼ltigen und ideologischen Bruch der FVdG mit der organisierten Sozialdemokratie kam es wÃ¤hrend der [[Massenstreikdebatte]] 1904 bis 1906, der offiziell durch das Verbot der Doppelmitgliedschaft durch die SPD 1908 vollzogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht nur die Massenstreikdebatte innerhalb der ArbeiterInnenbewegung markierte eine Wende in der FVdG, denn nach dem Tod von Gustav KeÃŸler am 29. Juli 1904 Ã¼bernahm Fritz Kater die GeschÃ¤ftsfÃ¼hrung der â€žFreien Vereinigungâ€œ. KeÃŸler war maÃŸgeblich fÃ¼r die Orientierung der FVdG in Richtung der Sozialdemokratie und die Ablehnung anderer StrÃ¶mungen verantwortlich. Noch auf dem zweiten Kongress im April 1898 hatte die Mehrheit der Delegierten es abgelehnt, auch Personen, die nicht sozialdemokratisch engagiert waren, in die Organisation aufzunehmen, dies kam einer Abgrenzung gegenÃ¼ber dem Anarchismus gleich. Doch unter dem Einfluss Fritz Katers Ã¼bernahmen die â€žFreien Vereinigungenâ€œ radikal-anarchistische Ideen. Vor allem die Schriften â€žDie direkte Aktionâ€œ (1903) und â€žDer Soziale Generalstreikâ€œ (1905) von Arnold Roller, die zunÃ¤chst im Umfeld der â€ž[[Anarchistischen FÃ¶deration Deutschlands]]â€œ rezipiert wurden, spielten eine groÃŸe Rolle. Roller der im Kontakt mit franzÃ¶sischen Syndikalisten stand, fasste die primÃ¤ren Aufgaben der Gewerkschaften folgendermaÃŸen zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
â€žDie Gewerkschaften haben (...) die Aufgabe, in der Zukunft die Produktion zu Ã¼bernehmen, und so sind sie dazu bestimmt, nicht nur das Erziehungs- und Kampfelement der sozialen Zukunft zu werden, sondern auch das Embryo der Produktion und Neuorganisation nach Beseitigung des Kapitalismusâ€œ (Roller 1905).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ãœbergang der lokalistischen â€žFreien Vereinigungâ€œ von einem sozialdemokratischen Programm (1897) zu einem revolutionÃ¤r-syndikalistischen Programm (1908) ging nicht spurlos an der FVdG vorbei. Auf dem 8. Kongress der FVdG traten die Vertreter der anarchistischen StrÃ¶mung fÃ¼r einen strikten [[Antimilitarismus]], [[Atheismus]] und [[Antiparlamentarismus]] ein, ebenso versuchten sie die endgÃ¼ltige ideologische Trennung von der Sozialdemokratie voranzutreiben. Fritz Kater dagegen versuchte die programmatische Ausrichtung auf den Syndikalismus mit der Position einer politischen NeutralitÃ¤t zu verbinden, die den Konflikt zwischen den eher gemÃ¤ÃŸigten Ex-Sozialdemokraten und den radikalen Anarchisten um Fritz KÃ¶ster nicht aufbrechen lassen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hinwendung zum revolutionÃ¤ren [[Syndikalismus]] mit den Kampfmitteln [[Direkte Aktion]], [[Generalstreik]] und [[Sabotage]] fÃ¼hrte zu einem Mitgliederschwund. Waren 1907 noch Ã¼ber 17.000 Menschen in den â€žFreien Vereinigungenâ€œ organisiert, so verringerte sich die Zahl der Mitglieder bis 1910 auf ca. 6.500.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Von der FVdG zur anarchosyndikalistischen FAUD ==&lt;br /&gt;
Nachdem die FVdG kurz nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges aufgrund ihrer antimilitaristischen Propaganda als staatsfeindliche Organisation verboten wurde, leisteten Fritz Kater und Carl Windhoff einen groÃŸen Anteil an der Reorganisation der FVdG. Auf dem 12. Kongress vom 27. bis 30. Dezember 1919 wurden die 111.675 Mitglieder durch 109 Delegierte vertreten. Dieser Kongress gilt als GrÃ¼ndungskongress der FAUD, weil die FVdG im gesamten Reichsgebiet in â€žFreie Arbeiter-Union Deutschlandâ€œ (FAUD) umbenannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DÃ¶hring, Helge: ''Syndikalismus in Deutschland 1914-1918. &amp;quot;Im Herzen der Bestie&amp;quot;'', Lich 2013, ISBN 978-3-86841-083-9&lt;br /&gt;
* DÃ¶hring, Helge: ''Abwehrstreik...Proteststreik...Massenstreik? Generalstreik! Streiktheorien und -diskussionen innerhalb der deutschen Sozialdemokratie vor 1914. Grundlagen zum Generalstreik mit Ausblick'', Lich 2009, 151 S., ISBN: 978-3-86841-019-8 [http://generalstreik.blogsport.de]&lt;br /&gt;
* MÃ¼ller, Dirk H.: Gewerkschaftliche Versammlungsdemokratie und Arbeiterdelegierte vor 1918. Ein Beitrag zur Geschichte des Lokalismus, des Syndikalismus und der entstehenden RÃ¤tebewegung'', Berlin 1985&lt;br /&gt;
* [[JÃ¼rgen MÃ¼mken|MÃ¼mken, JÃ¼rgen]]: ''Vom Lokalismus zum revolutionÃ¤ren Syndikalismus. Die â€žFreie Vereinigung freier Gewerkschaftenâ€œ'', Bremen 1998&lt;br /&gt;
* Vogel, Angela: ''Der deutsche Anarcho-Syndikalismus. Genese und Theorie einer vergessenen Bewegung'', Berlin 1977&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Die Einigkeit&amp;quot;, Organ der FVdG, Eintrag bei 'DadA/Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus': [http://www.free.de/dada/dada-p/P0001245.HTM]&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info syndikalismusforschung.info] Das Informationsportal zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{lw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarchosyndikalistische Organisationen und Initiativen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Freie_Vereinigung_deutscher_Gewerkschaften&amp;diff=60959</id>
		<title>Freie Vereinigung deutscher Gewerkschaften</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Freie_Vereinigung_deutscher_Gewerkschaften&amp;diff=60959"/>
				<updated>2013-06-21T13:11:40Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vom 17. bis 19. Mai 1897 fand in Halle a.d. Saale der â€žErste Kongress der lokalorganisierten oder der auf Grund des VertrauensmÃ¤nnersystems zentralisierten Gewerkschaften Deutschlandsâ€œ statt, daraus erfolgte die organisatorische VerselbstÃ¤ndigung der [[Lokalisten]]. Die Lokalorganisierten, die sich ab 1901 â€žFreie Vereinigung deutscher Gewerkschaftenâ€œ (FVdG) nannten, entwickelten sich zunehmend zu einer syndikalistischen Gewerkschaft. Im Dezember 1919 grÃ¼ndete die FVdG mit anderen kleinen radikalen Gewerkschaften die anarchosyndikalistische â€žFreie Arbeiter-Union Deutschlandsâ€œ ('''[[FAUD]]'''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewerkschaften unter dem â€žSozialistengesetzâ€œ ==&lt;br /&gt;
Im Oktober 1878 wurde das â€žGesetz gegen die gemeingefÃ¤hrlichen Bestrebungen der Sozialdemokratieâ€œ, das sogenannte â€ž[[Sozialistengesetz]]â€œ, erlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das Sozialistengesetz erlassen wurden, hatten sich die bestehenden ArbeiterInnnvereinigungen Ã¼blicherweise als lokale Berufsorganisationen ohne durchstrukturierte FÃ¼hrungsinstanzen konstituiert. Mit ihren direkten Delegationsformen, ihrer basisdemokratischen Entscheidungsfindung, ihren diskontinuierlichen Organisationsformen und nicht zuletzt aufgrund des Ziels einer genossenschaftlichen Produktion wiesen diese Ã¶rtlichen Berufsvereine bereits charakteristische syndikalistische Grundmerkmale auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund dieser Situation kam den lokalen VerbÃ¤nden eine bedeutende Funktion fÃ¼r die organisierte ArbeiterInnenbewegung zu. Dies stÃ¤rkte die lokalen VerbÃ¤nde und fÃ¼hrte zu einer zunehmenden SelbstÃ¤ndigkeit gegenÃ¼ber der ParteifÃ¼hrung der Sozialdemokratie. WÃ¤hrend die fÃ¶deralistische Struktur der lokalorganisierten Gewerkschaften durch das Sozialistengesetz befÃ¶rdert wurden, setzte in der Sozialdemokratie eine zunehmende Hierarchisierung ein und das â€žPrimat des Politischenâ€œ setzte sich im Laufe der Jahre durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lokalismus oder Zentralismus? ==&lt;br /&gt;
Obwohl sich gegen Ende des Sozialistengesetzes eine Vereinigung der â€žLokalistenâ€œ und â€žZentralistenâ€œ abzeichnete, verschÃ¤rften sich im Jahre 1890 die Auseinandersetzung zwischen den Gegnern und BefÃ¼rwortern einer zentralen Gewerkschaftsorganisation. Auf einer Gewerkschaftskonferenz vom 17. November 1890 konstituierte sich eine Generalkommission mit dem Ziel der GrÃ¼ndung einer organisatorisch einheitlichen und zentralistisch hierarchischen Gewerkschaftsorganisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten zentralen Gewerkschaftskongress, der in Halberstadt vom 14. bis 18. MÃ¤rz 1892 tagte, wurde die Bildung einer zentralen Gewerkschaftsorganisation beschlossen, die 13 lokalistischen Delegierten verlieÃŸen unter Protest den Kongress. Der neue gewerkschaftliche Zentralverband war - wie es sich die SPD wÃ¼nschte - politisch abstinent und konzentrierte sich allein auf die Ã¶konomischen KÃ¤mpfe. Damit war in der sozialdemokratischen ArbeiterInnenbewegung die Trennung in politischen und Ã¶konomischen KÃ¤mpfe endgÃ¼ltig vollzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die â€žLokalistenâ€œ, die sich weiterhin der Sozialdemokratie verbunden fÃ¼hlten, lehnten sowohl den Zentralismus als auch die Trennung von Ã¶konomischen und politischen KÃ¤mpfen ab und standen so in ihrer Praxis in der NÃ¤he der Konzepte des Syndikalismus. Die â€žLokalistenâ€œ glaubten nicht, im Rahmen der bestehenden Gesellschaftsordnung mit rein gewerkschaftlichen Kampfmitteln die Lage der ArbeitInnen wesentlich verbessern zu kÃ¶nnen und forderten also auch den vollen politisch-revolutionÃ¤ren Einsatz der Gewerkschaftsorganisation. Der Streit zwischen dem radikalen FlÃ¼gel der Lokalisten und den reformistischen ZentralverbÃ¤nden wurde in Berlin in den Jahren 1892 bis 1897 unter den Maurern am heftigsten gefÃ¼hrt. Innerhalb der lokalistischen GewerkschaftsverbÃ¤nde waren die Mauerer und Zimmerer die grÃ¶ÃŸte Berufsgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die FVdG zwischen Sozialdemokratie und Syndikalismus ==&lt;br /&gt;
Mit dem â€žErsten Kongress der lokalorganisierten oder der auf Grund des VertrauensmÃ¤nnersystems zentralisierten Gewerkschaften Deutschlandsâ€œ im Mai 1897 begann die organisatorische VerselbstÃ¤ndigung der â€žLokalistenâ€œ und im September 1901 wurde der Name in â€žFreie Vereinigung deutscher Gewerkschaftenâ€œ (FVdG) geÃ¤ndert. In einer Resolution auf dem GrÃ¼ndungskongress in Halle wurde die weitere Orientierung an die SPD beschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SPD war allerdings gar nicht begeistert von der GrÃ¼ndung einer neuen Gewerkschaftsorganisation, Ã¼bte aber zunÃ¤chst NeutralitÃ¤t gegen Ã¼ber den â€žFreien Vereinigungenâ€œ aus, dies dÃ¼rfte zweifellos auf die Doppelmitgliedschaft vieler FVdG-WortfÃ¼hrer zurÃ¼ckzufÃ¼hren worden sein. Bereits 1903 gab es den Versuch die â€žFreien Vereinigungenâ€œ mit den gewerkschaftlichen ZentralverbÃ¤nden zu verschmelzen. Die Auseinandersetzungen mit den gewerkschaftlichen ZentralverbÃ¤nden und den â€žFreien Vereinigungenâ€œ wurden immer schÃ¤rfer gefÃ¼hrt, durch verlÃ¤ngerte Streiks wurde versucht, die FVdG finanziell zu schwÃ¤chen. Zum endgÃ¼ltigen und ideologischen Bruch der FVdG mit der organisierten Sozialdemokratie kam es wÃ¤hrend der [[Massenstreikdebatte]] 1904 bis 1906, der offiziell durch das Verbot der Doppelmitgliedschaft durch die SPD 1908 vollzogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht nur die Massenstreikdebatte innerhalb der ArbeiterInnenbewegung markierte eine Wende in der FVdG, denn nach dem Tod von Gustav KeÃŸler am 29. Juli 1904 Ã¼bernahm Fritz Kater die GeschÃ¤ftsfÃ¼hrung der â€žFreien Vereinigungâ€œ. KeÃŸler war maÃŸgeblich fÃ¼r die Orientierung der FVdG in Richtung der Sozialdemokratie und die Ablehnung anderer StrÃ¶mungen verantwortlich. Noch auf dem zweiten Kongress im April 1898 hatte die Mehrheit der Delegierten es abgelehnt, auch Personen, die nicht sozialdemokratisch engagiert waren, in die Organisation aufzunehmen, dies kam einer Abgrenzung gegenÃ¼ber dem Anarchismus gleich. Doch unter dem Einfluss Fritz Katers Ã¼bernahmen die â€žFreien Vereinigungenâ€œ radikal-anarchistische Ideen. Vor allem die Schriften â€žDie direkte Aktionâ€œ (1903) und â€žDer Soziale Generalstreikâ€œ (1905) von Arnold Roller, die zunÃ¤chst im Umfeld der â€ž[[Anarchistischen FÃ¶deration Deutschlands]]â€œ rezipiert wurden, spielten eine groÃŸe Rolle. Roller der im Kontakt mit franzÃ¶sischen Syndikalisten stand, fasste die primÃ¤ren Aufgaben der Gewerkschaften folgendermaÃŸen zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
â€žDie Gewerkschaften haben (...) die Aufgabe, in der Zukunft die Produktion zu Ã¼bernehmen, und so sind sie dazu bestimmt, nicht nur das Erziehungs- und Kampfelement der sozialen Zukunft zu werden, sondern auch das Embryo der Produktion und Neuorganisation nach Beseitigung des Kapitalismusâ€œ (Roller 1905).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ãœbergang der lokalistischen â€žFreien Vereinigungâ€œ von einem sozialdemokratischen Programm (1897) zu einem revolutionÃ¤r-syndikalistischen Programm (1908) ging nicht spurlos an der FVdG vorbei. Auf dem 8. Kongress der FVdG traten die Vertreter der anarchistischen StrÃ¶mung fÃ¼r einen strikten [[Antimilitarismus]], [[Atheismus]] und [[Antiparlamentarismus]] ein, ebenso versuchten sie die endgÃ¼ltige ideologische Trennung von der Sozialdemokratie voranzutreiben. Fritz Kater dagegen versuchte die programmatische Ausrichtung auf den Syndikalismus mit der Position einer politischen NeutralitÃ¤t zu verbinden, die den Konflikt zwischen den eher gemÃ¤ÃŸigten Ex-Sozialdemokraten und den radikalen Anarchisten um Fritz KÃ¶ster nicht aufbrechen lassen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hinwendung zum revolutionÃ¤ren [[Syndikalismus]] mit den Kampfmitteln [[Direkte Aktion]], [[Generalstreik]] und [[Sabotage]] fÃ¼hrte zu einem Mitgliederschwund. Waren 1907 noch Ã¼ber 17.000 Menschen in den â€žFreien Vereinigungenâ€œ organisiert, so verringerte sich die Zahl der Mitglieder bis 1910 auf ca. 6.500.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Von der FVdG zur anarchosyndikalistischen FAUD ==&lt;br /&gt;
Nachdem die FVdG kurz nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges aufgrund ihrer antimilitaristischen Propaganda als staatsfeindliche Organisation verboten wurde, leisteten Fritz Kater und Carl Windhoff einen groÃŸen Anteil an der Reorganisation der FVdG. Auf dem 12. Kongress vom 27. bis 30. Dezember 1919 wurden die 111.675 Mitglieder durch 109 Delegierte vertreten. Dieser Kongress gilt als GrÃ¼ndungskongress der FAUD, weil die FVdG im gesamten Reichsgebiet in â€žFreie Arbeiter-Union Deutschlandâ€œ (FAUD) umbenannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DÃ¶hring, Helge: ''Syndikalismus in Deutschland 1914-1918. &amp;quot;Im Herzen der Bestie&amp;quot;'', Lich 2013, ISBN 978-3-86841-083-9&lt;br /&gt;
* DÃ¶hring, Helge: ''Abwehrstreik...Proteststreik...Massenstreik? Generalstreik! Streiktheorien und -diskussionen innerhalb der deutschen Sozialdemokratie vor 1914. Grundlagen zum Generalstreik mit A''usblick'', Lich 2009, 151 S., ISBN: 978-3-86841-019-8 [http://generalstreik.blogsport.de]&lt;br /&gt;
* MÃ¼ller, Dirk H.: Gewerkschaftliche Versammlungsdemokratie und Arbeiterdelegierte vor 1918. Ein Beitrag zur Geschichte des Lokalismus, des Syndikalismus und der entstehenden RÃ¤tebewegung'', Berlin 1985&lt;br /&gt;
* [[JÃ¼rgen MÃ¼mken|MÃ¼mken, JÃ¼rgen]]: ''Vom Lokalismus zum revolutionÃ¤ren Syndikalismus. Die â€žFreie Vereinigung freier Gewerkschaftenâ€œ'', Bremen 1998&lt;br /&gt;
* Vogel, Angela: ''Der deutsche Anarcho-Syndikalismus. Genese und Theorie einer vergessenen Bewegung'', Berlin 1977&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Die Einigkeit&amp;quot;, Organ der FVdG, Eintrag bei 'DadA/Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus': [http://www.free.de/dada/dada-p/P0001245.HTM]&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info syndikalismusforschung.info] Das Informationsportal zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{lw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarchosyndikalistische Organisationen und Initiativen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Lokalisten&amp;diff=60958</id>
		<title>Lokalisten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Lokalisten&amp;diff=60958"/>
				<updated>2013-06-21T13:10:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lokalisten''' hieÃŸen die Mitglieder der gewerkschaftlichen Fachvereine ab etwa der Mitte der 1880er Jahre deshalb, weil sie sich auf lokaler Ebene, also Ã¶rtlich zusammenschlossen. Ihre Ã¶rtlichen Fachvereine lehnten eine [[Zentralismus|zentralisierte]] Organisation und Ã¼berregionale Streikfonds ab und wollten stattdessen autonom Ã¼ber ihre Aktionen eigenverantwortlich entscheiden. Ãœberregional traten die Lokalorganisierten nur durch ein lockeres VertrauensmÃ¤nnersystem in Verbindung. Anzutreffen waren bei den Lokalisten besonders die Maurer und Zimmerer, also typische Handwerkerberufe. Daneben organisierten sich auch besonders qualifizierte Berufe lokalistisch: die Musikinstrumentenbauer, die Silber- und Goldschmiede sowie die Schneidwarenarbeiter. Das Zentrum der Lokalisten war [[Berlin]], aber es existierten auch Ortsvereine in vielen anderen StÃ¤dten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirksam war zu dieser Zeit das vom Reichskanzler Bismarck gegen die Sozialdemokratie verhÃ¤ngte repressive [[Sozialistengesetz|Sozialistengesetz]]. Das Sozialistengesetz verbot zwischen 1878 und 1890 praktisch jede Art von politischen BasisaktivitÃ¤ten. Betroffen waren sowohl die [[SPD]] als auch die [[Gewerkschaft|Gewerkschaften]] und besonders natÃ¼rlich auch die [[Anarchismus|Anarchisten]]. Legal waren nur die Reichstagsfraktion der SPD und berufliche Interessenvereine, sofern sie sich nicht im politischen Sinne betÃ¤tigten. Das lockere VertrauensmÃ¤nnersystem der lokalorganisierten Fachvereine schÃ¼tzte also vor politischer Verfolgung. Man konnte sich als unpolitischer Berufsverein ausgeben, der keinem Ã¼bergeordneten, illegalen Zentralverband angehÃ¶rte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich die Gewerkschaften nach der Aufhebung des Sozialistengesetzes wieder das erste Mal versammelten, dies geschah im MÃ¤rz 1892 in Halberstadt, weigerten sich die Lokalisten in den Zentralverband einzutreten. Statt dessen beharrten sie auf ihrer [[Autonomie]]. Es dauerte aber noch fÃ¼nf Jahre, also bis 1897, bis es die Lokalisten fÃ¼r notwendig erachteten, daÃŸ sich ihre Vertrauensleute auf einem Ã¼berregionalen KongreÃŸ trafen. Um den Zusammenhalt zu fÃ¶rdern wurde bei dieser Gelegenheit beschlossen ein eigenes Organ herauszubringen: &amp;quot;[[Die Einigkeit]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 gaben sich die Lokalisten den Namen Freie Vereinigung deutscher Gewerkschaften ([[FVdG]]). Zwischenzeitlich gab es zwar auf Druck der SPD Einigungsverhandlungen mit den Zentralgewerkschaften, die allerdings ergebnislos verliefen. Von den Gewerkschaften distanzierte sich die Freie Vereinigung, weil diese sich politisch neutral gaben. TatsÃ¤chlich standen die Gewerkschaften, das war klar ersichtlich, dem gemÃ¤ÃŸigten FlÃ¼gel der SPD nahe. Die Lokalisten verstanden sich dagegen als Avantgarde des linksorientierten FlÃ¼gels der [[Sozialdemokratie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als solche lehnten sie (1904) den Parlamentarismus ab und standen wÃ¤hrend der Kontroverse um den Generalstreik an der Seite [[Rosa Luxemburg|Rosa Luxemburgs]]. Mit anarchistischen GedankengÃ¤ngen kamen die Mitglieder der Freien Vereinigung erstmals in Kontakt durch den Arzt Raphael Friedeberg. Friedebergs Gastspiel als Vortragsredner in der FVdG dauert von 1904 bis 1907 und war nicht von besonders nachhaltiger Wirkung fÃ¼r die syndikalistische Theorieentwicklung. Es reichte immerhin fÃ¼r den Bruch mit der Sozialdemokratie. Die endgÃ¼ltige Trennung erfolgte 1908 durch einen UnvereinbarkeitsbeschluÃŸ von Seiten der Partei. Fortan durfte demnach kein SPD-Mitglied der Freien Vereinigung angehÃ¶ren. Die ausscheidenden SPD-Mitglieder lieÃŸen den Mitgliederstand von rund 17500 in 1907 auf 6500 im Jahr 1910 sinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der geographische Schwerpunkt der Freien Vereinigung lag weiterhin in Berlin. Hier befanden sich rund ein Drittel aller Ortsgruppen. 1912 gab es 64 Ortsgruppen landesweit, davon 23 allein in Berlin. Die Berufe aus dem Bereich der Holz- und Metallverarbeitung waren am stÃ¤rksten vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufnahme syndikalistischer und anarchistischer Ideen machte die Splitterorganisation offensichtlich nicht attraktiver fÃ¼r die [[Arbeiter]]: Der Mitgliederstand sank bis zum Ersten Weltkrieg auf ca. 6000 Personen. Woher diese syndikalistischen Ideen kamen ist noch nicht abschlieÃŸend geklÃ¤rt. Wichtig waren wandernde anarchistische Handwerker wie z. B. der Musikinstrumentenbauer Andreas Kleinlein (1864-1925), die wÃ¤hrend ihrer Reisen nach Frankreich Bekanntschaft mit den dortigen Syndikalisten gemacht hatten. FÃ¼r anarchistische und syndikalistische Theorien war die FVdG jedenfalls offen. DafÃ¼r stand der Organisation ab 1912 ein eigenes Theorieorgan zur VerfÃ¼gung: &amp;quot;[[Der Pionier]]&amp;quot;, der ab 1912 erschien und der von dem Anarchisten Fritz KÃ¶ster herausgegeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Freie Vereinigung deutscher Gewerkschaften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DÃ¶hring, Helge: ''Syndikalismus in Deutschland 1914-1918. &amp;quot;Im Herzen der Bestie&amp;quot;'', Lich 2013, ISBN 978-3-86841-083-9&lt;br /&gt;
* DÃ¶hring, Helge (Hg.): ''Abwehrstreik...Proteststreik...Massenstreik? Generalstreik! Streiktheorien und -diskussionen innerhalb der deutschen Sozialdemokratie vor 1914. Grundlagen zum Generalstreik mit Ausblick'', Lich 2009, 151 S., ISBN: 978-3-86841-019-8 [http://generalstreik.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info syndikalismusforschung.info] Das Informationsportal zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
*[http://www.bibliothekderfreien.de/texte/revolutionaerer-syndikalismus-in-deutschland.html Hartmut RÃ¼bner: ''Eine Analyse des revolutionÃ¤ren Syndikalismus in Deutschland'']]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarchosyndikalistische Organisationen und Initiativen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Freie_Vereinigung_deutscher_Gewerkschaften&amp;diff=60957</id>
		<title>Freie Vereinigung deutscher Gewerkschaften</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Freie_Vereinigung_deutscher_Gewerkschaften&amp;diff=60957"/>
				<updated>2013-06-21T13:08:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vom 17. bis 19. Mai 1897 fand in Halle a.d. Saale der â€žErste Kongress der lokalorganisierten oder der auf Grund des VertrauensmÃ¤nnersystems zentralisierten Gewerkschaften Deutschlandsâ€œ statt, daraus erfolgte die organisatorische VerselbstÃ¤ndigung der [[Lokalisten]]. Die Lokalorganisierten, die sich ab 1901 â€žFreie Vereinigung deutscher Gewerkschaftenâ€œ (FVdG) nannten, entwickelten sich zunehmend zu einer syndikalistischen Gewerkschaft. Im Dezember 1919 grÃ¼ndete die FVdG mit anderen kleinen radikalen Gewerkschaften die anarchosyndikalistische â€žFreie Arbeiter-Union Deutschlandsâ€œ ('''[[FAUD]]'''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewerkschaften unter dem â€žSozialistengesetzâ€œ ==&lt;br /&gt;
Im Oktober 1878 wurde das â€žGesetz gegen die gemeingefÃ¤hrlichen Bestrebungen der Sozialdemokratieâ€œ, das sogenannte â€ž[[Sozialistengesetz]]â€œ, erlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das Sozialistengesetz erlassen wurden, hatten sich die bestehenden ArbeiterInnnvereinigungen Ã¼blicherweise als lokale Berufsorganisationen ohne durchstrukturierte FÃ¼hrungsinstanzen konstituiert. Mit ihren direkten Delegationsformen, ihrer basisdemokratischen Entscheidungsfindung, ihren diskontinuierlichen Organisationsformen und nicht zuletzt aufgrund des Ziels einer genossenschaftlichen Produktion wiesen diese Ã¶rtlichen Berufsvereine bereits charakteristische syndikalistische Grundmerkmale auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund dieser Situation kam den lokalen VerbÃ¤nden eine bedeutende Funktion fÃ¼r die organisierte ArbeiterInnenbewegung zu. Dies stÃ¤rkte die lokalen VerbÃ¤nde und fÃ¼hrte zu einer zunehmenden SelbstÃ¤ndigkeit gegenÃ¼ber der ParteifÃ¼hrung der Sozialdemokratie. WÃ¤hrend die fÃ¶deralistische Struktur der lokalorganisierten Gewerkschaften durch das Sozialistengesetz befÃ¶rdert wurden, setzte in der Sozialdemokratie eine zunehmende Hierarchisierung ein und das â€žPrimat des Politischenâ€œ setzte sich im Laufe der Jahre durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lokalismus oder Zentralismus? ==&lt;br /&gt;
Obwohl sich gegen Ende des Sozialistengesetzes eine Vereinigung der â€žLokalistenâ€œ und â€žZentralistenâ€œ abzeichnete, verschÃ¤rften sich im Jahre 1890 die Auseinandersetzung zwischen den Gegnern und BefÃ¼rwortern einer zentralen Gewerkschaftsorganisation. Auf einer Gewerkschaftskonferenz vom 17. November 1890 konstituierte sich eine Generalkommission mit dem Ziel der GrÃ¼ndung einer organisatorisch einheitlichen und zentralistisch hierarchischen Gewerkschaftsorganisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten zentralen Gewerkschaftskongress, der in Halberstadt vom 14. bis 18. MÃ¤rz 1892 tagte, wurde die Bildung einer zentralen Gewerkschaftsorganisation beschlossen, die 13 lokalistischen Delegierten verlieÃŸen unter Protest den Kongress. Der neue gewerkschaftliche Zentralverband war - wie es sich die SPD wÃ¼nschte - politisch abstinent und konzentrierte sich allein auf die Ã¶konomischen KÃ¤mpfe. Damit war in der sozialdemokratischen ArbeiterInnenbewegung die Trennung in politischen und Ã¶konomischen KÃ¤mpfe endgÃ¼ltig vollzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die â€žLokalistenâ€œ, die sich weiterhin der Sozialdemokratie verbunden fÃ¼hlten, lehnten sowohl den Zentralismus als auch die Trennung von Ã¶konomischen und politischen KÃ¤mpfen ab und standen so in ihrer Praxis in der NÃ¤he der Konzepte des Syndikalismus. Die â€žLokalistenâ€œ glaubten nicht, im Rahmen der bestehenden Gesellschaftsordnung mit rein gewerkschaftlichen Kampfmitteln die Lage der ArbeitInnen wesentlich verbessern zu kÃ¶nnen und forderten also auch den vollen politisch-revolutionÃ¤ren Einsatz der Gewerkschaftsorganisation. Der Streit zwischen dem radikalen FlÃ¼gel der Lokalisten und den reformistischen ZentralverbÃ¤nden wurde in Berlin in den Jahren 1892 bis 1897 unter den Maurern am heftigsten gefÃ¼hrt. Innerhalb der lokalistischen GewerkschaftsverbÃ¤nde waren die Mauerer und Zimmerer die grÃ¶ÃŸte Berufsgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die FVdG zwischen Sozialdemokratie und Syndikalismus ==&lt;br /&gt;
Mit dem â€žErsten Kongress der lokalorganisierten oder der auf Grund des VertrauensmÃ¤nnersystems zentralisierten Gewerkschaften Deutschlandsâ€œ im Mai 1897 begann die organisatorische VerselbstÃ¤ndigung der â€žLokalistenâ€œ und im September 1901 wurde der Name in â€žFreie Vereinigung deutscher Gewerkschaftenâ€œ (FVdG) geÃ¤ndert. In einer Resolution auf dem GrÃ¼ndungskongress in Halle wurde die weitere Orientierung an die SPD beschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SPD war allerdings gar nicht begeistert von der GrÃ¼ndung einer neuen Gewerkschaftsorganisation, Ã¼bte aber zunÃ¤chst NeutralitÃ¤t gegen Ã¼ber den â€žFreien Vereinigungenâ€œ aus, dies dÃ¼rfte zweifellos auf die Doppelmitgliedschaft vieler FVdG-WortfÃ¼hrer zurÃ¼ckzufÃ¼hren worden sein. Bereits 1903 gab es den Versuch die â€žFreien Vereinigungenâ€œ mit den gewerkschaftlichen ZentralverbÃ¤nden zu verschmelzen. Die Auseinandersetzungen mit den gewerkschaftlichen ZentralverbÃ¤nden und den â€žFreien Vereinigungenâ€œ wurden immer schÃ¤rfer gefÃ¼hrt, durch verlÃ¤ngerte Streiks wurde versucht, die FVdG finanziell zu schwÃ¤chen. Zum endgÃ¼ltigen und ideologischen Bruch der FVdG mit der organisierten Sozialdemokratie kam es wÃ¤hrend der [[Massenstreikdebatte]] 1904 bis 1906, der offiziell durch das Verbot der Doppelmitgliedschaft durch die SPD 1908 vollzogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht nur die Massenstreikdebatte innerhalb der ArbeiterInnenbewegung markierte eine Wende in der FVdG, denn nach dem Tod von Gustav KeÃŸler am 29. Juli 1904 Ã¼bernahm Fritz Kater die GeschÃ¤ftsfÃ¼hrung der â€žFreien Vereinigungâ€œ. KeÃŸler war maÃŸgeblich fÃ¼r die Orientierung der FVdG in Richtung der Sozialdemokratie und die Ablehnung anderer StrÃ¶mungen verantwortlich. Noch auf dem zweiten Kongress im April 1898 hatte die Mehrheit der Delegierten es abgelehnt, auch Personen, die nicht sozialdemokratisch engagiert waren, in die Organisation aufzunehmen, dies kam einer Abgrenzung gegenÃ¼ber dem Anarchismus gleich. Doch unter dem Einfluss Fritz Katers Ã¼bernahmen die â€žFreien Vereinigungenâ€œ radikal-anarchistische Ideen. Vor allem die Schriften â€žDie direkte Aktionâ€œ (1903) und â€žDer Soziale Generalstreikâ€œ (1905) von Arnold Roller, die zunÃ¤chst im Umfeld der â€ž[[Anarchistischen FÃ¶deration Deutschlands]]â€œ rezipiert wurden, spielten eine groÃŸe Rolle. Roller der im Kontakt mit franzÃ¶sischen Syndikalisten stand, fasste die primÃ¤ren Aufgaben der Gewerkschaften folgendermaÃŸen zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
â€žDie Gewerkschaften haben (...) die Aufgabe, in der Zukunft die Produktion zu Ã¼bernehmen, und so sind sie dazu bestimmt, nicht nur das Erziehungs- und Kampfelement der sozialen Zukunft zu werden, sondern auch das Embryo der Produktion und Neuorganisation nach Beseitigung des Kapitalismusâ€œ (Roller 1905).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ãœbergang der lokalistischen â€žFreien Vereinigungâ€œ von einem sozialdemokratischen Programm (1897) zu einem revolutionÃ¤r-syndikalistischen Programm (1908) ging nicht spurlos an der FVdG vorbei. Auf dem 8. Kongress der FVdG traten die Vertreter der anarchistischen StrÃ¶mung fÃ¼r einen strikten [[Antimilitarismus]], [[Atheismus]] und [[Antiparlamentarismus]] ein, ebenso versuchten sie die endgÃ¼ltige ideologische Trennung von der Sozialdemokratie voranzutreiben. Fritz Kater dagegen versuchte die programmatische Ausrichtung auf den Syndikalismus mit der Position einer politischen NeutralitÃ¤t zu verbinden, die den Konflikt zwischen den eher gemÃ¤ÃŸigten Ex-Sozialdemokraten und den radikalen Anarchisten um Fritz KÃ¶ster nicht aufbrechen lassen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hinwendung zum revolutionÃ¤ren [[Syndikalismus]] mit den Kampfmitteln [[Direkte Aktion]], [[Generalstreik]] und [[Sabotage]] fÃ¼hrte zu einem Mitgliederschwund. Waren 1907 noch Ã¼ber 17.000 Menschen in den â€žFreien Vereinigungenâ€œ organisiert, so verringerte sich die Zahl der Mitglieder bis 1910 auf ca. 6.500.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Von der FVdG zur anarchosyndikalistischen FAUD ==&lt;br /&gt;
Nachdem die FVdG kurz nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges aufgrund ihrer antimilitaristischen Propaganda als staatsfeindliche Organisation verboten wurde, leisteten Fritz Kater und Carl Windhoff einen groÃŸen Anteil an der Reorganisation der FVdG. Auf dem 12. Kongress vom 27. bis 30. Dezember 1919 wurden die 111.675 Mitglieder durch 109 Delegierte vertreten. Dieser Kongress gilt als GrÃ¼ndungskongress der FAUD, weil die FVdG im gesamten Reichsgebiet in â€žFreie Arbeiter-Union Deutschlandâ€œ (FAUD) umbenannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DÃ¶hring, Helge: Syndikalismus in Deutschland 1914-1918. &amp;quot;Im Herzen der Bestie&amp;quot;, Lich 2013, ISBN 978-3-86841-083-9&lt;br /&gt;
* DÃ¶hring, Helge: Abwehrstreik...Proteststreik...Massenstreik? Generalstreik! Streiktheorien und -diskussionen innerhalb der deutschen Sozialdemokratie vor 1914. Grundlagen zum Generalstreik mit Ausblick, Lich 2009, 151 S., ISBN: 978-3-86841-019-8 [http://generalstreik.blogsport.de]&lt;br /&gt;
* MÃ¼ller, Dirk H.: Gewerkschaftliche Versammlungsdemokratie und Arbeiterdelegierte vor 1918. Ein Beitrag zur Geschichte des Lokalismus, des Syndikalismus und der entstehenden RÃ¤tebewegung, Berlin 1985&lt;br /&gt;
* [[JÃ¼rgen MÃ¼mken|MÃ¼mken, JÃ¼rgen]]: Vom Lokalismus zum revolutionÃ¤ren Syndikalismus. Die â€žFreie Vereinigung freier Gewerkschaftenâ€œ, Bremen 1998&lt;br /&gt;
* Vogel, Angela: Der deutsche Anarcho-Syndikalismus. Genese und Theorie einer vergessenen Bewegung, Berlin 1977&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Die Einigkeit&amp;quot;, Organ der FVdG, Eintrag bei 'DadA/Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus': [http://www.free.de/dada/dada-p/P0001245.HTM]&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info syndikalismusforschung.info] Das Informationsportal zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{lw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarchosyndikalistische Organisationen und Initiativen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Syndikalistisch_Anarchistische_Jugend_Deutschlands&amp;diff=60911</id>
		<title>Syndikalistisch Anarchistische Jugend Deutschlands</title>
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				<updated>2013-06-15T12:54:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Syndikalistische Anarchistische Jugend Deutschlands''' (SAJD) war eine [[Anarcho-Syndikalismus|anarcho-syndikalistische]] JugendfÃ¶deration, von 1922 bis 1933, mit ca. 3.000 Mitgliedern in 120 Ortsgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entstanden war die SAJD 1920 aus der Abspaltung des [[FAUD]]- nahen FlÃ¼gels der &amp;quot;[[Freien Jugend]]&amp;quot;, deren Kopf [[Ernst Friedrich]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem 14. Jahreskongress der [[FAUD]] im Jahre 1922 wurde die SAJD, welche die Prinzipien der FAUD, wie auch der [[FÃ¶deration Kommunistischer Anarchisten Deutschlands]] (FKAD) gleichermaÃŸen akzeptierte, als unabhÃ¤ngige Jugendorganisation anerkannt. Offen war sie auch fÃ¼r Jugendliche, die der [[Unionismus|unionistischen]] [[AAU-E]] nahestanden. FAUD und SAJD waren von Anfang an eng miteinander verbunden. So waren viele Eltern selbst in der FAUD aktiv und die meisten Jugendlichen in der SAJD wurden spÃ¤ter (fÃ¼hrende) Mitglieder der FAUD, oder waren es bereits. Dazu zÃ¤hlten beispielsweise [[Helmut RÃ¼diger]], [[Reinhold Busch]] (Berlin) oder [[Karl Preiss]] (Ulm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ã„hnlich der FAUD war die SAJD fÃ¶deralistisch organisiert.&lt;br /&gt;
Organe der SAJD waren die Zeitschriften &amp;quot;[[Die junge Menschheit]]&amp;quot; und â€ž[[Junge Anarchisten]]â€œ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Zuge des aufkommenden [[Nationalsozialismus]] an vielen Orten gegrÃ¼ndete anarcho-syndikalistische Organisation &amp;quot;[[Die Schwarzen Scharen|Schwarze Scharen]]&amp;quot; ging im Wesentlichen auf die Initiative vom Mitgliedern der SAJD zurÃ¼ck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1990er Jahre knÃ¼pfte die [[Anarcho-Syndikalistische Jugend]] (ASJ) im GroÃŸraum Stuttgart in vielen Punkten an die AktivitÃ¤ten der SAJD an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Kein Befehlen, kein Gehorchen! Die Geschichte der syndikalistisch-anarchistischen Jugend in Deutschland seit 1918. a propos Verlag, Bern 2011. ISBN 978-3-905984-07-1&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Die Presse der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Deutschland 1918 bis 1933 - Seiten 60-68, Edition Syfo 1, Moers 2010, ISBN 978-3-9810846-8-9&lt;br /&gt;
* Ulrich Linse: Die anarchistische und anarcho-syndikalistische Jugendbewegung 1918-1933. Zur Geschichte und Ideologie der anarchistischen, syndikalistischen und unionistischen Kinder- und Jugendorganisationen, Frankfurt/M. 1976&lt;br /&gt;
* Martin Veith: Eine Revolution fÃ¼r die Anarchie. Zur Geschichte der Anarcho-Syndikalistischen Jugend (ASJ) im GroÃŸraum Stuttgart 1990-1993, Verlag Edition AV, Lich 2009, ISBN 978-3-86841-005-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Audio ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Interview mit Helge DÃ¶hring im &amp;quot;Radio Blau&amp;quot; (Leipzig), Juni 2013 [http://www.freie-radios.net/56601] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Anarcho-Syndikalismus]], [[FAU]], [[FAUD]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Junge Anarchisten&amp;quot;, Zeitschrift der SAJD, Eintrag in der 'DadA/Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus' [http://www.free.de/dada/dada-p/P0001599.HTM]&lt;br /&gt;
*[http://projekte.free.de/schwarze-katze/texte/as16.html Die SAJD in Wuppertal]&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info syndikalismusforschung.info] Das Informationsportal zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarchosyndikalistische Organisationen und Initiativen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAUD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Die_Schwarzen_Scharen&amp;diff=58678</id>
		<title>Die Schwarzen Scharen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Die_Schwarzen_Scharen&amp;diff=58678"/>
				<updated>2012-03-05T17:54:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die 'Schwarzen Scharen': Der militante Widerstand der AnarchosyndikalistInnen gegen den entstehenden Nationalsozialismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Konsolidierung der NSDAP reagierte die [[Freie Arbeiter Union Deutschlands|FAUD(AS)]] im Herbst 1932 mit der Herausgabe einer BroschÃ¼re, in der eindringlich vor einer &amp;quot;Ã¼berflÃ¼ssigen Soldatenspielerei&amp;quot; und vor &amp;quot;unnÃ¶tigen bewaffneten Aktionen&amp;quot; in der &amp;quot;BekÃ¤mpfung der SA&amp;quot; gewarnt wird.&amp;lt;ref&amp;gt; H. W. Gerhard, (d. i. G. Wartenberg), Ãœber Hildburghausen ins dritte Reich!, Nationalsozialismus und Arbeiterklasse, Berlin 1932. Reprint Berlin 1981, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Gerhard Wartenberg]], der die Schrift im Auftrag der Berliner GeschÃ¤ftskommission verfaÃŸt hatte, richtete seine Kritik zwar insbesondere an die Adresse der KPD, er kritisierte aber darÃ¼ber hinaus jede Form der &amp;quot;Zersplitterung&amp;quot; einer einheitlichen antifaschistischen Linie durch die &amp;quot;Sonderinteressen&amp;quot; parteipolitischer oder paramilitÃ¤rischer Gruppierungen. In der Betonung des Â»KlassencharaktersÂ« unterscheidet sich Wartenbergs Interpretation des Nationalsozialismus als soziales PhÃ¤nomen nicht wesentlich von der damaligen marxistischen Faschismusanalyse: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir kÃ¶nnen [ . . ] den Nationalsozialismus bezeichnen als eine unklare Bewegung hauptsÃ¤chlich der Mittelschichten in Stadt und Land, die aus der schlechten wirtschaftlichen Lage geboren wurde und von den groÃŸkapitalistischen Drahtziehern zum Kampfe gegen das Proletariat, gegen Demokratie und Internationalismus miÃŸbraucht wird.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Ebd., S. 26. Diese EinschÃ¤tzung entspricht jedoch nicht einer generellen Typisierung des Nationalsozialismus in der FAUD. Rudolf Rockers Definition ging dahin, den Nationalsozialismus als die Ã¼bersteigerte Form eines Nationalismus und folglich als Ausdruck des Kulturabstiegs einzustufen. Helmut RÃ¼diger fÃ¼hrte die nationalsozialistische Einstellung der BevÃ¶lkerung auf ihre militaristische Erziehung zurÃ¼ck und stellte den Nationalsozialismus Ã¼berdies in die imperialistische Tradition des Kaiserreichs. Vgl. die BeitrÃ¤ge von H. RÃ¼diger und R. Rocker in: 'Die Internationale'. Neue Folge, 1. Jg. (1934), Nr. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innerhalb der FAUD(AS) im Ã¼brigen stark variierenden Auffassungen Ã¼ber den Nationalsozialismus negierten den politischen und auch irrationalen Charakter dieser Bewegung, wenn er hier als gesellschaftliche Massenerscheinung zu einer Reaktionsform bestimmter BevÃ¶lkerungsschichten auf Ã¶konomische Bedingungen reduziert wird. Andere AutorInnen legten in ihren ErklÃ¤rungsmustern wiederum ein besonderes Gewicht auf die sozialpsychologischen Aspekte der von ihnen registrierten Neigung zu autoritÃ¤ren Einstellungen in der BevÃ¶lkerung. Die entstehende Massenbewegung war demnach als der extremste Ausdruck einer Ã¼bersteigerten Identifikation mit der Staatsidee zu verstehen: &amp;quot;Die Wurzeln des Faschismus ruhen in der Massenpsyche, die den Staat fÃ¼r unbedingt notwendig zur Aufrechterhaltung der gesellschaftlichen Ordnung hÃ¤lt&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;K. R. (= Karl Roche), &amp;quot;Was ist Faschismus&amp;quot;, in: 'Der Syndikalist', 12. Jg. (1930), Nr. 27 (Beil.).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon nach dem erdrutschartigen Sieg der NSDAP bei den Reichstagswahlen des Jahres 1930, herrschten in der FAUD(AS) keine Illusionen Ã¼ber die Konsequenzen, die eine nationalsozialistische Diktatur fÃ¼r die Organisation bedeuten wÃ¼rde.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach der Wahl wurde resÃ¼miert: &amp;quot;Einmal im Besitz der Macht, wÃ¼rden die Nazis vor keinem Gewaltmittel zurÃ¼ckschrecken, um die sozialistische Propaganda [. . .] zu unterdrÃ¼cken.&amp;quot; Siehe: A. Souchy, &amp;quot;Der Faschismus im Anmarsch&amp;quot;, im 'Pressedienst der I.A.A.', abgedruckt in: 'Der Syndikalist', 12. Jg. (1930), Nr. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da der Nationalsozialismus als eine diktatorische AusprÃ¤gung des Kapitalismus betrachtet wurde, setzte die FAUD in ihrer Strategie auf die Destabilisierung seiner wirtschaftlichen Basis und propagierte die revolutionÃ¤re und direkte Massenaktion des Generalstreiks. Zur Abwehr der nationalsozialistischen Terrorherrschaft sollte deshalb im Augenblick der MachtÃ¼bernahme der NSDAP der Vorstand des ADGB zur Proklamation eines allgemeinen &amp;quot;Proteststreiks&amp;quot; bewegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich gegen Ende der zwanziger Jahre die Auseinandersetzungen der linken VerbÃ¤nde mit den Unterorganisationen der NSDAP zu verschÃ¤rfen begannen, kam es im Oktober 1929, ausgehend von den AktivitÃ¤ten der FunktionÃ¤re Paul Czakon &amp;lt;ref&amp;gt;Der Bergarbeiter Paul Czakon (1896-1952) galt seit 1921 als einer der aktivsten FunktionÃ¤re der FAUD in Oberschlesien. Im MÃ¤rz 1933 wurde Czakon wegen Hochverrats und Sprengstoffverbrechen zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt, konnte jedoch nach Spanien fliehen. Im spanischen BÃ¼rgerkrieg wurde er als Kriegskommissar Â»MaximoÂ« bekannt. Czakon starb an den Folgen seiner Internierung in einem franzÃ¶sischen Gefangenenlager, das spÃ¤ter der Gestapo Ã¼bergeben wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Theodor Bennek und Alfons Pilarski &amp;lt;ref&amp;gt;Alfons Pilarski (geb. 1902) und Theodor Bennek (geb. 1897) gaben ab 1928 die sozialrevolutionÃ¤r ausgerichtete Zeitschrift 'Freiheit. Politische Wochenschrift fÃ¼r Schlesien und Oberschlesien' heraus. Auf die beiden bekanntesten FAUD-FunktionÃ¤re in Schlesien richtete sich nach 1933 das besondere Interesse der politischen Polizei. WÃ¤hrend Pilarski nach Polen flÃ¼chten konnte, geriet Bennek in Haft und wurde am 26. Oktober 1935 in das KZ Sachsenhausen eingeliefert. Bennek Ã¼berlebte den Krieg schwerkrank.&amp;lt;/ref&amp;gt;, in den oberschlesischen FAUD-Ortsgruppen Ratibor und Beuthen zur Formierung einer militanten, uniformierten Organisation - den 'Schwarzen Scharen'.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu im folgenden: U. Linse, &amp;quot;Die Â»Schwarzen ScharenÂ« - eine antifaschistische Kampforganisation deutscher Anarchist(Inn)n&amp;quot;, in: AGWAB, Nr. 9 (1989), S. 47-66.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 'Schwarzen Scharen' kÃ¶nnen als ein kleineres, anarchosyndikalistisches Pendant zum 'RotfrontkÃ¤mpferbund' der KPD bezeichnet werden. Im Gegensatz zum 'RotfrontkÃ¤mpferbund' betrachteten sich die 'Schwarzen Scharen' als eine unabhÃ¤ngig operierende &amp;quot;ErgÃ¤nzungsorganisation&amp;quot; der FAUD(AS).&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe die &amp;quot;Richtlinien der Schwarzen Schar, Bezirk Berlin-Brandenburg&amp;quot;, zit. ebd., S. 62 f. In Oberschlesien kam es aufgrund der fehlenden PrÃ¤senz der [[SAJD]] nur zu wenigen organisatorischen Ãœberschneidungen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als eigenstÃ¤ndige VerbÃ¤nde waren sie weder den Ortsgruppen der FAUD noch deren BerufsfÃ¶derationen direkt angegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. U. Linse, Militante Abwehr des Nationalsozialismus 1929-1933: &amp;quot;Schwarze Scharen&amp;quot; und &amp;quot;Kampfgemeinschaften gegen Reaktion und Faschismus&amp;quot;, unverÃ¶fftl. Mskr., 1991, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer Zeit, in der die anarchosyndikalistische Bewegung sichtlich stagnierte, konnten die 'Schwarzen Scharen' ihrerseits deutliche ZuwÃ¤chse verzeichnen, so daÃŸ einige OrtsverbÃ¤nde in Oberschlesien stÃ¤rker als die dortige FAUD wurden und in EinzelfÃ¤llen sogar die kommunistischen Arbeiterwehren an Zahl Ã¼bertrafen.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe ebd. In Katscher folgte erst aus der dortigen 'Schwarzen Schar' die GrÃ¼ndung der Ã¶rtlichen FAUD. Vgl. 'Der Syndikalist', 13. Jg. (1931), Nr. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Gruppen wurde Wert auf eine einheitliche (schwarze) Kleidung gelegt. Die mehr oder weniger improvisierte Uniformierung konnte die 'Schwarzen Scharen' als einen kleinen, straff durchorganisierten Â»KampfverbandÂ« mit einem semimilitÃ¤rischen Milizcharakter erscheinen lassen. Teilweise rÃ¼steten sich Einzelpersonen in den Gruppen mit SchuÃŸwaffen aus und wurden anscheinend sogar in Feuergefechte verwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. U. Linse, Die Â»Schwarzen ScharenÂ« . . ., S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als weiteres Indiz fÃ¼r die Militarisierung der 'Schwarzen Scharen' kann die Einrichtung eines Sprengstofflagers in Beuthen gelten, das im Mai 1932 von der Polizei ausgehoben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. U. Linse, Militante Abwehr des Nationalsozialismus 1929-1933, S. 4. In Ratibor existierte noch ein weiteres Sprengstofflager.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional dehnten sich die Ã¶rtlichen Gruppierungen zunÃ¤chst auf das Gebiet Oberschlesien aus und erstreckten sich seit 1930 auch auf Mitteldeutschland, das Rheinland &amp;lt;ref&amp;gt;NÃ¤heres Ã¼ber die 'Schwarzen Scharen' in Wuppertal findet sich bei: U. Klan und D. Nelles, Â»Es lebt noch eine FlammeÂ«, S. 255 ff. Ulrich Linse fÃ¼hrt fÃ¼r die Jahre 1929 und 1933 neben den sechs oberschlesischen Gruppen eine Anzahl weiterer Ortsgruppen im Reichsgebiet auf. Vgl. U. Linse, Die Â»Schwarzen ScharenÂ« . . ., S. 51 ff. Neben diesen Gruppen in Berlin-Brandenburg, Darmstadt und Wuppertal sowie einer Gruppierung in Bochum existierte die Arbeiterwehr der 'Schwarzen Rebellen' in Stuttgart. In Kassel bestand eine Gruppe um Willi Paul (1897-1979), von der das Blatt 'Die Schwarze Horde' vertrieben wurde. Paul konnte wie der ebenfalls aus Kassel stammende Fred SchrÃ¶der nach Spanien exilieren, wo sie zur Gruppe 'DAS' stieÃŸen.&amp;lt;/ref&amp;gt; und GroÃŸ-Berlin. Neben ihren antifaschistischen AktivitÃ¤ten, die teilweise in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen des linken Spektrums durchgefÃ¼hrt wurden &amp;lt;ref&amp;gt;In Berlin wurde z. B. am 31. 1. 1931 eine grÃ¶ÃŸere antifaschistische Massenversammlung abgehalten, an der sich auÃŸer der FAUD(AS) auch der 'Bund revolutionÃ¤rer IndustrieverbÃ¤nde', die USPD, die GpF und der 'Freie Arbeiter-SÃ¤nger Bund' beteiligten. Siehe: 'Der Syndikalist', 13. Jg. (1931), Nr. 5. In ThÃ¼ringen bildete sich eine gemeinsame 'Schwarze Schar' aus der FAUD-Ortsgruppe Suhl und der KAPD/AAU-Ortsgruppe Ruhla.&amp;lt;/ref&amp;gt;, sind die 'Schwarzen Scharen' auch als ein Versuch zu werten, mittels einer intensivierten Durchstrukturierung und Einheitlichkeit in der Ã–ffentlichkeit verstÃ¤rkt PrÃ¤senz zu zeigen und durch spektakulÃ¤re Propagandaaktionen (MusikzÃ¼ge, motorisierte DemonstrationszÃ¼ge, Theatergruppen usw.) dem andauernden Niedergang der FAUD als einer politischen Â»KampforganisationÂ« zu entgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Agitation der 'Schwarzen Scharen' wandte sich nun etwas vom stÃ¤dtischen Industrieproletariat ab und richtete sich zusÃ¤tzlich auf die Mobilisierung der Landarbeiterschaft und der Kleinbauern. Alle Anstrengungen der FAUD(AS), eine neue organisatorische Basis im Landarbeiterproletariat aufzubauen, erwiesen sich als Fehlschlag. Mit den 'Schwarzen Scharen' zeigte sich allerdings bald, daÃŸ durch einen in zeitgemÃ¤ÃŸeren Aktionsformen organisierten Antifaschismus dem AbwÃ¤rtstrend des anarchosyndikalistischen Basisverbandes erfolgreich entgegengewirkt werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ãœber die exakte GesamtstÃ¤rke der 'Schwarzen Scharen' kann nur spekuliert werden. Bis zur nationalsozialistischen MachtÃ¼bernahme lÃ¤ÃŸt sich ihre Mitgliederzahl auf 250 bis 500 Aktivisten veranschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Polizei rechnete 1931 mit 250 Mitgliedern. Vgl. U. Linse, Die Â»Schwarzen ScharenÂ« . . ., S. 62 u. S. 66 (Anm. 49). Die StÃ¤rken der Ortsgruppen nahmen bis 1932 rapide zu. Siehe: U. Linse, Militante Abwehr des Nationalsozialismus 1929-1933, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz der zum Teil recht massiven Kritik von seiten der SAJD und der FAUD an der Militarisierung der Kampfformen und einer zu oberflÃ¤chlichen Popularisierung anarchosyndikalistischer Inhalte blieb die eigentliche Zielsetzung, mittels einer militanteren Strategie zur Sicherung der eigenen, unmittelbaren InteressensphÃ¤re und damit gleichzeitig zur Rekrutierung neuer Mitglieder beizutragen, nicht ohne Resonanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die GeschÃ¤ftskommission der FAUD(AS) sah anscheinend in dem Aktionismus der 'Schwarzen Scharen' die Gefahr einer allmÃ¤hlichen Erosion der organisatorischen und ideologischen KohÃ¤renz gegeben. Der agitatorische Ansatzpunkt der anarchosyndikalistischen Ideenpropaganda sollte dementsprechend weiterhin primÃ¤r im Ã¶konomischen Bereich liegen, zumal mit einer Verwicklung in StraÃŸenkÃ¤mpfe ein RÃ¼ckfall in den politischen Terrorismus des 19. Jahrhunderts befÃ¼rchtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. zur Kritik an den 'Schwarzen Scharen', U. Linse, Die Â»Schwarzen ScharenÂ« . . ., S. 59 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1930 distanzierte sich die Bezirkskonferenz der SAJD im Rhein-Maingau entschieden von der militanten Tendenz der 'Schwarzen Scharen': &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Mehrzahl der Genoss(Inn)en stand auf dem Standpunkt, daÃŸ Einheitskleidung und Schwarze Scharen zu einer Militarisierung unserer Jugend fÃ¼hren wÃ¼rden, wodurch unser jahrelanger Kampf gegen Krieg und Militarisierung der Jugend zur Farce werde. Es wurde gesagt, daÃŸ Mangel an Geist sich nicht durch Schablonisierung und Mechanisierung ersetzen lÃ¤ÃŸt.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Stellungnahme auf der Bezirkskonferenz der SAJD in Darmstadt am 6. 7. 1930, in: 'Der Syndikalist', 12. Jg. (1930), Nr. 30 (Beil).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich in den Versammlungen der FAUD(AS) die FÃ¤lle von StÃ¶rungen durch die Ãœbergriffe der Nationalsozialisten hÃ¤uften, muÃŸte jedoch bald Ã¶fter auf die 'Schwarzen Scharen' als Â»SaalschutzÂ« zurÃ¼ckgegriffen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Die 'Schwarzen Rebell(inn)en' in Stuttgart waren einzig aus diesem Grund entstanden. Vgl. 'Der Syndikalist', 12. Jg. (1930), Nr. 26 (Beil. ).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Bedeutung besaÃŸen die 'Schwarzen Scharen' aufgrund ihrer Mobilisierungs- und Sozialisationswirkung fÃ¼r den Widerstand einer Anzahl von jÃ¼ngeren FAUD-MilitantInnen, die aus der IllegalitÃ¤t nach Spanien ins Exil gingen, um dort, als '[[Deutsche Anarcho-Syndikalisten]] (DAS), ihren Kampf gegen den Faschismus fortzusetzen. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Anarcho-Syndikalismus]], [[FAU]], [[FAUD]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helge DÃ¶hring: Schwarze Scharen. Anarcho-Syndikalistische Arbeiterwehr (1929-1933), Verlag Edition AV, Lich 2011, ISBN 978-3-86841-054-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*Die &amp;quot;Schwaren Scharen&amp;quot;, Darstellung von Hartmut RÃ¼bner aus seinem Buch: 'Freiheit und Brot', Berlin 1994. [http://www.free.de/dada/ask51116.htm]&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info syndikalismusforschung.info] Das Informationsportal zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Audio ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Interview mit Helge DÃ¶hring im &amp;quot;Radio Blau&amp;quot; (Leipzig), Februar 2012 [http://freie-radios.net/46670] &lt;br /&gt;
* Audiopodcast von &amp;quot;Radio Chiflado&amp;quot;[http://taibo.podspot.de/]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAUD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=ASJ&amp;diff=58662</id>
		<title>ASJ</title>
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				<updated>2012-02-27T12:41:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* lokale Gruppen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Anarcho-Syndikalistische Jugend Stuttgart 1990-1993 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1990 bis 1993 bestand im GroÃŸraum [[Stuttgart]] die â€žAnarcho-Syndikalistische Jugendâ€œ (ASJ). Die ASJ war eine unabhÃ¤ngige anarchistisch-syndikalistische Jugendgruppe, stand der Stuttgarter [[FAU]] jedoch nahe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schwerpunkt der Gruppe war militanter [[Antifaschismus]]. DarÃ¼berhinaus beteiligte sie sich u.a. an Wahlboykottkampagnen, der Vorbereitung und DurchfÃ¼hrung revolutionÃ¤rer 1. Mai Demonstrationen mit einem eigenstÃ¤ndigen â€žanarchistischen Blockâ€œ, dem Kampf gegen den Golfkrieg, AktivitÃ¤ten gegen die Wiedervereinigung sowie der Besetzung des Hauses Schwabstrasse 16b in Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GrÃ¼ndung und GruppenstÃ¤rke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ASJ wurde als â€žSyndikalistisch-Anarchistische Jugendâ€œ am 28. Februar 1990 in Schorndorf gegrÃ¼ndet. Nachdem sich auch in Stuttgart am 7. Mai 1990 eine solche Jugendgruppe grÃ¼ndete, wurde der Name in â€žAnarcho-Syndikalistische Jugendâ€œ geÃ¤ndert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lokale ASJ-Gruppen bestanden in Bietigheim, Ludwigsburg, Schorndorf und Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Hochzeit der Gruppe bestand sie aus 40 fest dazugehÃ¶renden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== AktivitÃ¤ten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Auseinandersetzung mit anarchistischer Theorie und Geschichte war die ASJ praktisch orientiert. Insbesondere der Antifaschismus war ein Schwerpunkt der Arbeit der Gruppe. So beteiligten sich ASJ-GenossInnen an militanten Auseinandersetzungen mit Neonazis, ebenso wie an der Ausforschung regionaler Neonazi-Strukturen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 und 1992 beteiligten sich ASJ-Aktive an der Organisierung eigenstÃ¤ndiger anarchistischer Blocks auf den revolutionÃ¤ren 1. Mai Demonstrationen in Stuttgart.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1991 nahmen daran 150 Menschen teil, 1992 350 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ASJ-Aktive beteiligten sich 1991 an einem wilden Streik bei Bauknecht in Schorndorf und durchgehend am â€žStuttgarter SchÃ¼lerratâ€œ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ASJ publizierte FlugblÃ¤tter zu verschiedenen Themen und war durch das massenhafte Verbreiten von Aufklebern in Stuttgart und der Region auch im Ã¶ffentlichen Raum prÃ¤sent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfeindungen der Gruppe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Vertretern verschiedener autoritÃ¤rer linker Gruppen in Stuttgart wurde die ASJ als â€žSchlÃ¤gertruppeâ€œ diffamiert. Auch Teile der autonomen und anarchistischen Szene kritisierten das militante Vorgehen der ASJ als â€žFighter- und Machogehabeâ€œ. Der damalige Vorsitzende der stalinistischen KPD (Roter Morgen) erklÃ¤rte, einen Vertreter der ASJ bei â€žder Revolution an die Wand zu stellenâ€œ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Gruppe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund inhaltlicher und persÃ¶nlicher Konflikte lÃ¶ste sich die Gruppe 1993 auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WÃ¼rdigung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem im MÃ¤rz 2009 erschienen Buch Ã¼ber die ASJ schreibt der Verfasser Martin Veith Ã¼ber die Bedeutung der Gruppe: &lt;br /&gt;
