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		<title>Anarchopedia - User contributions [en]</title>
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		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Talk:Wohnen_und_Arbeiten_verbinden&amp;diff=59150</id>
		<title>Talk:Wohnen und Arbeiten verbinden</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: Die Seite wurde neu angelegt: Als Antwort auf die Kritik der Entfremdung in unserer Gesellschaft entstehen emanzipatorische Gemeinschaften. In vielfältigen Projekten von Lebensgemeinschaften, Ökos...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als Antwort auf die Kritik der Entfremdung in unserer Gesellschaft entstehen emanzipatorische Gemeinschaften. In vielfÃ¤ltigen Projekten von Lebensgemeinschaften, Ã–kosiedlungen, Kommunen, Vollgenossenschaften Communities oder Global Ecovillage Networks spiegelt sich dies wider. Neben der Ãœberwindung individueller und gesellschaftlicher Entfremdung verfolgen sie Ziele wie inneren und Ã¤uÃŸeren Frieden, Selbstverwirklichung, Achtsamkeit und Emanzipation, fast immer verbunden mit dem Erhalt einer nachhaltigen, unzerstÃ¶rten Umwelt. Einblick in solche AnsÃ¤tze in der Organisationsform der Genossenschaft gibt der CONTRASTE-Schwerpunkt Â»Wohnen und Arbeiten verbindenÂ«.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Burghard Flieger, Red. Genossenschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die individuelle Wahrnehmung der Menschen im Hinblick auf ihre ZugehÃ¶rigkeit ist Kennzeichen von Gemeinschaften. Sie sind also sozial bedingt und konstruiert â€“ zumindest wenn der Gemeinschaftbegriff von Max Weber zugrunde gelegt wird. Entsprechend spielen Kommunikationstechniken vom Forum Ã¼ber Supervision bis hin zur Gewaltfreien Kommunikation (GfK) fÃ¼r ihr Handeln und ihre Entwicklung eine zentrale Rolle. Dies wird bei der Darstellung der Beispiele im Schwerpunkt Â»Wohnen und Arbeiten verbindenÂ« deutlich. Der Blickwinkel liegt allerdings verstÃ¤rkt auf deren genossenschaftlichen Strukturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Instrument und Eigenwert = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EinfÃ¼hrend skizziert Sonja Menzel die vielfÃ¤ltigen Anregungen, die Lebensgemeinschaften unter dem Blickwinkel zukÃ¼nftiger Entwicklungen fÃ¼r unsere Arbeits- und Wohnwelt mit sich bringen. Das Spektrum ihrer Antworten ist weit gespannt. Dazu gehÃ¶rt die Reaktion auf die forcierte Individualisierung durch die Medien- und Computerwelt. Ebenso wichtig ist die Erweiterung sozialer Kompetenzen aufgrund der Vermittlung von Wissen ohne Gruppenerfahrungen und der Wandel der BedÃ¼rfnisse nach verÃ¤nderten Wohn- und LebensverhÃ¤ltnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der konkreten Beispiele stehen Gemeinschaften in Deutschland, die auf die genossenschaftliche Organisationsstruktur zurÃ¼ckgreifen. Sie werden in der Reihenfolge ihrer Â»JugendlichkeitÂ« dargestellt. Die Vitopia eG startete 2006. Bei ihr steht ein Wohnprojekt im Vordergrund, ergÃ¤nzt durch gewerbliche TÃ¤tigkeiten wie (Umwelt-)Seminarhaus, BioCafÃ© und eine Fahrradherberge. Der Ausbau der RÃ¤umlichkeiten und die Entwicklung zur Gemeinschaft prÃ¤gen zurzeit die Situation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Gemischte TrÃ¤gerorganisation = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ã„lter, grÃ¶ÃŸer und mit mehr gewerblichen Bereichen ist die Lebensgemeinschaft Schloss Tonndorf. Sie saniert seit 2005 im sÃ¼dlichen Weimarer Land ein Anwesen. Ziel und Praxis sind der Erhalt eines Baudenkmals fÃ¼r eine Wohn-, Arbeits- und Lebensgemeinschaft von bis zu 80 Menschen. Das regional bedeutende Ensemble der Kulturlandschaft ThÃ¼ringens wird Ã¼ber die dafÃ¼r gegrÃ¼ndete Genossenschaft auch fÃ¼r die Allgemeinheit zugÃ¤nglich gemacht. Typisch ist die praktizierte Aufteilung der AktivitÃ¤ten auf verschiedene TrÃ¤gerorganisationen. Unter dem Dach der Genossenschaft wird gewohnt und gearbeitet. Dagegen laufen der Allgemeinheit dienenden AktivitÃ¤ten wie Naturschutz, Denkmalschutz, Umweltbildung und Kultur Ã¼ber einen gemeinnÃ¼tzigen Verein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zehn Jahre Ã¤lter und noch einmal erheblich komplexer ist das Ã–kodorf Sieben Linden. Unter den Gemeinschaftsprojekten kann Sieben Linden als Â»PR-Gigant Â« bezeichnet werden, hÃ¤ufig prÃ¤sent in Presse und Filmen. In der Darstellung stehen die Organisationsstrukturen im Vordergrund: Zwei Genossenschaften, eine Siedlungs- und eine Wohnungsbaugenossenschaft, sowie zwei Vereine, ein Bildungs- und UnterstÃ¼tzungsverein sowie ein Verein zur Organisation der Lebensmittelselbstversorgung. Eine konsequente gemeinsame Ã–konomie umzusetzen, ist bisher nicht gelungen. Auch sind die im Ã–kodorf aktiven Betriebe keine Kollektive, sondern SelbstÃ¤ndige. Das Spannungsfeld von Selbstverantwortung und Gemeinschaft prÃ¤gt das wirtschaftliche GefÃ¼ge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= StÃ¤ndige VerÃ¤nderungen = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als letztes Beispiel wird eine der Â»GroÃŸmÃ¼tterÂ« der Gemeinschaftsprojekte in Deutschland geschildert, die SchÃ¤fereigenossenschaft Finkhof. Sie hat erhebliche VerÃ¤nderungen im Laufe ihrer Ã¼ber vierzigjÃ¤hrigen Geschichte erfahren: von der Wohngemeinschaft zum Gemeinschaftsbetrieb hin zum Kollektivunternehmertum mit Angestellten. GegenwÃ¤rtig steht die Diskussion Ã¼ber eine Â»Alten-WGÂ« als gemeinsame Perspektive an. Die Genossenschaft wird fÃ¼r das lange Bestehen des gemeinsamen Zusammenhangs als entscheidend angesehen. Â»StabilitÃ¤t im WandelÂ« kÃ¶nnte ein charakterisierender Slogan fÃ¼r diese jahrelang zu den politischen Kommunen zÃ¤hlende Gemeinschaft lauten. Abgerundet wird der Schwerpunkt durch eine Buchbesprechung, verschiedene Hinweise und dem Programm einer Tagung am 15. / 16. Juni 2012 in Dessau mit dem Thema Â»Wohnen und Arbeiten vernetzen â€“ neue Handlungsfelder fÃ¼r GenossenschaftenÂ«. Sie wird im Bauhaus in Dessau stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Links = &lt;br /&gt;
http://www.contraste.org&lt;br /&gt;
Mai 2012&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Dialektik_von_Revolution_und_Bewegung&amp;diff=58540</id>
		<title>Dialektik von Revolution und Bewegung</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: Die Seite wurde neu angelegt:  Da heute Reformen keinen emanzipatorischen Charakter mehr besitzen, kann nicht mehr von einer Dialektik von Revolution und Reform gesprochen werden, sondern von der Di...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Da heute Reformen keinen emanzipatorischen Charakter mehr besitzen, kann nicht mehr von einer Dialektik von Revolution und Reform gesprochen werden, sondern von der Dialektik von Revolution und Bewegung (oder von Revolution und Revolte). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Beispiel Neoliberale Revolution = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Umsonstladen =  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Konsequenzen = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Heutige Situation =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= BegriffserklÃ¤rung=  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kommunismus und Anarchismus = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Methodologische Kritik = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Revolte und direkte Aktion = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Staatssozialismus = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Raus aus der â€œLogikfalleâ€œ! =&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wege aus dem Kapitalismus =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Strukturwechsel&amp;diff=58490</id>
		<title>Strukturwechsel</title>
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				<updated>2012-01-06T17:37:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
So wie sich [[Struktur]] und [[Funktion |Funktionen]] verschieden entwickeln, so ist die Unterscheidung vom '''Struktur-''' und '''Funktionswechsel''' grundlegend, um [[KomplexitÃ¤t]] wie zum Beispiel [[eine vielschichtig verstandene Evolution]] nachstellen zu kÃ¶nnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Funktionswechsel geht ein stetiges Wachstum der Funktionen voraus und nach diesem Wechsel verÃ¤ndern sich die Funktionen weiter stetig. â€žEs wird von einem '''Funktionswechsel''' oder [[QualitÃ¤t |QualitÃ¤tssprung]] erster Ordnung gesprochen, wenn die bestehende Struktur nicht verÃ¤ndert wird, und von einem '''Strukturwechsel''' als [[QualitÃ¤t |QualitÃ¤tssprung]] zweiter Ordnung, wenn eine neue Struktur entsteht.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt; Stefan Otto 2011, 290&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit vollzieht sich der Funktionswechsel innerhalb [[Reproduktion |der sich ausdifferenzierenden Reproduktion]] und der Strukturwechsel innerhalb [[Reproduktion |der strukturellen Reproduktion]]. Die Funktionswechsel entstehen im 3. Schritt des [[FÃ¼nf-Stufen-QualitÃ¤tssprung |FÃ¼nf-Stufen-QualitÃ¤tssprungs]], also, wenn die Struktur sich noch nicht verÃ¤ndert hat. Sie stellen quasi eine â€œEntwicklungshilfeâ€œ fÃ¼r den Strukturwechsel dar. Dieser vollzieht sich erst im 4. Schritt des [[FÃ¼nf-Stufen-QualitÃ¤tssprung |FÃ¼nf-Stufen-QualitÃ¤tssprungs]], bei dem eine noch nicht dagewesen Struktur entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl der Funktionswechsel auch der Strukturwechsel stellen indirekte [[Sprung |SprÃ¼nge]] dar und basieren auf der [[Dialektik von DiskontinuitÃ¤t und KontinuitÃ¤t]]. WÃ¤hrend die Unterschiede zwischen Funktionswechsel und Funktionswandel gering sind, kann der Ãœbergang von einer Struktur zur nÃ¤chsten nicht als (stetiger) Wandel bezeichnet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

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		<title>Strukturwechsel</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
So wie sich [[Struktur]] und [[Funktion |Funktionen]] verschieden entwickeln, so ist die Unterscheidung vom '''Struktur-''' und '''Funktionswechsel''' grundlegend, um KomplexitÃ¤t wie zum Beispiel [[eine vielschichtig verstandene Evolution]] nachstellen zu kÃ¶nnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Funktionswechsel geht ein stetiges Wachstum der Funktionen voraus und nach diesem Wechsel verÃ¤ndern sich die Funktionen weiter stetig. â€žEs wird von einem '''Funktionswechsel''' oder [[QualitÃ¤t |QualitÃ¤tssprung]] erster Ordnung gesprochen, wenn die bestehende Struktur nicht verÃ¤ndert wird, und von einem '''Strukturwechsel''' als [[QualitÃ¤t |QualitÃ¤tssprung]] zweiter Ordnung, wenn eine neue Struktur entsteht.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt; Stefan Otto 2011, 290&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit vollzieht sich der Funktionswechsel innerhalb [[Reproduktion |der sich ausdifferenzierenden Reproduktion]] und der Strukturwechsel innerhalb [[Reproduktion |der strukturellen Reproduktion]]. Die Funktionswechsel entstehen im 3. Schritt des [[FÃ¼nf-Stufen-QualitÃ¤tssprung |FÃ¼nf-Stufen-QualitÃ¤tssprungs]], also, wenn die Struktur sich noch nicht verÃ¤ndert hat. Sie stellen quasi eine â€œEntwicklungshilfeâ€œ fÃ¼r den Strukturwechsel dar. Dieser vollzieht sich erst im 4. Schritt des [[FÃ¼nf-Stufen-QualitÃ¤tssprung |FÃ¼nf-Stufen-QualitÃ¤tssprungs]], bei dem eine noch nicht dagewesen Struktur entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl der Funktionswechsel auch der Strukturwechsel stellen indirekte [[Sprung |SprÃ¼nge]] dar und basieren auf der [[Dialektik von DiskontinuitÃ¤t und KontinuitÃ¤t]]. WÃ¤hrend die Unterschiede zwischen Funktionswechsel und Funktionswandel gering sind, kann der Ãœbergang von einer Struktur zur nÃ¤chsten nicht als (stetiger) Wandel bezeichnet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
So wie sich [[Struktur]] und [[Funktion |Funktionen]] verschieden entwickeln, so ist die Unterscheidung vom '''Struktur-''' und '''Funktionswechsel''' grundlegend, um KomplexitÃ¤t wie zum Beispiel [[eine vielschichtig verstandene Evolution]] nachstellen zu kÃ¶nnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Funktionswechsel geht ein stetiges Wachstum der Funktionen voraus und nach diesem Wechsel verÃ¤ndern sich die Funktionen weiter stetig. â€žEs wird von einem '''Funktionswechsel''' oder [[QualitÃ¤t |QualitÃ¤tssprung]] erster Ordnung gesprochen, wenn die bestehende Struktur nicht verÃ¤ndert wird, und von einem '''Strukturwechsel''' als [[QualitÃ¤t |QualitÃ¤tssprung]] zweiter Ordnung, wenn eine neue Struktur entsteht. &amp;lt;ref&amp;gt; Stefan Otto 2011, 290&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit vollzieht sich der Funktionswechsel innerhalb [[Reproduktion |der sich ausdifferenzierenden Reproduktion]] und der Strukturwechsel innerhalb [[Reproduktion |der strukturellen Reproduktion]].â€œ Die Funktionswechsel entstehen im 3. Schritt des [[FÃ¼nf-Stufen-QualitÃ¤tssprung |FÃ¼nf-Stufen-QualitÃ¤tssprungs]], also, wenn die Struktur sich noch nicht verÃ¤ndert hat. Sie stellen quasi eine â€œEntwicklungshilfeâ€œ fÃ¼r den Strukturwechsel dar. Dieser vollzieht sich erst im 4. Schritt des [[FÃ¼nf-Stufen-QualitÃ¤tssprung |FÃ¼nf-Stufen-QualitÃ¤tssprungs]], bei dem eine noch nicht dagewesen Struktur entsteht. Sowohl der Funktionswechsel auch der Strukturwechsel stellen indirekte [[Sprung |SprÃ¼nge]] dar und basieren auf der [[Dialektik von DiskontinuitÃ¤t und KontinuitÃ¤t]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

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		<title>Strukturwechsel</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
So wie sich [[Struktur]] und [[Funktion |Funktionen]] verschieden entwickeln, so ist die Unterscheidung vom '''Struktur-''' und '''Funktionswechsel''' grundlegend, um KomplexitÃ¤t wie zum Beispiel [[eine vielschichtig verstandene Evolution]] nachstellen zu kÃ¶nnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Funktionswechsel geht ein stetiges Wachstum der Funktionen voraus und nach diesem Wechsel verÃ¤ndern sich die Funktionen weiter stetig. â€žEs wird von einem '''Funktionswechsel''' oder [[QualitÃ¤t |QualitÃ¤tssprung]] erster Ordnung gesprochen, wenn die bestehende Struktur nicht verÃ¤ndert wird, und von einem '''Strukturwechsel''' als [[QualitÃ¤t |QualitÃ¤tssprung]] zweiter Ordnung, wenn eine neue Struktur entsteht. &amp;lt;ref&amp;gt; Stefan Otto 2011, 290&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit vollzieht sich der Funktionswechsel innerhalb [[Reproduktion |der sich ausdifferenzierenden Reproduktion]] und der Strukturwechsel innerhalb [[Reproduktion |der strukturellen Reproduktion]].â€œ Die Funktionswechsel entsteht im 3. Schritt des [[FÃ¼nf-Stufen-QualitÃ¤tssprung |FÃ¼nf-Stufen-QualitÃ¤tssprungs]], also, wenn die Struktur sich noch nicht verÃ¤ndert hat. Sie stellen quasi eine â€œEntwicklungshilfeâ€œ fÃ¼r den Strukturwechsel dar. Dieser vollzieht sich erst im 4. Schritt des [[FÃ¼nf-Stufen-QualitÃ¤tssprung |FÃ¼nf-Stufen-QualitÃ¤tssprungs]], bei dem eine noch nicht dagewesen Struktur entsteht. Sowohl der Funktionswechsel auch der Strukturwechsel stellen indirekte [[Sprung |SprÃ¼nge]] dar und basieren auf der [[Dialektik von DiskontinuitÃ¤t und KontinuitÃ¤t]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

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		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Strukturwechsel&amp;diff=58486</id>
		<title>Strukturwechsel</title>
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				<updated>2012-01-06T17:20:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
So wie sich [[Struktur]] und [[Funktion |Funktionen]] verschieden entwickeln, so ist die Unterscheidung vom '''Struktur-''' und '''Funktionswechsel''' grundlegend, um KomplexitÃ¤t wie zum Beispiel [[eine vielschichtig verstandene Evolution]] nachstellen zu kÃ¶nnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Funktionswechsel geht ein Wachstum der Funktionen voraus und nach diesem Wechsel verÃ¤ndern sich die Funktionen weiter. â€žEs wird von einem '''Funktionswechsel''' oder [[QualitÃ¤t |QualitÃ¤tssprung]] erster Ordnung gesprochen, wenn die bestehende Struktur nicht verÃ¤ndert wird, und von einem '''Strukturwechsel''' als QualitÃ¤tssprung zweiter Ordnung, wenn eine neue Struktur entsteht. Damit vollzieht sich der Funktionswechsel innerhalb [[Reproduktion |der sich ausdifferenzierenden Reproduktion]] und der Strukturwechsel innerhalb [[Reproduktion |der strukturellen Reproduktion]].â€œ &amp;lt;ref&amp;gt; Stefan Otto 2011, 290&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktionswechsel vollziehen sich im 3. Schritt des [[FÃ¼nf-Stufen-QualitÃ¤tssprung |FÃ¼nf-Stufen-QualitÃ¤tssprungs]], also, wenn die Struktur sich noch nicht verÃ¤ndert hat. Sie stellen quasi eine â€œEntwicklungshilfeâ€œ fÃ¼r den Strukturwechsel dar. Dieser vollzieht sich erst im 4. Schritt des [[FÃ¼nf-Stufen-QualitÃ¤tssprung |FÃ¼nf-Stufen-QualitÃ¤tssprungs]], bei dem eine noch nicht dagewesen Struktur entsteht. Sowohl der Funktionswechsel auch der Strukturwechsel stellen indirekte [[Sprung |SprÃ¼nge]] dar und basieren auf der [[Dialektik von DiskontinuitÃ¤t und KontinuitÃ¤t]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