''â€žEs ist unzweifelhaft, dass durch die ASJ der kÃ¤mpferische, offensive  [[Anarchismus]] den Weg zurÃ¼ck auf Stuttgarts StraÃŸen gefunden hatte. Die Gruppe zeichnete Leidenschaft und Optimismus aus. Und wir wussten, was wir wollten  -  die soziale Revolution - und durch sie eine anarchistische Gesellschaft. Die Gruppe zeichnete Ernsthaftigkeit und Verbindlichkeit aus. Wir waren keine SpaÃŸ-Gruppe. Das merkten sowohl unsere Feinde und Gegner, als auch diejenigen, die den Anarchismus als â€žSpielâ€œ und â€žErsatz-Familieâ€œ betrachtetenâ€¦. Die  ASJ  verband  die individuelle persÃ¶nliche Entwicklung mit dem kollektiven Kampf. Antrieb war der Wille zur VerÃ¤nderung, die bei jedem selbst beginnt, aber die gemeinsame Aktion benÃ¶tigt, um sich schlieÃŸlich durchsetzen zu kÃ¶nnen.â€œ'' &amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert aus â€žEine Revolution fÃ¼r die Anarchieâ€œ. &lt;br /&gt;
Zur Geschichte der Anarcho-Syndikalistischen Jugend (ASJ) im GroÃŸraum Stuttgart 1990-1993. [[Verlag Edition AV]], Lich, MÃ¤rz 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anarchistisch-Syndikalistische Jugend ab 2008==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Beginn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UnabhÃ¤ngig von der Existenz der ehemaligen ASJ Stuttgart (das Buch und das Wissen Ã¼ber dieselbe erfolgte kurz nach der ersten GrÃ¼ndungswelle), entwickelte sich seit Sommer 2007 eine Jugendvernetzung die zum FAU-Kongress 2008 eine &amp;quot;Arbeitsgruppe Jugend&amp;quot; konstituierte. Vor dem Kongress umfasste die Vernetzung einen winzigen Personenkreis. Aus der spÃ¤teren AG Jugend heraus wurden erste Diskussionen gefÃ¼hrt. In Hannover fand am 17./18. Januar 2009 das erste produktive Arbeitswochenende statt. Erste Personenkreise konstituierten sich im Ruhrgebiet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.direkteaktion.org/193/von-null-auf-hundert ''Von Null auf Hundert''] Artikel von 2 &amp;quot;GrÃ¼ndungsaktivisten&amp;quot; aus der FAU, einer noch aktiv in der ASJ Duisburg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ASJ-Aufschwung und weitere Entwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nacheinander festigten sich die Gruppen, und die ersten 3 ASJ-Gruppen traten in kÃ¼rzester Zeit in die Ã–ffentlichkeit - allesamt im Ruhrgebiet. Die ASJ wuchs in ihrer Anfangsphase relativ schnell heran. In Bonn, Herne/Recklinghausen, Duisburg und DÃ¼sseldorf entstanden feste Gruppen. Die ASJ Berlin hielt ebenfalls eine Ã¶ffentliche GrÃ¼ndungsveranstaltung im April 2009 ab. Im spÃ¤teren Verlauf stieÃŸ MÃ¼nster in NRW hinzu, Ende des Jahres 2009 grÃ¼ndete sich die erste Gruppe auÃŸerhalb NRW's in GÃ¶ttingen neben der ASJ Berlin. Am 5.November 2010 folgte dann die  offizielle GrÃ¼ndung der ASJ Leipzig.&lt;br /&gt;
NRW stellt eine eigene RegionalfÃ¶deration und bildet damit den bisherigen Schwerpunkt der Verbreitung von ASJ-Gruppen. Die Gruppen erfreuen sich einer hohen AgilitÃ¤t und stÃ¤rken gerade im Raum NRW eine seit Jahren marginale, mithin inexistente libertÃ¤re sowie auch antiautoritÃ¤r-klassenkÃ¤mpferische Szene/Bewegung.&lt;br /&gt;
Am 7. Mai 2011 grÃ¼ndete sich in Berlin die RegionalfÃ¶deration Ost im Zuge des dort stattfindenen Regionalkongresses, welche zur Zeit die Ortsgruppen Leipzig und Berlin umfasst. Somit bildet die RegionalfÃ¶deration Ost neben NRW den zweiten Schwerpunkt in der Verbreitung anarchosyndikalistischer Jugenden und ihrer Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== AktivitÃ¤ten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ASJ-Gruppen setzten sich kritisch mit den Bildungsstreiks auseinander&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fau.org/jugend/art_090622-161334 ''Aufruf der ASJ zu den Bildungsstreiks am 17.06.2009''] kritischer Aufruf und Auseinandersetzung mit den Bildungsstreiks&amp;lt;/ref&amp;gt; und wirkten ebenso aktiv in ihnen mit.&lt;br /&gt;
Im September 2009 stemmte die ASJ NRW die &amp;quot;libertÃ¤re und antinationale Vorabenddemo&amp;quot; und avancierte dadurch &amp;quot;Ã¼ber Nacht&amp;quot; zu einer ernstzunehmenden politischen Kraft in NRW. Das Ereignis stand zu einer demonstrativen wie inhaltlichen libertÃ¤ren Positionierung und antifaschistischen Mobilisierung zum am darauf folgenden neonazistischen &amp;quot;Antikriegstag&amp;quot; in Dortmund. Die Demonstration die mit 700-1200 TeilnehmerInnen einen groÃŸen Erfolg fÃ¼r die noch junge ASJ darstellte, war eine der ersten unter anarchistischen Vorzeichen seit Jahren im Ruhrgebiet und erfuhr viel UnterstÃ¼tzung von der FAU.&lt;br /&gt;
Ebenso zeigen sich ASJ-Gruppen inhaltlich wie auch ganz praktisch solidarisch mit den seit fast einem Jahr im Arbeitskampf befindlichen BeschÃ¤ftigten des Kino-Babylon in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Veith, â€žEine Revolution fÃ¼r die Anarchieâ€œ. Zur Geschichte der Anarcho-Syndikalistischen Jugend (ASJ) im GroÃŸraum Stuttgart 1990-1993. Verlag Edition AV, Lich, 2009. ISBN: 978-3-86841-005-1&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Kein Befehlen, kein Gehorchen! Die Geschichte der syndikalistisch-anarchistischen Jugend in Deutschland seit 1918. a propos Verlag, Bern 2011. ISBN 978-3-905984-07-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.syndikalismusforschung.info/ASJ%20-%20Inhaltsverzeichnis.pdf http://www.syndikalismusforschung.info/ASJ%20-%20Inhaltsverzeichnis.pdf] Inhaltsverzeichnis &amp;quot;Eine Revolution fÃ¼r die Anarchie&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== lokale Gruppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aurich (Kontakt Ã¼ber fauhb@fau.org)&lt;br /&gt;
* BergstraÃŸe [http://www.lsgbergstraÃŸe.com] LibertÃ¤r-Sozialistische Gruppe (LSG)&lt;br /&gt;
* Berlin [http://asjberlin.blogsport.de/]&lt;br /&gt;
* Bielefeld [http://selbamachen.blogsport.eu]&lt;br /&gt;
* Bonn [http://asjbonn.blogsport.de]&lt;br /&gt;
* Bremen [http://www.asj-bremen.org]&lt;br /&gt;
* Darmstadt [http://asjda.blogsport.de/] LibertÃ¤re SozialistInnen Darmstadt (LSD)&lt;br /&gt;
* Duisburg [http://asjdu.blogsport.de] &lt;br /&gt;
* DÃ¼sseldorf [http://asjduesseldorf.blogsport.de]&lt;br /&gt;
* GÃ¶ttingen [http://asjgoe.blogsport.de]&lt;br /&gt;
* KÃ¶ln [http://asjkoeln.blogsport.de]&lt;br /&gt;
* Leipzig [http://asjl.blogsport.de/]&lt;br /&gt;
* Mainz [http://asjmainz.blogsport.de]&lt;br /&gt;
* Moers [http://asjmoers.blogsport.de]&lt;br /&gt;
* MÃ¼nster [http://asjmuenster.blogsport.de]&lt;br /&gt;
* NÃ¶rdliches Ruhrgebiet [http://asjruhrpott.blogsport.de]&lt;br /&gt;
* Recklinghausen [http://asjruhrpott.blogsport.de]&lt;br /&gt;
* Siegburg [http://libertaerejugendsu.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== RegionalfÃ¶deration ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nordrhein-Westfalen [http://asjnrw.blogsport.de]&lt;br /&gt;
* RegionalfÃ¶deration Ost [http://asjregionalfoederationost.blogsport.de/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehemalig ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stuttgart [http://asjbuch.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarchosyndikalistische Organisationen und Initiativen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=ASJ&amp;diff=58118</id>
		<title>ASJ</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=ASJ&amp;diff=58118"/>
				<updated>2011-12-13T12:00:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* lokale Gruppen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Anarcho-Syndikalistische Jugend Stuttgart 1990-1993 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1990 bis 1993 bestand im GroÃŸraum [[Stuttgart]] die â€žAnarcho-Syndikalistische Jugendâ€œ (ASJ). Die ASJ war eine unabhÃ¤ngige anarchistisch-syndikalistische Jugendgruppe, stand der Stuttgarter [[FAU]] jedoch nahe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schwerpunkt der Gruppe war militanter [[Antifaschismus]]. DarÃ¼berhinaus beteiligte sie sich u.a. an Wahlboykottkampagnen, der Vorbereitung und DurchfÃ¼hrung revolutionÃ¤rer 1. Mai Demonstrationen mit einem eigenstÃ¤ndigen â€žanarchistischen Blockâ€œ, dem Kampf gegen den Golfkrieg, AktivitÃ¤ten gegen die Wiedervereinigung sowie der Besetzung des Hauses Schwabstrasse 16b in Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GrÃ¼ndung und GruppenstÃ¤rke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ASJ wurde als â€žSyndikalistisch-Anarchistische Jugendâ€œ am 28. Februar 1990 in Schorndorf gegrÃ¼ndet. Nachdem sich auch in Stuttgart am 7. Mai 1990 eine solche Jugendgruppe grÃ¼ndete, wurde der Name in â€žAnarcho-Syndikalistische Jugendâ€œ geÃ¤ndert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lokale ASJ-Gruppen bestanden in Bietigheim, Ludwigsburg, Schorndorf und Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Hochzeit der Gruppe bestand sie aus 40 fest dazugehÃ¶renden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== AktivitÃ¤ten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Auseinandersetzung mit anarchistischer Theorie und Geschichte war die ASJ praktisch orientiert. Insbesondere der Antifaschismus war ein Schwerpunkt der Arbeit der Gruppe. So beteiligten sich ASJ-GenossInnen an militanten Auseinandersetzungen mit Neonazis, ebenso wie an der Ausforschung regionaler Neonazi-Strukturen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 und 1992 beteiligten sich ASJ-Aktive an der Organisierung eigenstÃ¤ndiger anarchistischer Blocks auf den revolutionÃ¤ren 1. Mai Demonstrationen in Stuttgart.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1991 nahmen daran 150 Menschen teil, 1992 350 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ASJ-Aktive beteiligten sich 1991 an einem wilden Streik bei Bauknecht in Schorndorf und durchgehend am â€žStuttgarter SchÃ¼lerratâ€œ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ASJ publizierte FlugblÃ¤tter zu verschiedenen Themen und war durch das massenhafte Verbreiten von Aufklebern in Stuttgart und der Region auch im Ã¶ffentlichen Raum prÃ¤sent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfeindungen der Gruppe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Vertretern verschiedener autoritÃ¤rer linker Gruppen in Stuttgart wurde die ASJ als â€žSchlÃ¤gertruppeâ€œ diffamiert. Auch Teile der autonomen und anarchistischen Szene kritisierten das militante Vorgehen der ASJ als â€žFighter- und Machogehabeâ€œ. Der damalige Vorsitzende der stalinistischen KPD (Roter Morgen) erklÃ¤rte, einen Vertreter der ASJ bei â€žder Revolution an die Wand zu stellenâ€œ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Gruppe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund inhaltlicher und persÃ¶nlicher Konflikte lÃ¶ste sich die Gruppe 1993 auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WÃ¼rdigung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem im MÃ¤rz 2009 erschienen Buch Ã¼ber die ASJ schreibt der Verfasser Martin Veith Ã¼ber die Bedeutung der Gruppe: &lt;br /&gt;
''â€žEs ist unzweifelhaft, dass durch die ASJ der kÃ¤mpferische, offensive  [[Anarchismus]] den Weg zurÃ¼ck auf Stuttgarts StraÃŸen gefunden hatte. Die Gruppe zeichnete Leidenschaft und Optimismus aus. Und wir wussten, was wir wollten  -  die soziale Revolution - und durch sie eine anarchistische Gesellschaft. Die Gruppe zeichnete Ernsthaftigkeit und Verbindlichkeit aus. Wir waren keine SpaÃŸ-Gruppe. Das merkten sowohl unsere Feinde und Gegner, als auch diejenigen, die den Anarchismus als â€žSpielâ€œ und â€žErsatz-Familieâ€œ betrachtetenâ€¦. Die  ASJ  verband  die individuelle persÃ¶nliche Entwicklung mit dem kollektiven Kampf. Antrieb war der Wille zur VerÃ¤nderung, die bei jedem selbst beginnt, aber die gemeinsame Aktion benÃ¶tigt, um sich schlieÃŸlich durchsetzen zu kÃ¶nnen.â€œ'' &amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert aus â€žEine Revolution fÃ¼r die Anarchieâ€œ. &lt;br /&gt;
Zur Geschichte der Anarcho-Syndikalistischen Jugend (ASJ) im GroÃŸraum Stuttgart 1990-1993. [[Verlag Edition AV]], Lich, MÃ¤rz 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anarchistisch-Syndikalistische Jugend ab 2008==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Beginn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UnabhÃ¤ngig von der Existenz der ehemaligen ASJ Stuttgart (das Buch und das Wissen Ã¼ber dieselbe erfolgte kurz nach der ersten GrÃ¼ndungswelle), entwickelte sich seit Sommer 2007 eine Jugendvernetzung die zum FAU-Kongress 2008 eine &amp;quot;Arbeitsgruppe Jugend&amp;quot; konstituierte. Vor dem Kongress umfasste die Vernetzung einen winzigen Personenkreis. Aus der spÃ¤teren AG Jugend heraus wurden erste Diskussionen gefÃ¼hrt. In Hannover fand am 17./18. Januar 2009 das erste produktive Arbeitswochenende statt. Erste Personenkreise konstituierten sich im Ruhrgebiet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.direkteaktion.org/193/von-null-auf-hundert ''Von Null auf Hundert''] Artikel von 2 &amp;quot;GrÃ¼ndungsaktivisten&amp;quot; aus der FAU, einer noch aktiv in der ASJ Duisburg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ASJ-Aufschwung und weitere Entwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nacheinander festigten sich die Gruppen, und die ersten 3 ASJ-Gruppen traten in kÃ¼rzester Zeit in die Ã–ffentlichkeit - allesamt im Ruhrgebiet. Die ASJ wuchs in ihrer Anfangsphase relativ schnell heran. In Bonn, Herne/Recklinghausen, Duisburg und DÃ¼sseldorf entstanden feste Gruppen. Die ASJ Berlin hielt ebenfalls eine Ã¶ffentliche GrÃ¼ndungsveranstaltung im April 2009 ab. Im spÃ¤teren Verlauf stieÃŸ MÃ¼nster in NRW hinzu, Ende des Jahres 2009 grÃ¼ndete sich die erste Gruppe auÃŸerhalb NRW's in GÃ¶ttingen neben der ASJ Berlin. Am 5.November 2010 folgte dann die  offizielle GrÃ¼ndung der ASJ Leipzig.&lt;br /&gt;
NRW stellt eine eigene RegionalfÃ¶deration und bildet damit den bisherigen Schwerpunkt der Verbreitung von ASJ-Gruppen. Die Gruppen erfreuen sich einer hohen AgilitÃ¤t und stÃ¤rken gerade im Raum NRW eine seit Jahren marginale, mithin inexistente libertÃ¤re sowie auch antiautoritÃ¤r-klassenkÃ¤mpferische Szene/Bewegung.&lt;br /&gt;
Am 7. Mai 2011 grÃ¼ndete sich in Berlin die RegionalfÃ¶deration Ost im Zuge des dort stattfindenen Regionalkongresses, welche zur Zeit die Ortsgruppen Leipzig und Berlin umfasst. Somit bildet die RegionalfÃ¶deration Ost neben NRW den zweiten Schwerpunkt in der Verbreitung anarchosyndikalistischer Jugenden und ihrer Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== AktivitÃ¤ten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ASJ-Gruppen setzten sich kritisch mit den Bildungsstreiks auseinander&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fau.org/jugend/art_090622-161334 ''Aufruf der ASJ zu den Bildungsstreiks am 17.06.2009''] kritischer Aufruf und Auseinandersetzung mit den Bildungsstreiks&amp;lt;/ref&amp;gt; und wirkten ebenso aktiv in ihnen mit.&lt;br /&gt;
Im September 2009 stemmte die ASJ NRW die &amp;quot;libertÃ¤re und antinationale Vorabenddemo&amp;quot; und avancierte dadurch &amp;quot;Ã¼ber Nacht&amp;quot; zu einer ernstzunehmenden politischen Kraft in NRW. Das Ereignis stand zu einer demonstrativen wie inhaltlichen libertÃ¤ren Positionierung und antifaschistischen Mobilisierung zum am darauf folgenden neonazistischen &amp;quot;Antikriegstag&amp;quot; in Dortmund. Die Demonstration die mit 700-1200 TeilnehmerInnen einen groÃŸen Erfolg fÃ¼r die noch junge ASJ darstellte, war eine der ersten unter anarchistischen Vorzeichen seit Jahren im Ruhrgebiet und erfuhr viel UnterstÃ¼tzung von der FAU.&lt;br /&gt;
Ebenso zeigen sich ASJ-Gruppen inhaltlich wie auch ganz praktisch solidarisch mit den seit fast einem Jahr im Arbeitskampf befindlichen BeschÃ¤ftigten des Kino-Babylon in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Veith, â€žEine Revolution fÃ¼r die Anarchieâ€œ. Zur Geschichte der Anarcho-Syndikalistischen Jugend (ASJ) im GroÃŸraum Stuttgart 1990-1993. Verlag Edition AV, Lich, 2009. ISBN: 978-3-86841-005-1&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Kein Befehlen, kein Gehorchen! Die Geschichte der syndikalistisch-anarchistischen Jugend in Deutschland seit 1918. a propos Verlag, Bern 2011. ISBN 978-3-905984-07-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.syndikalismusforschung.info/ASJ%20-%20Inhaltsverzeichnis.pdf http://www.syndikalismusforschung.info/ASJ%20-%20Inhaltsverzeichnis.pdf] Inhaltsverzeichnis &amp;quot;Eine Revolution fÃ¼r die Anarchie&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== lokale Gruppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aurich (Kontakt Ã¼ber fauhb@fau.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BergstraÃŸe [http://www.lsgbergstraÃŸe.com] LibertÃ¤r-Sozialistische Gruppe (LSG)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin [http://asjberlin.blogsport.de/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bielefeld [http://selbamachen.blogsport.eu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bonn [http://asjbonn.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darmstadt [http://asjda.blogsport.de/] LibertÃ¤re SozialistInnen Darmstadt (LSD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duisburg [http://asjdu.blogsport.de] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DÃ¼sseldorf [http://asjduesseldorf.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GÃ¶ttingen [http://asjgoe.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KÃ¶ln [http://asjkoeln.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leipzig [http://asjl.blogsport.de/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mainz [http://asjmainz.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moers [http://asjmoers.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MÃ¼nster [http://asjmuenster.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NÃ¶rdliches Ruhrgebiet [http://asjruhrpott.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Recklinghausen [http://asjruhrpott.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegburg [http://libertaerejugendsu.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== RegionalfÃ¶deration ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordrhein-Westfalen [http://asjnrw.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RegionalfÃ¶deration Ost [http://asjregionalfoederationost.blogsport.de/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehemalig ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stuttgart [http://asjbuch.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarchosyndikalistische Organisationen und Initiativen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=ASJ&amp;diff=58117</id>
		<title>ASJ</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=ASJ&amp;diff=58117"/>
				<updated>2011-12-13T11:50:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Anarcho-Syndikalistische Jugend Stuttgart 1990-1993 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1990 bis 1993 bestand im GroÃŸraum [[Stuttgart]] die â€žAnarcho-Syndikalistische Jugendâ€œ (ASJ). Die ASJ war eine unabhÃ¤ngige anarchistisch-syndikalistische Jugendgruppe, stand der Stuttgarter [[FAU]] jedoch nahe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schwerpunkt der Gruppe war militanter [[Antifaschismus]]. DarÃ¼berhinaus beteiligte sie sich u.a. an Wahlboykottkampagnen, der Vorbereitung und DurchfÃ¼hrung revolutionÃ¤rer 1. Mai Demonstrationen mit einem eigenstÃ¤ndigen â€žanarchistischen Blockâ€œ, dem Kampf gegen den Golfkrieg, AktivitÃ¤ten gegen die Wiedervereinigung sowie der Besetzung des Hauses Schwabstrasse 16b in Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GrÃ¼ndung und GruppenstÃ¤rke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ASJ wurde als â€žSyndikalistisch-Anarchistische Jugendâ€œ am 28. Februar 1990 in Schorndorf gegrÃ¼ndet. Nachdem sich auch in Stuttgart am 7. Mai 1990 eine solche Jugendgruppe grÃ¼ndete, wurde der Name in â€žAnarcho-Syndikalistische Jugendâ€œ geÃ¤ndert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lokale ASJ-Gruppen bestanden in Bietigheim, Ludwigsburg, Schorndorf und Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Hochzeit der Gruppe bestand sie aus 40 fest dazugehÃ¶renden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== AktivitÃ¤ten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Auseinandersetzung mit anarchistischer Theorie und Geschichte war die ASJ praktisch orientiert. Insbesondere der Antifaschismus war ein Schwerpunkt der Arbeit der Gruppe. So beteiligten sich ASJ-GenossInnen an militanten Auseinandersetzungen mit Neonazis, ebenso wie an der Ausforschung regionaler Neonazi-Strukturen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 und 1992 beteiligten sich ASJ-Aktive an der Organisierung eigenstÃ¤ndiger anarchistischer Blocks auf den revolutionÃ¤ren 1. Mai Demonstrationen in Stuttgart.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1991 nahmen daran 150 Menschen teil, 1992 350 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ASJ-Aktive beteiligten sich 1991 an einem wilden Streik bei Bauknecht in Schorndorf und durchgehend am â€žStuttgarter SchÃ¼lerratâ€œ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ASJ publizierte FlugblÃ¤tter zu verschiedenen Themen und war durch das massenhafte Verbreiten von Aufklebern in Stuttgart und der Region auch im Ã¶ffentlichen Raum prÃ¤sent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfeindungen der Gruppe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Vertretern verschiedener autoritÃ¤rer linker Gruppen in Stuttgart wurde die ASJ als â€žSchlÃ¤gertruppeâ€œ diffamiert. Auch Teile der autonomen und anarchistischen Szene kritisierten das militante Vorgehen der ASJ als â€žFighter- und Machogehabeâ€œ. Der damalige Vorsitzende der stalinistischen KPD (Roter Morgen) erklÃ¤rte, einen Vertreter der ASJ bei â€žder Revolution an die Wand zu stellenâ€œ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Gruppe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund inhaltlicher und persÃ¶nlicher Konflikte lÃ¶ste sich die Gruppe 1993 auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WÃ¼rdigung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem im MÃ¤rz 2009 erschienen Buch Ã¼ber die ASJ schreibt der Verfasser Martin Veith Ã¼ber die Bedeutung der Gruppe: &lt;br /&gt;
''â€žEs ist unzweifelhaft, dass durch die ASJ der kÃ¤mpferische, offensive  [[Anarchismus]] den Weg zurÃ¼ck auf Stuttgarts StraÃŸen gefunden hatte. Die Gruppe zeichnete Leidenschaft und Optimismus aus. Und wir wussten, was wir wollten  -  die soziale Revolution - und durch sie eine anarchistische Gesellschaft. Die Gruppe zeichnete Ernsthaftigkeit und Verbindlichkeit aus. Wir waren keine SpaÃŸ-Gruppe. Das merkten sowohl unsere Feinde und Gegner, als auch diejenigen, die den Anarchismus als â€žSpielâ€œ und â€žErsatz-Familieâ€œ betrachtetenâ€¦. Die  ASJ  verband  die individuelle persÃ¶nliche Entwicklung mit dem kollektiven Kampf. Antrieb war der Wille zur VerÃ¤nderung, die bei jedem selbst beginnt, aber die gemeinsame Aktion benÃ¶tigt, um sich schlieÃŸlich durchsetzen zu kÃ¶nnen.â€œ'' &amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert aus â€žEine Revolution fÃ¼r die Anarchieâ€œ. &lt;br /&gt;
Zur Geschichte der Anarcho-Syndikalistischen Jugend (ASJ) im GroÃŸraum Stuttgart 1990-1993. [[Verlag Edition AV]], Lich, MÃ¤rz 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anarchistisch-Syndikalistische Jugend ab 2008==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Beginn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UnabhÃ¤ngig von der Existenz der ehemaligen ASJ Stuttgart (das Buch und das Wissen Ã¼ber dieselbe erfolgte kurz nach der ersten GrÃ¼ndungswelle), entwickelte sich seit Sommer 2007 eine Jugendvernetzung die zum FAU-Kongress 2008 eine &amp;quot;Arbeitsgruppe Jugend&amp;quot; konstituierte. Vor dem Kongress umfasste die Vernetzung einen winzigen Personenkreis. Aus der spÃ¤teren AG Jugend heraus wurden erste Diskussionen gefÃ¼hrt. In Hannover fand am 17./18. Januar 2009 das erste produktive Arbeitswochenende statt. Erste Personenkreise konstituierten sich im Ruhrgebiet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.direkteaktion.org/193/von-null-auf-hundert ''Von Null auf Hundert''] Artikel von 2 &amp;quot;GrÃ¼ndungsaktivisten&amp;quot; aus der FAU, einer noch aktiv in der ASJ Duisburg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ASJ-Aufschwung und weitere Entwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nacheinander festigten sich die Gruppen, und die ersten 3 ASJ-Gruppen traten in kÃ¼rzester Zeit in die Ã–ffentlichkeit - allesamt im Ruhrgebiet. Die ASJ wuchs in ihrer Anfangsphase relativ schnell heran. In Bonn, Herne/Recklinghausen, Duisburg und DÃ¼sseldorf entstanden feste Gruppen. Die ASJ Berlin hielt ebenfalls eine Ã¶ffentliche GrÃ¼ndungsveranstaltung im April 2009 ab. Im spÃ¤teren Verlauf stieÃŸ MÃ¼nster in NRW hinzu, Ende des Jahres 2009 grÃ¼ndete sich die erste Gruppe auÃŸerhalb NRW's in GÃ¶ttingen neben der ASJ Berlin. Am 5.November 2010 folgte dann die  offizielle GrÃ¼ndung der ASJ Leipzig.&lt;br /&gt;
NRW stellt eine eigene RegionalfÃ¶deration und bildet damit den bisherigen Schwerpunkt der Verbreitung von ASJ-Gruppen. Die Gruppen erfreuen sich einer hohen AgilitÃ¤t und stÃ¤rken gerade im Raum NRW eine seit Jahren marginale, mithin inexistente libertÃ¤re sowie auch antiautoritÃ¤r-klassenkÃ¤mpferische Szene/Bewegung.&lt;br /&gt;
Am 7. Mai 2011 grÃ¼ndete sich in Berlin die RegionalfÃ¶deration Ost im Zuge des dort stattfindenen Regionalkongresses, welche zur Zeit die Ortsgruppen Leipzig und Berlin umfasst. Somit bildet die RegionalfÃ¶deration Ost neben NRW den zweiten Schwerpunkt in der Verbreitung anarchosyndikalistischer Jugenden und ihrer Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== AktivitÃ¤ten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ASJ-Gruppen setzten sich kritisch mit den Bildungsstreiks auseinander&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fau.org/jugend/art_090622-161334 ''Aufruf der ASJ zu den Bildungsstreiks am 17.06.2009''] kritischer Aufruf und Auseinandersetzung mit den Bildungsstreiks&amp;lt;/ref&amp;gt; und wirkten ebenso aktiv in ihnen mit.&lt;br /&gt;
Im September 2009 stemmte die ASJ NRW die &amp;quot;libertÃ¤re und antinationale Vorabenddemo&amp;quot; und avancierte dadurch &amp;quot;Ã¼ber Nacht&amp;quot; zu einer ernstzunehmenden politischen Kraft in NRW. Das Ereignis stand zu einer demonstrativen wie inhaltlichen libertÃ¤ren Positionierung und antifaschistischen Mobilisierung zum am darauf folgenden neonazistischen &amp;quot;Antikriegstag&amp;quot; in Dortmund. Die Demonstration die mit 700-1200 TeilnehmerInnen einen groÃŸen Erfolg fÃ¼r die noch junge ASJ darstellte, war eine der ersten unter anarchistischen Vorzeichen seit Jahren im Ruhrgebiet und erfuhr viel UnterstÃ¼tzung von der FAU.&lt;br /&gt;
Ebenso zeigen sich ASJ-Gruppen inhaltlich wie auch ganz praktisch solidarisch mit den seit fast einem Jahr im Arbeitskampf befindlichen BeschÃ¤ftigten des Kino-Babylon in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Veith, â€žEine Revolution fÃ¼r die Anarchieâ€œ. Zur Geschichte der Anarcho-Syndikalistischen Jugend (ASJ) im GroÃŸraum Stuttgart 1990-1993. Verlag Edition AV, Lich, 2009. ISBN: 978-3-86841-005-1&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Kein Befehlen, kein Gehorchen! Die Geschichte der syndikalistisch-anarchistischen Jugend in Deutschland seit 1918. a propos Verlag, Bern 2011. ISBN 978-3-905984-07-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.syndikalismusforschung.info/ASJ%20-%20Inhaltsverzeichnis.pdf http://www.syndikalismusforschung.info/ASJ%20-%20Inhaltsverzeichnis.pdf] Inhaltsverzeichnis &amp;quot;Eine Revolution fÃ¼r die Anarchie&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== lokale Gruppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aurich (Kontakt Ã¼ber fauhb@fau.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin [http://asjberlin.blogsport.de/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bonn [http://asjbonn.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duisburg [http://asjdu.blogsport.de] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DÃ¼sseldorf [http://asjduesseldorf.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GÃ¶ttingen [http://asjgoe.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BergstraÃŸe [http://www.lsgbergstraÃŸe.com] LibertÃ¤r-Sozialistische Gruppe (LSG)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darmstadt [http://asjda.blogsport.de/] LibertÃ¤re SozialistInnen Darmstadt (LSD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MÃ¼nster [http://asjmuenster.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NÃ¶rdliches Ruhrgebiet [http://asjruhrpott.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leipzig [http://asjl.blogsport.de/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== RegionalfÃ¶deration ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordrhein-Westfalen [http://asjnrw.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RegionalfÃ¶deration Ost [http://asjregionalfoederationost.blogsport.de/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehemalig ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stuttgart [http://asjbuch.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarchosyndikalistische Organisationen und Initiativen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Anarcho-Syndikalismus&amp;diff=58116</id>
		<title>Anarcho-Syndikalismus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Anarcho-Syndikalismus&amp;diff=58116"/>
				<updated>2011-12-13T11:47:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* Literatur Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Blkred_flag.png|thumb|right|Die Fahne der AnarchoSyndikalistInnen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Red black star flag.svg|thumb| Anarchosyndikalistischer Stern als Flagge]]&lt;br /&gt;
Der '''Anarchosyndikalismus''' ist eine Verbindung von [[Anarchismus]] und revolutionÃ¤rem [[Syndikalismus]].&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen erkennt der Anarchismus [[Gewerkschaft|gewerkschaftliche]] Verbindungen und der Syndikalismus anarchistische Kollektive an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland existieren zur Zeit zahlreiche Syndikate und Ortsvereine, die sich Anarchosyndikalistisch nennen. Die meisten von ihnen haben sich zusammengeschlossen als [[FAU|Freie ArbeiterInnen Union]] (FAU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahne der '''AnarchosyndikalistInnen''' ist rot und schwarz. Die rot-schwarze Fahne ist ein wichtiges Symbol der internationalen [[libertÃ¤r|libertÃ¤ren]] Arbeiterbewegungen. Die Farben symbolisieren die Basisprinzipien und -ziele: Rot fÃ¼r materielle und soziale Gleichheit und das Schwarz der Anarchistenfahne fÃ¼r Freiheit und die Negation des Staats bzw. der Nation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist eigentlich Anarcho-Syndikalismus? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anarcho-Syndikalismus als gewerkschaftliche Organisationsform wurde vom Ende des 19. Jahrhunderts an bedeutsam im Kampf der Menschen fÃ¼r bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen, gegen Kriege, Ausbeutung und UnterdrÃ¼ckung. Seine Wurzeln reichen noch weiter zurÃ¼ck. Mithilfe des Anarchismus (anarchia = frei von Herrschaft) eine umfassende gesellschaftliche und Ã¶konomische Analyse zu erbringen, bewirkte die Umsetzung von Erfahrungen und Erkenntnissen in konkretes politisches und soziales Handeln, auch im Rahmen gewerkschaftlicher Organisierung. In einer Hochphase anarchistischer und [[Sozial-Revolutionismus|sozialrevolutionÃ¤rer]] Gewerkschaften ( = Syndikate) in den 20er Jahren, kam es 1922 zur GrÃ¼ndung der [[Internationalismus|Internationalen]] Arbeiterassoziation ([[IAA]]), die bis heute weiter besteht (http://www.iwa-ait.org).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die freie Gesellschaft kann nur von Allen, d.h. der Basis selber, aufgebaut werden. AnarchosyndikalistInnen verwerfen den zentralen Staat als Koordinator des Gemeinwesens, und jedes Mittel einer Verstaatlichung. Diese fÃ¼hrt, wie die Vergangenheit leidvoll bewiesen hat, nur zur schlimmsten Ausbeutung- zum [[Staatskapitalismus]] und [[Pseudomarxismus|FunktionÃ¤rstum]]. Die Zusammenlegung der VerfÃ¼gungsgewalt Ã¼ber politische und wirtschaftliche Macht in wenige HÃ¤nde fÃ¼hrt unweigerlich in die Diktatur - nicht aber zum Sozialismus. AnarchosyndikalistInnen haben die Pervertierungen des [[Sozialismus]], wie er z.B. in der Sowjetunion, China, Albanien und vielerorts betrieben wurde und bis heute wird, frÃ¼h erkannt und kritisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FrÃ¼hzeitig wurden die menschenfeindlichen, zerstÃ¶rerischen Auswirkungen des westlichen Kapitalismus mit seinen katastrophalen sozialen, [[Ã–konomie|Ã¶konomischen]] und [[Ã–kologie|Ã¶kologischen]] Folgen erkannt und vor ihnen gewarnt, bzw. dagegen gekÃ¤mpft. Der [[Staat]] wird vom [[Kapital]] benutzt, um die Ressourcen und Menschen auszubeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die staatliche Exekutive mit Kriegen, [[MilitÃ¤r]], [[Geheimdienst]]en usw. ist zu verabscheuen und absolut ungeeignet, das Ziel einer gewaltfreien Gesellschaft zu erreichen. Auch das freieste Wahlrecht kann die klaffenden gesellschaftlichen GegensÃ¤tze nicht mildern. Jede Regierung, die ein stÃ¤ndiges [[Mandat]] hat, ohne DetailklÃ¤rung Ã¼ber die Interessen Aller zu bestimmen, hat soziale Ungerechtigkeit, Korruption, LÃ¼ge und Schlimmeres zur Folge. Wahlen sollen der Stellvertreterpolitik der Parlamente den Schein von legalem Recht geben. Viele AnarchosyndikalistInnen beteiligen sich nicht an Wahlen oder wÃ¤hlen ungÃ¼ltig, um ihren Protest dagegen auszudrÃ¼cken. Sie wollen eine [[Gesellschaftsordnung|Gesellschafts-]] und [[Wirtschaftsordnung]], die auf [[SolidaritÃ¤t]], [[Vernunft]] und [[AufklÃ¤rung]] basiert. Diese wird durch gegenseitiges Verantwortungsbewusstsein und Respekt freier Menschen und Gemeinschaften getragen. Armut und Klassenungleichheit werden beendet, es gibt keine privilegierten Eliten und FunktionÃ¤re mehr. Land, GebÃ¤ude, Medien, Verkehrs-Infrastruktur- und [[Produktionsmittel]] werden kollektiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der anarchosyndikalistischen Gesellschaft koordinieren sich die einzelnen Gruppen, Betriebe und Produktionszweige als selbststÃ¤ndige und autonome Glieder des allgemeinen Wirtschaftens. Sie vernetzt die Gesamtproduktion und Versorgung im Sinne Aller, aufgrund gegenseitiger und freier Vereinbarung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollversammlungen und deren Delegierte sind die Mittel zur Entscheidungsfindung und Beschlussfassung. Statt [[Diktatur]] oder [[ReprÃ¤sentative Demokratie|Stellvertreterpolitik]] durch Parlamente tritt die direkte Demokratie. Die Produktion wird an den BedÃ¼rfnissen der Menschen ausgerichtet, und eine gerechte, gleiche Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums sowie von Bildung, Kultur, Gesundheitswesen usw. findet statt. Der Erhalt der Ã¶kologischen [[Lebensgrundlagen]] Aller und die Menschenrechte werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anarchosyndikalismus bedeutet nicht nur Gewerkschaftskampf und eine gewaltfreie Gesellschaftsordnung. Damit entstehen eine andere [[Ethik]] und [[Portal Philosophie|Philosophie]], [[Portal Kunst|Kultur]], positive Utopien als Vorraussetzung zur VerÃ¤nderung, und eine entsprechende Praxis. Es gilt, Organisierung von unten gemeinsam mit mÃ¶glichst vielen Menschen weiterzuentwickeln, und dabei die gemachten Erfahrungen einzubeziehen. Die Verteidigung der Weiterentwicklung benÃ¶tigt auch AbwehrkÃ¤mpfe, z.B. gegen Entgarantierung von sozialen Errungenschaften, gegen UnterdrÃ¼ckung von Minderheiten, gegen [[Patriarchat]], [[Rassismus]] und [[Faschismus]]. Sie bedeutet aber auch FÃ¤higkeit zu Kritik und Selbstkritik, z.B. an versteckten Machtmechanismen von Individuen und Gruppen, und/ oder Strukturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AnarchosyndikalistInnen organisieren sich heute in allen sie direkt betreffenden Lebensbereichen, also auch im Stadtteil, in verschiedensten sozialen und gesellschaftlichen Initiativen von Menschen, die das Leben frei, selbst bestimmt und solidarisch gestalten wollen. Sie werden zunehmend wichtiger in [[Internationalismus|einer Welt]], die eine neue, bessere Ordnung dringend benÃ¶tigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://anarchosyndikalismus.org/asn01.htm Originaltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Anarchismus]]&lt;br /&gt;
*[[Anarcho-Kommunismus]]&lt;br /&gt;
*[[libertÃ¤rer Sozialismus]]&lt;br /&gt;
*[[FAU|Freie ArbeiterInnen Union]], FAU&lt;br /&gt;
*[[FAUD|Freie Arbeiter Union Deutschland]], FAUD&lt;br /&gt;
*[[ConfederaciÃ³n General del Trabajo]], CGT, (Abspaltung der CNT-AIT von 1979/1982)&lt;br /&gt;
*[[CNT|ConfederaciÃ³n Nacional del Trabajo]], CNT-AIT&lt;br /&gt;
*[[FederaciÃ³n Anarquista IbÃ©rica]], FAI&lt;br /&gt;
*[[ConfÃ©dÃ©ration nationale du travail]], CNT-F&lt;br /&gt;
*[[IAA|Internationale ArbeiterInnen Assoziation]], IAA-AIT-IWA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur Gesamtdarstellungen ==&lt;br /&gt;
* Martin Veith: ''Die anarcho-syndikalistische Gewerkschaft'', Bremen 2000[http://www.fau.org/texte/anarcho-syndikalismus/art_021112-163859]&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: PrinzipienerklÃ¤rung des Syndikalismus, Berlin 1919&lt;br /&gt;
* Rudolf Rocker: '''Anarcho-Syndikalismus''', (Orginal in englisch, London 1938). (Druckfassung vom deutschsprachigen Manuskript 1937), Teil 1, fÃ¼r DIN A 5 BroschÃ¼ren als deutsche ErstverÃ¶ffentlichung durch Syndikalismus.tk im Jannuar 2010. 48-Seitige Druckfassung der Kapitel 1 -3. http://klassenkampf.uuuq.com/Rocker%20-%20AS%20Druckfassung1.pdf (Druckfassung Teil 2, DIN A 5 BroschÃ¼ren)  48-Seitige Druckfassung der Kapitel 4 â€“ 6. http://klassenkampf.uuuq.com/Rocker%20-%20AS%20Druckfassung2.pdf&lt;br /&gt;
* Rudolf Rocker: Nationalismus und Kultur, MÃ¼nster 1999&lt;br /&gt;
*&amp;quot;El anarcosindicalismo espanol. Una historia en imagenes&amp;quot; by Colectivo Solidario Confederacion Sindical Solidaridad Obrera, Madrid 2007. 367 pages, ISBN 978-84-611-7337-2; available from http://www.nodo50.org/sobrera/ or http://www.lamalatesta.net (A-Bookshop in Madrid)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Black Flame: The Revolutionary Class Politics of Anarchism and Syndicalism, CounterPower Vol. I&amp;quot; by Michael Schmidt and Lucien van der Walt. [[AK Press]], Oakland 2009. ISBN: 9781904859161. Siehe: [http://www.revolutionbythebook.akpress.org/still-fanning-the-flames-an-interview-with-michael-schmidt-and-lucien-van-der-walt/]&lt;br /&gt;
*[http://www.selfed.org.uk/units/2001/pdfs/binder.pdf A History of Anarcho-syndicalism] by [[Solidarity Federation]] 2nd Edition 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gerhard Aigte: Die Entwicklung der revolutionÃ¤ren syndikalistischen Arbeiterbewegung Deutschlands in der Kriegs- und Nachkriegszeit (1918-1929), Bremen 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* A.G Amsterdam/FAU Bremen (Hg.): Notes From The Class Struggle. Small group workplace organising in present-day Germany and the Netherlands, Amsterdam/Bremen 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* F.Barwich, E.Gerlach, [[A.Lehning]], [[R.Rocker]], [[H.RÃ¼diger]]: Arbeiter-selbstverwaltung-RÃ¤te-Syndikalismus, [[Karin Kramer Verlag]], Berlin 1971. ISBN 3-87956-090-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Franz Barwich]]/Studienkommision der Berliner ArbeiterbÃ¶rsen (1923): 'Das ist Syndikalismus'. Die ArbeiterbÃ¶rsen des Syndikalismus. Reprint, Verlag Edition AV Frankfurt 2005. ISBN 3-936049-38-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hans Manfred Bock: Syndikalismus und Linkskommunismus von 1918 bis 1923 (1969). Darmstadt 1993 ISBN 3-534-12005-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hans JÃ¼rgen Degen]]: Anarchismus in Deutschland 1945 - 1960. Die FÃ¶deration Freiheitlicher Sozialisten, Ulm 2002. ISBN 3-932577-37-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring (Hg.): Abwehrstreik...Proteststreik...Massenstreik? Generalsttreik!. Streiktheorien und -diskussionen innerhalb der deutschen Sozialdemokratie vor 1914. Grundlagen zum Generalstreik mit Ausblick, Lich 2009, 151 S., ISBN: 978-3-86841-019-8 [http://generalstreik.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Anarcho-Syndikalismus in [[OstpreuÃŸen]]! 750 Jahre [[KÃ¶nigsberg]] nicht ohne Anarcho-Syndikalisten!, Bremen 2006.[http://fau-duesseldorf.org/downloads/anarchosyndikalismus-geschichte-dt/Arnarchosyndikalismus.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Aus den TrÃ¼mmern empor! Anarcho-Syndikalismus in WÃ¼rttemberg 1933 bis 1956, in: Martin Veith: Eine Revolution fÃ¼r die Anarchie, Verlag Edition AV, Lich 2009, ISBN 978-3-86841-005-1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Damit in Bayern FrÃ¼hling werde! Die syndikalistische Arbeiterbewegung in SÃ¼dbayern von 1914 bis 1933, [[Verlag Edition AV]], Lich/Hessen. ISBN 978-3-936049-84-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Der Kampf der Kulturen gegen Macht und Staat in der Geschichte der Menschheit. Eine Ausarbeitung zu Rodolf Rockers Werk &amp;quot;Nationalismus und Kultur&amp;quot;, Bremen 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Die Presse der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Deutschland 1918 bis 1933, Edition Syfo 1, Moers 2010, ISBN 978-3-9810846-8-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Kein Befehlen, kein Gehorchen! Die Geschichte der syndikalistisch-anarchistischen Jugend in Deutschland seit 1918. a propos Verlag, Bern 2011. ISBN 978-3-905984-07-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Schwarze Scharen. Anarcho-Syndikalistische Arbeiterwehr (1929-1933), Verlag Edition AV, Lich 2011, ISBN 978-3-86841-054-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Syndicalism and Anarcho-Syndicalism in Germany: An Introduction, trans. by John Carroll, Bremen 2006. [http://as101.subvert.info/archive/display/296/index.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Syndikalismus im 'LÃ¤ndle'. Die FAUD in WÃ¼rttemberg 1918 bis 1933 [[Verlag Edition AV]], Lich/Hessen 2006. ISBN 3-936049-59-9. http://www.syndikalismus-im-laendle.tk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: (FAU-Bremen): ''Syndikalismus, [[kommunistischer Anarchismus]] und [[RÃ¤tekommunismus]], Eine Erwiderung auf die rÃ¤tekommunistische Kritik am &amp;quot;Gewerkschaftsfetischismus&amp;quot; und am kommunistischen Anarchismus Erich MÃ¼hsms, Bremen 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Baden. Eine Textsammlung (SÃ¼dbaden, Freiburg und Heidelberg), Bremen 2007 [http://www.fau.org/texte/historie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): ''Die CNT als Vortrupp des internationalen Anarcho-Syndikalismus.'' Die Spanische Revolution 1936 - Nachbetrachtungen und Biographien (mit BeitrÃ¤gen von [[Theodor Bennek]], Helge DÃ¶hring, [[Fritz Linow]], [[JÃ¼rgen MÃ¼mken]], [[Max Nettlau]], [[Helmut RÃ¼diger]], [[Augustin Souchy]], [[B. Traven]] u.a. Ã¼ber [[Paul Czakon]], [[Carl Einstein]], [[George Orwell]], [[Willi Paul]], [[Carlo Rosselli]]), http://www.edition-av.de, Lich 2006, ISBN 3-936049-69-6 (ab 2007: ISBN 978-3-936049-69-5 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Kurze EinfÃ¼hrung in die Geschichte des Anarcho-Syndikalismus und der FAU-IAA, Bremen 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven, Bremen 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven. ErgÃ¤nzungsband, Bremen 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus und [[RÃ¤terevolution]] in Bremen 1918/19. Mit einem Streifzug Ã¼ber die Gedenkfeierlichkeiten auf dem &amp;quot;Waller Friedhof&amp;quot; bis heute, Bremen 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Freie Arbeiter-Union - IAA/ (Autorenkollektiv): ''Anarcho-Syndikalismus in Deutschland'': Zur Geschichte der [[Freie Vereinigung deutscher Gewerkschaften|Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften]] (1897-1919) und der &amp;quot;Freien Arbeiter Union Deutschlands&amp;quot; (1919-1939). MÃ¼nchen: Selbstverlag, 1986&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Was wollen die Lokalisten? Programm, Ziele und Wege der 'Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften'&amp;quot;. (Original Berlin 1911). Reprint: der BroschÃ¼re bei: FAUMAT/Syndikat A - Medienvertrieb. o.J. (1992), Moers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Internationale&amp;quot; Organ der Internationalen Arbeiter-Assoziation ([[IAA]]). Hrsg. vom Sekretariat der IAA/Red. Augustin Souchy Jg.1-2 (1924-1926). Mit der Fortsetzung: 'Die Internationale. Zeitschrift fÃ¼r revolutionÃ¤re Arbeiterbewegung, Gesellschaftskritik und sozialistischen Neuaufbau'. Hrsg.: von der Freien Arbeiterunion Deutschlands (Anarcho-Syndikalisten)Jg.1-6 Nov.1927-Feb.1933, Berlin.Mit der Fortsetzung: 'Die Internationale. Neue Folge'. Hrsg. vom Sekretariat der IAA. Amsterdam/Stockholm/Paris/Barcelona 1934/1935. Reprint der oben genannten Ausgaben in 4 BÃ¤nden: Topos Verlag, Vaduz/Liechtenstein 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* IWK Heft 4, Dez.1986, 22.Jg.: (Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung): darin: Cornelia Regin: 'Vom Anarchismus der GefÃ¼hls zum Anarchismus der Ãœberzeugung. Ein Beitrag zur Geschichte und Ideologie der anarchistischen und anarcho-syndikalistischen Jugendbewegung in der Weimarer Republik'.(Seite 471 ff.) Historische Kommission zu Berlin, Berlin 1986.ISSN:0046-8428.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* IWK Heft 3, Sept.1989, 25.Jg.: (Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung)darin: Hans Manfred Bock: 'Anarchosyndikalismus in Deutschland. Eine Zwischenbilanz'.(S.293ff.); [[Wolfgang Haug]]: 'Eine Flamme erlischt. Die FAUD (Anarchosyndikalisten) von 1932 bis 1937'. (S.359ff.); Cornelia Regin: 'Hausfrau und Revolution. Die Frauenpolitik der Anarchosyndikalisten in der Weimarer Republik'. (S.379ff.) Berlin 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ulrich Klan, [[Dieter Nelles]]: ''&amp;quot;Es lebt noch eine Flamme&amp;quot;'' : Rheinische Anarcho-Syndikalisten/-innen in der Weimarer Republik und im Faschismus. Grafenau-DÃ¶ffingen [[Trotzdem Verlag]], 1990. 380 Seiten. ISBN 3-922209-72-6 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dirk H.MÃ¼ller: Gewerkschaftliche Versammlungsdemokratie und Arbeiterdeligierte vor 1918. Colloqium Verlag, Berlin 1985. darin Kapitel 6, Seite 140ff.:'Die Lokalisten zwischen Sozialdemokratie und Syndikalismus'. ISBN 3-7678-0650-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[JÃ¼rgen MÃ¼mken]]: Anarchosyndikalismus an der Fulda. Die FAUD in Kassel und im Widerstand gegen Nationalsozialismus und Faschismus mit einer Einleitung von Helge DÃ¶hring, Verlag Edition AV, Frankfurt am Main 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Horst Stowasser]]: &amp;quot;Das hoffnungsvolle Stiefkind: Anarchismus in Deutschland&amp;quot;, in: 'Freiheit Pur. Die Idee der Anarchie, Geschichte und Zukunft', Seite 314 ff. Eichborn Verl. Frankfurt 1995. ISBN 3-8218-0448-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* R. Theissen/P. Walter/J. Wilhelms: Anarchosyndikalistischer Widerstand an Rhein und Ruhr. (AntiautoritÃ¤re Arbeiterbewegung im Widerstand Bd.1.) Meppen 1980.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Marcel van der Linden/Wayne Thorpe: 'Aufstieg und Niedergang des revolutionÃ¤ren Syndikalismus', in: &amp;quot;1999&amp;quot; Zeitschrift fÃ¼r Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts. 3/1990 Hamburg. S.9-38 und als Separatdruck/BroschÃ¼re 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Martin Veith: Eine Revolution fÃ¼r die Anarchie. Zur Geschichte der Anarcho-Syndikalistischen Jugend (ASJ) im GroÃŸraum Stuttgart 1990-1993, Verlag Edition AV, Lich 2009, ISBN 978-3-86841-005-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Angela Vogel: Der deutsche Anarcho-Syndikalismus. Genese und Theorie einer vergessenen Bewegung, Berlin 1977&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur jÃ¼ngere Geschichte ab ca. 1970 bis zur Gegenwart==&lt;br /&gt;
* [[FAU]]-Bremen (Hg.): Klassenkampf im WeltmaÃŸstab, aus der Reihe: Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven, Bremen 2006.&lt;br /&gt;
* FAU-Frankfurt/M.: Organisationshandbuch Syndikate. Grundlagen zum Aufbau von FAU-Syndikaten, Moers 2007&lt;br /&gt;
* FAU-PrinzipienerklÃ¤rung [http://www.fau.org/artikel/pdf/prinzipienerklaerung_web-2006]&lt;br /&gt;
* FAU-Statuten [http://www.fau.org/artikel/pdf/statuten-der-fau_2005]&lt;br /&gt;
* [[Horst Stowasser]]: &amp;quot;Anti-Aging fÃ¼r die Anarchie? Das libertÃ¤re Barcelona und seine anarchistischen Gewerkschaften, 70 Jahre nach der spanischen Revolution. Eine Reportage&amp;quot;. Verlag Edition AV, Lich/Hessen 2007. ISBN 978-3-936049-72-5.&lt;br /&gt;
* FAU. Die ersten 30 Jahre (1977-2007), erschienen bei [[Syndikat-A]], ISBN 978-3-86841-004-4. (Inhalt: Kapitel I - Der Anarchosyndikalismus in der BRD im Vorfeld der GrÃ¼ndung der FAU | Kapitel II - Konsolidierung der FAU in den 1980er Jahren. | Kapitel III - Gewerkschaft oder Propagandaorganisation? Die FAU in den 1990er Jahren. | Kapitel IV - Die Entwicklung seit 2000 und die FAU heute | Kapitel V - Die IAA und ihre deutsche Sektion FAU. | Kapitel VI - 100 Jahre Syndikalismus in Deutschland von 1878 bis 1978 | Anhang. 256 Seiten, mehr als 300 Fotos und Dokumente).&lt;br /&gt;
* FAU-Moers: Etwas besseres als den Betriebsratâ€¦ (Eine Kritik der BetriebsrÃ¤te)http://www.labournet.de/diskussion/gewerkschaft/betrvg/faumoers.html&lt;br /&gt;
* Noam Chomsky: Die heutige Relevanz des Anarchosyndikalismus (Interview), in: 'Sprache und Politik', Philo-Verlag, Berlin/Bodenheim b. Mainz 1999. ISBN 3-8257-0123-9. englische Version&lt;br /&gt;
* Wolfgang Haug: Die Umstrukturierung der Arbeit - die Renaissance einer neuen Klassenkampftheorie?, in: Anarchismus heute, Hg.:Hans JÃ¼rgen Degen, Seite 56-70. BÃ¶sdorf 1991.&lt;br /&gt;
* Bernd DrÃ¼cke (Hg.): ja! Anarchismus. Gelebte Utopie im 21. Jahrhundert. Interviews und GesprÃ¤che, [[Karin Kramer Verlag]], Berlin 2006, ISBN 3-87956-307-1 (Der Band enthÃ¤lt Interviews mit 24 AnarchistInnen, darunter die FAU-Mitglieder Horst Stowasser, Michael Halfbrodt, Ralf Burnicki, Mona Grosche und Torsten Bewernitz)&lt;br /&gt;
* Thersites: RevolutionÃ¤re Gewerkschaftsarbeit. Theoretische, praktische und arbeitsrechtliche Grundlagen&amp;quot;. Syndikat A, Moers 1997.&lt;br /&gt;
* FAU-MÃ¼nster (Hg.): Globalisierung und Widerstand o.J.(2002) Moers.&lt;br /&gt;
* BeltrÃ¡n Roca Martinez: &amp;quot;Renaissance des Anarcho-Syndikalismus. Eine Untersuchung am Beispiel der CNT Sevilla&amp;quot;. [[Syndikat A]] Medienvertrieb, Moers, 2007. [BroschÃ¼re Nr.38].&lt;br /&gt;
* [http://www.brightonactivist.net/node/1533 Anarcho-syndicalism in the 21st Century. Strategy and Struggle], [[Solidarity Federation]] Brighton, January 2009.&lt;br /&gt;
*[[Vadim Damier]]: &amp;quot;Anarcho-syndicalismin the 20th Century&amp;quot;, Black Cat Press, Edmonton/Kanada 2009.ISBN:978-0-9737827-6-9. (236 Seiten). siehe:[http://beyondresistance.wordpress.com/2009/12/22/new-book-on-anarcho-syndicalism/ ]&lt;br /&gt;
*[[Direkte Aktion (Zeitung)]], Zeitung der FAU-IAA, alle zwei Monate neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Film - Anarcho-Syndikalismus in der Praxis==&lt;br /&gt;
* [[Vivir la utopÃ­a]]-Die Utopie leben. Der Anarchismus in Spanien. Film ca 96 Min.&lt;br /&gt;
* [[Die Utopie leben (Film)]], mit direkten links zum Film in deutscher Sprache in 10 Teilen via youtube.&lt;br /&gt;
* [[Anarcho-Syndikalismus in SÃ¶mmerda (Doku)]], ca.: 30 min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://syndikalismus.wordpress.com/ Webportal und Infoseite mit Diskussionsforum zu Anarchosyndikalismus/Syndikalismus]&lt;br /&gt;
* [http://www.fau.org FAU] Gewerkschaft Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter Union&lt;br /&gt;
* [http://www.anarchismus.at/txt2/syndikalismus.htm Was ist Anarchosyndikalismus?]&lt;br /&gt;
* [http://klassenkampf.uuuq.com/asf.htm Anarchosyndikalistische Flugschriftenreihe]&lt;br /&gt;
* [http://www.faubern.ch FAU Bern (CH)]&lt;br /&gt;
* [http://www.koopera.ch koopera (CH)] - Aktionszeitung der Unia Jugend&lt;br /&gt;
* [http://www.fau.org/ueber_uns/faltblatt_2004_k4.pdf Originaltext zum Anarchosyndikalismus/FAU] (PDF)&lt;br /&gt;
* [http://www.iwa-ait.org IAA] Die Internationale ArbeiterInnen-Organisation - Anarchosyndikalistische Internationale&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikat-a.de Syndikat A] Anarchosyndikalistischer Medienvertrieb und Verlag&lt;br /&gt;
* [http://www.anarchosyndikat.de anarchosyndikat.de] Anarchosyndikalistisches Blog mit aktuellen Nachrichten von der Klassenfront.&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikal.info SyndiKal] Taschenkalender fÃ¼r das Ende der Lohnarbeit&lt;br /&gt;
* [http://www.bibliothekderfreien.de/texte/perspektiven-des-anarchosyndikalismus.html Perspektiven des Anarchosyndikalismus]&lt;br /&gt;
* [http://anarchosyndikalismus.wordpress.com/ Anarchosyndikalistischer blog aus Ã–sterreich]&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info syndikalismusforschung.info] Das Informationsportal zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
* [http://anarchosyndikalismus.org anarchosyndikalismus.org] Informationen von anarchosyndikalistischen Gruppen und Initiativen &lt;br /&gt;
* [http://www.anarchosyndicalism.net/index.php  Anarchosyndicalism 101] Datenbank, englisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anarcho-syndikalistische Gewerkschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglieder der [http://www.iwa-ait.org IAA]:&lt;br /&gt;
[http://www.fau.org FAU-IAA] (Deutschland, Schweiz) - [http://cnt.es CNT-IAA] (Spanien, Frankreich) - [http://fora-ait.com.ar/blog F.O.R.A-IAA] (Argentinien) - [http://cob-ait.net COB-IAA] (Brasilien) - ASN (Griechenland) - [http://www.kras.fatal.ru KRAS-IAA] (Israel/PalÃ¤stina, Russland) - [http://www.usi-ait.org USI-IAA] (Italien) - WI/AF (Polen) - [http://www.inicijativa.org ASI-IAA], IAS (beide Serbien) - [http://www.priamaakcia.sk Priama akcia] (Slowakei) - [http://www.solfed.org.uk Solidarity Federation] (GroÃŸbritannien) - Awareness League (Nigeria) - [http://www.cnt-ait-fr.org CNT-IAA] (Frankreich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freunde der IAA:&lt;br /&gt;
Amigos de la AIT (Kolumbien) - ASF (Australien) - Germinal (Chile)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anarcho-)Syndikalistische Gewerkschaften auÃŸerhalb der IAA: - CNT-Vignoles (Frankreich) - Solidariad Obrera (Chile) - Rasam (Weissrussland) - Organize! (Irland) - SAC (Schweden) - USI (Rom/Italien) - CGT (Spanien) - Allgemeines Syndikat Wien (Ã–sterreich) - FAUD (historisch) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarchismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarcho-Syndikalismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[lt:Anarcho sindikalizmas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[el:Î‘Î½Î±ÏÏ‡Î¿ÏƒÏ…Î½Î´Î¹ÎºÎ±Î»Î¹ÏƒÎ¼ÏŒÏ‚]]&lt;br /&gt;
[[en:anarcho-syndicalism]]&lt;br /&gt;
[[eo:Anarki-sindikatismo]]&lt;br /&gt;
[[es:Anarcosindicalismo]]&lt;br /&gt;
[[fr:Anarcho-syndicalisme]]&lt;br /&gt;
[[he:×× ×¨×›×•-×¡×™× ×“×™×§×œ×™×–×]]&lt;br /&gt;
[[hr:anarho-sindikalizam]]&lt;br /&gt;
[[it:Anarco-sindacalismo]]&lt;br /&gt;
[[ja:ã‚¢ãƒŠãƒ«ã‚³ã‚µãƒ³ãƒ‡ã‚£ã‚«ãƒªã‚¹ãƒ ]]&lt;br /&gt;
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[[lv:anarho-sindikÄlisms]]&lt;br /&gt;
[[nl:anarchosyndicalisme]]&lt;br /&gt;
[[pl:Anarchosyndykalizm]]&lt;br /&gt;
[[pt:anarco-sindicalismo]]&lt;br /&gt;
[[ro:Anarho-sindicalism]]&lt;br /&gt;
[[sv:Anarkosyndikalism]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Syndikalistisch_Anarchistische_Jugend_Deutschlands&amp;diff=58115</id>
		<title>Syndikalistisch Anarchistische Jugend Deutschlands</title>
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				<updated>2011-12-13T11:45:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Syndikalistische Anarchistische Jugend Deutschlands''' (SAJD) war eine [[Anarcho-Syndikalismus|anarcho-syndikalistische]] JugendfÃ¶deration, von 1922 bis 1933, mit ca. 3.000 Mitgliedern in 120 Ortsgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entstanden war die SAJD 1920 aus der Abspaltung des [[FAUD]]- nahen FlÃ¼gels der &amp;quot;[[Freien Jugend]]&amp;quot;, deren Kopf [[Ernst Friedrich]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem 14. Jahreskongress der [[FAUD]] im Jahre 1922 wurde die SAJD, welche die Prinzipien der FAUD, wie auch der [[FÃ¶deration Kommunistischer Anarchisten Deutschlands]] (FKAD) gleichermaÃŸen akzeptierte, als unabhÃ¤ngige Jugendorganisation anerkannt. Offen war sie auch fÃ¼r Jugendliche, die der [[Unionismus|unionistischen]] [[AAU-E]] nahestanden. FAUD und SAJD waren von Anfang an eng miteinander verbunden. So waren viele Eltern selbst in der FAUD aktiv und die meisten Jugendlichen in der SAJD wurden spÃ¤ter (fÃ¼hrende) Mitglieder der FAUD, oder waren es bereits. Dazu zÃ¤hlten beispielsweise [[Helmut RÃ¼diger]], [[Reinhold Busch]] (Berlin) oder [[Karl Preiss]] (Ulm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ã„hnlich der FAUD war die SAJD fÃ¶deralistisch organisiert.&lt;br /&gt;
Organe der SAJD waren die Zeitschriften &amp;quot;[[Die junge Menschheit]]&amp;quot; und â€ž[[Junge Anarchisten]]â€œ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Zuge des aufkommenden [[Nationalsozialismus]] an vielen Orten gegrÃ¼ndete anarcho-syndikalistische Organisation &amp;quot;[[Die Schwarzen Scharen|Schwarze Scharen]]&amp;quot; ging im Wesentlichen auf die Initiative vom Mitgliedern der SAJD zurÃ¼ck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1990er Jahre knÃ¼pfte die [[Anarcho-Syndikalistische Jugend]] (ASJ) im GroÃŸraum Stuttgart in vielen Punkten an die AktivitÃ¤ten der SAJD an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Kein Befehlen, kein Gehorchen! Die Geschichte der syndikalistisch-anarchistischen Jugend in Deutschland seit 1918. a propos Verlag, Bern 2011. ISBN 978-3-905984-07-1&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Die Presse der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Deutschland 1918 bis 1933 - Seiten 60-68, Edition Syfo 1, Moers 2010, ISBN 978-3-9810846-8-9&lt;br /&gt;
* Ulrich Linse: Die anarchistische und anarcho-syndikalistische Jugendbewegung 1918-1933. Zur Geschichte und Ideologie der anarchistischen, syndikalistischen und unionistischen Kinder- und Jugendorganisationen, Frankfurt/M. 1976&lt;br /&gt;
* Martin Veith: Eine Revolution fÃ¼r die Anarchie. Zur Geschichte der Anarcho-Syndikalistischen Jugend (ASJ) im GroÃŸraum Stuttgart 1990-1993, Verlag Edition AV, Lich 2009, ISBN 978-3-86841-005-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Anarcho-Syndikalismus]], [[FAU]], [[FAUD]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Junge Anarchisten&amp;quot;, Zeitschrift der SAJD, Eintrag in der 'DadA/Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus' [http://www.free.de/dada/dada-p/P0001599.HTM]&lt;br /&gt;
*[http://projekte.free.de/schwarze-katze/texte/as16.html Die SAJD in Wuppertal]&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info syndikalismusforschung.info] Das Informationsportal zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarchosyndikalistische Organisationen und Initiativen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAUD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Hans_J%C3%83%C2%BCrgen_Degen&amp;diff=56884</id>
		<title>Hans JÃ¼rgen Degen</title>
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				<updated>2011-05-15T07:32:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* ausgewählte Werke */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Hans JÃ¼rgen Degen''' ist Publizist und Buchautor. Nach dem AHDE fÃ¼hrte er den OPPO-Verlag, der jetzt von Rolf Raasch geleitet wird. Neben Grundlagentexten wie &amp;quot;Tu was Du willst&amp;quot; (1987) oder dem &amp;quot;Lexikon der Anarchie&amp;quot; (1998) hat er auch immer wieder versucht aktuellere Diskussionen wie z. B. in Anarchismus heute (1991) oder Die richtige Idee fÃ¼r eine falsche Welt? (2002) anzuregen.&lt;br /&gt;
Zudem forschte er zum organisierten deutschem Anarchismus nach dem 2. Weltkrieg (2006) http://www.graswurzel.net/272/lb-ffs.shtml und verlegte mehrere Schriften des Nachkriegs-Syndikalisten [[Helmut RÃ¼diger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Altanarchismus teilt er antimarxistische Auffassungen, die ihn in Widerspruch zu den stÃ¤rker marxistisch beeinflussten StrÃ¶mungen innerhalb der Anarchismen treten lassen bzw. zu den AnarchistInnen, die den Erfolg ihrer Politik am Lob der â€žLinkenâ€œ messen. Diese vermag seines Erachtens nach nur noch in Herrschaftskategorien zu denken (1990, S. 9), was er auch in seinen DiskussionsbeitrÃ¤gen in der Anarchopedia deutlich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heftige Kontroverse lÃ¶ste die BroschÃ¼re â€žDenkÂ´ ich an Deutschlandâ€œ aus. In dieser kritisiert Degen das VerhÃ¤ltnis der Westlinken zur DDR. Er versucht dabei den Begriff Nation im libertÃ¤ren Sinne zu interpretieren: â€žIst es nicht Ã¼berlegenswert, Â´NationÂ´als etwas Â´verbindendes, historisch gewachsenes zwischen MenschenÂ´ mit gleichen Traditionen (Gustav Landauer) anzusehen?â€œ (1990, S. 12). Auch wenn er klarstellt, dass er mit Nation kein staatliches Gebilde in den Grenzen der BRD versteht, sondern eine FÃ¶deration der organisch gewachsenen Regionen (1990, S. 15), fÃ¼hrte dieser Versuch einer libertÃ¤ren Begriffsbestimmung von Nation zu heftigen Reaktionen innerhalb der Anarcha/o-Szene. Seine KritikerInnen bestritten, dass der Begriff Nation im freiheitlichen Sinne gedeutet werden kÃ¶nne, weil eine Nation immer staatliche SouverÃ¤nitÃ¤t voraussetze. Degen selber hat sich nie als National-Anarchist bezeichnet. Auch sind keinerlei organisatorische Verbindungen zu rechten Kreisen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*''&amp;quot;Der Anarchismus als gesellschaftspolitische Perspektive ist bei uns an seinem Ende angekommen. Viel hat er von seinem libertÃ¤ren Gehalt verloren. Auch ist er Spielwiese von 'Gescheiterten' geworden. Anarchismus ist fast nur noch ein historisches Relikt. Er ist nicht mehr Lebensentwurf und -haltung, nicht mehr selbststÃ¤ndiges konzeptionelles Denken und Verwirklichen.&amp;quot; (Die richtige Idee fÃ¼r eine falsche Welt? Perspektiven der Anarchie, S. 121)'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ausgewÃ¤hlte Werke==&lt;br /&gt;
*RÃ¼diger, Helmut: â€žFÃ¶deralismus. Beitrag zur Geschichte der Freiheit.â€œ, Ahde-Verlag GmbH, Berlin 1979.&lt;br /&gt;
*Degen (Hg): â€žTu was Du willst. Anarchismus â€“ Grundlagentexte zur Theorie und Praxisâ€œ, Verlag Schwarzer Nachtschatten Karlheinz Schreieck, Berlin 1987. (Als Anthologie sehr zu Empfehlen!)&lt;br /&gt;
*Degen; â€žWir wollen keine Sklaven seinâ€¦ Der Aufstand des 17. Juni 1953â€œ, Libertad Verlag, Berlin 1988.&lt;br /&gt;
*Degen; SchmÃ¼ck, Jochen; Raasch, Rolf, Friedemann, Seidel; Bougarel, Xavier: â€žDenkÂ´ ich an Deutschland. BeitrÃ¤ge zu einer libertÃ¤ren Positionsbestimmung.â€œ Verlaug Klaus Guhl, Berlin 1990.&lt;br /&gt;
*Degen (Hg):''Anarchismus heute. Positionen.'', Verlag Scharzer Nachtschatten Karlheinz Schreieck, BÃ¶sdorf 1991 mit BeitrÃ¤gen von Wolfram Beyer, Uwe Timm, Wolfgang Haug, Gunar Seitz, Friederike Kamann, Ulrich Klemm, Herby Sachs und Ulrich BrÃ¶ckling&lt;br /&gt;
*RÃ¼diger, Helmut: â€žDer Sozialismus wird frei seinâ€œ, Oppo-Verlag, Berlin 1991.&lt;br /&gt;
*Degen (Hg): â€žVoraussetzungen des Anarchismusâ€œ, [[OPPO Verlag]], Berlin 1996.&lt;br /&gt;
*Degen (Hg): â€ž[[Lexikon der Anarchie]]â€œ, Verlag Schwarzer Nachtschatten Karlheinz Schreieck, PlÃ¶n 1998.&lt;br /&gt;
*Degen und Raasch, Rolf (Hg): â€žDie richtige Idee fÃ¼r eine falsche Welt? Perspektiven der Anarchieâ€œ; Oppo Verlag, Berlin 2002.&lt;br /&gt;
*Degen: â€žAnarchismus in Deutschland 1945-1960. Die FÃ¶deration Freiheitlicher Sozialisten.â€œ, Verlag Klemm &amp;amp; OelschlÃ¤ger, Ulm 2002.&lt;br /&gt;
*Degen, H. J. und Knoblauch, Jochen: ''Anarchismus. Eine EinfÃ¼hrung''; Schmetterling Verlag GmbH, Stuttgart 2006.&lt;br /&gt;
*Degen, Hans JÃ¼rgen / Knoblauch, Jochen (Hg.): &amp;quot;Anarchismus 2.0&amp;quot; Schmetterling Verlag, www.theorie.org Reihe, 2009. ISBN 978-3-89657-052-9&lt;br /&gt;
*Degen: &amp;quot;Die Wiederkehr der Anarchisten. Anarchistische Versuche 1945-1970&amp;quot;, [[Verlag Edition AV]], Lich 2009, ISBN 978-3-86841-015-0&lt;br /&gt;
*Degen: &amp;quot;...den rostigen Tod einer Maschine.&amp;quot; Vom Unfug des Staates, Reihe Subversiv 1, Verlag Edition AV, Lich 2011, ISBN 978-3-86841-049-5&lt;br /&gt;
*Degen: &amp;quot;Das Paradis ist offen.&amp;quot; Ãœber das Elend des Individuums, Reihe Subversiv 2, Verlag Edition AV, Lich 2011, ISBN 978-3-86841-048-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Hans_Schmitz_Junior&amp;diff=56874</id>
		<title>Hans Schmitz Junior</title>
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				<updated>2011-05-12T11:49:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Hansschmitzjunior.jpg|frame|left|Hans Schmitz auf einer Veranstaltung in Leverkusen]]&lt;br /&gt;
'''Hans Schmitz Junior''' (geb. 1914 [[Wuppertal]]) Sohn von [[Hans Schmitz Senior]] war ein Aktivist der Syndikalistischen Jugendbewegung [[SAJD]], der [[FAUD]] und den [[Schwarze Scharen|Schwarzen Scharen]] und war bis zu seinem Tode am 22.03.2007 Mitglied der [[FAU]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans wurde in eine [[Anarchosyndikalismus|anarchosyndikalistische]] Familie geboren. Sein Vater [[Hans Schmitz Senior]] war fÃ¼hrender Aktivist der FAUD im Rheinland, seine Mutter war u.a. in der syndikalistischen Frauenbewegung tÃ¤tig und fÃ¼hrte Abtreibungen zuhause durch.&lt;br /&gt;
Schon frÃ¼h engagierte er sich in der anarchistischen und syndikalistischen Bewegung. Als Kind/Jugendlicher war er Mitglied bei der [[Freie Jugend MorgenrÃ¶te]], der [[SAJD]] und spÃ¤ter der FAUD und den Schwarzen Scharen, einer militanten anarchistischen Anti-Nazi Organisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der MachtÃ¼bernahme Hitlers lÃ¶sten sich die anarchosyndikalistischen Organisationen auf, so auch die SAJD in Wuppertal. Dennoch wurde im Untergrund weiterhin gegen die Nazis gekÃ¤mpft. Einer der wichtigsten Funktionen der verdeckten Strukturen war es, gesuchte politische FlÃ¼chtline Ã¼ber die Grenzen zu helfen. Hans Schmitz fungierte hier als Fahrradkurier, getarnt als Radsportler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 lernte Hans Schmitz bei einer SchlÃ¤gerei mit der HJ seine spÃ¤tere Ehefrau kennen, die zu den &amp;quot;DÃ¼ssel-Piraten&amp;quot; gehÃ¶rte, die Hans und seinen FreundInnen zur Hilfe eilten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1937 wurde auch Hans Schmitz im Zuge einer Verhaftungswelle am Arbeitsplatz von der Gestapo besucht. Er war vorgewarnt, daher konnte die Gestapo keinerlei Indizien fÃ¼r antifaschistische BetÃ¤tigungen finden. So wurde er zu â€žnurâ€œ zwei Jahren GefÃ¤ngnis verurteilt und hatte mehr GlÃ¼ck als viele seiner anarchosyndikalistischen GenossInnen, die in den folgenden Massenprozessen verurteilt wurden. Nach seiner Entlassung galt er als wehrunwÃ¼rdig, was ihm gerade recht kam. Auch im Widerstand wurde er wieder aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die WehrunwÃ¼rdigkeit hielt zu seinem Leidwesen nicht lange vor. Als er 1942 heiratete, sorgte der Arbeitgeber seiner Ehefrau dafÃ¼r, daÃŸ er seine WehrwÃ¼rdigkeit wiedererhielt, damit die Ehefrau weiter in seinem kriegsrelevanten Betrieb in DÃ¼sseldorf arbeiten konnte, anstatt zu ihrem Ehemann nach Wuppertal zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Schmitz gehÃ¶rte nun also zur Wehrmacht. Widerstand in der Wehrmacht war sicherlich ein schwieriges Unterfangen, jedoch im bescheidenen MaÃŸe mÃ¶glich: Neben â€žFeindsenderâ€œ hÃ¶ren und â€žmÃ¶glichst weit von der Front bleibenâ€œ gehÃ¶rten SelbstverstÃ¼mmelung fÃ¼r Hans ebenso zum Widerstand und Ãœberleben wie Sabotage am KriegsgerÃ¤t. Als Helfer des Waffenmeisters hatte er gegen Ende des Krieges Dienst an einer Flak-Batterie (vier Flak-GeschÃ¼tze). FÃ¼r jedes abgeschossene Flugzeug bekamen die Mannschaften je einen Ring an ihre Flak. Hans sabotierte geschickt die Flak, so dass es zu seiner Zeit an â€žseiner Batterieâ€œ nicht einen einzigen Abschuss gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Kriegsende befand Hans Schmitz sich in Holland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum zurÃ¼ckgekehrt wurde Hans Mitglied der [[FÃ¶deration freiheitlicher Sozialisten]], der Nachfolgeorganisation der FAUD. Dort machte er die frustrierende Erfahrung, dass die wenigen Ã¼berlebenden GenossInnen oft nichts mehr mit der Bewegung zu tun haben wollten. Viele waren kÃ¶rperlich und emotional gebrochen worden und starben in den ersten Jahren nach dem Krieg. Trotzdem machte er weiter, und in den 1990er Jahren war er Mitglied der DÃ¼sseldorfer Ortsgruppe der FAU. Direkt nach dem Krieg organisierte er in den &amp;quot;Hungerwintern&amp;quot; einen wilden Streik, der prompt Wirkung zeigte. Es gab nun auf Firmenkosten fÃ¼r jeden Arbeiter eine Stulle in der Pause und das &amp;quot;Recht&amp;quot; sich eine Heizung (in der Werkshalle) bauen zu dÃ¼rfen. NatÃ¼rlich gabâ€™s auch direkt ein &amp;quot;GesprÃ¤ch&amp;quot; beim Boss, der nur eine kurze Zukunft in dem Betrieb vorhersagte. Hans blieb bis zur Rente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Schmitz starb am 22.03.2007 im Alter von 92 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Schmitz: &amp;quot;Umsonst is dat nie&amp;quot;. Widerstands-Erinnerungen eines Anarchosyndikalisten, [[edition wahler]], Grafenau 2004&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Schwarze Scharen. Anarcho-Syndikalistische Arbeiterwehr (1929-1933), [[Verlag Edition AV]], Lich 2011, ISBN 978-3-86841-054-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.fau.org/ortsgruppen/duesseldorf/art_040415-175703 Umsonst is dat nie - Gelebtes Leben oder Sehnsucht nach] - Hans Schmitz zum 90. Geburtstag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AnarchistInnen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarcho-SyndikalistInnen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Willi_Paul&amp;diff=56873</id>
		<title>Willi Paul</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Willi_Paul&amp;diff=56873"/>
				<updated>2011-05-12T11:38:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Willi Paul wurde am 1. Juli 1897 in GÃ¶ttingen geboren und verstarb am 27. April 1979 in Kassel. Er war Mitglied in [[Freie Arbeiter Union Deutschlands|Freien Arbeiter Union Deutschlands]] (FAUD)und aktiv in der [[FÃ¶deration Kommunistischer Anarchisten Deutschlands]] (FKAD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Jugend war er in einer Erziehungsanstalt und machte anschlieÃŸend eine Tischlerlehre, arbeitete danach als Hilfs- und Metallarbeiter, von 1916-1918 war er Soldat im Ersten Weltkrieg und wurde verwundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg schloss er sich in Kassel zunÃ¤chst der USPD an, dann Spartakus-Gruppe. Nach dem ein Teil der Spartakus-Gruppe sich der [[Kommunistische Arbeiterpartei Deutschlands|Kommunistischen Arbeiter-Partei Deutschlands]] anschloss, grÃ¼ndete Willi Paul mit anderen im Jahre 1920 die Kasseler Ortsgruppe der FAUD und war fortan ihr fÃ¼hrender Kopf. Anfang der 1930er grÃ¼ndete er die antifaschistische Wehrorganisation der â€ž[[Die Schwarzen Scharen|Schwarzen Scharen]]â€œ in Kassel. Willi Paul und die Kasseler-Genossinnen gaben folgende Zeitungen heraus: â€ž[[Die Schwarze Horde]]â€œ und â€ž[[Die proletarische Front - Organ der antifaschistischen Wehrorganisation Schwarze Scharen]]â€œ. Willi Paul war gegen Ende der Weimarer Republik aktiv in der Erwerbslosenbewegung, in der die kleine Gruppe der Kasseler FAUD Ã¼ber einigen Einfluss verfÃ¼gte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1933 war er aktiv gegen das NS-Regime und befand sich vom 14.10.1933 bis zum 9.11.1933 in â€žSchutzhaftâ€œ. Im Untergrund stellte Willi Paul mit den anderen KasselerInnen die Zeitungen â€ž[[Die Internationale: Zeitung zum 1. Mai 1933]]â€œ, â€ž[[Die Kommenden]]â€œ und â€ž[[Internationaler Sozialismus]]â€œ her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im MÃ¤rz 1937 floh er in die Niederlande und brach im April Richtung Spanien auf. Dort wurde er Mitglied der [[DAS]]-Gruppe in [[Barcelona]], kÃ¤mpfte 1937 bis 1938 in der syndikalistischen 28. Division im spanischen BÃ¼rgerInnenkrieg. Im Jahre 1938 ging er von Spanien wieder in die Niederlande und lebte dort bis zu seiner Verhaftung 13.3.1939 illegal. Nach einem halben Jahr Haft wurde er nach Belgien ausgewiesen. Dort wurde Willi Paul am 10. Mai 1940 mit dem Beginn der â€žWestoffensiveâ€œ der deutschen Wehrmacht verhaftet und nach SÃ¼dfrankreich abgeschoben. In SÃ¼dfrankreich war er vom 10.5.1940 bis zum 17.5.1942 in den Internierungslagern in St. Cyprien, [[Gurs]] und Le Vernet. Vom Vichy-Regime wurde er im Mai 1942 an die Gestapo ausgeliefert. In einem vor dem Strafsenat des Oberlandesgerichts in Kassel wurde er am 3.11.1942 zu 6 Jahren Zuchthaus verurteilt. Er musste seine Strafe nicht komplett absitzen da am 11.7.1943 zum Strafbattalion 999 musste und kurz vor Kriegsende am 25.3.45 in us-amerikanischer Kriegsgefangenschaft kam, aus der im Februar 1946 entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Befreiung vom Nationalsozialismus beteiligte er sich 1947 mit anderen ehemaligen FAUDlerInnen an der GrÃ¼ndung der [[FÃ¶deration freiheitlicher Sozialisten|&amp;quot;FÃ¶deration Freiheitlicher Sozialisten&amp;quot;]] (FFS) als FAUD-Nachfolgeorganisation. Willi Paul blieb bis zu seinem Tod der anarchistischen Bewegung verbunden. In den 70er Jahren schrieb er fÃ¼r die anarchistischen Zeitschriften [[neues beginnen]], [[Zeitgeist]] und [[Akratie]] Im Jahre 1978 reist er mit seiner Frau und [[Fred SchrÃ¶der]] â€“ einen ehemaligen FAUD-Genosse aus Kassel, der im schwedischen Exil geblieben war - nach Barcelona, um GenossInnen aus der CNT zu besuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Schwarze Scharen. Anarcho-Syndikalistische Arbeiterwehr (1929-1933), [[Verlag Edition AV]], Lich 2011, ISBN 978-3-86841-054-9&lt;br /&gt;
*  [[JÃ¼rgen MÃ¼mken]]: Anarchosyndikalismus an der Fulda. Die FAUD in Kassel und im Widerstand gegen Nationalsozialismus und Faschismus mit einer Einleitung von Helge DÃ¶hring, Verlag Edition AV, Frankfurt am Main 2005&lt;br /&gt;
* JÃ¼rgen MÃ¼mken:  [http://www.anarchismus.at/txt5/muemken54.htm Im Kampf gegen Hitler und Franco] - Zum 25. Todestag des SpanienkÃ¤mpfers Willi Paul&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AnarchistInnen (20. Jh.)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarcho-SyndikalistInnen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Die_Schwarzen_Scharen&amp;diff=56872</id>
		<title>Die Schwarzen Scharen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Die_Schwarzen_Scharen&amp;diff=56872"/>
				<updated>2011-05-12T11:36:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die 'Schwarzen Scharen': Der militante Widerstand der AnarchosyndikalistInnen gegen den entstehenden Nationalsozialismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Konsolidierung der NSDAP reagierte die [[Freie Arbeiter Union Deutschlands|FAUD(AS)]] im Herbst 1932 mit der Herausgabe einer BroschÃ¼re, in der eindringlich vor einer &amp;quot;Ã¼berflÃ¼ssigen Soldatenspielerei&amp;quot; und vor &amp;quot;unnÃ¶tigen bewaffneten Aktionen&amp;quot; in der &amp;quot;BekÃ¤mpfung der SA&amp;quot; gewarnt wird.&amp;lt;ref&amp;gt; H. W. Gerhard, (d. i. G. Wartenberg), Ãœber Hildburghausen ins dritte Reich!, Nationalsozialismus und Arbeiterklasse, Berlin 1932. Reprint Berlin 1981, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Gerhard Wartenberg]], der die Schrift im Auftrag der Berliner GeschÃ¤ftskommission verfaÃŸt hatte, richtete seine Kritik zwar insbesondere an die Adresse der KPD, er kritisierte aber darÃ¼ber hinaus jede Form der &amp;quot;Zersplitterung&amp;quot; einer einheitlichen antifaschistischen Linie durch die &amp;quot;Sonderinteressen&amp;quot; parteipolitischer oder paramilitÃ¤rischer Gruppierungen. In der Betonung des Â»KlassencharaktersÂ« unterscheidet sich Wartenbergs Interpretation des Nationalsozialismus als soziales PhÃ¤nomen nicht wesentlich von der damaligen marxistischen Faschismusanalyse: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir kÃ¶nnen [ . . ] den Nationalsozialismus bezeichnen als eine unklare Bewegung hauptsÃ¤chlich der Mittelschichten in Stadt und Land, die aus der schlechten wirtschaftlichen Lage geboren wurde und von den groÃŸkapitalistischen Drahtziehern zum Kampfe gegen das Proletariat, gegen Demokratie und Internationalismus miÃŸbraucht wird.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Ebd., S. 26. Diese EinschÃ¤tzung entspricht jedoch nicht einer generellen Typisierung des Nationalsozialismus in der FAUD. Rudolf Rockers Definition ging dahin, den Nationalsozialismus als die Ã¼bersteigerte Form eines Nationalismus und folglich als Ausdruck des Kulturabstiegs einzustufen. Helmut RÃ¼diger fÃ¼hrte die nationalsozialistische Einstellung der BevÃ¶lkerung auf ihre militaristische Erziehung zurÃ¼ck und stellte den Nationalsozialismus Ã¼berdies in die imperialistische Tradition des Kaiserreichs. Vgl. die BeitrÃ¤ge von H. RÃ¼diger und R. Rocker in: 'Die Internationale'. Neue Folge, 1. Jg. (1934), Nr. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innerhalb der FAUD(AS) im Ã¼brigen stark variierenden Auffassungen Ã¼ber den Nationalsozialismus negierten den politischen und auch irrationalen Charakter dieser Bewegung, wenn er hier als gesellschaftliche Massenerscheinung zu einer Reaktionsform bestimmter BevÃ¶lkerungsschichten auf Ã¶konomische Bedingungen reduziert wird. Andere AutorInnen legten in ihren ErklÃ¤rungsmustern wiederum ein besonderes Gewicht auf die sozialpsychologischen Aspekte der von ihnen registrierten Neigung zu autoritÃ¤ren Einstellungen in der BevÃ¶lkerung. Die entstehende Massenbewegung war demnach als der extremste Ausdruck einer Ã¼bersteigerten Identifikation mit der Staatsidee zu verstehen: &amp;quot;Die Wurzeln des Faschismus ruhen in der Massenpsyche, die den Staat fÃ¼r unbedingt notwendig zur Aufrechterhaltung der gesellschaftlichen Ordnung hÃ¤lt&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;K. R. (= Karl Roche), &amp;quot;Was ist Faschismus&amp;quot;, in: 'Der Syndikalist', 12. Jg. (1930), Nr. 27 (Beil.).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon nach dem erdrutschartigen Sieg der NSDAP bei den Reichstagswahlen des Jahres 1930, herrschten in der FAUD(AS) keine Illusionen Ã¼ber die Konsequenzen, die eine nationalsozialistische Diktatur fÃ¼r die Organisation bedeuten wÃ¼rde.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach der Wahl wurde resÃ¼miert: &amp;quot;Einmal im Besitz der Macht, wÃ¼rden die Nazis vor keinem Gewaltmittel zurÃ¼ckschrecken, um die sozialistische Propaganda [. . .] zu unterdrÃ¼cken.&amp;quot; Siehe: A. Souchy, &amp;quot;Der Faschismus im Anmarsch&amp;quot;, im 'Pressedienst der I.A.A.', abgedruckt in: 'Der Syndikalist', 12. Jg. (1930), Nr. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da der Nationalsozialismus als eine diktatorische AusprÃ¤gung des Kapitalismus betrachtet wurde, setzte die FAUD in ihrer Strategie auf die Destabilisierung seiner wirtschaftlichen Basis und propagierte die revolutionÃ¤re und direkte Massenaktion des Generalstreiks. Zur Abwehr der nationalsozialistischen Terrorherrschaft sollte deshalb im Augenblick der MachtÃ¼bernahme der NSDAP der Vorstand des ADGB zur Proklamation eines allgemeinen &amp;quot;Proteststreiks&amp;quot; bewegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich gegen Ende der zwanziger Jahre die Auseinandersetzungen der linken VerbÃ¤nde mit den Unterorganisationen der NSDAP zu verschÃ¤rfen begannen, kam es im Oktober 1929, ausgehend von den AktivitÃ¤ten der FunktionÃ¤re Paul Czakon &amp;lt;ref&amp;gt;Der Bergarbeiter Paul Czakon (1896-1952) galt seit 1921 als einer der aktivsten FunktionÃ¤re der FAUD in Oberschlesien. Im MÃ¤rz 1933 wurde Czakon wegen Hochverrats und Sprengstoffverbrechen zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt, konnte jedoch nach Spanien fliehen. Im spanischen BÃ¼rgerkrieg wurde er als Kriegskommissar Â»MaximoÂ« bekannt. Czakon starb an den Folgen seiner Internierung in einem franzÃ¶sischen Gefangenenlager, das spÃ¤ter der Gestapo Ã¼bergeben wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Theodor Bennek und Alfons Pilarski &amp;lt;ref&amp;gt;Alfons Pilarski (geb. 1902) und Theodor Bennek (geb. 1897) gaben ab 1928 die sozialrevolutionÃ¤r ausgerichtete Zeitschrift 'Freiheit. Politische Wochenschrift fÃ¼r Schlesien und Oberschlesien' heraus. Auf die beiden bekanntesten FAUD-FunktionÃ¤re in Schlesien richtete sich nach 1933 das besondere Interesse der politischen Polizei. WÃ¤hrend Pilarski nach Polen flÃ¼chten konnte, geriet Bennek in Haft und wurde am 26. Oktober 1935 in das KZ Sachsenhausen eingeliefert. Bennek Ã¼berlebte den Krieg schwerkrank.&amp;lt;/ref&amp;gt;, in den oberschlesischen FAUD-Ortsgruppen Ratibor und Beuthen zur Formierung einer militanten, uniformierten Organisation - den 'Schwarzen Scharen'.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu im folgenden: U. Linse, &amp;quot;Die Â»Schwarzen ScharenÂ« - eine antifaschistische Kampforganisation deutscher Anarchist(Inn)n&amp;quot;, in: AGWAB, Nr. 9 (1989), S. 47-66.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 'Schwarzen Scharen' kÃ¶nnen als ein kleineres, anarchosyndikalistisches Pendant zum 'RotfrontkÃ¤mpferbund' der KPD bezeichnet werden. Im Gegensatz zum 'RotfrontkÃ¤mpferbund' betrachteten sich die 'Schwarzen Scharen' als eine unabhÃ¤ngig operierende &amp;quot;ErgÃ¤nzungsorganisation&amp;quot; der FAUD(AS).&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe die &amp;quot;Richtlinien der Schwarzen Schar, Bezirk Berlin-Brandenburg&amp;quot;, zit. ebd., S. 62 f. In Oberschlesien kam es aufgrund der fehlenden PrÃ¤senz der [[SAJD]] nur zu wenigen organisatorischen Ãœberschneidungen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als eigenstÃ¤ndige VerbÃ¤nde waren sie weder den Ortsgruppen der FAUD noch deren BerufsfÃ¶derationen direkt angegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. U. Linse, Militante Abwehr des Nationalsozialismus 1929-1933: &amp;quot;Schwarze Scharen&amp;quot; und &amp;quot;Kampfgemeinschaften gegen Reaktion und Faschismus&amp;quot;, unverÃ¶fftl. Mskr., 1991, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer Zeit, in der die anarchosyndikalistische Bewegung sichtlich stagnierte, konnten die 'Schwarzen Scharen' ihrerseits deutliche ZuwÃ¤chse verzeichnen, so daÃŸ einige OrtsverbÃ¤nde in Oberschlesien stÃ¤rker als die dortige FAUD wurden und in EinzelfÃ¤llen sogar die kommunistischen Arbeiterwehren an Zahl Ã¼bertrafen.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe ebd. In Katscher folgte erst aus der dortigen 'Schwarzen Schar' die GrÃ¼ndung der Ã¶rtlichen FAUD. Vgl. 'Der Syndikalist', 13. Jg. (1931), Nr. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Gruppen wurde Wert auf eine einheitliche (schwarze) Kleidung gelegt. Die mehr oder weniger improvisierte Uniformierung konnte die 'Schwarzen Scharen' als einen kleinen, straff durchorganisierten Â»KampfverbandÂ« mit einem semimilitÃ¤rischen Milizcharakter erscheinen lassen. Teilweise rÃ¼steten sich Einzelpersonen in den Gruppen mit SchuÃŸwaffen aus und wurden anscheinend sogar in Feuergefechte verwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. U. Linse, Die Â»Schwarzen ScharenÂ« . . ., S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als weiteres Indiz fÃ¼r die Militarisierung der 'Schwarzen Scharen' kann die Einrichtung eines Sprengstofflagers in Beuthen gelten, das im Mai 1932 von der Polizei ausgehoben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. U. Linse, Militante Abwehr des Nationalsozialismus 1929-1933, S. 4. In Ratibor existierte noch ein weiteres Sprengstofflager.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional dehnten sich die Ã¶rtlichen Gruppierungen zunÃ¤chst auf das Gebiet Oberschlesien aus und erstreckten sich seit 1930 auch auf Mitteldeutschland, das Rheinland &amp;lt;ref&amp;gt;NÃ¤heres Ã¼ber die 'Schwarzen Scharen' in Wuppertal findet sich bei: U. Klan und D. Nelles, Â»Es lebt noch eine FlammeÂ«, S. 255 ff. Ulrich Linse fÃ¼hrt fÃ¼r die Jahre 1929 und 1933 neben den sechs oberschlesischen Gruppen eine Anzahl weiterer Ortsgruppen im Reichsgebiet auf. Vgl. U. Linse, Die Â»Schwarzen ScharenÂ« . . ., S. 51 ff. Neben diesen Gruppen in Berlin-Brandenburg, Darmstadt und Wuppertal sowie einer Gruppierung in Bochum existierte die Arbeiterwehr der 'Schwarzen Rebellen' in Stuttgart. In Kassel bestand eine Gruppe um Willi Paul (1897-1979), von der das Blatt 'Die Schwarze Horde' vertrieben wurde. Paul konnte wie der ebenfalls aus Kassel stammende Fred SchrÃ¶der nach Spanien exilieren, wo sie zur Gruppe 'DAS' stieÃŸen.&amp;lt;/ref&amp;gt; und GroÃŸ-Berlin. Neben ihren antifaschistischen AktivitÃ¤ten, die teilweise in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen des linken Spektrums durchgefÃ¼hrt wurden &amp;lt;ref&amp;gt;In Berlin wurde z. B. am 31. 1. 1931 eine grÃ¶ÃŸere antifaschistische Massenversammlung abgehalten, an der sich auÃŸer der FAUD(AS) auch der 'Bund revolutionÃ¤rer IndustrieverbÃ¤nde', die USPD, die GpF und der 'Freie Arbeiter-SÃ¤nger Bund' beteiligten. Siehe: 'Der Syndikalist', 13. Jg. (1931), Nr. 5. In ThÃ¼ringen bildete sich eine gemeinsame 'Schwarze Schar' aus der FAUD-Ortsgruppe Suhl und der KAPD/AAU-Ortsgruppe Ruhla.&amp;lt;/ref&amp;gt;, sind die 'Schwarzen Scharen' auch als ein Versuch zu werten, mittels einer intensivierten Durchstrukturierung und Einheitlichkeit in der Ã–ffentlichkeit verstÃ¤rkt PrÃ¤senz zu zeigen und durch spektakulÃ¤re Propagandaaktionen (MusikzÃ¼ge, motorisierte DemonstrationszÃ¼ge, Theatergruppen usw.) dem andauernden Niedergang der FAUD als einer politischen Â»KampforganisationÂ« zu entgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Agitation der 'Schwarzen Scharen' wandte sich nun etwas vom stÃ¤dtischen Industrieproletariat ab und richtete sich zusÃ¤tzlich auf die Mobilisierung der Landarbeiterschaft und der Kleinbauern. Alle Anstrengungen der FAUD(AS), eine neue organisatorische Basis im Landarbeiterproletariat aufzubauen, erwiesen sich als Fehlschlag. Mit den 'Schwarzen Scharen' zeigte sich allerdings bald, daÃŸ durch einen in zeitgemÃ¤ÃŸeren Aktionsformen organisierten Antifaschismus dem AbwÃ¤rtstrend des anarchosyndikalistischen Basisverbandes erfolgreich entgegengewirkt werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ãœber die exakte GesamtstÃ¤rke der 'Schwarzen Scharen' kann nur spekuliert werden. Bis zur nationalsozialistischen MachtÃ¼bernahme lÃ¤ÃŸt sich ihre Mitgliederzahl auf 250 bis 500 Aktivisten veranschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Polizei rechnete 1931 mit 250 Mitgliedern. Vgl. U. Linse, Die Â»Schwarzen ScharenÂ« . . ., S. 62 u. S. 66 (Anm. 49). Die StÃ¤rken der Ortsgruppen nahmen bis 1932 rapide zu. Siehe: U. Linse, Militante Abwehr des Nationalsozialismus 1929-1933, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz der zum Teil recht massiven Kritik von seiten der SAJD und der FAUD an der Militarisierung der Kampfformen und einer zu oberflÃ¤chlichen Popularisierung anarchosyndikalistischer Inhalte blieb die eigentliche Zielsetzung, mittels einer militanteren Strategie zur Sicherung der eigenen, unmittelbaren InteressensphÃ¤re und damit gleichzeitig zur Rekrutierung neuer Mitglieder beizutragen, nicht ohne Resonanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die GeschÃ¤ftskommission der FAUD(AS) sah anscheinend in dem Aktionismus der 'Schwarzen Scharen' die Gefahr einer allmÃ¤hlichen Erosion der organisatorischen und ideologischen KohÃ¤renz gegeben. Der agitatorische Ansatzpunkt der anarchosyndikalistischen Ideenpropaganda sollte dementsprechend weiterhin primÃ¤r im Ã¶konomischen Bereich liegen, zumal mit einer Verwicklung in StraÃŸenkÃ¤mpfe ein RÃ¼ckfall in den politischen Terrorismus des 19. Jahrhunderts befÃ¼rchtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. zur Kritik an den 'Schwarzen Scharen', U. Linse, Die Â»Schwarzen ScharenÂ« . . ., S. 59 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1930 distanzierte sich die Bezirkskonferenz der SAJD im Rhein-Maingau entschieden von der militanten Tendenz der 'Schwarzen Scharen': &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Mehrzahl der Genoss(Inn)en stand auf dem Standpunkt, daÃŸ Einheitskleidung und Schwarze Scharen zu einer Militarisierung unserer Jugend fÃ¼hren wÃ¼rden, wodurch unser jahrelanger Kampf gegen Krieg und Militarisierung der Jugend zur Farce werde. Es wurde gesagt, daÃŸ Mangel an Geist sich nicht durch Schablonisierung und Mechanisierung ersetzen lÃ¤ÃŸt.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Stellungnahme auf der Bezirkskonferenz der SAJD in Darmstadt am 6. 7. 1930, in: 'Der Syndikalist', 12. Jg. (1930), Nr. 30 (Beil).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich in den Versammlungen der FAUD(AS) die FÃ¤lle von StÃ¶rungen durch die Ãœbergriffe der Nationalsozialisten hÃ¤uften, muÃŸte jedoch bald Ã¶fter auf die 'Schwarzen Scharen' als Â»SaalschutzÂ« zurÃ¼ckgegriffen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Die 'Schwarzen Rebell(inn)en' in Stuttgart waren einzig aus diesem Grund entstanden. Vgl. 'Der Syndikalist', 12. Jg. (1930), Nr. 26 (Beil. ).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Bedeutung besaÃŸen die 'Schwarzen Scharen' aufgrund ihrer Mobilisierungs- und Sozialisationswirkung fÃ¼r den Widerstand einer Anzahl von jÃ¼ngeren FAUD-MilitantInnen, die aus der IllegalitÃ¤t nach Spanien ins Exil gingen, um dort, als '[[Deutsche Anarcho-Syndikalisten]] (DAS), ihren Kampf gegen den Faschismus fortzusetzen. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Anarcho-Syndikalismus]], [[FAU]], [[FAUD]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helge DÃ¶hring: Schwarze Scharen. Anarcho-Syndikalistische Arbeiterwehr (1929-1933), Verlag Edition AV, Lich 2011, ISBN 978-3-86841-054-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*Die &amp;quot;Schwaren Scharen&amp;quot;, Darstellung von Hartmut RÃ¼bner aus seinem Buch: 'Freiheit und Brot', Berlin 1994. [http://www.free.de/dada/ask51116.htm]&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info syndikalismusforschung.info] Das Informationsportal zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
* Audiopodcast von &amp;quot;Radio Chiflado&amp;quot;[http://taibo.podspot.de/]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAUD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Anarcho-Syndikalismus&amp;diff=56871</id>
		<title>Anarcho-Syndikalismus</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* Literatur Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Blkred_flag.png|thumb|right|Die Fahne der AnarchoSyndikalistInnen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Red black star flag.svg|thumb| Anarchosyndikalistischer Stern als Flagge]]&lt;br /&gt;
Der '''Anarchosyndikalismus''' ist eine Verbindung von [[Anarchismus]] und revolutionÃ¤rem [[Syndikalismus]].&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen erkennt der Anarchismus [[Gewerkschaft|gewerkschaftliche]] Verbindungen und der Syndikalismus anarchistische Kollektive an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland existieren zur Zeit zahlreiche Syndikate und Ortsvereine, die sich Anarchosyndikalistisch nennen. Die meisten von ihnen haben sich zusammengeschlossen als [[FAU|Freie ArbeiterInnen Union]] (FAU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahne der '''AnarchosyndikalistInnen''' ist rot und schwarz. Die rot-schwarze Fahne ist ein wichtiges Symbol der internationalen [[libertÃ¤r|libertÃ¤ren]] Arbeiterbewegungen. Die Farben symbolisieren die Basisprinzipien und -ziele: Rot fÃ¼r materielle und soziale Gleichheit und das Schwarz der Anarchistenfahne fÃ¼r Freiheit und die Negation des Staats bzw. der Nation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist eigentlich Anarcho-Syndikalismus? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anarcho-Syndikalismus als gewerkschaftliche Organisationsform wurde vom Ende des 19. Jahrhunderts an bedeutsam im Kampf der Menschen fÃ¼r bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen, gegen Kriege, Ausbeutung und UnterdrÃ¼ckung. Seine Wurzeln reichen noch weiter zurÃ¼ck. Mithilfe des Anarchismus (anarchia = frei von Herrschaft) eine umfassende gesellschaftliche und Ã¶konomische Analyse zu erbringen, bewirkte die Umsetzung von Erfahrungen und Erkenntnissen in konkretes politisches und soziales Handeln, auch im Rahmen gewerkschaftlicher Organisierung. In einer Hochphase anarchistischer und [[Sozial-Revolutionismus|sozialrevolutionÃ¤rer]] Gewerkschaften ( = Syndikate) in den 20er Jahren, kam es 1922 zur GrÃ¼ndung der [[Internationalismus|Internationalen]] Arbeiterassoziation ([[IAA]]), die bis heute weiter besteht (http://www.iwa-ait.org).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die freie Gesellschaft kann nur von Allen, d.h. der Basis selber, aufgebaut werden. AnarchosyndikalistInnen verwerfen den zentralen Staat als Koordinator des Gemeinwesens, und jedes Mittel einer Verstaatlichung. Diese fÃ¼hrt, wie die Vergangenheit leidvoll bewiesen hat, nur zur schlimmsten Ausbeutung- zum [[Staatskapitalismus]] und [[Pseudomarxismus|FunktionÃ¤rstum]]. Die Zusammenlegung der VerfÃ¼gungsgewalt Ã¼ber politische und wirtschaftliche Macht in wenige HÃ¤nde fÃ¼hrt unweigerlich in die Diktatur - nicht aber zum Sozialismus. AnarchosyndikalistInnen haben die Pervertierungen des [[Sozialismus]], wie er z.B. in der Sowjetunion, China, Albanien und vielerorts betrieben wurde und bis heute wird, frÃ¼h erkannt und kritisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FrÃ¼hzeitig wurden die menschenfeindlichen, zerstÃ¶rerischen Auswirkungen des westlichen Kapitalismus mit seinen katastrophalen sozialen, [[Ã–konomie|Ã¶konomischen]] und [[Ã–kologie|Ã¶kologischen]] Folgen erkannt und vor ihnen gewarnt, bzw. dagegen gekÃ¤mpft. Der [[Staat]] wird vom [[Kapital]] benutzt, um die Ressourcen und Menschen auszubeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die staatliche Exekutive mit Kriegen, [[MilitÃ¤r]], [[Geheimdienst]]en usw. ist zu verabscheuen und absolut ungeeignet, das Ziel einer gewaltfreien Gesellschaft zu erreichen. Auch das freieste Wahlrecht kann die klaffenden gesellschaftlichen GegensÃ¤tze nicht mildern. Jede Regierung, die ein stÃ¤ndiges [[Mandat]] hat, ohne DetailklÃ¤rung Ã¼ber die Interessen Aller zu bestimmen, hat soziale Ungerechtigkeit, Korruption, LÃ¼ge und Schlimmeres zur Folge. Wahlen sollen der Stellvertreterpolitik der Parlamente den Schein von legalem Recht geben. Viele AnarchosyndikalistInnen beteiligen sich nicht an Wahlen oder wÃ¤hlen ungÃ¼ltig, um ihren Protest dagegen auszudrÃ¼cken. Sie wollen eine [[Gesellschaftsordnung|Gesellschafts-]] und [[Wirtschaftsordnung]], die auf [[SolidaritÃ¤t]], [[Vernunft]] und [[AufklÃ¤rung]] basiert. Diese wird durch gegenseitiges Verantwortungsbewusstsein und Respekt freier Menschen und Gemeinschaften getragen. Armut und Klassenungleichheit werden beendet, es gibt keine privilegierten Eliten und FunktionÃ¤re mehr. Land, GebÃ¤ude, Medien, Verkehrs-Infrastruktur- und [[Produktionsmittel]] werden kollektiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der anarchosyndikalistischen Gesellschaft koordinieren sich die einzelnen Gruppen, Betriebe und Produktionszweige als selbststÃ¤ndige und autonome Glieder des allgemeinen Wirtschaftens. Sie vernetzt die Gesamtproduktion und Versorgung im Sinne Aller, aufgrund gegenseitiger und freier Vereinbarung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollversammlungen und deren Delegierte sind die Mittel zur Entscheidungsfindung und Beschlussfassung. Statt [[Diktatur]] oder [[ReprÃ¤sentative Demokratie|Stellvertreterpolitik]] durch Parlamente tritt die direkte Demokratie. Die Produktion wird an den BedÃ¼rfnissen der Menschen ausgerichtet, und eine gerechte, gleiche Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums sowie von Bildung, Kultur, Gesundheitswesen usw. findet statt. Der Erhalt der Ã¶kologischen [[Lebensgrundlagen]] Aller und die Menschenrechte werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anarchosyndikalismus bedeutet nicht nur Gewerkschaftskampf und eine gewaltfreie Gesellschaftsordnung. Damit entstehen eine andere [[Ethik]] und [[Portal Philosophie|Philosophie]], [[Portal Kunst|Kultur]], positive Utopien als Vorraussetzung zur VerÃ¤nderung, und eine entsprechende Praxis. Es gilt, Organisierung von unten gemeinsam mit mÃ¶glichst vielen Menschen weiterzuentwickeln, und dabei die gemachten Erfahrungen einzubeziehen. Die Verteidigung der Weiterentwicklung benÃ¶tigt auch AbwehrkÃ¤mpfe, z.B. gegen Entgarantierung von sozialen Errungenschaften, gegen UnterdrÃ¼ckung von Minderheiten, gegen [[Patriarchat]], [[Rassismus]] und [[Faschismus]]. Sie bedeutet aber auch FÃ¤higkeit zu Kritik und Selbstkritik, z.B. an versteckten Machtmechanismen von Individuen und Gruppen, und/ oder Strukturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AnarchosyndikalistInnen organisieren sich heute in allen sie direkt betreffenden Lebensbereichen, also auch im Stadtteil, in verschiedensten sozialen und gesellschaftlichen Initiativen von Menschen, die das Leben frei, selbst bestimmt und solidarisch gestalten wollen. Sie werden zunehmend wichtiger in [[Internationalismus|einer Welt]], die eine neue, bessere Ordnung dringend benÃ¶tigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://anarchosyndikalismus.org/asn01.htm Originaltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Anarchismus]]&lt;br /&gt;
*[[Anarcho-Kommunismus]]&lt;br /&gt;
*[[libertÃ¤rer Sozialismus]]&lt;br /&gt;
*[[FAU|Freie ArbeiterInnen Union]], FAU&lt;br /&gt;
*[[FAUD|Freie Arbeiter Union Deutschland]], FAUD&lt;br /&gt;
*[[ConfederaciÃ³n General del Trabajo]], CGT, (Abspaltung der CNT-AIT von 1979/1982)&lt;br /&gt;
*[[CNT|ConfederaciÃ³n Nacional del Trabajo]], CNT-AIT&lt;br /&gt;
*[[FederaciÃ³n Anarquista IbÃ©rica]], FAI&lt;br /&gt;
*[[ConfÃ©dÃ©ration nationale du travail]], CNT-F&lt;br /&gt;
*[[IAA|Internationale ArbeiterInnen Assoziation]], IAA-AIT-IWA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur Gesamtdarstellungen ==&lt;br /&gt;
* Martin Veith: ''Die anarcho-syndikalistische Gewerkschaft'', Bremen 2000[http://www.fau.org/texte/anarcho-syndikalismus/art_021112-163859]&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: PrinzipienerklÃ¤rung des Syndikalismus, Berlin 1919&lt;br /&gt;
* Rudolf Rocker: '''Anarcho-Syndikalismus''', (Orginal in englisch, London 1938). (Druckfassung vom deutschsprachigen Manuskript 1937), Teil 1, fÃ¼r DIN A 5 BroschÃ¼ren als deutsche ErstverÃ¶ffentlichung durch Syndikalismus.tk im Jannuar 2010. 48-Seitige Druckfassung der Kapitel 1 -3. http://klassenkampf.uuuq.com/Rocker%20-%20AS%20Druckfassung1.pdf (Druckfassung Teil 2, DIN A 5 BroschÃ¼ren)  48-Seitige Druckfassung der Kapitel 4 â€“ 6. http://klassenkampf.uuuq.com/Rocker%20-%20AS%20Druckfassung2.pdf&lt;br /&gt;
* Rudolf Rocker: Nationalismus und Kultur, MÃ¼nster 1999&lt;br /&gt;
*&amp;quot;El anarcosindicalismo espanol. Una historia en imagenes&amp;quot; by Colectivo Solidario Confederacion Sindical Solidaridad Obrera, Madrid 2007. 367 pages, ISBN 978-84-611-7337-2; available from http://www.nodo50.org/sobrera/ or http://www.lamalatesta.net (A-Bookshop in Madrid)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Black Flame: The Revolutionary Class Politics of Anarchism and Syndicalism, CounterPower Vol. I&amp;quot; by Michael Schmidt and Lucien van der Walt. [[AK Press]], Oakland 2009. ISBN: 9781904859161. Siehe: [http://www.revolutionbythebook.akpress.org/still-fanning-the-flames-an-interview-with-michael-schmidt-and-lucien-van-der-walt/]&lt;br /&gt;
*[http://www.selfed.org.uk/units/2001/pdfs/binder.pdf A History of Anarcho-syndicalism] by [[Solidarity Federation]] 2nd Edition 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gerhard Aigte: Die Entwicklung der revolutionÃ¤ren syndikalistischen Arbeiterbewegung Deutschlands in der Kriegs- und Nachkriegszeit (1918-1929), Bremen 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* A.G Amsterdam/FAU Bremen (Hg.): Notes From The Class Struggle. Small group workplace organising in present-day Germany and the Netherlands, Amsterdam/Bremen 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* F.Barwich, E.Gerlach, [[A.Lehning]], [[R.Rocker]], [[H.RÃ¼diger]]: Arbeiter-selbstverwaltung-RÃ¤te-Syndikalismus, [[Karin Kramer Verlag]], Berlin 1971. ISBN 3-87956-090-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Franz Barwich]]/Studienkommision der Berliner ArbeiterbÃ¶rsen (1923): 'Das ist Syndikalismus'. Die ArbeiterbÃ¶rsen des Syndikalismus. Reprint, Verlag Edition AV Frankfurt 2005. ISBN 3-936049-38-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hans Manfred Bock: Syndikalismus und Linkskommunismus von 1918 bis 1923 (1969). Darmstadt 1993 ISBN 3-534-12005-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hans JÃ¼rgen Degen]]: Anarchismus in Deutschland 1945 - 1960. Die FÃ¶deration Freiheitlicher Sozialisten, Ulm 2002. ISBN 3-932577-37-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring (Hg.): Abwehrstreik...Proteststreik...Massenstreik? Generalsttreik!. Streiktheorien und -diskussionen innerhalb der deutschen Sozialdemokratie vor 1914. Grundlagen zum Generalstreik mit Ausblick, Lich 2009, 151 S., ISBN: 978-3-86841-019-8 [http://generalstreik.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Anarcho-Syndikalismus in [[OstpreuÃŸen]]! 750 Jahre [[KÃ¶nigsberg]] nicht ohne Anarcho-Syndikalisten!, Bremen 2006.[http://fau-duesseldorf.org/downloads/anarchosyndikalismus-geschichte-dt/Arnarchosyndikalismus.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Aus den TrÃ¼mmern empor! Anarcho-Syndikalismus in WÃ¼rttemberg 1933 bis 1956, in: Martin Veith: Eine Revolution fÃ¼r die Anarchie, Verlag Edition AV, Lich 2009, ISBN 978-3-86841-005-1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Damit in Bayern FrÃ¼hling werde! Die syndikalistische Arbeiterbewegung in SÃ¼dbayern von 1914 bis 1933, [[Verlag Edition AV]], Lich/Hessen. ISBN 978-3-936049-84-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Der Kampf der Kulturen gegen Macht und Staat in der Geschichte der Menschheit. Eine Ausarbeitung zu Rodolf Rockers Werk &amp;quot;Nationalismus und Kultur&amp;quot;, Bremen 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Die Presse der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Deutschland 1918 bis 1933, Edition Syfo 1, Moers 2010, ISBN 978-3-9810846-8-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Schwarze Scharen. Anarcho-Syndikalistische Arbeiterwehr (1929-1933), Verlag Edition AV, Lich 2011, ISBN 978-3-86841-054-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Syndicalism and Anarcho-Syndicalism in Germany: An Introduction, trans. by John Carroll, Bremen 2006. [http://as101.subvert.info/archive/display/296/index.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Syndikalismus im 'LÃ¤ndle'. Die FAUD in WÃ¼rttemberg 1918 bis 1933 [[Verlag Edition AV]], Lich/Hessen 2006. ISBN 3-936049-59-9. http://www.syndikalismus-im-laendle.tk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: (FAU-Bremen): ''Syndikalismus, [[kommunistischer Anarchismus]] und [[RÃ¤tekommunismus]], Eine Erwiderung auf die rÃ¤tekommunistische Kritik am &amp;quot;Gewerkschaftsfetischismus&amp;quot; und am kommunistischen Anarchismus Erich MÃ¼hsms, Bremen 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Baden. Eine Textsammlung (SÃ¼dbaden, Freiburg und Heidelberg), Bremen 2007 [http://www.fau.org/texte/historie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): ''Die CNT als Vortrupp des internationalen Anarcho-Syndikalismus.'' Die Spanische Revolution 1936 - Nachbetrachtungen und Biographien (mit BeitrÃ¤gen von [[Theodor Bennek]], Helge DÃ¶hring, [[Fritz Linow]], [[JÃ¼rgen MÃ¼mken]], [[Max Nettlau]], [[Helmut RÃ¼diger]], [[Augustin Souchy]], [[B. Traven]] u.a. Ã¼ber [[Paul Czakon]], [[Carl Einstein]], [[George Orwell]], [[Willi Paul]], [[Carlo Rosselli]]), http://www.edition-av.de, Lich 2006, ISBN 3-936049-69-6 (ab 2007: ISBN 978-3-936049-69-5 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Kurze EinfÃ¼hrung in die Geschichte des Anarcho-Syndikalismus und der FAU-IAA, Bremen 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven, Bremen 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven. ErgÃ¤nzungsband, Bremen 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus und [[RÃ¤terevolution]] in Bremen 1918/19. Mit einem Streifzug Ã¼ber die Gedenkfeierlichkeiten auf dem &amp;quot;Waller Friedhof&amp;quot; bis heute, Bremen 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Freie Arbeiter-Union - IAA/ (Autorenkollektiv): ''Anarcho-Syndikalismus in Deutschland'': Zur Geschichte der [[Freie Vereinigung deutscher Gewerkschaften|Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften]] (1897-1919) und der &amp;quot;Freien Arbeiter Union Deutschlands&amp;quot; (1919-1939). MÃ¼nchen: Selbstverlag, 1986&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Was wollen die Lokalisten? Programm, Ziele und Wege der 'Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften'&amp;quot;. (Original Berlin 1911). Reprint: der BroschÃ¼re bei: FAUMAT/Syndikat A - Medienvertrieb. o.J. (1992), Moers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Internationale&amp;quot; Organ der Internationalen Arbeiter-Assoziation ([[IAA]]). Hrsg. vom Sekretariat der IAA/Red. Augustin Souchy Jg.1-2 (1924-1926). Mit der Fortsetzung: 'Die Internationale. Zeitschrift fÃ¼r revolutionÃ¤re Arbeiterbewegung, Gesellschaftskritik und sozialistischen Neuaufbau'. Hrsg.: von der Freien Arbeiterunion Deutschlands (Anarcho-Syndikalisten)Jg.1-6 Nov.1927-Feb.1933, Berlin.Mit der Fortsetzung: 'Die Internationale. Neue Folge'. Hrsg. vom Sekretariat der IAA. Amsterdam/Stockholm/Paris/Barcelona 1934/1935. Reprint der oben genannten Ausgaben in 4 BÃ¤nden: Topos Verlag, Vaduz/Liechtenstein 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* IWK Heft 4, Dez.1986, 22.Jg.: (Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung): darin: Cornelia Regin: 'Vom Anarchismus der GefÃ¼hls zum Anarchismus der Ãœberzeugung. Ein Beitrag zur Geschichte und Ideologie der anarchistischen und anarcho-syndikalistischen Jugendbewegung in der Weimarer Republik'.(Seite 471 ff.) Historische Kommission zu Berlin, Berlin 1986.ISSN:0046-8428.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* IWK Heft 3, Sept.1989, 25.Jg.: (Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung)darin: Hans Manfred Bock: 'Anarchosyndikalismus in Deutschland. Eine Zwischenbilanz'.(S.293ff.); [[Wolfgang Haug]]: 'Eine Flamme erlischt. Die FAUD (Anarchosyndikalisten) von 1932 bis 1937'. (S.359ff.); Cornelia Regin: 'Hausfrau und Revolution. Die Frauenpolitik der Anarchosyndikalisten in der Weimarer Republik'. (S.379ff.) Berlin 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ulrich Klan, [[Dieter Nelles]]: ''&amp;quot;Es lebt noch eine Flamme&amp;quot;'' : Rheinische Anarcho-Syndikalisten/-innen in der Weimarer Republik und im Faschismus. Grafenau-DÃ¶ffingen [[Trotzdem Verlag]], 1990. 380 Seiten. ISBN 3-922209-72-6 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dirk H.MÃ¼ller: Gewerkschaftliche Versammlungsdemokratie und Arbeiterdeligierte vor 1918. Colloqium Verlag, Berlin 1985. darin Kapitel 6, Seite 140ff.:'Die Lokalisten zwischen Sozialdemokratie und Syndikalismus'. ISBN 3-7678-0650-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[JÃ¼rgen MÃ¼mken]]: Anarchosyndikalismus an der Fulda. Die FAUD in Kassel und im Widerstand gegen Nationalsozialismus und Faschismus mit einer Einleitung von Helge DÃ¶hring, Verlag Edition AV, Frankfurt am Main 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Horst Stowasser]]: &amp;quot;Das hoffnungsvolle Stiefkind: Anarchismus in Deutschland&amp;quot;, in: 'Freiheit Pur. Die Idee der Anarchie, Geschichte und Zukunft', Seite 314 ff. Eichborn Verl. Frankfurt 1995. ISBN 3-8218-0448-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* R. Theissen/P. Walter/J. Wilhelms: Anarchosyndikalistischer Widerstand an Rhein und Ruhr. (AntiautoritÃ¤re Arbeiterbewegung im Widerstand Bd.1.) Meppen 1980.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Marcel van der Linden/Wayne Thorpe: 'Aufstieg und Niedergang des revolutionÃ¤ren Syndikalismus', in: &amp;quot;1999&amp;quot; Zeitschrift fÃ¼r Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts. 3/1990 Hamburg. S.9-38 und als Separatdruck/BroschÃ¼re 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Martin Veith: Eine Revolution fÃ¼r die Anarchie. Zur Geschichte der Anarcho-Syndikalistischen Jugend (ASJ) im GroÃŸraum Stuttgart 1990-1993, Verlag Edition AV, Lich 2009, ISBN 978-3-86841-005-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Angela Vogel: Der deutsche Anarcho-Syndikalismus. Genese und Theorie einer vergessenen Bewegung, Berlin 1977&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur jÃ¼ngere Geschichte ab ca. 1970 bis zur Gegenwart==&lt;br /&gt;
* [[FAU]]-Bremen (Hg.): Klassenkampf im WeltmaÃŸstab, aus der Reihe: Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven, Bremen 2006.&lt;br /&gt;
* FAU-Frankfurt/M.: Organisationshandbuch Syndikate. Grundlagen zum Aufbau von FAU-Syndikaten, Moers 2007&lt;br /&gt;
* FAU-PrinzipienerklÃ¤rung [http://www.fau.org/artikel/pdf/prinzipienerklaerung_web-2006]&lt;br /&gt;
* FAU-Statuten [http://www.fau.org/artikel/pdf/statuten-der-fau_2005]&lt;br /&gt;
* [[Horst Stowasser]]: &amp;quot;Anti-Aging fÃ¼r die Anarchie? Das libertÃ¤re Barcelona und seine anarchistischen Gewerkschaften, 70 Jahre nach der spanischen Revolution. Eine Reportage&amp;quot;. Verlag Edition AV, Lich/Hessen 2007. ISBN 978-3-936049-72-5.&lt;br /&gt;
* FAU. Die ersten 30 Jahre (1977-2007), erschienen bei [[Syndikat-A]], ISBN 978-3-86841-004-4. (Inhalt: Kapitel I - Der Anarchosyndikalismus in der BRD im Vorfeld der GrÃ¼ndung der FAU | Kapitel II - Konsolidierung der FAU in den 1980er Jahren. | Kapitel III - Gewerkschaft oder Propagandaorganisation? Die FAU in den 1990er Jahren. | Kapitel IV - Die Entwicklung seit 2000 und die FAU heute | Kapitel V - Die IAA und ihre deutsche Sektion FAU. | Kapitel VI - 100 Jahre Syndikalismus in Deutschland von 1878 bis 1978 | Anhang. 256 Seiten, mehr als 300 Fotos und Dokumente).&lt;br /&gt;
* FAU-Moers: Etwas besseres als den Betriebsratâ€¦ (Eine Kritik der BetriebsrÃ¤te)http://www.labournet.de/diskussion/gewerkschaft/betrvg/faumoers.html&lt;br /&gt;
* Noam Chomsky: Die heutige Relevanz des Anarchosyndikalismus (Interview), in: 'Sprache und Politik', Philo-Verlag, Berlin/Bodenheim b. Mainz 1999. ISBN 3-8257-0123-9. englische Version&lt;br /&gt;
* Wolfgang Haug: Die Umstrukturierung der Arbeit - die Renaissance einer neuen Klassenkampftheorie?, in: Anarchismus heute, Hg.:Hans JÃ¼rgen Degen, Seite 56-70. BÃ¶sdorf 1991.&lt;br /&gt;
* Bernd DrÃ¼cke (Hg.): ja! Anarchismus. Gelebte Utopie im 21. Jahrhundert. Interviews und GesprÃ¤che, [[Karin Kramer Verlag]], Berlin 2006, ISBN 3-87956-307-1 (Der Band enthÃ¤lt Interviews mit 24 AnarchistInnen, darunter die FAU-Mitglieder Horst Stowasser, Michael Halfbrodt, Ralf Burnicki, Mona Grosche und Torsten Bewernitz)&lt;br /&gt;
* Thersites: RevolutionÃ¤re Gewerkschaftsarbeit. Theoretische, praktische und arbeitsrechtliche Grundlagen&amp;quot;. Syndikat A, Moers 1997.&lt;br /&gt;
* FAU-MÃ¼nster (Hg.): Globalisierung und Widerstand o.J.(2002) Moers.&lt;br /&gt;
* BeltrÃ¡n Roca Martinez: &amp;quot;Renaissance des Anarcho-Syndikalismus. Eine Untersuchung am Beispiel der CNT Sevilla&amp;quot;. [[Syndikat A]] Medienvertrieb, Moers, 2007. [BroschÃ¼re Nr.38].&lt;br /&gt;
* [http://www.brightonactivist.net/node/1533 Anarcho-syndicalism in the 21st Century. Strategy and Struggle], [[Solidarity Federation]] Brighton, January 2009.&lt;br /&gt;
*[[Vadim Damier]]: &amp;quot;Anarcho-syndicalismin the 20th Century&amp;quot;, Black Cat Press, Edmonton/Kanada 2009.ISBN:978-0-9737827-6-9. (236 Seiten). siehe:[http://beyondresistance.wordpress.com/2009/12/22/new-book-on-anarcho-syndicalism/ ]&lt;br /&gt;
*[[Direkte Aktion (Zeitung)]], Zeitung der FAU-IAA, alle zwei Monate neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Film - Anarcho-Syndikalismus in der Praxis==&lt;br /&gt;
* [[Vivir la utopÃ­a]]-Die Utopie leben. Der Anarchismus in Spanien. Film ca 96 Min.&lt;br /&gt;
* [[Die Utopie leben (Film)]], mit direkten links zum Film in deutscher Sprache in 10 Teilen via youtube.&lt;br /&gt;
* [[Anarcho-Syndikalismus in SÃ¶mmerda (Doku)]], ca.: 30 min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://syndikalismus.wordpress.com/ Webportal und Infoseite mit Diskussionsforum zu Anarchosyndikalismus/Syndikalismus]&lt;br /&gt;