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		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Struktur&amp;diff=58485</id>
		<title>Struktur</title>
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				<updated>2012-01-06T17:13:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
Die Beziehung zwischen Struktur und Funktionen ist grundlegend, um [[eine vielschichtig verstandene Evolution]] begrÃ¼nden zu kÃ¶nnen. WÃ¤hrend Strukturen nach ihrer Entstehung ([[Strukturwechsel]]) konstant bleiben, wachsen Funktionen stetig ([[Funktionswechsel]] oberflÃ¤chlich betrachtet auch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= EinfÃ¼hrung = &lt;br /&gt;
Der FlÃ¼gel fliegt selbst nicht, â€žsondern nur der Organismus, der Ã¼ber eine Struktur verfÃ¼gt, die die Funktion des Fliegens verwirklichen kannâ€œ&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Janich, Michael Weingarten 1999, 185 &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
â€žStrukturen sind unverÃ¤nderlich und in ihrem jeweiligen [[Wirkungsradius]] allgegenwÃ¤rtig, aber besitzen keine unmittelbare materielle Gestalt und kÃ¶nnen wie die physikalische Kraft nur indirekt Ã¼ber ihre Wirkungen erkannt werden. Die Existenz von Strukturen zeigt sich in ihrer â€œsynchronisierendenâ€œ oder â€œkoordinierendenâ€œ Wirkung, das heiÃŸt, dass sich Funktionen von Organismen in ihrer Entfaltung Ã¼ber Strukturen gegenseitig bedingen. Deshalb mÃ¼ssen Strukturen [[Eigenentwicklung |Grenzen]] besitzen, da sich das Bedingen der Funktionen innerhalb einer Struktur nicht auf beliebige Weise erfolgen kann (siehe auch [[Ganzes |das Ganze und seine Teile]]).â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Otto, 2011, 368 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehung zwischen Struktur und ihren Funktionen zeigt sich am besten, wenn sich Organismen entwickeln. Mit jeder Wiedererzeugung einer Funktion &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb [[Reproduktion |der fast identischen Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt; und mit jeder VerÃ¤nderung dieser &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb [[Reproduktion |der sich ausdifferenzieren Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt; wird eine Struktur identisch neu erzeugt &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb [[Reproduktion |der strukturellen Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt;, die den Funktion in ihrer Erzeugung und VerÃ¤nderung [[Eigenentwicklung |Grenzen]] setzt. Wenn die Funktionen an die Grenzen der Struktur stoÃŸen, wird ein [[Strukturwechsel]] erzeugt, so dass eine andere Struktur mit neuen Grenzen entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strukturen sind unverÃ¤nderlich bezogen auf ihre Bedingungen. Wenn diese historisch und damit sich zeitlich verÃ¤ndernden Bedingungen nicht mehr gegeben sind, dann kÃ¶nnen sich die Strukturen auch nicht mehr reproduzieren. Aber wenn sie einmal entstanden sind, erscheinen sie quasi als ahistorisch, da ihre Reproduktion von zeitunabhÃ¤ngige Zyklen erzeugt werden. Hintergrund dafÃ¼r ist, das sich Raum und Zeit jeweils unterschiedlich verÃ¤ndern, und es dafÃ¼r unterschiedliche Darstellungsformen (siehe auch [[Logisch und historische Darstellung]]) benÃ¶tig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= These = &lt;br /&gt;
â€žStrukturen stellen das diskontinuierliche Moment in der Evolution dar. Sie entstehen Ã¼ber mehrere voneinander unabhÃ¤ngige ÃœbergÃ¤nge aus einer bestehenden Struktur. Dadurch kann die neue Struktur nicht auf die bestehende zurÃ¼ckgefÃ¼hrt werden, weil beide etwas EigenstÃ¤ndiges darstellen. Jede Struktur erzeugt Ã¼ber die Wechselwirkungen der Funktionen ihre konstanten Grenzen und ermÃ¶glicht Funktionswechsel und ein kontinuierliches Wachstum der Funktionen nur innerhalb dieser Grenzen. Strukturen erzeugen sich mit jedem neuen Individuum und mit jeder VerÃ¤nderung von Funktionen identisch â€œneuâ€œ.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt; Stefan Otto 2011, 290&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Janich, Peter / Michael Weingarten: Wissenschaftstheorie der Biologie, MÃ¼nchen 1999 &lt;br /&gt;
* Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise &amp;amp; FuÃŸnoten =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

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		<title>Struktur</title>
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				<updated>2012-01-06T17:09:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
Die Beziehung zwischen Struktur und Funktionen ist grundlegend, um [[eine vielschichtig verstandene Evolution]] begrÃ¼nden zu kÃ¶nnen. WÃ¤hrend Strukturen nach ihrer Entstehung ([[Strukturwechsel]]) konstant bleiben, wachsen Funktionen (von den [[Funktionswechseln]] abgesehen) stetig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= EinfÃ¼hrung = &lt;br /&gt;
Der FlÃ¼gel fliegt selbst nicht, â€žsondern nur der Organismus, der Ã¼ber eine Struktur verfÃ¼gt, die die Funktion des Fliegens verwirklichen kannâ€œ&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Janich, Michael Weingarten 1999, 185 &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
â€žStrukturen sind unverÃ¤nderlich und in ihrem jeweiligen [[Wirkungsradius]] allgegenwÃ¤rtig, aber besitzen keine unmittelbare materielle Gestalt und kÃ¶nnen wie die physikalische Kraft nur indirekt Ã¼ber ihre Wirkungen erkannt werden. Die Existenz von Strukturen zeigt sich in ihrer â€œsynchronisierendenâ€œ oder â€œkoordinierendenâ€œ Wirkung, das heiÃŸt, dass sich Funktionen von Organismen in ihrer Entfaltung Ã¼ber Strukturen gegenseitig bedingen. Deshalb mÃ¼ssen Strukturen [[Eigenentwicklung |Grenzen]] besitzen, da sich das Bedingen der Funktionen innerhalb einer Struktur nicht auf beliebige Weise erfolgen kann (siehe auch [[Ganzes |das Ganze und seine Teile]]).â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Otto, 2011, 368 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehung zwischen Struktur und ihren Funktionen zeigt sich am besten, wenn sich Organismen entwickeln. Mit jeder Wiedererzeugung einer Funktion &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb [[Reproduktion |der fast identischen Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt; und mit jeder VerÃ¤nderung dieser &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb [[Reproduktion |der sich ausdifferenzieren Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt; wird eine Struktur identisch neu erzeugt &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb [[Reproduktion |der strukturellen Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt;, die den Funktion in ihrer Erzeugung und VerÃ¤nderung [[Eigenentwicklung |Grenzen]] setzt. Wenn die Funktionen an die Grenzen der Struktur stoÃŸen, wird ein [[Strukturwechsel]] erzeugt, so dass eine andere Struktur mit neuen Grenzen entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strukturen sind unverÃ¤nderlich bezogen auf ihre Bedingungen. Wenn diese historisch und damit sich zeitlich verÃ¤ndernden Bedingungen nicht mehr gegeben sind, dann kÃ¶nnen sich die Strukturen auch nicht mehr reproduzieren. Aber wenn sie einmal entstanden sind, erscheinen sie quasi als ahistorisch, da ihre Reproduktion von zeitunabhÃ¤ngige Zyklen erzeugt werden. Hintergrund dafÃ¼r ist, das sich Raum und Zeit jeweils unterschiedlich verÃ¤ndern, und es dafÃ¼r unterschiedliche Darstellungsformen (siehe auch [[Logisch und historische Darstellung]]) benÃ¶tig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= These = &lt;br /&gt;
â€žStrukturen stellen das diskontinuierliche Moment in der Evolution dar. Sie entstehen Ã¼ber mehrere voneinander unabhÃ¤ngige ÃœbergÃ¤nge aus einer bestehenden Struktur. Dadurch kann die neue Struktur nicht auf die bestehende zurÃ¼ckgefÃ¼hrt werden, weil beide etwas EigenstÃ¤ndiges darstellen. Jede Struktur erzeugt Ã¼ber die Wechselwirkungen der Funktionen ihre konstanten Grenzen und ermÃ¶glicht Funktionswechsel und ein kontinuierliches Wachstum der Funktionen nur innerhalb dieser Grenzen. Strukturen erzeugen sich mit jedem neuen Individuum und mit jeder VerÃ¤nderung von Funktionen identisch â€œneuâ€œ.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt; Stefan Otto 2011, 290&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Janich, Peter / Michael Weingarten: Wissenschaftstheorie der Biologie, MÃ¼nchen 1999 &lt;br /&gt;
* Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise &amp;amp; FuÃŸnoten =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

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		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Strukturwechsel&amp;diff=58483</id>
		<title>Strukturwechsel</title>
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				<updated>2012-01-06T17:03:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
So wie sich [[Struktur]] und [[Funktion |Funktionen]] verschieden entwickeln, so ist die Unterscheidung vom '''Struktur-''' und '''Funktionswechsel''' grundlegend, um KomplexitÃ¤t wie zum Beispiel [[eine vielschichtig verstandene Evolution]] nachstellen zu kÃ¶nnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Funktionswechsel geht ein Wachstum der Funktionen voraus und nach diesem Wechsel verÃ¤ndern sich die Funktionen weiter. â€žEs wird von einem '''Funktionswechsel''' oder [[QualitÃ¤t |QualitÃ¤tssprung]] erster Ordnung gesprochen, wenn die bestehende Struktur nicht verÃ¤ndert wird, und von einem '''Strukturwechsel''' als QualitÃ¤tssprung zweiter Ordnung, wenn eine neue Struktur entsteht. Damit vollzieht sich der Funktionswechsel innerhalb [[Reproduktion |der sich ausdifferenzierenden Reproduktion]] und der Strukturwechsel innerhalb [[Reproduktion |der strukturellen Reproduktion]].â€œ &amp;lt;ref&amp;gt; Stefan Otto 2011, 290&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktionswechsel vollziehen sich im 3. Schritt des FÃ¼nf-Stufen-QualitÃ¤tssprungs, also, wenn die Struktur sich noch nicht verÃ¤ndert hat. Sie stellen quasi eine â€œEntwicklungshilfeâ€œ fÃ¼r den Strukturwechsel dar. Dieser vollzieht sich erst im 4. Schritt des FÃ¼nf-Stufen-QualitÃ¤tssprungs, bei dem eine noch nicht dagewesen Struktur entsteht. Sowohl der Funktionswechsel auch der Strukturwechsel stellen indirekte [[Sprung |SprÃ¼nge]] dar und basieren auf der [[Dialektik von DiskontinuitÃ¤t und KontinuitÃ¤t]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