* [http://www.fau.org FAU] Gewerkschaft Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter Union&lt;br /&gt;
* [http://www.anarchismus.at/txt2/syndikalismus.htm Was ist Anarchosyndikalismus?]&lt;br /&gt;
* [http://klassenkampf.uuuq.com/asf.htm Anarchosyndikalistische Flugschriftenreihe]&lt;br /&gt;
* [http://www.faubern.ch FAU Bern (CH)]&lt;br /&gt;
* [http://www.koopera.ch koopera (CH)] - Aktionszeitung der Unia Jugend&lt;br /&gt;
* [http://www.fau.org/ueber_uns/faltblatt_2004_k4.pdf Originaltext zum Anarchosyndikalismus/FAU] (PDF)&lt;br /&gt;
* [http://www.iwa-ait.org IAA] Die Internationale ArbeiterInnen-Organisation - Anarchosyndikalistische Internationale&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikat-a.de Syndikat A] Anarchosyndikalistischer Medienvertrieb und Verlag&lt;br /&gt;
* [http://www.anarchosyndikat.de anarchosyndikat.de] Anarchosyndikalistisches Blog mit aktuellen Nachrichten von der Klassenfront.&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikal.info SyndiKal] Taschenkalender fÃ¼r das Ende der Lohnarbeit&lt;br /&gt;
* [http://www.bibliothekderfreien.de/texte/perspektiven-des-anarchosyndikalismus.html Perspektiven des Anarchosyndikalismus]&lt;br /&gt;
* [http://anarchosyndikalismus.wordpress.com/ Anarchosyndikalistischer blog aus Ã–sterreich]&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info syndikalismusforschung.info] Das Informationsportal zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
* [http://anarchosyndikalismus.org anarchosyndikalismus.org] Informationen von anarchosyndikalistischen Gruppen und Initiativen &lt;br /&gt;
* [http://www.anarchosyndicalism.net/index.php  Anarchosyndicalism 101] Datenbank, englisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anarcho-syndikalistische Gewerkschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglieder der [http://www.iwa-ait.org IAA]:&lt;br /&gt;
[http://www.fau.org FAU-IAA] (Deutschland, Schweiz) - [http://cnt.es CNT-IAA] (Spanien, Frankreich) - [http://fora-ait.com.ar/blog F.O.R.A-IAA] (Argentinien) - [http://cob-ait.net COB-IAA] (Brasilien) - ASN (Griechenland) - [http://www.kras.fatal.ru KRAS-IAA] (Israel/PalÃ¤stina, Russland) - [http://www.usi-ait.org USI-IAA] (Italien) - WI/AF (Polen) - [http://www.inicijativa.org ASI-IAA], IAS (beide Serbien) - [http://www.priamaakcia.sk Priama akcia] (Slowakei) - [http://www.solfed.org.uk Solidarity Federation] (GroÃŸbritannien) - Awareness League (Nigeria) - [http://www.cnt-ait-fr.org CNT-IAA] (Frankreich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freunde der IAA:&lt;br /&gt;
Amigos de la AIT (Kolumbien) - ASF (Australien) - Germinal (Chile)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anarcho-)Syndikalistische Gewerkschaften auÃŸerhalb der IAA: - CNT-Vignoles (Frankreich) - Solidariad Obrera (Chile) - Rasam (Weissrussland) - Organize! (Irland) - SAC (Schweden) - USI (Rom/Italien) - CGT (Spanien) - Allgemeines Syndikat Wien (Ã–sterreich) - FAUD (historisch) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarchismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarcho-Syndikalismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[lt:Anarcho sindikalizmas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[el:Î‘Î½Î±ÏÏ‡Î¿ÏƒÏ…Î½Î´Î¹ÎºÎ±Î»Î¹ÏƒÎ¼ÏŒÏ‚]]&lt;br /&gt;
[[en:anarcho-syndicalism]]&lt;br /&gt;
[[eo:Anarki-sindikatismo]]&lt;br /&gt;
[[es:Anarcosindicalismo]]&lt;br /&gt;
[[fr:Anarcho-syndicalisme]]&lt;br /&gt;
[[he:×× ×¨×›×•-×¡×™× ×“×™×§×œ×™×–×]]&lt;br /&gt;
[[hr:anarho-sindikalizam]]&lt;br /&gt;
[[it:Anarco-sindacalismo]]&lt;br /&gt;
[[ja:ã‚¢ãƒŠãƒ«ã‚³ã‚µãƒ³ãƒ‡ã‚£ã‚«ãƒªã‚¹ãƒ ]]&lt;br /&gt;
[[ko:ì•„ë‚˜ì½”ìƒë””ì¹¼ë¦¬ì¦˜]]&lt;br /&gt;
[[lv:anarho-sindikÄlisms]]&lt;br /&gt;
[[nl:anarchosyndicalisme]]&lt;br /&gt;
[[pl:Anarchosyndykalizm]]&lt;br /&gt;
[[pt:anarco-sindicalismo]]&lt;br /&gt;
[[ro:Anarho-sindicalism]]&lt;br /&gt;
[[sv:Anarkosyndikalism]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Abel_Paz&amp;diff=56000</id>
		<title>Abel Paz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Abel_Paz&amp;diff=56000"/>
				<updated>2011-02-21T07:28:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der [[Spanien|spanische]] [[Anarcho-Syndikalismus|Syndikalist]], anarchistische RevolutionÃ¤r, WiderstandskÃ¤mpfer und Schriftsteller '''Abel Paz''' (geb. 1921 in AlmerÃ­a, gest. 13. April 2009) hieÃŸ eigentlich ''Diego Camacho'' und war im 21. Jhd. einer der letzten Augenzeugen des [[Spanischer BÃ¼rgerkrieg|spanischen BÃ¼rgerkriegs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Ab 1934 arbeitete er als Lehrling in einer Textilfabrik. 1935 trat er der [[Anarcho-Syndikalismus|anarchosyndikalistischen]] Gewerkschaft [[CNT]] bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits als 15-JÃ¤hriger kÃ¤mpfte er im [[Spanischer BÃ¼rgerkrieg|Spanischen BÃ¼rgerkrieg]] auf der Seite von [[CNT]]-[[FederaciÃ³n Anarquista IbÃ©rica|FAI]] und [[Juventudes Libertarias]]/JJLL  gegen das [[Franco-Regime]] und fÃ¼r die Soziale Revolution.Nach drei Jahren BÃ¼rgerkrieg und der Niederschlagung des â€žkurzen Sommers der Anarchieâ€œ musste er 1939 vor den Truppen des General Franco nach [[Frankreich]] flÃ¼chten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wurde er mit anderen antifaschistischen SpanienkÃ¤mpferinnen und -kÃ¤mpfern in verschiedenen Lagern (ArgelÃ¨s, BarcarÃ¨s, Saint-Cyprien) interniert. Nach dem Einmarsch der [[Deutsche Wehrmacht|Wehrmacht]] in Frankreich kehrte er 1942 nach Spanien zurÃ¼ck und kÃ¤mpfte im Untergrund gegen das Franco-Regime. Im Dezember 1942 wurde er verhaftet und bis 1953 inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er emigrierte erneut nach Frankreich, arbeitete dort bis 1977 in einer Druckerei und beteiligte sich unter anderem am Pariser Mai 1968. In Deutschland wurde er Ã¼ber seine &amp;quot;Durruti-Biographie&amp;quot; und wegen seiner zahlreichen Vortragsrundreisen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abel Paz lebte bis zum 13. April 2009 in Barcelona, wo er in einem Krankenhaus starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
===Werke auf deutsch===&lt;br /&gt;
* ''[[Buenaventura Durruti|Durruti]]. Leben und Tode des spanischen Anarchisten'', Hamburg 1994, Verlag [[edition nautilus|Edition Nautilus]], diverse Auflagen ISBN 3-89401-411-3.&lt;br /&gt;
* ''Durruti 1896-1936, Hamburg 1996, [[edition nautilus|Edition Nautilus]] u.a., ISBN 3-89401-267-6 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Abel Paz Autobiographie in 4 BÃ¤nden:'''&lt;br /&gt;
* (Band 1/[4]): ''Feigenkakteen und Skorpione. Eine Biographie (1921-1936)'', Lich 2007, [[Verlag Edition AV]], ISBN 978-3-939049-97-9&lt;br /&gt;
* (Band 2/[4]): ''Anarchist mit Don Quichottes Idealen. Innenansichten aus der spanischen Revolution. Eine Biographie (1936-1939)'', Lich 2008, [[Verlag Edition AV]] ISBN 978-3-936049-97-8.&lt;br /&gt;
* (Band 3/[4]): ''Im Nebel der Niederlage (1939 â€“ 1942). Vertreibung und Flucht. Eine Biographie (1939-1942)'', Lich 2009 [[Verlag Edition AV]]. ISBN 978-3-86841-016-7.&lt;br /&gt;
* (Band 4/[4]): ''Am FuÃŸ der Mauer. Widerstand und GefÃ¤ngnis. Eine Biographie (1942-1954)'', Lich 2010, [[Verlag Edition AV]]. ISBN 978-3-86841-033-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Werke auf spanisch===&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Entre chumberas y alacranes&amp;quot; (Autobiographie 1921-1936), Barcelona 1994&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Entre la niebla&amp;quot; (Autobiographie 1939-1942), Barcelona 1993&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Los Internacionales en la regiÃ³n espaÃ±ola&amp;quot; (1868-1872), Barcelona 1992&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Al pie del muro&amp;quot; (Autobiographie 1942-1954), Barcelona 1991&lt;br /&gt;
*&amp;quot;19 de julio del '36' a Barcelona&amp;quot;, Barcelona 1988&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Durruti en la revoluciÃ²n espaÃ±ola&amp;quot;, Barcelona 1986&lt;br /&gt;
*&amp;quot;CrÃ³nica de la Columna de Hierro&amp;quot;, Barcelona 1984&lt;br /&gt;
*&amp;quot;C.N.T. (1939-1951)&amp;quot;, Barcelona 1982&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Durruti. El proletario en armas&amp;quot;, Editorial Bruguera, Barcelona, 1978&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Paradigma de una revoluciÃ³n&amp;quot;, Paris 1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SekundÃ¤rliteratur ===&lt;br /&gt;
* Bernd DrÃ¼cke, Luz Kerkeling, Martin Baxmeyer (Hrsg.): ''Abel Paz und die Spanische Revolution. Interviews und VortrÃ¤ge''. [[Verlag Edition AV]], Frankfurt a.M. 2004, ISBN 3-936049-33-5&lt;br /&gt;
* Autorenkollektiv: &amp;quot;Rebellisches Barcelona&amp;quot;, Edition Nautilus, Hamburg 2007. ISBN 978-3-89401-554-1. (Mit BeitrÃ¤gen von Abel Paz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Audio ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.a-radio.net/2010/620 Interview mit Verleger Andreas Hohmann 2010, Teil 1]&lt;br /&gt;
* [http://www.a-radio.net/2011/681 Interview mit Verleger Andreas Hohmann 2010, Teil 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Film==&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[Durruti in der spanischen Revolution]]&amp;quot; von Paco Rios (nach dem Buch von Abel Paz), dt. Fassung 2006.&lt;br /&gt;
* Filme Ã¼ber und mit Abel Paz, dabei die deutschsprachige Dokumentation &amp;quot;[[Unter der Schwarzen Fahne]]&amp;quot;[http://www.memorialibertaria.org/spip.php?article1167]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.graswurzel.net/291/paz.shtml Interview mit Abel Paz]&lt;br /&gt;
* [http://anarchosyndikalismus.org/educat/paz2006/index.html Kurzbiographie, Bibliographie und Veranstaltungshinweise zur Deutschland-Rundreise 2006]&lt;br /&gt;
*Entrevista a Abel Paz http://www.tacticaltourism.org/projectes/ruta_anarquisme/abel_paz.html&lt;br /&gt;
*[http://www.youtube.com/watch?v=jsN4X91hMiI&amp;amp;hl=de Hommage Ã  Abel Paz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Seite teilweise entwendet aus der [http://de.wikipedia.org/wiki/Abel_Paz Wikipedia], AutorInnen [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Abel_Paz&amp;amp;action=history hier].''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AnarchistInnen|Paz, Abel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AnarchistInnen (20. Jh.)|Paz, Abel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarcho-SyndikalistInnen|Paz, Abel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spanien (1936-39)|Paz, Abel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[es:Abel Paz]]&lt;br /&gt;
[[fr:Abel Paz]]&lt;br /&gt;
[[it:Abel Paz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=F%C3%83%C2%B6deration_deutschsprachiger_Anarchist*innen&amp;diff=55888</id>
		<title>FÃ¶deration deutschsprachiger Anarchist*innen</title>
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				<updated>2011-01-26T19:57:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: Änderungen von 199.15.234.19 (Diskussion) rückgängig gemacht und letzte Version von 88.73.127.66 wiederhergestellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Forum deutschsprachiger Anarchistinnen und Anarchisten (FdA)''' ist die regionale Sektion der [[Internationale der Anarchistischen FÃ¶derationen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Seit den 1960er Jahren gab es in der BRD, Ã¼ber die lokalen [[Anarchismus|anarchistischen]] Gruppen hinaus, immer wieder AnsÃ¤tze zur Bildung anarchistischer Organisationen. Aus der Erkenntnis, daÃŸ ein anarchistisches Leben und Wirken nur Chancen hat durch die Vernetzung der KrÃ¤fte und die gegenseitige Hilfe sowie aus den bitteren Erfahrungen der Vergangenheit (aber auch der Gegenwart) bildeten sich seither immer wieder lokale und regionale Netzwerke, FÃ¶derationen, Zeitungsgruppen, Initiativen, Kommunen, selbstverwaltete Betriebe etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau einer lÃ¤nderÃ¼bergreifenden FÃ¶deration jedoch gelang trotz diverser Versuche bislang nicht und auch die meisten anderen OrganisationsansÃ¤tze erwiesen sich all zu oft als recht kurzlebig. Am stabilsten und erfolgreichsten waren und sind bisher richtungsspezifische Organisationen, wie die [[Graswurzelbewegung]] und die [[FAU]] gewesen, denen es aber aufgrund ihrer mehr oder minder eingeschrÃ¤nkten Zielgruppen und Wirkungsbereiche nur sehr bedingt gelingen konnte und kann, die Aufgaben eines nicht vorhandenen richtungsÃ¼bergreifenden anarchistischen Netzwerks in Deutschland stellvertretend auszufÃ¼llen. TatsÃ¤chlich trÃ¤gt der Spagat immer wieder etwas sein zu mÃ¼ssen bzw. zu sollen, was nicht ist und wohl auch gar nicht in diesem Rahmen angestrebt wird, oft gefÃ¤hrliche Konflikte in diese wichtigen Organisationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den derzeit letzten Versuch eine richtungsÃ¼bergreifende anarchistische FÃ¶deration im deutschsprachigen Gebiet aufzubauen, startete 1989 die I-AFD (Initiative fÃ¼r eine anarchistische FÃ¶deration in Deutschland). BewuÃŸt als Initiativgruppe und nicht als FÃ¶deration auftretend, um von vornherein Anfeindungen durch den Vorwurf des Anspruchs auf &amp;quot;Alleinvertretung&amp;quot; oder Ã„hnliches zu vermeiden, versuchte die I-AFD einerseits ein Netzwerk der bestehenden Gruppierungen anzustoÃŸen und andererseits eine bessere Ansprechbarkeit und Integration der zahlreichen Einzelpersonen zu ermÃ¶glichen. Ziel sollte insbesondere eine Steigerung der Wirksamkeit der AktivitÃ¤ten, eine stÃ¤rkere PrÃ¤senz in der Ã–ffentlichkeit und ein besserer InformationsfluÃŸ sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nur eine Initiative, wurde die I-AFD in die [[IFA]] (Internationale der anarchistischen FÃ¶derationen) aufgenommen, um auch die anarchistische Bewegung im deutschsprachigen Gebiet wieder in den internationalen Anarchismus einzubinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 wurde bei einem letzten Treffen nach einer grÃ¼ndlichen Analyse des Zustands, der MÃ¤ngel, aber auch der Potenziale und Chancen der anarchistischen Bewegung im deutschsprachigen Gebiet der Versuch I-AFD beendet. Die verbliebenen Aktivistinnen und Aktivisten grÃ¼ndeten im AnschluÃŸ das &amp;quot;Forum deutschsprachiger Anarchistinnen und Anarchisten (FdA)&amp;quot;, um die mÃ¼hsam aufgebauten internen und internationalen Kontakte aufrecht erhalten zu kÃ¶nnen und weiterhin eine Basis fÃ¼r ein anarchistisches Leben zu ermÃ¶glichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit UnterstÃ¼tzung Mannheimer Genossinnen und Genossen fand Ostern 2003 das internationale SekretÃ¤rInnen-Treffen der IFA (Crifa) erstmalig im deutschsprachigen Raum statt. Motiviert durch die Berichte von und direkten Kontakte zu Genosssinnen und Genossen aus anderen LÃ¤ndern auf dem Treffen entstand daraufhin aus dem lockeren Netzwerk &amp;quot;Anarchistisches Regionaltreffen Rhein-Neckar-Pfalz&amp;quot; die &amp;quot;Anarchistische FÃ¶deration Rhein-Neckar-Pfalz (AF RNP)&amp;quot;. Als regionale FÃ¶deration hat sie sich dem FdA angeschlossen. Durch eine Vernetzungsinitiative der AF RNP im Sommer 2003 konnten weitere Kontakte zu anarchistischen Gruppen im deutschsprachigen Raum geknÃ¼pft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Jahrestreffen der FdA in Elmstein, Februar 2004, wurden die Strukturen, GrundsÃ¤tze und Ziele des FdA konkretisiert und ein MaÃŸnahmenkatalog fÃ¼r den weiteren Aufbau und die Arbeit erstellt.&lt;br /&gt;
Auf den beiden Kongressen in KÃ¶ln 2005 wurde eine PrinzipienerklÃ¤rung mit Statuten erarbeitet und angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das FdA trifft sich halbjÃ¤hrlich (Stand 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forum deutschsprachiger AnarchistInnen (FdA-IFA),&lt;br /&gt;
c/o Infoladen &amp;quot;LC36&amp;quot;,&lt;br /&gt;
Ludolf-Camphausen-Str. 36,&lt;br /&gt;
D - 50762 KÃ¶ln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fda-ifa (at) free.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
===Zum FdA===&lt;br /&gt;
*[[PrinzipienerklÃ¤rung und Statut des FdA]]&lt;br /&gt;
*[http://fda-ifa.org/was-sie-schon-immer-uber-fda-ifa-wissen-wollten/FdAVeranstaltung.pdf/view Was sie schon immer Ã¼ber FdA-IFA wissen wollten]&lt;br /&gt;
*[[Anarchistische FÃ¶rderation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitglieder===&lt;br /&gt;
*[[Anarchistische Gruppe Mannheim]]&lt;br /&gt;
*[[Anarchistische FÃ¶deration Berlin]] (AFB; AF-Berlin)&lt;br /&gt;
*[[LibertÃ¤re Gruppe DÃ¼sseldorf]]&lt;br /&gt;
*[[FdA Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
*[[Antinationale Offensive SaarbrÃ¼cken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- keine Mitglieder?&lt;br /&gt;
siehe: http://fda-ifa.org/kontakt/fda-ifa-mitglieder-1&lt;br /&gt;
*[[Anarchistische FÃ¶deration Rhein-Neckar-Pfalz]] (AFRNP)&lt;br /&gt;
*[[LibertÃ¤re Gruppe Kaiserslautern]]&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://fda-ifa.org Website des FdA], Forum deutschsprachiger Anarchistinnen und Anarchisten.&lt;br /&gt;
*[http://www.iaf-ifa.org/ Website der IAF] Internationale der Anarchistischen FÃ¶rderationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forum deutschsprachiger Anarchistinnen und Anarchisten|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internationale der Anarchistischen FÃ¶derationen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:deutschsprachige Regionen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Syndikalistisch_Anarchistische_Jugend_Deutschlands&amp;diff=55805</id>
		<title>Syndikalistisch Anarchistische Jugend Deutschlands</title>
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				<updated>2011-01-08T20:28:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Syndikalistische Anarchistische Jugend Deutschlands''' (SAJD) war eine [[Anarcho-Syndikalismus|anarcho-syndikalistische]] JugendfÃ¶deration, von 1922 bis 1933, mit ca. 3.000 Mitgliedern in 120 Ortsgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entstanden war die SAJD 1920 aus der Abspaltung des [[FAUD]]- nahen FlÃ¼gels der &amp;quot;[[Freien Jugend]]&amp;quot;, deren Kopf [[Ernst Friedrich]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem 14. Jahreskongress der [[FAUD]] im Jahre 1922 wurde die SAJD, welche die Prinzipien der FAUD, wie auch der [[FÃ¶deration Kommunistischer Anarchisten Deutschlands]] (FKAD) gleichermaÃŸen akzeptierte, als unabhÃ¤ngige Jugendorganisation anerkannt. Offen war sie auch fÃ¼r Jugendliche, die der [[Unionismus|unionistischen]] [[AAU-E]] nahestanden. FAUD und SAJD waren von Anfang an eng miteinander verbunden. So waren viele Eltern selbst in der FAUD aktiv und die meisten Jugendlichen in der SAJD wurden spÃ¤ter (fÃ¼hrende) Mitglieder der FAUD, oder waren es bereits. Dazu zÃ¤hlten beispielsweise [[Helmut RÃ¼diger]], [[Reinhold Busch]] (Berlin) oder [[Karl Preiss]] (Ulm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ã„hnlich der FAUD war die SAJD fÃ¶deralistisch organisiert.&lt;br /&gt;
Organe der SAJD waren die Zeitschriften &amp;quot;[[Die junge Menschheit]]&amp;quot; und â€ž[[Junge Anarchisten]]â€œ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Zuge des aufkommenden [[Nationalsozialismus]] an vielen Orten gegrÃ¼ndete anarcho-syndikalistische Organisation &amp;quot;[[Die Schwarzen Scharen|Schwarze Scharen]]&amp;quot; ging im Wesentlichen auf die Initiative vom Mitgliedern der SAJD zurÃ¼ck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1990er Jahre knÃ¼pfte die [[Anarcho-Syndikalistische Jugend]] (ASJ) im GroÃŸraum Stuttgart in vielen Punkten an die AktivitÃ¤ten der SAJD an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ulrich Linse: Die anarchistische und anarcho-syndikalistische Jugendbewegung 1918-1933. Zur Geschichte und Ideologie der anarchistischen, syndikalistischen und unionistischen Kinder- und Jugendorganisationen, Frankfurt/M. 1976.&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Anarcho-Syndikalismus in OstpreuÃŸen! 750 Jahre KÃ¶nigsberg nicht ohne Anarcho-Syndikalisten!, Bremen 2006.[http://fau-duesseldorf.org/downloads/anarchosyndikalismus-geschichte-dt/Arnarchosyndikalismus.pdf]&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Die Presse der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Deutschland 1918 bis 1933 - Seiten 60-68, Edition Syfo 1, Moers 2010, ISBN 978-3-9810846-8-9&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Syndikalismus im 'LÃ¤ndle'. Die Freie Arbeiter-Union Deutschlands (FAUD) in WÃ¼rttemberg 1918 bis 1933, Verlag Edition AV, Lich 2006, ISBN 3-936049-59-9.&lt;br /&gt;
* Martin Veith: Eine Revolution fÃ¼r die Anarchie. Zur Geschichte der Anarcho-Syndikalistischen Jugend (ASJ) im GroÃŸraum Stuttgart 1990-1993, Verlag Edition AV, Lich 2009, ISBN 978-3-86841-005-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Anarcho-Syndikalismus]], [[FAU]], [[FAUD]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Junge Anarchisten&amp;quot;, Zeitschrift der SAJD, Eintrag in der 'DadA/Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus' [http://www.free.de/dada/dada-p/P0001599.HTM]&lt;br /&gt;
*[http://projekte.free.de/schwarze-katze/texte/as16.html Die SAJD in Wuppertal]&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info syndikalismusforschung.info] Das Informationsportal zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarchosyndikalistische Organisationen und Initiativen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAUD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Die_Schwarzen_Scharen&amp;diff=55804</id>
		<title>Die Schwarzen Scharen</title>
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				<updated>2011-01-08T20:26:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die 'Schwarzen Scharen': Der militante Widerstand der AnarchosyndikalistInnen gegen den entstehenden Nationalsozialismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Konsolidierung der NSDAP reagierte die [[Freie Arbeiter Union Deutschlands|FAUD(AS)]] im Herbst 1932 mit der Herausgabe einer BroschÃ¼re, in der eindringlich vor einer &amp;quot;Ã¼berflÃ¼ssigen Soldatenspielerei&amp;quot; und vor &amp;quot;unnÃ¶tigen bewaffneten Aktionen&amp;quot; in der &amp;quot;BekÃ¤mpfung der SA&amp;quot; gewarnt wird.&amp;lt;ref&amp;gt; H. W. Gerhard, (d. i. G. Wartenberg), Ãœber Hildburghausen ins dritte Reich!, Nationalsozialismus und Arbeiterklasse, Berlin 1932. Reprint Berlin 1981, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Gerhard Wartenberg]], der die Schrift im Auftrag der Berliner GeschÃ¤ftskommission verfaÃŸt hatte, richtete seine Kritik zwar insbesondere an die Adresse der KPD, er kritisierte aber darÃ¼ber hinaus jede Form der &amp;quot;Zersplitterung&amp;quot; einer einheitlichen antifaschistischen Linie durch die &amp;quot;Sonderinteressen&amp;quot; parteipolitischer oder paramilitÃ¤rischer Gruppierungen. In der Betonung des Â»KlassencharaktersÂ« unterscheidet sich Wartenbergs Interpretation des Nationalsozialismus als soziales PhÃ¤nomen nicht wesentlich von der damaligen marxistischen Faschismusanalyse: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir kÃ¶nnen [ . . ] den Nationalsozialismus bezeichnen als eine unklare Bewegung hauptsÃ¤chlich der Mittelschichten in Stadt und Land, die aus der schlechten wirtschaftlichen Lage geboren wurde und von den groÃŸkapitalistischen Drahtziehern zum Kampfe gegen das Proletariat, gegen Demokratie und Internationalismus miÃŸbraucht wird.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Ebd., S. 26. Diese EinschÃ¤tzung entspricht jedoch nicht einer generellen Typisierung des Nationalsozialismus in der FAUD. Rudolf Rockers Definition ging dahin, den Nationalsozialismus als die Ã¼bersteigerte Form eines Nationalismus und folglich als Ausdruck des Kulturabstiegs einzustufen. Helmut RÃ¼diger fÃ¼hrte die nationalsozialistische Einstellung der BevÃ¶lkerung auf ihre militaristische Erziehung zurÃ¼ck und stellte den Nationalsozialismus Ã¼berdies in die imperialistische Tradition des Kaiserreichs. Vgl. die BeitrÃ¤ge von H. RÃ¼diger und R. Rocker in: 'Die Internationale'. Neue Folge, 1. Jg. (1934), Nr. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innerhalb der FAUD(AS) im Ã¼brigen stark variierenden Auffassungen Ã¼ber den Nationalsozialismus negierten den politischen und auch irrationalen Charakter dieser Bewegung, wenn er hier als gesellschaftliche Massenerscheinung zu einer Reaktionsform bestimmter BevÃ¶lkerungsschichten auf Ã¶konomische Bedingungen reduziert wird. Andere AutorInnen legten in ihren ErklÃ¤rungsmustern wiederum ein besonderes Gewicht auf die sozialpsychologischen Aspekte der von ihnen registrierten Neigung zu autoritÃ¤ren Einstellungen in der BevÃ¶lkerung. Die entstehende Massenbewegung war demnach als der extremste Ausdruck einer Ã¼bersteigerten Identifikation mit der Staatsidee zu verstehen: &amp;quot;Die Wurzeln des Faschismus ruhen in der Massenpsyche, die den Staat fÃ¼r unbedingt notwendig zur Aufrechterhaltung der gesellschaftlichen Ordnung hÃ¤lt&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;K. R. (= Karl Roche), &amp;quot;Was ist Faschismus&amp;quot;, in: 'Der Syndikalist', 12. Jg. (1930), Nr. 27 (Beil.).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon nach dem erdrutschartigen Sieg der NSDAP bei den Reichstagswahlen des Jahres 1930, herrschten in der FAUD(AS) keine Illusionen Ã¼ber die Konsequenzen, die eine nationalsozialistische Diktatur fÃ¼r die Organisation bedeuten wÃ¼rde.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach der Wahl wurde resÃ¼miert: &amp;quot;Einmal im Besitz der Macht, wÃ¼rden die Nazis vor keinem Gewaltmittel zurÃ¼ckschrecken, um die sozialistische Propaganda [. . .] zu unterdrÃ¼cken.&amp;quot; Siehe: A. Souchy, &amp;quot;Der Faschismus im Anmarsch&amp;quot;, im 'Pressedienst der I.A.A.', abgedruckt in: 'Der Syndikalist', 12. Jg. (1930), Nr. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da der Nationalsozialismus als eine diktatorische AusprÃ¤gung des Kapitalismus betrachtet wurde, setzte die FAUD in ihrer Strategie auf die Destabilisierung seiner wirtschaftlichen Basis und propagierte die revolutionÃ¤re und direkte Massenaktion des Generalstreiks. Zur Abwehr der nationalsozialistischen Terrorherrschaft sollte deshalb im Augenblick der MachtÃ¼bernahme der NSDAP der Vorstand des ADGB zur Proklamation eines allgemeinen &amp;quot;Proteststreiks&amp;quot; bewegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich gegen Ende der zwanziger Jahre die Auseinandersetzungen der linken VerbÃ¤nde mit den Unterorganisationen der NSDAP zu verschÃ¤rfen begannen, kam es im Oktober 1929, ausgehend von den AktivitÃ¤ten der FunktionÃ¤re Paul Czakon &amp;lt;ref&amp;gt;Der Bergarbeiter Paul Czakon (1896-1952) galt seit 1921 als einer der aktivsten FunktionÃ¤re der FAUD in Oberschlesien. Im MÃ¤rz 1933 wurde Czakon wegen Hochverrats und Sprengstoffverbrechen zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt, konnte jedoch nach Spanien fliehen. Im spanischen BÃ¼rgerkrieg wurde er als Kriegskommissar Â»MaximoÂ« bekannt. Czakon starb an den Folgen seiner Internierung in einem franzÃ¶sischen Gefangenenlager, das spÃ¤ter der Gestapo Ã¼bergeben wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Theodor Bennek und Alfons Pilarski &amp;lt;ref&amp;gt;Alfons Pilarski (geb. 1902) und Theodor Bennek (geb. 1897) gaben ab 1928 die sozialrevolutionÃ¤r ausgerichtete Zeitschrift 'Freiheit. Politische Wochenschrift fÃ¼r Schlesien und Oberschlesien' heraus. Auf die beiden bekanntesten FAUD-FunktionÃ¤re in Schlesien richtete sich nach 1933 das besondere Interesse der politischen Polizei. WÃ¤hrend Pilarski nach Polen flÃ¼chten konnte, geriet Bennek in Haft und wurde am 26. Oktober 1935 in das KZ Sachsenhausen eingeliefert. Bennek Ã¼berlebte den Krieg schwerkrank.&amp;lt;/ref&amp;gt;, in den oberschlesischen FAUD-Ortsgruppen Ratibor und Beuthen zur Formierung einer militanten, uniformierten Organisation - den 'Schwarzen Scharen'.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu im folgenden: U. Linse, &amp;quot;Die Â»Schwarzen ScharenÂ« - eine antifaschistische Kampforganisation deutscher Anarchist(Inn)n&amp;quot;, in: AGWAB, Nr. 9 (1989), S. 47-66.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 'Schwarzen Scharen' kÃ¶nnen als ein kleineres, anarchosyndikalistisches Pendant zum 'RotfrontkÃ¤mpferbund' der KPD bezeichnet werden. Im Gegensatz zum 'RotfrontkÃ¤mpferbund' betrachteten sich die 'Schwarzen Scharen' als eine unabhÃ¤ngig operierende &amp;quot;ErgÃ¤nzungsorganisation&amp;quot; der FAUD(AS).&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe die &amp;quot;Richtlinien der Schwarzen Schar, Bezirk Berlin-Brandenburg&amp;quot;, zit. ebd., S. 62 f. In Oberschlesien kam es aufgrund der fehlenden PrÃ¤senz der [[SAJD]] nur zu wenigen organisatorischen Ãœberschneidungen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als eigenstÃ¤ndige VerbÃ¤nde waren sie weder den Ortsgruppen der FAUD noch deren BerufsfÃ¶derationen direkt angegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. U. Linse, Militante Abwehr des Nationalsozialismus 1929-1933: &amp;quot;Schwarze Scharen&amp;quot; und &amp;quot;Kampfgemeinschaften gegen Reaktion und Faschismus&amp;quot;, unverÃ¶fftl. Mskr., 1991, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer Zeit, in der die anarchosyndikalistische Bewegung sichtlich stagnierte, konnten die 'Schwarzen Scharen' ihrerseits deutliche ZuwÃ¤chse verzeichnen, so daÃŸ einige OrtsverbÃ¤nde in Oberschlesien stÃ¤rker als die dortige FAUD wurden und in EinzelfÃ¤llen sogar die kommunistischen Arbeiterwehren an Zahl Ã¼bertrafen.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe ebd. In Katscher folgte erst aus der dortigen 'Schwarzen Schar' die GrÃ¼ndung der Ã¶rtlichen FAUD. Vgl. 'Der Syndikalist', 13. Jg. (1931), Nr. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Gruppen wurde Wert auf eine einheitliche (schwarze) Kleidung gelegt. Die mehr oder weniger improvisierte Uniformierung konnte die 'Schwarzen Scharen' als einen kleinen, straff durchorganisierten Â»KampfverbandÂ« mit einem semimilitÃ¤rischen Milizcharakter erscheinen lassen. Teilweise rÃ¼steten sich Einzelpersonen in den Gruppen mit SchuÃŸwaffen aus und wurden anscheinend sogar in Feuergefechte verwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. U. Linse, Die Â»Schwarzen ScharenÂ« . . ., S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als weiteres Indiz fÃ¼r die Militarisierung der 'Schwarzen Scharen' kann die Einrichtung eines Sprengstofflagers in Beuthen gelten, das im Mai 1932 von der Polizei ausgehoben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. U. Linse, Militante Abwehr des Nationalsozialismus 1929-1933, S. 4. In Ratibor existierte noch ein weiteres Sprengstofflager.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional dehnten sich die Ã¶rtlichen Gruppierungen zunÃ¤chst auf das Gebiet Oberschlesien aus und erstreckten sich seit 1930 auch auf Mitteldeutschland, das Rheinland &amp;lt;ref&amp;gt;NÃ¤heres Ã¼ber die 'Schwarzen Scharen' in Wuppertal findet sich bei: U. Klan und D. Nelles, Â»Es lebt noch eine FlammeÂ«, S. 255 ff. Ulrich Linse fÃ¼hrt fÃ¼r die Jahre 1929 und 1933 neben den sechs oberschlesischen Gruppen eine Anzahl weiterer Ortsgruppen im Reichsgebiet auf. Vgl. U. Linse, Die Â»Schwarzen ScharenÂ« . . ., S. 51 ff. Neben diesen Gruppen in Berlin-Brandenburg, Darmstadt und Wuppertal sowie einer Gruppierung in Bochum existierte die Arbeiterwehr der 'Schwarzen Rebellen' in Stuttgart. In Kassel bestand eine Gruppe um Willi Paul (1897-1979), von der das Blatt 'Die Schwarze Horde' vertrieben wurde. Paul konnte wie der ebenfalls aus Kassel stammende Fred SchrÃ¶der nach Spanien exilieren, wo sie zur Gruppe 'DAS' stieÃŸen.&amp;lt;/ref&amp;gt; und GroÃŸ-Berlin. Neben ihren antifaschistischen AktivitÃ¤ten, die teilweise in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen des linken Spektrums durchgefÃ¼hrt wurden &amp;lt;ref&amp;gt;In Berlin wurde z. B. am 31. 1. 1931 eine grÃ¶ÃŸere antifaschistische Massenversammlung abgehalten, an der sich auÃŸer der FAUD(AS) auch der 'Bund revolutionÃ¤rer IndustrieverbÃ¤nde', die USPD, die GpF und der 'Freie Arbeiter-SÃ¤nger Bund' beteiligten. Siehe: 'Der Syndikalist', 13. Jg. (1931), Nr. 5. In ThÃ¼ringen bildete sich eine gemeinsame 'Schwarze Schar' aus der FAUD-Ortsgruppe Suhl und der KAPD/AAU-Ortsgruppe Ruhla.&amp;lt;/ref&amp;gt;, sind die 'Schwarzen Scharen' auch als ein Versuch zu werten, mittels einer intensivierten Durchstrukturierung und Einheitlichkeit in der Ã–ffentlichkeit verstÃ¤rkt PrÃ¤senz zu zeigen und durch spektakulÃ¤re Propagandaaktionen (MusikzÃ¼ge, motorisierte DemonstrationszÃ¼ge, Theatergruppen usw.) dem andauernden Niedergang der FAUD als einer politischen Â»KampforganisationÂ« zu entgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Agitation der 'Schwarzen Scharen' wandte sich nun etwas vom stÃ¤dtischen Industrieproletariat ab und richtete sich zusÃ¤tzlich auf die Mobilisierung der Landarbeiterschaft und der Kleinbauern. Alle Anstrengungen der FAUD(AS), eine neue organisatorische Basis im Landarbeiterproletariat aufzubauen, erwiesen sich als Fehlschlag. Mit den 'Schwarzen Scharen' zeigte sich allerdings bald, daÃŸ durch einen in zeitgemÃ¤ÃŸeren Aktionsformen organisierten Antifaschismus dem AbwÃ¤rtstrend des anarchosyndikalistischen Basisverbandes erfolgreich entgegengewirkt werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ãœber die exakte GesamtstÃ¤rke der 'Schwarzen Scharen' kann nur spekuliert werden. Bis zur nationalsozialistischen MachtÃ¼bernahme lÃ¤ÃŸt sich ihre Mitgliederzahl auf 250 bis 500 Aktivisten veranschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Polizei rechnete 1931 mit 250 Mitgliedern. Vgl. U. Linse, Die Â»Schwarzen ScharenÂ« . . ., S. 62 u. S. 66 (Anm. 49). Die StÃ¤rken der Ortsgruppen nahmen bis 1932 rapide zu. Siehe: U. Linse, Militante Abwehr des Nationalsozialismus 1929-1933, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz der zum Teil recht massiven Kritik von seiten der SAJD und der FAUD an der Militarisierung der Kampfformen und einer zu oberflÃ¤chlichen Popularisierung anarchosyndikalistischer Inhalte blieb die eigentliche Zielsetzung, mittels einer militanteren Strategie zur Sicherung der eigenen, unmittelbaren InteressensphÃ¤re und damit gleichzeitig zur Rekrutierung neuer Mitglieder beizutragen, nicht ohne Resonanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die GeschÃ¤ftskommission der FAUD(AS) sah anscheinend in dem Aktionismus der 'Schwarzen Scharen' die Gefahr einer allmÃ¤hlichen Erosion der organisatorischen und ideologischen KohÃ¤renz gegeben. Der agitatorische Ansatzpunkt der anarchosyndikalistischen Ideenpropaganda sollte dementsprechend weiterhin primÃ¤r im Ã¶konomischen Bereich liegen, zumal mit einer Verwicklung in StraÃŸenkÃ¤mpfe ein RÃ¼ckfall in den politischen Terrorismus des 19. Jahrhunderts befÃ¼rchtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. zur Kritik an den 'Schwarzen Scharen', U. Linse, Die Â»Schwarzen ScharenÂ« . . ., S. 59 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1930 distanzierte sich die Bezirkskonferenz der SAJD im Rhein-Maingau entschieden von der militanten Tendenz der 'Schwarzen Scharen': &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Mehrzahl der Genoss(Inn)en stand auf dem Standpunkt, daÃŸ Einheitskleidung und Schwarze Scharen zu einer Militarisierung unserer Jugend fÃ¼hren wÃ¼rden, wodurch unser jahrelanger Kampf gegen Krieg und Militarisierung der Jugend zur Farce werde. Es wurde gesagt, daÃŸ Mangel an Geist sich nicht durch Schablonisierung und Mechanisierung ersetzen lÃ¤ÃŸt.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Stellungnahme auf der Bezirkskonferenz der SAJD in Darmstadt am 6. 7. 1930, in: 'Der Syndikalist', 12. Jg. (1930), Nr. 30 (Beil).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich in den Versammlungen der FAUD(AS) die FÃ¤lle von StÃ¶rungen durch die Ãœbergriffe der Nationalsozialisten hÃ¤uften, muÃŸte jedoch bald Ã¶fter auf die 'Schwarzen Scharen' als Â»SaalschutzÂ« zurÃ¼ckgegriffen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Die 'Schwarzen Rebell(inn)en' in Stuttgart waren einzig aus diesem Grund entstanden. Vgl. 'Der Syndikalist', 12. Jg. (1930), Nr. 26 (Beil. ).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Bedeutung besaÃŸen die 'Schwarzen Scharen' aufgrund ihrer Mobilisierungs- und Sozialisationswirkung fÃ¼r den Widerstand einer Anzahl von jÃ¼ngeren FAUD-MilitantInnen, die aus der IllegalitÃ¤t nach Spanien ins Exil gingen, um dort, als '[[Deutsche Anarcho-Syndikalisten]] (DAS), ihren Kampf gegen den Faschismus fortzusetzen. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Anarcho-Syndikalismus]], [[FAU]], [[FAUD]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Die Presse der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Deutschland 1918 bis 1933, Edition Syfo 1, Moers 2010, ISBN 978-3-9810846-8-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*Die &amp;quot;Schwaren Scharen&amp;quot;, Darstellung von Hartmut RÃ¼bner aus seinem Buch: 'Freiheit und Brot', Berlin 1994. [http://www.free.de/dada/ask51116.htm]&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info syndikalismusforschung.info] Das Informationsportal zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
* Audiopodcast von &amp;quot;Radio Chiflado&amp;quot;[http://taibo.podspot.de/]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAUD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

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		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Der_Frauenbund&amp;diff=55803</id>
		<title>Der Frauenbund</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* Literatur: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;'''&amp;quot;daÃŸ die Frau nicht nur durch die Kapitalisten ausgebeutet, sondern daneben auch noch von der privilegierten MÃ¤nnerwelt entrechtet [werde]. Bei dieser Situation kÃ¶nn[t]en natÃ¼rlich nicht die Frauen von den MÃ¤nnern erwarten, daÃŸ diese ihre Privilegien freiwillig aufgeben, ebensowenig wie das die Kapitalisten [tÃ¤ten].&amp;quot;'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Milly Witkop-Rocker]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Frauenbund''' war eine monatliche Beilage des ''[[Syndikalistischer Frauenbund|Syndikalistischen Frauenbund]]'' (SFB) zu dem Organ der [[FAUD]], [[Der Syndikalist]]. In der Beilage kamen ebenso die fÃ¼hrenden Protagonistinnen innerhalb des SFB (beispielsweise Milly Witkop-Rocker und Hertha Barwich) als auch die bekanntesten Vertreterinnen aus der sozialistischen und anarchistischen Frauenbewegung (wie [[Alexandra Kollontai]], [[Emma Goldman]] sowie [[Lilly Braun]] aus dem Umfeld der [[USPD]]) zu Wort. Ein groÃŸer Teil der Artikel im ''Frauenbund'' stammte von MÃ¤nnern wie [[Theodor Plievier]] und [[Fritz Oerter]], die in der Frauenzeitschrift BeitrÃ¤ge zur [[Ethik]] und [[Sexualmoral]] verÃ¶ffentlichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur:==&lt;br /&gt;
* Milly Witkop-Rocker, Hertha Barwich, AimÃ©e KÃ¶ster u. a.: Der Syndikalistische Frauenbund [[Unrast Verlag]], MÃ¼nster 2007. ISBN 978-3-89771-915-6 (Hrsg. und mit einem Vorwort versehen von Siegbert Wolf)&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Die Presse der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Deutschland 1918 bis 1933, Edition Syfo 1, Moers 2010, ISBN 978-3-9810846-8-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links:==&lt;br /&gt;
*[http://fau-bonn.de/material/anarchismus/Frauenbund FAU Bonn Ã¼ber den SFB]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAUD]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Der Syndikalist</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Der_Syndikalist_31.jpg|thumb|right|Der Syndikalist #31]]&lt;br /&gt;
'''Der Syndikalist''' war das Organ der [[FAU|Freien Arbeiter Union Deutschlands]] von Dezember 1918 bis Ende 1932. Der Syndikalist wurde wÃ¶chentlich, in der Hochphase der FAUD mit einer Auflage von ca. 120.000, vom [[Verlag Der Syndikalist]] verÃ¶ffentlicht. Es handelte sich um eine Mitgliederzeitung, was bedeutete, daÃŸ ihr Abonnement im Mitgliedsbeitrag der FAUD enthalten war. AuÃŸerdem wurde er an SympathisantInnen weitergegeben. Die Auflage richtete sich also etwa nach der HÃ¶he der Mitgliedschaft in der FAUD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal im Monat erschien die syndikalistisch-feministische Beilage [[Der Frauenbund]] des [[Syndikalistischen Frauenbundes]] der FAUD so wie die Beilage [[Die junge Menschheit]] der [[SAJD]] im Syndikalist. In den dreiÃŸiger Jahren folgte noch die Beilage &amp;quot;[[Frei das Land]]&amp;quot; zur Landagitation. Der Syndikalist erschien mit acht Seiten, wurde seit 1931 mehrmals verboten und zu Beginn des Jahres 1933 als &amp;quot;[[Arbeiterecho]]&amp;quot; fortgefÃ¼hrt. Die Redaktion stellten u.a. [[Max Winkler]], [[Augustin Souchy]], [[Helmut RÃ¼diger]] und [[Fritz Oerter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Syndikalist&amp;quot; ist neben &amp;quot;[[Die Internationale (Zeitschrift)|Die Internationale]]&amp;quot; die Hauptpresse der anarcho-syndikalistischen Bewegung in Deutschland mit einem beeindruckenden Informationsgehalt, beispielsweise in gewerkschaftlicher, kultureller und internationaler Hinsicht, was auch an folgenden AutorInnen deutlich wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== AutorInnen ==&lt;br /&gt;
Es folgt eine Liste von AutorInnen, die Artikel, Essays, Lyrik etc. im Syndikalisten verÃ¶ffentlichten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Max Baginski]], USA-Korrespondent&lt;br /&gt;
*[[Franz Barwich]], Mitglied der FAUD-GeschÃ¤ftskommission&lt;br /&gt;
*[[Hertha Barwich]], organisatorische Leitung des Syndikalistischen Frauenbundes&lt;br /&gt;
*[[Alexander Berkman]]&lt;br /&gt;
*[[Hans BlÃ¶chl]], Kopf der FAUD-Augsburg&lt;br /&gt;
*[[Reinhold Busch]], GeschÃ¤ftsleitung der ReichsfÃ¶deration der Metallarbeiter&lt;br /&gt;
*[[Max BÃ¼ttner]], Mitglied der GeschÃ¤ftskommission&lt;br /&gt;
*[[Paul Czakon]], Kopf der FAUD in Oberschlesien&lt;br /&gt;
*[[Karl Dingler]], organisatorischer Kopf der FAUD in WÃ¼rttemberg und Leiter der Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde in GÃ¶ppingen&lt;br /&gt;
*[[Etta Federn-Kohlhaas]], Schriftstellerin, erste Rathenau-Biographin und Mitglied im Syndikalistischen Frauenbund Berlin&lt;br /&gt;
*[[Victor Fraenkl]], Vorsitzender der FAUD-Kopfarbeiter Berlins und Staranwalt fÃ¼r politisch Verfolgte&lt;br /&gt;
*[[Franz Gampe]], Kopf der FAUD in Franken, beliebter Redner und Vorsitz im [[Reichsverband fÃ¼r Geburtenregelung und Sexualhygiene]]&lt;br /&gt;
*[[Anni Geiger-Gog]], Schriftstellerin, besonders KinderbÃ¼cher&lt;br /&gt;
*[[Gregor Gog]], &amp;quot;VagabundenkÃ¶nig&amp;quot; und Schriftsteller, spÃ¤ter Kommunist&lt;br /&gt;
*[[Emma Goldman]], Auslandskorrespondentin&lt;br /&gt;
*[[Carl Haffner]], Mitglied der GeschÃ¤ftskommission&lt;br /&gt;
*[[Max Hilse]], Organisatorischer Kopf der FAUD-Bremen &lt;br /&gt;
*[[Axel HolmstrÃ¶m]], zu [[Vera Figner]]&lt;br /&gt;
*[[T. Jamaga]], Japan-Korrespondent&lt;br /&gt;
*[[Albert Juppenlatz]], Syndikalist der ersten Stunde, GeschÃ¤ftskommission der FVDG&lt;br /&gt;
*[[Oskar Kanehl]], AAU-E, Dichter&lt;br /&gt;
*[[Anna Katalina]]&lt;br /&gt;
*[[Fritz Kater]] KÃ¼rzel F.K., organisatorisches, Grundsatztexte&lt;br /&gt;
*[[August Kettenbach]], Kopf der FAUD-Wiesbaden&lt;br /&gt;
*[[Helmut Klose]] Vagabund und Dichter, schrieb KurzerzÃ¤hlungen&lt;br /&gt;
*[[Oskar Kohl]], Kopf der FAUD-Dresden&lt;br /&gt;
*[[Fritz KÃ¶ster]], Pseudonym &amp;quot;Cyclop&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[[Franziska Krischer]], Syndikalistischer Frauenbund&lt;br /&gt;
*[[Hedwig Lachmann]]&lt;br /&gt;
*[[B. Lansink]], Holland-Korrespondent&lt;br /&gt;
*[[Berta Lask]], proletarische Schriftstellerin (&amp;quot;Leuna 1921&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*[[Arthur Lehning]], Mitglied des IAA-Sekretariats&lt;br /&gt;
*[[Friedrich Minck]], Lyriker&lt;br /&gt;
*[[Erich MÃ¼hsam]]&lt;br /&gt;
*[[Max Nettlau]], Historiker &amp;quot;Herodot der Anarchie&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[[Fritz Oerter]], KÃ¼rzel F.O., informeller Obmann der Kulturrubrik im Syndikalist&lt;br /&gt;
*[[Willi Paul]], Kopf der FAUD-Kassel&lt;br /&gt;
*[[Karl Peter]], Ã–sterrreich-Korrespondent, Wien&lt;br /&gt;
*[[Theodor Plievier]] Schriftsteller und FAUD-Mitglied&lt;br /&gt;
*[[Walter Preis]], Kopf der FAUD-Breslau&lt;br /&gt;
*[[Heinrich ReuÃŸ]], Kopf der FAUD-MÃ¼hheim, beliebter Redner&lt;br /&gt;
*[[Ernst Rieger]], Proletarische Freidenker und FAUD&lt;br /&gt;
*[[Karl Roche]], FÃ¼hrender Leitartikelschreiber, nach kurzer Abstinenz (AAU) wieder in FAUD, Fortsetzungsserie &amp;quot;[[Handbuch des Anarcho-Syndikalismus]]&amp;quot;, Tod 1930, Nachruf mit Bild, KÃ¼rzel K.R., Pseudonym &amp;quot;Diogenes&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Rocker]] KÃ¼rzel R.R., Universalschreiber&lt;br /&gt;
*[[Helmut RÃ¼diger]] seit 1927 in der Redaktion. Mitglied des IAA-Sekretariats.&lt;br /&gt;
*[[Otto RÃ¼hle]], Kopf der Allgemeinen Arbeiter-Union-Einheitsorganisation ([[AAU-E]])&lt;br /&gt;
*[[Rene Schickele]], Schriftsteller&lt;br /&gt;
*[[Wilhelm Schroers]], Kopf der FAUD-Delmenhorst&lt;br /&gt;
*[[Alexander Schapiro]], Russlandkorrespondent, Ãœbersetzer und Mitglied des IAA-Sekretariats&lt;br /&gt;
*[[Augustin Souchy]] KÃ¼rzel A.-s. oder A.-chy&lt;br /&gt;
*[[Claus Spaniol]], Kopf der FAUD-Oberhausen&lt;br /&gt;
*[[Johann Spaniol]], GeschÃ¤ftsleitung der ReichsfÃ¶deration der Bergarbeiter&lt;br /&gt;
*[[Helene StÃ¶cker]], Frauenrechtlerin&lt;br /&gt;
*[[B. Traven]], Schriftsteller, ErstverÃ¶ffentlichung der &amp;quot;BaumwollpflÃ¼cker&amp;quot; als &amp;quot;Der Wobbly&amp;quot; im Syndikalist als Fortsetzungsserie 1926&lt;br /&gt;
*[[Bruno Vogel]], Schriftsteller&lt;br /&gt;
*[[Heinrich Vogeler]], &amp;quot;[[Barkenhoff]]&amp;quot; Worpswede&lt;br /&gt;
*[[Gerhard Wartenberg]], Schwerpunkt Hitlerfaschismus&lt;br /&gt;
*[[Carl Windhoff]], Organisatorischer Kopf der FAUD-Rheinland&lt;br /&gt;
*Max Winkler, Redakteur&lt;br /&gt;
*[[Milly Witkop Rocker]], Theoretischer Kopf des Syndikalistischen Fauenbundes (SFB) und des &amp;quot;Hilfsfonds fÃ¼r die politischen Gefangenen in SowjetruÃŸland&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[[Emil Zehner]], Kopf der FAUD-Erfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Zeitschriften]], [[FAUD]], [[FAU]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Die Presse der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Deutschland 1918 bis 1933, Edition Syfo 1, Moers 2010, ISBN 978-3-9810846-8-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Der Syndikalist ZDB-Eintrag http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=1.1/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=8506&amp;amp;TRM=5160406&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info syndikalismusforschung.info] Das Informationsportal zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschriften (historisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAUD]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Fritz_Kater_Verlag&amp;diff=55801</id>
		<title>Fritz Kater Verlag</title>
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				<updated>2011-01-08T20:18:54Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Fritz Kater]] verlegte seit 1898 BroschÃ¼ren fÃ¼r die [[Freie Vereinigung deutscher Gewerkschaften]], ([[Lokalisten]] im Gegensatz zu den ZentralverbÃ¤nden). Der Verlag war als Personenverlag angemeldet, stand aber sicherlich ganz im Dienst der Freien Vereinigung. Logischerweise wurde deshalb dieser Verlag ab 1919 der Verlag der FAUD [[Verlag Der Syndikalist]]-Fritz Kater, da sich die [[FAUD]] in der Tradition der syndikalistischen Freien Vereinigung sah und sich als Fortsetzung mit anarchosynikalistischen Inhalten definierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher nachgewiesene VerÃ¶ffentlichungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fritz Kater: Wie sollen wir uns organisieren?, Berlin, 1898&lt;br /&gt;
* [[Dr. Raphael Friedeberg]]: Parlamentarismus und [[Generalstreik]], Berlin, 1905; wiederabgedruckt in: Wozu noch in die Parlamente? [[Trotzdem Verlag]], Reutlingen, 1978&lt;br /&gt;
* Fritz Kater: Das Programm der Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften und die Resolutionen betreffend Streiks und Aussperrungen nebst BegrÃ¼ndungen. Eine AufklÃ¤rungsschrift, Berlin, 1908&lt;br /&gt;
* [[Karl Roche]]: Aus dem roten Sumpf. Oder: Wie es in einem nicht ganz kleinen Zentralverband hergeht. Berlin, 1909&lt;br /&gt;
* [[Pierre Ramus]] (d.i. [[Rudolf GroÃŸmann]]): Generalstreik und [[direkte Aktion]] im proletarischen Klassenkampfe. 63 S., Berlin, 1910&lt;br /&gt;
* Diogenes: Die Ohnmacht der Sozialdemokratie im Deutschen Reichstag. Eine Wanderung durch die Berichte der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion. 64 S., [[Der Pionier]], Berlin, 1912&lt;br /&gt;
* Fritz Kater: Freie Vereinigung deutscher Gewerkschaften. Eine kurze Geschichte der deutschen sozialrevolutionÃ¤ren Gewerkschaftsbewegung. Berlin, 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literatur:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: Fritz Kater - Ein Lebensbild, in: Der freie Gedanke, als Fortsetzung in Heft 8 bis 11, Wiesbaden 1948&lt;br /&gt;
* Corinna Kaiser: Die (anarcho-) syndikalistische Verlagsgruppe um Fritz Kater. ZwischenprÃ¼fungsabreit, Univ. DÃ¼sseldorf 1993/94&lt;br /&gt;
* [[Corinna Kaiser]]: Der &amp;quot;Kater-Konzern&amp;quot; - Ein Beitrag zur syndikalistischen Verlagsgeschichte, in: [[Schwarzer Faden]] Nr.49 (1994)&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Die Presse der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Deutschland 1918 bis 1933, Edition Syfo 1, Moers 2010, ISBN 978-3-9810846-8-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Verlag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Verlag_Der_Syndikalist&amp;diff=55800</id>
		<title>Verlag Der Syndikalist</title>
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				<updated>2011-01-08T20:18:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* LIteratur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der neue '''Verlag der Syndikalist''' knÃ¼pfte 1919 an die VerlagstÃ¤tigkeit von [[Fritz Kater]] (1861-1945) an, der bereits vor dem 1.Weltkrieg fÃ¼r die &amp;quot;Freie Vereinigung deutscher Gewerkschaften&amp;quot; die Zeitungen &amp;quot;Einigkeit&amp;quot; und &amp;quot;Pionier&amp;quot; sowie BÃ¼cher verlegt hatte. Der [[Fritz Kater Verlag]], der weiterbestand, erhielt mehr oder weniger die programmatische Zusatzbezeichnung &amp;quot;Der Syndikalist&amp;quot;, eine pfiffige Art einen Personenverlag in einen politischen Verlag umzubenennen, lÃ¤sst sich  aus der Firmierung ableiten, es hieÃŸ ab 1919 - Verlag &amp;quot;Der Syndikalist&amp;quot;, Fritz Kater - und es wurde der wichtigste anarchistische Verlag in der Zeit der Weimarer Republik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GegrÃ¼ndet wurde der Verlag zeitgleich mit der [[FAUD]] im Dezember 1919 und man kann ihn ohne Zweifel als den Verlag der FAUD bezeichnen. Erst im Jahr 1929 stellte die FAUD ihren Verlag organisatorisch auf eine andere Basis, es wurde die &amp;quot;[[ASY-Verlags G.m.b.H]]&amp;quot; gegrÃ¼ndet und parallel dazu entstand die &amp;quot;[[Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde]]&amp;quot;, der Buchclub der AnarchosyndikalistInnen, der in enger Kooperation als eigenstÃ¤ndiger Verlag aufgebaut wurde. Der 70-jÃ¤hrige Fritz Kater legte mit der G.m.b.H.-GrÃ¼ndung seine GeschÃ¤ftsfÃ¼hrung nieder, mit [[Willi Jadau]] und [[Gustav Reimelt]] standen jÃ¼ngere Genossen fÃ¼r den Verlag im Berliner Handelsregister; Reinhold Busch gehÃ¶rte zu den engsten Mitarbeitern, Fritz Kater half weiterhin im Versand. Asy-Verlag und GFB benutzten diesselbe Adresse (Warschauerstr Nr.62) und Fritz Katers Konto. &lt;br /&gt;
1931 Ã¼bernimmt [[Werner Henneberger]] die Leitung der GFB und [[Helmut RÃ¼diger]] die GeschÃ¤ftsfÃ¼hrung des ASY-Verlags. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der eigenen freiheitlichen Produktion betrieb der ASY-Verlag auch einen Vertrieb antiquarischer BÃ¼cher zu gÃ¼nstigen Preisen, die in einem eigenen Prospekt &amp;quot;Das Buch - ein Freund. Eine Auslese der Sortiments-Abteilung des ASY-Verlag&amp;quot; angeboten wurden. In diesem Sortiment fanden sich z.B. die BÃ¼cher Jack Londons, Martin Andersen-NexÃ¶s, Maxim Gorkis, Vera Figners, Upton Sinclairs, Leo Tolstois und Titel aus Themengebieten wie Geschlechtsfragen, Sport, NacktkÃ¶rperkultur, BÃ¼cher gegen den Krieg, Weltanschauung, Briefe, JugendbÃ¼cher oder Tiergeschichten. Beim Thema Weltanschauung wird dabei durchaus auch Friedrich Engels &amp;quot;Der deutsche Bauernkrieg&amp;quot; und bei den Briefen werden Rosa Luxemburgs &amp;quot;Briefe aus dem GefÃ¤ngnis&amp;quot; angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1932 wurde die Theoriezeitschrift &amp;quot;Die Internationale&amp;quot; verboten, am 5.3.1933 wurde die FAUD verboten und am 9.3.33 wurden die RÃ¤umlichkeiten durchsucht und Adressenkarteien, IAA-Korrespondenz, Material und Buchlager wurden beschlagnahmt. 10 Anarchosyndikalisten wurden verhaftet, darunter [[Reinhold Busch]], [[Werner Henneberger]], [[Max BÃ¼ttner]] und [[Paul BrÃ¼nn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 wurde der ASY-Verlag in Barcelona weitergefÃ¼hrt, u.a. mit dem berÃ¼hmten &amp;quot;Schwarzrot-Buch&amp;quot; einer Dokumentation Ã¼ber die Umtriebe der Nazis in Spanien, mit beschlagnahmten Materialien, die von der deutschen Gruppe DAS (Deutsche Anarcho-Syndikalisten) in Nazi-Haushalten in Barcelona aufgefunden worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== VerÃ¶ffentlichungen ==&lt;br /&gt;
=== periodisch ===&lt;br /&gt;
* Wochenzeitung &amp;quot;[[Der Syndikalist]]&amp;quot;; ab 1919 bis 1932, in der Regel 52 Ausgaben pro Jahr, mit der Monatsbeilage &amp;quot;Die Junge Menschheit&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Die Internationale (Zeitschrift)|Die Internationale]]. Organ der Internationalen Arbeiter-Assoziation. 1924-1926. Redaktion: [[Augustin Souchy]]. Ab 1927: Zeitschrift fÃ¼r die revolutionÃ¤re Arbeiterbewegung. Gesellschaftskritik und sozialistischer Neuaufbau. Hrsg. von der FAUD; 1927-1933. Mit dem Zusatz &amp;quot;Neue Folge&amp;quot; im Exil in Amsterdam fortgefÃ¼hrt: 1934 bis 1935&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== BÃ¼cher ===&lt;br /&gt;
BuchverÃ¶ffentlichungen des Verlags &amp;quot;Der Syndikalist&amp;quot; und ab 1929 des ASY-Verlags in Berlin:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Peter Kropotkin]]: Eroberung des Brotes, Deutsch v. Bernhard Kampffmeyer, Vorrede v. Rudolf Rocker, Zeichnungen v. Heinrich Vogeler, 176 S., Berlin, 1919, 1920, 1921, 1924&lt;br /&gt;
* [[Emil Pouget]]: Der Syndikalismus, 16 S., Berlin, 1919&lt;br /&gt;
* [[Karl Roche]]: Einheitslohn und ArbeitersolidaritÃ¤t, 8 S., Berlin, 1919&lt;br /&gt;
* [[Karl Roche]]: Organisierte direkte Aktion, 12 S., Berlin, 1919&lt;br /&gt;
* [[Karl Roche]]: Was wollen die Syndikalisten?, 16 S., Berlin, 1919&lt;br /&gt;
* [[Karl Roche]]: Zwei Sozialisierungsfragen: Wer soll sozialisieren? Ist die zusammengebrochene Wirtschaft fÃ¼r die Sozialisierung reif?, 8 S., Berlin, 1919&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: Keine Kriegswaffen mehr. Rede, 16 S., Berlin, 1919&lt;br /&gt;
* Arnold Roller (d.i. [[Siegfried Nacht]]): Nach dem Sieg des sozialen Generalstreiks, 7 S., Berlin, 1919&lt;br /&gt;
* [[Max Baginski]]: Was will der Syndikalismus? Lebendige, keine toten Gewerkschaften, 16 S., Berlin, 1920&lt;br /&gt;
* [[Peter Kropotkin]]: Die Entwicklung der anarchistischen Ideen, Deutsch v. [[Pierre Ramus]](d.i. [[Rudolf GroÃŸmann]]), 1912; 16 S., Berlin 1920&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Domela Nieuwenhuis]]: [[Francisco Ferrer]], 8 S., Berlin, 1920&lt;br /&gt;
* [[Peter Kropotkin]]: Syndikalismus und Anarchismus, 16 S., Berlin 1920&lt;br /&gt;
* [[Fritz Oerter]]: Was wollen die Syndikalisten?, 16 S., Berlin 1920&lt;br /&gt;
* [[Fritz Oerter]]: Die Freie Liebe, 1920, 1921, 1924 (Gesamtauflage: 30.000)&lt;br /&gt;
* [[Peter Kropotkin]]: Gesetz und AutoritÃ¤t, 16 S., illustriert von Fidus, Berlin 1920, 1923 &lt;br /&gt;
* [[Peter Kropotkin]]: Die historische Rolle des Staates, Deutsch v. Dr. Ladislaus Gumplowicz, Zeichnungen v. Gustav Wolff, 47 S., Berlin 1920&lt;br /&gt;
* [[Franz Barwich]]: Die Irrlehre und Wissenschaftslosigkeit des Marxismus, 16 S., Berlin 1920&lt;br /&gt;
* [[Karl Peter]]: Die Zersetzung des Weltkapitalismus, 16 S., Berlin, 1920&lt;br /&gt;
* [[Max Tobler]]: Der revolutionÃ¤re Syndikalismus, 16 S., Berlin, 1920&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: Die PrinzipienerklÃ¤rung des Syndikalismus, 20 S., Berlin 1920&lt;br /&gt;
* [[Leo Graf Tolstoi]]: Aufruf an die Menschhheit (1.-10. Tausend), Berlin 1920, 1925, 1927 (Gesamtauflage: 25.000)&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Bergfeld]]: Werde sehend, liebe Schwester! Ein offener Brief an jedes erwachsene junge MÃ¤dchen 1920 ( 4. Auflage 10.000) &lt;br /&gt;
* [[Michael Bakunin]]: Gesammelte Werke in 3 BÃ¤nden, hrsg. v. Erwin Rholfs, Berlin 1921-1923&lt;br /&gt;
* [[Leo Graf Tolstoi]]: Rede gegen den Krieg, 7 S., Berlin 1921&lt;br /&gt;
* [[Augustin Souchy]]: Wie lebt der Arbeiter und Bauer in RuÃŸland und der Ukraine?, (Reise v. April-Oktober 1920), 144 S., Berlin 1921&lt;br /&gt;
* [[Alexander Berkman]]: Die Russische Revolution und die Kommunistische Partei. Vorwort von Rudolf Rocker, Berlin, 1921 (englische Ausgabe 1922)&lt;br /&gt;
* [[Bertrand Russel]]: Kunst, Wissenschaft und der Sozialismus, Ã¼bersetzt von [[Emil Julius Gumbel]]; 15 S., Berlin 1921&lt;br /&gt;
* [[Fritz Kater]]: Die Entwicklung der deutschen Gewerkschaftsbewegung. Vortrag v. 17.01.21 in der Berliner ArbeiterbÃ¶rse, 23 S., Berlin 1921&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: Der Bankrott des russischen Staatskommunismus, 48 S., Berlin 1921&lt;br /&gt;
* [[Peter Kropotkin]]: Landwirtschaft, Industrie und Handwerk, Nachwort und Ãœbersetzung von [[Theodor Plievier]], 227 S., Berlin 1921&lt;br /&gt;
* [[Peter Kropotkin]]: Syndikalismus und Anarchismus, 11 S., Berlin, 1921&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: Anarchismus und Organisation, 30 S., Berlin, 1921&lt;br /&gt;
* [[Armin T. Wegner]]: Der AnklÃ¤ger. Aufrufe zur Revolution, 54 S., Berlin, 1921&lt;br /&gt;
* [[Errico Malatesta]]: Unter Landarbeitern. Ein ZwiegesprÃ¤ch, 28 S., 1921, 1924&lt;br /&gt;
* Bericht Ã¼ber den Internationalen Antimilitaristischen Kongress in Haag 1921, Berlin, o.J.&lt;br /&gt;
* [[Max Nettlau]]: Die revolutionÃ¤ren Aktionen des italienischen Proletariats und die Rolle [[Errico Malatesta]]s, 177 S., Berlin 1922&lt;br /&gt;
* [[Max Nettlau]]: Verantwortlichkeit und SolidaritÃ¤t im Klassenkampf - Ihre gegenwÃ¤rtigen Grenzen und mÃ¶glichen Ausdehnung  16 S., Berlin 1922&lt;br /&gt;
* G. Maximoff, M. Mratschni, J. Jartschuk: 13.Februar 1921 - Kropotkin-Beerdigungs-Album mit 32 Bildern und Einleitung von Rudolf Rocker in englischer und deutscher Sprache, Querformat, Berlin, 1922&lt;br /&gt;
* [[Emma Goldman]]: Die Ursachen des Niedergangs der Russischen Revolution; Vorwort v. Rudolf Rocker; 77 S., Berlin 1922&lt;br /&gt;
* [[Alexander Berkman]]: The Kronstadt Rebellion, englische Ausgabe im Verlag &amp;quot;Der Syndikalist&amp;quot;, Berlin 1922; deutsche Ausgabe: Die Kronstadt-Rebellion, Berlin 1923&lt;br /&gt;
* [[Alexander Berkman]]: Die Russische TragÃ¶die. Ein RÃ¼ckblick und ein Ausblick; mit einer biographischen Skizze Ã¼ber A. Berkman von Emma Goldman; 44 S., englische Fassung im Verlag Der Syndikalist 1922, deutsche Fassung 1923&lt;br /&gt;
* [[Peter Kropotkin]]: Ethik, 265 S., Nachwort v. N. Lebedeff, Berlin 1923&lt;br /&gt;
* [[Peter Kropotkin]]: Anarchismus. Seine Philosophie, sein Ideal, Vorwort von Rudolf Rocker, Berlin, 1923&lt;br /&gt;
* [[Milly Witkop Rocker|Milly Wittkop-Rocker]]: Was will der syndikalistische Frauenbund? 15 S., Berlin 1923, 1924&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: Ãœber das Wesen des FÃ¶deralismus im Gegensatz zum Zentralismus, 31 S., Berlin 1923&lt;br /&gt;
* [[Franz Barwich]]: Die ArbeiterbÃ¶rsen des Syndikalismus, 46 S., Berlin 1923&lt;br /&gt;
* [[Franz Barwich]]: Der kommunistische Aufbau des Syndikalismus im Gegensatz zum Parteikommunismus und Staatssozialismus, 1923&lt;br /&gt;
* [[Francisco Ferrer]]: Die moderne Schule; 115 S., Berlin 1923&lt;br /&gt;
* [[Robert Reitzel]]: Des Armen Teufels gesammelte Werke, Heft 1-9 in vier BroschÃ¼ren, Berlin 1923&lt;br /&gt;
* [[Berta Lask]]: Unsere Aufgabe an der Menschheit. AufsÃ¤tze, 1923&lt;br /&gt;
* [[Fritz Oerter]]: Jugend! Voran! Eine Sammlung von Anregungen in Poesie und Prosa, 64 S., Berlin, 1923&lt;br /&gt;
* Resolutionen des Internationalen Kongresses der Syndikalisten vom Dezember 1922 zu Berlin, Berlin, 1923&lt;br /&gt;
* [[Arthur MÃ¼ller-Lehning]]: Die Sozialdemokratie und der Krieg. Der revolutionÃ¤re Antimilitarismus in der Arbeiterbewegung, 24 S., 1924&lt;br /&gt;
* [[Karl Roche]]: Der proletarische Ideenmensch, 1924&lt;br /&gt;
* [[Peter Kropotkin]]: Gerechtigkeit und Sittlichkeit, 23 S., 1924&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: [[Johann Most]]. Das Leben eines Rebellen, Vorwort von [[Alexander Berkman]], 436 S., 1924&lt;br /&gt;
* [[Alfons SchÃ¶ne]]: NacktkÃ¶rperkultur. Ein Weg zur Gesundung unseres Geschlechtslebens. Vorwort von Felix A(aron) Theilhaber, 16S., Berlin, 1924&lt;br /&gt;
* [[Arthur Zapp]]: Revanche fÃ¼r Versailles! Eine Vision - Freiheit und Kultur, 160 S., Berlin, 1924&lt;br /&gt;
* [[Errico Malatesta]]: In Wahlzeiten. Ein ArbeiterzwiegesprÃ¤ch. Ãœbersetzt von [[Augustin Souchy]], illustriert v. Karl Holtz, 14 S., 1924, 1928&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: Der Kampf ums tÃ¤gliche Brot, 43 S., 1925&lt;br /&gt;
* [[Erich MÃ¼hsam]]: Alarm. Manifeste aus 20 Jahren, 100 S., (Reihe: Dichter und Rebellen, Band 1), 1925&lt;br /&gt;
* [[John Henry Mackay]]: Sturm; 7. verkÃ¼rzte Auflage, 97 S., (Reihe: Dichter und Rebellen, Band 3), 1925 (Gesamtauflage: 22.000)&lt;br /&gt;
* [[Max Nettlau]]: VorfrÃ¼hling der Anarchie. Ihre historische Entwicklung von den AnfÃ¤ngen bis zum Jahre 1864, 240 S., 1925&lt;br /&gt;
* [[Kurt KlÃ¤ber]]: EmpÃ¶rer! Empor! Gedichte, Skizzen, Reiseberichte, 128 S., (Reihe: Dichter und Rebellen, Band 2), 1925&lt;br /&gt;
* [[Felix Theilhaber]]: Die menschliche Liebe, 23 S., (hrsg. von Felix Theilhaber, Heft 1 der BeitrÃ¤ge zum Sexualproblem), 1925&lt;br /&gt;
* [[Felix Sernau]]:  Das Fiasko der Monogamie, 24 S., (hrsg. von Felix Theilhaber, Heft 2 der BeitrÃ¤ge zum Sexualproblem),1925&lt;br /&gt;
* [[Alfons SchÃ¶ne]]: Krieg und SexualitÃ¤t, 22 S., (hrsg. von Felix Theilhaber, Heft 3 der BeitrÃ¤ge zum Sexualproblem),1925&lt;br /&gt;
* [[Wladimir Batkis]]: Sexualrevolution in RuÃŸland, (hrsg. von Felix Theilhaber, Heft 4 der BeitrÃ¤ge zum Sexualproblem),1925&lt;br /&gt;
* [[Hans Haustein]]: Geschlechtskrankheiten und Prostitution in Skandinavien, (hrsg. von Felix Theilhaber, Heft 5 der BeitrÃ¤ge zum Sexualproblem), 1925&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: Hinter Stacheldraht und Gitter. Erinnerungen aus der englischen Kriegsgefangenschaft, 422 S.,  1925&lt;br /&gt;
* [[Alexander Berkman]]: The Anti-Climax. The concluding chapter of my Russian diary &amp;quot;The Bolshevic Myth&amp;quot;, 29S., Berlin, 1925&lt;br /&gt;
* [[Karl Roche]]: Arbeiterjugend und natÃ¼rliche Ordnung, 36 S., Berlin, 1925&lt;br /&gt;
* [[Max Winkler]]: Das Geburtenproblem und die VerhÃ¼tung der Schwangerschaft, Berlin, 1925&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: [[Johann Most]]. Das Leben eines Rebellen, Nachtrag, Seiten 439-492!, 53 S., Berlin, 1925&lt;br /&gt;
* [[Victor Noack]]: Kulturschande. Die Wohnungsnot als Sexualproblem, (hrsg. von Felix Theilhaber, Heft 6 der BeitrÃ¤ge zum Sexualproblem)1925, 1929&lt;br /&gt;
* [[Felix A. Theilhaber]]: Prostitution, (hrsg. von Felix Theilhaber, Heft 7 der BeitrÃ¤ge zum Sexualproblem),1926&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: Vom anderen Ufer, 146 S., (Reihe: Dichter und Rebellen, Band 4), 1926&lt;br /&gt;
* Wilhelm SchÃ¶ffer, (d.i. [[Hans Graaz]]): Das Recht auf den eigenen KÃ¶rper, illustriert von Fidus, (hrsg. von Felix Theilhaber, Heft 8 der BeitrÃ¤ge zum Sexualproblem), 1926&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Wandt]]: Das Justizverbrechen des Reichsgerichts an dem Verfasser der &amp;quot;Etappe Gent&amp;quot;, 28 S., 1926&lt;br /&gt;
* [[Samuel Lewin]]: DÃ¤monen des Blutes. Eine Vision. Aus dem JÃ¼dischen von Ruben Beatus, 152 S., (Reihe: Dichter und Rebellen, Band 5), 1926&lt;br /&gt;
* Der Bonzenspiegel. Splitter und SpÃ¤ne. Aus dem Klassenkampf - fÃ¼r den Klassenkampf, 80 S., Berlin, 1926&lt;br /&gt;
* [[Max Nettlau]], Hrsg.: Unser Bakunin. Illustrierte ErinnerungsblÃ¤tter zum 50. Todestag von [[Michael Bakunin]] (30.5.1814-1.7.1876), BeitrÃ¤ge von [[Fritz Oerter]], [[M. Saschin]], [[L. Bertoni]], [[Emma Goldman]], [[Alexander Berkman]], [[H. Kelly]], [[W.C. Owen]], [[Alexander Schapiro]]; illustriert von [[Felix Vallotton]], 1926&lt;br /&gt;
* [[Felix A. Theilhaber]]: SexualitÃ¤t und Erotik, (hrsg. von Felix Theilhaber, Heft 9 der BeitrÃ¤ge zum Sexualproblem), 1927&lt;br /&gt;
* [[Hans Graaz]]: NacktkÃ¶rperkultur, (hrsg. von Felix Theilhaber, Heft 10 der BeitrÃ¤ge zum Sexualproblem), 1927&lt;br /&gt;
* Zuchthaus oder Mutterschaft. Reden von Wilhelm SchÃ¶ffer (d.i. Hans Graaz), Felix A. Theilhaber, Martha RÃ¼ben-Wolf, Leo Klauber, (hrsg. von Felix Theilhaber, Heft 11 der BeitrÃ¤ge zum Sexualproblem),1927&lt;br /&gt;
* [[Maria Krische]]: Die geschlechtliche Belastung der Frau, (hrsg. von Felix Theilhaber, Heft 11a der BeitrÃ¤ge zum Sexualproblem), 1927&lt;br /&gt;
* Berta Lask: Weihe der Jugend. Chorwerk fÃ¼r proletarische Jugendweihen, 8 S., Berlin, 1927&lt;br /&gt;
* in Verlagsanzeigen wird z.T. Heft 11a als Heft 12 gezÃ¤hlt&lt;br /&gt;
* [[Walter Peters]]: Entstehung und Wandlung der sittlichen GefÃ¼hle, (hrsg. von Felix Theilhaber, Heft 13 der BeitrÃ¤ge zum Sexualproblem), 1927&lt;br /&gt;
* [[Victor Noack]]: Die Untersten. Geschichte aus dem Berliner Scheunenviertel, 136 S.,(Reihe: Dichter und Rebellen, Band 6), 1927&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: Die Rationalisierung der Wirtschaft und die Arbeiterklasse, 84 S., 1927&lt;br /&gt;
* [[Max Nettlau]]: Der Anarchismus. Von Proudhon zu Kropotkin. Seine historische Entwicklung in den Jahren 1859-1880, 1927&lt;br /&gt;
* [[Alexander Berkman]]: Die Tat. GefÃ¤ngniserinnerungen eines Anarchisten, Nachwort von Robert Reitzel, Ã¼bersetzt v. Gerda Weyl, illustriert von Hans Breidenstein, 364 S., 1927&lt;br /&gt;
* [[Augustin Souchy]]: Sacco und Vanzetti. 2 Opfer der amerikanischen Dollarjustiz, 98 S., 1927&lt;br /&gt;
* [[Augustin Souchy]]: Schreckensherrschaft in Amerika, 144S., Berlin, 1927&lt;br /&gt;
* [[B. de Ligt]]: Beim Teufel zur Beichte..., 14 S., 1927&lt;br /&gt;
* [[Reinhold Otte]]: Landjugend und SexualitÃ¤t, (hrsg. von Felix Theilhaber, Heft 14 der BeitrÃ¤ge zum Sexualproblem), 1928&lt;br /&gt;
* [[Johann Susmann Galant]]: Sittlichkeit im RuÃŸland der Zaren, (hrsg. von Felix Theilhaber, Heft 15 der BeitrÃ¤ge zum Sexualproblem), 1928&lt;br /&gt;
* [[Hans Jacoby]]: Handschrift und SexualitÃ¤t, (hrsg. von Felix Theilhaber, Heft 16 der BeitrÃ¤ge zum Sexualproblem), 1928&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: Die Sechs (Faust, Don Juan, Hamlet, Cervantes, E.T.A.Hoffmann &amp;amp; Novalis), illustriert v. Hans Breitenstein, (Reihe: Dichter und Rebellen, Band 7), 176 S., 1928&lt;br /&gt;
* [[Max Nettlau]]: ElisÃ©e Reclus. Anarchist und Gelehrter (1830-1905), 345 S., 1928&lt;br /&gt;
* [[Linow, Fritz]]: Gewerkschaftsbewegung und Arbeitsrecht. Ein Beitrag zu den Gegenwartsproblemen deutscher Gewerkschaftspolitik 1928 55 S.&lt;br /&gt;
* [[Felix A. Theilhaber]]: Blutwunder und Liebeswahn, (hrsg. von Felix Theilhaber, Heft 17 der BeitrÃ¤ge zum Sexualproblem), 1929&lt;br /&gt;
* [[Walter Peters]]: MÃ¤tressen an FÃ¼rstenhÃ¶fen, (hrsg. von Felix Theilhaber, Heft 18 der BeitrÃ¤ge zum Sexualproblem), 1929&lt;br /&gt;
* [[Karl Sommerfeld]]: Die jungfrÃ¤uliche Geburt, (hrsg. von Felix Theilhaber, Heft 19 der BeitrÃ¤ge zum Sexualproblem), 1930&lt;br /&gt;
* Lotte Herrlich: Der schÃ¶ne nackte Mensch. 30 ganzseitige Lichtbilder hervorragender weiblicher Aktaufnahmen, gedruckt auf bestem Kunstdruckpapier, Berlin, 1930&lt;br /&gt;
* [[FAUD]] Protokoll Ã¼ber die Verhandlungen des 18. Kongresses Der Freien Arbeiter-Union Deutschlands, 94 S., Berlin 1930 &lt;br /&gt;
* [[Max Nettlau]]: Anarchisten und SozialrevolutionÃ¤re. Die historische Entwicklung des Anarchismus in den Jahren 1880-1886, 1931&lt;br /&gt;
* [[Vale OrobÃ³n-Fernandez]]: Sturm Ã¼ber Spanien, Berlin, 1931&lt;br /&gt;
* I.A.A. - 10 Jahre internationaler Klassenkampf. Gedenkschrift zum zehnjÃ¤hringen Bestehen der Internationalen Arbeiter-Assoziation von 1921-1931. Berichte von [[Augustin Souchy]], [[Rudolf Rocker]], [[Alexander Schapiro]], [[Albert Jensen]], [[Arthur MÃ¼ller-Lehning]], [[Pierre Besnard]], [[Eusebio C. Carbo]], [[Avelino Gonzalez Mallada]], [[Armando Borghi]], Gerhard H.W.: (d.i. [[Gerhard Wartenberg]], 53 S., Berlin-Wilmersdorf, 1932.&lt;br /&gt;
* Gerhard H.W.: (d.i. [[Gerhard Wartenberg]]): Ãœber Hildburghausen ins dritte Reich!, 33 S., 1932&lt;br /&gt;
* [[FAUD]] Freie Arbeiter-Union Deutschlands Ohne Titel Antifaschistische Flugschrift zu den Reichstags-Wahlen am 31. Juli 1932 8 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung:&lt;br /&gt;
* Die nummerierten Ausgaben der [[Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde]] kamen von 1929 (ab Bruno Vogel: Alf) bis 1933 als Reihe &amp;quot;ASY-BÃ¼cherei&amp;quot; auch parallel im ASY-Verlag heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===BuchverÃ¶ffentlichungen des ASY-Verlags in Barcelona===&lt;br /&gt;
* [[Gruppe DAS]], Hrsg.:Was sind die CNT und FAI?, 1936&lt;br /&gt;
* [[Gruppe DAS]], Hrsg.: Schwarz-Rotbuch. Dokumente Ã¼ber den Hitlerimperialismus, 1937 (Parallel zur deutschen Ausgabe erschien auch eine spanische Ausgabe).&lt;br /&gt;
* [[Gruppe DAS]], Hrsg.: Revolution und Gegenrevolution, 1937&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitschrift in Spanien===&lt;br /&gt;
* [[Die Soziale Revolution]]. Frontzeitung, Hrsg. Gruppe DAS und CNT/FAI, 1937&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==LIteratur==&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Die Presse der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Deutschland 1918 bis 1933, Edition Syfo 1, Moers 2010, ISBN 978-3-9810846-8-9&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: Fritz Kater - Ein Lebensbild, in: Der freie Gedanke, als Fortsetzung in Heft 8 bis 11, Wiesbaden 1948&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Haug]]: Eine Flamme erlischt. Die Freie Arbeiter Union Deutschlands von 1932 bis 1937, in: IWK 3/89, Berlin 1989&lt;br /&gt;
* [[Corinna Kaiser]]: Der &amp;quot;Kater-Konzern&amp;quot; - Ein Beitrag zur syndikalistischen Verlagsgeschichte, in: [[Schwarzer Faden]] Nr.49 (1994)&lt;br /&gt;
* [[Dieter Nelles]]: Anarchosyndikalismus und Sexualreformbewegung in der Weimarer Republik, in: Schwarzer Faden Nr.73&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Corinna Kaiser]]: [http://www.anarchismus.at/txt5/katerkonzern.htm Der &amp;quot;Kater-Konzern&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info syndikalismusforschung.info] Das Informationsportal zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Verlag]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarcho-Syndikalismus]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAUD]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Anarcho-Syndikalismus&amp;diff=55799</id>
		<title>Anarcho-Syndikalismus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Anarcho-Syndikalismus&amp;diff=55799"/>
				<updated>2011-01-08T20:16:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* Literatur Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Blkred_flag.png|thumb|right|Die Fahne der AnarchoSyndikalistInnen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Red black star flag.svg|thumb| Anarchosyndikalistischer Stern als Flagge]]&lt;br /&gt;
Der '''Anarchosyndikalismus''' ist eine Verbindung von [[Anarchismus]] und revolutionÃ¤rem [[Syndikalismus]].&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen erkennt der Anarchismus [[Gewerkschaft|gewerkschaftliche]] Verbindungen und der Syndikalismus anarchistische Kollektive an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland existieren zur Zeit zahlreiche Syndikate und Ortsvereine, die sich Anarchosyndikalistisch nennen. Die meisten von ihnen haben sich zusammengeschlossen als [[FAU|Freie ArbeiterInnen Union]] (FAU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahne der '''AnarchosyndikalistInnen''' ist rot und schwarz. Die rot-schwarze Fahne ist ein wichtiges Symbol der internationalen [[libertÃ¤r|libertÃ¤ren]] Arbeiterbewegungen. Die Farben symbolisieren die Basisprinzipien und -ziele: Rot fÃ¼r materielle und soziale Gleichheit und das Schwarz der Anarchistenfahne fÃ¼r Freiheit und SolidaritÃ¤t. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist eigentlich Anarcho-Syndikalismus? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anarcho-Syndikalismus als gewerkschaftliche Organisationsform wurde vom Ende des 19. Jahrhunderts an bedeutsam im Kampf der Menschen fÃ¼r bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen, gegen Kriege, Ausbeutung und UnterdrÃ¼ckung. Seine Wurzeln reichen noch weiter zurÃ¼ck. Mithilfe des Anarchismus (anarchia = frei von Herrschaft) eine umfassende gesellschaftliche und Ã¶konomische Analyse zu erbringen, bewirkte die Umsetzung von Erfahrungen und Erkenntnissen in konkretes politisches und soziales Handeln, auch im Rahmen gewerkschaftlicher Organisierung. In einer Hochphase anarchistischer und [[Sozial-Revolutionismus|sozialrevolutionÃ¤rer]] Gewerkschaften ( = Syndikate) in den 20er Jahren, kam es 1922 zur GrÃ¼ndung der [[Internationalismus|Internationalen]] Arbeiterassoziation ([[IAA]]), die bis heute weiter besteht (http://www.iwa-ait.org).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die freie Gesellschaft kann nur von Allen, d.h. der Basis selber, aufgebaut werden. AnarchosyndikalistInnen verwerfen den zentralen Staat als Koordinator des Gemeinwesens, und jedes Mittel einer Verstaatlichung. Diese fÃ¼hrt, wie die Vergangenheit leidvoll bewiesen hat, nur zur schlimmsten Ausbeutung- zum [[Staatskapitalismus]] und [[Pseudomarxismus|FunktionÃ¤rstum]]. Die Zusammenlegung der VerfÃ¼gungsgewalt Ã¼ber politische und wirtschaftliche Macht in wenige HÃ¤nde fÃ¼hrt unweigerlich in die Diktatur - nicht aber zum Sozialismus. AnarchosyndikalistInnen haben die Pervertierungen des [[Sozialismus]], wie er z.B. in der Sowjetunion, China, Albanien und vielerorts betrieben wurde und bis heute wird, frÃ¼h erkannt und kritisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FrÃ¼hzeitig wurden die menschenfeindlichen, zerstÃ¶rerischen Auswirkungen des westlichen Kapitalismus mit seinen katastrophalen sozialen, [[Ã–konomie|Ã¶konomischen]] und [[Ã–kologie|Ã¶kologischen]] Folgen erkannt und vor ihnen gewarnt, bzw. dagegen gekÃ¤mpft. Der [[Staat]] wird vom [[Kapital]] benutzt, um die Ressourcen und Menschen auszubeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die staatliche Exekutive mit Kriegen, [[MilitÃ¤r]], [[Geheimdienst]]en usw. ist zu verabscheuen und absolut ungeeignet, das Ziel einer gewaltfreien Gesellschaft zu erreichen. Auch das freieste Wahlrecht kann die klaffenden gesellschaftlichen GegensÃ¤tze nicht mildern. Jede Regierung, die ein stÃ¤ndiges [[Mandat]] hat, ohne DetailklÃ¤rung Ã¼ber die Interessen Aller zu bestimmen, hat soziale Ungerechtigkeit, Korruption, LÃ¼ge und Schlimmeres zur Folge. Wahlen sollen der Stellvertreterpolitik der Parlamente den Schein von legalem Recht geben. Viele AnarchosyndikalistInnen beteiligen sich nicht an Wahlen oder wÃ¤hlen ungÃ¼ltig, um ihren Protest dagegen auszudrÃ¼cken. Sie wollen eine [[Gesellschaftsordnung|Gesellschafts-]] und [[Wirtschaftsordnung]], die auf [[SolidaritÃ¤t]], [[Vernunft]] und [[AufklÃ¤rung]] basiert. Diese wird durch gegenseitiges Verantwortungsbewusstsein und Respekt freier Menschen und Gemeinschaften getragen. Armut und Klassenungleichheit werden beendet, es gibt keine privilegierten Eliten und FunktionÃ¤re mehr. Land, GebÃ¤ude, Medien, Verkehrs-Infrastruktur- und [[Produktionsmittel]] werden kollektiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der anarchosyndikalistischen Gesellschaft koordinieren sich die einzelnen Gruppen, Betriebe und Produktionszweige als selbststÃ¤ndige und autonome Glieder des allgemeinen Wirtschaftens. Sie vernetzt die Gesamtproduktion und Versorgung im Sinne Aller, aufgrund gegenseitiger und freier Vereinbarung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollversammlungen und deren Delegierte sind die Mittel zur Entscheidungsfindung und Beschlussfassung. Statt [[Diktatur]] oder [[ReprÃ¤sentative Demokratie|Stellvertreterpolitik]] durch Parlamente tritt die direkte Demokratie. Die Produktion wird an den BedÃ¼rfnissen der Menschen ausgerichtet, und eine gerechte, gleiche Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums sowie von Bildung, Kultur, Gesundheitswesen usw. findet statt. Der Erhalt der Ã¶kologischen [[Lebensgrundlagen]] Aller und die Menschenrechte werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anarchosyndikalismus bedeutet nicht nur Gewerkschaftskampf und eine gewaltfreie Gesellschaftsordnung. Damit entstehen eine andere [[Ethik]] und [[Portal Philosophie|Philosophie]], [[Portal Kunst|Kultur]], positive Utopien als Vorraussetzung zur VerÃ¤nderung, und eine entsprechende Praxis. Es gilt, Organisierung von unten gemeinsam mit mÃ¶glichst vielen Menschen weiterzuentwickeln, und dabei die gemachten Erfahrungen einzubeziehen. Die Verteidigung der Weiterentwicklung benÃ¶tigt auch AbwehrkÃ¤mpfe, z.B. gegen Entgarantierung von sozialen Errungenschaften, gegen UnterdrÃ¼ckung von Minderheiten, gegen [[Patriarchat]], [[Rassismus]] und [[Faschismus]]. Sie bedeutet aber auch FÃ¤higkeit zu Kritik und Selbstkritik, z.B. an versteckten Machtmechanismen von Individuen und Gruppen, und/ oder Strukturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AnarchosyndikalistInnen organisieren sich heute in allen sie direkt betreffenden Lebensbereichen, also auch im Stadtteil, in verschiedensten sozialen und gesellschaftlichen Initiativen von Menschen, die das Leben frei, selbst bestimmt und solidarisch gestalten wollen. Sie werden zunehmend wichtiger in [[Internationalismus|einer Welt]], die eine neue, bessere Ordnung dringend benÃ¶tigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://anarchosyndikalismus.org/asn01.htm Originaltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Anarchismus]]&lt;br /&gt;
*[[Anarcho-Kommunismus]]&lt;br /&gt;
*[[libertÃ¤rer Sozialismus]]&lt;br /&gt;
*[[FAU|Freie ArbeiterInnen Union]], FAU&lt;br /&gt;
*[[FAUD|Freie Arbeiter Union Deutschland]], FAUD&lt;br /&gt;
*[[ConfederaciÃ³n General del Trabajo]], CGT, (Abspaltung der CNT-AIT von 1979/1982)&lt;br /&gt;
*[[CNT|ConfederaciÃ³n Nacional del Trabajo]], CNT-AIT&lt;br /&gt;
*[[FederaciÃ³n Anarquista IbÃ©rica]], FAI&lt;br /&gt;
*[[ConfÃ©dÃ©ration nationale du travail]], CNT-F&lt;br /&gt;
*[[IAA|Internationale ArbeiterInnen Assoziation]], IAA-AIT-IWA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur Gesamtdarstellungen ==&lt;br /&gt;
* Martin Veith: ''Die anarcho-syndikalistische Gewerkschaft'', Bremen 2000[http://www.fau.org/texte/anarcho-syndikalismus/art_021112-163859]&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: PrinzipienerklÃ¤rung des Syndikalismus, Berlin 1919&lt;br /&gt;
* Rudolf Rocker: '''Anarcho-Syndikalismus''', (Orginal in englisch, London 1938). (Druckfassung vom deutschsprachigen Manuskript 1937), Teil 1, fÃ¼r DIN A 5 BroschÃ¼ren als deutsche ErstverÃ¶ffentlichung durch Syndikalismus.tk im Jannuar 2010. 48-Seitige Druckfassung der Kapitel 1 -3. http://klassenkampf.uuuq.com/Rocker%20-%20AS%20Druckfassung1.pdf (Druckfassung Teil 2, DIN A 5 BroschÃ¼ren)  48-Seitige Druckfassung der Kapitel 4 â€“ 6. http://klassenkampf.uuuq.com/Rocker%20-%20AS%20Druckfassung2.pdf&lt;br /&gt;
* Rudolf Rocker: Nationalismus und Kultur, MÃ¼nster 1999&lt;br /&gt;
*&amp;quot;El anarcosindicalismo espanol. Una historia en imagenes&amp;quot; by Colectivo Solidario Confederacion Sindical Solidaridad Obrera, Madrid 2007. 367 pages, ISBN 978-84-611-7337-2; available from http://www.nodo50.org/sobrera/ or http://www.lamalatesta.net (A-Bookshop in Madrid)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Black Flame: The Revolutionary Class Politics of Anarchism and Syndicalism, CounterPower Vol. I&amp;quot; by Michael Schmidt and Lucien van der Walt. [[AK Press]], Oakland 2009. ISBN: 9781904859161. Siehe: [http://www.revolutionbythebook.akpress.org/still-fanning-the-flames-an-interview-with-michael-schmidt-and-lucien-van-der-walt/]&lt;br /&gt;
*[http://www.selfed.org.uk/units/2001/pdfs/binder.pdf A History of Anarcho-syndicalism] by [[Solidarity Federation]] 2nd Edition 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gerhard Aigte: Die Entwicklung der revolutionÃ¤ren syndikalistischen Arbeiterbewegung Deutschlands in der Kriegs- und Nachkriegszeit (1918-1929), Bremen 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* A.G Amsterdam/FAU Bremen (Hg.): Notes From The Class Struggle. Small group workplace organising in present-day Germany and the Netherlands, Amsterdam/Bremen 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* F.Barwich, E.Gerlach, [[A.Lehning]], [[R.Rocker]], [[H.RÃ¼diger]]: Arbeiter-selbstverwaltung-RÃ¤te-Syndikalismus, [[Karin Kramer Verlag]], Berlin 1971. ISBN 3-87956-090-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Franz Barwich]]/Studienkommision der Berliner ArbeiterbÃ¶rsen (1923): 'Das ist Syndikalismus'. Die ArbeiterbÃ¶rsen des Syndikalismus. Reprint, Verlag Edition AV Frankfurt 2005. ISBN 3-936049-38-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hans Manfred Bock: Syndikalismus und Linkskommunismus von 1918 bis 1923 (1969). Darmstadt 1993 ISBN 3-534-12005-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hans JÃ¼rgen Degen]]: Anarchismus in Deutschland 1945 - 1960. Die FÃ¶deration Freiheitlicher Sozialisten, Ulm 2002. ISBN 3-932577-37-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring (Hg.): Abwehrstreik...Proteststreik...Massenstreik? Generalsttreik!. Streiktheorien und -diskussionen innerhalb der deutschen Sozialdemokratie vor 1914. Grundlagen zum Generalstreik mit Ausblick, Lich 2009, 151 S., ISBN: 978-3-86841-019-8 [http://generalstreik.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Anarcho-Syndikalismus in [[OstpreuÃŸen]]! 750 Jahre [[KÃ¶nigsberg]] nicht ohne Anarcho-Syndikalisten!, Bremen 2006.[http://fau-duesseldorf.org/downloads/anarchosyndikalismus-geschichte-dt/Arnarchosyndikalismus.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Aus den TrÃ¼mmern empor! Anarcho-Syndikalismus in WÃ¼rttemberg 1933 bis 1956, in: Martin Veith: Eine Revolution fÃ¼r die Anarchie, Verlag Edition AV, Lich 2009, ISBN 978-3-86841-005-1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Die Presse der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Deutschland 1918 bis 1933, Edition Syfo 1, Moers 2010, ISBN 978-3-9810846-8-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Baden. Eine Textsammlung (SÃ¼dbaden, Freiburg und Heidelberg), Bremen 2007 [http://www.fau.org/texte/historie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Damit in Bayern FrÃ¼hling werde! Die syndikalistische Arbeiterbewegung in SÃ¼dbayern von 1914 bis 1933, [[Verlag Edition AV]], Lich/Hessen. ISBN 978-3-936049-84-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Syndicalism and Anarcho-Syndicalism in Germany: An Introduction, trans. by John Carroll, Bremen 2006. [http://as101.subvert.info/archive/display/296/index.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Der Kampf der Kulturen gegen Macht und Staat in der Geschichte der Menschheit. Eine Ausarbeitung zu Rodolf Rockers Werk &amp;quot;Nationalismus und Kultur&amp;quot;, Bremen 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Syndikalismus im 'LÃ¤ndle'. Die FAUD in WÃ¼rttemberg 1918 bis 1933 [[Verlag Edition AV]], Lich/Hessen 2006. ISBN 3-936049-59-9. http://www.syndikalismus-im-laendle.tk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: (FAU-Bremen): ''Syndikalismus, [[kommunistischer Anarchismus]] und [[RÃ¤tekommunismus]], Eine Erwiderung auf die rÃ¤tekommunistische Kritik am &amp;quot;Gewerkschaftsfetischismus&amp;quot; und am kommunistischen Anarchismus Erich MÃ¼hsms, Bremen 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): ''Die CNT als Vortrupp des internationalen Anarcho-Syndikalismus.'' Die Spanische Revolution 1936 - Nachbetrachtungen und Biographien (mit BeitrÃ¤gen von [[Theodor Bennek]], Helge DÃ¶hring, [[Fritz Linow]], [[JÃ¼rgen MÃ¼mken]], [[Max Nettlau]], [[Helmut RÃ¼diger]], [[Augustin Souchy]], [[B. Traven]] u.a. Ã¼ber [[Paul Czakon]], [[Carl Einstein]], [[George Orwell]], [[Willi Paul]], [[Carlo Rosselli]]), http://www.edition-av.de, Lich 2006, ISBN 3-936049-69-6 (ab 2007: ISBN 978-3-936049-69-5 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Kurze EinfÃ¼hrung in die Geschichte des Anarcho-Syndikalismus und der FAU-IAA, Bremen 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven, Bremen 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven. ErgÃ¤nzungsband, Bremen 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus und [[RÃ¤terevolution]] in Bremen 1918/19. Mit einem Streifzug Ã¼ber die Gedenkfeierlichkeiten auf dem &amp;quot;Waller Friedhof&amp;quot; bis heute, Bremen 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Freie Arbeiter-Union - IAA/ (Autorenkollektiv): ''Anarcho-Syndikalismus in Deutschland'': Zur Geschichte der [[Freie Vereinigung deutscher Gewerkschaften|Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften]] (1897-1919) und der &amp;quot;Freien Arbeiter Union Deutschlands&amp;quot; (1919-1939). MÃ¼nchen: Selbstverlag, 1986&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Was wollen die Lokalisten? Programm, Ziele und Wege der 'Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften'&amp;quot;. (Original Berlin 1911). Reprint: der BroschÃ¼re bei: FAUMAT/Syndikat A - Medienvertrieb. o.J. (1992), Moers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Internationale&amp;quot; Organ der Internationalen Arbeiter-Assoziation ([[IAA]]). Hrsg. vom Sekretariat der IAA/Red. Augustin Souchy Jg.1-2 (1924-1926). Mit der Fortsetzung: 'Die Internationale. Zeitschrift fÃ¼r revolutionÃ¤re Arbeiterbewegung, Gesellschaftskritik und sozialistischen Neuaufbau'. Hrsg.: von der Freien Arbeiterunion Deutschlands (Anarcho-Syndikalisten)Jg.1-6 Nov.1927-Feb.1933, Berlin.Mit der Fortsetzung: 'Die Internationale. Neue Folge'. Hrsg. vom Sekretariat der IAA. Amsterdam/Stockholm/Paris/Barcelona 1934/1935. Reprint der oben genannten Ausgaben in 4 BÃ¤nden: Topos Verlag, Vaduz/Liechtenstein 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* IWK Heft 4, Dez.1986, 22.Jg.: (Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung): darin: Cornelia Regin: 'Vom Anarchismus der GefÃ¼hls zum Anarchismus der Ãœberzeugung. Ein Beitrag zur Geschichte und Ideologie der anarchistischen und anarcho-syndikalistischen Jugendbewegung in der Weimarer Republik'.(Seite 471 ff.) Historische Kommission zu Berlin, Berlin 1986.ISSN:0046-8428.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* IWK Heft 3, Sept.1989, 25.Jg.: (Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung)darin: Hans Manfred Bock: 'Anarchosyndikalismus in Deutschland. Eine Zwischenbilanz'.(S.293ff.); [[Wolfgang Haug]]: 'Eine Flamme erlischt. Die FAUD (Anarchosyndikalisten) von 1932 bis 1937'. (S.359ff.); Cornelia Regin: 'Hausfrau und Revolution. Die Frauenpolitik der Anarchosyndikalisten in der Weimarer Republik'. (S.379ff.) Berlin 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ulrich Klan, [[Dieter Nelles]]: ''&amp;quot;Es lebt noch eine Flamme&amp;quot;'' : Rheinische Anarcho-Syndikalisten/-innen in der Weimarer Republik und im Faschismus. Grafenau-DÃ¶ffingen [[Trotzdem Verlag]], 1990. 380 Seiten. ISBN 3-922209-72-6 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dirk H.MÃ¼ller: Gewerkschaftliche Versammlungsdemokratie und Arbeiterdeligierte vor 1918. Colloqium Verlag, Berlin 1985. darin Kapitel 6, Seite 140ff.:'Die Lokalisten zwischen Sozialdemokratie und Syndikalismus'. ISBN 3-7678-0650-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[JÃ¼rgen MÃ¼mken]]: Anarchosyndikalismus an der Fulda. Die FAUD in Kassel und im Widerstand gegen Nationalsozialismus und Faschismus mit einer Einleitung von Helge DÃ¶hring, Verlag Edition AV, Frankfurt am Main 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Horst Stowasser]]: &amp;quot;Das hoffnungsvolle Stiefkind: Anarchismus in Deutschland&amp;quot;, in: 'Freiheit Pur. Die Idee der Anarchie, Geschichte und Zukunft', Seite 314 ff. Eichborn Verl. Frankfurt 1995. ISBN 3-8218-0448-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* R. Theissen/P. Walter/J. Wilhelms: Anarchosyndikalistischer Widerstand an Rhein und Ruhr. (AntiautoritÃ¤re Arbeiterbewegung im Widerstand Bd.1.) Meppen 1980.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Marcel van der Linden/Wayne Thorpe: 'Aufstieg und Niedergang des revolutionÃ¤ren Syndikalismus', in: &amp;quot;1999&amp;quot; Zeitschrift fÃ¼r Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts. 3/1990 Hamburg. S.9-38 und als Separatdruck/BroschÃ¼re 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Martin Veith: Eine Revolution fÃ¼r die Anarchie. Zur Geschichte der Anarcho-Syndikalistischen Jugend (ASJ) im GroÃŸraum Stuttgart 1990-1993, Verlag Edition AV, Lich 2009, ISBN 978-3-86841-005-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Angela Vogel: Der deutsche Anarcho-Syndikalismus. Genese und Theorie einer vergessenen Bewegung, Berlin 1977&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur jÃ¼ngere Geschichte ab ca. 1970 bis zur Gegenwart==&lt;br /&gt;
* [[FAU]]-Bremen (Hg.): Klassenkampf im WeltmaÃŸstab, aus der Reihe: Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven, Bremen 2006.&lt;br /&gt;
* FAU-Frankfurt/M.: Organisationshandbuch Syndikate. Grundlagen zum Aufbau von FAU-Syndikaten, Moers 2007&lt;br /&gt;
* FAU-PrinzipienerklÃ¤rung [http://www.fau.org/artikel/pdf/prinzipienerklaerung_web-2006]&lt;br /&gt;
* FAU-Statuten [http://www.fau.org/artikel/pdf/statuten-der-fau_2005]&lt;br /&gt;
* [[Horst Stowasser]]: &amp;quot;Anti-Aging fÃ¼r die Anarchie? Das libertÃ¤re Barcelona und seine anarchistischen Gewerkschaften, 70 Jahre nach der spanischen Revolution. Eine Reportage&amp;quot;. Verlag Edition AV, Lich/Hessen 2007. ISBN 978-3-936049-72-5.&lt;br /&gt;
* FAU. Die ersten 30 Jahre (1977-2007), erschienen bei [[Syndikat-A]], ISBN 978-3-86841-004-4. (Inhalt: Kapitel I - Der Anarchosyndikalismus in der BRD im Vorfeld der GrÃ¼ndung der FAU | Kapitel II - Konsolidierung der FAU in den 1980er Jahren. | Kapitel III - Gewerkschaft oder Propagandaorganisation? Die FAU in den 1990er Jahren. | Kapitel IV - Die Entwicklung seit 2000 und die FAU heute | Kapitel V - Die IAA und ihre deutsche Sektion FAU. | Kapitel VI - 100 Jahre Syndikalismus in Deutschland von 1878 bis 1978 | Anhang. 256 Seiten, mehr als 300 Fotos und Dokumente).&lt;br /&gt;
* FAU-Moers: Etwas besseres als den Betriebsratâ€¦ (Eine Kritik der BetriebsrÃ¤te)http://www.labournet.de/diskussion/gewerkschaft/betrvg/faumoers.html&lt;br /&gt;
* Noam Chomsky: Die heutige Relevanz des Anarchosyndikalismus (Interview), in: 'Sprache und Politik', Philo-Verlag, Berlin/Bodenheim b. Mainz 1999. ISBN 3-8257-0123-9. englische Version&lt;br /&gt;
* Wolfgang Haug: Die Umstrukturierung der Arbeit - die Renaissance einer neuen Klassenkampftheorie?, in: Anarchismus heute, Hg.:Hans JÃ¼rgen Degen, Seite 56-70. BÃ¶sdorf 1991.&lt;br /&gt;
* Bernd DrÃ¼cke (Hg.): ja! Anarchismus. Gelebte Utopie im 21. Jahrhundert. Interviews und GesprÃ¤che, [[Karin Kramer Verlag]], Berlin 2006, ISBN 3-87956-307-1 (Der Band enthÃ¤lt Interviews mit 24 AnarchistInnen, darunter die FAU-Mitglieder Horst Stowasser, Michael Halfbrodt, Ralf Burnicki, Mona Grosche und Torsten Bewernitz)&lt;br /&gt;
* Thersites: RevolutionÃ¤re Gewerkschaftsarbeit. Theoretische, praktische und arbeitsrechtliche Grundlagen&amp;quot;. Syndikat A, Moers 1997.&lt;br /&gt;
* FAU-MÃ¼nster (Hg.): Globalisierung und Widerstand o.J.(2002) Moers.&lt;br /&gt;
* BeltrÃ¡n Roca Martinez: &amp;quot;Renaissance des Anarcho-Syndikalismus. Eine Untersuchung am Beispiel der CNT Sevilla&amp;quot;. [[Syndikat A]] Medienvertrieb, Moers, 2007. [BroschÃ¼re Nr.38].&lt;br /&gt;
* [http://www.brightonactivist.net/node/1533 Anarcho-syndicalism in the 21st Century. Strategy and Struggle], [[Solidarity Federation]] Brighton, January 2009.&lt;br /&gt;
*[[Vadim Damier]]: &amp;quot;Anarcho-syndicalismin the 20th Century&amp;quot;, Black Cat Press, Edmonton/Kanada 2009.ISBN:978-0-9737827-6-9. (236 Seiten). siehe:[http://beyondresistance.wordpress.com/2009/12/22/new-book-on-anarcho-syndicalism/ ]&lt;br /&gt;
*[[Direkte Aktion (Zeitung)]], Zeitung der FAU-IAA, alle zwei Monate neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Film - Anarcho-Syndikalismus in der Praxis==&lt;br /&gt;
* [[Vivir la utopÃ­a]]-Die Utopie leben. Der Anarchismus in Spanien. Film ca 96 Min.&lt;br /&gt;
* [[Die Utopie leben (Film)]], mit direkten links zum Film in deutscher Sprache in 10 Teilen via youtube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://syndikalismus.wordpress.com/ Webportal und Infoseite mit Diskussionsforum zu Anarchosyndikalismus/Syndikalismus]&lt;br /&gt;
* [http://www.fau.org FAU] Gewerkschaft Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter Union&lt;br /&gt;
* [http://www.anarchismus.at/txt2/syndikalismus.htm Was ist Anarchosyndikalismus?]&lt;br /&gt;
* [http://klassenkampf.uuuq.com/asf.htm anarcho-syndikalistische Flugschriften Reihe]&lt;br /&gt;
* [http://www.faubern.ch FAU Bern (CH)]&lt;br /&gt;
* [http://www.koopera.ch koopera (CH)] - Aktionszeitung der Unia Jugend&lt;br /&gt;
* [http://www.fau.org/ueber_uns/faltblatt_2004_k4.pdf Originaltext zum Anarchosyndikalismus/FAU] (PDF)&lt;br /&gt;
* [http://www.iwa-ait.org IAA] Die Internationale ArbeiterInnen-Organisation - Anarchosyndikalistische Internationale&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikat-a.de Syndikat A] Anarchosyndikalistischer Medienvertrieb und Verlag&lt;br /&gt;
* [http://www.anarchosyndikat.de anarchosyndikat.de] Anarchosyndikalistisches Blog mit aktuellen Nachrichten von der Klassenfront.&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikal.info SyndiKal] Taschenkalender fÃ¼r das Ende der Lohnarbeit&lt;br /&gt;
* [http://www.bibliothekderfreien.de/texte/perspektiven-des-anarchosyndikalismus.html Perspektiven des Anarchosyndikalismus]&lt;br /&gt;
* [http://anarchosyndikalismus.wordpress.com/ Anarchosyndikalistischer blog aus Ã–sterreich]&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info syndikalismusforschung.info] Das Informationsportal zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
* [http://anarchosyndikalismus.org anarchosyndikalismus.org] Informationen von anarchosyndikalistischen Gruppen und Initiativen &lt;br /&gt;
* [http://www.anarchosyndicalism.net/index.php  Anarchosyndicalism 101] Datenbank, englisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anarcho-syndikalistische Gewerkschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglieder der [http://www.iwa-ait.org IAA]:&lt;br /&gt;
[http://www.fau.org FAU-IAA] (Deutschland, Schweiz) - [http://cnt.es CNT-IAA] (Spanien, Frankreich) - [http://fora-ait.com.ar/blog F.O.R.A-IAA] (Argentinien) - [http://cob-ait.net COB-IAA] (Brasilien) - ASN (Griechenland) - [http://www.kras.fatal.ru KRAS-IAA] (Israel/PalÃ¤stina, Russland) - [http://www.usi-ait.org USI-IAA] (Italien) - WI/AF (Polen) - [http://www.inicijativa.org ASI-IAA], IAS (beide Serbien) - [http://www.priamaakcia.sk Priama akcia] (Slowakei) - [http://www.solfed.org.uk Solidarity Federation] (GroÃŸbritannien) - Awareness League (Nigeria) - [http://www.cnt-ait-fr.org CNT-IAA] (Frankreich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freunde der IAA:&lt;br /&gt;
Amigos de la AIT (Kolumbien) - ASF (Australien) - Germinal (Chile)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anarcho-)Syndikalistische Gewerkschaften auÃŸerhalb der IAA: - CNT-Vignoles (Frankreich) - Solidariad Obrera (Chile) - Rasam (Weissrussland) - Organize! (Irland) - SAC (Schweden) - USI (Rom/Italien) - CGT (Spanien) - Allgemeines Syndikat Wien (Ã–sterreich) - FAUD (historisch) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarchismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarcho-Syndikalismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[lt:Anarcho sindikalizmas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[el:Î‘Î½Î±ÏÏ‡Î¿ÏƒÏ…Î½Î´Î¹ÎºÎ±Î»Î¹ÏƒÎ¼ÏŒÏ‚]]&lt;br /&gt;
[[en:anarcho-syndicalism]]&lt;br /&gt;
[[eo:Anarki-sindikatismo]]&lt;br /&gt;
[[es:Anarcosindicalismo]]&lt;br /&gt;
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[[hr:anarho-sindikalizam]]&lt;br /&gt;
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[[ja:ã‚¢ãƒŠãƒ«ã‚³ã‚µãƒ³ãƒ‡ã‚£ã‚«ãƒªã‚¹ãƒ ]]&lt;br /&gt;
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[[lv:anarho-sindikÄlisms]]&lt;br /&gt;
[[nl:anarchosyndicalisme]]&lt;br /&gt;
[[pl:Anarchosyndykalizm]]&lt;br /&gt;
[[pt:anarco-sindicalismo]]&lt;br /&gt;
[[ro:Anarho-sindicalism]]&lt;br /&gt;
[[sv:Anarkosyndikalism]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Besinnung_und_Aufbruch&amp;diff=55798</id>
		<title>Besinnung und Aufbruch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Besinnung_und_Aufbruch&amp;diff=55798"/>
				<updated>2011-01-08T20:13:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;quot;Besinnung und Aufbruch&amp;quot; von Mai 1929 bis Februar 1933 die monatliche Mitgliedszeitschrift der [[Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde]]. Die Redakteure waren: [[Willi Jadau]] (1929-31); [[Helmut RÃ¼diger]] (1931-32) und [[Werner Henneberger]] (1932-33)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitschrift der Gilde &amp;quot;Besinnung und Aufbruch&amp;quot; kam im Mai 1929 zum ersten Mal heraus. Als verantwortlicher Redakteur und Verleger fungierte bis 1931 der Berliner Willi Jadau, dann Ã¼bernahm Helmut RÃ¼diger die Redaktion und Werner Henneberger den Verlag. Die Angabe bei Hans Manfred Bock, dass es die Zeitschrift zwischen 1929 und 1933 auf 5 JahrgÃ¤nge gebracht hÃ¤tte, ist anzuzweifeln. Im Mai 1933, dem Beginn eines 5.Jahrgangs, war Helmut RÃ¼diger lÃ¤ngst im Exil in Barcelona (bereits seit November 1932), Werner Henneberger hatte die Redaktion im Februar 1932 Ã¼bernommen. Im MÃ¤rz 1933, nach dem Reichtagsbrand, wurde er jedoch von der Berliner Gestapo verhaftet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe vom Februar 1933 ist eine der aufschlussreichsten. Sie beginnt mit einem Bericht [[Erich MÃ¼hsam]]s Ã¼ber den Kongress &amp;quot;Das freie Wort&amp;quot;, wo prominente KÃ¼nstlerInnen und Parteibonzen gegen den Nationalsozialismus sprachen. Erich MÃ¼hsam deutet hier seine Mitgliedschaft in der [[FAUD]] an: &amp;quot;Von den Kommunisten und ihren Filialen oder von uns - Gen. Rocker und Linow waren als Vertreter der GeschÃ¤ftskommission der FAUD. anwesend, ich fÃ¼r die ArbeiterbÃ¶rse Berlin Brandenburg - hÃ¤tte der erste somit frÃ¼hestens am spÃ¤ten Nachmittag zum Worte kommen kÃ¶nnen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Wir finden hier auch informative Gildenberichte aus GÃ¶ppingen (von Karl Dingler) und aus Braunschweig (von Fritz Laskowski). Als verantwortlicher Redakteur wird Werner Henneberger angegeben &amp;quot;Berlin SW 19, MÃ¤rkisches Ufer 20, III, Druck Georg Eichler, Berlin SO 16, RungestraÃŸe 18.&amp;quot; Diese 12-Seitige Februarausgabe war auch die letzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Dina-5-formatigen, in der Regel 16-seitigen Zeitschrift zeigt sich erneut das groÃŸe Interesse anarchistischer Kreise an expressionistisch beeinflusster Kunst. Die Hefte erinnern in ihrer Machart ein wenig an die expressionistische AKTION. Heft 1 prÃ¤sentierte sich mit einem Titel-Holzschnitt des KÃ¶lners Kh. Bodensiek aus dessen Zyklus &amp;quot;Zur freundlichen Erinnerung an den groÃŸen Krieg&amp;quot;. Bodensiek-Zeichnungen tauchen mehrfach auf. Heft 7 brachte eine Tuschezeichnung des Dichters Panait Istrati, ausgefÃ¼hrt von dem spanischen Graphiker und Anarchisten [[Helios Gomez]]. Die Gilde profitierte hier ganz offensichtlich von der NÃ¤he zur [[IAA]] (Internationale Arbeiter Assoziation), die 1930 in Berlin eine Mappe von Helios Gomez herausbrachte mit 23 Zeichnungen und einem Text von Romain Rolland Ã¼ber die Diktatur in Spanien.&lt;br /&gt;
Im Innern der Zeitschrift finden wir weitere Graphiken und Holzschnitte von KÃ¼nstlern wie [[George Grosz]], Lyonel Feiniger, Ludwig GÃ¶bel, Hans Bethmann, Albert Daenens, [[Arthur Streiter]] oder mit [[Franz Wilhelm Seiwert]] einen weiteren KÃ¼nstler der KÃ¶lner Progressiven. 1932 Ã¤ndert sich die Gestaltung der Titelbilder. Die Ausgaben zu [[Emma Goldman]] und [[Theodor Plievier]] erinnern mehr an die Fotomontagen John Heartfields, der Verantwortliche bleibt ungenannt. Als Photograph taucht der Initiator der GÃ¶ppinger Gildengruppe, [[Karl Dingler]], auf, u.a. mit einem Rocker-Portrait (Juniheft 1930).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den schreibenden Mitarbeitern zÃ¤hlten der spanische Anarchosyndikalist [[Orobon-Fernandez]] der lange in Berlin lebte; [[Rudolf Rocker]], [[Theodor Plievier]], [[Bruno Vogel]], [[Robert Radetzky]], der VagabundenfÃ¼hrer [[Gregor Gog]], der Dadaist [[Raoul Hausmann]], der Vagabund und spÃ¤tere SpanienkÃ¤mpfer [[Helmut Klose]], [[Fritz Oerter]], [[Fritz GroÃŸ]], [[Arthur Streiter]], die Rathenau-Biografin Etta Federn-Kohlhaas, [[Fritz Linow]], [[Fritz Kater]], [[Karl Roche]] oder [[Gerhard Wartenberg]], ein fÃ¼hrendes Mitglied der FAUD Leipzig, spÃ¤ter in Berlin. Er wurde 1942 im KZ Sachsenhausen umgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltlich wurde die Zeitschrift ihrem Anspruch gerecht, etwas dafÃ¼r zu tun, &amp;quot;dass den Massen das so bitter notwendige geistige Brot&amp;quot; (Heft 1, 1929) angeboten wurde. Dabei wurden manche Hefte einem Themenschwerpunkt gewidmet, der von verschiedenen Autoren und Zeichnern unterschiedlich bearbeitet wurde. Das Augustheft 1929 wÃ¤hlte z.B. die Erinnerung an den &amp;quot;groÃŸen&amp;quot; Krieg zum Thema, das Juliheft 1932 den Orient. Andere Hefte lieferten unterschiedliche BeitrÃ¤ge, das Maiheft 1930 bringt z.B. drei ErzÃ¤hlungen, eine Erinnerung an [[Gustav Landauer]] und zwei Essays zur Macht bzw. zum Lob der Faulheit; Ã¤hnlich das Juniheft: ErzÃ¤hlungen u.a. von [[Helmut Klose]]; ein Beitrag Ã¼ber die &amp;quot;Kundensprache&amp;quot; und den Gildengruppenbericht aus Leipzig von [[Artur Holke]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juliheft 1930 wurde Ã¼ber die erste Reichszusammenkunft der &amp;quot;Gildenobleute&amp;quot; in Berlin berichtet, die im Anschluss an den Reichskongress der FAUD am 1. Juni stattgefunden hatte. Nicht alle Gildengruppen stellten Delegierte, teilgenommen haben: HÃ¶hme aus Dresden, [[Willi Jadau]] und Helmut RÃ¼diger aus Berlin, [[Stusche]] aus Hennigsdorf, [[Hugo Rentschler]] aus GÃ¶ppingen, [[Reinecke]] aus Berlin, [[Fred SchrÃ¶der]] aus Kassel, [[Brandt]] aus Bremen, [[Hohn]] aus GÃ¼tersloh, [[HÃ¤ttasch]] aus Riesa, [[Keller]] aus Ludwigshafen, [[MÃ¼ller]] aus Gera, [[Trompa]] aus Rheinhausen, [[Arthur Holke]] aus Leipzig und [[Werner Henneberger]] aus Magdeburg. Sehr bedauert wurde, dass Karl Dingler aus GÃ¶ppingen wegen eines Todesfalls in der Familie frÃ¼hzeitig zurÃ¼ckreisen musste.  Es wurde Ã¼ber die Mitgliederwerbung, die Zeitschrift und ihre Inhalte, Ã¼ber Schwierigkeiten Erscheinungstermine einzuhalten und Ã¼ber geplante VerÃ¶ffentlichungen (Buch mit Schriften von [[Robert Reitzel]], [[Erich MÃ¼hsams]]&amp;quot;Namen und Menschen&amp;quot; und eine [[Bakunin]]-Biografie) diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Heinz Lorenz: &amp;quot;Die Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde 1929-1933. In: Marginalien. Zeitschrift fÃ¼r Buchkunst und Bibliographie, Hg. Pirckheimer-Gesellschaft; Nr. 126, Berlin &amp;amp; Weimar, 1992&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Haug]]: Zum Thema Anarchismus, Teil 3: Die Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde, in: Schriften der Erich-MÃ¼hsam-Gesellschaft, Heft 5, LÃ¼beck, 1994&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Haug]], JÃ¤hrlich mindestens drei schÃ¶ngeistige oder wissenschaftliche BÃ¼cher â€“ Die GfB der FAUD, in: [[Schwarzer Faden]], Nr. 52, 1995.&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Die Presse der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Deutschland 1918 bis 1933 - Seiten 76-79, Edition Syfo 1, Moers 2010, ISBN 978-3-9810846-8-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Web Links ==&lt;br /&gt;
*Besinnung und Aufbruch (Eintrag in der 'Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus/DadA'): [http://projekte.free.de/dada/dada-p/P0001722.HTM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschriften (historisch)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Gilde_freiheitlicher_B%C3%83%C2%BCcherfreunde&amp;diff=55797</id>
		<title>Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde</title>
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				<updated>2011-01-08T20:10:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Die Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GegrÃ¼ndet wurde die Gilde 1928, also keineswegs zu Hochzeiten der [[Freie Arbeiter Union Deutschland|FAUD]], eher im Gegenteil: Man kann feststellen, dass das Interesse der Mitglieder an einzelnen Bereichen der anarchosyndikalistischen Bewegung wuchs, je weniger die FAUD Einfluss auf die konkrete politische Situation nehmen konnte. Trotzdem muss es als beachtlich angesehen werden, was die Gildenmitglieder in den wenigen Jahren vor Hitlers Machtergreifung am 30.1.1933 auf die Beine stellten. 80 GrÃ¼ndungsmitglieder brachten nicht viel mehr &amp;quot;Kapital&amp;quot; in die GrÃ¼ndung ein, als ihr gelebtes VerstÃ¤ndnis von &amp;quot;Gegenseitiger Hilfe&amp;quot;. Drei Jahre spÃ¤ter, 1931, hatte diese kleine Buchgemeinschaft immerhin 1200 Mitglieder gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Satzung des Gilde lassen sich zwei Hauptzielrichtungen erkennen: Die Gilde wollte den Arbeitenden fÃ¼r ihren Kampf um eine bessere Gesellschaftsordnung &amp;quot;wertvolles Schrifttum&amp;quot; zur VerfÃ¼gung stellen und einen Verlegergewinn ausschalten. Des weiteren bot sie literarische und kÃ¼nstlerische VortrÃ¤ge, Theater-, Film- und Konzertveranstaltungen an, &amp;quot;um das Interesse fÃ¼r freiheitliche Kunst und kulturelle Erneuerung zu fÃ¶rdern.&amp;quot; Der Gildenbeitrag betrug 1,00 Mark im Monat und 0,25 Pfenning als Eintrittsgeld. In der Satzung formulierte die Gilde ihren Anspruch folgendermaÃŸen: ''&amp;quot;Die Gilde gibt fÃ¼r ihre Mitglieder jÃ¤hrlich mindestens drei schÃ¶ngeistige oder wissenschaftliche BÃ¼cher heraus, bei deren Wahl und Ausstattung die Gildenleitung von einem Kreis namhafter Schriftsteller und Graphiker beraten wird. An Stelle von GildenbÃ¼chern wird den Mitgliedern auf Wunsch auch ein Buch im gleichen Wert aus dem ASY-Verlag und anderen Verlagsanstalten, mit denen die Gildenleitung in VertragsverhÃ¤ltnisse getreten ist, zu einem Vorzugspreis geliefert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
Sehr frÃ¼h wurde in Berlin eine gildeneigene Zeitschrift &amp;quot;[[Besinnung und Aufbruch]]&amp;quot; im A-5-Format herausgegeben, der Start lag im Mai 1929, so dass die JahrgÃ¤nge immer im Mai mit Heft 1 begannen. In diesem ersten Heft formulierte die Gilde ihren Anspruch noch einmal deutlich: ''&amp;quot;Mehr denn je gilt es heute, den glimmenden Funken der geistigen und sozialen Revolution zu heller Flamme anzufachen..... Wir wollen fÃ¼r die Ideen des freien Sozialismus nicht nur trocken und theoretisch werben, sondern mitten ins Leben hinein und auf mannigfaltige Weise auch durch ErzÃ¤hlungen und Romane aus der Wirklichkeit an Herz und Hirn auch des einfachsten unter den Lesern greifen und mit helfen, ein aktives BewuÃŸtsein der ZusammengehÃ¶rigkeit all derer zu schaffen, die es unter den heutigen ZustÃ¤nden Ã¤uÃŸerlich und innerlich nicht mehr aushalten und hin wollen nach einer besseren, freudevolleren Wirklichkeit.&amp;quot;'' Gelegentliche Veranstaltungshinweise darin, veranschaulichen uns heute die Umsetzung ihres kulturpolitischen Anspruchs. So finden wir in Nr.7 von 1929 der Gildenzeitung die Veranstaltungshinweise fÃ¼r Berlin, wo am 31. Oktober [[Bruno Vogel]] aus seinem Roman &amp;quot;Alf&amp;quot; las und musikalisch von Bernd Sander begleitet wurde; am 14. November fand ein Lichtbildervortrag statt, der durch ein Violinsolo aus- und eingeleitet wurde. Am 28.November sprach [[Erich MÃ¼hsam]] Ã¼ber &amp;quot;RevolutionÃ¤re Kunst&amp;quot; unter der Mitwirkung der Volks-Kunst-Gemeinschaft Wedding. In Nr.12 vom April 1930 wurde beispielweise in der Stadt Heilbronn ein Vortrag eines Dr. StockbÃ¼rger Ã¼ber die &amp;quot;Krise der Weltwirtschaft&amp;quot; und in Heft 1 vom Mai 1930 wurde in Heilbronn der Vortrag des Ulmer FAUD-Mitglieds [[Karl Preiss]] Ã¼ber &amp;quot;Der Arbeiter und seine Literatur&amp;quot; angekÃ¼ndigt. In Heft 7 findet sich der Hinweis auf [[Rudolf Rocker]]s Vortrag in Braunschweig &amp;quot;Maxim Gorki und die russische Literatur&amp;quot;, in Heft 9 vom Januar 1931 wird auf seinen Berliner Abend zu &amp;quot;[[William Godwin]]s Roman Caleb Williams&amp;quot; hingewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortsgruppe Leipzig vermittelt in ihrem TÃ¤tigkeits- und GrÃ¼ndungsbericht fÃ¼r &amp;quot;Besinnung und Aufbruch&amp;quot; ein anschauliches Bild der politisch-kulturellen Absichten und der der konkreten Umsetzung, zudem wird deutlch, dass auch hier eine dezentrale Organisation und Arbeitsweise selbstverstÃ¤Ã¼ndlich war, so hatte sich die Leipziger Gruppe bereits ein Jahr vor der offiziellen GrÃ¼ndung der Gilde selbst gegrÃ¼ndet. Der Autor des Berichts war [[Arthur Holke]], der selbst mit dem &amp;quot;[[Verlag Der Anarchist]]&amp;quot; einen kleinen Verlag betrieb und auch Zeitschriften verlegte. Arthur Holke starb 1940 im KZ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Im April 1928 schlossen sich eine Anzahl Genossen zu einer Ortsgruppe der Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde zusammen, unabhÃ¤ngig von der in Berlin gegrÃ¼ndeten Gilde, mit eigenen Satzungen und Marken. Der Berliner Verwaltungs-Apparat war der Sache nicht gewachsen, das Werbematerial unbrauchbar. Die von der Berliner Leitung offerierten 1,65- und 1,95-Mark-BÃ¼cher (Warenhausausgabe) waren zur Mitgliederwerbung nicht geeignet. Wir boten unseren Gildenfreunden neben den besten Werken aus dem [[Verlag Der Syndikalist]] nur gute Literatur freiheitlicher Autoren. Unsere Gilde wollte mehr sein als ein BÃ¼chervermittler. Wir wollten teilnehmen an der Kulturarbeit der Leipziger Arbeiterschaft. Ist doch das Kapitel Kulturarbeit keineswegs erhebend! Die Zerissenheit des Proletariats, verursacht durch die politischen Drahtzieher, lÃ¤ÃŸt es nicht zu grÃ¶ÃŸzÃ¼gigem Wollen kommen. Das von den Zentralgewerkschaften und der Partei unterhaltene Arbeiter-Bildungs-Institut maÃŸt sich auf kulturellem Gebiet eine Monopolstellung an. Besoldete BildungssekretÃ¤re bestimmen die Tendenz! Versuche, in Leipzig eine VolksbÃ¼hne auf breitester Grundlage zu schaffen, die Kulturzentrum sein kÃ¶nnte, mussten an der Engstirnigkeit der sozialdemokratische Parteihuber scheitern. Eine von der KP aufgezogene VolksbÃ¼hne konnte nicht leben. FÃ¼r freiheitliche Elemente, denen der Parteipferch zu eng war, gab es keinen Raum der BetÃ¤tigung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1928 traten wir an die Ã–ffentlichkeit. Auftakt war ein Vortrag [[Rudolf Rocker]]s Ã¼ber Maxim Gorki. Der Erfolg war vielversprechend. Wohl selten hat ein Redner eine andÃ¤chtigere HÃ¶rerschaft aller Richtungen gefunden. Die 'berufenen' Vertreter der Leipziger Arbeiterschaft trafen GegenmaÃŸnahmen. Unsere weiteren Veranstaltungen wurden bis auf eine totgeschwiegen! Die SP- und KP-Presse lehnte Redaktionshinweise und Inserate ab. Doch unsere fernere TÃ¤tigkeit konnte dadurch nicht unterbunden werden. Im August sprach [[Erich MÃ¼hsam]] temperamentvoll Ã¼ber das Thema &amp;quot;KÃ¼nstler und Rebell&amp;quot;. Ein Genosse las aus seinen Werken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei VortrÃ¤ge Rudolf Rockers Ã¼ber Jack London, Upton Sinclair und [[B. Traven]] waren ein Erlebnis! In einer anti-militaristischen Veranstaltung sprach [[Helmut RÃ¼diger]] Ã¼ber 'Der Krieg und die Literaten'. [[Bruno Vogel]] las aus 'Es lebe der Krieg' und aus dem damals noch ungedruckten 'Alf'. Die aufwÃ¼hlende Kunst [[Franz Masareel]]s vermittelte uns Helmut RÃ¼diger durch einen Vortrag mit Lichtbildern. Eine Feier, dem Gedenken [[Gustav Landauer]]s gewidmet, war Ã¼berfÃ¼llt. Rudolf Rocker hielt die Gedenkrede, Lina Carstens rezitierte. An einem anderen Abend sprach [[Helene StÃ¶cker]] kluge Worte Ã¼ber die Ehe als psychologisches Problem. Am dritten Autoren-Abend las [[Theodor Plievier]] aus 'Des Kaisers Kulis' und 'Ein KapitÃ¤n und zwÃ¶lf Mann', sowie Szenen aus einem bisher ungedruckten Drama.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ãœber die Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde ist bislang nur wenig publiziert worden. Der Leipziger Bericht vermittelt ein anschauliches Bild von der Arbeit einer Gruppe vor Ort. Dabei Ã¼berrascht doch, dass jeden Monat ein Vortragsabend fÃ¼r die Mitglieder abgehalten wurde. Die Themen konzentrierten sich auf BÃ¼cher, Malerei oder Filme, allerdings nicht ausschlieÃŸlich anarchistischer Tendenz; es ging eher um kÃ¼nstlerische und literarische Bildung und hÃ¤ufig auch um Literatur, die freiheitliche Gedanken oder Elemente enthielt, selbst wenn der Autor, wie z.B. Knut Hamsun, in seinem Gesamtwerk nicht als Sympathisant des Anarchismus gelten kann. Es fanden beispielweise Abende zu August Strindberg, zu [[Armin Wegeners]] Russlandbuch, zu Leo Trotzkis Erinnerungen 'Mein Leben' statt. Es gab LichtbildervortrÃ¤ge zu Daumier und [[George Grosz]] oder zur Nacktkultur. Die neuen BÃ¼cher Rudolf Rockers wurden ebenso vorgestellt und diskutiert wie das damals neue Thema 'Proletariat und Film'. Auch die politischen VerhÃ¤ltnisse der Zeit wurden keineswegs ausgeblendet: VortrÃ¤ge zu 'Ghandi und der Befreiungskampf des indischen Volkes' oder 'Benito Mussolini und der Faschismus in Italien' kÃ¶nnen dies belegen.&lt;br /&gt;