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		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Strukturwechsel&amp;diff=58482</id>
		<title>Strukturwechsel</title>
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				<updated>2012-01-06T17:02:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
So wie sich [[Struktur]] und [[Funktion |Funktionen]] verschieden entwickeln, so ist die Unterscheidung vom '''''Struktur-''' und '''Funktionswechsel''' grundlegend, um KomplexitÃ¤t wie zum Beispiel [[eine vielschichtig verstandene Evolution]] nachstellen zu kÃ¶nnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Funktionswechsel geht ein Wachstum der Funktionen voraus und nach diesem Wechsel verÃ¤ndern sich die Funktionen weiter. â€žEs wird von einem '''Funktionswechsel''' oder [[QualitÃ¤t |QualitÃ¤tssprung]] erster Ordnung gesprochen, wenn die bestehende Struktur nicht verÃ¤ndert wird, und von einem '''Strukturwechsel''' als QualitÃ¤tssprung zweiter Ordnung, wenn eine neue Struktur entsteht. Damit vollzieht sich der Funktionswechsel innerhalb [[Reproduktion |der sich ausdifferenzierenden Reproduktion]] und der Strukturwechsel innerhalb [[Reproduktion |der strukturellen Reproduktion]].â€œ &amp;lt;ref&amp;gt; Stefan Otto 2011, 290&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktionswechsel vollziehen sich im 3. Schritt des FÃ¼nf-Stufen-QualitÃ¤tssprungs, also, wenn die Struktur sich noch nicht verÃ¤ndert hat. Sie stellen quasi eine â€œEntwicklungshilfeâ€œ fÃ¼r den Strukturwechsel dar. Dieser vollzieht sich erst im 4. Schritt des FÃ¼nf-Stufen-QualitÃ¤tssprungs, bei dem eine noch nicht dagewesen Struktur entsteht. Sowohl der Funktionswechsel auch der Strukturwechsel stellen indirekte [[Sprung |SprÃ¼nge]] dar und basieren auf der [[Dialektik von DiskontinuitÃ¤t und KontinuitÃ¤t]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Strukturwechsel&amp;diff=58481</id>
		<title>Strukturwechsel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Strukturwechsel&amp;diff=58481"/>
				<updated>2012-01-06T17:00:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: Die Seite wurde neu angelegt: verzweigen und verknüpfen (von Sandra Uhlitzsch) Vogelschwarm (von Anna Schroll) So w...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
So wie sich [[Struktur]] und [[Funktion |Funktionen]] verschieden entwickeln, so ist die Unterscheidung vom '''''Struktur'''- und '''Funktionswechsel''' grundlegend, um KomplexitÃ¤t wie zum Beispiel [[eine vielschichtig verstandene Evolution]] nachstellen zu kÃ¶nnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Funktionswechsel geht ein Wachstum der Funktionen voraus und nach diesem Wechsel verÃ¤ndern sich die Funktionen weiter. â€žEs wird von einem '''Funktionswechsel''' oder [[QualitÃ¤t |QualitÃ¤tssprung]] erster Ordnung gesprochen, wenn die bestehende Struktur nicht verÃ¤ndert wird, und von einem '''Strukturwechsel''' als QualitÃ¤tssprung zweiter Ordnung, wenn eine neue Struktur entsteht. Damit vollzieht sich der Funktionswechsel innerhalb [[Reproduktion |der sich ausdifferenzierenden Reproduktion]] und der Strukturwechsel innerhalb [[Reproduktion |der strukturellen Reproduktion]].â€œ &amp;lt;ref&amp;gt; Stefan Otto 2011, 290&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktionswechsel vollziehen sich im 3. Schritt des FÃ¼nf-Stufen-QualitÃ¤tssprungs, also, wenn die Struktur sich noch nicht verÃ¤ndert hat. Sie stellen quasi eine â€œEntwicklungshilfeâ€œ fÃ¼r den Strukturwechsel dar. Dieser vollzieht sich erst im 4. Schritt des FÃ¼nf-Stufen-QualitÃ¤tssprungs, bei dem eine noch nicht dagewesen Struktur entsteht. Sowohl der Funktionswechsel auch der Strukturwechsel stellen indirekte [[Sprung |SprÃ¼nge]] dar und basieren auf der [[Dialektik von DiskontinuitÃ¤t und KontinuitÃ¤t]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Funktionswechsel&amp;diff=58480</id>
		<title>Funktionswechsel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Funktionswechsel&amp;diff=58480"/>
				<updated>2012-01-06T16:46:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: Weiterleitung nach Strukturwechsel erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Strukturwechsel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Logisch_und_historische_Darstellung&amp;diff=58479</id>
		<title>Logisch und historische Darstellung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Logisch_und_historische_Darstellung&amp;diff=58479"/>
				<updated>2012-01-06T16:44:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
â€žIn methodologischer Hinsicht zielt â€™logischâ€™ auf die Darstellung des gesetzmÃ¤ÃŸigen Zusammenhangs, â€™historischâ€™ auf die des Verlaufs eines Entwicklungsprozesses.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Gudrun Richter 1990, 363 &amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Trialektik]] bedarf es fÃ¼r die historischen und damit fÃ¼r zeitabhÃ¤ngigen Prozesse, wie sie vorrangig in den Geschichtswissenschaften untersucht werden, andere Darstellungsformen, als wenn sich Prozesse wie in der Physik wiederholen, also unter bestimmen Bedingungen als zeitunabhÃ¤ngig erscheinen und in einem gesetzmÃ¤ÃŸigen Zusammenhang gefasst werden kÃ¶nnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ErklÃ¤rung = &lt;br /&gt;
â€ž[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]] existiert in [[Raum und Zeit |Raum]] (Nebeneinander) und [[Raum und Zeit |Zeit]] (Nacheinander), wobei sich beide verschieden verÃ¤ndern. Um eine so verstandene Evolution begrÃ¼nden zu kÃ¶nnen, werden die logisch-strukturelle (kurz logische) Darstellung, die historisch-prozessnahe (kurz historische) und auÃŸerdem eine logisch und historische Darstellung benÃ¶tigt. Alle drei Darstellungen lassen sich nicht unmittelbar beobachten, haben einen begrenzten Geltungsbereich und in diesen werden jeweils andere Schlussfolgerungen gezogen oder Ableitungen erzeugt.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Otto 2011, 363 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der historischen Darstellung wird das [[Raum und Zeit |Nacheinander]] (Zeit) und damit zeitabhÃ¤ngige Prozesse gedeutet. So kann es in dieser Darstellung nur einen Ursprung in der Evolution geben, aber es kÃ¶nnen keine Wiederholungen (Zyklen) und damit keine Strukturen mit Grenzen erkannt werden. Aber es gibt kein reines Nacheinander oder nur zeitabhÃ¤ngige Prozesse in der Wirklichkeit. ZeitabhÃ¤ngige Prozesse stellen eine Grenze der vielschichtig verstandenen Wirklichkeit dar, die nie erreicht wird. Damit kann mit einer historischen Darstellung nur ein Moment dieser Wirklichkeit gedeutet werden. Jeder zeitabhÃ¤ngige Prozess ist immer auch ein (zeitunabhÃ¤ngiger) Zyklus von einer VerÃ¤nderung zur nÃ¤chsten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen werden in einer logischen Darstellung das [[Raum und Zeit |Nebeneinander]] (Raum) und damit zeitunabhÃ¤ngige Zyklen (wie die RÃ¤uber-Beute-Beziehung) gedeutet, so dass (ahistorische) Strukturen, die Grenzen haben, erkannt werden kÃ¶nnen. Hier werden die Wiederholungen wie unendlich viele UrsprÃ¼nge in der Evolution erkannt, aber keine Vergangenheit und keine Strukturen, die eine Vergangenheit besitzen, bedeutet. ZeitunabhÃ¤ngige Zyklen und (ahistorische) Strukturen stellen eine Grenze der vielschichtig verstandenen Wirklichkeit dar, die nie erreicht wird. Es bedarf zeitabhÃ¤ngiger Bedingungen, damit diese scheinbar zeitunabhÃ¤ngiger Zyklen, die quasi zeitunabhÃ¤ngigen Strukturen oder die gesetzmÃ¤ÃŸigen ZusammenhÃ¤nge entstehen und diese auch wieder aufgehoben werden kÃ¶nnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe einer logisch und historischen Darstellung werden die [[Geltungsbereich |Geltungsbereiche]] beider kontrÃ¤rer Darstellungen bestimmt, da die Entfaltung der zeitabhÃ¤ngigen Prozesse Bedingung fÃ¼r die Entstehung quasi zeitunabhÃ¤ngiger Zyklen bedingen (und umgekehrt). In dieser Meta-Ebene kann nur herausgefunden werden, unter welchen besonderen Bedingungen welche Darstellungsform verwendet wird. Der Nachteil einer logisch und historischen Darstellung ist, dass mit Hilfe dieser Darstellungsform sich nicht gleichzeitig zeitabhÃ¤ngige Prozesse und zeitunabhÃ¤ngige Zyklen untersuchen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit hat auch diese Darstellungsform wie die logische und wie die historische jeweils nur einen begrenzten [[Geltungsbereich]]. Oder anders ausgedrÃ¼ckt: â€žDie logisch und historische Darstellung integriert damit nicht die logisch-strukturelle und die historisch-prozessnahe oder kann nicht auf den Dualismus von beiden reduziert werden.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;ebd., 305 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZZum Beispiel sind [[Struktur |Strukturen]] unverÃ¤nderlich bezogen auf ihre Bedingungen. Wenn diese historisch und damit sich zeitlich verÃ¤ndernden Bedingungen nicht mehr gegeben sind, dann kÃ¶nnen sich die Strukturen auch nicht mehr reproduzieren. Aber wenn sie einmal entstanden sind, erscheinen sie quasi als ahistorisch, da ihre Reproduktion von zeitunabhÃ¤ngige Zyklen erzeugt werden. Hintergrund dafÃ¼r ist, das fÃ¼r sich die sich zeitlich verÃ¤ndernden Bedingungen eine historische Darstellung und fÃ¼r die [[Struktur |Strukturen]] (nicht beim [[Strukturwechsel]]) eine logische Darstellung benÃ¶tig werden, wÃ¤hrend der Strukturwechsel (und dass, die Strukturen eine Vergangenheit besitzen &amp;lt;ref&amp;gt; vgl. Wolfgang Haug HKWM Bd. 6.1, 339&amp;lt;/ref&amp;gt;,) nur mit der logisch und historischen Darstellung begriffen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= These = &lt;br /&gt;
â€žVon Bedeutung ist nicht, ob zuerst die historisch-prozessnahe Darstellung fÃ¼r das Nacheinander und dann die logisch-strukturelle Darstellung fÃ¼r das Nebeneinander (oder umgekehrt) erzeugt wird. Mit beiden Darstellungen kÃ¶nnen jedoch nur Momente der Wirklichkeit gedeutet werden. Das Problem ist dann zu lÃ¶sen, wenn sich beide Darstellungen in ihrem jeweiligen Geltungsbereich nebeneinander entfalten, aber gleichzeitig indirekt (Ã¼ber diese Geltungsbereiche) miteinander in Beziehung stehen.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt; Stefan Otto 2011, 305 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Haug, Wolfgang F.: Historisches und kritisches WÃ¶rterbuch des Marxismus (HKWM) Hamburg 1994 &lt;br /&gt;
*Richter, Gudrun: Logisches und Historisches, S. 98-100, in Hans JÃ¶rg SandkÃ¼hler, EuropÃ¤ische EnzyklopÃ¤die zu Philosophie und Wissenschaft Hamburg, 1990&lt;br /&gt;
*Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Logisch_und_historische_Darstellung&amp;diff=58478</id>
		<title>Logisch und historische Darstellung</title>
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				<updated>2012-01-06T16:42:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: /* These 20, logisch und historische Darstellung: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
â€žIn methodologischer Hinsicht zielt â€™logischâ€™ auf die Darstellung des gesetzmÃ¤ÃŸigen Zusammenhangs, â€™historischâ€™ auf die des Verlaufs eines Entwicklungsprozesses.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Gudrun Richter 1990, 363 &amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Trialektik]] bedarf es fÃ¼r die historischen und damit fÃ¼r zeitabhÃ¤ngigen Prozesse, wie sie vorrangig in den Geschichtswissenschaften untersucht werden, andere Darstellungsformen, als wenn sich Prozesse wie in der Physik wiederholen, also unter bestimmen Bedingungen als zeitunabhÃ¤ngig erscheinen und in einem gesetzmÃ¤ÃŸigen Zusammenhang gefasst werden kÃ¶nnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ErklÃ¤rung = &lt;br /&gt;
â€ž[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]] existiert in [[Raum und Zeit |Raum]] (Nebeneinander) und [[Raum und Zeit |Zeit]] (Nacheinander), wobei sich beide verschieden verÃ¤ndern. Um eine so verstandene Evolution begrÃ¼nden zu kÃ¶nnen, werden die logisch-strukturelle (kurz logische) Darstellung, die historisch-prozessnahe (kurz historische) und auÃŸerdem eine logisch und historische Darstellung benÃ¶tigt. Alle drei Darstellungen lassen sich nicht unmittelbar beobachten, haben einen begrenzten Geltungsbereich und in diesen werden jeweils andere Schlussfolgerungen gezogen oder Ableitungen erzeugt.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Otto 2011, 363 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der historischen Darstellung wird das [[Raum und Zeit |Nacheinander]] (Zeit) und damit zeitabhÃ¤ngige Prozesse gedeutet. So kann es in dieser Darstellung nur einen Ursprung in der Evolution geben, aber es kÃ¶nnen keine Wiederholungen (Zyklen) und damit keine Strukturen mit Grenzen erkannt werden. Aber es gibt kein reines Nacheinander oder nur zeitabhÃ¤ngige Prozesse in der Wirklichkeit. ZeitabhÃ¤ngige Prozesse stellen eine Grenze der vielschichtig verstandenen Wirklichkeit dar, die nie erreicht wird. Damit kann mit einer historischen Darstellung nur ein Moment dieser Wirklichkeit gedeutet werden. Jeder zeitabhÃ¤ngige Prozess ist immer auch ein (zeitunabhÃ¤ngiger) Zyklus von einer VerÃ¤nderung zur nÃ¤chsten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen werden in einer logischen Darstellung das [[Raum und Zeit |Nebeneinander]] (Raum) und damit zeitunabhÃ¤ngige Zyklen (wie die RÃ¤uber-Beute-Beziehung) gedeutet, so dass (ahistorische) Strukturen, die Grenzen haben, erkannt werden kÃ¶nnen. Hier werden die Wiederholungen wie unendlich viele UrsprÃ¼nge in der Evolution erkannt, aber keine Vergangenheit und keine Strukturen, die eine Vergangenheit besitzen, bedeutet. ZeitunabhÃ¤ngige Zyklen und (ahistorische) Strukturen stellen eine Grenze der vielschichtig verstandenen Wirklichkeit dar, die nie erreicht wird. Es bedarf zeitabhÃ¤ngiger Bedingungen, damit diese scheinbar zeitunabhÃ¤ngiger Zyklen, die quasi zeitunabhÃ¤ngigen Strukturen oder die gesetzmÃ¤ÃŸigen ZusammenhÃ¤nge entstehen und diese auch wieder aufgehoben werden kÃ¶nnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe einer logisch und historischen Darstellung werden die Geltungsbereiche beider kontrÃ¤rer Darstellungen bestimmt, da die Entfaltung der zeitabhÃ¤ngigen Prozesse Bedingung fÃ¼r die Entstehung quasi zeitunabhÃ¤ngiger Zyklen bedingen (und umgekehrt). In dieser Meta-Ebene kann nur herausgefunden werden, unter welchen besonderen Bedingungen welche Darstellungsform verwendet wird. Der Nachteil einer logisch und historischen Darstellung ist, dass mit Hilfe dieser Darstellungsform sich nicht gleichzeitig zeitabhÃ¤ngige Prozesse und zeitunabhÃ¤ngige Zyklen untersuchen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit hat auch diese Darstellungsform wie die logische und wie die historische jeweils nur einen begrenzten [[Geltungsbereich]]. Oder anders ausgedrÃ¼ckt: â€žDie logisch und historische Darstellung integriert damit nicht die logisch-strukturelle und die historisch-prozessnahe oder kann nicht auf den Dualismus von beiden reduziert werden.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;ebd., 305 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZZum Beispiel sind [[Struktur |Strukturen]] unverÃ¤nderlich bezogen auf ihre Bedingungen. Wenn diese historisch und damit sich zeitlich verÃ¤ndernden Bedingungen nicht mehr gegeben sind, dann kÃ¶nnen sich die Strukturen auch nicht mehr reproduzieren. Aber wenn sie einmal entstanden sind, erscheinen sie quasi als ahistorisch, da ihre Reproduktion von zeitunabhÃ¤ngige Zyklen erzeugt werden. Hintergrund dafÃ¼r ist, das fÃ¼r sich die sich zeitlich verÃ¤ndernden Bedingungen eine historische Darstellung und fÃ¼r die [[Struktur |Strukturen]] (nicht beim [[Strukturwechsel]]) eine logische Darstellung benÃ¶tig werden, wÃ¤hrend der Strukturwechsel (und dass, die Strukturen eine Vergangenheit besitzen &amp;lt;ref&amp;gt; vgl. Wolfgang Haug HKWM Bd. 6.1, 339&amp;lt;/ref&amp;gt;,) nur mit der logisch und historischen Darstellung begriffen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= These = &lt;br /&gt;
â€žVon Bedeutung ist nicht, ob zuerst die historisch-prozessnahe Darstellung fÃ¼r das Nacheinander und dann die logisch-strukturelle Darstellung fÃ¼r das Nebeneinander (oder umgekehrt) erzeugt wird. Mit beiden Darstellungen kÃ¶nnen jedoch nur Momente der Wirklichkeit gedeutet werden. Das Problem ist dann zu lÃ¶sen, wenn sich beide Darstellungen in ihrem jeweiligen Geltungsbereich nebeneinander entfalten, aber gleichzeitig indirekt (Ã¼ber diese Geltungsbereiche) miteinander in Beziehung stehen.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt; Stefan Otto 2011, 305 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Haug, Wolfgang F.: Historisches und kritisches WÃ¶rterbuch des Marxismus (HKWM) Hamburg 1994 &lt;br /&gt;
*Richter, Gudrun: Logisches und Historisches, S. 98-100, in Hans JÃ¶rg SandkÃ¼hler, EuropÃ¤ische EnzyklopÃ¤die zu Philosophie und Wissenschaft Hamburg, 1990&lt;br /&gt;
*Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Logisch_und_historische_Darstellung&amp;diff=58477</id>
		<title>Logisch und historische Darstellung</title>
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				<updated>2012-01-06T16:35:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: /* Erklärung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
â€žIn methodologischer Hinsicht zielt â€™logischâ€™ auf die Darstellung des gesetzmÃ¤ÃŸigen Zusammenhangs, â€™historischâ€™ auf die des Verlaufs eines Entwicklungsprozesses.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Gudrun Richter 1990, 363 &amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Trialektik]] bedarf es fÃ¼r die historischen und damit fÃ¼r zeitabhÃ¤ngigen Prozesse, wie sie vorrangig in den Geschichtswissenschaften untersucht werden, andere Darstellungsformen, als wenn sich Prozesse wie in der Physik wiederholen, also unter bestimmen Bedingungen als zeitunabhÃ¤ngig erscheinen und in einem gesetzmÃ¤ÃŸigen Zusammenhang gefasst werden kÃ¶nnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ErklÃ¤rung = &lt;br /&gt;
â€ž[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]] existiert in [[Raum und Zeit |Raum]] (Nebeneinander) und [[Raum und Zeit |Zeit]] (Nacheinander), wobei sich beide verschieden verÃ¤ndern. Um eine so verstandene Evolution begrÃ¼nden zu kÃ¶nnen, werden die logisch-strukturelle (kurz logische) Darstellung, die historisch-prozessnahe (kurz historische) und auÃŸerdem eine logisch und historische Darstellung benÃ¶tigt. Alle drei Darstellungen lassen sich nicht unmittelbar beobachten, haben einen begrenzten Geltungsbereich und in diesen werden jeweils andere Schlussfolgerungen gezogen oder Ableitungen erzeugt.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Otto 2011, 363 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der historischen Darstellung wird das [[Raum und Zeit |Nacheinander]] (Zeit) und damit zeitabhÃ¤ngige Prozesse gedeutet. So kann es in dieser Darstellung nur einen Ursprung in der Evolution geben, aber es kÃ¶nnen keine Wiederholungen (Zyklen) und damit keine Strukturen mit Grenzen erkannt werden. Aber es gibt kein reines Nacheinander oder nur zeitabhÃ¤ngige Prozesse in der Wirklichkeit. ZeitabhÃ¤ngige Prozesse stellen eine Grenze der vielschichtig verstandenen Wirklichkeit dar, die nie erreicht wird. Damit kann mit einer historischen Darstellung nur ein Moment dieser Wirklichkeit gedeutet werden. Jeder zeitabhÃ¤ngige Prozess ist immer auch ein (zeitunabhÃ¤ngiger) Zyklus von einer VerÃ¤nderung zur nÃ¤chsten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen werden in einer logischen Darstellung das [[Raum und Zeit |Nebeneinander]] (Raum) und damit zeitunabhÃ¤ngige Zyklen (wie die RÃ¤uber-Beute-Beziehung) gedeutet, so dass (ahistorische) Strukturen, die Grenzen haben, erkannt werden kÃ¶nnen. Hier werden die Wiederholungen wie unendlich viele UrsprÃ¼nge in der Evolution erkannt, aber keine Vergangenheit und keine Strukturen, die eine Vergangenheit besitzen, bedeutet. ZeitunabhÃ¤ngige Zyklen und (ahistorische) Strukturen stellen eine Grenze der vielschichtig verstandenen Wirklichkeit dar, die nie erreicht wird. Es bedarf zeitabhÃ¤ngiger Bedingungen, damit diese scheinbar zeitunabhÃ¤ngiger Zyklen, die quasi zeitunabhÃ¤ngigen Strukturen oder die gesetzmÃ¤ÃŸigen ZusammenhÃ¤nge entstehen und diese auch wieder aufgehoben werden kÃ¶nnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe einer logisch und historischen Darstellung werden die Geltungsbereiche beider kontrÃ¤rer Darstellungen bestimmt, da die Entfaltung der zeitabhÃ¤ngigen Prozesse Bedingung fÃ¼r die Entstehung quasi zeitunabhÃ¤ngiger Zyklen bedingen (und umgekehrt). In dieser Meta-Ebene kann nur herausgefunden werden, unter welchen besonderen Bedingungen welche Darstellungsform verwendet wird. Der Nachteil einer logisch und historischen Darstellung ist, dass mit Hilfe dieser Darstellungsform sich nicht gleichzeitig zeitabhÃ¤ngige Prozesse und zeitunabhÃ¤ngige Zyklen untersuchen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit hat auch diese Darstellungsform wie die logische und wie die historische jeweils nur einen begrenzten [[Geltungsbereich]]. Oder anders ausgedrÃ¼ckt: â€žDie logisch und historische Darstellung integriert damit nicht die logisch-strukturelle und die historisch-prozessnahe oder kann nicht auf den Dualismus von beiden reduziert werden.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;ebd., 305 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZZum Beispiel sind [[Struktur |Strukturen]] unverÃ¤nderlich bezogen auf ihre Bedingungen. Wenn diese historisch und damit sich zeitlich verÃ¤ndernden Bedingungen nicht mehr gegeben sind, dann kÃ¶nnen sich die Strukturen auch nicht mehr reproduzieren. Aber wenn sie einmal entstanden sind, erscheinen sie quasi als ahistorisch, da ihre Reproduktion von zeitunabhÃ¤ngige Zyklen erzeugt werden. Hintergrund dafÃ¼r ist, das fÃ¼r sich die sich zeitlich verÃ¤ndernden Bedingungen eine historische Darstellung und fÃ¼r die [[Struktur |Strukturen]] (nicht beim [[Strukturwechsel]]) eine logische Darstellung benÃ¶tig werden, wÃ¤hrend der Strukturwechsel (und dass, die Strukturen eine Vergangenheit besitzen &amp;lt;ref&amp;gt; vgl. Wolfgang Haug HKWM Bd. 6.1, 339&amp;lt;/ref&amp;gt;,) nur mit der logisch und historischen Darstellung begriffen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= These 20, logisch und historische Darstellung: = &lt;br /&gt;
â€žVon Bedeutung ist nicht, ob zuerst die historisch-prozessnahe Darstellung fÃ¼r das Nacheinander und dann die logisch-strukturelle Darstellung fÃ¼r das Nebeneinander (oder umgekehrt) erzeugt wird. Mit beiden Darstellungen kÃ¶nnen jedoch nur Momente der Wirklichkeit gedeutet werden. Das Problem ist dann zu lÃ¶sen, wenn sich beide Darstellungen in ihrem jeweiligen Geltungsbereich nebeneinander entfalten, aber gleichzeitig indirekt (Ã¼ber diese Geltungsbereiche) miteinander in Beziehung stehen.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt; ebd., 305 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Haug, Wolfgang F.: Historisches und kritisches WÃ¶rterbuch des Marxismus (HKWM) Hamburg 1994 &lt;br /&gt;
*Richter, Gudrun: Logisches und Historisches, S. 98-100, in Hans JÃ¶rg SandkÃ¼hler, EuropÃ¤ische EnzyklopÃ¤die zu Philosophie und Wissenschaft Hamburg, 1990&lt;br /&gt;
*Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Logisch_und_historische_Darstellung&amp;diff=58476</id>
		<title>Logisch und historische Darstellung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Logisch_und_historische_Darstellung&amp;diff=58476"/>
				<updated>2012-01-06T16:34:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
â€žIn methodologischer Hinsicht zielt â€™logischâ€™ auf die Darstellung des gesetzmÃ¤ÃŸigen Zusammenhangs, â€™historischâ€™ auf die des Verlaufs eines Entwicklungsprozesses.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Gudrun Richter 1990, 363 &amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Trialektik]] bedarf es fÃ¼r die historischen und damit fÃ¼r zeitabhÃ¤ngigen Prozesse, wie sie vorrangig in den Geschichtswissenschaften untersucht werden, andere Darstellungsformen, als wenn sich Prozesse wie in der Physik wiederholen, also unter bestimmen Bedingungen als zeitunabhÃ¤ngig erscheinen und in einem gesetzmÃ¤ÃŸigen Zusammenhang gefasst werden kÃ¶nnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ErklÃ¤rung = &lt;br /&gt;
â€ž[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]] existiert in [[Raum und Zeit |Raum]] (Nebeneinander) und [[Raum und Zeit |Zeit]] (Nacheinander), wobei sich beide verschieden verÃ¤ndern. Um eine so verstandene Evolution begrÃ¼nden zu kÃ¶nnen, werden die logisch-strukturelle (kurz logische) Darstellung, die historisch-prozessnahe (kurz historische) und auÃŸerdem eine logisch und historische Darstellung benÃ¶tigt. Alle drei Darstellungen lassen sich nicht unmittelbar beobachten, haben einen begrenzten Geltungsbereich und in diesen werden jeweils andere Schlussfolgerungen gezogen oder Ableitungen erzeugt.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Otto 2011, 363 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der historischen Darstellung wird das [[Raum und Zeit |Nacheinander]] (Zeit) und damit zeitabhÃ¤ngige Prozesse gedeutet. So kann es in dieser Darstellung nur einen Ursprung in der Evolution geben, aber es kÃ¶nnen keine Wiederholungen (Zyklen) und damit keine Strukturen mit Grenzen erkannt werden. Aber es gibt kein reines Nacheinander oder nur zeitabhÃ¤ngige Prozesse in der Wirklichkeit. ZeitabhÃ¤ngige Prozesse stellen eine Grenze der vielschichtig verstandenen Wirklichkeit dar, die nie erreicht wird. Damit kann mit einer historischen Darstellung nur ein Moment dieser Wirklichkeit gedeutet werden. Jeder zeitabhÃ¤ngige Prozess ist immer auch ein (zeitunabhÃ¤ngiger) Zyklus von einer VerÃ¤nderung zur nÃ¤chsten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen werden in einer logischen Darstellung das [[Raum und Zeit |Nebeneinander]] (Raum) und damit zeitunabhÃ¤ngige Zyklen (wie die RÃ¤uber-Beute-Beziehung) gedeutet, so dass (ahistorische) Strukturen, die Grenzen haben, erkannt werden kÃ¶nnen. Hier werden die Wiederholungen wie unendlich viele UrsprÃ¼nge in der Evolution erkannt, aber keine Vergangenheit und keine Strukturen, die eine Vergangenheit besitzen, bedeutet. ZeitunabhÃ¤ngige Zyklen und (ahistorische) Strukturen stellen eine Grenze der vielschichtig verstandenen Wirklichkeit dar, die nie erreicht wird. Es bedarf zeitabhÃ¤ngiger Bedingungen, damit diese scheinbar zeitunabhÃ¤ngiger Zyklen, die quasi zeitunabhÃ¤ngigen Strukturen oder die gesetzmÃ¤ÃŸigen ZusammenhÃ¤nge entstehen und diese auch wieder aufgehoben werden kÃ¶nnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe einer logisch und historischen Darstellung werden die Geltungsbereiche beider kontrÃ¤rer Darstellungen bestimmt, da die Entfaltung der zeitabhÃ¤ngigen Prozesse Bedingung fÃ¼r die Entstehung quasi zeitunabhÃ¤ngiger Zyklen bedingen (und umgekehrt). In dieser Meta-Ebene kann nur herausgefunden werden, unter welchen besonderen Bedingungen welche Darstellungsform verwendet wird. Der Nachteil einer logisch und historischen Darstellung ist, dass mit Hilfe dieser Darstellungsform sich nicht gleichzeitig zeitabhÃ¤ngige Prozesse und zeitunabhÃ¤ngige Zyklen untersuchen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit hat auch diese Darstellungsform wie die logische und wie die historische jeweils nur einen begrenzten [[Geltungsbereich]]. Oder anders ausgedrÃ¼ckt: â€žDie logisch und historische Darstellung integriert damit nicht die logisch-strukturelle und die historisch-prozessnahe oder kann nicht auf den Dualismus von beiden reduziert werden.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;ebd., 305 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel sind [[Struktur |Strukturen]] unverÃ¤nderlich bezogen auf ihre Bedingungen. Wenn diese historisch und damit sich zeitlich verÃ¤ndernden Bedingungen nicht mehr gegeben sind, dann kÃ¶nnen sich die Strukturen auch nicht mehr reproduzieren. Aber wenn sie einmal entstanden sind, erscheinen sie quasi als ahistorisch, da ihre Reproduktion von zeitunabhÃ¤ngige Zyklen erzeugt werden. Hintergrund dafÃ¼r ist, das fÃ¼r sich die sich zeitlich verÃ¤ndernden Bedingungen eine historische Darstellung und fÃ¼r die [[Struktur |Strukturen]] (nicht beim [[Strukturwechsel]]) eine logische Darstellung benÃ¶tig werden, wÃ¤hrend der Strukturwechsel (und dass, die Strukturen eine Vergangenheit besitzen &amp;lt;/ref&amp;gt; vgl. Wolfgang Haug HKWM Bd. 6.1, 339&amp;lt;/ref&amp;gt;,) nur mit der logisch und historischen Darstellung begriffen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= These 20, logisch und historische Darstellung: = &lt;br /&gt;
â€žVon Bedeutung ist nicht, ob zuerst die historisch-prozessnahe Darstellung fÃ¼r das Nacheinander und dann die logisch-strukturelle Darstellung fÃ¼r das Nebeneinander (oder umgekehrt) erzeugt wird. Mit beiden Darstellungen kÃ¶nnen jedoch nur Momente der Wirklichkeit gedeutet werden. Das Problem ist dann zu lÃ¶sen, wenn sich beide Darstellungen in ihrem jeweiligen Geltungsbereich nebeneinander entfalten, aber gleichzeitig indirekt (Ã¼ber diese Geltungsbereiche) miteinander in Beziehung stehen.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt; ebd., 305 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Haug, Wolfgang F.: Historisches und kritisches WÃ¶rterbuch des Marxismus (HKWM) Hamburg 1994 &lt;br /&gt;
*Richter, Gudrun: Logisches und Historisches, S. 98-100, in Hans JÃ¶rg SandkÃ¼hler, EuropÃ¤ische EnzyklopÃ¤die zu Philosophie und Wissenschaft Hamburg, 1990&lt;br /&gt;
*Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Logisch_und_historische_Darstellung&amp;diff=58475</id>
		<title>Logisch und historische Darstellung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Logisch_und_historische_Darstellung&amp;diff=58475"/>
				<updated>2012-01-06T16:30:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: /* Erklärung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
â€žIn methodologischer Hinsicht zielt â€™logischâ€™ auf die Darstellung des gesetzmÃ¤ÃŸigen Zusammenhangs, â€™historischâ€™ auf die des Verlaufs eines Entwicklungsprozesses.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Gudrun Richter 1990, 363 &amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Trialektik]] bedarf es fÃ¼r die historischen und damit fÃ¼r zeitabhÃ¤ngigen Prozesse, wie sie vorrangig in den Geschichtswissenschaften untersucht werden, andere Darstellungsformen, als wenn sich Prozesse wie in der Physik wiederholen, also unter bestimmen Bedingungen als zeitunabhÃ¤ngig erscheinen und in einem gesetzmÃ¤ÃŸigen Zusammenhang gefasst werden kÃ¶nnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ErklÃ¤rung = &lt;br /&gt;
â€ž[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]] existiert in [[Raum und Zeit |Raum]] (Nebeneinander) und [[Raum und Zeit |Zeit]] (Nacheinander), wobei sich beide verschieden verÃ¤ndern. Um eine so verstandene Evolution begrÃ¼nden zu kÃ¶nnen, werden die logisch-strukturelle (kurz logische) Darstellung, die historisch-prozessnahe (kurz historische) und auÃŸerdem eine logisch und historische Darstellung benÃ¶tigt. Alle drei Darstellungen lassen sich nicht unmittelbar beobachten, haben einen begrenzten Geltungsbereich und in diesen werden jeweils andere Schlussfolgerungen gezogen oder Ableitungen erzeugt.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Otto 2011, 363 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der historischen Darstellung wird das [[Raum und Zeit |Nacheinander]] (Zeit) und damit zeitabhÃ¤ngige Prozesse gedeutet. So kann es in dieser Darstellung nur einen Ursprung in der Evolution geben, aber es kÃ¶nnen keine Wiederholungen (Zyklen) und damit keine Strukturen mit Grenzen erkannt werden. Aber es gibt kein reines Nacheinander oder nur zeitabhÃ¤ngige Prozesse in der Wirklichkeit. ZeitabhÃ¤ngige Prozesse stellen eine Grenze der vielschichtig verstandenen Wirklichkeit dar, die nie erreicht wird. Damit kann mit einer historischen Darstellung nur ein Moment dieser Wirklichkeit gedeutet werden. Jeder zeitabhÃ¤ngige Prozess ist immer auch ein (zeitunabhÃ¤ngiger) Zyklus von einer VerÃ¤nderung zur nÃ¤chsten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen werden in einer logischen Darstellung das [[Raum und Zeit |Nebeneinander]] (Raum) und damit zeitunabhÃ¤ngige Zyklen (wie die RÃ¤uber-Beute-Beziehung) gedeutet, so dass (ahistorische) Strukturen, die Grenzen haben, erkannt werden kÃ¶nnen. Hier werden die Wiederholungen wie unendlich viele UrsprÃ¼nge in der Evolution erkannt, aber keine Vergangenheit und keine Strukturen, die eine Vergangenheit besitzen, bedeutet. ZeitunabhÃ¤ngige Zyklen und (ahistorische) Strukturen stellen eine Grenze der vielschichtig verstandenen Wirklichkeit dar, die nie erreicht wird. Es bedarf zeitabhÃ¤ngiger Bedingungen, damit diese scheinbar zeitunabhÃ¤ngiger Zyklen, die quasi zeitunabhÃ¤ngigen Strukturen oder die gesetzmÃ¤ÃŸigen ZusammenhÃ¤nge entstehen und diese auch wieder aufgehoben werden kÃ¶nnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe einer logisch und historischen Darstellung werden die Geltungsbereiche beider kontrÃ¤rer Darstellungen bestimmt, da die Entfaltung der zeitabhÃ¤ngigen Prozesse Bedingung fÃ¼r die Entstehung quasi zeitunabhÃ¤ngiger Zyklen bedingen (und umgekehrt). In dieser Meta-Ebene kann nur herausgefunden werden, unter welchen besonderen Bedingungen welche Darstellungsform verwendet wird. Der Nachteil einer logisch und historischen Darstellung ist, dass mit Hilfe dieser Darstellungsform sich nicht gleichzeitig zeitabhÃ¤ngige Prozesse und zeitunabhÃ¤ngige Zyklen untersuchen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit hat auch diese Darstellungsform wie die logische und wie die historische jeweils nur einen begrenzten [[Geltungsbereich]]. Oder anders ausgedrÃ¼ckt: â€žDie logisch und historische Darstellung integriert damit nicht die logisch-strukturelle und die historisch-prozessnahe oder kann nicht auf den Dualismus von beiden reduziert werden.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;ebd., 305 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel sind [[Struktur |Strukturen]] unverÃ¤nderlich bezogen auf ihre Bedingungen. Wenn diese historisch und damit sich zeitlich verÃ¤ndernden Bedingungen nicht mehr gegeben sind, dann kÃ¶nnen sich die Strukturen auch nicht mehr reproduzieren. Aber wenn sie einmal entstanden sind, erscheinen sie quasi als ahistorisch, da ihre Reproduktion von zeitunabhÃ¤ngige Zyklen erzeugt werden. Hintergrund dafÃ¼r ist, das fÃ¼r sich die sich zeitlich verÃ¤ndernden Bedingungen eine historische Darstellung und fÃ¼r die [[Struktur |Strukturen]] (nicht beim [[Strukturwechsel]]) eine logische Darstellung benÃ¶tig werden, wÃ¤hrend der Strukturwechsel (und dass, die Strukturen eine Vergangenheit besitzen,) nur mit der logisch und historischen Darstellung begriffen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= These 20, logisch und historische Darstellung: = &lt;br /&gt;
â€žVon Bedeutung ist nicht, ob zuerst die historisch-prozessnahe Darstellung fÃ¼r das Nacheinander und dann die logisch-strukturelle Darstellung fÃ¼r das Nebeneinander (oder umgekehrt) erzeugt wird. Mit beiden Darstellungen kÃ¶nnen jedoch nur Momente der Wirklichkeit gedeutet werden. Das Problem ist dann zu lÃ¶sen, wenn sich beide Darstellungen in ihrem jeweiligen Geltungsbereich nebeneinander entfalten, aber gleichzeitig indirekt (Ã¼ber diese Geltungsbereiche) miteinander in Beziehung stehen.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt; ebd., 305 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
*Richter, Gudrun: Logisches und Historisches, S. 98-100, in Hans JÃ¶rg SandkÃ¼hler, EuropÃ¤ische EnzyklopÃ¤die zu Philosophie und Wissenschaft Hamburg, 1990&lt;br /&gt;
*Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Logisch_und_historische_Darstellung&amp;diff=58474</id>
		<title>Logisch und historische Darstellung</title>
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				<updated>2012-01-06T16:28:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: /* Erklärung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
â€žIn methodologischer Hinsicht zielt â€™logischâ€™ auf die Darstellung des gesetzmÃ¤ÃŸigen Zusammenhangs, â€™historischâ€™ auf die des Verlaufs eines Entwicklungsprozesses.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Gudrun Richter 1990, 363 &amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Trialektik]] bedarf es fÃ¼r die historischen und damit fÃ¼r zeitabhÃ¤ngigen Prozesse, wie sie vorrangig in den Geschichtswissenschaften untersucht werden, andere Darstellungsformen, als wenn sich Prozesse wie in der Physik wiederholen, also unter bestimmen Bedingungen als zeitunabhÃ¤ngig erscheinen und in einem gesetzmÃ¤ÃŸigen Zusammenhang gefasst werden kÃ¶nnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ErklÃ¤rung = &lt;br /&gt;
â€ž[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]] existiert in [[Raum und Zeit |Raum]] (Nebeneinander) und [[Raum und Zeit |Zeit]] (Nacheinander), wobei sich beide verschieden verÃ¤ndern. Um eine so verstandene Evolution begrÃ¼nden zu kÃ¶nnen, werden die logisch-strukturelle (kurz logische) Darstellung, die historisch-prozessnahe (kurz historische) und auÃŸerdem eine logisch und historische Darstellung benÃ¶tigt. Alle drei Darstellungen lassen sich nicht unmittelbar beobachten, haben einen begrenzten Geltungsbereich und in diesen werden jeweils andere Schlussfolgerungen gezogen oder Ableitungen erzeugt.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Otto 2011, 363 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der historischen Darstellung wird das [[Raum und Zeit |Nacheinander]] (Zeit) und damit zeitabhÃ¤ngige Prozesse gedeutet. So kann es in dieser Darstellung nur einen Ursprung in der Evolution geben, aber es kÃ¶nnen keine Wiederholungen (Zyklen) und damit keine Strukturen mit Grenzen erkannt werden. Aber es gibt kein reines Nacheinander oder nur zeitabhÃ¤ngige Prozesse in der Wirklichkeit. ZeitabhÃ¤ngige Prozesse stellen eine Grenze der vielschichtig verstandenen Wirklichkeit dar, die nie erreicht wird. Damit kann mit einer historischen Darstellung nur ein Moment dieser Wirklichkeit gedeutet werden. Jeder zeitabhÃ¤ngige Prozess ist immer auch ein (zeitunabhÃ¤ngiger) Zyklus von einer VerÃ¤nderung zur nÃ¤chsten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen werden in einer logischen Darstellung das [[Raum und Zeit |Nebeneinander]] (Raum) und damit zeitunabhÃ¤ngige Zyklen (wie die RÃ¤uber-Beute-Beziehung) gedeutet, so dass (ahistorische) Strukturen, die Grenzen haben, erkannt werden kÃ¶nnen. Hier werden die Wiederholungen wie unendlich viele UrsprÃ¼nge in der Evolution erkannt, aber keine Vergangenheit und keine Strukturen, die eine Vergangenheit besitzen, bedeutet. ZeitunabhÃ¤ngige Zyklen und (ahistorische) Strukturen stellen eine Grenze der vielschichtig verstandenen Wirklichkeit dar, die nie erreicht wird. Es bedarf zeitabhÃ¤ngiger Bedingungen, damit diese scheinbar zeitunabhÃ¤ngiger Zyklen, die quasi zeitunabhÃ¤ngigen Strukturen oder die gesetzmÃ¤ÃŸigen ZusammenhÃ¤nge entstehen und diese auch wieder aufgehoben werden kÃ¶nnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe einer logisch und historischen Darstellung werden die Geltungsbereiche beider kontrÃ¤rer Darstellungen bestimmt, da die Entfaltung der zeitabhÃ¤ngigen Prozesse Bedingung fÃ¼r die Entstehung quasi zeitunabhÃ¤ngiger Zyklen bedingen (und umgekehrt). In dieser Meta-Ebene kann nur herausgefunden werden, unter welchen besonderen Bedingungen welche Darstellungsform verwendet wird. Der Nachteil einer logisch und historischen Darstellung ist, dass mit Hilfe dieser Darstellungsform sich nicht gleichzeitig zeitabhÃ¤ngige Prozesse und zeitunabhÃ¤ngige Zyklen untersuchen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit hat auch diese Darstellungsform wie die logische und wie die historische jeweils nur einen begrenzten [[Geltungsbereich]]. Oder anders ausgedrÃ¼ckt: â€žDie logisch und historische Darstellung integriert damit nicht die logisch-strukturelle und die historisch-prozessnahe oder kann nicht auf den Dualismus von beiden reduziert werden.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;ebd., 305 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel sind [[Struktur |Strukturen]] unverÃ¤nderlich bezogen auf ihre Bedingungen. Wenn diese historisch und damit sich zeitlich verÃ¤ndernden Bedingungen nicht mehr gegeben sind, dann kÃ¶nnen sich die Strukturen auch nicht mehr reproduzieren. Aber wenn sie einmal entstanden sind, erscheinen sie quasi als ahistorisch, da ihre Reproduktion von zeitunabhÃ¤ngige Zyklen erzeugt werden. Hintergrund dafÃ¼r ist, das fÃ¼r sich die sich zeitlich verÃ¤ndernden Bedingungen eine historische Darstellung und fÃ¼r die [[Struktur |Strukturen]] (nicht beim [[Strukturwechsel]]) eine logische Darstellung benÃ¶tig werden, wÃ¤hrend der Strukturwechsel, das Strukturen eine Vergangenheit besitzen, nur mit der logisch und historischen Darstellung begriffen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= These 20, logisch und historische Darstellung: = &lt;br /&gt;
â€žVon Bedeutung ist nicht, ob zuerst die historisch-prozessnahe Darstellung fÃ¼r das Nacheinander und dann die logisch-strukturelle Darstellung fÃ¼r das Nebeneinander (oder umgekehrt) erzeugt wird. Mit beiden Darstellungen kÃ¶nnen jedoch nur Momente der Wirklichkeit gedeutet werden. Das Problem ist dann zu lÃ¶sen, wenn sich beide Darstellungen in ihrem jeweiligen Geltungsbereich nebeneinander entfalten, aber gleichzeitig indirekt (Ã¼ber diese Geltungsbereiche) miteinander in Beziehung stehen.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt; ebd., 305 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
*Richter, Gudrun: Logisches und Historisches, S. 98-100, in Hans JÃ¶rg SandkÃ¼hler, EuropÃ¤ische EnzyklopÃ¤die zu Philosophie und Wissenschaft Hamburg, 1990&lt;br /&gt;
*Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Logisch_und_historische_Darstellung&amp;diff=58473</id>
		<title>Logisch und historische Darstellung</title>
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				<updated>2012-01-06T16:27:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: /* Erklärung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
â€žIn methodologischer Hinsicht zielt â€™logischâ€™ auf die Darstellung des gesetzmÃ¤ÃŸigen Zusammenhangs, â€™historischâ€™ auf die des Verlaufs eines Entwicklungsprozesses.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Gudrun Richter 1990, 363 &amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Trialektik]] bedarf es fÃ¼r die historischen und damit fÃ¼r zeitabhÃ¤ngigen Prozesse, wie sie vorrangig in den Geschichtswissenschaften untersucht werden, andere Darstellungsformen, als wenn sich Prozesse wie in der Physik wiederholen, also unter bestimmen Bedingungen als zeitunabhÃ¤ngig erscheinen und in einem gesetzmÃ¤ÃŸigen Zusammenhang gefasst werden kÃ¶nnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ErklÃ¤rung = &lt;br /&gt;
â€žâ€ž[[Die vielschichtig verstandene Evolution]] existiert in [[Raum und Zeit |Raum]] (Nebeneinander) und [[Raum und Zeit |Zeit]] (Nacheinander), wobei sich beide verschieden verÃ¤ndern. Um eine so verstandene Evolution begrÃ¼nden zu kÃ¶nnen, werden die logisch-strukturelle (kurz logische) Darstellung, die historisch-prozessnahe (kurz historische) und auÃŸerdem eine logisch und historische Darstellung benÃ¶tigt. Alle drei Darstellungen lassen sich nicht unmittelbar beobachten, haben einen begrenzten Geltungsbereich und in diesen werden jeweils andere Schlussfolgerungen gezogen oder Ableitungen erzeugt.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Otto 2011, 363 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der historischen Darstellung wird das [[Raum und Zeit |Nacheinander]] (Zeit) und damit zeitabhÃ¤ngige Prozesse gedeutet. So kann es in dieser Darstellung nur einen Ursprung in der Evolution geben, aber es kÃ¶nnen keine Wiederholungen (Zyklen) und damit keine Strukturen mit Grenzen erkannt werden. Aber es gibt kein reines Nacheinander oder nur zeitabhÃ¤ngige Prozesse in der Wirklichkeit. ZeitabhÃ¤ngige Prozesse stellen eine Grenze der vielschichtig verstandenen Wirklichkeit dar, die nie erreicht wird. Damit kann mit einer historischen Darstellung nur ein Moment dieser Wirklichkeit gedeutet werden. Jeder zeitabhÃ¤ngige Prozess ist immer auch ein (zeitunabhÃ¤ngiger) Zyklus von einer VerÃ¤nderung zur nÃ¤chsten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen werden in einer logischen Darstellung das [[Raum und Zeit |Nebeneinander]] (Raum) und damit zeitunabhÃ¤ngige Zyklen (wie die RÃ¤uber-Beute-Beziehung) gedeutet, so dass (ahistorische) Strukturen, die Grenzen haben, erkannt werden kÃ¶nnen. Hier werden die Wiederholungen wie unendlich viele UrsprÃ¼nge in der Evolution erkannt, aber keine Vergangenheit und keine Strukturen, die eine Vergangenheit besitzen, bedeutet. ZeitunabhÃ¤ngige Zyklen und (ahistorische) Strukturen stellen eine Grenze der vielschichtig verstandenen Wirklichkeit dar, die nie erreicht wird. Es bedarf zeitabhÃ¤ngiger Bedingungen, damit diese scheinbar zeitunabhÃ¤ngiger Zyklen, die quasi zeitunabhÃ¤ngigen Strukturen oder die gesetzmÃ¤ÃŸigen ZusammenhÃ¤nge entstehen und diese auch wieder aufgehoben werden kÃ¶nnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe einer logisch und historischen Darstellung werden die Geltungsbereiche beider kontrÃ¤rer Darstellungen bestimmt, da die Entfaltung der zeitabhÃ¤ngigen Prozesse Bedingung fÃ¼r die Entstehung quasi zeitunabhÃ¤ngiger Zyklen bedingen (und umgekehrt). In dieser Meta-Ebene kann nur herausgefunden werden, unter welchen besonderen Bedingungen welche Darstellungsform verwendet wird. Der Nachteil einer logisch und historischen Darstellung ist, dass mit Hilfe dieser Darstellungsform sich nicht gleichzeitig zeitabhÃ¤ngige Prozesse und zeitunabhÃ¤ngige Zyklen untersuchen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit hat auch diese Darstellungsform wie die logische und wie die historische jeweils nur einen begrenzten [[Geltungsbereich]]. Oder anders ausgedrÃ¼ckt: â€žDie logisch und historische Darstellung integriert damit nicht die logisch-strukturelle und die historisch-prozessnahe oder kann nicht auf den Dualismus von beiden reduziert werden.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;ebd., 305 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel sind [[Struktur |Strukturen]] unverÃ¤nderlich bezogen auf ihre Bedingungen. Wenn diese historisch und damit sich zeitlich verÃ¤ndernden Bedingungen nicht mehr gegeben sind, dann kÃ¶nnen sich die Strukturen auch nicht mehr reproduzieren. Aber wenn sie einmal entstanden sind, erscheinen sie quasi als ahistorisch, da ihre Reproduktion von zeitunabhÃ¤ngige Zyklen erzeugt werden. Hintergrund dafÃ¼r ist, das fÃ¼r sich die sich zeitlich verÃ¤ndernden Bedingungen eine historische Darstellung und fÃ¼r die [[Struktur |Strukturen]] (nicht beim [[Strukturwechsel]]) eine logische Darstellung benÃ¶tig werden, wÃ¤hrend der Strukturwechsel, das Strukturen eine Vergangenheit besitzen, nur mit der logisch und historischen Darstellung begriffen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= These 20, logisch und historische Darstellung: = &lt;br /&gt;
â€žVon Bedeutung ist nicht, ob zuerst die historisch-prozessnahe Darstellung fÃ¼r das Nacheinander und dann die logisch-strukturelle Darstellung fÃ¼r das Nebeneinander (oder umgekehrt) erzeugt wird. Mit beiden Darstellungen kÃ¶nnen jedoch nur Momente der Wirklichkeit gedeutet werden. Das Problem ist dann zu lÃ¶sen, wenn sich beide Darstellungen in ihrem jeweiligen Geltungsbereich nebeneinander entfalten, aber gleichzeitig indirekt (Ã¼ber diese Geltungsbereiche) miteinander in Beziehung stehen.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt; ebd., 305 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
*Richter, Gudrun: Logisches und Historisches, S. 98-100, in Hans JÃ¶rg SandkÃ¼hler, EuropÃ¤ische EnzyklopÃ¤die zu Philosophie und Wissenschaft Hamburg, 1990&lt;br /&gt;
*Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Logisch und historische Darstellung</title>
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				<updated>2012-01-06T16:22:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: /* Erklärung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
â€žIn methodologischer Hinsicht zielt â€™logischâ€™ auf die Darstellung des gesetzmÃ¤ÃŸigen Zusammenhangs, â€™historischâ€™ auf die des Verlaufs eines Entwicklungsprozesses.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Gudrun Richter 1990, 363 &amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Trialektik]] bedarf es fÃ¼r die historischen und damit fÃ¼r zeitabhÃ¤ngigen Prozesse, wie sie vorrangig in den Geschichtswissenschaften untersucht werden, andere Darstellungsformen, als wenn sich Prozesse wie in der Physik wiederholen, also unter bestimmen Bedingungen als zeitunabhÃ¤ngig erscheinen und in einem gesetzmÃ¤ÃŸigen Zusammenhang gefasst werden kÃ¶nnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= ErklÃ¤rung = &lt;br /&gt;
â€žDie vielschichtig verstandene Evolution existiert in Raum (Nebeneinander) und Zeit (Nacheinander), wobei sich beide verschieden verÃ¤ndern. Um eine so verstandene Evolution begrÃ¼nden zu kÃ¶nnen, werden die logisch-strukturelle (kurz logische) Darstellung, die historisch-prozessnahe (kurz historische) und auÃŸerdem eine logisch und historische Darstellung benÃ¶tigt. Alle drei Darstellungen lassen sich nicht unmittelbar beobachten, haben einen begrenzten Geltungsbereich und in diesen werden jeweils andere Schlussfolgerungen gezogen oder Ableitungen erzeugt.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Otto 2011, 363 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der historischen Darstellung wird das Nacheinander (Zeit) und damit zeitabhÃ¤ngige Prozesse gedeutet. So kann es in dieser Darstellung nur einen Ursprung in der Evolution geben, aber es kÃ¶nnen keine Wiederholungen (Zyklen) und damit keine Strukturen mit Grenzen erkannt werden. Aber es gibt kein reines Nacheinander oder nur zeitabhÃ¤ngige Prozesse in der Wirklichkeit. ZeitabhÃ¤ngige Prozesse stellen eine Grenze der vielschichtig verstandenen Wirklichkeit dar, die nie erreicht wird. Damit kann mit einer historischen Darstellung nur ein Moment dieser Wirklichkeit gedeutet werden. Jeder zeitabhÃ¤ngige Prozess ist immer auch ein (zeitunabhÃ¤ngiger) Zyklus von einer VerÃ¤nderung zur nÃ¤chsten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen werden in einer logischen Darstellung das Nebeneinander (Raum) und damit zeitunabhÃ¤ngige Zyklen (wie die RÃ¤uber-Beute-Beziehung) gedeutet, so dass (ahistorische) Strukturen, die Grenzen haben, erkannt werden kÃ¶nnen. Hier werden die Wiederholungen wie unendlich viele UrsprÃ¼nge in der Evolution erkannt, aber keine Vergangenheit und keine Strukturen, die eine Vergangenheit besitzen, bedeutet. ZeitunabhÃ¤ngige Zyklen und (ahistorische) Strukturen stellen eine Grenze der vielschichtig verstandenen Wirklichkeit dar, die nie erreicht wird. Es bedarf zeitabhÃ¤ngiger Bedingungen, damit diese scheinbar zeitunabhÃ¤ngiger Zyklen, die quasi zeitunabhÃ¤ngigen Strukturen oder die gesetzmÃ¤ÃŸigen ZusammenhÃ¤nge entstehen und diese auch wieder aufgehoben werden kÃ¶nnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe einer logisch und historischen Darstellung werden die Geltungsbereiche beider kontrÃ¤rer Darstellungen bestimmt, da die Entfaltung der zeitabhÃ¤ngigen Prozesse Bedingung fÃ¼r die Entstehung quasi zeitunabhÃ¤ngiger Zyklen bedingen (und umgekehrt). In dieser Meta-Ebene kann nur herausgefunden werden, unter welchen besonderen Bedingungen welche Darstellungsform verwendet wird. Der Nachteil einer logisch und historischen Darstellung ist, dass mit Hilfe dieser Darstellungsform sich nicht gleichzeitig zeitabhÃ¤ngige Prozesse und zeitunabhÃ¤ngige Zyklen untersuchen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit hat auch diese Darstellungsform wie die logische und wie die historische jeweils nur einen begrenzten Geltungsbereich. Oder anders ausgedrÃ¼ckt: â€žDie logisch und historische Darstellung integriert damit nicht die logisch-strukturelle und die historisch-prozessnahe oder kann nicht auf den Dualismus von beiden reduziert werden.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;ebd., 305 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel sind [[Struktur |Strukturen]] unverÃ¤nderlich bezogen auf ihre Bedingungen. Wenn diese historisch und damit sich zeitlich verÃ¤ndernden Bedingungen nicht mehr gegeben sind, dann kÃ¶nnen sich die Strukturen auch nicht mehr reproduzieren. Aber wenn sie einmal entstanden sind, erscheinen sie quasi als ahistorisch, da ihre Reproduktion von zeitunabhÃ¤ngige Zyklen erzeugt werden. Hintergrund dafÃ¼r ist, das fÃ¼r sich die sich zeitlich verÃ¤ndernden Bedingungen eine historische Darstellung und fÃ¼r die [[Struktur |Strukturen]] (nicht beim [[Strukturwechsel]]) eine logische Darstellung benÃ¶tig werden, wÃ¤hrend der Strukturwechsel nur mit der logisch und historischen Darstellung begriffen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= These 20, logisch und historische Darstellung: = &lt;br /&gt;
â€žVon Bedeutung ist nicht, ob zuerst die historisch-prozessnahe Darstellung fÃ¼r das Nacheinander und dann die logisch-strukturelle Darstellung fÃ¼r das Nebeneinander (oder umgekehrt) erzeugt wird. Mit beiden Darstellungen kÃ¶nnen jedoch nur Momente der Wirklichkeit gedeutet werden. Das Problem ist dann zu lÃ¶sen, wenn sich beide Darstellungen in ihrem jeweiligen Geltungsbereich nebeneinander entfalten, aber gleichzeitig indirekt (Ã¼ber diese Geltungsbereiche) miteinander in Beziehung stehen.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt; ebd., 305 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
*Richter, Gudrun: Logisches und Historisches, S. 98-100, in Hans JÃ¶rg SandkÃ¼hler, EuropÃ¤ische EnzyklopÃ¤die zu Philosophie und Wissenschaft Hamburg, 1990&lt;br /&gt;
*Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Struktur&amp;diff=58471</id>
		<title>Struktur</title>
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				<updated>2012-01-06T16:17:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: /* Einführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
Die Beziehung zwischen Struktur und Funktionen ist grundlegend, um [[eine vielschichtig verstandene Evolution]] begrÃ¼nden zu kÃ¶nnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= EinfÃ¼hrung = &lt;br /&gt;
Der FlÃ¼gel fliegt selbst nicht, â€žsondern nur der Organismus, der Ã¼ber eine Struktur verfÃ¼gt, die die Funktion des Fliegens verwirklichen kannâ€œ&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Janich, Michael Weingarten 1999, 185 &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
â€žStrukturen sind unverÃ¤nderlich und in ihrem jeweiligen [[Wirkungsradius]] allgegenwÃ¤rtig, aber besitzen keine unmittelbare materielle Gestalt und kÃ¶nnen wie die physikalische Kraft nur indirekt Ã¼ber ihre Wirkungen erkannt werden. Die Existenz von Strukturen zeigt sich in ihrer â€œsynchronisierendenâ€œ oder â€œkoordinierendenâ€œ Wirkung, das heiÃŸt, dass sich Funktionen von Organismen in ihrer Entfaltung Ã¼ber Strukturen gegenseitig bedingen. Deshalb mÃ¼ssen Strukturen [[Eigenentwicklung |Grenzen]] besitzen, da sich das Bedingen der Funktionen innerhalb einer Struktur nicht auf beliebige Weise erfolgen kann (siehe auch [[Ganzes |das Ganze und seine Teile]]).â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Otto, 2011, 368 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehung zwischen Struktur und ihren Funktionen zeigt sich am besten, wenn sich Organismen entwickeln. Mit jeder Wiedererzeugung einer Funktion &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb [[Reproduktion |der fast identischen Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt; und mit jeder VerÃ¤nderung dieser &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb [[Reproduktion |der sich ausdifferenzieren Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt; wird eine Struktur identisch neu erzeugt &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb [[Reproduktion |der strukturellen Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt;, die den Funktion in ihrer Erzeugung und VerÃ¤nderung [[Eigenentwicklung |Grenzen]] setzt. Wenn die Funktionen an die Grenzen der Struktur stoÃŸen, wird ein [[Strukturwechsel]] erzeugt, so dass eine andere Struktur mit neuen Grenzen entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strukturen sind unverÃ¤nderlich bezogen auf ihre Bedingungen. Wenn diese historisch und damit sich zeitlich verÃ¤ndernden Bedingungen nicht mehr gegeben sind, dann kÃ¶nnen sich die Strukturen auch nicht mehr reproduzieren. Aber wenn sie einmal entstanden sind, erscheinen sie quasi als ahistorisch, da ihre Reproduktion von zeitunabhÃ¤ngige Zyklen erzeugt werden. Hintergrund dafÃ¼r ist, das sich Raum und Zeit jeweils unterschiedlich verÃ¤ndern, und es dafÃ¼r unterschiedliche Darstellungsformen (siehe auch [[Logisch und historische Darstellung]]) benÃ¶tig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= These = &lt;br /&gt;
â€žStrukturen stellen das diskontinuierliche Moment in der Evolution dar. Sie entstehen Ã¼ber mehrere voneinander unabhÃ¤ngige ÃœbergÃ¤nge aus einer bestehenden Struktur. Dadurch kann die neue Struktur nicht auf die bestehende zurÃ¼ckgefÃ¼hrt werden, weil beide etwas EigenstÃ¤ndiges darstellen. Jede Struktur erzeugt Ã¼ber die Wechselwirkungen der Funktionen ihre konstanten Grenzen und ermÃ¶glicht Funktionswechsel und ein kontinuierliches Wachstum der Funktionen nur innerhalb dieser Grenzen. Strukturen erzeugen sich mit jedem neuen Individuum und mit jeder VerÃ¤nderung von Funktionen identisch â€œneuâ€œ.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt; Stefan Otto 2011, 290&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Janich, Peter / Michael Weingarten: Wissenschaftstheorie der Biologie, MÃ¼nchen 1999 &lt;br /&gt;
* Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise &amp;amp; FuÃŸnoten =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