NatÃ¼rlich waren nicht alle Gildengruppen so aktiv wie die Leipziger, aber die Vortragsreisen von Theodor Plievier und Emma Goldman, die beide in Zusammenarbeit mit der FAUD 1932 durchgefÃ¼hrt wurden, zeigen uns, dass die Gilde in zahlreichen StÃ¤dten in der Lage war, Veranstaltungen zu organisieren und durchzufÃ¼hren. Die VortrÃ¤ge ab Februar oder MÃ¤rz (?) 1932 (Emma Goldman) und ab November 1932 (Theodor Plievier) wurden von den Gruppen in Berlin-OberschÃ¶neweide, Werder bei Potsdam, Dresden, Leipzig, Erfurt, SÃ¶mmerda, Zella-Mehlis, Freital, Suhl, Magdeburg, Breslau, Stuttgart, Ulm, Heilbronn, GÃ¶ppingen, Offenbach, MÃ¶rfelden, Darmstadt, Mannheim, Ludwigshafen, NÃ¼rnberg, FÃ¼rth, Schweinfurt, Bremen, Hamburg und Braunschweig vorbereitet und durchgefÃ¼hrt. MÃ¶glicherweise sind die Quellen zu den Reisen unvollstÃ¤ndig, denn es fÃ¤llt auf, dass keine StÃ¤dte aus dem Ruhrgebiet genannt werden, obwohl in der FAUD dort auch noch aktive Gruppen existierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932, am Vorabend des Nationalsozialismus, konnten Emma Goldman und Theodor Plievier allÃ¼berall noch ohne Probleme auftreten? Es ist wenig bekannt. Aber sicher ist, dass nicht alle Veranstaltungen Ã¶ffentlich durchgefÃ¼hrt werden konnten, da Emma Goldman neben dem Ruf eine gefÃ¤hrliche Anarchistin zu sein auch noch als JÃ¼din ein Angriffsziel von Naziattacken war. In Schweinfurt wurde beispielsweise nicht Emma Goldman angekÃ¼ndigt, sondern Milly Witkop-Rocker und die Veranstaltung wurde zudem als Mitgliederversammlung getarnt. Trotzdem kam es zu antisemitischen Zwischenrufen. Informationen zu diesen Abenden finden sich nur in Briefen Emma Goldmans an Rudolf und Milly; z.B. Ã¼ber die Veranstaltung in Zella-Mehlis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Es gab kein Entrinnen vor den Genossen. Ich musste Ã¼ber nacht bleiben. Es wÃ¼rde ihm (JÃ¤ger) so viel bedeuten. Es gab ein Bett, in dem JÃ¤ger, seine Frau und ihr Baby schliefen und das ich nun uch benutzen musste. JÃ¤ger ist wirklich ein netter Kerl. Aber glaubt Ihr, er wÃ¤re rausgegangen, als ich mich aus- und morgens wieder anziehen wollte? Das Tragischste ist die unglauliche Armut der Genossen, man kann es nicht Ã¼bers Herz bringen, sich Ã¼ber irgendetwas bei ihnen zu beschweren oder ihre Gastfreundschaft zurÃ¼ckzuweisen. Sie geben alles, was sie haben.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Reise Theodor Plieviers konnte der Charakter Ã¶ffentlicher Veranstaltungen eher durchgefÃ¼hrt werden und Besucherzahlen von 500 im schwÃ¤bischen GÃ¶ppingen belegen, dass diese Arbeit der Anarchosyndikalisten honoroert wurde und Ã¼ber die eigenen Kreise hinaus Menschen ansprach. Hinzukommt, dass manche FAUD-Mitglieder, wie z.B. in GÃ¶ppingen, fÃ¼r diese Arbeit auÃŸerordentlich viel Engagement aufbrachten und dies vor allem auch von den Sozialdemokraten anerkannt wurde. Motor in GÃ¶ppingen war [[Karl Dingler]]. Im Februar 1935 wurde er verhaftet und zu einem Jahr GefÃ¤ngnis und 3 Monaten KZ verurteilt. Karl Dingler Ã¼berlebte den Nationalsozialismus und wurde nach dem Krieg sogar in den Stadtrat gewÃ¤hlt, wo er einen [[Erich-MÃ¼hsam-Platz]] in GÃ¶ppingen durchsetzte. Mit Theodor Plievier hatte er sich befreundet und so kam es, dass Plievier, der nach seinem Moskauer Exil in ThÃ¼ringen als &amp;quot;unabhÃ¤ngiger Kulturschaffender&amp;quot; ohne eigene Zustimmung auf einer SED-Liste in den Landtag gewÃ¤hlt worden war, zu Karl Dingler nach GÃ¶ppingen floh als er der DDR den RÃ¼cken kehrte. Karl Dingler hÃ¤lt die UmstÃ¤nde in Briefen an Rudolf Rocker nach New York fest. Im MÃ¤rz 1947 schreibt er, dass sich Plievier bei ihm gemeldet habe und in Weimar sei, von seinen Erfahrungen in der Sowjetunion aber nicht schreiben kÃ¶nne. Ende Juli schreibt Dingler, dass er Ã¼ber die Kulturabteilung des DGB eine Lesung Plieviers aus dessen Buch &amp;quot;Stalingrad&amp;quot; organisiert habe. Plievier bereitete auf diese Weise seinen Absprung aus der Sowjetzone sorgfÃ¤ltig Ã¼ber eine Lese-Tour vor, die er am 30.Juli 1947 in Alsfeld begann und am 10.September in GÃ¶ppingen beendete. Dingler schreibt an die Rockers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Am 10.08., es war Sonntag, abends gegen 10 Uhr kam er Ã¼berraschend mit seiner Frau zu uns. Alles, was wir wuÃŸten, erfuhr eine schauderhafte BestÃ¤tigung aus seinem Munde, und es war klug von Dir nur soviel zu sagen, dass er nicht mehr nach der Ostzone zurÃ¼ckkehrt, weil er das, was dort vor sich geht, nicht mehr mit seinem Namen decken kann. Bald werde ich Euch ErschÃ¼tterndes Ã¼ber das Schicksal Zenzl MÃ¼hsams berichten. Sie lebt noch, dies fÃ¼r heute. Plievier sprach in Bremen, Hamburg, Hannover, Mainz, Wiesbaden, MÃ¼nchen, NÃ¼rnberg und zuletzt in GÃ¶ppingen. Die Veranstaltung im Staufen-Theater mit Ã¼ber 1000 Besuchern; wie 1932, (wo er auch) seine beste Veranstaltung in ganz Deutschland hatte.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
Die Praxis, der Rundreise eines Schriftstellers Ã¼ber die Gildenzeitschrift Hintergrundsmaterial Ã¼ber Werk, Ansichten und die Person vorauszuschicken, war sowohl im MÃ¤rz 1932 zu Emma Goldman wie auch in Heft 7 vom November 1932 zu Theodor Plievier umgesetzt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragt man nach dem Programm der Gilde, so finden wir OriginalverÃ¶ffentlichungen, die ab Bruno Vogels &amp;quot;Alf&amp;quot; mit Band 1 und folgende durchgezÃ¤hlt wurden, daneben Lizenzausgaben, die in anderen Verlagen erschienen waren und von denen nun eine zweite Auflage in der Gilde erschien und man findet Teilauflagen, d.h. der Verlag behielt einen Teil der Auflage zum Verkauf, die Gilde Ã¼bernahm einen anderen Teil und druckte ihr Impressum ins Buch. Eng war die Zusammenarbeit mit dem ASY-Verlag, aber auch mit dem kommunistischen Malik-Verlag von Wieland Herzfelde und seinem Bruder John Heartfield wurde kooperiert, was zu einem Auswahlangebot anstatt eines 11. Bandes der Gilde selbst fÃ¼hrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls ohne Scheuklappen wirkt auch die Zeitschrift der Gilde &amp;quot;Besinnung und Aufbruch&amp;quot;, die im Mai 1929 zum ersten Mal herauskam. Als verantwortlicher Redakteur und Verleger fungierte bis 1931 der Berliner Willi Jadau, dann Ã¼bernahm Helmut RÃ¼diger die Redaktion und Werner Henneberger den Verlag. Die Angabe bei Lorenz, dass Helmut RÃ¼diger nur die Hefte 11 und 12, im Februar und MÃ¤rz 1931 als Redakteur verantwortete, stimmt nicht; RÃ¼diger war auch bei Heft 9 im Januar 1932 noch Redakteur dieser Zeitschrift. Erst danach Ã¼bernahm Werner Henneberger auch die Redaktion. Die Angabe bei Hans Manfred Bock, dass es die Zeitschrift zwischen 1929 und 1933 auf 5 JahrgÃ¤nge gebracht hÃ¤tte, ist zu bezweifeln. Im Mai 1933, dem Beginn eines 5. Jahrgangs, war Helmut RÃ¼diger lÃ¤ngst im Exil in Barcelona (bereits seit November 1932), Werner Henneberger wurde bereits im MÃ¤rz 1933, nach dem Reichtagsbrand, von der Berliner Gestapo verhaftet. Es ist deshalb sicher, dass das 12-seitige Heft Nr.10 vom Februar 1933 das letzte Heft gewesen ist. Diese Ausgabe vom Februar 1933 ist eine der aufschluÃŸreichsten. Sie beginnt mit einem Bericht Erich MÃ¼hsams Ã¼ber den KongreÃŸ &amp;quot;Das freie Wort&amp;quot;, wo prominente KÃ¼nstlerInnen und Parteibonzen gegen den Nationalsozialismus sprachen. Erich MÃ¼hsam selber deutet hier seine Mitgliedschaft in der FAUD an: &amp;quot;Von den Kommunisten und ihren Filialen oder von uns - Gen. Rocker und Linow waren als Vertreter der GeschÃ¤ftskommission der FAUD. anwesend, ich fÃ¼r die ArbeiterbÃ¶rse Berlin Brandenburg - hÃ¤tte der erste somit frÃ¼hestens am spÃ¤ten Nachmittag zum Worte kommen kÃ¶nnen.&amp;quot; Wir finden hier auch informative Gildenberichte aus GÃ¶ppingen (von Karl Dingler, der Ã¼ber 80 Mitglieder in der schwÃ¤bischen Kleinstadt berichtete: ''&amp;quot;Der Ausgangspunkt war der Betrieb.... Immer zwei Genossen in der Werbung eines neuen Mitgliedes zusammen. Wer einmal aufs Korn genommen war, wurde so lange bearbeitet, bis er entweder Mitglied oder hoffnungslos verloren war...&amp;quot;'') und aus Braunschweig (von Fritz Laskowski). Bis zuletzt wird als verantwortlicher Redakteur Werner Henneberger angegeben: &amp;quot;Berlin SW 19, MÃ¤rkisches Ufer 20, III, Druck Georg Eichler, Berlin SO 16, RungestraÃŸe 18.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herausgegebene BÃ¼cher==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ohne Nummerierung: [[Erich MÃ¼hsam]]: StaatsrÃ¤son (Drama zu Sacco und Vanzetti), Gilde Freiheitlicher BÃ¼cherfreunde, Berlin, 1928&lt;br /&gt;
* Band 1: Bruno Vogel: Alf, 349 S., Einband: Will Faber; Berlin, 1929&lt;br /&gt;
* Band 2: Fritz Gross: Die letzte Stunde. Legenden vom Tode. 326 S., Berlin, 1929 &lt;br /&gt;
* Band 3: [[Han Ryner]]: Nelti. Zukunftsroman, Ã¼bersetzt von [[Augustin Souchy]], 239 S., Berlin, 1930&lt;br /&gt;
* Band 4: Emile Pataud/Emile Pouget: Das letzte Gefecht, Revolutionsroman, Ã¼bersetzt von [[Rudolf Rocker]], illustriert von Fermin Rocker; 236 S., parallel im ASY-Verlag und als Gildenbuch, Berlin, 1930&lt;br /&gt;
* Band 5: [[Karl PlÃ¤ttner]]: Der Mitteldeutsche BandenfÃ¼hrer. Mein Leben hinter Kerkernmauern, Einband: Will Faber; 334 S., Berlin, 1930&lt;br /&gt;
* Band 6: [[Max Nettlau]]: Anarchisten und SozialrevolutionÃ¤re. Die historische Entwicklung des Anarchismus in den Jahren 1880-1886, 1931&lt;br /&gt;
* Band 7: [[William Godwin]]: Caleb Williams oder Die Dinge, wie sie sind; dt. Ãœbersetzung und Vorwort v. Rudolf Rocker; 314 S., Berlin, 1931&lt;br /&gt;
* Band 8: [[Isaak Nahaman Steinberg]]: Gewalt und Terror in der Revolution. Oktoberrevolution oder Bolschewismus, dt. v. I. Donska; 339 S., (Ãœbernahme aus dem Rowohlt-Verlag), GFB-Umschlag, Berlin, 1931&lt;br /&gt;
* Band 9:[[Robert Radetzky]]: Am Rande des BÃ¼rgersteigs, 186 S., Ausstattung von Will Faber; Berlin, 1931&lt;br /&gt;
* Band 10: Erich MÃ¼hsam: Sammlung 1898-1928 Gedichte und Prosa, 353 S., (Ãœbernahme aus dem J.M.Spaeth Verlag, Berlin), mit neuem Impressum und Einband: Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde, 1928&lt;br /&gt;
* Statt eines 11. Bandes: Malik Originalausgaben zur Auswahl: [[Theodor Plievier]]: Der Kaiser ging, die GenerÃ¤le blieben, 347 S.; Ernst Ottwald: Ruhe und Ordnung, 307 S.; Ilja Ehrenburg: Die VerschwÃ¶rung der Gleichen (Ã¼ber das Leben von Babeuf), 290 S.&lt;br /&gt;
* Band 12: [[J.H. Mackay]]: John Henry Mackays Werke in einem Band, 1195 S., (Ãœbernahme aus dem Stirner-Verlag, Berlin) Berlin, 1933&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==AuswahlbÃ¤nde==&lt;br /&gt;
die in der Mitgliederzeitschrift &amp;quot;Besinnung und Aufbruch&amp;quot; angeboten wurden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alexander Berkman]]: Die Tat. GefÃ¤ngniserinnerungen eines Anarchisten, Berlin 1927, Asy Verlag, 368 S. III&lt;br /&gt;
* [[Kurt KlÃ¤ber]]: EmpÃ¶rer! Empor Berlin 1925, Verlag Syndikalist, (Dichter und Rebellen Bd.2), 128 S.&lt;br /&gt;
* [[Samuel Lewin]]: DÃ¤monen des Blutes. Eine Vision Berlin 1926, Asy Verlg, (Dichter und Rebellen Bd.5), 151 S.&lt;br /&gt;
* [[John Mackay]]: Sturm. Volksausgabe, 7. verkÃ¼rzte Aufl. 18. - 22. Tsd. Berlin 1925, Asy Verlag, (Dichter und Rebellen Bd.3), 99 S.&lt;br /&gt;
* [[Erich MÃ¼hsam]]: Alarm Berlin 1925, Verlag Syndikalist, (Dichter und Rebellen Bd.1), 100 S.&lt;br /&gt;
* [[Erich MÃ¼hsam]]: Brennende Erde. Gedichte. Kurt Wolff Verlag, MÃ¼nchen 1920; 2. Auflage Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde, Berlin 1930, (Einband), 94 S.&lt;br /&gt;
* [[Max Nettlau]]: EliseÃ© Reclus Anarchist und Gelehrter, Berlin 1928, Asy Verlag, 345 S. &lt;br /&gt;
* [[Max Nettlau]]: Der Anarchismus von Proudhon zu Kropotkin, Berlin 1927, Verlag Syndikalist, 320 S.&lt;br /&gt;
* [[Max Nettlau]]: Der VorfrÃ¼hling der Anarchie, ihre historische Entwicklung von den AnfÃ¤ngen bis zum Jahe 1864, Berlin 1922, Verlag Syndikalist, 179 S.&lt;br /&gt;
* [[Max Nettlau]]: Enrico Malatesta Das Leben eines Anarchisten Berlin 1922, 179 S.&lt;br /&gt;
* [[Victor Noack]]: Die Untersten. Geschichte aus dem Berliner Scheunenenviertel, Berlin 1927, Asy Verlag, 136 S., Kommissionsausgabe des Verlages J.H.W.Dietz, (Dichter und Rebellen Bd.6)&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: Vom anderen Ufer Berlin 1926, Verlag Syndikalist, 148 S. (Dichter und Rebellen Bd.4)&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: Die Sechs Berlin 1928, Verlag Syndikalist, 176 S.,(Dichter und Rebellen Bd.7)&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: Johann Most, das Leben eines Rebellen Berlin 1924, Verlag Syndikalist, 436 S.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: Hinter Stacheldraht und Gitter Berlin 1925, Verlag Syndikalist, 422 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kassette mit 6 BÃ¤nden der ASY-Serie &amp;quot;Dichter und Rebellen&amp;quot;, Einband von Breidenstein 1. MÃ¼hsam, Alarm, 2. KlÃ¤ber, EmpÃ¶rer!, 3. Mackay, Sturm, 4. Rocker, Ufer, 5. Lewin, DÃ¤mon, 6. Noack, Untersten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Heinz Lorenz: &amp;quot;Die Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde 1929-1933. In: Marginalien. Zeitschrift fÃ¼r Buchkunst und Bibliographie, Hg. Pirckheimer-Gesellschaft; Nr. 126, Berlin &amp;amp; Weimar, 1992&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Haug]]: Zum Thema Anarchismus, Teil 3: Die Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde, in: Schriften der Erich-MÃ¼hsam-Gesellschaft, Heft 5, LÃ¼beck, 1994&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Haug]], JÃ¤hrlich mindestens drei schÃ¶ngeistige oder wissenschaftliche BÃ¼cher â€“ Die GfB der FAUD, in: [[Schwarzer Faden]], Nr. 52, 1995.&lt;br /&gt;
* Corinna Kaiser: [http://www.anarchismus.at/txt5/katerkonzern.htm Der &amp;quot;Kater-Konzern&amp;quot;]. Ein Beitrag zur (anarcho)-syndikalistischen Verlagsgeschichte&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Die Presse der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Deutschland 1918 bis 1933 - Seiten 76-79, Edition Syfo 1, Moers 2010, ISBN 978-3-9810846-8-9&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Syndikalismus im &amp;quot;LÃ¤ndle&amp;quot;. Die freie Arbeiter Union Deutschlands (FAUD) in WÃ¼rttemberg 1918 bis 1933, darin Kapitel Ã¼ber die konkrete Gildenarbeit, besonders Ã¼ber die wohl aktivste Gildengruppe in GÃ¶ppingen nebst Protagonisten [[Karl Dingler]], sowie Ã¼ber die GFB in Stuttgart und Heilbronn. http://www.syndikalismus-im-laendle.tk&lt;br /&gt;
*Helmut RÃ¼bner zur Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde. (Aus seinem Buch: &amp;quot;Freiheit und Brot. Die Geschichte der FAUD&amp;quot;, Berlin 1994. [http://www.free.de/dada/ask51121.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.dadaweb.de/index.php?title=Freie_Arbeiter_Union_Deutschlands_%28Anarcho-Syndikalisten%29 Hartmut RÃ¼bner: Freie Arbeiter Union Deutschlands (Anarcho-Syndikalisten)] (Artikel im &amp;quot;Lexikon der Anarchie&amp;quot;) &lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info syndikalismusforschung.info] Das Informationsportal zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Verlag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Freie_Arbeiter_Union_Deutschlands&amp;diff=55796</id>
		<title>Freie Arbeiter Union Deutschlands</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Freie_Arbeiter_Union_Deutschlands&amp;diff=55796"/>
				<updated>2011-01-08T20:08:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WikipediaKasten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Freie Arbeiter Union Deutschland''' (FAUD) entstand am [[15._September|15. September]] [[1919]] durch Umbenennung aus der [[Freie Vereinigung deutscher Gewerkschaften|Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften]] (FVDG). Sie war bis zu ihrer AuflÃ¶sung [[1933]] die wichtigste Organisation des deutschen [[Anarchosyndikalismus]] und zÃ¤hlte Anfang der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts Ã¼ber 150.000 Mitglieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgeschichte==&lt;br /&gt;
===Die [[Lokalisten]]===&lt;br /&gt;
In der Zeit der sogenannten [[Sozialistengesetze]] ([[1878]]-[[1890]]) war die Vereinigungsfreiheit der Sozialdemokraten aufgehoben und es wurde ihnen nur noch gestattet, sich auf lokaler Ebene zu organisieren. Dies traf auch auf die Gewerkschaften zu. In diesen Jahren entwickelte sich ein System von auf kommunaler Ebene organisierten Gewerkschaftsgruppen, die durch ein MittelsmÃ¤nner (und teilweise -frauen) Prinzip, das meist halblegal arbeiten musste, untereinander vernetzt war. Diese relativ kleinen Gewerkschaftsgruppen hatten sich bis [[1890]] zu einem bestimmenden Faktor in gewerkschaftlichen Kampf entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ende der [[Sozialistengesetze]] und der Neukonstituierung der [[SPD]] wurde auch wieder versucht sozialdemokratische Massengewerkschaften aufzubauen. Eine betrÃ¤chtliche Zahl der kleinen &amp;quot;Freien Gewerkschaften&amp;quot; wiedersetzte sich diesen zentralistischen Bestrebungen. Sie versuchten sich auf der basisdemokratischen Ebene, auf der sie bis dato gearbeitet hatten, zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als deutlich wurde, dass die [[SPD]] als damals wichtigste revolutionÃ¤re Kraft, sich fÃ¼r die Massengewerkschaften einsetzen wÃ¼rde und auf dem [[Erfurter Parteitag]] 1891 die Eroberung der politischen Macht zum Programm erhob, grÃ¼ndete sich [[1897]] die FVDG. Diese StrÃ¶mung wurde zunÃ¤chst noch im Gegensatz zu den Zentralisten unter der Bezeichnung Lokalisten wahrgenommen, spÃ¤ter bekamen sie dann allmÃ¤hlich den Eigennamen Syndikalisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Jungen (Sozialdemokratie)===&lt;br /&gt;
In die gleiche Zeit fiel der Ausschluss der sogenannten &amp;quot;Jungen&amp;quot; aus der [[SPD]]. Diese hatten, Ã¤hnlich den [[Lokalisten]] in den Gewerkschaften, versucht die Parteiarbeit auf Grundlage der in der Zeit von [[1878]]-[[1890]] notwendigen Prinzipien, zu organisieren. Zudem lehnten sie eine rein parlamentarische Praxis der Partei ab. Allerdings setzte sich in der [[SPD]] eine zentralistische Struktur durch und nach einigen MachtkÃ¤mpfen wurden sie [[1887]] - als die [[Sozialistengesetze]] zwar noch formal, aber schon nicht mehr vollstÃ¤ndig existierten - auf dem Erfurter Parteitag [[1891]] aus der Partei ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Jungen&amp;quot; grÃ¼ndeten noch im selben Jahr die [[Vereinigung UnabhÃ¤ngiger Sozialisten]] (VUS). Dort kristallisierten sich zwei StrÃ¶mungen heraus: eine anti-parlamentarische sozialdemokratische und eine anarchistische. [[1893]] spaltete sich die VUS. Die anarchistische StrÃ¶mung wandte sich u.a. dem [[Syndikalismus]], dem kommunistischen [[Anarchismus]] von [[Kropotkin]] zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ZusammenfÃ¼hrung==&lt;br /&gt;
Aus der Schnittstelle dieser beiden StrÃ¶mungen, die sich nach und nach gegenseitig beeinflussten entwickelte sich eine spezifische deutsche Variante des [[Anarchosyndikalismus]]. Diese stellte die gewerkschaftliche und die politische, letztlich auch kulturelle, Ebene nebeneinander. Andere Formen des [[Anarchosyndikalismus]], die aus dem gewerkschaftlichen Milieu heraus entwickelt wurden, stellten den gewerkschaftlichen Kampf in den Vordergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1919]] nahm ein Kongress der [[Freie Vereinigung deutscher Gewerkschaften|FVDG]] und einiger Freier Gewerkschaften die &amp;quot;PrinzipienerklÃ¤rung des Syndikalismus&amp;quot;, geschrieben von [[Rudolf_Rocker|Rudolf Rocker]] als Grundsatzprogramm an und nannten sich im September in FAUD/AS (fÃ¼r [[Anarchosyndikalismus]]) um .&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Syndikalisten, in klarer Erkenntnis der oben festgestellten Tatsachen, sind prinzipielle Gegner jeder Monopolwirtschaft. Sie erstreben die Vergesellschaftung des Bodens, der Arbeitsinstrumente, der Rohstoffe und aller sozialer ReichtÃ¼mer; die Reorganisation des gesamten Wirtschaftslebens auf der Basis des freien, d.H. des staatenlosen Kommunismus, der in der Devise: 'jeder nach seinen FÃ¤higkeiten, jeder nach seinen BedÃ¼rfnissen!' seinen Ausdruck findet. Ausgehend von der Erkenntnis, daÃŸ der Sozialismus letzten Endes eine Kulturfrage ist und als solche nur von unten nach oben durch die schÃ¶pferische TÃ¤tigkeit des Volkes gelÃ¶st werden kann, verwerfen die Syndikalisten jedes Mittel einer sogenannten Verstaatlichung, das nur zur schlimmsten Form der Ausbeutung, zum Staatskapitalismus, nie aber zum Sozialismus fÃ¼hren kann&amp;quot;. &lt;br /&gt;
'Die PrinzipienerklÃ¤rung des Syndikalismus' Referat von Rudolf Rocker, GrÃ¼ndungskongress der FAUD, 27. bis 30. Dezember 1919 Berlin. Verlag 'Der Syndikalist' Berlin 1920. (FAU Zehdenik Juli 1990).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Hochphase der FAUD lag zwischen [[1919]] und [[1923]]. Eine groÃŸe Zahl von revolutionÃ¤r gesinnten Arbeitern und Arbeiterinnen traten der FAUD bei, die sich erfolgreich als Alternative zu anderen Gewerkschaften darstellen konnte. Zur Zeit des [[Kapp-Putsch|Kapp-Putsches]] stellte die FAUD einen GroÃŸteil jener aus linksradikalen Arbeitern und Arbeiterinnen bestehenden [[Roten Ruhrarmee]], die sowohl gegen die politische &amp;quot;Reaktion&amp;quot;, als auch fÃ¼r die WeiterfÃ¼hrung der [[1919]] praktisch beendeten Revolution kÃ¤mpfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochburgen der FAUD waren das Ruhrgebiet und insbesondere das damalige Amt [[Dortmund-Mengede|Mengede]] - ein Stadtteil der heutigen Stadt Dortmund. Aus der &amp;quot;Freien Arbeiter Union-Mengedeâ€œ, einer Ortsgruppe der FAUD mit Ã¼ber 1.000 Mitglieder vornehmlich Bergleuten, rekrutiert sich eines der ersten Bataillone der Roten Ruhrarmee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit organisierte die FAUD und ihrer Teilstrukturen zahlreiche Streiks. Gleichzeitig baute sie eine reichhaltige und groÃŸe PublikationstÃ¤tigkeit auf. Unter anderen unterhielt sie mit &amp;quot;[[Der Syndikalist]]&amp;quot; von 1918 bis 1932 eine eigene Wochenzeitung, mit &amp;quot;Die SchÃ¶pfung&amp;quot; Anfang der zwanziger Jahre auch eine Tageszeitung fÃ¼r das Rheinland und mit &amp;quot;Die Internationale&amp;quot; ab Mitte/ Ende der zwanziger Jahre ein monatlich erscheinendes international angesehenes Theorieorgan. Daneben existierten lokal- und fachbezogene FAUD- Organe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Weihnachten [[1922]] grÃ¼ndet sich auf Initiative der FAUD bei einem Kongress in Berlin die [[IAA|Internationale ArbeiterInnen-Assoziation]] (IAA). Dies ist als Neukonzeption der sogenannten [[Erste_Internationale|Ersten Internationale]] gedacht und umfasst verschiedene [[Anarchosyndikalismus|anarchosyndikalistische]] Gruppen, vor allem in Europa und Amerika. Die IAA ist bewusst als GegenstÃ¼ck zur kommunistischen Roten Gewerkschafts-Internationale (RGI) gegrÃ¼ndet worden, um den EinfluÃŸ der kommunistischen Partei auf die internationale Arbeiterschaft zu drosseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[1923]] hatte die FAUD einige Spaltungen (z.B. zur FAUD-Gelsenkirchener Richtung) und Ãœbertritte wichtiger Aktiver in andere Gruppierungen zu verkraften. Von ihrem HÃ¶chstand mit 150.000 Mitgliedern, sank sie bis Mitte der 20- er Jahre auf einige 10.000 ab und hatte 1932 noch ca. 4.300 Mitglieder. Dennoch blieb sie in einigen Gebieten und StÃ¤dten eine bestimmende politische und vor allem kulturell wirkende Kraft, so in der Erwerbslosen-, Freidenker oder der Bewegung der &amp;quot;Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als in den spÃ¤ten [[1920er|20ern]] fast alle politische Gruppierungen eigene Kampfeinheiten bildeten, entwickelten sich auch neben der FAUD/AS die sogenannten &amp;quot;[[Die Schwarzen Scharen|Schwarzen Scharen]]&amp;quot;, deren mehrheitlich jugendlichen Mitglieder sich als vorrangig antifaschistisch verstanden. Dennoch bildet sich vor allem in Schlesien aus einigen Schwarzen Scharen heraus Orts- und Fabrikgruppen der FAUD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Unterorganisation der FAUD war der [[Syndikalistische Frauenbund]] (SFB), mit einer Mitgliederzahl von 800 bis 1.000 zu HÃ¶chstzeiten. Deren Protagonistinnen hieÃŸen Milly Witkop- Rocker und Hertha Barwich. Der SFB gab als Organ den &amp;quot;Frauenbund&amp;quot; heraus, welcher als Beilage im &amp;quot;Syndikalist&amp;quot; erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1933]] lÃ¶ste sich die FAUD nach lÃ¤ngerer Vorbereitung kurz vor dem Machtantritt der [[Nationalsozialisten]] offiziell auf und versuchte sich illegal neu zu organisieren. Mit der AuflÃ¶sung kam die FAUD einem im MÃ¤rz 1933 erlassenem Verbot zuvor. Ãœber den Erfolg dieses Vorgehens gibt es unterschiedliche Interpretationen. Das BÃ¼ro der FAUD-GeschÃ¤ftskommission in Berlin wurde zu Beginn der nationalsozialistischen MachtÃ¼bernahme gestÃ¼rmt und geschlossen. Die nun illegale GeschÃ¤ftskommission wurde zunÃ¤chst von [[Gerhard Wartenberg]] in Berlin Ã¼bernommen, und kurze Zeit spÃ¤ter Ã¼ber Kassel nach Erfurt verlegt, wo sich [[Emil Zehner]], Karolus Heber und Johannes ZÃ¼hlke um die Koordination kÃ¼mmerten. Einige Wohn- und Arbeitsprojekte der FAUD existierten noch einige Zeit, bis mindestens [[1937]] sind [[Anarchosyndikalismus|anarchosyndikalistische]] Gruppen im Widerstand gegen Hitler auszumachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1937]] kÃ¤mpften einige Anarchosyndikalisten aus der FAUD im [[Spanischer_BÃ¼rgerkrieg|spanischen BÃ¼rgerkrieg]] auf der Seite der [[ConfederaciÃ³n Nacional del Trabajo]] (CNT). In Katalonien grÃ¼ndete sich an der Seite der CNT die Gruppe &amp;quot;[[Deutsche Anarcho-Syndikalisten]]&amp;quot; (DAS), in welcher u.a. Augustin Souchy und Helmut RÃ¼diger mitwirkten. Diese Gruppe war mit exekutiven Vollmachten gegenÃ¼ber deutschen [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] in Spanien ausgestattet. &lt;br /&gt;
Ebenso entkamen einige bekannte Personen der anarcho- syndikalistischen Bewegung aus Deutschland Ã¼ber hollÃ¤ndische Fluchtwege in die USA und andere amerikanische Staaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mit der FAUD verbundene Organisationen ==&lt;br /&gt;
*[[Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde]]&lt;br /&gt;
*[[Die Schwarzen Scharen]]&lt;br /&gt;
*[[Syndikalistischer Frauenbund]]&lt;br /&gt;
*[[Syndikalistisch Anarchistische Jugend Deutschlands]]&lt;br /&gt;
*[[Verlag Der Syndikalist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen==&lt;br /&gt;
Artikel in der Anarchopedia von Personen die Mitglieder der FAUD waren oder dieser nahstanden:&lt;br /&gt;
*[[Karl Dingler]]&lt;br /&gt;
*[[Werner Henneberger]]&lt;br /&gt;
*[[Fritz Kater]]&lt;br /&gt;
*[[Erich MÃ¼hsam]]&lt;br /&gt;
*[[Willi Paul]]&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Rocker]]&lt;br /&gt;
*[[Milly Witkop Rocker]], Wichtige Aktivistin des [[Syndikalistischer Frauenbund|Syndikalistischen Frauenbundes]]&lt;br /&gt;
*[[Helmut RÃ¼diger]]&lt;br /&gt;
*[[Alexander Schapiro]]&lt;br /&gt;
*[[Augustin Souchy]]&lt;br /&gt;
*[[Karl VÃ¶lker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachgeschichte==&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es Versuche, die FAUD wieder zu beleben.&lt;br /&gt;
Pfingsten 1947 wurde die [[FÃ¶deration freiheitlicher Sozialisten]] (FFS) von ehemaligen FAUD-Mitgliedern gegrÃ¼ndet. Die FFS verstand sich nicht als NeugrÃ¼ndung der FAUD, war aber eine Sektion der [[Anarchosyndikalismus|anarchosyndikalistischen]] [[IAA|Internationalen ArbeiterInnen-Assoziation]].&lt;br /&gt;
Der letztlich langlebigste Versuch ist die 1977 nach einiger Vorbereitung gegrÃ¼ndete [[Freie ArbeiterInnen Union|''Freie ArbeiterInnen Union'' (FAU)]][http://www.fau.org], die immer noch existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem existiert weiterhin die von der FAUD 1922 mitgegrÃ¼ndete [[IAA|Internationale ArbeiterInnen-Assoziation]], die vor allem in SÃ¼damerika und Europa Mitgliedsorganisationen hat.[http://www.iwa-ait.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten wird die Theorie und Arbeit der FAUD vor allem als historisches Thema angesehen, eine Rezeption und Neuinterpretation findet nur im geringen MaÃŸe statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Gerhard Aigte: Die Entwicklung der revolutionÃ¤ren syndikalistischen Arbeiterbewegung Deutschlands in der Kriegs- und Nachkriegszeit (1918-1929), Bremen 2005.&lt;br /&gt;
* [[Franz Barwich]]/Studienkommision der Berliner ArbeiterbÃ¶rsen (1923): 'Das ist Syndikalismus'. Die ArbeiterbÃ¶rsen des Syndikalismus. Reprint, Verlag Edition AV Frankfurt 2005. ISBN 3-936049-38-6.&lt;br /&gt;
* F.Barwich, E.Gerlach, [[A.Lehning]], [[R.Rocker]], [[H.RÃ¼diger]]: Arbeiter-selbstverwaltung-RÃ¤te-Syndikalismus, [[Karin Kramer Verlag]], Berlin 1971. ISBN 3-87956-090-0.&lt;br /&gt;
* Rudolf Berner: Die unsichtbare Front. Bericht Ã¼ber die illegale Arbeit in Deutschland (1937) Libertad Verlag, Berlin 1997.&lt;br /&gt;
* Hans Manfred Bock: Syndikalismus und Linkskommunismus von 1918 bis 1923 (1969). Darmstadt 1993 ISBN 3-534-12005-1&lt;br /&gt;
* [[Hans JÃ¼rgen Degen]]: Anarchismus in Deutschland 1945 - 1960. Die FÃ¶deration Freiheitlicher Sozialisten, Ulm 2002. ISBN 3-932577-37-X.&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Anarcho-Syndikalismus in OstpreuÃŸen! 750 Jahre KÃ¶nigsberg nicht ohne Anarcho-Syndikalisten!, Bremen 2006.[http://fau-duesseldorf.org/downloads/anarchosyndikalismus-geschichte-dt/Arnarchosyndikalismus.pdf]&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Aus den TrÃ¼mmern empor! Anarcho-Syndikalismus in WÃ¼rttemberg 1933 bis 1956, in: Martin Veith: Eine Revolution fÃ¼r die Anarchie, Verlag Edition AV, Lich 2009, ISBN 978-3-86841-005-1&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Damit in Bayern FrÃ¼hling werde! Die syndikalistische Arbeiterbewegung in SÃ¼dbayern von 1914 bis 1933, [[Verlag Edition AV]], Lich/Hessen. ISBN 978-3-936049-84-8&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Die Presse der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Deutschland 1918 bis 1933, Edition Syfo 1, Moers 2010, ISBN 978-3-9810846-8-9&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Syndicalism and Anarcho-Syndicalism in Germany: An Introduction, trans. by John Carroll, Bremen 2006. [http://as101.subvert.info/archive/display/296/index.php]&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Syndikalismus im 'LÃ¤ndle'. Die FAUD in WÃ¼rttemberg 1918 bis 1933 [[Verlag Edition AV]], Lich/Hessen 2006. ISBN 3-936049-59-9.&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Baden. Eine Textsammlung (SÃ¼dbaden, Freiburg und Heidelberg), Bremen 2007 [http://www.fau.org/texte/historie]&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven, Bremen 2005.&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven. ErgÃ¤nzungsband, Bremen 2006.&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Klassenkampf im WeltmaÃŸstab, aus der Reihe: Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven, Bremen 2006.&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus und [[RÃ¤terevolution]] in Bremen 1918/19. Mit einem Streifzug Ã¼ber die Gedenkfeierlichkeiten auf dem &amp;quot;Waller Friedhof&amp;quot; bis heute, Bremen 2008&lt;br /&gt;
* Freie Arbeiter-Union - IAA/ (Autorenkollektiv): ''Anarcho-Syndikalismus in Deutschland'': Zur Geschichte der [[Freie Vereinigung deutscher Gewerkschaften|Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften]] (1897-1919) und der &amp;quot;Freien Arbeiter Union Deutschlands&amp;quot; (1919-1939). MÃ¼nchen: Selbstverlag, 1986&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Internationale&amp;quot; Organ der Internationalen Arbeiter-Assoziation ([[IAA]]). Hrsg. vom Sekretariat der IAA/Red. Augustin Souchy Jg.1-2 (1924-1926). Mit der Fortsetzung: 'Die Internationale. Zeitschrift fÃ¼r revolutionÃ¤re Arbeiterbewegung, Gesellschaftskritik und sozialistischen Neuaufbau'. Hrsg.: von der Freien Arbeiterunion Deutschlands (Anarcho-Syndikalisten)Jg.1-6 Nov.1927-Feb.1933, Berlin.Mit der Fortsetzung: 'Die Internationale. Neue Folge'. Hrsg. vom Sekretariat der IAA. Amsterdam/Stockholm/Paris/Barcelona 1934/1935. Reprint der oben genannten Ausgaben in 4 BÃ¤nden: Topos Verlag, Vaduz/Liechtenstein 1979.&lt;br /&gt;
* IWK Heft 3, Sept.1989, 25.Jg.: (Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung)darin: Hans Manfred Bock: 'Anarchosyndikalismus in Deutschland. Eine Zwischenbilanz'.(S.293ff.); [[Wolfgang Haug]]: 'Eine Flamme erlischt. Die FAUD (Anarchosyndikalisten) von 1932 bis 1937'. (S.359ff.); Cornelia Regin: 'Hausfrau und Revolution. Die Frauenpolitik der Anarchosyndikalisten in der Weimarer Republik'. (S.379ff.) Berlin 1989.&lt;br /&gt;
* Ulrich Klan, [[Dieter Nelles]]: ''&amp;quot;Es lebt noch eine Flamme&amp;quot;'' : Rheinische Anarcho-Syndikalisten/-innen in der Weimarer Republik und im Faschismus. Grafenau-DÃ¶ffingen [[Trotzdem Verlag]], 1990. 380 Seiten. ISBN 3-922209-72-6 &lt;br /&gt;
* Dirk H.MÃ¼ller: Gewerkschaftliche Versammlungsdemokratie und Arbeiterdeligierte vor 1918. Colloqium Verlag, Berlin 1985. darin Kapitel 6, Seite 140ff.:'Die Lokalisten zwischen Sozialdemokratie und Syndikalismus'. ISBN 3-7678-0650-9.&lt;br /&gt;
* [[JÃ¼rgen MÃ¼mken]]: Anarchosyndikalismus an der Fulda. Die FAUD in Kassel und im Widerstand gegen Nationalsozialismus und Faschismus mit einer Einleitung von Helge DÃ¶hring, Verlag Edition AV, Frankfurt am Main 2004&lt;br /&gt;
* Hartmut RÃ¼bner: ''Freiheit und Brot'': Die Freie Arbeiter-Union Deutschlands: Eine Studie zur Geschichte des Anarchosyndikalismus [http://www.free.de/dada/ask5.htm]. [[Libertad Verlag Potsdam|Libertad Verlag]] Berlin, KÃ¶ln 1994, 320 Seiten. (Das bisher umfassenste Buch zur Thematik).ISBN 3-922226-21-3.&lt;br /&gt;
* R. Theissen/P. Walter/J. Wilhelms: Anarchosyndikalistischer Widerstand an Rhein und Ruhr. (AntiautoritÃ¤re Arbeiterbewegung im Widerstand Bd.1.) Meppen 1980.&lt;br /&gt;
* Marcel van der Linden/Wayne Thorpe: 'Aufstieg und Niedergang des revolutionÃ¤ren Syndikalismus', in: &amp;quot;1999&amp;quot; Zeitschrift fÃ¼r Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts. 3/1990 Hamburg. S.9-38 und als Separatdruck/BroschÃ¼re 1992.&lt;br /&gt;
* Angela Vogel: Der deutsche Anarcho-Syndikalismus. Genese und Theorie einer vergessenen Bewegung, Berlin 1977&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Was wollen die Lokalisten? Programm, Ziele und Wege der 'Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften'&amp;quot;. (Original Berlin 1911). Reprint: der BroschÃ¼re bei: FAUMAT/Syndikat A - Medienvertrieb. o.J. (1992), Moers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info syndikalismusforschung.info] Das Informationsportal zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
*  [[Rudolf Rocker]]: &amp;quot;PrinzipienerklÃ¤rung des Syndikalismus (1919)&amp;quot; [http://www.fau.org/texte/anarcho-syndikalismus/art_030818-180426]&lt;br /&gt;
* [http://www.bibliothekderfreien.de/texte/revolutionaerer-syndikalismus-in-deutschland.html Hartmut RÃ¼bner: &amp;quot;Eine Analyse des revolutionÃ¤ren Syndikalismus in Deutschland&amp;quot;] (Vortrag in der &amp;quot;Bibliothek der Freien&amp;quot;, Berlin) &lt;br /&gt;
*[http://www.anarchismus.de/wirtschaft/faud.htm www.anarchismus.de]  Geschichte der FAUD (Freie Arbeiter-Union Deutschlands) und der IAA (Internationale Arbeiter-Assoziation) in den Zwanziger Jahren und ihre Theorie des Anarchosyndikalismus  / Torsten Bewernitz&lt;br /&gt;
* Textsammlung &amp;quot;Anarcho-Syndikalismus&amp;quot; (historische und aktuelle Texte) [http://www.anarchismus.at/anarchosyndikalismus.htm] und [http://www.fau.org/texte/anarcho-syndikalismus]&lt;br /&gt;
*  FAUD (A.-S.): &amp;quot;Freie Arbeiter Union Deutschland - Unser Weg (1932)&amp;quot; [http://www.fau.org/texte/anarcho-syndikalismus/art_021112-171849]&lt;br /&gt;
*  FAUD (A.-S.): &amp;quot;Organisationsstatut der FAUD (A.-S.)&amp;quot; [http://www.fau.org/texte/anarcho-syndikalismus/art_051230-194135] &lt;br /&gt;
*  [[Milly Witkop-Rocker]]: &amp;quot;Was will der Syndikalistische Frauenbund&amp;quot; [http://www.fau.org/texte/anarcho-syndikalismus/art_021112-174843]&lt;br /&gt;
*  Siegbert Wolf: &amp;quot;Der erste ProzeÃŸ des Volksgerichtshofs gegen die Freie Arbeiter-Union Deutschlands (FAUD) im Sommer 1936&amp;quot; [http://www.fau.org/texte/anarcho-syndikalismus/art_060122-130040]&lt;br /&gt;
* 'Anarchosyndicalism 101' [http://www.anarchosyndicalism.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gewerkschaften}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarcho-Syndikalismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAUD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarchosyndikalistische Organisationen und Initiativen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Internationale_ArbeiterInnen-Assoziation&amp;diff=55548</id>
		<title>Internationale ArbeiterInnen-Assoziation</title>
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				<updated>2010-11-27T14:27:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:iwa.gif|132px|thumb|Logo]]&lt;br /&gt;
Die '''Internationale ArbeiterInnen Assoziation, IAA''' (englisch: '''International Workers' Association, IWA'''; spanisch: '''AsociatiÃ³n Internacional de los Trabajadores, AIT'''; auf franzÃ¶sisch: '''Association internationale des travailleurs, AIT'''; auf italienisch: '''Associazione Internazionale dei Lavoratori (AIT))''', ist die Internationale der Anarcho-SyndikalistInnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==GrÃ¼ndung und Geschichte==&lt;br /&gt;
===Erste Internationale===&lt;br /&gt;
Am 28. September 1864 wurde in London die [[Erste Internationale]] bereits unter dem Namen &amp;quot;Internationale Arbeiter Assoziation&amp;quot; gegrÃ¼ndet. Sie war geprÃ¤gt durch den Konflikt zwischen [[Kommunismus|KommunistenInnen]] und [[Anarchismus|AnarchistenInnen]], reprÃ¤sentativ durch den Konflikt zwischen [[Michail Bakunin]] auf Seite der Anarchisten und [[Karl Marx]] auf Seite der Kommunisten. Schon damals entzÃ¼ndete sich der Konflikt an der Vorstellung Bakunins von einer kategorischen Herrschaftslosigkeit, da in den Augen des [[Anarchismus]] eine Revolution gegen Herrschaftsstrukturen nur ohne eigene Herrschaftsstrukturen erfolgreich sein kann. Der [[Kommunismus]] hielt dagegen das &amp;quot;Absterben des Staats&amp;quot; wÃ¤hrend der &amp;quot;Diktatur des Proletariats&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konflikt fÃ¼hrte zur Spaltung der ersten Internationalen 1872, wobei die Anarchisten ausgeschlossen wurden. 1876 wurde die IAA offiziell aufgelÃ¶st.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===NeugrÃ¼ndung und explizite anarchosyndikalistische Ausrichtung===&lt;br /&gt;
Als Reaktion auf die in der GrÃ¼ndung befindende, kommunistischen, &amp;quot;Rote Gewerkschaftsinternationalen&amp;quot; (RGI) findet im Dezember 1920 ein Internationaler Kongress von SyndikalistInnen u.a. aus Schweden, Holland, Deutschland, Argentinien, Frankreich, England, USA und auch Russland statt. Aus Spanien, Portugal, Italien und Norwegen wird der Kongress schriftlich unterstÃ¼tzt. Gefordert wird, im Gegensatz zur RGI, eine fÃ¶derale Organisierungsstruktur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 schlieÃŸlich fÃ¼hrten Bestrebungen der [[FAUD]] zu einer diesmal eindeutig anarchistischen Internationalen, welche sich in der Tradition der Ersten Internationalen sah, und sich auch '''Internationale Arbeiter Assoziation''' nannte. Vom 25.12.1922 - 02.01.1923 findet ein weiterer syndikalistischer Kongress in Berlin statt. Anwesend: Argentinien, Chile, DÃ¤nemark, Deutschland, Holland, Italien, Mexico, Norwegen, Portugal, Schweden, Spanien, Frankreich, sowie zwei russische Emigranten ohne Stimmrecht. Hier wird auch erstmals ein Sekreteriat bestehend aus [[Alexander Schapiro]], [[Augustin Souchy]] und [[Rudolf Rocker]], dass ihren Sitz bis 1933 in Berlin hat. Die IAA gibt ein monatliches Mitteilungsblatt in deutsch, franzÃ¶sisch, spanisch und esperanto heraus. Auf DrÃ¤ngen Frankreichs kommt es zu erneuten Verhandlungen mit der RGI. Die Bedingung bleibt nach wie vor die Autonomie von der Komintern, die Verhandlungen scheitern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Z. Zt. der Weimarer Republik treten der IAA noch Sektionen aus Belgien, Bulgarien, Polen, Ã–sterreich, Japan, Paraguay, Bolivien, Guatemala, Brasilien, Uruguay und Peru bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Machtergreifung Hitler hat auch die IAA zu kÃ¤mpfen, so muss der Sitz des Sekretariates von Berlin nach Amsterdam verlegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die IAA existiert bis heute und umfasst weltweit viele [[Anarchosyndikalismus|anarchosyndikalistische]] Gewerkschaften, und ermÃ¶glicht so eine internationale, Nationen umspannende/negierende Organisation anarchosyndikalistischer Gewerkschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsche Sektion der IAA ist die [[Freie ArbeiterInnen Union]] welche 1977 gegrÃ¼ndet wurde und sich an der von den Nationalsozialisten 1936 zerschlagenen [[FAUD|Freie Arbeiter Union Deutschland]] orientiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuelle Sektionen==&lt;br /&gt;
* Argentinien: F.O.R.A.: www.fora-ait.com.ar&lt;br /&gt;
* Brasilien: FORGS - COB &lt;br /&gt;
* Bulgarien: BKT&lt;br /&gt;
* Deutschland: [[Freie ArbeiterInnen Union]] (FAU): www.fau.org&lt;br /&gt;
* Frankreich: [[CNT-F-AIT|ConfÃ©deration National du Travail]] (CNT): www.cnt-ait-fr.org&lt;br /&gt;
* GroÃŸbritannien: Solidarity Federation (SF): www.solfed.org.uk&lt;br /&gt;
* Italien: [[USI|Unione Sindacale Italiana]] (USI): www.usi-ait.org&lt;br /&gt;
* Nigeria: Awareness League (AL)&lt;br /&gt;
* Norwegen: NSF&lt;br /&gt;
* Portugal: SecÃ§Ã£o Portuguesa (SP)&lt;br /&gt;
* Russland: [[KRAS-IAA|KonfÃ¶deration RevolutionÃ¤rer Anarcho-SyndikalistInnen]] (KRAS): www.kras-fatal.ru&lt;br /&gt;
* Schweiz: Direct&lt;br /&gt;
* Serbien: ASI-MUR&lt;br /&gt;
* Slowakei: [[Priama Akcia]]&lt;br /&gt;
* Spanien: [[CNT|ConfederaciÃ³n Nacional de Trabajo]] (CNT): www.cnt.es&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Veith, Martin: &amp;quot;Warum IAA? Zu den Entwicklungen in der Internationalen Arbeiter-Assoziation seit 1996. Eine Zusammenfassung der wesentlichen Entscheidungen&amp;quot;, Edition Syndikalismusforschung, Nr 2, Moers 2010&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Resolutionen angenommen auf dem Internationalen Kongress der revolutionÃ¤ren Syndikalisten zu Berlin, vom 25. Dezember 1922 bis 2. Januar 1923&amp;quot;. (darin: 'PrinzipienerklÃ¤rung der Internationalen Arbeiter-Assoziation' [Erstabdruck in: &amp;quot;DER SYNDIKALIST&amp;quot;, 4. Jg. Nr. 25, 1922]). Berlin, 1923. 40 Seiten. (Hrsg.:) Internationale Arbeiter-Assoziation (IAA). Standort u.a.: [[CIRA]], Laussanne-CH, IISG Amsterdam-NL und [[Bibliothek der Freien]] Berlin-D. [Auskunft Ã¼ber den GrÃ¼ndungskongress der IAA 1922/23 gibt u.a. die Zeitschrift &amp;quot;[[Die Aktion]]&amp;quot;: Heft 1, (13.Jg.), (08.01.1923), Spalte 13/14; Heft 2 (24.01.1923), Spalte 43-55; Heft 3 (10.02.1923) Spalte 65-72; Heft 4 (24.02.1923) Spalten 88-98].&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Die IAA: Geschichte der Internationalen Arbeiter-Assoziation&amp;quot;. - 1. Aufl. (1.-2. Tsd.).Berlin: Libertad Verlag (GebrÃ¼der SchmÃ¼ck), 1980. - 48 S.(anarchistische texte; 25)[Reprint der Originalausg. Berlin: Verlag Der Syndikalist, 1932; Ursprungstitel: &amp;quot;I.A.A. - Zehn Jahre Klassenkampf. Gedenkschrift zum zehnjÃ¤hrigen Bestehen der Internationalen Arbeiter-Assoziation&amp;quot;].INHALT: [[Augustin Souchy]]: An die WerktÃ¤tigen Massen aller LÃ¤nder und Nationen! / ders.: Die GrÃ¼ndung der Internationalen Arbeiter-Assoziation (Die Syndikalisten in Moskau, Sommer 1920; I. Syndikalistenkonferenz, Berlin Dez. 1920; II. Syndikalistenkonferenz, Berlin Okt. 1921; III. Konferenz, Berlin Juli 1922; GrÃ¼ndungskongreÃŸ der IAA [22.12.1922-2.1.1923 in Berlin]) / Rudolf Rocker: Der Sozialismus und die GrundsÃ¤tze der IAA / [[Alexander Schapiro|Alexander Shapiro]]: Die Taktik der IAA / Albert Jensen: Die Weltwirtschaftskrise. Der Syndikalismus als Ausweg / Arthur MÃ¼ller-Lehning: Die IAA und der Kampf gegen Militarismus und Krieg / [[Pierre Besnard]]: Die IAA und die RGI / Eusebio C. Carbo: Die IAA in Spanien. Geschichtliche RÃ¼ckblicke (Der KongreÃŸ in der &amp;quot;Comidia&amp;quot; (1919); Die Konferenz von Saragossa (1923); IAA, CNT und die Kommunisten; Die heutige Lage und die CNT) / Avelino Gonzalez Mallada: Die [[CNT]] Spaniens unter der Republik (Die internationale Orientierung der CNT zur Zeit der GrÃ¼ndung der IAA; Die Verfolgungen gegen die CNT; Spaltung des spanischen Proletariats) / [Armando Borghi:] Die Union Sindicale Italiens / H. W. Gerhard (d.i. [[Gerhard Wartenberg]]): ders.: Die Kontinental-Amerikanische Arbeiter-Assoziation / ders.: Der Anarchosyndikalismus in Deutschland.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;IV. Weltkongress der Internationalen Arbeiter- Assoziation, Madrid, vom 16. bis 21. Juni 1931&amp;quot; Asy-Verlag (Berlin, 1932) 91 Seiten. (Inhalt: Die gegenwÃ¤rtige Krise und die Stellung des revolutionÃ¤ren Syndikalismus / von Christian Cornelissen. p. 31-38.Die Arbeiterklasse und die Rationalisierung / von Alexander Schapiro. p. 38-44.Die Herabsetzung der Arbeitszeit in der Industrie / Sekretariat der Panamerikanischen Arbeiterassoziation. p. 44-55.Die Stellung des revolutionÃ¤ren Syndikalismus zur bÃ¼rgerlichen Demokratie / con Albert Jensen, Schweden. p. 56-64.Die Gefahren der nationalen Ideologie fÃ¼r den Befreiungskampf des Proletariats / von Rudolf Rocker. p. 64-73.Die staatstreue Arbeiterbewegung und die IAA / von Augustin Souchy. p. 73-80.Die Reorganisation des internationalen Syndikalismus / von Pierre Besnard. p. 80-81.) Herausgegeben vom Sekretariat der IAA, Sitz Berlin&lt;br /&gt;
*F.Barwich, E.Gerlach, A.Lehning, R.Rocker, H.RÃ¼diger: &amp;quot;Arbeiterselbstverwaltung-RÃ¤te-Syndikalismus&amp;quot;, Karin Kramer Verlag, Berlin 1971. (darin R.R: 'PrinzipienerklÃ¤rung des Syndikalismus') ISBN 3-87956-090-0. &lt;br /&gt;
*Hans Manfred Bock: Syndikalismus und Linkskommunismus von 1918 bis 1923 (1969). Darmstadt 1993 ISBN 3-534-12005-1 darin: 'PrinzipienerklÃ¤rung der Internationalen Arbeiter-Assoziation', Seite 421-423, [ebenfalls in: &amp;quot;anarchistische texte Nr. 27, &amp;quot;Die spanische Revolution II&amp;quot;, Anhang Seite 43-47. Libertad Verlag, Berlin 1982]. &lt;br /&gt;
*Vadim V. Damier: &amp;quot;A Forgotten International: The International Anarcho-Syndikalist Movement Between the Wars&amp;quot; - Vol. 1: From Revolutionary Syndicalism to Anarcho-Syndikalism, 1918-1930, 904 pp, Moscow 2006; Vol. 2: &amp;quot;International Anarcho-Syndicalism during the Great Depression and the Rise of Fascism, 1930-1939. 736 pp. Moscow 2007; both Illustrated. [Beide BÃ¤nde in russischer Sprache! Engl. Besprechung in: [[Anarchist Studies]], by D. Roublev, Vol. 17, no.2, 2009. Another Review online: [http://bakunista.nadir.org/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=215&amp;amp;Itemid=104] und:[http://www.anarkismo.net/article/6990]&lt;br /&gt;
*Vadim Damier: &amp;quot;Anarcho-syndicalism the 20th Century&amp;quot;, Black Cat Press, Edmonton/Kanada 2009.ISBN:978-0-9737827-6-9. &lt;br /&gt;
*'Die IAA und ihre deutsche Sektion [[FAU]]', Seite 176-209, in: (Hg.: AG-30 Jahre FAU): &amp;quot;FAU. Die ersten 30 Jahre (1977-2007)&amp;quot;., erschienen bei [[Syndikat-A]]//FAU-MAT/Edition AV, 2008, ISBN 978-3-86841-004-4.(Inhalt: Kapitel I | Der Anarchosyndikalismus in der BRD im Vorfeld der GrÃ¼ndung der FAU Kapitel II | Konsolidierung der FAU in den 1980er Jahren. Kapitel III | Gewerkschaft oder Propagandaorganisation? Die FAU in den 1990er Jahren. Kapitel IV | Die Entwicklung seit 2000 und die FAU heute. Kapitel V | Die IAA und ihre deutsche Sektion FAU. Kapitel VI | 100 Jahre Syndikalismus in Deutschland von 1878 bis 1978. Anhang. 256 Seiten, sehr viele Fotos).&lt;br /&gt;
*Kampf fÃ¼r eine revolutionÃ¤re Internationale der Arbeiterklasse. Geschichte der IAA von 1921âˆ’1931. Berichte von Augustin Souchy, Alexander Schapiro, Gerhard Wartenberg, Arthur MÃ¼ller-Lehning, Berlin 1931. &lt;br /&gt;
*[[Arthur Lehning|Arthur MÃ¼ller Lehning]]: Der Weg zur faschistischen Diktatur in der demokratischen Republik. In: Die Internationale, August 1931. Organ der [[FAUD]], Verlag Der Syndikalist, Berlin 1931. &lt;br /&gt;
*Marcel van der Linden: VorlÃ¤ufiges zur vergleichenden Sozialgeschichte des Syndikalismus. In: Anarchismus in Kunst und Politik. Zum 85. Geburtstag von Arthur (MÃ¼ller) Lehning. Oldenburg 1985. &lt;br /&gt;
*Linden / Thorpe: Aufstieg und Niedergang des revolutionÃ¤ren Syndikalismus. In: 1999 - Zeitschrift fÃ¼r die Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts', Juli 1990, Heft 3. &lt;br /&gt;
*Wayne Thorpe: &amp;quot;The workers themselves&amp;quot; : revolutionary syndicalism and international labour, 1913 - 1923 / Hrsg.: International Institute of Social History, Amsterdam. Kluwer, 1989. - XVIII, 352 S. Bibliogr. S. 325-342. - ISBN 90-247-2347-7. Review: http://www.spunk.org/texts/groups/iwa/sp000042.txt&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Black Flame: The Revolutionary Class Politics of Anarchism and Syndicalism, CounterPower Vol. I&amp;quot; by Michael Schmidt and Lucien van der Walt. AK Press, Oakland 2009. ISBN: 9781904859161 blog:http://black-flame-anarchism.blogspot.com/&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Rocker]]: Zur Vorgeschichte der Syndikalistischen Internationale. Die Internationale Arbeiter-Assoziation. In: Memoiren eines deutschen Anarchisten. Suhrkamp Verlag, Frankfurt 1974. &lt;br /&gt;
*Sekretariat der I.A.A. (Hrsg.): Die Internationale. Organ der Internationalen Arbeiter-Assoziation. Berlin 1924-1926.und Die Internationale (I.A.A.). Neue Folge. 1934-1935. Amsterdam, Stockholm, Paris, Barcelona.  Nachdruck: Topos Verlag, Vaduz/Liechtenstein 1979&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Anarcho-Syndikalismus]]&lt;br /&gt;
*[[Die Utopie leben]] Ein Film Ã¼ber den Anarcho-Syndikalismus in der Praxis&lt;br /&gt;
*[[FAU]]&lt;br /&gt;
*[[IFA]]&lt;br /&gt;
*[[Erste Internationale|Internationale Arbeiterassoziation]], die &amp;quot;Erste Internationale&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.iwa-ait.org IWA-AIT-IAA] (Website)&lt;br /&gt;
* [http://anarchosyndikalismus.org/international/prinzipieniaa/index.html Prinzipien und Ziele der I.A.A. (in deutscher Sprache)]&lt;br /&gt;
* Die Statuten der IAA (IWA, in englisch) http://iwa-ait.org/statutes.html&lt;br /&gt;
*Dokumente der IAA-IWA-AIT im Institut fÃ¼r Sozialgeschichte (IISG) Amsterdam http://www.iisg.nl/archives/en/files/i/10751916full.php&lt;br /&gt;
*Englische Wikipedia IAA-IWA http://en.wikipedia.org/wiki/International_Workers_Association&lt;br /&gt;
*[http://libcom.org/history/articles/international-workers-association A history of the IWA from 1922 to today] on libcom.org&lt;br /&gt;
* [http://www.fau.org FAU] (Website)&lt;br /&gt;
* [http://www.fau.org/texte/historie/art_021112-170256  Die Geschichte der FAUD und der IAA in den zwanziger Jahren und ihre Theorie]&lt;br /&gt;
* [http://www.anarchosyndicalism.net  Anarcho-syndicalism 101]&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info syndikalismusforschung.info] Das Informationsportal zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
*IAA von 1864 http://www.dadaweb.de/wiki/IAA&lt;br /&gt;
* Erster Internationaler Syndikalistischer Kongress http://en.wikipedia.org/wiki/First_International_Syndicalist_Congress&lt;br /&gt;
*http://robertgraham.wordpress.com/2009/06/27/manifesto-of-the-anarchists-lyon-1883/ Anarchist Manifesto, 1883&lt;br /&gt;
* AIT-IAA-IWA Meeting, Madrid, short Film 1931. Second Meeting day of the AIT at the Conservatorio Theatre, Madrid, 10-17 June 1931 . In attendance are delegates representing 600,000 affiliated workers. (With rare footage of Rudolf Rocker, Augustin Souchy (FAUD), Angel Pastana (CNT), Orobon-Fernandez, Miguel Gonzales (FAI)). http://www.brightcove.tv/title.jsp?title=823374422&lt;br /&gt;
*En el 80 aniversario de la refundaciÃ³n de la A.I.T. http://www.periodicocnt.org/286ene2003/ait/index.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gewerkschaften}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarcho-Syndikalismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internationale ArbeiterInnen-Assoziation|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:International Workers Association]]&lt;br /&gt;
[[es:AsociaciÃ³n Internacional de Trabajadores]]&lt;br /&gt;
[[fr:Association Internationale des Travailleurs]]&lt;br /&gt;
[[it:l'Internazionale dei lavoratori]]&lt;br /&gt;
[[pl:MiÄ™dzynarodowe Stowarzyszenie PracownikÃ³w]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Erich_M%C3%83%C2%BChsam&amp;diff=55306</id>
		<title>Erich MÃ¼hsam</title>
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				<updated>2010-10-15T08:56:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Erich MÃ¼hsam.jpg|right|thumb|Erich MÃ¼hsam]]'''Erich MÃ¼hsam''' (geboren am 6. April 1878 in [[Berlin]], ermordet am 10. Juli 1934 im [[KZ Oranienburg]]) war [[Anarchismus|Anarchist]], Schriftsteller und [[Bohemien]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MÃ¼hsam wird als Sohn eines jÃ¼dischen Apothekers in Berlin geboren, die Familie siedelt 1879 nach [[LÃ¼beck]] Ã¼ber. Er besucht das Katharineum und verfasst eine Glosse Ã¼ber den Direktor des Katharineums im [[Sozialdemokratie|sozialdemokratischen]] &amp;quot;LÃ¼becker Volksboten&amp;quot; worauf er wegen &amp;quot;sozialistischer Umtriebe&amp;quot; relegiert wird; seinen Schulabschluss erwirbt er in Parchim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 kehrt MÃ¼hsam nach Berlin zurÃ¼ck und wird freier Schriftsteller. 1902 wird er Redakteur der Zeitschrift Â»[[Armer Teufel]]Â« und ab 1903 wird er wegen anarchistischer Agitation unter stÃ¤ndige [[Polizei|Polizeiaufsicht]] gestellt. Zwischen 1904 und 1909 unternimmt MÃ¼hsam diverse Reisen zusammen mit dem spÃ¤teren [[Psychoanalyse|Psychoanalytiker]] Johannes Nohl. Seine VerÃ¶ffentlichungen seit 1898 erscheinen in [[Literatur|literarischen]], [[Politik|politischen]] und anarchistischen Zeitschriften, er bewegt sich im Umfeld der Boheme in Berlin, [[MÃ¼nchen]], [[Paris]], [[Wien]], [[ZÃ¼rich]] und [[Ascona]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 lÃ¤sst er sich in MÃ¼nchen nieder und initiiert die GrÃ¼ndung der Â»[[Gruppe Tat]]Â« zur [[Propaganda|Propagierung]] der Ideen des [[Sozialistischer Bund|Sozialistischen Bundes]] und des [[5. Stand|5. Stands]], damit sind alle Entwurzelten der [[Gesellschaft]] gemeint, in denen MÃ¼hsam das [[Revolution|revolutionÃ¤re]] Potential erblickte. Zu seiner Gruppe gehÃ¶rten u.a. die Schriftsteller [[Franz Jung]], [[Karl Otten]], [[Oskar Maria Graf]] und der Maler [[Georg Schrimpf]]. Erich MÃ¼hsam wird 1910 wegen GeheimbÃ¼ndelei verhaftet, erhÃ¤lt aber einen Freispruch. 1914 zunÃ¤chst verunsichert Ã¼ber seine Stellung zum [[Krieg]], stellt er seine Zeitschrift [[KAIN_(Zeitschrift)|KAIN]] ein; doch bald nimmt MÃ¼hsam Kontakt zu Anarchisten, [[Antimilitarismus|Antimilitaristen]], [[Pazifismus|Pazifisten]] und linken Sozialdemokraten auf, um einen Aktionsbund gegen den Krieg zu grÃ¼nden. Er beteiligt sich ab 1916 an Hunger- und Protestdemonstrationen und propagiert die revolutionÃ¤re Beendigung des Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MÃ¼hsam war 1919 in MÃ¼nchen, zusammen mit [[Gustav Landauer]] Mitglied des RevolutionÃ¤ren [[Arbeiterrat|Arbeiterrats]] und befÃ¼rwortete nach dem Sturz des [[Kaiserreich|Kaiserreichs]] eine [[Bayerische RÃ¤terepublik|bayerische RÃ¤terepublik]]. In [[Kurt Eisner|Kurt Eisners]] ([[USPD]]) Regierungszeit erreichte MÃ¼hsam die Massen, er wurde einer der beliebtesten Redner und hÃ¤ufiger AnfÃ¼hrer spontaner Demonstrationen. Nach der Ermordung Eisners durch den reaktionÃ¤ren [[Graf Arco]] beteiligte sich MÃ¼hsam maÃŸgeblich an der Ausrufung der Bayrischen RÃ¤terepublik, die von Anarchisten und RevolutionÃ¤ren aus der USPD, dem RevolutionÃ¤ren Arbeiterat etc. gebildet wurde und in der Gustav Landauer eine herausragende Rolle spielte. Nach einem niedergeschlagenen Putschversuch durch [[SPD]]-inspirierte Truppen, Ã¼bernahmen die [[Kommunismus|Kommunisten]] um [[Eugen LevinÃ©]] die FÃ¼hrung der zweiten Phase der RÃ¤terepublik. Bei dem Putschversuch geriet MÃ¼hsam mit einigen anderen aus der ersten RÃ¤tephase in die Gewalt der GegenrevolutionÃ¤re und wurde gefangen gesetzt; der Prozess nach der Niederschlagung der MÃ¼nchner RÃ¤terepublik brachte MÃ¼hsam 15 Jahre Festungshaft ein, - seine frÃ¼he Verhaftung dÃ¼rfte ihm andererseits das Los von Gustav Landauer erspart haben, der von WeiÃŸgardisten kurz nach dem Einmarsch in MÃ¼nchen erschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil [[Adolf Hitler]] amnestiert werden sollte, wurde 1924 eine politische [[Amnestie]] erlassen, von der auch MÃ¼hsam und die eingekerkerten RÃ¤terepublikaner profitierten. MÃ¼hsam kam frei und wandte sich nach Berlin, wo er als Symbolfigur der Revolution begeistert empfangen wurde. In der Folgezeit grÃ¼ndete er seine anarchistische Zeitschrift [[FANAL]], die [[Anarchistische Vereinigung Berlin]] und engagierte er sich fÃ¼r die [[KPD]]-Nahe Â»[[Rote Hilfe]]Â« und die [[Piscator-BÃ¼hne]] in Berlin. Die Rote Hilfe kÃ¼mmerte sich um Haftbedingungen, UnterstÃ¼tzung politischer Gefangener und um die Klassen-Justiz. Nach 4 Jahren trat MÃ¼hsam aus der Organisation Ã¶ffentlich wieder aus, da die kommunistische Rote Hilfe sich weigerte, die gefangenen SozialrevolutionÃ¤re, Anarchisten und [[Syndikalismus|Syndikalisten]] in der [[Sowjetunion]] zu unterstÃ¼tzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die noch heute von KommunistInnen und besonders in Ost-Deutschland verbreitete Behauptung MÃ¼hsam sei &amp;quot;KPD-Nah&amp;quot;, ist falsch, wenn sie impliziert, dass er seine Anschauungen auf die Parteilinie verkÃ¼rzte; er trat zwar fÃ¼r kurze Zeit 1919 der KPD bei, versuchte aber die ihm notwendig erscheinende &amp;quot;Einigung des revolutionÃ¤ren Proletariats&amp;quot; damit in Gang zu bringen. Seine Vorstellungen waren von den MÃ¼nchner Ereignissen geprÃ¤gt, die ihm deutlich gemacht hatten, dass eine revolutionÃ¤re Organisation zur Errichtung der Sowjets notwendig war und die ihn mit revolutionÃ¤ren Kommunisten wie Max Levien in engen Kontakt gebracht hatten. Solange die Sowjetunion und [[Ungarn]] neue RÃ¤teregierungen zu bilden schienen, lag der Widerspruch nicht auf der Hand. Erst durch die Verfolgung der Anarchisten und die Berichte von [[Emma Goldman]], [[Alexander Berkman]], [[Alexander Schapiro]] und [[Augustin Souchy]] wurde den Anarchisten in Deutschland klar, dass Lenins Revolution in einer Diktatur geendet hatte, die neben den Bolschewiki keine anderen revolutionÃ¤ren AnsÃ¤tze duldete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ãœber die rÃ¤tekommunistische Zeitschrift &amp;quot;[[Die Aktion]]&amp;quot; von [[Franz Pfemfert]], versuchte MÃ¼hsam aus der Haft durch Artikel die kommunistisch Denkenden fÃ¼r eine RÃ¤tesystem zu gewinnen. Nachdem dies nicht gelang, und sich die KPD fÃ¼r Wahlen zur Nationalversammlung und gegen das RÃ¤tesystem entschieden hatte, verlieÃŸ er diese Partei wieder. Nach seiner Haftentlassung grÃ¼ndete er in Berlin die [[Anarchistische Vereinigung]] und trat reichsweit regelmÃ¤ÃŸig als Redner fÃ¼r antiautoritÃ¤re Gruppen und Organisationen auf, er unterstÃ¼tzte u.a. auch die &amp;quot;Freie Jugend&amp;quot; und [[Ernst Friedrich]] und dessen [[Anti-Kriegsmuseum]]; zunehmend suchte er die NÃ¤he zur [[Anarcho-Syndikalismus|anarcho-syndikalistischen]] Freien Arbeiter Union Deutschlands ([[FAUD]]), wo ihn eine enge Freundschaft mit [[Rudolf Rocker]] und [[Milly Witkop-Rocker]] verband. Anfang 1933 trat er in die FAUD ein, da er in ihr einen Zusammenschluss von ArbeiterInnen sah, die keine diktatorischen Inhalte vertraten. Die FAUD war zu diesem Zeitpunkt jedoch keine Massenorganisation mehr, Untersuchungen haben ergeben, dass sie ungefÃ¤hr noch 4.000 bis 5.000 Mitglieder im ganzen Reichsgebiet hatte. Die wichtigste programmatische Schrift MÃ¼hsams, Â»[[Die Befreiung der Gesellschaft vom Staat]]Â« erschien im Theorieorgan der FAUD, Â»[[Die Internationale (Zeitschrift)|Die Internationale]]Â«, da seine  Monatsschrift Â»[[Fanal]]Â« bereits 1931 verboten worden war. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auch noch nach der MachtÃ¼bernahme durch die Nationalsozialisten am 30.01.1933 trat MÃ¼hsam in Ã¶ffentlichen Versammlungen in Berlin gegen die Nazis an. Franz Leschnitzer (Kommunist) erinnert sich: ''&amp;quot;Zum zweiten Mal erlebte ich dieses PhÃ¤nomen, als ich MÃ¼hsam, drei Wochen nach Hitlers Machtergreifung, eine Woche vor dem Reichstagsbrand, in den KammersÃ¤len, Berlin SW, Teltower StraÃŸe, auf der letzten Ã¶ffentlichen Kundgebung des oppositionellen Schutzverbands Deutscher Schriftsteller hÃ¶rte. Ossietzky .... auch andere hatten mutig gesprochen. Da kam MÃ¼hsam an die Reihe, und es war, als brÃ¤che ein Vulkan aus. Noch heut ist's mir ein RÃ¤tsel, wie diese Versammlung unaufgelÃ¶st enden konnte; das normalere Ende war in solchen FÃ¤llen die AuflÃ¶sung durch die Schupo. Auch in dieser Rede lieÃŸ MÃ¼hsam sich die Gelegenheit nicht entgehen, gegen uns als verbohrte Marxisten mit Ã¤hnlicher SchÃ¤rfe wie gegen die Nazis zu wettern; dennoch bekannte schlieÃŸlich auch er sich ... zur Einheitsfront aller aufrechten Antifaschisten. 'Wir werden', schloÃŸ er, 'weiterkÃ¤mpfen - wenn es sein muss in der Emigration oder im Kerker.'&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tag des Reichstagsbrandes und kurz bevor er sich nach [[Prag]] absetzen wollte, wird MÃ¼hsam von Mitgliedern der [[SA]] verhaftet. Seine ersten Wochen verbringt er in den UntersuchungsgefÃ¤ngnissen Moabit und Spandau, dort wird er wie ein normaler Gefangener behandelt trotzdem fÃ¤llt die Diskriminierung der politischen Gefangenen auf. Wenige Wochen spÃ¤ter wird er zusammen mit anderen politischen Gefangenen in das, bereits eingerichtete, Konzentrationslager Sonnenburg gebracht. Dort beginnt die schreckliche Folterung und Misshandlung MÃ¼hsams KÃ¶rpers und Geistes. Das KZ Sonnenburg wird aufgelÃ¶st und seine Insassen werden in andere Konzentrationslager und GefÃ¤ngnisse verlegt, MÃ¼hsam kommt nach PlÃ¶tzensee bei Berlin. Dort verbessert sich seine Lage etwas: er wird nicht mehr geschlagen und darf wieder Tagebuch fÃ¼hren. Doch wenige Zeit spÃ¤ter wird er nach Brandenburg verlegt; wo die SchlÃ¤ge und Folterungen weitergehen. Als er 1934 ins KZ Oranienburg kommt, hat man ihm beide Daumen gebrochen und er kann kaum noch hÃ¶ren. In der Nacht vom 9. zum 10. Juli 1934 wird MÃ¼hsam von der [[SS]] durch Folter getÃ¶tet und in einer Latrine des KZ erhÃ¤ngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachleben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1989 leistet die &amp;quot;[[Erich-MÃ¼hsam-Gesellschaft e.V.]]&amp;quot; mit Sitz in LÃ¼beck, unschÃ¤tzbare Arbeit fÃ¼r das Andenken an Erich MÃ¼hsam. Sie gibt zwei Schriften Reihen heraus: &amp;quot;Schriften der Erich-MÃ¼hsam-Gesellschaft&amp;quot; (Heft 28, erschien 2007) und das &amp;quot;MÃ¼hsam-Magazin&amp;quot; (Heft 11, 2006). Sie fÃ¼hrt jÃ¤hrliche Tagungen zum Werk Erich MÃ¼hsam's durch, ist bestrebt ein Archiv und Museum in LÃ¼beck aufzubauen und vergibt alle zwei Jahre einen &amp;quot;[[Erich-MÃ¼hsam-Preis]]&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
In der SchwÃ¤bischen Stadt GÃ¶ppingen gibt es einen [[Erich-MÃ¼hsam-Platz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriften ===&lt;br /&gt;
===='''VerÃ¶ffentlichungen zu Lebzeiten (mit Reprints)'''====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''BeitrÃ¤ge in folgenden Zeitschriften/Jahren:'''====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Neue Jahrhundert, 1899-1900&lt;br /&gt;
* Neue Gemeinschaft, 1901-1902&lt;br /&gt;
* Der Arme Teufel, 1902-1904&lt;br /&gt;
* Ernstes Wollen, 1902&lt;br /&gt;
* Neues Leben, 1902&lt;br /&gt;
* BÃ¼hne und Brettl, 1903&lt;br /&gt;
* Magazin fÃ¼r die Literatur des In- und Auslandes, 1903-1904&lt;br /&gt;
* Volkserzieher, 1903&lt;br /&gt;
* Die Zukunft, 1903-1910, 1917&lt;br /&gt;
* Der Anarchist, 1904-1906&lt;br /&gt;
* Der Kampf, 1904&lt;br /&gt;
* Das Neue Magazin, 1904&lt;br /&gt;
* Neue ZÃ¼richer Zeitung, 1904&lt;br /&gt;
* Der Weckruf, 1904&lt;br /&gt;
* Die Canaille, 1905-1906&lt;br /&gt;
* Der Freie Arbeiter, 1905-1907, 1920, 1923, 1925&lt;br /&gt;
* Kritik der Kritik, 1905-1906&lt;br /&gt;
* Die Fackel, 1906-1907&lt;br /&gt;
* Das Blaubuch, 1906-1908&lt;br /&gt;
* Die Neueren Sprachen, 1907&lt;br /&gt;
* Polis, 1907&lt;br /&gt;
* Masken, 1908&lt;br /&gt;
* Morgen, 1908&lt;br /&gt;
* Die SchaubÃ¼hne, 1908-1913&lt;br /&gt;
* Der Sozialist, 1908-1912&lt;br /&gt;
* [[KAIN]], 1911-14, 1918-1919, (1911: 18 BeitrÃ¤ge, 1912: 14 BeitrÃ¤ge; 1913: 19 BeitrÃ¤ge; 1914; 9 BeitrÃ¤ge; 1918: 4 BeitrÃ¤ge; 1919: 13 BeitrÃ¤ge); Reprint in 3 BÃ¤nden: Topos-Verlag, Vaduz, 1978 &lt;br /&gt;
* Die Aktion, 1911, 1919-1922&lt;br /&gt;
* Neues Wiener Journal, 1911&lt;br /&gt;
* Die Friedens-Warte, 1913&lt;br /&gt;
* Revolution, 1913, 1919-1920&lt;br /&gt;
* Der Bildermann, 1916&lt;br /&gt;
* Ver!, 1917-1918&lt;br /&gt;
* Der Friede, 1918&lt;br /&gt;
* SÃ¼ddeutsche Freiheit, 1918&lt;br /&gt;
* Die Kommunistische Internationale, 1919-1920&lt;br /&gt;
* MÃ¼nchner Neueste Nachrichten, 1919&lt;br /&gt;
* Der Abend, 1920&lt;br /&gt;
* Bulletin Communiste, 1920&lt;br /&gt;
* Das Forum, 1920&lt;br /&gt;
* Neue Zeitung, 1920&lt;br /&gt;
* Die WeltbÃ¼hne, 1920, 1924-1932&lt;br /&gt;
* Freie Jugend, 1921, 1924&lt;br /&gt;
* Der Kommunist, 1921&lt;br /&gt;
* Der Syndikalist, 1922, 1927-1928, 1931&lt;br /&gt;
* Der Unionist, 1922&lt;br /&gt;
* Karl-May-Jahrbuch, 1923&lt;br /&gt;
* Kulturwille, 1924, 1926&lt;br /&gt;
* Th. [[Plievier]]s Flugschrften, 1924-1925&lt;br /&gt;
* Der KnÃ¼ppel, 1925&lt;br /&gt;
* Die Strasse, 1925&lt;br /&gt;
* Mitteilungen des Vereins sozialistischer Ã„rzte, 1925&lt;br /&gt;
* Die Welt am Abend, 1925, 1928&lt;br /&gt;
* [[Fanal]], Berlin 1926-1931  (1926: 18 BeitrÃ¤ge; 1927: 67 BeitrÃ¤ge; 1928: 57 BeitrÃ¤ge; 1929: 64 BeitrÃ¤ge; 1930: 44 BeitrÃ¤ge; 1931: 28 BeitrÃ¤ge bis zum Verbot!), Reprint: Impuls-Verlag, Bremen 1978 und Auvermann(Topos)-Verlag, Vaduz, 1973&lt;br /&gt;
* AIZ, 1926&lt;br /&gt;
* Die Literarische Welt, 1926&lt;br /&gt;
* Der Rote Helfer, 1926&lt;br /&gt;
* Rote Matrosen, 1926&lt;br /&gt;
* Die RevolutionÃ¤re Tat, 1926&lt;br /&gt;
* Die Neue BÃ¼cherschau, 1927&lt;br /&gt;
* Die Furche, 1928&lt;br /&gt;
* Besinnung und Aufbruch, 1929&lt;br /&gt;
* Berliner Tageblatt, 1929-1932&lt;br /&gt;
* Die Lebenden, 1931&lt;br /&gt;
* SaarbrÃ¼cker BlÃ¤tter fÃ¼r Theater und Kunst, 1931&lt;br /&gt;
* Die Internationale, [[Die Befreiung der Gesellschaft vom Staat]], Berlin 1932&lt;br /&gt;
* Die Ente, 1933&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''BuchverÃ¶ffentlichungen'''====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Erich MÃ¼hsam/Die HomosexualitÃ¤t|Die HomosexualitÃ¤t]], M. Lilienthal Verlag, Berlin, 1903&lt;br /&gt;
* [[Erich MÃ¼hsam/Billy's Erdengang|Billy's Erdengang]]. Eine Elephantengeschichte fÃ¼r artige Kinder. Zus. mit Hanns Heinz Ewers, Globus-Verlag, Berlin, 1904&lt;br /&gt;
* [[Erich MÃ¼hsam/Die WÃ¼ste|Die WÃ¼ste]] (Gedichte), Eisselt-Verlag, Berlin, 1904&lt;br /&gt;
* [[Erich MÃ¼hsam/Ascona|Ascona]], Verlag von Birger Carlson, Locarno 1905&lt;br /&gt;
* [[Erich MÃ¼hsam/Die Psychologie der Erbtante|Die Psychologie der Erbtante]], Schweizer Druck- und Verlagsanstalt, ZÃ¼rich, 1905&lt;br /&gt;
* [[Erich MÃ¼hsam/Die Hochstapler|Die Hochstapler]], R. Pieper-Verlag, MÃ¼nchen, 1906&lt;br /&gt;
* [[Erich MÃ¼hsam/Die Jagd auf Harden|Die Jagd auf Harden]], Neuer biographischer Verlag, Berlin, 1908&lt;br /&gt;
* [[Erich MÃ¼hsam/Der Krater|Der Krater]] (Gedichte), Morgen-Verlag, Berlin, 1909; [[Kain-Verlag]], MÃ¼nchen, 1912&lt;br /&gt;
* [[Erich MÃ¼hsam/Im Nachthemd durchs Leben|Im Nachthemd durchs Leben]], Verein sÃ¼ddeutscher BÃ¼hnenkÃ¼nstler, MÃ¼nchen, 1914&lt;br /&gt;
* [[Erich MÃ¼hsam/Die FreivermÃ¤hlten|Die FreivermÃ¤hlten]], Kain-Verlag, MÃ¼nchen, 1914&lt;br /&gt;
* [[Erich MÃ¼hsam/WÃ¼ste-Krater-Wolken|WÃ¼ste-Krater-Wolken]], P. Cassirer Verlag, Berlin, 1914&lt;br /&gt;
* [[Erich MÃ¼hsam/Dem Andenken Gustav Landauers|Dem Andenken Gustav Landauers]]. Leon-Hirsch-Verlag, Berlin, 1919&lt;br /&gt;
* [[Erich MÃ¼hsam/Brennende Erde|Brennende Erde]]. Gedichte. Kurt Wolff Verlag, MÃ¼nchen 1920; 2. Auflage [[Gilde freiheitlicher BÃ¼cherfreunde]], Berlin 1930&lt;br /&gt;
* [[Erich MÃ¼hsam/Judas|Judas]] (Drama zur Revolutionszeit 1918/19), Malik-Verlag, Berlin, 1921, 1924; Neuauflage Guhl-Verlag, Berlin&lt;br /&gt;
* [[Erich MÃ¼hsam/Das Standrecht in Bayern|Das Standrecht in Bayern]]; eingeleitet v. Paul FrÃ¶hlich; Vereinigung internationaler Verlagsanstalten, 1923&lt;br /&gt;
* [[Erich MÃ¼hsam/Revolution. Kampf-, Marsch- und Spottlieder|Revolution. Kampf-, Marsch- und Spottlieder]]. [[Verlag Der Freie Arbeiter]], Berlin, 1925&lt;br /&gt;
* [[Erich MÃ¼hsam/Alarm. Manifeste aus 20 Jahren|Alarm. Manifeste aus 20 Jahren]]. [[Verlag Der Syndikalist]], Berlin, 1925&lt;br /&gt;
* [[Erich MÃ¼hsam/Seenot|Seenot]], Verlag der Schriften, Wien, 1925&lt;br /&gt;
* [[Erich MÃ¼hsam/Gerechtigkeit fÃ¼r Max Hoelz|Gerechtigkeit fÃ¼r Max Hoelz]], Verlag der Roten Hilfe, Berlin, 1926&lt;br /&gt;
* [[Erich MÃ¼hsam/Sammlung 1898-1928|Sammlung 1898-1928]], J.M. Spaeth Verlag, Berlin, 1928&lt;br /&gt;
* [[Erich MÃ¼hsam/StaatsrÃ¤son|StaatsrÃ¤son]] (Drama zu [[Sacco und Vanzetti]]), Gilde Freiheitlicher BÃ¼cherfreunde, Berlin 1928; Neuauflage [[Trotzdem Verlag]], mit einem Nachwort von [[Wolfgang Haug]], Grafenau, 1992&lt;br /&gt;
* [[Erich MÃ¼hsam/Von Eisner bis LevinÃ©: Die Entstehung und Niederlage der bayrischen RÃ¤terepublik|Von Eisner bis LevinÃ©: Die Entstehung und Niederlage der bayrischen RÃ¤terepublik]]: Ein Bericht. [[Fanal-Verlag]], Berlin 1929; Neuauflage Guhl-Verlag, Berlin, 1976&lt;br /&gt;
* [[Erich MÃ¼hsam/Unpolitische Erinnerungen|Unpolitische Erinnerungen]], in: Vossischer Zeitung ab Nr.212 vom 4.9.27 bis zur Nr.94 vom 19.4.1929; als Buch erstmals aber unvollstÃ¤ndig im Verlag Haag-Druglin, Leipzig 1931; spÃ¤ter unter dem Titel &amp;quot;Namen und Menschen&amp;quot; mehrfach erschienen; zuerst im Verlag Volk und Buch, Leipzig, 1947, zuletzt bei der Edition Nautilus, Hamburg.&lt;br /&gt;
* [[Erich MÃ¼hsam/Die Freiheit als gesellschaftliches Prinzip|Die Freiheit als gesellschaftliches Prinzip]], Vortrag MÃ¼hsams, SÃ¼ddeutscher Rundfunk, am 7.11.1929; gedruckt in: Fanal, Nr.12, September 1930&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''VerÃ¶ffentlichungen nach MÃ¼hsams Tod:'''====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* F.G.: MÃ¼hsam Ã¼ber Hitler, in: Der Gegenangriff 3, 1935&lt;br /&gt;
* TagebuchblÃ¤tter 5.5.1916-18.6.1916, in: Neue Deutsche BlÃ¤tter 2, Januar 1935&lt;br /&gt;
* Leon Hirsch (Hg.): Erich MÃ¼hsam - Handzeichnungen und Gedichte, Mappe; 1938&lt;br /&gt;
* Nina Pawlowa (Hg.): Eine Auswahl aus MÃ¼hsams Werken, Verlag fÃ¼r fremdsprachige Literatur, Moskau, 1958&lt;br /&gt;
* Dieter Schiller (Hg.): Auswahl. Gedichte, Drama, Prosa; mit einem Nachruf von Erich Weinert; Verlag Volk und Welt, Berlin (Ost), 1961&lt;br /&gt;
* Helga Bemmann (Hg.): War einmal ein Revoluzzer, Henschelverlag, Berlin (Ost), 1968, 1970 (dass. bei Rowohlt als Lizenzausgabe, Hamburg, 1978)&lt;br /&gt;
* FANAL. Reprint in 5 BÃ¤nden, Auvermann-Verlag, GlashÃ¼tten, 1973&lt;br /&gt;
* Die Befreiung der Gesellschaft vom Staat, Reprint, Karin Kramer Verlag, Berlin, 1973 (nach 1975 weitere Auflagen)&lt;br /&gt;
* Bilder und Verse an Zenzl (aus dem NachlaÃŸ, Zeichnungen MÃ¼hsams), Claasen-Verlag, DÃ¼sseldorf, 1975&lt;br /&gt;
* Von Eisner bis LevinÃ©, Reprint, MAD-Verlag, Hamburg, 1975&lt;br /&gt;
* StaatsrÃ¤son, Emskopp-Verlag, Reprint, Meppen 1976&lt;br /&gt;
* Alle Wetter (ErstverÃ¶ffentlichung, TheaterstÃ¼ck), Klaus Guhl Verlag, Berlin 1977 (bei Guhl erschienen seit 1976 zahlreiche Reprints von MÃ¼hsams zu Lebzeiten verÃ¶ffentlichten Werken im kleinen Taschenbuchformat)&lt;br /&gt;
* Kurt Kreiler (Hg.): Erich MÃ¼hsam - Fanal, Verlag Klaus Wagenbach, Berlin, 1977&lt;br /&gt;
* Chris Hirte (Hg.): Erich MÃ¼hsam. AusgewÃ¤hlte Werke, 2 Bde., Volk und Welt, Berlin (Ost), 1978&lt;br /&gt;
* Gerd W. Jungblut (Hg.): Briefe an Zeitgenossen, 2 Bde., Guhl-Verlag, Berlin, 1978&lt;br /&gt;
* GÃ¼nter Emig (Hg.): &amp;quot;Gesamtwerk&amp;quot; in 5 BÃ¤nden, Verlag europÃ¤ische ideen, Berlin, 1978-1982 erschienen 3 Bde., (der Titel fÃ¼hrt in die Irre, es erschlieÃŸt nicht das Gesamtwerk MÃ¼hsams).&lt;br /&gt;
* KAIN. Reprint in 3 BÃ¤nden, Topos-Verlag, Vaduz, 1978&lt;br /&gt;
* Wolfgang Haug (Hg.): Ich bin verdammt zu warten in einem BÃ¼rgergarten, 2 Bde., Luchterhand-Verlag, Darmstadt, 1983&lt;br /&gt;
* Leon Hirsch (Hg.): Erich MÃ¼hsam - Handzeichnungen und Gedichte, neu ediert v. G.W. Jungblut und W.U. SchÃ¼tte, Edition Leipzig, 1984&lt;br /&gt;
* Erich-MÃ¼hsam-Gesellschaft (EMG) (Hg.): Seit 1989 bis heute: 2 VerÃ¶ffentlichungsreihen zu MÃ¼hsam: a. Schriften der EMG und b. Erich MÃ¼hsam Magazin. a. mit Artikeln zu, von und Ã¼ber MÃ¼hsam und sein Umfeld; b. Zeitungsartikel, FundstÃ¼cke, Notizen zu Erich MÃ¼hsam; die EMG  fÃ¼hrt eine jÃ¤hrliche Tagung mit VortrÃ¤gen in Malente durch.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Haug (Hg.): StaatsrÃ¤son. Ein Denkmal fÃ¼r Sacco und Vanzetti. Mit Hintergrundsmaterial und Fotos; Trotzdem Verlag, Grafenau, 1992&lt;br /&gt;
* Chris Hirte (Hg.): TagebÃ¼cher 1910-1924. dtv, MÃ¼nchen, 1994&lt;br /&gt;
* GÃ¼nther Gerstenberg (Hg.): Wir geben nicht auf!: Texte und Gedichte, MÃ¼nchen, 2003.&lt;br /&gt;
* Marlies Fritzen (Hg.): Sich fÃ¼gen heisst lÃ¼gen. 2 BÃ¤nde, GÃ¶ttingen 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezensionen zu MÃ¼hsams Werken====&lt;br /&gt;
''(kleine Auswahl)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====''' Folgende zu: Brennende Erde'''=====&lt;br /&gt;
* Oskar Maria Graf: MÃ¼hsams Brennende Erde, in: Neue Zeitung, 12.10.1920&lt;br /&gt;
* Erich Vogeler: Erich MÃ¼hsam: Brennende Erde. Verse eines KÃ¤mpfers, in: Berliner Tageblatt, Nr.488, 24.10.1920&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====''' Folgende zu: Judas'''=====&lt;br /&gt;
* Kurt Sonnemann: ErÃ¶ffnung des Volkstheaters Mannheim. UrauffÃ¼hrung von Erich MÃ¼hsams &amp;quot;Judas&amp;quot;, in: Stuttgarter Neues Tageblatt, Nr.120, 15.3.1921&lt;br /&gt;
* Karl Berg: Erich MÃ¼hsam: Judas, in: Freiheit, Nr.132, 19.3.1921&lt;br /&gt;
* Herbert Jhering: Judas. Studio der PiscatorbÃ¼hne, in: Berliner BÃ¶rsen-Courier, Nr.202, 30.4.1928&lt;br /&gt;
* Ismar Lachmann: Berliner Theater. Erich MÃ¼hsams &amp;quot;Judas&amp;quot;, in: Breslauer Zeitung, Nr.203, 1.5.1928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====''' Folgende zu: StaatsrÃ¤son'''=====&lt;br /&gt;
* Hans W. Fischer: &amp;quot;Sacco und Vanzetti&amp;quot;. UrauffÃ¼hrung des November-Studios, Theater der Stadt, in: Die Welt am Montag, Berlin, Nr.16, 22.4.1929&lt;br /&gt;
* Herbert Jhering: Sacco und Vanzetti. November-Studio, in: Berliner BÃ¶rsen-Courier, Nr.186, 22.4.1929&lt;br /&gt;
* Hans Sahl: Erich MÃ¼hsam &amp;quot;Sacco und Vanzetti&amp;quot;, in: Der Montag Morgen, Berlin, Nr.16, 22.4.1929&lt;br /&gt;
* Julius Knopf: Drei Hinrichtungen auf der BÃ¼hne! Erich MÃ¼hsams &amp;quot;Sacco und Vanzetti&amp;quot;, in: Berliner BÃ¶rsen-Zeitung, Nr.187, 23.4.1929&lt;br /&gt;
* Karl Strecker: Berliner Theater, in: Hamburger Nachrichten, Nr.192, 25.4.1929, Chemnitzer Tageblatt, Nr.114, 25.4.1929, Schlesische Zeitung, Breslau, Nr.208, 25.4.1929&lt;br /&gt;
* Anja Aschkenasy: Erich MÃ¼hsam: Sacco und Vanzetti, in: JÃ¼dische Rundschau, Berlin, Nr.34, 30.4.1929&lt;br /&gt;
* Theo A. SprÃ¼ngli: Der elektrische Stuhl auf der BÃ¼hne, in: Magdeburgische Zeitung, Nr.503, 14.9.1930; in: Bremer Nachrichten, Nr.258, 17.9.1930&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====''' Folgende zu: Ich bin verdammt zu warten in einem BÃ¼rgergarten, Sammlung Luchterhand (1983)'''=====&lt;br /&gt;
* Gustav Huonker: Zeugnisse politisch-literarischer Randexistenz, in: Tages-Anzeiger, ZÃ¼rich, 27.10.1983&lt;br /&gt;
* Karl Riha: Der ewige Bismarxismus - Erinnerung an Erich MÃ¼hsam in 2 BÃ¤nden, in: Die Zeit, 11.11.1983&lt;br /&gt;
* Andreas Seiverth: Erich MÃ¼hsam - Ich bin verdammt zu warten in einem BÃ¼rgergarten, NDR-Rundfunk, 30.1.1984&lt;br /&gt;
* Erich MÃ¼hsam - Ich bin verdammt zu warten in einem BÃ¼rgergarten, in: ORF-Rundfunk, 1.8.1984&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====='''Folgende zu: Die Ausstellung zum 125. Geburtstag des Schriftstellers und Anarchisten Erich MÃ¼hsam'''=====&lt;br /&gt;
* Ariane Greiner: Sich fÃ¼gen heiÃŸt lÃ¼gen, in: Die Zeit, Nr.30, 2003&lt;br /&gt;
* Ralph Willms: Sich fÃ¼gen heiÃŸt lÃ¼gen, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 10.9.2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====='''Folgende zu: Gedenkveranstaltungen in Oranienburg und Lehnitz'''=====&lt;br /&gt;
* Marion Bergsdorf: Trotz allem ein Mensch sein..., in: Oranienburger Generalanzeiger, 11.7.1994&lt;br /&gt;
* Volkmar Ernst: Erinnerung an Erich und Zenzl MÃ¼hsam, in: Oranienburger Generalanzeiger, 7.7.2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedichte ===&lt;br /&gt;
*[[Erich MÃ¼hsam/Der Anarchisterich|Der Anarchisterich]] (1902)&lt;br /&gt;
*[[Erich MÃ¼hsam/Der Revoluzzer|Der Revoluzzer]] (1907)&lt;br /&gt;
*[[Erich MÃ¼hsam/Der Mahner|Der Mahner]] (1910)&lt;br /&gt;
*[[Erich MÃ¼hsam/Lumpenlied|Lumpenlied]] (1914)&lt;br /&gt;
*[[Erich MÃ¼hsam/Mein GefÃ¤ngnis|Mein GefÃ¤ngnis]] (1914)&lt;br /&gt;
*[[Erich MÃ¼hsam/VermÃ¤chtnis|VermÃ¤chtnis]] (1914)&lt;br /&gt;
*[[Erich MÃ¼hsam/Soldatenlied|Soldatenlied]] (1916)&lt;br /&gt;
*[[Erich MÃ¼hsam/Kriegslied|Kriegslied]] (1917)&lt;br /&gt;
*[[Erich MÃ¼hsam/Trutzlied|Trutzlied]] (1919)&lt;br /&gt;
*[[Erich MÃ¼hsam/Der Gefangene|Der Gefangene]] (1919)&lt;br /&gt;
*[[Erich MÃ¼hsam/Streit und Kampf|Streit und Kampf]] (1925)&lt;br /&gt;
*[[Erich MÃ¼hsam/Mahnung der Gefallenen|Mahnung der Gefallenen]] (1925)&lt;br /&gt;
*[[Erich MÃ¼hsam/Erziehung|Erziehung]]&lt;br /&gt;
*[[Erich MÃ¼hsam/BÃ¼rgers Alpdruck|BÃ¼rgers Alpdruck]]&lt;br /&gt;
*[[Erich MÃ¼hsam/Gesang der jungen Anarchisten|Gesang der jungen Anarchisten]]&lt;br /&gt;
*[[Erich MÃ¼hsam/In der Zelle|In der Zelle]]&lt;br /&gt;
*[[Erich MÃ¼hsam/Jeden Abend werfe ich|Jeden Abend werfe ich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kreszentia MÃ¼hsam: Der Leidensweg Erich MÃ¼hsams. Berlin, 1935 (1935 auch auf HollÃ¤ndisch, 1959 auf Italienisch)&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: Der Leidensweg von Zensl MÃ¼hsam, Verlag Freie Gesellschaft, Darmstadt, 1949&lt;br /&gt;
* Heinz Hug: Erich MÃ¼hsam, Leben und Werk, Auvermann Verlag, GlashÃ¼tten, 1974&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Haug]]: Erich MÃ¼hsam - Schriftsteller der Revolution, Trotzdem Verlag, Reutlingen 1979&lt;br /&gt;
* [[Augustin Souchy]]: Erich MÃ¼hsam ''sein Leben, sein Werk, sein Martyrium'', 1984 [[Trotzdem Verlag]] ISBN 392220953X&lt;br /&gt;
* Chris Hirte: Erich MÃ¼hsam, 1985 Verlag Neues Leben, Berlin&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Haug]]: Erich MÃ¼hsams [[KAIN]]. Ein Spagat zwischen Literatur, Theater und Politik; in: Schriften der Erich-MÃ¼hsam-Gesellschaft. Heft 15, 1998&lt;br /&gt;
* H. (FAU-Bremen): Syndikalismus, kommunistischer Anarchismus und RÃ¤tekommunismus. Eine Erwiderung auf die rÃ¤tekommunistische Kritik am &amp;quot;Gewerkschaftsfetischismus&amp;quot; und am kommunistischen Anarchismus Erich MÃ¼hsams, Bremen 2005.&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Damit in Bayern FrÃ¼hling werde! Die syndikalistische Arbeiterbewegung in SÃ¼dbayern von 1914 bis 1933, [[Verlag Edition AV]], Lich/Hessen. ISBN 978-3-936049-84-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.muehsam.de/ MÃ¼hsam-Site mit Leseproben und Gedichten]&lt;br /&gt;
*[http://www.erich-muehsam.de/ Erich-MÃ¼hsam-Gesellschaft]&lt;br /&gt;
*[http://www.sozialistische-klassiker.org/dir/muehsam.html Textauswahl bei sozialistische-Klassiker.org]&lt;br /&gt;
*[http://recollectionbooks.com/bleed/Encyclopedia/MuhsamErich.htm Erich MÃ¼hsam Page] Anarchist Encyclopedia&lt;br /&gt;
*[http://www.labandavaga.antifa.net/article.php3?id_article=3  'Alle Macht den RÃ¤ten' von Erich MÃ¼hsam ]&lt;br /&gt;
*[http://www.syndikalismusforschung.info/helerich.htm Erich MÃ¼hsam - Syndikalist aus Ãœberzeugung] aus [[Direkte Aktion (Zeitschrift)|Direkte Aktion]] Nr.158&lt;br /&gt;
*[http://www.anarchismus.at/txt1/muehsam.htm Zeittafel seines Lebens] [[anarchismus.at]]&lt;br /&gt;
*[http://www.dadaweb.de/index.php?title=M%C3%BChsam%2C_Erich Heinz Hug: Erich MÃ¼hsam] (Artikel im &amp;quot;Lexikon der Anarchie&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*[http://de.wikisource.org/wiki/Erich_M%C3%BChsam MÃ¼hsam bei Wikisource]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio===&lt;br /&gt;
*[http://www.anarchie-mannheim.de/downloads/Erich_Muehsam_Vortrag.mp3 Vortrag] der [[AGM]] Ã¼ber MÃ¼hsams Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AnarchistInnen (20. Jh.)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AnarchokommunistInnen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Faschistischer_Mord]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst und Kultur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[fr:Erich MÃ¼hsam]]&lt;br /&gt;
[[it:Erich Muhsam]]&lt;br /&gt;
[[en:Erich Muhsam]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Hans_J%C3%83%C2%BCrgen_Degen&amp;diff=55305</id>
		<title>Hans JÃ¼rgen Degen</title>
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				<updated>2010-10-15T08:32:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* ausgewählte Werke */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Hans JÃ¼rgen Degen''' ist Publizist und Buchautor. Nach dem AHDE fÃ¼hrte er den OPPO-Verlag, der jetzt von Rolf Raasch geleitet wird. Neben Grundlagentexten wie &amp;quot;Tu was Du willst&amp;quot; (1987) oder dem &amp;quot;Lexikon der Anarchie&amp;quot; (1998) hat er auch immer wieder versucht aktuellere Diskussionen wie z. B. in Anarchismus heute (1991) oder Die richtige Idee fÃ¼r eine falsche Welt? (2002) anzuregen.&lt;br /&gt;
Zudem forschte er zum organisierten deutschem Anarchismus nach dem 2. Weltkrieg (2006) http://www.graswurzel.net/272/lb-ffs.shtml und verlegte mehrere Schriften des Nachkriegs-Syndikalisten [[Helmut RÃ¼diger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Altanarchismus teilt er antimarxistische Auffassungen, die ihn in Widerspruch zu den stÃ¤rker marxistisch beeinflussten StrÃ¶mungen innerhalb der Anarchismen treten lassen bzw. zu den AnarchistInnen, die den Erfolg ihrer Politik am Lob der â€žLinkenâ€œ messen. Diese vermag seines Erachtens nach nur noch in Herrschaftskategorien zu denken (1990, S. 9), was er auch in seinen DiskussionsbeitrÃ¤gen in der Anarchopedia deutlich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heftige Kontroverse lÃ¶ste die BroschÃ¼re â€žDenkÂ´ ich an Deutschlandâ€œ aus. In dieser kritisiert Degen das VerhÃ¤ltnis der Westlinken zur DDR. Er versucht dabei den Begriff Nation im libertÃ¤ren Sinne zu interpretieren: â€žIst es nicht Ã¼berlegenswert, Â´NationÂ´als etwas Â´verbindendes, historisch gewachsenes zwischen MenschenÂ´ mit gleichen Traditionen (Gustav Landauer) anzusehen?â€œ (1990, S. 12). Auch wenn er klarstellt, dass er mit Nation kein staatliches Gebilde in den Grenzen der BRD versteht, sondern eine FÃ¶deration der organisch gewachsenen Regionen (1990, S. 15), fÃ¼hrte dieser Versuch einer libertÃ¤ren Begriffsbestimmung von Nation zu heftigen Reaktionen innerhalb der Anarcha/o-Szene. Seine KritikikerInnen bestritten, dass der Begriff Nation im freiheitlichen Sinne gedeutet werden kÃ¶nne, weil eine Nation immer staatliche SouverÃ¤nitÃ¤t voraussetze. Degen selber hat sich nie als National-Anarchist bezeichnet. Auch sind keinerlei organisatorische Verbindungen zu rechten Kreisen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*''&amp;quot;Der Anarchismus als gesellschaftspolitische Perspektive ist bei uns an seinem Ende angekommen. Viel hat er von seinem libertÃ¤ren Gehalt verloren. Auch ist er Spielwiese von 'Gescheiterten' geworden. Anarchismus ist fast nur noch ein historisches Relikt. Er ist nicht mehr Lebensentwurf und -haltung, nicht mehr selbststÃ¤ndiges konzeptionelles Denken und Verwirklichen.&amp;quot; (Die richtige Idee fÃ¼r eine falsche Welt? Perspektiven der Anarchie, S. 121)'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ausgewÃ¤hlte Werke==&lt;br /&gt;
*RÃ¼diger, Helmut: â€žFÃ¶deralismus. Beitrag zur Geschichte der Freiheit.â€œ, Ahde-Verlag GmbH, Berlin 1979.&lt;br /&gt;
*Degen (Hg): â€žTu was Du willst. Anarchismus â€“ Grundlagentexte zur Theorie und Praxisâ€œ, Verlag Schwarzer Nachtschatten Karlheinz Schreieck, Berlin 1987. (Als Anthologie sehr zu Empfehlen!)&lt;br /&gt;
*Degen; â€žWir wollen keine Sklaven seinâ€¦ Der Aufstand des 17. Juni 1953â€œ, Libertad Verlag, Berlin 1988.&lt;br /&gt;
*Degen; SchmÃ¼ck, Jochen; Raasch, Rolf, Friedemann, Seidel; Bougarel, Xavier: â€žDenkÂ´ ich an Deutschland. BeitrÃ¤ge zu einer libertÃ¤ren Positionsbestimmung.â€œ Verlaug Klaus Guhl, Berlin 1990.&lt;br /&gt;
*Degen (Hg):''Anarchismus heute. Positionen.'', Verlag Scharzer Nachtschatten Karlheinz Schreieck, BÃ¶sdorf 1991 mit BeitrÃ¤gen von Wolfram Beyer, Uwe Timm, Wolfgang Haug, Gunar Seitz, Friederike Kamann, Ulrich Klemm, Herby Sachs und Ulrich BrÃ¶ckling&lt;br /&gt;
*RÃ¼diger, Helmut: â€žDer Sozialismus wird frei seinâ€œ, Oppo-Verlag, Berlin 1991.&lt;br /&gt;
*Degen (Hg): â€žVoraussetzungen des Anarchismusâ€œ, [[OPPO Verlag]], Berlin 1996.&lt;br /&gt;
*Degen (Hg): â€ž[[Lexikon der Anarchie]]â€œ, Verlag Schwarzer Nachtschatten Karlheinz Schreieck, PlÃ¶n 1998.&lt;br /&gt;
*Degen und Raasch, Rolf (Hg): â€žDie richtige Idee fÃ¼r eine falsche Welt? Perspektiven der Anarchieâ€œ; Oppo Verlag, Berlin 2002.&lt;br /&gt;
*Degen: â€žAnarchismus in Deutschland 1945-1960. Die FÃ¶deration Freiheitlicher Sozialisten.â€œ, Verlag Klemm &amp;amp; OelschlÃ¤ger, Ulm 2002.&lt;br /&gt;
*Degen, H. J. und Knoblauch, Jochen: ''Anarchismus. Eine EinfÃ¼hrung''; Schmetterling Verlag GmbH, Stuttgart 2006.&lt;br /&gt;
*Degen, Hans JÃ¼rgen / Knoblauch, Jochen (Hg.): &amp;quot;Anarchismus 2.0&amp;quot; Schmetterling Verlag, www.theorie.org Reihe, 2009. ISBN 978-3-89657-052-9&lt;br /&gt;
*Degen: &amp;quot;Die Wiederkehr der Anarchisten. Anarchistische Versuche 1945-1970&amp;quot;, [[Verlag Edition AV]], Lich 2009, ISBN 978-3-86841-015-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Hans_J%C3%83%C2%BCrgen_Degen&amp;diff=55304</id>
		<title>Hans JÃ¼rgen Degen</title>
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				<updated>2010-10-15T08:32:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Hans JÃ¼rgen Degen''' ist Publizist und Buchautor. Nach dem AHDE fÃ¼hrte er den OPPO-Verlag, der jetzt von Rolf Raasch geleitet wird. Neben Grundlagentexten wie &amp;quot;Tu was Du willst&amp;quot; (1987) oder dem &amp;quot;Lexikon der Anarchie&amp;quot; (1998) hat er auch immer wieder versucht aktuellere Diskussionen wie z. B. in Anarchismus heute (1991) oder Die richtige Idee fÃ¼r eine falsche Welt? (2002) anzuregen.&lt;br /&gt;
Zudem forschte er zum organisierten deutschem Anarchismus nach dem 2. Weltkrieg (2006) http://www.graswurzel.net/272/lb-ffs.shtml und verlegte mehrere Schriften des Nachkriegs-Syndikalisten [[Helmut RÃ¼diger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Altanarchismus teilt er antimarxistische Auffassungen, die ihn in Widerspruch zu den stÃ¤rker marxistisch beeinflussten StrÃ¶mungen innerhalb der Anarchismen treten lassen bzw. zu den AnarchistInnen, die den Erfolg ihrer Politik am Lob der â€žLinkenâ€œ messen. Diese vermag seines Erachtens nach nur noch in Herrschaftskategorien zu denken (1990, S. 9), was er auch in seinen DiskussionsbeitrÃ¤gen in der Anarchopedia deutlich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heftige Kontroverse lÃ¶ste die BroschÃ¼re â€žDenkÂ´ ich an Deutschlandâ€œ aus. In dieser kritisiert Degen das VerhÃ¤ltnis der Westlinken zur DDR. Er versucht dabei den Begriff Nation im libertÃ¤ren Sinne zu interpretieren: â€žIst es nicht Ã¼berlegenswert, Â´NationÂ´als etwas Â´verbindendes, historisch gewachsenes zwischen MenschenÂ´ mit gleichen Traditionen (Gustav Landauer) anzusehen?â€œ (1990, S. 12). Auch wenn er klarstellt, dass er mit Nation kein staatliches Gebilde in den Grenzen der BRD versteht, sondern eine FÃ¶deration der organisch gewachsenen Regionen (1990, S. 15), fÃ¼hrte dieser Versuch einer libertÃ¤ren Begriffsbestimmung von Nation zu heftigen Reaktionen innerhalb der Anarcha/o-Szene. Seine KritikikerInnen bestritten, dass der Begriff Nation im freiheitlichen Sinne gedeutet werden kÃ¶nne, weil eine Nation immer staatliche SouverÃ¤nitÃ¤t voraussetze. Degen selber hat sich nie als National-Anarchist bezeichnet. Auch sind keinerlei organisatorische Verbindungen zu rechten Kreisen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*''&amp;quot;Der Anarchismus als gesellschaftspolitische Perspektive ist bei uns an seinem Ende angekommen. Viel hat er von seinem libertÃ¤ren Gehalt verloren. Auch ist er Spielwiese von 'Gescheiterten' geworden. Anarchismus ist fast nur noch ein historisches Relikt. Er ist nicht mehr Lebensentwurf und -haltung, nicht mehr selbststÃ¤ndiges konzeptionelles Denken und Verwirklichen.&amp;quot; (Die richtige Idee fÃ¼r eine falsche Welt? Perspektiven der Anarchie, S. 121)'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ausgewÃ¤hlte Werke==&lt;br /&gt;
*RÃ¼diger, Helmut: â€žFÃ¶deralismus. Beitrag zur Geschichte der Freiheit.â€œ, Ahde-Verlag GmbH, Berlin 1979.&lt;br /&gt;
*Degen (Hg): â€žTu was Du willst. Anarchismus â€“ Grundlagentexte zur Theorie und Praxisâ€œ, Verlag Schwarzer Nachtschatten Karlheinz Schreieck, Berlin 1987. (Als Anthologie sehr zu Empfehlen!)&lt;br /&gt;
*Degen; â€žWir wollen keine Sklaven seinâ€¦ Der Aufstand des 17. Juni 1953â€œ, Libertad Verlag, Berlin 1988.&lt;br /&gt;
*Degen; SchmÃ¼ck, Jochen; Raasch, Rolf, Friedemann, Seidel; Bougarel, Xavier: â€žDenkÂ´ ich an Deutschland. BeitrÃ¤ge zu einer libertÃ¤ren Positionsbestimmung.â€œ Verlaug Klaus Guhl, Berlin 1990.&lt;br /&gt;
*Degen (Hg):''Anarchismus heute. Positionen.'', Verlag Scharzer Nachtschatten Karlheinz Schreieck, BÃ¶sdorf 1991 mit BeitrÃ¤gen von Wolfram Beyer, Uwe Timm, Wolfgang Haug, Gunar Seitz, Friederike Kamann, Ulrich Klemm, Herby Sachs und Ulrich BrÃ¶ckling&lt;br /&gt;
*RÃ¼diger: â€žDer Sozialismus wird frei seinâ€œ, Oppo-Verlag, Berlin 1991.&lt;br /&gt;
*Degen (Hg): â€žVoraussetzungen des Anarchismusâ€œ, [[OPPO Verlag]], Berlin 1996.&lt;br /&gt;
*Degen (Hg): â€ž[[Lexikon der Anarchie]]â€œ, Verlag Schwarzer Nachtschatten Karlheinz Schreieck, PlÃ¶n 1998.&lt;br /&gt;
*Degen und Raasch, Rolf (Hg): â€žDie richtige Idee fÃ¼r eine falsche Welt? Perspektiven der Anarchieâ€œ; Oppo Verlag, Berlin 2002.&lt;br /&gt;
*Degen: â€žAnarchismus in Deutschland 1945-1960. Die FÃ¶deration Freiheitlicher Sozialisten.â€œ, Verlag Klemm &amp;amp; OelschlÃ¤ger, Ulm 2002.&lt;br /&gt;
*Degen, H. J. und Knoblauch, Jochen: ''Anarchismus. Eine EinfÃ¼hrung''; Schmetterling Verlag GmbH, Stuttgart 2006.&lt;br /&gt;
*Degen, Hans JÃ¼rgen / Knoblauch, Jochen (Hg.): &amp;quot;Anarchismus 2.0&amp;quot; Schmetterling Verlag, www.theorie.org Reihe, 2009. ISBN 978-3-89657-052-9&lt;br /&gt;
*Degen: &amp;quot;Die Wiederkehr der Anarchisten. Anarchistische Versuche 1945-1970&amp;quot;, [[Verlag Edition AV]], Lich 2009, ISBN 978-3-86841-015-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Anarcho-Syndikalismus&amp;diff=55303</id>
		<title>Anarcho-Syndikalismus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Anarcho-Syndikalismus&amp;diff=55303"/>
				<updated>2010-10-15T08:23:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* Weblinks */ Link leider tot&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Blkred_flag.png|thumb|right|Die Fahne der AnarchoSyndikalistInnen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Red black star flag.svg|thumb| Anarchosyndikalistischer Stern als Flagge]]&lt;br /&gt;
Der '''Anarchosyndikalismus''' ist eine Verbindung von [[Anarchismus]] und revolutionÃ¤rem [[Syndikalismus]].&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen erkennt der Anarchismus [[Gewerkschaft|gewerkschaftliche]] Verbindungen und der Syndikalismus anarchistische Kollektive an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland existieren zur Zeit zahlreiche Syndikate und Ortsvereine, die sich Anarchosyndikalistisch nennen. Die meisten von ihnen haben sich zusammengeschlossen als [[FAU|Freie ArbeiterInnen Union]] (FAU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahne der '''AnarchosyndikalistInnen''' ist rot und schwarz. Die rot-schwarze Fahne ist ein wichtiges Symbol der internationalen [[libertÃ¤r|libertÃ¤ren]] Arbeiterbewegungen. Die Farben symbolisieren die Basisprinzipien und -ziele: Rot fÃ¼r materielle und soziale Gleichheit und das Schwarz der Anarchistenfahne fÃ¼r Freiheit und SolidaritÃ¤t. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist eigentlich Anarcho-Syndikalismus? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anarcho-Syndikalismus als gewerkschaftliche Organisationsform wurde vom Ende des 19. Jahrhunderts an bedeutsam im Kampf der Menschen fÃ¼r bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen, gegen Kriege, Ausbeutung und UnterdrÃ¼ckung. Seine Wurzeln reichen noch weiter zurÃ¼ck. Mithilfe des Anarchismus (anarchia = frei von Herrschaft) eine umfassende gesellschaftliche und Ã¶konomische Analyse zu erbringen, bewirkte die Umsetzung von Erfahrungen und Erkenntnissen in konkretes politisches und soziales Handeln, auch im Rahmen gewerkschaftlicher Organisierung. In einer Hochphase anarchistischer und [[Sozial-Revolutionismus|sozialrevolutionÃ¤rer]] Gewerkschaften ( = Syndikate) in den 20er Jahren, kam es 1922 zur GrÃ¼ndung der [[Internationalismus|Internationalen]] Arbeiterassoziation ([[IAA]]), die bis heute weiter besteht (http://www.iwa-ait.org).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die freie Gesellschaft kann nur von Allen, d.h. der Basis selber, aufgebaut werden. AnarchosyndikalistInnen verwerfen den zentralen Staat als Koordinator des Gemeinwesens, und jedes Mittel einer Verstaatlichung. Diese fÃ¼hrt, wie die Vergangenheit leidvoll bewiesen hat, nur zur schlimmsten Ausbeutung- zum [[Staatskapitalismus]] und [[Pseudomarxismus|FunktionÃ¤rstum]]. Die Zusammenlegung der VerfÃ¼gungsgewalt Ã¼ber politische und wirtschaftliche Macht in wenige HÃ¤nde fÃ¼hrt unweigerlich in die Diktatur - nicht aber zum Sozialismus. AnarchosyndikalistInnen haben die Pervertierungen des [[Sozialismus]], wie er z.B. in der Sowjetunion, China, Albanien und vielerorts betrieben wurde und bis heute wird, frÃ¼h erkannt und kritisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FrÃ¼hzeitig wurden die menschenfeindlichen, zerstÃ¶rerischen Auswirkungen des westlichen Kapitalismus mit seinen katastrophalen sozialen, [[Ã–konomie|Ã¶konomischen]] und [[Ã–kologie|Ã¶kologischen]] Folgen erkannt und vor ihnen gewarnt, bzw. dagegen gekÃ¤mpft. Der [[Staat]] wird vom [[Kapital]] benutzt, um die Ressourcen und Menschen auszubeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die staatliche Exekutive mit Kriegen, [[MilitÃ¤r]], [[Geheimdienst]]en usw. ist zu verabscheuen und absolut ungeeignet, das Ziel einer gewaltfreien Gesellschaft zu erreichen. Auch das freieste Wahlrecht kann die klaffenden gesellschaftlichen GegensÃ¤tze nicht mildern. Jede Regierung, die ein stÃ¤ndiges [[Mandat]] hat, ohne DetailklÃ¤rung Ã¼ber die Interessen Aller zu bestimmen, hat soziale Ungerechtigkeit, Korruption, LÃ¼ge und Schlimmeres zur Folge. Wahlen sollen der Stellvertreterpolitik der Parlamente den Schein von legalem Recht geben. Viele AnarchosyndikalistInnen beteiligen sich nicht an Wahlen oder wÃ¤hlen ungÃ¼ltig, um ihren Protest dagegen auszudrÃ¼cken. Sie wollen eine [[Gesellschaftsordnung|Gesellschafts-]] und [[Wirtschaftsordnung]], die auf [[SolidaritÃ¤t]], [[Vernunft]] und [[AufklÃ¤rung]] basiert. Diese wird durch gegenseitiges Verantwortungsbewusstsein und Respekt freier Menschen und Gemeinschaften getragen. Armut und Klassenungleichheit werden beendet, es gibt keine privilegierten Eliten und FunktionÃ¤re mehr. Land, GebÃ¤ude, Medien, Verkehrs-Infrastruktur- und [[Produktionsmittel]] werden kollektiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der anarchosyndikalistischen Gesellschaft koordinieren sich die einzelnen Gruppen, Betriebe und Produktionszweige als selbststÃ¤ndige und autonome Glieder des allgemeinen Wirtschaftens. Sie vernetzt die Gesamtproduktion und Versorgung im Sinne Aller, aufgrund gegenseitiger und freier Vereinbarung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollversammlungen und deren Delegierte sind die Mittel zur Entscheidungsfindung und Beschlussfassung. Statt [[Diktatur]] oder [[ReprÃ¤sentative Demokratie|Stellvertreterpolitik]] durch Parlamente tritt die direkte Demokratie. Die Produktion wird an den BedÃ¼rfnissen der Menschen ausgerichtet, und eine gerechte, gleiche Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums sowie von Bildung, Kultur, Gesundheitswesen usw. findet statt. Der Erhalt der Ã¶kologischen [[Lebensgrundlagen]] Aller und die Menschenrechte werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anarchosyndikalismus bedeutet nicht nur Gewerkschaftskampf und eine gewaltfreie Gesellschaftsordnung. Damit entstehen eine andere [[Ethik]] und [[Portal Philosophie|Philosophie]], [[Portal Kunst|Kultur]], positive Utopien als Vorraussetzung zur VerÃ¤nderung, und eine entsprechende Praxis. Es gilt, Organisierung von unten gemeinsam mit mÃ¶glichst vielen Menschen weiterzuentwickeln, und dabei die gemachten Erfahrungen einzubeziehen. Die Verteidigung der Weiterentwicklung benÃ¶tigt auch AbwehrkÃ¤mpfe, z.B. gegen Entgarantierung von sozialen Errungenschaften, gegen UnterdrÃ¼ckung von Minderheiten, gegen [[Patriarchat]], [[Rassismus]] und [[Faschismus]]. Sie bedeutet aber auch FÃ¤higkeit zu Kritik und Selbstkritik, z.B. an versteckten Machtmechanismen von Individuen und Gruppen, und/ oder Strukturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AnarchosyndikalistInnen organisieren sich heute in allen sie direkt betreffenden Lebensbereichen, also auch im Stadtteil, in verschiedensten sozialen und gesellschaftlichen Initiativen von Menschen, die das Leben frei, selbst bestimmt und solidarisch gestalten wollen. Sie werden zunehmend wichtiger in [[Internationalismus|einer Welt]], die eine neue, bessere Ordnung dringend benÃ¶tigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://anarchosyndikalismus.org/asn01.htm Originaltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Anarchismus]]&lt;br /&gt;
*[[Anarcho-Kommunismus]]&lt;br /&gt;
*[[libertÃ¤rer Sozialismus]]&lt;br /&gt;
*[[FAU|Freie ArbeiterInnen Union]], FAU&lt;br /&gt;
*[[FAUD|Freie Arbeiter Union Deutschland]], FAUD&lt;br /&gt;
*[[ConfederaciÃ³n General del Trabajo]], CGT, (Abspaltung der CNT-AIT von 1979/1982)&lt;br /&gt;
*[[CNT|ConfederaciÃ³n Nacional del Trabajo]], CNT-AIT&lt;br /&gt;
*[[FederaciÃ³n Anarquista IbÃ©rica]], FAI&lt;br /&gt;
*[[ConfÃ©dÃ©ration nationale du travail]], CNT-F&lt;br /&gt;
*[[IAA|Internationale ArbeiterInnen Assoziation]], IAA-AIT-IWA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur Gesamtdarstellungen ==&lt;br /&gt;
* Martin Veith: ''Die anarcho-syndikalistische Gewerkschaft'', Bremen 2000[http://www.fau.org/texte/anarcho-syndikalismus/art_021112-163859]&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: PrinzipienerklÃ¤rung des Syndikalismus, Berlin 1919&lt;br /&gt;
* Rudolf Rocker: '''Anarcho-Syndikalismus''', (Orginal in englisch, London 1938). (Druckfassung vom deutschsprachigen Manuskript 1937), Teil 1, fÃ¼r DIN A 5 BroschÃ¼ren als deutsche ErstverÃ¶ffentlichung durch Syndikalismus.tk im Jannuar 2010. 48-Seitige Druckfassung der Kapitel 1 -3. http://klassenkampf.uuuq.com/Rocker%20-%20AS%20Druckfassung1.pdf (Druckfassung Teil 2, DIN A 5 BroschÃ¼ren)  48-Seitige Druckfassung der Kapitel 4 â€“ 6. http://klassenkampf.uuuq.com/Rocker%20-%20AS%20Druckfassung2.pdf&lt;br /&gt;
* Rudolf Rocker: Nationalismus und Kultur, MÃ¼nster 1999&lt;br /&gt;
*&amp;quot;El anarcosindicalismo espanol. Una historia en imagenes&amp;quot; by Colectivo Solidario Confederacion Sindical Solidaridad Obrera, Madrid 2007. 367 pages, ISBN 978-84-611-7337-2; available from http://www.nodo50.org/sobrera/ or http://www.lamalatesta.net (A-Bookshop in Madrid)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Black Flame: The Revolutionary Class Politics of Anarchism and Syndicalism, CounterPower Vol. I&amp;quot; by Michael Schmidt and Lucien van der Walt. [[AK Press]], Oakland 2009. ISBN: 9781904859161. Siehe: [http://www.revolutionbythebook.akpress.org/still-fanning-the-flames-an-interview-with-michael-schmidt-and-lucien-van-der-walt/]&lt;br /&gt;
*[http://www.selfed.org.uk/units/2001/pdfs/binder.pdf A History of Anarcho-syndicalism] by [[Solidarity Federation]] 2nd Edition 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gerhard Aigte: Die Entwicklung der revolutionÃ¤ren syndikalistischen Arbeiterbewegung Deutschlands in der Kriegs- und Nachkriegszeit (1918-1929), Bremen 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* A.G Amsterdam/FAU Bremen (Hg.): Notes From The Class Struggle. Small group workplace organising in present-day Germany and the Netherlands, Amsterdam/Bremen 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* F.Barwich, E.Gerlach, [[A.Lehning]], [[R.Rocker]], [[H.RÃ¼diger]]: Arbeiter-selbstverwaltung-RÃ¤te-Syndikalismus, [[Karin Kramer Verlag]], Berlin 1971. ISBN 3-87956-090-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Franz Barwich]]/Studienkommision der Berliner ArbeiterbÃ¶rsen (1923): 'Das ist Syndikalismus'. Die ArbeiterbÃ¶rsen des Syndikalismus. Reprint, Verlag Edition AV Frankfurt 2005. ISBN 3-936049-38-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hans Manfred Bock: Syndikalismus und Linkskommunismus von 1918 bis 1923 (1969). Darmstadt 1993 ISBN 3-534-12005-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hans JÃ¼rgen Degen]]: Anarchismus in Deutschland 1945 - 1960. Die FÃ¶deration Freiheitlicher Sozialisten, Ulm 2002. ISBN 3-932577-37-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring (Hg.): Abwehrstreik...Proteststreik...Massenstreik? Generalsttreik!. Streiktheorien und -diskussionen innerhalb der deutschen Sozialdemokratie vor 1914. Grundlagen zum Generalstreik mit Ausblick, Lich 2009, 151 S., ISBN: 978-3-86841-019-8 [http://generalstreik.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Anarcho-Syndikalismus in [[OstpreuÃŸen]]! 750 Jahre [[KÃ¶nigsberg]] nicht ohne Anarcho-Syndikalisten!, Bremen 2006.[http://fau-duesseldorf.org/downloads/anarchosyndikalismus-geschichte-dt/Arnarchosyndikalismus.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Aus den TrÃ¼mmern empor! Anarcho-Syndikalismus in WÃ¼rttemberg 1933 bis 1956, in: Martin Veith: Eine Revolution fÃ¼r die Anarchie, Verlag Edition AV, Lich 2009, ISBN 978-3-86841-005-1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Baden. Eine Textsammlung (SÃ¼dbaden, Freiburg und Heidelberg), Bremen 2007 [http://www.fau.org/texte/historie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Damit in Bayern FrÃ¼hling werde! Die syndikalistische Arbeiterbewegung in SÃ¼dbayern von 1914 bis 1933, [[Verlag Edition AV]], Lich/Hessen. ISBN 978-3-936049-84-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Syndicalism and Anarcho-Syndicalism in Germany: An Introduction, trans. by John Carroll, Bremen 2006. [http://as101.subvert.info/archive/display/296/index.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Der Kampf der Kulturen gegen Macht und Staat in der Geschichte der Menschheit. Eine Ausarbeitung zu Rodolf Rockers Werk &amp;quot;Nationalismus und Kultur&amp;quot;, Bremen 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Syndikalismus im 'LÃ¤ndle'. Die FAUD in WÃ¼rttemberg 1918 bis 1933 [[Verlag Edition AV]], Lich/Hessen 2006. ISBN 3-936049-59-9. http://www.syndikalismus-im-laendle.tk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: (FAU-Bremen): ''Syndikalismus, [[kommunistischer Anarchismus]] und [[RÃ¤tekommunismus]], Eine Erwiderung auf die rÃ¤tekommunistische Kritik am &amp;quot;Gewerkschaftsfetischismus&amp;quot; und am kommunistischen Anarchismus Erich MÃ¼hsms, Bremen 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): ''Die CNT als Vortrupp des internationalen Anarcho-Syndikalismus.'' Die Spanische Revolution 1936 - Nachbetrachtungen und Biographien (mit BeitrÃ¤gen von [[Theodor Bennek]], Helge DÃ¶hring, [[Fritz Linow]], [[JÃ¼rgen MÃ¼mken]], [[Max Nettlau]], [[Helmut RÃ¼diger]], [[Augustin Souchy]], [[B. Traven]] u.a. Ã¼ber [[Paul Czakon]], [[Carl Einstein]], [[George Orwell]], [[Willi Paul]], [[Carlo Rosselli]]), http://www.edition-av.de, Lich 2006, ISBN 3-936049-69-6 (ab 2007: ISBN 978-3-936049-69-5 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Kurze EinfÃ¼hrung in die Geschichte des Anarcho-Syndikalismus und der FAU-IAA, Bremen 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven, Bremen 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven. ErgÃ¤nzungsband, Bremen 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus und [[RÃ¤terevolution]] in Bremen 1918/19. Mit einem Streifzug Ã¼ber die Gedenkfeierlichkeiten auf dem &amp;quot;Waller Friedhof&amp;quot; bis heute, Bremen 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Freie Arbeiter-Union - IAA/ (Autorenkollektiv): ''Anarcho-Syndikalismus in Deutschland'': Zur Geschichte der [[Freie Vereinigung deutscher Gewerkschaften|Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften]] (1897-1919) und der &amp;quot;Freien Arbeiter Union Deutschlands&amp;quot; (1919-1939). MÃ¼nchen: Selbstverlag, 1986&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Was wollen die Lokalisten? Programm, Ziele und Wege der 'Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften'&amp;quot;. (Original Berlin 1911). Reprint: der BroschÃ¼re bei: FAUMAT/Syndikat A - Medienvertrieb. o.J. (1992), Moers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Internationale&amp;quot; Organ der Internationalen Arbeiter-Assoziation ([[IAA]]). Hrsg. vom Sekretariat der IAA/Red. Augustin Souchy Jg.1-2 (1924-1926). Mit der Fortsetzung: 'Die Internationale. Zeitschrift fÃ¼r revolutionÃ¤re Arbeiterbewegung, Gesellschaftskritik und sozialistischen Neuaufbau'. Hrsg.: von der Freien Arbeiterunion Deutschlands (Anarcho-Syndikalisten)Jg.1-6 Nov.1927-Feb.1933, Berlin.Mit der Fortsetzung: 'Die Internationale. Neue Folge'. Hrsg. vom Sekretariat der IAA. Amsterdam/Stockholm/Paris/Barcelona 1934/1935. Reprint der oben genannten Ausgaben in 4 BÃ¤nden: Topos Verlag, Vaduz/Liechtenstein 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* IWK Heft 4, Dez.1986, 22.Jg.: (Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung): darin: Cornelia Regin: 'Vom Anarchismus der GefÃ¼hls zum Anarchismus der Ãœberzeugung. Ein Beitrag zur Geschichte und Ideologie der anarchistischen und anarcho-syndikalistischen Jugendbewegung in der Weimarer Republik'.(Seite 471 ff.) Historische Kommission zu Berlin, Berlin 1986.ISSN:0046-8428.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* IWK Heft 3, Sept.1989, 25.Jg.: (Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung)darin: Hans Manfred Bock: 'Anarchosyndikalismus in Deutschland. Eine Zwischenbilanz'.(S.293ff.); [[Wolfgang Haug]]: 'Eine Flamme erlischt. Die FAUD (Anarchosyndikalisten) von 1932 bis 1937'. (S.359ff.); Cornelia Regin: 'Hausfrau und Revolution. Die Frauenpolitik der Anarchosyndikalisten in der Weimarer Republik'. (S.379ff.) Berlin 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ulrich Klan, [[Dieter Nelles]]: ''&amp;quot;Es lebt noch eine Flamme&amp;quot;'' : Rheinische Anarcho-Syndikalisten/-innen in der Weimarer Republik und im Faschismus. Grafenau-DÃ¶ffingen [[Trotzdem Verlag]], 1990. 380 Seiten. ISBN 3-922209-72-6 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dirk H.MÃ¼ller: Gewerkschaftliche Versammlungsdemokratie und Arbeiterdeligierte vor 1918. Colloqium Verlag, Berlin 1985. darin Kapitel 6, Seite 140ff.:'Die Lokalisten zwischen Sozialdemokratie und Syndikalismus'. ISBN 3-7678-0650-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[JÃ¼rgen MÃ¼mken]]: Anarchosyndikalismus an der Fulda. Die FAUD in Kassel und im Widerstand gegen Nationalsozialismus und Faschismus mit einer Einleitung von Helge DÃ¶hring, Verlag Edition AV, Frankfurt am Main 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Horst Stowasser]]: &amp;quot;Das hoffnungsvolle Stiefkind: Anarchismus in Deutschland&amp;quot;, in: 'Freiheit Pur. Die Idee der Anarchie, Geschichte und Zukunft', Seite 314 ff. Eichborn Verl. Frankfurt 1995. ISBN 3-8218-0448-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* R. Theissen/P. Walter/J. Wilhelms: Anarchosyndikalistischer Widerstand an Rhein und Ruhr. (AntiautoritÃ¤re Arbeiterbewegung im Widerstand Bd.1.) Meppen 1980.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Marcel van der Linden/Wayne Thorpe: 'Aufstieg und Niedergang des revolutionÃ¤ren Syndikalismus', in: &amp;quot;1999&amp;quot; Zeitschrift fÃ¼r Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts. 3/1990 Hamburg. S.9-38 und als Separatdruck/BroschÃ¼re 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Martin Veith: Eine Revolution fÃ¼r die Anarchie. Zur Geschichte der Anarcho-Syndikalistischen Jugend (ASJ) im GroÃŸraum Stuttgart 1990-1993, Verlag Edition AV, Lich 2009, ISBN 978-3-86841-005-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Angela Vogel: Der deutsche Anarcho-Syndikalismus. Genese und Theorie einer vergessenen Bewegung, Berlin 1977&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur jÃ¼ngere Geschichte ab ca. 1970 bis zur Gegenwart==&lt;br /&gt;
* [[FAU]]-Bremen (Hg.): Klassenkampf im WeltmaÃŸstab, aus der Reihe: Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven, Bremen 2006.&lt;br /&gt;
* FAU-Frankfurt/M.: Organisationshandbuch Syndikate. Grundlagen zum Aufbau von FAU-Syndikaten, Moers 2007&lt;br /&gt;
* FAU-PrinzipienerklÃ¤rung [http://www.fau.org/artikel/pdf/prinzipienerklaerung_web-2006]&lt;br /&gt;
* FAU-Statuten [http://www.fau.org/artikel/pdf/statuten-der-fau_2005]&lt;br /&gt;
* [[Horst Stowasser]]: &amp;quot;Anti-Aging fÃ¼r die Anarchie? Das libertÃ¤re Barcelona und seine anarchistischen Gewerkschaften, 70 Jahre nach der spanischen Revolution. Eine Reportage&amp;quot;. Verlag Edition AV, Lich/Hessen 2007. ISBN 978-3-936049-72-5.&lt;br /&gt;
* FAU. Die ersten 30 Jahre (1977-2007), erschienen bei [[Syndikat-A]], ISBN 978-3-86841-004-4. (Inhalt: Kapitel I - Der Anarchosyndikalismus in der BRD im Vorfeld der GrÃ¼ndung der FAU | Kapitel II - Konsolidierung der FAU in den 1980er Jahren. | Kapitel III - Gewerkschaft oder Propagandaorganisation? Die FAU in den 1990er Jahren. | Kapitel IV - Die Entwicklung seit 2000 und die FAU heute | Kapitel V - Die IAA und ihre deutsche Sektion FAU. | Kapitel VI - 100 Jahre Syndikalismus in Deutschland von 1878 bis 1978 | Anhang. 256 Seiten, mehr als 300 Fotos und Dokumente).&lt;br /&gt;