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		<title>Struktur</title>
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				<updated>2012-01-06T16:11:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: /* Einführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
Die Beziehung zwischen Struktur und Funktionen ist grundlegend, um [[eine vielschichtig verstandene Evolution]] begrÃ¼nden zu kÃ¶nnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= EinfÃ¼hrung = &lt;br /&gt;
Der FlÃ¼gel fliegt selbst nicht, â€žsondern nur der Organismus, der Ã¼ber eine Struktur verfÃ¼gt, die die Funktion des Fliegens verwirklichen kannâ€œ&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Janich, Michael Weingarten 1999, 185 &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
â€žStrukturen sind unverÃ¤nderlich und in ihrem jeweiligen [[Wirkungsradius]] allgegenwÃ¤rtig, aber besitzen keine unmittelbare materielle Gestalt und kÃ¶nnen wie die physikalische Kraft nur indirekt Ã¼ber ihre Wirkungen erkannt werden. Die Existenz von Strukturen zeigt sich in ihrer â€œsynchronisierendenâ€œ oder â€œkoordinierendenâ€œ Wirkung, das heiÃŸt, dass sich Funktionen von Organismen in ihrer Entfaltung Ã¼ber Strukturen gegenseitig bedingen. Deshalb mÃ¼ssen Strukturen [[Eigenentwicklung |Grenzen]] besitzen, da sich das Bedingen der Funktionen innerhalb einer Struktur nicht auf beliebige Weise erfolgen kann (siehe auch [[Ganzes |das Ganze und seine Teile]]).â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Otto, 2011, 368 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehung zwischen Struktur und ihren Funktionen zeigt sich am besten, wenn sich Organismen entwickeln. Mit jeder Wiedererzeugung einer Funktion &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb [[Reproduktion |der fast identischen Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt; und mit jeder VerÃ¤nderung dieser &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb [[Reproduktion |der sich ausdifferenzieren Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt; wird eine Struktur identisch neu erzeugt &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb [[Reproduktion |der strukturellen Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt;, die den Funktion in ihrer Erzeugung und VerÃ¤nderung [[Eigenentwicklung |Grenzen]] setzt. Wenn die Funktionen an die Grenzen der Struktur stoÃŸen, wird ein [[Strukturwechsel]] erzeugt, so dass eine andere Struktur mit neuen Grenzen entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strukturen sind unverÃ¤nderlich bezogen auf ihre Bedingungen. Wenn diese nicht mehr gegeben sind, dann kÃ¶nnen sich diese auch nicht mehr reproduzieren. Aber wenn sie einmal entstanden sind, erscheinen sie quasi als ahistorisch, da ihre Reproduktion von zeitunabhÃ¤ngige Zyklen erzeugt werden (siehe auch [[Logisch und historische Darstellung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= These = &lt;br /&gt;
â€žStrukturen stellen das diskontinuierliche Moment in der Evolution dar. Sie entstehen Ã¼ber mehrere voneinander unabhÃ¤ngige ÃœbergÃ¤nge aus einer bestehenden Struktur. Dadurch kann die neue Struktur nicht auf die bestehende zurÃ¼ckgefÃ¼hrt werden, weil beide etwas EigenstÃ¤ndiges darstellen. Jede Struktur erzeugt Ã¼ber die Wechselwirkungen der Funktionen ihre konstanten Grenzen und ermÃ¶glicht Funktionswechsel und ein kontinuierliches Wachstum der Funktionen nur innerhalb dieser Grenzen. Strukturen erzeugen sich mit jedem neuen Individuum und mit jeder VerÃ¤nderung von Funktionen identisch â€œneuâ€œ.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt; Stefan Otto 2011, 290&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Janich, Peter / Michael Weingarten: Wissenschaftstheorie der Biologie, MÃ¼nchen 1999 &lt;br /&gt;
* Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise &amp;amp; FuÃŸnoten =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
Die Beziehung zwischen Struktur und Funktionen ist grundlegend, um [[eine vielschichtig verstandene Evolution]] begrÃ¼nden zu kÃ¶nnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= EinfÃ¼hrung = &lt;br /&gt;
Der FlÃ¼gel fliegt selbst nicht, â€žsondern nur der Organismus, der Ã¼ber eine Struktur verfÃ¼gt, die die Funktion des Fliegens verwirklichen kannâ€œ&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Janich, Michael Weingarten 1999, 185 &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
â€žStrukturen sind unverÃ¤nderlich und in ihrem jeweiligen [[Wirkungsradius]] allgegenwÃ¤rtig, aber besitzen keine unmittelbare materielle Gestalt und kÃ¶nnen wie die physikalische Kraft nur indirekt Ã¼ber ihre Wirkungen erkannt werden. Die Existenz von Strukturen zeigt sich in ihrer â€œsynchronisierendenâ€œ oder â€œkoordinierendenâ€œ Wirkung, das heiÃŸt, dass sich Funktionen von Organismen in ihrer Entfaltung Ã¼ber Strukturen gegenseitig bedingen. Deshalb mÃ¼ssen Strukturen [[Eigenentwicklung |Grenzen]] besitzen, da sich das Bedingen der Funktionen innerhalb einer Struktur nicht auf beliebige Weise erfolgen kann (siehe auch [[Ganzes |das Ganze und seine Teile]]).â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Otto, 2011, 368 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehung zwischen Struktur und ihren Funktionen zeigt sich am besten, wenn sich Organismen entwickeln. Mit jeder Wiedererzeugung einer Funktion &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb [[Reproduktion |der fast identischen Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt; und mit jeder VerÃ¤nderung dieser &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb [[Reproduktion |der sich ausdifferenzieren Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt; wird eine Struktur identisch neu erzeugt &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb [[Reproduktion |der strukturellen Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt;, die den Funktion in ihrer Erzeugung und VerÃ¤nderung [[Eigenentwicklung |Grenzen]] setzt. Wenn die Funktionen an die Grenzen der Struktur stoÃŸen, wird ein [[Strukturwechsel]] erzeugt, so dass eine andere Struktur mit neuen Grenzen entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= These = &lt;br /&gt;
â€žStrukturen stellen das diskontinuierliche Moment in der Evolution dar. Sie entstehen Ã¼ber mehrere voneinander unabhÃ¤ngige ÃœbergÃ¤nge aus einer bestehenden Struktur. Dadurch kann die neue Struktur nicht auf die bestehende zurÃ¼ckgefÃ¼hrt werden, weil beide etwas EigenstÃ¤ndiges darstellen. Jede Struktur erzeugt Ã¼ber die Wechselwirkungen der Funktionen ihre konstanten Grenzen und ermÃ¶glicht Funktionswechsel und ein kontinuierliches Wachstum der Funktionen nur innerhalb dieser Grenzen. Strukturen erzeugen sich mit jedem neuen Individuum und mit jeder VerÃ¤nderung von Funktionen identisch â€œneuâ€œ.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt; Stefan Otto 2011, 290&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Janich, Peter / Michael Weingarten: Wissenschaftstheorie der Biologie, MÃ¼nchen 1999 &lt;br /&gt;
* Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise &amp;amp; FuÃŸnoten =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
Die Beziehung zwischen Struktur und Funktionen ist grundlegend, um [[eine vielschichtig verstandene Evolution]] begrÃ¼nden zu kÃ¶nnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= EinfÃ¼hrung = &lt;br /&gt;
Der FlÃ¼gel fliegt selbst nicht, â€žsondern nur der Organismus, der Ã¼ber eine Struktur verfÃ¼gt, die die Funktion des Fliegens verwirklichen kannâ€œ&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Janich, Michael Weingarten 1999, 185 &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
â€žStrukturen sind unverÃ¤nderlich und in ihrem jeweiligen [[Wirkungsradius]] allgegenwÃ¤rtig, aber besitzen keine unmittelbare materielle Gestalt und kÃ¶nnen wie die physikalische Kraft nur indirekt Ã¼ber ihre Wirkungen erkannt werden. Die Existenz von Strukturen zeigt sich in ihrer â€œsynchronisierendenâ€œ oder â€œkoordinierendenâ€œ Wirkung, das heiÃŸt, dass sich Funktionen von Organismen in ihrer Entfaltung Ã¼ber Strukturen gegenseitig bedingen. Deshalb mÃ¼ssen Strukturen [[Eigenentwicklung |Grenzen]] besitzen, da sich das Bedingen der Funktionen innerhalb einer Struktur nicht auf beliebige Weise erfolgen kann (siehe auch [[Ganzes |das Ganze und seine Teile]]).â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Otto, 2011, 368 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehung zwischen Struktur und ihren Funktionen zeigt sich am besten, wenn sich Organismen entwickeln. Mit jeder Wiedererzeugung einer Funktion &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb [[Reproduktion |der fast identischen Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt; und mit jeder VerÃ¤nderung dieser &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb [[Reproduktion |der sich ausdifferenzieren Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt; wird eine Struktur identisch neu erzeugt &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb [[Reproduktion |der strukturellen Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt;, die den Funktion in ihrer Erzeugung und VerÃ¤nderung [[Eigenentwicklung |Grenzen]] setzt. Wenn die Funktionen an die Grenzen der Struktur stoÃŸen, wird ein [[Strukturwechsel]] erzeugt, so dass eine andere Struktur mit neuen Grenzen entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= These = &lt;br /&gt;
â€žStrukturen stellen das diskontinuierliche Moment in der Evolution dar. Sie entstehen Ã¼ber mehrere voneinander unabhÃ¤ngige ÃœbergÃ¤nge aus einer bestehenden Struktur. Dadurch kann die neue Struktur nicht auf die bestehende zurÃ¼ckgefÃ¼hrt werden, weil beide etwas EigenstÃ¤ndiges darstellen. Jede Struktur erzeugt Ã¼ber die Wechselwirkungen der Funktionen ihre konstanten Grenzen und ermÃ¶glicht Funktionswechsel und ein kontinuierliches Wachstum der Funktionen nur innerhalb dieser Grenzen. Strukturen erzeugen sich mit jedem neuen Individuum und mit jeder VerÃ¤nderung von Funktionen identisch â€œneuâ€œ.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt; Stefan Otto 2011, 290&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Janich, Peter / Michael Weingarten: Wissenschaftstheorie der Biologie, MÃ¼nchen 1999 &lt;br /&gt;
* Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
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[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: /* Einführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
Die Beziehung zwischen Struktur und Funktionen ist grundlegend, um [[eine vielschichtig verstandene Evolution]] begrÃ¼nden zu kÃ¶nnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= EinfÃ¼hrung = &lt;br /&gt;
Der FlÃ¼gel fliegt selbst nicht, â€žsondern nur der Organismus, der Ã¼ber eine Struktur verfÃ¼gt, die die Funktion des Fliegens verwirklichen kannâ€œ&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Janich, Michael Weingarten 1999, 185 &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
â€žStrukturen sind unverÃ¤nderlich und in ihrem jeweiligen [[Wirkungsradius]] allgegenwÃ¤rtig, aber besitzen keine unmittelbare materielle Gestalt und kÃ¶nnen wie die physikalische Kraft nur indirekt Ã¼ber ihre Wirkungen erkannt werden. Die Existenz von Strukturen zeigt sich in ihrer â€œsynchronisierendenâ€œ oder â€œkoordinierendenâ€œ Wirkung, das heiÃŸt, dass sich Funktionen von Organismen in ihrer Entfaltung Ã¼ber Strukturen gegenseitig bedingen. Deshalb mÃ¼ssen Strukturen [[Eigenentwicklung |Grenzen]] besitzen, da sich das Bedingen der Funktionen innerhalb einer Struktur nicht auf beliebige Weise erfolgen kann (siehe auch [[Ganzes |das Ganze und seine Teile]]).â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Otto, 2011, 368 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehung zwischen Struktur und ihren Funktionen zeigt sich am besten, wenn sich Organismen entwickeln. Mit jeder Wiedererzeugung einer Funktion &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb [[Reproduktion |der fast identischen Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt; und mit jeder VerÃ¤nderung dieser &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb [[Reproduktion |der sich ausdifferenzieren Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt; wird eine Struktur identisch neu erzeugt &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb [[Reproduktion |der strukturellen Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt;, die den Funktion in ihrer Erzeugung und VerÃ¤nderung [[Eigenentwicklung |Grenzen]] setzt. Wenn die Funktionen an die Grenzen der Struktur stoÃŸen, wird ein [[Strukturwechsel]] erzeugt, so dass eine andere Struktur mit neuen Grenzen entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= These = &lt;br /&gt;
â€žStrukturen stellen das diskontinuierliche Moment in der Evolution dar. Sie entstehen Ã¼ber mehrere voneinander unabhÃ¤ngige ÃœbergÃ¤nge aus einer bestehenden Struktur. Dadurch kann die neue Struktur nicht auf die bestehende zurÃ¼ckgefÃ¼hrt werden, weil beide etwas EigenstÃ¤ndiges darstellen. Jede Struktur erzeugt Ã¼ber die Wechselwirkungen der Funktionen ihre konstanten Grenzen und ermÃ¶glicht Funktionswechsel und ein kontinuierliches Wachstum der Funktionen nur innerhalb dieser Grenzen. Strukturen erzeugen sich mit jedem neuen Individuum und mit jeder VerÃ¤nderung von Funktionen identisch â€œneuâ€œ.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt; Stefan Otto 2011, 290&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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= Literatur = &lt;br /&gt;
* Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Struktur</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: /* Einführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
Die Beziehung zwischen Struktur und Funktionen ist grundlegend, um [[eine vielschichtig verstandene Evolution]] begrÃ¼nden zu kÃ¶nnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= EinfÃ¼hrung = &lt;br /&gt;
Der FlÃ¼gel fliegt selbst nicht, â€žsondern nur der Organismus, der Ã¼ber eine Struktur verfÃ¼gt, die die Funktion des Fliegens verwirklichen kannâ€œ&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Janich, Michael Weingarten 1999, 185 &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
â€žStrukturen sind unverÃ¤nderlich und in ihrem jeweiligen [[Wirkungsradius]] allgegenwÃ¤rtig, aber besitzen keine unmittelbare materielle und kÃ¶nnen wie die physikalische Kraft nur indirekt Ã¼ber ihre Wirkungen erkannt werden. Die Existenz von Strukturen zeigt sich in ihrer â€œsynchronisierendenâ€œ oder â€œkoordinierendenâ€œ Wirkung, das heiÃŸt, dass sich Funktionen von Organismen in ihrer Entfaltung Ã¼ber Strukturen gegenseitig bedingen. Deshalb mÃ¼ssen Strukturen [[Eigenentwicklung |Grenzen]] besitzen, da sich das Bedingen der Funktionen innerhalb einer Struktur nicht auf beliebige Weise erfolgen kann (siehe auch [[Ganzes |das Ganze und seine Teile]]).â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Otto, 2011, 368 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehung zwischen Struktur und ihren Funktionen zeigt sich am besten, wenn sich Organismen entwickeln. Mit jeder Wiedererzeugung einer Funktion &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb [[Reproduktion |der fast identischen Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt; und mit jeder VerÃ¤nderung dieser &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb [[Reproduktion |der sich ausdifferenzieren Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt; wird eine Struktur identisch neu erzeugt &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb [[Reproduktion |der strukturellen Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt;, die den Funktion in ihrer Erzeugung und VerÃ¤nderung [[Eigenentwicklung |Grenzen]] setzt. Wenn die Funktionen an die Grenzen der Struktur stoÃŸen, wird ein [[Strukturwechsel]] erzeugt, so dass eine andere Struktur mit neuen Grenzen entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= These = &lt;br /&gt;
â€žStrukturen stellen das diskontinuierliche Moment in der Evolution dar. Sie entstehen Ã¼ber mehrere voneinander unabhÃ¤ngige ÃœbergÃ¤nge aus einer bestehenden Struktur. Dadurch kann die neue Struktur nicht auf die bestehende zurÃ¼ckgefÃ¼hrt werden, weil beide etwas EigenstÃ¤ndiges darstellen. Jede Struktur erzeugt Ã¼ber die Wechselwirkungen der Funktionen ihre konstanten Grenzen und ermÃ¶glicht Funktionswechsel und ein kontinuierliches Wachstum der Funktionen nur innerhalb dieser Grenzen. Strukturen erzeugen sich mit jedem neuen Individuum und mit jeder VerÃ¤nderung von Funktionen identisch â€œneuâ€œ.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt; Stefan Otto 2011, 290&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

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		<title>Struktur</title>
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				<updated>2012-01-06T15:55:46Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: /* Einführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
Die Beziehung zwischen Struktur und Funktionen ist grundlegend, um [[eine vielschichtig verstandene Evolution]] begrÃ¼nden zu kÃ¶nnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= EinfÃ¼hrung = &lt;br /&gt;
Der FlÃ¼gel fliegt selbst nicht, â€žsondern nur der Organismus, der Ã¼ber eine Struktur verfÃ¼gt, die die Funktion des Fliegens verwirklichen kannâ€œ&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Janich, Michael Weingarten 1999, 185 &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
â€žStrukturen sind unverÃ¤nderlich und in ihrem jeweiligen [[Wirkungsradius]] allgegenwÃ¤rtig, aber besitzen keine unmittelbare materielle und kÃ¶nnen wie die physikalische Kraft nur indirekt Ã¼ber ihre Wirkungen erkannt werden. Die Existenz von Strukturen zeigt sich in ihrer â€œsynchronisierendenâ€œ oder â€œkoordinierendenâ€œ Wirkung, das heiÃŸt, dass sich Funktionen von Organismen in ihrer Entfaltung Ã¼ber Strukturen gegenseitig bedingen. Deshalb mÃ¼ssen Strukturen [[Eigenentwicklung |Grenzen]] besitzen, da sich das Bedingen der Funktionen innerhalb einer Struktur nicht auf beliebige Weise erfolgen kann (siehe auch [[Ganzes |das Ganze und seine Teile]]).â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Otto, 2011, 368 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehung zwischen Struktur und seinen Funktionen zeigt sich am besten, wenn sich Organismen entwickeln. Mit jeder Wiedererzeugung einer Funktion &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb [[Reproduktion |der fast identischen Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt; und mit jeder VerÃ¤nderung dieser &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb [[Reproduktion |der sich ausdifferenzieren Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt; wird eine Struktur identisch neu erzeugt &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb [[Reproduktion |der strukturellen Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt;, die den Funktion in ihrer Erzeugung und VerÃ¤nderung [[Eigenentwicklung |Grenzen]] setzt. Wenn die Funktionen an die Grenzen der Struktur stoÃŸen, wird ein [[Strukturwechsel]] erzeugt, so dass eine andere Struktur mit neuen Grenzen entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= These = &lt;br /&gt;
â€žStrukturen stellen das diskontinuierliche Moment in der Evolution dar. Sie entstehen Ã¼ber mehrere voneinander unabhÃ¤ngige ÃœbergÃ¤nge aus einer bestehenden Struktur. Dadurch kann die neue Struktur nicht auf die bestehende zurÃ¼ckgefÃ¼hrt werden, weil beide etwas EigenstÃ¤ndiges darstellen. Jede Struktur erzeugt Ã¼ber die Wechselwirkungen der Funktionen ihre konstanten Grenzen und ermÃ¶glicht Funktionswechsel und ein kontinuierliches Wachstum der Funktionen nur innerhalb dieser Grenzen. Strukturen erzeugen sich mit jedem neuen Individuum und mit jeder VerÃ¤nderung von Funktionen identisch â€œneuâ€œ.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt; Stefan Otto 2011, 290&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
Die Beziehung zwischen Struktur und Funktionen ist grundlegend, um [[eine vielschichtig verstandene Evolution]] begrÃ¼nden zu kÃ¶nnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= EinfÃ¼hrung = &lt;br /&gt;
Der FlÃ¼gel fliegt selbst nicht, â€žsondern nur der Organismus, der Ã¼ber eine Struktur verfÃ¼gt, die die Funktion des Fliegens verwirklichen kannâ€œ&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Janich, Michael Weingarten 1999, 185 &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
â€žStrukturen sind unverÃ¤nderlich und in ihrem jeweiligen [[Wirkungsradius]] allgegenwÃ¤rtig, aber besitzen keine unmittelbare materielle und kÃ¶nnen wie die physikalische Kraft nur indirekt Ã¼ber ihre Wirkungen erkannt werden. Die Existenz von Strukturen zeigt sich in ihrer â€œsynchronisierendenâ€œ oder â€œkoordinierendenâ€œ Wirkung, das heiÃŸt, dass sich Funktionen von Organismen in ihrer Entfaltung Ã¼ber Strukturen gegenseitig bedingen. Deshalb mÃ¼ssen Strukturen [[Eigenentwicklung |Grenzen]] besitzen, da sich das Bedingen der Funktionen innerhalb einer Struktur nicht auf beliebige Weise erfolgen kann (siehe auch [[Ganzes |das Ganze und seine Teile]]).â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Otto, 2011, 368 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehung zwischen Struktur und seinen Funktionen zeigt sich am besten, wenn sich Organismen entwickeln. Mit jeder Wiedererzeugung einer Funktion &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb [[Reproduktion |der fast identischen Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt; und mit jeder VerÃ¤nderung dieser &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb der [[Reproduktion |sich ausdifferenzieren Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt; wird eine Struktur identisch neu erzeugt &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb der [[Reproduktion |innerhalb der strukturellen Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt;, die den Funktion in ihrer Erzeugung und VerÃ¤nderung [[Eigenentwicklung |Grenzen]] setzt. Wenn die Funktionen an die Grenzen der Struktur stoÃŸen, wird ein [[Strukturwechsel]] erzeugt, so dass eine andere Struktur mit neuen Grenzen entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= These = &lt;br /&gt;
â€žStrukturen stellen das diskontinuierliche Moment in der Evolution dar. Sie entstehen Ã¼ber mehrere voneinander unabhÃ¤ngige ÃœbergÃ¤nge aus einer bestehenden Struktur. Dadurch kann die neue Struktur nicht auf die bestehende zurÃ¼ckgefÃ¼hrt werden, weil beide etwas EigenstÃ¤ndiges darstellen. Jede Struktur erzeugt Ã¼ber die Wechselwirkungen der Funktionen ihre konstanten Grenzen und ermÃ¶glicht Funktionswechsel und ein kontinuierliches Wachstum der Funktionen nur innerhalb dieser Grenzen. Strukturen erzeugen sich mit jedem neuen Individuum und mit jeder VerÃ¤nderung von Funktionen identisch â€œneuâ€œ.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt; Stefan Otto 2011, 290&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