* FAU-Moers: Etwas besseres als den Betriebsratâ€¦ (Eine Kritik der BetriebsrÃ¤te)http://www.labournet.de/diskussion/gewerkschaft/betrvg/faumoers.html&lt;br /&gt;
* Noam Chomsky: Die heutige Relevanz des Anarchosyndikalismus (Interview), in: 'Sprache und Politik', Philo-Verlag, Berlin/Bodenheim b. Mainz 1999. ISBN 3-8257-0123-9. englische Version&lt;br /&gt;
* Wolfgang Haug: Die Umstrukturierung der Arbeit - die Renaissance einer neuen Klassenkampftheorie?, in: Anarchismus heute, Hg.:Hans JÃ¼rgen Degen, Seite 56-70. BÃ¶sdorf 1991.&lt;br /&gt;
* Bernd DrÃ¼cke (Hg.): ja! Anarchismus. Gelebte Utopie im 21. Jahrhundert. Interviews und GesprÃ¤che, [[Karin Kramer Verlag]], Berlin 2006, ISBN 3-87956-307-1 (Der Band enthÃ¤lt Interviews mit 24 AnarchistInnen, darunter die FAU-Mitglieder Horst Stowasser, Michael Halfbrodt, Ralf Burnicki, Mona Grosche und Torsten Bewernitz)&lt;br /&gt;
* Thersites: RevolutionÃ¤re Gewerkschaftsarbeit. Theoretische, praktische und arbeitsrechtliche Grundlagen&amp;quot;. Syndikat A, Moers 1997.&lt;br /&gt;
* FAU-MÃ¼nster (Hg.): Globalisierung und Widerstand o.J.(2002) Moers.&lt;br /&gt;
* BeltrÃ¡n Roca Martinez: &amp;quot;Renaissance des Anarcho-Syndikalismus. Eine Untersuchung am Beispiel der CNT Sevilla&amp;quot;. [[Syndikat A]] Medienvertrieb, Moers, 2007. [BroschÃ¼re Nr.38].&lt;br /&gt;
* [http://www.brightonactivist.net/node/1533 Anarcho-syndicalism in the 21st Century. Strategy and Struggle], [[Solidarity Federation]] Brighton, January 2009.&lt;br /&gt;
*[[Vadim Damier]]: &amp;quot;Anarcho-syndicalismin the 20th Century&amp;quot;, Black Cat Press, Edmonton/Kanada 2009.ISBN:978-0-9737827-6-9. (236 Seiten). siehe:[http://beyondresistance.wordpress.com/2009/12/22/new-book-on-anarcho-syndicalism/ ]&lt;br /&gt;
*[[Direkte Aktion (Zeitung)]], Zeitung der FAU-IAA, alle zwei Monate neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Film - Anarcho-Syndikalismus in der Praxis==&lt;br /&gt;
* [[Vivir la utopÃ­a]]-Die Utopie leben. Der Anarchismus in Spanien. Film ca 96 Min.&lt;br /&gt;
* [[Die Utopie leben (Film)]], mit direkten links zum Film in deutscher Sprache in 10 Teilen via youtube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://syndikalismus.wordpress.com/ Webportal und Infoseite mit Diskussionsforum zu Anarchosyndikalismus/Syndikalismus]&lt;br /&gt;
* [http://www.fau.org FAU] Gewerkschaft Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter Union&lt;br /&gt;
* [http://www.anarchismus.at/txt2/syndikalismus.htm Was ist Anarchosyndikalismus?]&lt;br /&gt;
* [http://klassenkampf.uuuq.com/asf.htm anarcho-syndikalistische Flugschriften Reihe]&lt;br /&gt;
* [http://www.faubern.ch FAU Bern (CH)]&lt;br /&gt;
* [http://www.koopera.ch koopera (CH)] - Aktionszeitung der Unia Jugend&lt;br /&gt;
* [http://www.fau.org/ueber_uns/faltblatt_2004_k4.pdf Originaltext zum Anarchosyndikalismus/FAU] (PDF)&lt;br /&gt;
* [http://www.iwa-ait.org IAA] Die Internationale ArbeiterInnen-Organisation - Anarchosyndikalistische Internationale&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikat-a.de Syndikat A] Anarchosyndikalistischer Medienvertrieb und Verlag&lt;br /&gt;
* [http://www.anarchosyndikat.de anarchosyndikat.de] Anarchosyndikalistisches Blog mit aktuellen Nachrichten von der Klassenfront.&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikal.info SyndiKal] Taschenkalender fÃ¼r das Ende der Lohnarbeit&lt;br /&gt;
* [http://www.bibliothekderfreien.de/texte/perspektiven-des-anarchosyndikalismus.html Perspektiven des Anarchosyndikalismus]&lt;br /&gt;
* [http://anarchosyndikalismus.wordpress.com/ Anarchosyndikalistischer blog aus Ã–sterreich]&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info syndikalismusforschung.info] Das Informationsportal zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
* [http://anarchosyndikalismus.org anarchosyndikalismus.org] Informationen von anarchosyndikalistischen Gruppen und Initiativen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anarcho-syndikalistische Gewerkschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglieder der [http://www.iwa-ait.org IAA]:&lt;br /&gt;
[http://www.fau.org FAU-IAA] (Deutschland, Schweiz) - [http://cnt.es CNT-IAA] (Spanien, Frankreich) - [http://fora-ait.com.ar/blog F.O.R.A-IAA] (Argentinien) - [http://cob-ait.net COB-IAA] (Brasilien) - ASN (Griechenland) - [http://www.kras.fatal.ru KRAS-IAA] (Israel/PalÃ¤stina, Russland) - [http://www.usi-ait.org USI-IAA] (Italien) - WI/AF (Polen) - [http://www.inicijativa.org ASI-IAA], IAS (beide Serbien) - [http://www.priamaakcia.sk Priama akcia] (Slowakei) - [http://www.solfed.org.uk Solidarity Federation] (GroÃŸbritannien) - Awareness League (Nigeria) - [http://www.cnt-ait-fr.org CNT-IAA] (Frankreich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freunde der IAA:&lt;br /&gt;
Amigos de la AIT (Kolumbien) - ASF (Australien) - Germinal (Chile)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anarcho-)Syndikalistische Gewerkschaften auÃŸerhalb der IAA: - CNT-Vignoles (Frankreich) - Solidariad Obrera (Chile) - Rasam (Weissrussland) - Organize! (Irland) - SAC (Schweden) - USI (Rom/Italien) - CGT (Spanien) - Allgemeines Syndikat Wien (Ã–sterreich) - FAUD (historisch) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarchismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarcho-Syndikalismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[lt:Anarcho sindikalizmas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[el:Î‘Î½Î±ÏÏ‡Î¿ÏƒÏ…Î½Î´Î¹ÎºÎ±Î»Î¹ÏƒÎ¼ÏŒÏ‚]]&lt;br /&gt;
[[en:anarcho-syndicalism]]&lt;br /&gt;
[[eo:Anarki-sindikatismo]]&lt;br /&gt;
[[es:Anarcosindicalismo]]&lt;br /&gt;
[[fr:Anarcho-syndicalisme]]&lt;br /&gt;
[[he:×× ×¨×›×•-×¡×™× ×“×™×§×œ×™×–×]]&lt;br /&gt;
[[hr:anarho-sindikalizam]]&lt;br /&gt;
[[it:Anarco-sindacalismo]]&lt;br /&gt;
[[ja:ã‚¢ãƒŠãƒ«ã‚³ã‚µãƒ³ãƒ‡ã‚£ã‚«ãƒªã‚¹ãƒ ]]&lt;br /&gt;
[[ko:ì•„ë‚˜ì½”ìƒë””ì¹¼ë¦¬ì¦˜]]&lt;br /&gt;
[[lv:anarho-sindikÄlisms]]&lt;br /&gt;
[[nl:anarchosyndicalisme]]&lt;br /&gt;
[[pl:Anarchosyndykalizm]]&lt;br /&gt;
[[pt:anarco-sindicalismo]]&lt;br /&gt;
[[ro:Anarho-sindicalism]]&lt;br /&gt;
[[sv:Anarkosyndikalism]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Anarcho-Syndikalismus&amp;diff=55302</id>
		<title>Anarcho-Syndikalismus</title>
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				<updated>2010-10-15T08:20:40Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* Literatur Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Blkred_flag.png|thumb|right|Die Fahne der AnarchoSyndikalistInnen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Red black star flag.svg|thumb| Anarchosyndikalistischer Stern als Flagge]]&lt;br /&gt;
Der '''Anarchosyndikalismus''' ist eine Verbindung von [[Anarchismus]] und revolutionÃ¤rem [[Syndikalismus]].&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen erkennt der Anarchismus [[Gewerkschaft|gewerkschaftliche]] Verbindungen und der Syndikalismus anarchistische Kollektive an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland existieren zur Zeit zahlreiche Syndikate und Ortsvereine, die sich Anarchosyndikalistisch nennen. Die meisten von ihnen haben sich zusammengeschlossen als [[FAU|Freie ArbeiterInnen Union]] (FAU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahne der '''AnarchosyndikalistInnen''' ist rot und schwarz. Die rot-schwarze Fahne ist ein wichtiges Symbol der internationalen [[libertÃ¤r|libertÃ¤ren]] Arbeiterbewegungen. Die Farben symbolisieren die Basisprinzipien und -ziele: Rot fÃ¼r materielle und soziale Gleichheit und das Schwarz der Anarchistenfahne fÃ¼r Freiheit und SolidaritÃ¤t. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist eigentlich Anarcho-Syndikalismus? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anarcho-Syndikalismus als gewerkschaftliche Organisationsform wurde vom Ende des 19. Jahrhunderts an bedeutsam im Kampf der Menschen fÃ¼r bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen, gegen Kriege, Ausbeutung und UnterdrÃ¼ckung. Seine Wurzeln reichen noch weiter zurÃ¼ck. Mithilfe des Anarchismus (anarchia = frei von Herrschaft) eine umfassende gesellschaftliche und Ã¶konomische Analyse zu erbringen, bewirkte die Umsetzung von Erfahrungen und Erkenntnissen in konkretes politisches und soziales Handeln, auch im Rahmen gewerkschaftlicher Organisierung. In einer Hochphase anarchistischer und [[Sozial-Revolutionismus|sozialrevolutionÃ¤rer]] Gewerkschaften ( = Syndikate) in den 20er Jahren, kam es 1922 zur GrÃ¼ndung der [[Internationalismus|Internationalen]] Arbeiterassoziation ([[IAA]]), die bis heute weiter besteht (http://www.iwa-ait.org).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die freie Gesellschaft kann nur von Allen, d.h. der Basis selber, aufgebaut werden. AnarchosyndikalistInnen verwerfen den zentralen Staat als Koordinator des Gemeinwesens, und jedes Mittel einer Verstaatlichung. Diese fÃ¼hrt, wie die Vergangenheit leidvoll bewiesen hat, nur zur schlimmsten Ausbeutung- zum [[Staatskapitalismus]] und [[Pseudomarxismus|FunktionÃ¤rstum]]. Die Zusammenlegung der VerfÃ¼gungsgewalt Ã¼ber politische und wirtschaftliche Macht in wenige HÃ¤nde fÃ¼hrt unweigerlich in die Diktatur - nicht aber zum Sozialismus. AnarchosyndikalistInnen haben die Pervertierungen des [[Sozialismus]], wie er z.B. in der Sowjetunion, China, Albanien und vielerorts betrieben wurde und bis heute wird, frÃ¼h erkannt und kritisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FrÃ¼hzeitig wurden die menschenfeindlichen, zerstÃ¶rerischen Auswirkungen des westlichen Kapitalismus mit seinen katastrophalen sozialen, [[Ã–konomie|Ã¶konomischen]] und [[Ã–kologie|Ã¶kologischen]] Folgen erkannt und vor ihnen gewarnt, bzw. dagegen gekÃ¤mpft. Der [[Staat]] wird vom [[Kapital]] benutzt, um die Ressourcen und Menschen auszubeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die staatliche Exekutive mit Kriegen, [[MilitÃ¤r]], [[Geheimdienst]]en usw. ist zu verabscheuen und absolut ungeeignet, das Ziel einer gewaltfreien Gesellschaft zu erreichen. Auch das freieste Wahlrecht kann die klaffenden gesellschaftlichen GegensÃ¤tze nicht mildern. Jede Regierung, die ein stÃ¤ndiges [[Mandat]] hat, ohne DetailklÃ¤rung Ã¼ber die Interessen Aller zu bestimmen, hat soziale Ungerechtigkeit, Korruption, LÃ¼ge und Schlimmeres zur Folge. Wahlen sollen der Stellvertreterpolitik der Parlamente den Schein von legalem Recht geben. Viele AnarchosyndikalistInnen beteiligen sich nicht an Wahlen oder wÃ¤hlen ungÃ¼ltig, um ihren Protest dagegen auszudrÃ¼cken. Sie wollen eine [[Gesellschaftsordnung|Gesellschafts-]] und [[Wirtschaftsordnung]], die auf [[SolidaritÃ¤t]], [[Vernunft]] und [[AufklÃ¤rung]] basiert. Diese wird durch gegenseitiges Verantwortungsbewusstsein und Respekt freier Menschen und Gemeinschaften getragen. Armut und Klassenungleichheit werden beendet, es gibt keine privilegierten Eliten und FunktionÃ¤re mehr. Land, GebÃ¤ude, Medien, Verkehrs-Infrastruktur- und [[Produktionsmittel]] werden kollektiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der anarchosyndikalistischen Gesellschaft koordinieren sich die einzelnen Gruppen, Betriebe und Produktionszweige als selbststÃ¤ndige und autonome Glieder des allgemeinen Wirtschaftens. Sie vernetzt die Gesamtproduktion und Versorgung im Sinne Aller, aufgrund gegenseitiger und freier Vereinbarung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollversammlungen und deren Delegierte sind die Mittel zur Entscheidungsfindung und Beschlussfassung. Statt [[Diktatur]] oder [[ReprÃ¤sentative Demokratie|Stellvertreterpolitik]] durch Parlamente tritt die direkte Demokratie. Die Produktion wird an den BedÃ¼rfnissen der Menschen ausgerichtet, und eine gerechte, gleiche Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums sowie von Bildung, Kultur, Gesundheitswesen usw. findet statt. Der Erhalt der Ã¶kologischen [[Lebensgrundlagen]] Aller und die Menschenrechte werden respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anarchosyndikalismus bedeutet nicht nur Gewerkschaftskampf und eine gewaltfreie Gesellschaftsordnung. Damit entstehen eine andere [[Ethik]] und [[Portal Philosophie|Philosophie]], [[Portal Kunst|Kultur]], positive Utopien als Vorraussetzung zur VerÃ¤nderung, und eine entsprechende Praxis. Es gilt, Organisierung von unten gemeinsam mit mÃ¶glichst vielen Menschen weiterzuentwickeln, und dabei die gemachten Erfahrungen einzubeziehen. Die Verteidigung der Weiterentwicklung benÃ¶tigt auch AbwehrkÃ¤mpfe, z.B. gegen Entgarantierung von sozialen Errungenschaften, gegen UnterdrÃ¼ckung von Minderheiten, gegen [[Patriarchat]], [[Rassismus]] und [[Faschismus]]. Sie bedeutet aber auch FÃ¤higkeit zu Kritik und Selbstkritik, z.B. an versteckten Machtmechanismen von Individuen und Gruppen, und/ oder Strukturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AnarchosyndikalistInnen organisieren sich heute in allen sie direkt betreffenden Lebensbereichen, also auch im Stadtteil, in verschiedensten sozialen und gesellschaftlichen Initiativen von Menschen, die das Leben frei, selbst bestimmt und solidarisch gestalten wollen. Sie werden zunehmend wichtiger in [[Internationalismus|einer Welt]], die eine neue, bessere Ordnung dringend benÃ¶tigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://anarchosyndikalismus.org/asn01.htm Originaltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Anarchismus]]&lt;br /&gt;
*[[Anarcho-Kommunismus]]&lt;br /&gt;
*[[libertÃ¤rer Sozialismus]]&lt;br /&gt;
*[[FAU|Freie ArbeiterInnen Union]], FAU&lt;br /&gt;
*[[FAUD|Freie Arbeiter Union Deutschland]], FAUD&lt;br /&gt;
*[[ConfederaciÃ³n General del Trabajo]], CGT, (Abspaltung der CNT-AIT von 1979/1982)&lt;br /&gt;
*[[CNT|ConfederaciÃ³n Nacional del Trabajo]], CNT-AIT&lt;br /&gt;
*[[FederaciÃ³n Anarquista IbÃ©rica]], FAI&lt;br /&gt;
*[[ConfÃ©dÃ©ration nationale du travail]], CNT-F&lt;br /&gt;
*[[IAA|Internationale ArbeiterInnen Assoziation]], IAA-AIT-IWA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur Gesamtdarstellungen ==&lt;br /&gt;
* Martin Veith: ''Die anarcho-syndikalistische Gewerkschaft'', Bremen 2000[http://www.fau.org/texte/anarcho-syndikalismus/art_021112-163859]&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rocker]]: PrinzipienerklÃ¤rung des Syndikalismus, Berlin 1919&lt;br /&gt;
* Rudolf Rocker: '''Anarcho-Syndikalismus''', (Orginal in englisch, London 1938). (Druckfassung vom deutschsprachigen Manuskript 1937), Teil 1, fÃ¼r DIN A 5 BroschÃ¼ren als deutsche ErstverÃ¶ffentlichung durch Syndikalismus.tk im Jannuar 2010. 48-Seitige Druckfassung der Kapitel 1 -3. http://klassenkampf.uuuq.com/Rocker%20-%20AS%20Druckfassung1.pdf (Druckfassung Teil 2, DIN A 5 BroschÃ¼ren)  48-Seitige Druckfassung der Kapitel 4 â€“ 6. http://klassenkampf.uuuq.com/Rocker%20-%20AS%20Druckfassung2.pdf&lt;br /&gt;
* Rudolf Rocker: Nationalismus und Kultur, MÃ¼nster 1999&lt;br /&gt;
*&amp;quot;El anarcosindicalismo espanol. Una historia en imagenes&amp;quot; by Colectivo Solidario Confederacion Sindical Solidaridad Obrera, Madrid 2007. 367 pages, ISBN 978-84-611-7337-2; available from http://www.nodo50.org/sobrera/ or http://www.lamalatesta.net (A-Bookshop in Madrid)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Black Flame: The Revolutionary Class Politics of Anarchism and Syndicalism, CounterPower Vol. I&amp;quot; by Michael Schmidt and Lucien van der Walt. [[AK Press]], Oakland 2009. ISBN: 9781904859161. Siehe: [http://www.revolutionbythebook.akpress.org/still-fanning-the-flames-an-interview-with-michael-schmidt-and-lucien-van-der-walt/]&lt;br /&gt;
*[http://www.selfed.org.uk/units/2001/pdfs/binder.pdf A History of Anarcho-syndicalism] by [[Solidarity Federation]] 2nd Edition 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gerhard Aigte: Die Entwicklung der revolutionÃ¤ren syndikalistischen Arbeiterbewegung Deutschlands in der Kriegs- und Nachkriegszeit (1918-1929), Bremen 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* A.G Amsterdam/FAU Bremen (Hg.): Notes From The Class Struggle. Small group workplace organising in present-day Germany and the Netherlands, Amsterdam/Bremen 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* F.Barwich, E.Gerlach, [[A.Lehning]], [[R.Rocker]], [[H.RÃ¼diger]]: Arbeiter-selbstverwaltung-RÃ¤te-Syndikalismus, [[Karin Kramer Verlag]], Berlin 1971. ISBN 3-87956-090-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Franz Barwich]]/Studienkommision der Berliner ArbeiterbÃ¶rsen (1923): 'Das ist Syndikalismus'. Die ArbeiterbÃ¶rsen des Syndikalismus. Reprint, Verlag Edition AV Frankfurt 2005. ISBN 3-936049-38-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hans Manfred Bock: Syndikalismus und Linkskommunismus von 1918 bis 1923 (1969). Darmstadt 1993 ISBN 3-534-12005-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hans JÃ¼rgen Degen]]: Anarchismus in Deutschland 1945 - 1960. Die FÃ¶deration Freiheitlicher Sozialisten, Ulm 2002. ISBN 3-932577-37-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring (Hg.): Abwehrstreik...Proteststreik...Massenstreik? Generalsttreik!. Streiktheorien und -diskussionen innerhalb der deutschen Sozialdemokratie vor 1914. Grundlagen zum Generalstreik mit Ausblick, Lich 2009, 151 S., ISBN: 978-3-86841-019-8 [http://generalstreik.blogsport.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Anarcho-Syndikalismus in [[OstpreuÃŸen]]! 750 Jahre [[KÃ¶nigsberg]] nicht ohne Anarcho-Syndikalisten!, Bremen 2006.[http://fau-duesseldorf.org/downloads/anarchosyndikalismus-geschichte-dt/Arnarchosyndikalismus.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Aus den TrÃ¼mmern empor! Anarcho-Syndikalismus in WÃ¼rttemberg 1933 bis 1956, in: Martin Veith: Eine Revolution fÃ¼r die Anarchie, Verlag Edition AV, Lich 2009, ISBN 978-3-86841-005-1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Baden. Eine Textsammlung (SÃ¼dbaden, Freiburg und Heidelberg), Bremen 2007 [http://www.fau.org/texte/historie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Damit in Bayern FrÃ¼hling werde! Die syndikalistische Arbeiterbewegung in SÃ¼dbayern von 1914 bis 1933, [[Verlag Edition AV]], Lich/Hessen. ISBN 978-3-936049-84-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Syndicalism and Anarcho-Syndicalism in Germany: An Introduction, trans. by John Carroll, Bremen 2006. [http://as101.subvert.info/archive/display/296/index.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Der Kampf der Kulturen gegen Macht und Staat in der Geschichte der Menschheit. Eine Ausarbeitung zu Rodolf Rockers Werk &amp;quot;Nationalismus und Kultur&amp;quot;, Bremen 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: Syndikalismus im 'LÃ¤ndle'. Die FAUD in WÃ¼rttemberg 1918 bis 1933 [[Verlag Edition AV]], Lich/Hessen 2006. ISBN 3-936049-59-9. http://www.syndikalismus-im-laendle.tk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helge DÃ¶hring: (FAU-Bremen): ''Syndikalismus, [[kommunistischer Anarchismus]] und [[RÃ¤tekommunismus]], Eine Erwiderung auf die rÃ¤tekommunistische Kritik am &amp;quot;Gewerkschaftsfetischismus&amp;quot; und am kommunistischen Anarchismus Erich MÃ¼hsms, Bremen 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): ''Die CNT als Vortrupp des internationalen Anarcho-Syndikalismus.'' Die Spanische Revolution 1936 - Nachbetrachtungen und Biographien (mit BeitrÃ¤gen von [[Theodor Bennek]], Helge DÃ¶hring, [[Fritz Linow]], [[JÃ¼rgen MÃ¼mken]], [[Max Nettlau]], [[Helmut RÃ¼diger]], [[Augustin Souchy]], [[B. Traven]] u.a. Ã¼ber [[Paul Czakon]], [[Carl Einstein]], [[George Orwell]], [[Willi Paul]], [[Carlo Rosselli]]), http://www.edition-av.de, Lich 2006, ISBN 3-936049-69-6 (ab 2007: ISBN 978-3-936049-69-5 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Kurze EinfÃ¼hrung in die Geschichte des Anarcho-Syndikalismus und der FAU-IAA, Bremen 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven, Bremen 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven. ErgÃ¤nzungsband, Bremen 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FAU-Bremen (Hg.): Syndikalismus und [[RÃ¤terevolution]] in Bremen 1918/19. Mit einem Streifzug Ã¼ber die Gedenkfeierlichkeiten auf dem &amp;quot;Waller Friedhof&amp;quot; bis heute, Bremen 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Freie Arbeiter-Union - IAA/ (Autorenkollektiv): ''Anarcho-Syndikalismus in Deutschland'': Zur Geschichte der [[Freie Vereinigung deutscher Gewerkschaften|Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften]] (1897-1919) und der &amp;quot;Freien Arbeiter Union Deutschlands&amp;quot; (1919-1939). MÃ¼nchen: Selbstverlag, 1986&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Was wollen die Lokalisten? Programm, Ziele und Wege der 'Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften'&amp;quot;. (Original Berlin 1911). Reprint: der BroschÃ¼re bei: FAUMAT/Syndikat A - Medienvertrieb. o.J. (1992), Moers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Internationale&amp;quot; Organ der Internationalen Arbeiter-Assoziation ([[IAA]]). Hrsg. vom Sekretariat der IAA/Red. Augustin Souchy Jg.1-2 (1924-1926). Mit der Fortsetzung: 'Die Internationale. Zeitschrift fÃ¼r revolutionÃ¤re Arbeiterbewegung, Gesellschaftskritik und sozialistischen Neuaufbau'. Hrsg.: von der Freien Arbeiterunion Deutschlands (Anarcho-Syndikalisten)Jg.1-6 Nov.1927-Feb.1933, Berlin.Mit der Fortsetzung: 'Die Internationale. Neue Folge'. Hrsg. vom Sekretariat der IAA. Amsterdam/Stockholm/Paris/Barcelona 1934/1935. Reprint der oben genannten Ausgaben in 4 BÃ¤nden: Topos Verlag, Vaduz/Liechtenstein 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* IWK Heft 4, Dez.1986, 22.Jg.: (Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung): darin: Cornelia Regin: 'Vom Anarchismus der GefÃ¼hls zum Anarchismus der Ãœberzeugung. Ein Beitrag zur Geschichte und Ideologie der anarchistischen und anarcho-syndikalistischen Jugendbewegung in der Weimarer Republik'.(Seite 471 ff.) Historische Kommission zu Berlin, Berlin 1986.ISSN:0046-8428.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* IWK Heft 3, Sept.1989, 25.Jg.: (Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung)darin: Hans Manfred Bock: 'Anarchosyndikalismus in Deutschland. Eine Zwischenbilanz'.(S.293ff.); [[Wolfgang Haug]]: 'Eine Flamme erlischt. Die FAUD (Anarchosyndikalisten) von 1932 bis 1937'. (S.359ff.); Cornelia Regin: 'Hausfrau und Revolution. Die Frauenpolitik der Anarchosyndikalisten in der Weimarer Republik'. (S.379ff.) Berlin 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ulrich Klan, [[Dieter Nelles]]: ''&amp;quot;Es lebt noch eine Flamme&amp;quot;'' : Rheinische Anarcho-Syndikalisten/-innen in der Weimarer Republik und im Faschismus. Grafenau-DÃ¶ffingen [[Trotzdem Verlag]], 1990. 380 Seiten. ISBN 3-922209-72-6 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dirk H.MÃ¼ller: Gewerkschaftliche Versammlungsdemokratie und Arbeiterdeligierte vor 1918. Colloqium Verlag, Berlin 1985. darin Kapitel 6, Seite 140ff.:'Die Lokalisten zwischen Sozialdemokratie und Syndikalismus'. ISBN 3-7678-0650-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[JÃ¼rgen MÃ¼mken]]: Anarchosyndikalismus an der Fulda. Die FAUD in Kassel und im Widerstand gegen Nationalsozialismus und Faschismus mit einer Einleitung von Helge DÃ¶hring, Verlag Edition AV, Frankfurt am Main 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Horst Stowasser]]: &amp;quot;Das hoffnungsvolle Stiefkind: Anarchismus in Deutschland&amp;quot;, in: 'Freiheit Pur. Die Idee der Anarchie, Geschichte und Zukunft', Seite 314 ff. Eichborn Verl. Frankfurt 1995. ISBN 3-8218-0448-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* R. Theissen/P. Walter/J. Wilhelms: Anarchosyndikalistischer Widerstand an Rhein und Ruhr. (AntiautoritÃ¤re Arbeiterbewegung im Widerstand Bd.1.) Meppen 1980.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Marcel van der Linden/Wayne Thorpe: 'Aufstieg und Niedergang des revolutionÃ¤ren Syndikalismus', in: &amp;quot;1999&amp;quot; Zeitschrift fÃ¼r Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts. 3/1990 Hamburg. S.9-38 und als Separatdruck/BroschÃ¼re 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Martin Veith: Eine Revolution fÃ¼r die Anarchie. Zur Geschichte der Anarcho-Syndikalistischen Jugend (ASJ) im GroÃŸraum Stuttgart 1990-1993, Verlag Edition AV, Lich 2009, ISBN 978-3-86841-005-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Angela Vogel: Der deutsche Anarcho-Syndikalismus. Genese und Theorie einer vergessenen Bewegung, Berlin 1977&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur jÃ¼ngere Geschichte ab ca. 1970 bis zur Gegenwart==&lt;br /&gt;
* [[FAU]]-Bremen (Hg.): Klassenkampf im WeltmaÃŸstab, aus der Reihe: Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven, Bremen 2006.&lt;br /&gt;
* FAU-Frankfurt/M.: Organisationshandbuch Syndikate. Grundlagen zum Aufbau von FAU-Syndikaten, Moers 2007&lt;br /&gt;
* FAU-PrinzipienerklÃ¤rung [http://www.fau.org/artikel/pdf/prinzipienerklaerung_web-2006]&lt;br /&gt;
* FAU-Statuten [http://www.fau.org/artikel/pdf/statuten-der-fau_2005]&lt;br /&gt;
* [[Horst Stowasser]]: &amp;quot;Anti-Aging fÃ¼r die Anarchie? Das libertÃ¤re Barcelona und seine anarchistischen Gewerkschaften, 70 Jahre nach der spanischen Revolution. Eine Reportage&amp;quot;. Verlag Edition AV, Lich/Hessen 2007. ISBN 978-3-936049-72-5.&lt;br /&gt;
* FAU. Die ersten 30 Jahre (1977-2007), erschienen bei [[Syndikat-A]], ISBN 978-3-86841-004-4. (Inhalt: Kapitel I - Der Anarchosyndikalismus in der BRD im Vorfeld der GrÃ¼ndung der FAU | Kapitel II - Konsolidierung der FAU in den 1980er Jahren. | Kapitel III - Gewerkschaft oder Propagandaorganisation? Die FAU in den 1990er Jahren. | Kapitel IV - Die Entwicklung seit 2000 und die FAU heute | Kapitel V - Die IAA und ihre deutsche Sektion FAU. | Kapitel VI - 100 Jahre Syndikalismus in Deutschland von 1878 bis 1978 | Anhang. 256 Seiten, mehr als 300 Fotos und Dokumente).&lt;br /&gt;
* FAU-Moers: Etwas besseres als den Betriebsratâ€¦ (Eine Kritik der BetriebsrÃ¤te)http://www.labournet.de/diskussion/gewerkschaft/betrvg/faumoers.html&lt;br /&gt;
* Noam Chomsky: Die heutige Relevanz des Anarchosyndikalismus (Interview), in: 'Sprache und Politik', Philo-Verlag, Berlin/Bodenheim b. Mainz 1999. ISBN 3-8257-0123-9. englische Version&lt;br /&gt;
* Wolfgang Haug: Die Umstrukturierung der Arbeit - die Renaissance einer neuen Klassenkampftheorie?, in: Anarchismus heute, Hg.:Hans JÃ¼rgen Degen, Seite 56-70. BÃ¶sdorf 1991.&lt;br /&gt;
* Bernd DrÃ¼cke (Hg.): ja! Anarchismus. Gelebte Utopie im 21. Jahrhundert. Interviews und GesprÃ¤che, [[Karin Kramer Verlag]], Berlin 2006, ISBN 3-87956-307-1 (Der Band enthÃ¤lt Interviews mit 24 AnarchistInnen, darunter die FAU-Mitglieder Horst Stowasser, Michael Halfbrodt, Ralf Burnicki, Mona Grosche und Torsten Bewernitz)&lt;br /&gt;
* Thersites: RevolutionÃ¤re Gewerkschaftsarbeit. Theoretische, praktische und arbeitsrechtliche Grundlagen&amp;quot;. Syndikat A, Moers 1997.&lt;br /&gt;
* FAU-MÃ¼nster (Hg.): Globalisierung und Widerstand o.J.(2002) Moers.&lt;br /&gt;
* BeltrÃ¡n Roca Martinez: &amp;quot;Renaissance des Anarcho-Syndikalismus. Eine Untersuchung am Beispiel der CNT Sevilla&amp;quot;. [[Syndikat A]] Medienvertrieb, Moers, 2007. [BroschÃ¼re Nr.38].&lt;br /&gt;
* [http://www.brightonactivist.net/node/1533 Anarcho-syndicalism in the 21st Century. Strategy and Struggle], [[Solidarity Federation]] Brighton, January 2009.&lt;br /&gt;
*[[Vadim Damier]]: &amp;quot;Anarcho-syndicalismin the 20th Century&amp;quot;, Black Cat Press, Edmonton/Kanada 2009.ISBN:978-0-9737827-6-9. (236 Seiten). siehe:[http://beyondresistance.wordpress.com/2009/12/22/new-book-on-anarcho-syndicalism/ ]&lt;br /&gt;
*[[Direkte Aktion (Zeitung)]], Zeitung der FAU-IAA, alle zwei Monate neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Film - Anarcho-Syndikalismus in der Praxis==&lt;br /&gt;
* [[Vivir la utopÃ­a]]-Die Utopie leben. Der Anarchismus in Spanien. Film ca 96 Min.&lt;br /&gt;
* [[Die Utopie leben (Film)]], mit direkten links zum Film in deutscher Sprache in 10 Teilen via youtube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://syndikalismus.wordpress.com/ Webportal und Infoseite mit Diskussionsforum zu Anarchosyndikalismus/Syndikalismus]&lt;br /&gt;
* [http://www.fau.org FAU] Gewerkschaft Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter Union&lt;br /&gt;
* [http://www.anarchismus.at/txt2/syndikalismus.htm Was ist Anarchosyndikalismus?]&lt;br /&gt;
* [http://klassenkampf.uuuq.com/asf.htm anarcho-syndikalistische Flugschriften Reihe]&lt;br /&gt;
* [http://www.faubern.ch FAU Bern (CH)]&lt;br /&gt;
* [http://www.koopera.ch koopera (CH)] - Aktionszeitung der Unia Jugend&lt;br /&gt;
* [http://www.fau.org/ueber_uns/faltblatt_2004_k4.pdf Originaltext zum Anarchosyndikalismus/FAU] (PDF)&lt;br /&gt;
* [http://projekte.free.de/schwarze-katze/doku/as.html Schwarze Katze Sonderseite zu Anarchosyndikalismus]&lt;br /&gt;
* [http://www.iwa-ait.org IAA] Die Internationale ArbeiterInnen-Organisation - Anarchosyndikalistische Internationale&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikat-a.de Syndikat A] Anarchosyndikalistischer Medienvertrieb und Verlag&lt;br /&gt;
* [http://www.anarchosyndikat.de anarchosyndikat.de] Anarchosyndikalistisches Blog mit aktuellen Nachrichten von der Klassenfront.&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikal.info SyndiKal] Taschenkalender fÃ¼r das Ende der Lohnarbeit&lt;br /&gt;
* [http://www.bibliothekderfreien.de/texte/perspektiven-des-anarchosyndikalismus.html Perspektiven des Anarchosyndikalismus]&lt;br /&gt;
* [http://anarchosyndikalismus.wordpress.com/ Anarchosyndikalistischer blog aus Ã–sterreich]&lt;br /&gt;
* [http://www.syndikalismusforschung.info syndikalismusforschung.info] Das Informationsportal zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
* [http://anarchosyndikalismus.org anarchosyndikalismus.org] Informationen von anarchosyndikalistischen Gruppen und Initiativen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anarcho-syndikalistische Gewerkschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglieder der [http://www.iwa-ait.org IAA]:&lt;br /&gt;
[http://www.fau.org FAU-IAA] (Deutschland, Schweiz) - [http://cnt.es CNT-IAA] (Spanien, Frankreich) - [http://fora-ait.com.ar/blog F.O.R.A-IAA] (Argentinien) - [http://cob-ait.net COB-IAA] (Brasilien) - ASN (Griechenland) - [http://www.kras.fatal.ru KRAS-IAA] (Israel/PalÃ¤stina, Russland) - [http://www.usi-ait.org USI-IAA] (Italien) - WI/AF (Polen) - [http://www.inicijativa.org ASI-IAA], IAS (beide Serbien) - [http://www.priamaakcia.sk Priama akcia] (Slowakei) - [http://www.solfed.org.uk Solidarity Federation] (GroÃŸbritannien) - Awareness League (Nigeria) - [http://www.cnt-ait-fr.org CNT-IAA] (Frankreich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freunde der IAA:&lt;br /&gt;
Amigos de la AIT (Kolumbien) - ASF (Australien) - Germinal (Chile)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anarcho-)Syndikalistische Gewerkschaften auÃŸerhalb der IAA: - CNT-Vignoles (Frankreich) - Solidariad Obrera (Chile) - Rasam (Weissrussland) - Organize! (Irland) - SAC (Schweden) - USI (Rom/Italien) - CGT (Spanien) - Allgemeines Syndikat Wien (Ã–sterreich) - FAUD (historisch) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarchismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarcho-Syndikalismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[lt:Anarcho sindikalizmas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[el:Î‘Î½Î±ÏÏ‡Î¿ÏƒÏ…Î½Î´Î¹ÎºÎ±Î»Î¹ÏƒÎ¼ÏŒÏ‚]]&lt;br /&gt;
[[en:anarcho-syndicalism]]&lt;br /&gt;
[[eo:Anarki-sindikatismo]]&lt;br /&gt;
[[es:Anarcosindicalismo]]&lt;br /&gt;
[[fr:Anarcho-syndicalisme]]&lt;br /&gt;
[[he:×× ×¨×›×•-×¡×™× ×“×™×§×œ×™×–×]]&lt;br /&gt;
[[hr:anarho-sindikalizam]]&lt;br /&gt;
[[it:Anarco-sindacalismo]]&lt;br /&gt;
[[ja:ã‚¢ãƒŠãƒ«ã‚³ã‚µãƒ³ãƒ‡ã‚£ã‚«ãƒªã‚¹ãƒ ]]&lt;br /&gt;
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[[sv:Anarkosyndikalism]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

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		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Rudolf_Rocker&amp;diff=55301</id>
		<title>Rudolf Rocker</title>
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				<updated>2010-10-15T08:16:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Rudolf Rocker.jpg|thumb|Rudolf Rocker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rudolf Rocker''' (geboren am 25. MÃ¤rz 1873 in Mainz; gestorben am 19. September 1958 in Mohegan, Maine, [[USA]]) war Buchbinder, Autor und Anarchist. Er war eine wichtige PersÃ¶nlichkeit des deutschen und internationalen [[Anarcho-Syndikalismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Rocker wird am 25. MÃ¤rz 1873 in Mainz als zweiter Sohn des Notendruckers Georg Philipp Rocker und Anna Margaretha Rocker geboren. Das Familienumfeld ist geprÃ¤gt vom liberalen Geist der 1848/49-er Revolution. Bereits mit 14 Jahren ist Rudolf Rocker vollwaise und kommt in ein katholisches Erziehungsheim, wo er sehr schnell mit autoritÃ¤ren Strukturen und Verhaltensmustern konfrontiert wird. Er besucht die Volksschule und beginnt eine Buchbinderlehre. Ãœber die LektÃ¼re von [[Johann Most]] und [[Michael Bakunin]] tritt er der organisierten Arbeiterbewegung bei und wird Mitglied in der [[Sozialdemokratie|sozialdemokratischen]] Partei. Aus Protest gegen den Zentralismus in der Partei und an der zunehmenden VerspieÃŸerung schlieÃŸt Rocker sich zunÃ¤chst der [[Opposition der â€žJungenâ€œ]] innerhalb der Partei an. Auf dem [[Erfurter Parteitag]] 1891 schlieÃŸlich werden zum Anarchismus hin tendierende StrÃ¶mungen ausgeschlossen, weshalb Rocker gezwungen ist, seine organisatorischen und rednerischen AktivitÃ¤ten von der Partei weg zu verlagern, ohne jedoch den Konfrontationen mit dieser aus dem Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exil in London ===&lt;br /&gt;
Staatliche Verfolgung zwingt ihn, 1892 nach Frankreich zu emigrieren, wo er sehr schnell AnschluÃŸ an die dortige Arbeiterbewegung findet und erste Kontakte zu jÃ¼dischen Arbeitern knÃ¼pft. Diese Kontakte erleichtern es ihm, sich ab 1895 in London zurechtzufinden und zu wirken. So sehr er auch nach Deutschland zurÃ¼ckkehren mÃ¶chte, sosehr lehnt er den auf sich zukommenden MilitÃ¤rdienst in Deutschland ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohnhaft im Londoner east end wÃ¤chst Rocker zur tragenden Figur zunÃ¤chst innerhalb der jÃ¼dischen Londoner Arbeiterbewegung und spÃ¤ter der gesamten Londoner und weit darÃ¼ber hinausgehenden Arbeiterbewegung Englands heran. Dazu befÃ¤higen ihn seine auÃŸerordentliche Rednergabe, sein Organisations- und Schreibertalent und nicht zuletzt, wie sein Biograph Peter Wienand betont, sei Engagement als PÃ¤dagoge. Er ist Mitarbeiter und Redakteur der bedeutendsten Londoner Arbeiterzeitungen, dem [[Der Arbeiterfraynd|Arbeiterfraynd]], was ihn dazu veranlasst, eigens Jiddisch zu lernen, damit seine Texte nicht durch unzulÃ¤ngliche Ãœbersetzungen Schaden nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1897 lebt er mit [[Milly Witkop Rocker|Milly Witkop]] zusammen und wird mehrfacher Vater. Rocker hat maÃŸgeblichen Anteil am Aufbau der organisierten Arbeiterbewegung und am erfolgreichen Kampf gegen den ausgeprÃ¤gten [[Antisemitismus]] innerhalb der Londoner Arbeiterschaft. Nach 17 Jahren Aufbauarbeit inszenieren die Londoner Textilarbeiter/innen einen groÃŸen Streik, dem SolidaritÃ¤tsstreiks anderer Branchen folgen. Mit letzter Kraft erringen die Arbeiter/innen einige Erfolge. Es gelingt ihnen, ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern und darÃ¼ber hinaus wichtige Erfahrungen im Klassenkampf zu sammeln. Dieser Streik ist nur deshalb erfolgreich, weil die Arbeiterklasse sich u. a. nicht in Juden und Nichtjuden spalten lÃ¤sst. Hauptorganisator (Koordinator) dieses Streiks ist Rudolf Rocker als NichtenglÃ¤nder und Nichtjude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War Rocker schon in regionalen heimatlichen Kreisen um Mainz schnell bekannt geworden, so steigert sein unermÃ¼dlicher Einsatz seinen Bekanntheitsgrad Ã¼ber die Landesgrenzen hinaus. Mit Kriegsbeginn 1914 wird Rocker als AuslÃ¤nder in verschiedene Internierungslager verbracht, wo er nicht weniger als 139 VortrÃ¤ge hÃ¤lt und Ã¼berall, wo er Auftritt, sofort zu einer anerkannten PersÃ¶nlichkeit wird. Da in dem Lager Menschen aus aller Welt untergebracht sind, gelangen die Nachrichten von seiner PersÃ¶nlichkeit und AktivitÃ¤t in viele Teile der Welt, was seinen Bekanntheitsgrad nochmals enorm steigert. Gelang es ihm schon, den Antisemitismus innerhalb der Londoner Arbeiterbewegung zu bekÃ¤mpfen, so erreicht er zumindest eine hohe Akzeptanz seiner Person als [[Anarcho-Syndikalismus|Anarcho-Syndikalist]] u. a  auch bei vielen der deutschen Nationalisten in den Lagern, welche durch den Krieg reichlich Nahrung erhalten. Rocker Ã¼berzeugt auch hier durch auÃŸerordentliches Redetalent, Organisationsgabe und PÃ¤dagogik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===RÃ¼ckkehr nach Deutschland===&lt;br /&gt;
Mit der Abdankung Kaiser Wilhelms II. kehrt Rocker schon 1918 auf drÃ¤ngende Einladung der [[Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften]] (FVDG) hin nach Deutschland ([[Berlin]]) zurÃ¼ck, um am Neuanfang der anarcho-syndikalistischen Arbeiterbewegung mitzuwirken. Er wird beauftragt, eine [[PrinzipienerklÃ¤rung des Syndikalismus]] auszuarbeiten, welche auf dem Kongress der FVDG im Dezember 1919 mit leichten Ã„nderungen angenommen wird. Die FVDG benennt sich um in [[Freie Arbeiter Union Deutschlands]] (FAUD) und erreicht bis 1922 reichsweit ca. 150.000 â€“ 180.000 Mitglieder. Rocker wird in die [[Presskommission]] gewÃ¤hlt, gibt das FAUD- Organ â€ž[[Der Syndikalist]]â€œ mit heraus (AuflagenhÃ¶he nach Mitgliederzahl) und hÃ¤lt somit engen Kontakt zu den Mitgliedern der [[GeschÃ¤ftskommission]], darunter [[Augustin Souchy]], [[Helmut RÃ¼diger]] und [[Fritz Kater]]. Rocker ist stÃ¤ndiger Redakteur beim â€žSyndikalistâ€œ. Als GegenstÃ¼ck zur kommunistischen [[Roten Gewerkschaftsinternationale]] und zur [[Kommunistischen Internationale]] (KomIntern), welche im Begriff sind, die anarchistische Arbeiterbewegung in allen LÃ¤ndern systematisch zu unterwandern und zu eliminieren, grÃ¼nden anarcho-syndikalistische Gewerkschaften 1922 in Berlin die [[Internationale Arbeiter Assoziation]] (IAA) in der Tradition der Ersten Internationale von 1864. Auch hierbei ist Rocker der Hauptorganisator. Er arbeitet die Statuten und die PrinzipienerklÃ¤rung aus und wird zusammen mit Augustin Souchy und [[Alexander Schapiro]] ins IAA- Sekretariat (Berlin) gewÃ¤hlt und arbeitet dort bis 1933. Berlin inklusive Rockers Wohnung wird zu einem der bedeutendsten Zentren des weltweiten Anarcho-Syndikalismus. Bei ihm verkehren u. a so weltbekannte FlÃ¼chtlinge wie [[Nestor Machno]], [[Buenaventura Durruti]] und [[Francisco Ascaso]], da Rocker die ganze Zeit Ã¼ber Fluchthilfe organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erneute Flucht aus Deutschland===&lt;br /&gt;
1933 flieht Rocker vor den Nationalsozialisten Ã¼ber die Schweiz in die [[USA]]. Seine Bekanntheit erleichtert ihm das Leben im Exil. Hilfe erfolgt vermittels jÃ¼discher MittelsmÃ¤nner, z.B. auch von [[Albert Einstein]]. Aus Deutschland retten kann er lediglich sein Manuskript fÃ¼r â€žDie Entscheidung des Abendlandesâ€œ (spÃ¤ter: â€ž[[Nationalismus und Kultur]]â€œ) â€“ das IAA-Archiv fÃ¤llt den Nationalsozialisten in die HÃ¤nde. Votierte Rocker im Verlauf des ersten Weltkrieges noch gegen KriegseinsÃ¤tze von jeder Seite und hatte deshalb StreitgesprÃ¤che mit [[Peter Kropotkin]], so kommt er diesem Urvater des Anarchismus nun gleich und bejaht den Krieg gegen das nationalsozialistische Deutschland. Durch den [[Spanischer BÃ¼rgerkrieg|Spanischen BÃ¼rgerkrieg]] und den zweiten Weltkrieg versprengt und weitgehend desorganisiert, ist Rocker die wichtigste Anlaufstelle und KontaktbÃ¶rse fÃ¼r die Reste der Anarcho-Syndikalistischen Arbeiterbewegung weltweit. Auch in den USA ist Rocker unermÃ¼dlich tÃ¤tig als Verfasser vieler theoretischer Schriften und begehrter Redner, bis er im September 1958 im Alter von 84 Jahren stirbt. Unter seinen zahlreichen Freundschaften befinden sich so bekannte PersÃ¶nlichkeiten wie [[Peter Kropotkin]], [[Emma Goldman]], [[Alexander Berkman]], [[Diego abad de Santillan]], [[Max Nettlau]] oder [[Erich MÃ¼hsam]]. Er ist Verfasser von Biographien Ã¼ber Max Nettlau, Johann Most und Fritz Kater. Rudolf Rocker steht als Praktiker wie als Theoretiker auf einer Stufe mit [[Pierre Joseph Proudhon]], [[Michael Bakunin]] und Peter Kropotkin. Hervorzuheben ist noch sein Engagement gegen faschistische und kommunistische Diktatur gleichermaÃŸen, welche er nicht als GegensÃ¤tzlichkeiten definiert, sondern als â€žauf dem selben Holz gewachsenâ€œ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:RudolfMilly.jpg|thumb|Gruppe jÃ¼discher Anarchisten in London: [[Ernst Simmerling]], Rudolf Rocker, Wuppler, [[Lazar Sabelinsky]], Loefler, (hinten) [[Milly Witkop]]-Rocker, [[Milly Sabel]] (vorn)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus: H. DÃ¶hring: Der Kampf der Kulturen gegen Macht und Staat in der Geschichte der Menschheit. Eine Ausarbeitung zu Rodolf Rockers Werk &amp;quot;Nationalismus und Kultur&amp;quot;, Bremen 2002, erhÃ¤ltlich bei FAU-MAT: fau-mat@gmx.de&lt;br /&gt;
[http://www.cafe-libertad.de/mat2/assets/s2dmain.html?http://www.cafe-libertad.de/mat2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
*''Wir Anarchisten bekennen uns zur Freiheit des Menschen, zur Befreiung des Menschen durch ihn selbst.''&lt;br /&gt;
*''Ja, wir bekennen uns zur Geistigen Evolution des Menschens.''&lt;br /&gt;
*''Freiheit existiert nur dort, wo sie vom Geiste persÃ¶nlicher Verantwortung getragen wird.''&lt;br /&gt;
*''Die nationale Fahne deckt jedes Unrecht, jede Unmenschlichkeit, jede LÃ¼ge, jede Schandtat, jedes Verbrechen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
*[[Rudolf_Rocker/PrinzipienerklÃ¤rung des Syndikalismus|PrinzipienerklÃ¤rung des Syndikalismus]], o. J. Berlin (1920). Neudruck bei [[Syndikat-A]]-Medienvertrieb, Moers 2007. Hier eine ([[Rudolf_Rocker/PrinzipienerklÃ¤rung des Syndikalismus(Kurzfassung)|Kurzfassung]])&lt;br /&gt;
*Der Bankerott des russischen Staatskommunismus. Verlag Der Syndikalist: Berlin 1921. Wiederabdruck als: Rudolf Rocker, Emma Goldman: Der Bolschewismus: Verstaatlichung der Revolution. Underground Press (spÃ¤ter Kramer Verlag), Berlin 1968.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;PrinzipienerklÃ¤rung der [[Internationale Arbeiter Assoziation|Internationalen Arbeiter-Assoziation]]&amp;quot;, Erstabdruck in der Zeitung &amp;quot;[[Der Syndikalist]]&amp;quot;, Nr. 25, 4.Jg. Berlin 1922.  Wiederabdruck in H.M.Bock: 'Syndikalismus und Linkskommunismus von 1918 bis 1923'  (1969 u. Darmstadt 1993, S. 421-423); auch in 'anarchistische texte' Nr. 27, &amp;quot;Die spanische Revolution II&amp;quot;, Anhang Seite 43-47. Libertad Verlag, Berlin 1982). &lt;br /&gt;
*Aus den Memoiren eines deutschen Anarchisten. (Hg.: M.Melnikow/H.P.Duerr) Suhrkamp, Frankfurt 1974, ISBN 3-518-00711-4&lt;br /&gt;
*[[Rudolf_Rocker/Nationalismus und Kultur|Nationalismus und Kultur]] (Hg.: Heiner M. Becker) MÃ¼nster 1999 ISBN 3-930819-23-6. [Inklusive Rudolf Rocker Werkbibliographie Seite 613-645.]&lt;br /&gt;
*'''Anarcho-Syndikalismus''' als Datei auf deutsch: http://klassenkampf.uuuq.com/Rocker%20-%20Anarcho-Syndikalismus.pdf (ErstverÃ¶ffentlicht 01/2010 von www.syndikalismus.tk, auch als zweiteilige DIN A5 Datei erhÃ¤ltlich).&lt;br /&gt;
*â€œAnarcho-Syndicalism: Theory and Practice&amp;quot;, Original by Secker&amp;amp;Warburg, London, March 1938. (2004 by [[AK Press]] Oakland, with an Preface by [[Noam Chomsky]] and an Introduction/Entstehungsgeschichte der Schrift by [[Nicolas Walter]]. Bibliography, Epilogue by Rudolf Rocker from June 1947. ISBN: 	9781902593920 pb.) Online in englisch: [http://www.spunk.org/library/writers/rocker/sp001495/rocker_as1.html]&lt;br /&gt;
*Aufsatzsammlung Band 1: 1919-1933 (darin u.a.: Keine Kriegswaffen mehr!(Erfurt 1919)); Band 2: 1949-1953. Verlag Freie Gesellschaft, Frankfurt 1980.&lt;br /&gt;
*[[Rudolf_Rocker/Der Syndikalismus und seine Aufgaben|Der Syndikalismus und seine Aufgaben]], 1924&lt;br /&gt;
*Johann Most - Das Leben eines Rebellen. Verlag Der Syndikalist, Berlin 1924. Neuauflage: Libertad Verlag 1994, ISBN 3922226221&lt;br /&gt;
*Rudolf Rocker: &amp;quot;Der Kapp-Putsch. Eine Schilderung aus dem Deutschland der Noske-Diktatur&amp;quot;, (Schwedisches Orginal 1920), Syndikat A Medienvertrieb, BroschÃ¼re Nr. 58, Moers 2010.&lt;br /&gt;
*Hinter Stacheldraht und Gitter. Verlag Der Syndikalist, Fritz Kater, Berlin 1925.&lt;br /&gt;
*Die Spanische TragÃ¶die. - Berlin (W.): Karin Kramer Verlag, 1976.&lt;br /&gt;
*Heinrich Heine. Ein deutscher Dichter als Prophet. Edition Anares, Bern 2006. Neuauflage: Edition Anares 2006, ISBN 3905052741&lt;br /&gt;
*The archive of Rudolf Rocker, Lisse : MMF Publ., [1999], [Mikrofiche-Ausg.International Institute of Social History (Amsterdam); Standort: Deutsche Nationalbibliothek Leipzig] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== auf [http://www.syndikalismusforschung.info/ Syndikalismusforschung.info] ===&lt;br /&gt;
*[http://www.syndikalismusforschung.info/rockerabsolut.htm Absolutistische GedankengÃ¤nge im Sozialismus]&lt;br /&gt;
*[http://www.syndikalismusforschung.info/rocka.htm Anarchismus und Anarchosyndikalismus]&lt;br /&gt;
*[http://www.syndikalismusforschung.info/rockerantisem.htm Antisemitismus und Judenpogrome]&lt;br /&gt;
*[http://www.syndikalismusforschung.info/rockerphantom.htm Das nationale Einheitsphantom]&lt;br /&gt;
*[http://www.syndikalismusforschung.info/rockerfod.htm Das Prinzip des FÃ¶deralismus im Gegensatz zum Zentralismus]&lt;br /&gt;
*[http://www.syndikalismusforschung.info/rockeremma.htm Dem Andenken einer alten Freundin (Emma Goldman)]&lt;br /&gt;
*[http://www.syndikalismusforschung.info/rockernazi.htm Der deutsche Nationalsozialismus und die Kriegsgefahr]&lt;br /&gt;
*[http://www.syndikalismusforschung.info/rockerbrot.htm Der Kampf ums tÃ¤gliche Brot]&lt;br /&gt;
*[http://www.syndikalismusforschung.info/rockergefahr.htm Der Nationalismus - eine Gefahrenquelle]&lt;br /&gt;
*[http://www.syndikalismusforschung.info/rockerreaktion.htm Der Nationalismus und die moderne Reaktion]&lt;br /&gt;
*[http://www.syndikalismusforschung.info/rockerstrom.htm Gegen den Strom trotz alledem]&lt;br /&gt;
*[http://www.syndikalismusforschung.info/rockerhegel.htm Georg Wilhelm Friedrich Hegel]&lt;br /&gt;
*[http://www.syndikalismusforschung.info/rockerkrieg.htm Krieg und Wirtschaft]&lt;br /&gt;
*[http://www.syndikalismusforschung.info/rockerbaginski.htm Max Baginski]&lt;br /&gt;
*[http://www.syndikalismusforschung.info/rockernational.htm &amp;quot;Nationale Einheit&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.syndikalismusforschung.info/rockerparl.htm Parlamentarismus und Arbeiterbewegung]&lt;br /&gt;
*[http://www.syndikalismusforschung.info/rockerkrop.htm Peter Kropotkin]&lt;br /&gt;
*[http://www.syndikalismusforschung.info/rockerrev.htm Revolutionsmythologie und revolutionÃ¤re Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
*[http://www.syndikalismusforschung.info/rockersoz.htm Sozialdemokratie und Anarchismus]&lt;br /&gt;
*[http://www.syndikalismusforschung.info/rockerstaat.htm Staat und Krieg]&lt;br /&gt;
*[http://www.syndikalismusforschung.info/rockersyundstaat.htm Syndikalismus und Staat]&lt;br /&gt;
*[http://www.syndikalismusforschung.info/rockertragedy.htm The Tragedy of Spain (en)] &lt;br /&gt;
*[http://www.syndikalismusforschung.info/rockerklein.htm Ãœber den Begriff des KleinbÃ¼rgers]&lt;br /&gt;
*[http://www.syndikalismusforschung.info/rockermarx.htm Wir und die Marxisten]&lt;br /&gt;
*[http://www.syndikalismusforschung.info/rocker1mai.htm Zum 1.Mai]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Peter Wienand: Der 'geborene' Rebell. Rudolf Rocker. Leben und Werk, [[Karin Kramer Verlag]] Berlin 1981&lt;br /&gt;
* Hartmut RÃ¼bner: &amp;quot;Rudolf Rocker Lehrer des freiheitlichen Sozialismus&amp;quot;, [[Syndikat-A]], Moers 2009, BroschÃ¼re Nr. 46, ISBN: 978-3-9810846-7-2. [Die BroschÃ¼re bietet einen sehr guten Einblick in das Leben und Werk Rockers]&lt;br /&gt;
*Rudolf Rocker: Aus dem Leben eines deutschen Anarchisten, Frankfurt 1973&lt;br /&gt;
*H. DÃ¶hring: Der Kampf der Kulturen gegen Macht und Staat in der Geschichte der Menschheit. Eine Ausarbeitung zu Rodolf Rockers Werk &amp;quot;Nationalismus und Kultur&amp;quot;, Bremen 2002&lt;br /&gt;
*William J. Fishman: &amp;quot;East End Jewish Radicals 1875-1914&amp;quot;, (besonders Kapitel 3:'The Ascendancy of Rudolf Rocker', p.227-310) Nottingham/UK 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Film==&lt;br /&gt;
*&amp;quot;'''[[Rudolf Rocker Buchbinder und Anarchist]]''', ein Film von Christian Hohoff, 1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Fritz Kater]]&lt;br /&gt;
*[[Milly Witkop Rocker]]&lt;br /&gt;
*[[FAUD]]&lt;br /&gt;
*[[IAA]]&lt;br /&gt;
*[[Anarcho-Syndikalismus]]&lt;br /&gt;
*[[Die Utopie leben]] Der Anarchismus/Anarcho-Syndikalismus in Spanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.syndikalismusforschung.info/r.htm Syndikalismusforschung] Viele Artikel Rockers, u.a., auf russisch&lt;br /&gt;
*[http://www.fau.org/og/berlin/anarcho_txt.htm ''&amp;quot;Anarchismus und Anarcho-Syndikalismus (1938)&amp;quot;''] ([[Freie ArbeiterInnen-Union Berlin|FAU Berlin]])&lt;br /&gt;
*[http://www.dadaweb.de/index.php?title=Rocker%2C_Rudolf Hartmut RÃ¼bner: Rudolf Rocker] (Artikel im &amp;quot;Lexikon der Anarchie&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*[http://flag.blackened.net/rocker/index.html Rudolf Rocker] Life/Work/Bibliography bei flag.blackened (engl.)&lt;br /&gt;
*[http://www.iisg.nl/archives/en/files/r/10767673full.php Rudolf Rocker Papers] IISG Amsterdam&lt;br /&gt;
*[http://www.neues-deutschland.de/artikel/139358.ein-edler-libertaerer-geist.html Zum 50. Todestag des Anarchisten Rudolf Rocker, Neues Deutschland vom 22.11.2008] Ein unglaublich schlechter Artikel, fast nichts ist richtig!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AnarchistInnen (20. Jh.)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarcho-SyndikalistInnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Rudolf Rocker]]&lt;br /&gt;
[[eo:Rudolf Rocker]]&lt;br /&gt;
[[fr:Rudolf Rocker]]&lt;br /&gt;
[[ja:ãƒ«ãƒ‰ãƒ«ãƒ•ãƒ»ãƒ­ãƒƒã‚«ãƒ¼]]&lt;br /&gt;
[[it:Rudolf Rocker]]&lt;br /&gt;
[[ru:Ð Ð¾ÐºÐµÑ€, Ð ÑƒÐ´Ð¾Ð»ÑŒÑ„]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

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		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Fritz_Kater&amp;diff=55300</id>
		<title>Fritz Kater</title>
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				<updated>2010-10-15T08:03:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Syndikalist: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Friedrich &amp;quot;Fritz&amp;quot; Kater''' wurde 1861 in Barleben bei Magdeburg geboren und in jungen Jahren als Maurer Mitglied der sozialdemokratischen Bewegung. 1887 grÃ¼ndete er in Barleben einen Fachverein der Maurer. Als Vorsitzender kam er mit dem Sozialistengesetz in Konflikt und wurde vom Landgereicht Magdeburg zu 2 Monaten GefÃ¤ngnis verurteilt, die er 1893 absaÃŸ.  Kater war 1892 nach Berlin umgezogen (ReichenbergerstraÃŸe 182). Am 4.9.1895 heiratete er Mathilde Deichsel (geb. 11.01.1874). Beide hatten vier Kinder, Charlotte (1898), Martha (22.10.1900), Elise (26.05.1902) heiratete spÃ¤ter Baudilio Garcia bekannter als Diego A. de Santillian und Hans (03.01.1904). Die Zentralisierung der Gewerkschaftsbewegung in Deutschland lehnte er ab und wurde einer der fÃ¼hrenden KrÃ¤fte bei der Formierung einer lokalistischen Bewegung, welche sich 1897 konstituierte und Fritz Kater zum Vorsitzenden der GeschÃ¤ftskommission wÃ¤hlte. Dieser Posten wurde mit 2400 Mark, spÃ¤ter mit 2600 Mark bezahlt, so dass angenommen werden kann, dass er die Verlags- und Zeitschriftenarbeit ganz fÃ¼r die Organisation machte und davon keine persÃ¶nlichen Gelder erhielt. In dieser Funktion war er verantwortlicher Redakteur des Gewerkschaftsorgans &amp;quot;[[Einigkeit]]&amp;quot;. 1901 entwickelte sich daraus die â€ž[[Freie Vereinigung deutscher Gewerkschaften]]â€œ (FVDG), die sich nach einer Spaltung 1908 bei der ca. 50% der SPD-Aufforderung folgten in die ZentralverbÃ¤nde einzutreten, syndikalistischen und anarchistischen Ideen annÃ¤herte. Ca. 8000 Mitglieder blieben in der FVDG, auch Kater trat aus der SPD aus und war mit kurzer Unterbrechung bis 1930 Mitglied der GeschÃ¤ftskommission der FVDG, ab 1919 FAUD. Kater kann als einer der Hauptorganisatoren- und agitatoren der seit 1919 unter dem Namen [[Freie Arbeiter Union Deutschlands]] (FAUD) aktiven syndikalistischen Bewegung in Deutschland angesehen werden. Zwischen 1909 und 1912 betrieb er eine Buchhandlung in der Alten SchÃ¶nhauserstraÃŸe.20. Nachdem [[Carl Thieme]] als verantwortlicher Redakteur der zweiten FVDG-Zeitschrift &amp;quot;[[Der Pionier]]&amp;quot; 1912 verhaftet worden war, Ã¼bernimmt Kater auch die Redaktion dieser Zeitschrift, bis beide Zeitschriften im August 1914 verboten werden. WÃ¤hrend des 1. Welkriegs gab es &amp;quot;Rundschreiben&amp;quot; an VorstÃ¤nde und Mitglieder, von einer illegalen Zeitschrift wurde abgesehen, Kater in einem abgefangenen Brief an einen Bochumer Syndikalisten: &amp;quot;Ist die Zeit gegeben, dann werden auch wieder Schriften und Zeitungen erscheinen...&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die Zeit kam 1919. Auf dem 12. Reichskongress der FVDG vom 27.-30.12.1919 wurde die FAUD gegrÃ¼ndet und Fritz Kater erneut zum Vorsitzenden der GeschÃ¤ftskommission gewÃ¤hlt. Erst im Jahr 1930 gab er dieses Amt an [[Reinhold Busch]] ab, half aber weiter im Vertrieb des ASY-Verlags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach Kriegsende im Mai 1945 kam er in Berlin durch einen BlindgÃ¤nger ums Leben. Fritz Kater reprÃ¤sentiert ein gutes StÃ¼ck Geschichte der Arbeiterbewegung, was sein langjÃ¤hriger KampfgefÃ¤hrte [[Rudolf Rocker]] mit einer wunderbaren kurzen Biographie zu wÃ¼rdigen wusste. Katers Schriften sind von bestechender Klarheit und lassen an unmittelbarer Positionsbestimmung der Bewegung nichts zu wÃ¼nschen Ã¼brig. Der nÃ¤chste, der auch zum Nutzen aller heute aktiven eine ausfÃ¼hrliche und bewegende Biographie verdient hÃ¤tte, wÃ¤re ohne Zweifel Fritz Kater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
*  [[Die Einigkeit]]. Organ der Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften, 1.-18- Jg., Berlin, 1897-1914&lt;br /&gt;
*  Wie sollen wir uns organisieren?, Fritz Kater Verlag, Berlin, 1898&lt;br /&gt;
*  Das Programm der Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften und die Resolutionen betreffend Streiks und Aussperrungen nebst BegrÃ¼ndungen; eine AufklÃ¤rungsschrift, Fritz Kater Verlag, Berlin, 1908&lt;br /&gt;
*  [[Der Pionier]]. UnabhÃ¤ngiges sozialrevolutionÃ¤res Organ, 1.-4. Jg., Berlin, 1911-1914&lt;br /&gt;
*  Freie Vereinigung deutscher Gewerkschaften. Eine kurze Geschichte der deutschen sozialrevolutionÃ¤ren Gewerkschaftsbewegung, Fritz Kater Verlag, Berlin, 1912&lt;br /&gt;
*  Die Entwicklung der deutschen Gewerkschaftsbewegung, 23 S., [[Verlag Der Syndikalist]], Berlin, 1921&lt;br /&gt;
*  Ein fideles GefÃ¤ngnis, in: [[Besinnung und Aufbruch]], Jg.2, Heft 8, Dezember 1930, S.119-122 (Katers Bericht Ã¼ber seinen PlÃ¶tzensee-Aufenthalt 1893)&lt;br /&gt;
* Die Organisation der FAUD (Syndikalisten), in: FAU-Bremen (Hg.): Klassenkampf im WeltmaÃŸstab, aus der Reihe: Syndikalismus - Geschichte und Perspektiven, Bremen 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Fritz Kater Verlag]]&lt;br /&gt;
*[[Direkte Aktion]] 169 (Mai/Juni 2005)&lt;br /&gt;
*[[Fritz Kater/Vortrag Ã¼ber die Aufgaben der FAUD und des Syndikalismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Web und Literatur: ==&lt;br /&gt;
http://www.syndikalismusforschung.info/k.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Rocker: Ein Leben fÃ¼r den revolutionÃ¤re Syndikalismus. Biographie von Fritz Kater&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarcho-SyndikalistInnen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AnarchistInnen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Syndikalist</name></author>	</entry>

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