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		<title>Struktur</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: Die Seite wurde neu angelegt: verzweigen und verknüpfen (von Sandra Uhlitzsch) Vogelschwarm (von Anna Schroll) Die ...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
Die Beziehung zwischen Struktur und Funktionen ist grundlegend, um [[eine vielschichtig verstandene Evolution]] begrÃ¼nden zu kÃ¶nnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= EinfÃ¼hrung = &lt;br /&gt;
Strukturen sind unverÃ¤nderlich und in ihrem jeweiligen Wirkungsradius allgegenwÃ¤rtig, aber besitzen keine unmittelbare materielle und kÃ¶nnen wie die physikalische Kraft nur indirekt Ã¼ber ihre Wirkungen erkannt werden. Die Existenz von Strukturen zeigt sich in ihrer â€œsynchronisierendenâ€œ oder â€œkoordinierendenâ€œ Wirkung, das heiÃŸt, dass sich Funktionen von Organismen in ihrer Entfaltung Ã¼ber Strukturen gegenseitig bedingen. Deshalb mÃ¼ssen Strukturen Grenzen besitzen, da sich das Bedingen der Funktionen innerhalb einer Struktur nicht auf beliebige Weise erfolgen kann (siehe auch [[Ganzes |das Ganze und seine Teile]]). &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ebd., 368 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strukturen haben wie die physikalische Kraft keine unmittelbare Gestalt. Sie lassen sich nur an ihren Wirkungen erkennen. WÃ¤hrend die Kraft vermittelt Ã¼ber Geschwindigkeits- oder FormverÃ¤nderungen erkannt werden kann, werden Strukturen Ã¼ber ihre synchronisierende Wirkung erkannt. Das heiÃŸt, wie die sich Funktionen in ihrer Entfaltung gegenseitig bedingen. Der FlÃ¼gel fliegt selbst nicht, â€žsondern nur der Organismus, der Ã¼ber eine Struktur verfÃ¼gt, die die Funktion des Fliegens verwirklichen kannâ€œ&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Janich, Michael Weingarten 1999, 185 &amp;lt;/ref&amp;gt;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehung zwischen Struktur und seinen Funktionen zeigt sich am besten, wenn sich Organismen entwickeln. Mit jeder Wiedererzeugung einer Funktion &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb [[Reproduktion |der fast identischen Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt; und mit jeder VerÃ¤nderung dieser &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb der [[Reproduktion |sich ausdifferenzieren Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt; wird eine Struktur identisch neu erzeugt &amp;lt;ref&amp;gt;innerhalb der [[Reproduktion |innerhalb der strukturellen Reproduktion]] &amp;lt;/ref&amp;gt;, die den Funktion in ihrer Erzeugung und VerÃ¤nderung [[Eigenentwicklung |Grenzen]] setzt. Wenn die Funktionen an die Grenzen der Struktur stoÃŸen, wird ein [[Strukturwechsel]] erzeugt, so dass eine andere Struktur mit neuen Grenzen entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= These = &lt;br /&gt;
â€žStrukturen stellen das diskontinuierliche Moment in der Evolution dar. Sie entstehen Ã¼ber mehrere voneinander unabhÃ¤ngige ÃœbergÃ¤nge aus einer bestehenden Struktur. Dadurch kann die neue Struktur nicht auf die bestehende zurÃ¼ckgefÃ¼hrt werden, weil beide etwas EigenstÃ¤ndiges darstellen. Jede Struktur erzeugt Ã¼ber die Wechselwirkungen der Funktionen ihre konstanten Grenzen und ermÃ¶glicht Funktionswechsel und ein kontinuierliches Wachstum der Funktionen nur innerhalb dieser Grenzen. Strukturen erzeugen sich mit jedem neuen Individuum und mit jeder VerÃ¤nderung von Funktionen identisch â€œneuâ€œ.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt; Stefan Otto 2011, 290&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

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		<title>Sprung</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der [[Trialektik]], mit dessen Hilfe [[eine vielschichtig verstandene Evolution]] untersucht werden kann, werden drei Vorstellungen Ã¼ber den sprunghaften Verlauf in der Evolution unterschieden: der '''direkte''', der '''qualitative''' und der '''indirekte''' Sprung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) â€žNach der Vorstellung von Steven Gould (Theorie des unterbrochenen Gleichgewichtes) wird die Phase der Ruhe durch einen Sprung unterbrochen, so dass hier von einem '''direkten Sprung''' gesprochen werden kann. Steven Gould hÃ¤lt diese Vorstellung fÃ¼r unendlich gÃ¼ltig, da er diese Vorstellung nicht eingrenztâ€œ.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Stefan Otto 2011, 368 &amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Vorstellung wird, wie die, dass die Natur keine SprÃ¼nge macht, mit Hilfe der formalen Logik begrÃ¼ndet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Nach der Vorstellung des '''qualitativen Sprung''' von Peter Beurton, die auf der [[Dialektik von DiskontinuitÃ¤t und KontinuitÃ¤t]] beruht, wird der stetige Verlauf nicht unterbrochen, sondern in andere â€œBahnenâ€œ gelenkt, die fÃ¼r andere Strukturgrenzen beziehungsweise MÃ¶glichkeitsfelder stehen. Auch Peter Beurton bestimmt den Geltungsbereich seiner Vorstellung nicht.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ebd., 368 &amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Vorstellung wird mit Hilfe der [[Dialektik]] begrÃ¼ndet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Die Vorstellung des '''indirekten Sprungs''' unterscheidet sich vom qualitativen Sprung in der Weise, dass sie einen begrenzten Geltungsbereich besitzt, da fÃ¼r die Deutung von bestimmten Beobachtungen die Vorstellung des kontinuierlichen (fast stetigen) Verlaufs und die des diskontinuierlichen (fast sprunghaften) Verlaufs weiterhin notwendig sind. AuÃŸerdem erfolgt der Ãœbergang von einer Struktur zur nÃ¤chsten Ã¼ber mehrere unabhÃ¤ngig voneinander verlaufende stetige ÃœbergÃ¤nge (siehe [[24 Thesen |These 9]]). &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ebd., 369 &amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Vorstellung des indirekten Sprungs verknÃ¼pft die beiden Vorstellungen vom stetigen und sprunghaften Verlauf, die mit Hilfe der formalen Logik begrÃ¼ndet werden, mit Hilfe der Dialektik. Aber im Unterschied zu den beiden ersten Vorstellungen (reiner und qualitativer Sprung) wird hier davon ausgegangen, dass die beiden Theorien der Logik (formale Logik und Dialektik) jeweils nur einen begrenzten Geltungsbereich besitzen, der sich nicht Ã¼berschneiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Beurton, Peter: Zur Dialektik in der biologischen Evolution. S. 913-925, in Deutsche Zeitschrift fÃ¼r Philosophie 23, H.7, Berlin 1975&lt;br /&gt;
* Gould, Steven: Zufall Mensch. Das Wunder des Lebens als Spiel der Natur. MÃ¼nchen 1991 &lt;br /&gt;
* Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

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		<title>Sprung</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der [[Trialektik]], mit dessen Hilfe [[eine vielschichtig verstandene Evolution]] untersucht werden kann, werden drei Vorstellungen Ã¼ber den sprunghaften Verlauf in der Evolution unterschieden: der '''direkte''', der '''qualitative''' und der '''indirekte''' Sprung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) â€žNach der Vorstellung von Steven Gould (Theorie des unterbrochenen Gleichgewichtes) wird die Phase der Ruhe durch einen Sprung unterbrochen, so dass hier von einem '''direkten Sprung''' gesprochen werden kann. Steven Gould hÃ¤lt diese Vorstellung fÃ¼r unendlich gÃ¼ltig, da er diese Vorstellung nicht eingrenztâ€œ.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Stefan Otto 2011, 368 &amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Vorstellung wird, wie die, dass die Natur keine SprÃ¼nge macht, mit Hilfe der formalen Logik begrÃ¼ndet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Nach der Vorstellung des '''qualitativen Sprung''' von Peter Beurton, die auf der [[Dialektik von DiskontinuitÃ¤t und KontinuitÃ¤t]] beruht, wird der stetige Verlauf nicht unterbrochen, sondern in andere â€œBahnenâ€œ gelenkt, die fÃ¼r andere Strukturgrenzen beziehungsweise MÃ¶glichkeitsfelder stehen. Auch Peter Beurton bestimmt den Geltungsbereich seiner Vorstellung nicht.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ebd., 368 &amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Vorstellung wird mit Hilfe der [[Dialektik]] begrÃ¼ndet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Die Vorstellung des '''indirekten Sprungs''' unterscheidet sich vom qualitativen Sprung in der Weise, dass sie einen begrenzten Geltungsbereich besitzt, da fÃ¼r die Deutung von bestimmten Beobachtungen die Vorstellung des kontinuierlichen (fast stetigen) Verlaufs und die des diskontinuierlichen (fast sprunghaften) Verlaufs weiterhin notwendig sind. AuÃŸerdem erfolgt der Ãœbergang von einer Struktur zur nÃ¤chsten Ã¼ber mehrere unabhÃ¤ngig voneinander verlaufende stetige ÃœbergÃ¤nge (siehe [[24 Thesen |These 9]]). &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ebd., 369 &amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Vorstellung des indirekten Sprungs verknÃ¼pft die beiden Vorstellungen vom stetigen und sprunghaften Verlauf, die mit Hilfe der formalen Logik begrÃ¼ndet werden, mit Hilfe der Dialektik. Aber im Unterschied zu den beiden ersten Vorstellungen (reiner und qualitativer Sprung) wird hier davon ausgegangen, dass die beiden Theorien der Logik (formale Logik und Dialektik) jeweils nur einen begrenzten Geltungsbereich besitzen, der sich nicht Ã¼berschneidet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Beurton, Peter: Zur Dialektik in der biologischen Evolution. S. 913-925, in Deutsche Zeitschrift fÃ¼r Philosophie 23, H.7, Berlin 1975&lt;br /&gt;
* Gould, Steven: Zufall Mensch. Das Wunder des Lebens als Spiel der Natur. MÃ¼nchen 1991 &lt;br /&gt;
* Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Sprung&amp;diff=58459</id>
		<title>Sprung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Sprung&amp;diff=58459"/>
				<updated>2012-01-06T13:30:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der [[Trialektik]], mit dessen Hilfe [[eine vielschichtig verstandene Evolution]] untersucht werden kann, werden drei Vorstellungen Ã¼ber den sprunghaften Verlauf in der Evolution unterschieden: der '''direkte''', der '''qualitative''' und der '''indirekte''' Sprung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der [[Trialektik]], mit dessen Hilfe [[eine vielschichtig verstandene Evolution]] untersucht werden kann, werden drei Vorstellungen Ã¼ber den sprunghaften Verlauf in der Evolution unterschieden: der '''direkte''', der '''qualitative''' und der '''indirekte''' Sprung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) â€žNach der Vorstellung von Steven Gould (Theorie des unterbrochenen Gleichgewichtes) wird die Phase der Ruhe durch einen Sprung unterbrochen, so dass hier von einem '''direkten Sprung''' gesprochen werden kann. Steven Gould hÃ¤lt diese Vorstellung fÃ¼r unendlich gÃ¼ltig, da er diese Vorstellung nicht eingrenztâ€œ.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Stefan Otto 2011, 368 &amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Vorstellung wird, wie die, dass die Natur keine SprÃ¼nge macht, mit Hilfe der formalen Logik begrÃ¼ndet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Nach der Vorstellung des '''qualitativen Sprung''' von Peter Beurton, die auf der [[Dialektik von DiskontinuitÃ¤t und KontinuitÃ¤t]] beruht, wird der stetige Verlauf nicht unterbrochen, sondern in andere â€œBahnenâ€œ gelenkt, die fÃ¼r andere Strukturgrenzen beziehungsweise MÃ¶glichkeitsfelder stehen. Auch Peter Beurton bestimmt den Geltungsbereich seiner Vorstellung nicht.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ebd., 368 &amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Vorstellung wird mit Hilfe der [[Dialektik]] begrÃ¼ndet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Die Vorstellung des '''indirekten Sprungs''' unterscheidet sich vom qualitativen Sprung in der Weise, dass sie einen begrenzten Geltungsbereich besitzt, da fÃ¼r die Deutung von bestimmten Beobachtungen die Vorstellung des kontinuierlichen (fast stetigen) Verlaufs und die des diskontinuierlichen (fast sprunghaften) Verlaufs weiterhin notwendig sind. AuÃŸerdem erfolgt der Ãœbergang von einer Struktur zur nÃ¤chsten Ã¼ber mehrere unabhÃ¤ngig voneinander verlaufende stetige ÃœbergÃ¤nge (siehe [[24 Thesen |These 9]]). &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ebd., 369 &amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Vorstellung des indirekten Sprungs verknÃ¼pft die beiden Vorstellungen vom stetigen und sprunghaften Verlauf, die mit Hilfe der formalen Logik begrÃ¼ndet werden, mit Hilfe der Dialektik. Aber im Unterschied zu den beiden ersten Vorstellungen (reiner und qualitativer Sprung) wird hier davon ausgegangen, dass die beiden Theorien der Logik (formale Logik und Dialektik) jeweils nur einen begrenzten Geltungsbereich besitzen, der sich nicht Ã¼berschneidet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Beurton, Peter: Zur Dialektik in der biologischen Evolution. S. 913-925, in Deutsche Zeitschrift fÃ¼r Philosophie 23, H.7, Berlin 1975&lt;br /&gt;
* Gould, Steven: Zufall Mensch. Das Wunder des Lebens als Spiel der Natur. MÃ¼nchen 1991 &lt;br /&gt;
* Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

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		<title>Sprung</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der [[Trialektik]], mit dessen Hilfe [[eine vielschichtig verstandene Evolution]] untersucht werden kann, werden drei Vorstellungen Ã¼ber den sprunghaften Verlauf in der Evolution unterschieden: der '''direkte''', der '''qualitative''' und der '''indirekte''' Sprung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) â€žNach der Vorstellung von Steven Gould (Theorie des unterbrochenen Gleichgewichtes) wird die Phase der Ruhe durch einen Sprung unterbrochen, so dass hier von einem direkten Sprung gesprochen werden kann. Steven Gould hÃ¤lt diese Vorstellung fÃ¼r unendlich gÃ¼ltig, da er diese Vorstellung nicht eingrenztâ€œ.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Stefan Otto 2011, 368 &amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Vorstellung wird, wie die, dass die Natur keine SprÃ¼nge macht, mit Hilfe der formalen Logik begrÃ¼ndet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Nach der Vorstellung des qualitativen Sprung von Peter Beurton, die auf der [[Dialektik von DiskontinuitÃ¤t und KontinuitÃ¤t]] beruht, wird der stetige Verlauf nicht unterbrochen, sondern in andere â€œBahnenâ€œ gelenkt, die fÃ¼r andere Strukturgrenzen beziehungsweise MÃ¶glichkeitsfelder stehen. Auch Peter Beurton bestimmt den Geltungsbereich seiner Vorstellung nicht.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ebd., 368 &amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Vorstellung wird mit Hilfe der [[Dialektik]] begrÃ¼ndet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Die Vorstellung des indirekten Sprungs unterscheidet sich vom qualitativen Sprung in der Weise, dass sie einen begrenzten Geltungsbereich besitzt, da fÃ¼r die Deutung von bestimmten Beobachtungen die Vorstellung des kontinuierlichen (fast stetigen) Verlaufs und die des diskontinuierlichen (fast sprunghaften) Verlaufs weiterhin notwendig sind. AuÃŸerdem erfolgt der Ãœbergang von einer Struktur zur nÃ¤chsten Ã¼ber mehrere unabhÃ¤ngig voneinander verlaufende stetige ÃœbergÃ¤nge (siehe [[24 Thesen |These 9]]). &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ebd., 369 &amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Vorstellung des indirekten Sprungs verknÃ¼pft die beiden Vorstellungen vom stetigen und sprunghaften Verlauf, die mit Hilfe der formalen Logik begrÃ¼ndet werden, mit Hilfe der Dialektik. Aber im Unterschied zu den beiden ersten Vorstellungen (reiner und qualitativer Sprung) wird hier davon ausgegangen, dass die beiden Theorien der Logik (formale Logik und Dialektik) jeweils nur einen begrenzten Geltungsbereich besitzen, der sich nicht Ã¼berschneidet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Beurton, Peter: Zur Dialektik in der biologischen Evolution. S. 913-925, in Deutsche Zeitschrift fÃ¼r Philosophie 23, H.7, Berlin 1975&lt;br /&gt;
* Gould, Steven: Zufall Mensch. Das Wunder des Lebens als Spiel der Natur. MÃ¼nchen 1991 &lt;br /&gt;
* Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

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		<title>Sprung</title>
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				<updated>2012-01-06T13:25:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der [[Trialektik]], mit dessen Hilfe [[eine vielschichtig verstandene Evolution]] untersucht werden kann, werden drei Vorstellungen Ã¼ber den sprunghaften Verlauf in der Evolution unterschieden: der '''direkte''', der '''qualitative''' und der '''indirekte''' Sprung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) â€žNach der Vorstellung von Steven Gould (Theorie des unterbrochenen Gleichgewichtes) wird die Phase der Ruhe durch einen Sprung unterbrochen, so dass hier von einem direkten Sprung gesprochen werden kann. Steven Gould hÃ¤lt diese Vorstellung fÃ¼r unendlich gÃ¼ltig, da er diese Vorstellung nicht eingrenztâ€œ.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Stefan Otto 2011, 368 &amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Vorstellung wird, wie die, dass die Natur keine SprÃ¼nge macht, mit Hilfe der formalen Logik begrÃ¼ndet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Nach der Vorstellung des qualitativen Sprung von Peter Beurton, die auf der [[Dialektik von DiskontinuitÃ¤t und KontinuitÃ¤t]] beruht, wird der stetige Verlauf nicht unterbrochen, sondern in andere â€œBahnenâ€œ gelenkt, die fÃ¼r andere Strukturgrenzen beziehungsweise MÃ¶glichkeitsfelder stehen. Auch Peter Beurton bestimmt den Geltungsbereich seiner Vorstellung nicht.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ebd., 368 &amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Vorstellung wird mit Hilfe der [[Dialektik]] begrÃ¼ndet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Die Vorstellung des indirekten Sprungs unterscheidet sich vom qualitativen Sprung in der Weise, dass sie einen begrenzten Geltungsbereich besitzt, da fÃ¼r die Deutung von bestimmten Beobachtungen die Vorstellung des kontinuierlichen (fast stetigen) Verlaufs und die des diskontinuierlichen (fast sprunghaften) Verlaufs weiterhin notwendig sind. AuÃŸerdem erfolgt der Ãœbergang von einer Struktur zur nÃ¤chsten Ã¼ber mehrere unabhÃ¤ngig voneinander verlaufende stetige ÃœbergÃ¤nge (siehe [[24 Thesen |These 9]]). &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ebd., 369 &amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Vorstellung des indirekten Sprungs verknÃ¼pft die beiden Vorstellungen vom stetigen und sprunghaften Verlauf, die mit Hilfe der formalen Logik begrÃ¼ndet werden, mit Hilfe der Dialektik, wobei gegenÃ¼ber den ersten beider Vorstellungen (reiner und qualitativer Sprung) den beiden Theorien der Logik (formale Logik und Dialektik) jeweils nur ein begrenzter Geltungsbereich zugesprochen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Beurton, Peter: Zur Dialektik in der biologischen Evolution. S. 913-925, in Deutsche Zeitschrift fÃ¼r Philosophie 23, H.7, Berlin 1975&lt;br /&gt;
* Gould, Steven: Zufall Mensch. Das Wunder des Lebens als Spiel der Natur. MÃ¼nchen 1991 &lt;br /&gt;
* Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

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		<title>Sprung</title>
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				<updated>2012-01-06T13:10:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der [[Trialektik]], mit dessen Hilfe [[eine vielschichtig verstandene Evolution]] untersucht werden kann, werden drei Vorstellungen Ã¼ber den sprunghaften Verlauf in der Evolution unterschieden: der '''direkte''', der '''qualitative''' und der '''indirekte''' Sprung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) â€žNach der Vorstellung von Steven Gould (Theorie des unterbrochenen Gleichgewichtes) wird die Phase der Ruhe durch einen Sprung unterbrochen, so dass hier von einem direkten Sprung gesprochen werden kann. Steven Gould hÃ¤lt diese Vorstellung fÃ¼r unendlich gÃ¼ltig, da er diese Vorstellung nicht eingrenztâ€œ.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Stefan Otto 2011, 368 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Nach der Vorstellung des qualitativen Sprung von Peter Beurton, die auf der Dialektik von DiskontinuitÃ¤t und KontinuitÃ¤t beruht, wird der stetige Verlauf nicht unterbrochen, sondern in andere â€œBahnenâ€œ gelenkt, die fÃ¼r andere Strukturgrenzen beziehungsweise MÃ¶glichkeitsfelder stehen. Auch Peter Beurton bestimmt den Geltungsbereich seiner Vorstellung nicht.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ebd., 368 &amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Die Vorstellung des indirekten Sprungs unterscheidet sich vom qualitativen Sprung in der Weise, dass sie einen begrenzten Geltungsbereich besitzt, da fÃ¼r die Deutung von bestimmten Beobachtungen die Vorstellung des kontinuierlichen Verlaufs und die des diskontinuierlichen Verlaufs weiterhin notwendig sind. AuÃŸerdem erfolgt der Ãœbergang von einer Struktur zur nÃ¤chsten Ã¼ber mehrere unabhÃ¤ngig voneinander verlaufende stetige ÃœbergÃ¤nge (siehe [[24 Thesen |These 9]]). &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ebd., 369 &amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Beurton, Peter: Zur Dialektik in der biologischen Evolution. S. 913-925, in Deutsche Zeitschrift fÃ¼r Philosophie 23, H.7, Berlin 1975&lt;br /&gt;
* Gould, Steven: Zufall Mensch. Das Wunder des Lebens als Spiel der Natur. MÃ¼nchen 1991 &lt;br /&gt;
* Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

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		<title>Sprung</title>
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				<updated>2012-01-06T13:07:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der [[Trialektik]] zum untersuchen [[Evv-Evo |einer vielschichtig verstandenen Evolution]] werden drei Vorstellungen Ã¼ber den sprunghaften Verlauf in der Evolution unterschieden: der '''direkte''', der '''qualitative''' und der '''indirekte''' Sprung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) â€žNach der Vorstellung von Steven Gould (Theorie des unterbrochenen Gleichgewichtes) wird die Phase der Ruhe durch einen Sprung unterbrochen, so dass hier von einem direkten Sprung gesprochen werden kann. Steven Gould hÃ¤lt diese Vorstellung fÃ¼r unendlich gÃ¼ltig, da er diese Vorstellung nicht eingrenztâ€œ.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Stefan Otto 2011, 368 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Nach der Vorstellung des qualitativen Sprung von Peter Beurton, die auf der Dialektik von DiskontinuitÃ¤t und KontinuitÃ¤t beruht, wird der stetige Verlauf nicht unterbrochen, sondern in andere â€œBahnenâ€œ gelenkt, die fÃ¼r andere Strukturgrenzen beziehungsweise MÃ¶glichkeitsfelder stehen. Auch Peter Beurton bestimmt den Geltungsbereich seiner Vorstellung nicht.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ebd., 368 &amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Die Vorstellung des indirekten Sprungs unterscheidet sich vom qualitativen Sprung in der Weise, dass sie einen begrenzten Geltungsbereich besitzt, da fÃ¼r die Deutung von bestimmten Beobachtungen die Vorstellung des kontinuierlichen Verlaufs und die des diskontinuierlichen Verlaufs weiterhin notwendig sind. AuÃŸerdem erfolgt der Ãœbergang von einer Struktur zur nÃ¤chsten Ã¼ber mehrere unabhÃ¤ngig voneinander verlaufende stetige ÃœbergÃ¤nge (siehe [[24 Thesen |These 9]]). &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ebd., 369 &amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Beurton, Peter: Zur Dialektik in der biologischen Evolution. S. 913-925, in Deutsche Zeitschrift fÃ¼r Philosophie 23, H.7, Berlin 1975&lt;br /&gt;
* Gould, Steven: Zufall Mensch. Das Wunder des Lebens als Spiel der Natur. MÃ¼nchen 1991 &lt;br /&gt;
* Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Sprung&amp;diff=58454</id>
		<title>Sprung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Sprung&amp;diff=58454"/>
				<updated>2012-01-06T13:03:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: Die Seite wurde neu angelegt: verzweigen und verknüpfen (von Sandra Uhlitzsch) Vogelschwarm (von Anna Schroll)  Inn...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der [[Trialektik]] zum untersuchen [[Evv-Evo |einer vielschichtig verstandenen Evolution]] werden drei Vorstellungen Ã¼ber den sprunghaften Verlauf in der Evolution unterschieden: der '''direkte''', der '''qualitative''' und der '''indirekte''' Sprung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) â€žNach der Vorstellung von Steven Gould (Theorie des unterbrochenen Gleichgewichtes) wird die Phase der Ruhe durch einen Sprung unterbrochen, so dass hier von einem direkten Sprung gesprochen werden kann. Steven Gould hÃ¤lt diese Vorstellung fÃ¼r unendlich gÃ¼ltig, da er diese Vorstellung nicht eingrenztâ€œ.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Stefan Otto 2011, 368 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Nach der Vorstellung des qualitativen Sprung von Peter Beurton, die auf der Dialektik von DiskontinuitÃ¤t und KontinuitÃ¤t beruht, wird der stetige Verlauf nicht unterbrochen, sondern in andere â€œBahnenâ€œ gelenkt, die fÃ¼r andere Strukturgrenzen beziehungsweise MÃ¶glichkeitsfelder stehen. Auch Peter Beurton bestimmt den Geltungsbereich seiner Vorstellung nicht.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ebd., 368 &amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Die Vorstellung des indirekten Sprungs unterscheidet sich vom qualitativen Sprung in der Weise, dass sie einen begrenzten Geltungsbereich besitzt, da fÃ¼r die Deutung von bestimmten Beobachtungen die Vorstellung des kontinuierlichen Verlaufs und die des diskontinuierlichen Verlaufs weiterhin notwendig sind. AuÃŸerdem erfolgt der Ãœbergang von einer Struktur zur nÃ¤chsten Ã¼ber mehrere unabhÃ¤ngig voneinander verlaufende stetige ÃœbergÃ¤nge (siehe [[24 Thesen |These 9]]). &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ebd., 369 &amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
*Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Reproduktion&amp;diff=58453</id>
		<title>Reproduktion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Reproduktion&amp;diff=58453"/>
				<updated>2012-01-06T12:49:40Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: /* Überblick über die drei Momente */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reproduktion (Wiederherstellung) wird im Zusammenhang zur BegrÃ¼ndung [[Evv-Evo |einer vielschichtig verstandenen Evolution]] verwendet, um zu zeigen, wie sich eine [[KomplexitÃ¤t]] erhÃ¤lt, entfaltet und erzeugt, also sich wieder herstellt und gleichzeitig verÃ¤ndert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= EinfÃ¼hrung =&lt;br /&gt;
In diesem Konzept werden drei Momente von Reproduktion unterschieden: die fast identische, die sich ausdifferenzierende und die strukturelle Reproduktion: Die fast identische Reproduktion von Mutter- und Tochtergeneration entspricht der Selbstbewegung in der Evolution (Ebene der Individuen). Innerhalb der sich ausdifferenzierenden Reproduktion wachsen neue Funktionen und vollziehen sich neue Funktionswechsel (SelbstverÃ¤nderung in der Evolution auf der Ebene der Populationen und Arten). Innerhalb der strukturellen Reproduktion bleiben Strukturen erhalten und werden neue erzeugt (Ebene oberhalb der Arten). Die drei Momente der Reproduktion treten gleichzeitig auf und entfalten sich nebeneinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stÃ¶ÃŸt die fast identische Reproduktion die sich ausdifferenzierende Reproduktion an und diese wiederum die strukturelle Reproduktion. Dabei tritt die fast identische Reproduktion am hÃ¤ufigsten auf, wÃ¤hrend das Entstehen neuer Strukturen innerhalb der strukturellen Reproduktion sich selten vollzieht. DafÃ¼r ist die Wirkung der strukturellen Reproduktion, wenn eine neue Struktur entsteht, am grÃ¶ÃŸten. Dagegen kÃ¶nnen die VerÃ¤nderungen der fast identischen Reproduktion (von Mutter- und Tochtergeneration) kaum wahrgenommen werden. Die strukturelle Reproduktion setzt der sich ausdifferenzierenden Reproduktion Grenzen, so wie diese der fast identischen Reproduktion Grenzen setzt&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Stefan Otto 2011, 367 &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ãœberblick Ã¼ber die drei Momente =&lt;br /&gt;
Alle Momente einer KomplexitÃ¤t werden so hergestellt, dass sie direkt im Gegensatz sehen, aber sich (indirekt) gegenseitig beeinflussen. Keins der Momente kann auf ein anderes [[Reduktionismus |reduziert]] werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! &amp;amp;nbsp; &amp;amp;nbsp; &amp;amp;nbsp; &amp;amp;nbsp;     !! Selbstbewegung !! Selbstentfaltung!! Selbsterzeugung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Reproduktion in Evolution|| fast identische || sich ausdifferenzierende || strukturelle &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Merkmale || z.B. die Eigenentwicklung der Organismen und die FremdeinflÃ¼sse von der Umwelt gleichen sich aus || Wachstum der Funktionen von Organismen und [[Funktionswechsel]] in einer Struktur || Erhalt der Strukturen mit ihren konstanten Grenzen und [[Strukturwechsel]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vereinfachte Darstellung || Gleichgewicht von Wirkung und Gegenwirkung || Ungleichgewichte mit â€œkleiner Ursacheâ€œ und â€œgroÃŸer Wirkungâ€œ  || Vermittlung als â€œGleichgewichtâ€œ zwischen Ungleichgewichten  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Geltungsbereich]] || Individuen || Populationen und Arten || weit oberhalb der Arten  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl || neutrale VerÃ¤nderungen entstehen am meisten || dazwischen || Selbsterzeugung entsteht kaum &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wirkung || deren VerÃ¤nderungen sind neutral || noch nicht dagewesene Merkmale sind hier erkennbar || grÃ¶ÃŸte Wirkung, die sich nur indirekt und nur langfristig zeigt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kann begrÃ¼ndet werden durch || [[Erkenntniszweck]] und die fast konstanten [[Erkenntnismittel]] erhalten sich gegenseitig. || Je nach Bedingungen &lt;br /&gt;
a) Dominanz des [[Gegenstand |Gegenstands]], b) Dominanz der [[Methode]] und c) [[Dualismus]] zwischen beiden &lt;br /&gt;
|| [[Zweck-Mittel-Umkehrung]] (Hier bestimmen die [[Erkenntnismittel |Mittel]] indirekt den Wechsel des [[Erkenntniszweck |Zwecks]].)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
*Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Reproduktion&amp;diff=58452</id>
		<title>Reproduktion</title>
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				<updated>2012-01-06T12:49:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: /* Überblick über die drei Momente */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reproduktion (Wiederherstellung) wird im Zusammenhang zur BegrÃ¼ndung [[Evv-Evo |einer vielschichtig verstandenen Evolution]] verwendet, um zu zeigen, wie sich eine [[KomplexitÃ¤t]] erhÃ¤lt, entfaltet und erzeugt, also sich wieder herstellt und gleichzeitig verÃ¤ndert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= EinfÃ¼hrung =&lt;br /&gt;
In diesem Konzept werden drei Momente von Reproduktion unterschieden: die fast identische, die sich ausdifferenzierende und die strukturelle Reproduktion: Die fast identische Reproduktion von Mutter- und Tochtergeneration entspricht der Selbstbewegung in der Evolution (Ebene der Individuen). Innerhalb der sich ausdifferenzierenden Reproduktion wachsen neue Funktionen und vollziehen sich neue Funktionswechsel (SelbstverÃ¤nderung in der Evolution auf der Ebene der Populationen und Arten). Innerhalb der strukturellen Reproduktion bleiben Strukturen erhalten und werden neue erzeugt (Ebene oberhalb der Arten). Die drei Momente der Reproduktion treten gleichzeitig auf und entfalten sich nebeneinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stÃ¶ÃŸt die fast identische Reproduktion die sich ausdifferenzierende Reproduktion an und diese wiederum die strukturelle Reproduktion. Dabei tritt die fast identische Reproduktion am hÃ¤ufigsten auf, wÃ¤hrend das Entstehen neuer Strukturen innerhalb der strukturellen Reproduktion sich selten vollzieht. DafÃ¼r ist die Wirkung der strukturellen Reproduktion, wenn eine neue Struktur entsteht, am grÃ¶ÃŸten. Dagegen kÃ¶nnen die VerÃ¤nderungen der fast identischen Reproduktion (von Mutter- und Tochtergeneration) kaum wahrgenommen werden. Die strukturelle Reproduktion setzt der sich ausdifferenzierenden Reproduktion Grenzen, so wie diese der fast identischen Reproduktion Grenzen setzt&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Stefan Otto 2011, 367 &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ãœberblick Ã¼ber die drei Momente =&lt;br /&gt;
Alle Momente einer KomplexitÃ¤t werden so hergestellt, dass sie direkt im Gegensatz sehen, aber sich (indirekt) gegenseitig beeinflussen. Keins der Momente kann auf ein anderes [[Reduktionismus |reduziert]] werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! &amp;amp;nbsp; &amp;amp;nbsp; &amp;amp;nbsp; &amp;amp;nbsp;     !! Selbstbewegung !! Selbstentfaltung!! Selbsterzeugung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Reproduktion in Evolution|| fast identische || sich ausdifferenzierende || strukturelle &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Merkmale || z.B. die Eigenentwicklung der Organismen und die FremdeinflÃ¼sse von der Umwelt gleichen sich aus || Wachstum der Funktionen von Organismen und [[Funktionswechsel]] in einer Struktur || Erhalt der Strukturen mit ihren konstanten Grenzen und [[Strukturwechsel]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vereinfachte Darstellung || Gleichgewicht von Wirkung und Gegenwirkung || Ungleichgewichte mit â€œkleiner Ursacheâ€œ und â€œgroÃŸer Wirkungâ€œ  || Vermittlung als â€œGleichgewichtâ€œ zwischen Ungleichgewichten  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Geltungsbereich]] || Individuen || Populationen und Arten || weit oberhalb der Arten  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl || neutrale VerÃ¤nderungen entstehen am meisten || dazwischen || Selbsterzeugung entsteht kaum &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wirkung || deren VerÃ¤nderungen sind neutral || noch nicht dagewesene Merkmale sind hier erkennbar || grÃ¶ÃŸte Wirkung, die sich nur indirekt und nur langfristig zeigt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kann begrÃ¼ndet werden durch || [[Erkenntniszweck]] und die fast konstanten [[Erkenntnismittel]] erhalten sich gegenseitig. || Je nach Bedingungen &lt;br /&gt;
a) Dominanz des [[Gegenstand |Gegenstands]], b) Dominanz der [[Methode]] und c) [[Dualitismus]] zwischen beiden &lt;br /&gt;
|| [[Zweck-Mittel-Umkehrung]] (Hier bestimmen die [[Erkenntnismittel |Mittel]] indirekt den Wechsel des [[Erkenntniszweck |Zwecks]].)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
*Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Reproduktion&amp;diff=58451</id>
		<title>Reproduktion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Reproduktion&amp;diff=58451"/>
				<updated>2012-01-06T12:47:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: /* Überblick über die drei Momente */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reproduktion (Wiederherstellung) wird im Zusammenhang zur BegrÃ¼ndung [[Evv-Evo |einer vielschichtig verstandenen Evolution]] verwendet, um zu zeigen, wie sich eine [[KomplexitÃ¤t]] erhÃ¤lt, entfaltet und erzeugt, also sich wieder herstellt und gleichzeitig verÃ¤ndert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= EinfÃ¼hrung =&lt;br /&gt;
In diesem Konzept werden drei Momente von Reproduktion unterschieden: die fast identische, die sich ausdifferenzierende und die strukturelle Reproduktion: Die fast identische Reproduktion von Mutter- und Tochtergeneration entspricht der Selbstbewegung in der Evolution (Ebene der Individuen). Innerhalb der sich ausdifferenzierenden Reproduktion wachsen neue Funktionen und vollziehen sich neue Funktionswechsel (SelbstverÃ¤nderung in der Evolution auf der Ebene der Populationen und Arten). Innerhalb der strukturellen Reproduktion bleiben Strukturen erhalten und werden neue erzeugt (Ebene oberhalb der Arten). Die drei Momente der Reproduktion treten gleichzeitig auf und entfalten sich nebeneinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stÃ¶ÃŸt die fast identische Reproduktion die sich ausdifferenzierende Reproduktion an und diese wiederum die strukturelle Reproduktion. Dabei tritt die fast identische Reproduktion am hÃ¤ufigsten auf, wÃ¤hrend das Entstehen neuer Strukturen innerhalb der strukturellen Reproduktion sich selten vollzieht. DafÃ¼r ist die Wirkung der strukturellen Reproduktion, wenn eine neue Struktur entsteht, am grÃ¶ÃŸten. Dagegen kÃ¶nnen die VerÃ¤nderungen der fast identischen Reproduktion (von Mutter- und Tochtergeneration) kaum wahrgenommen werden. Die strukturelle Reproduktion setzt der sich ausdifferenzierenden Reproduktion Grenzen, so wie diese der fast identischen Reproduktion Grenzen setzt&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Stefan Otto 2011, 367 &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ãœberblick Ã¼ber die drei Momente =&lt;br /&gt;
Alle Momente einer KomplexitÃ¤t werden so hergestellt, dass sie direkt im Gegensatz sehen, aber sich (indirekt) gegenseitig beeinflussen. Keins der Momente kann auf ein anderes [[Reduktionismus |reduziert]] werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! &amp;amp;nbsp; &amp;amp;nbsp; &amp;amp;nbsp; &amp;amp;nbsp;     !! Selbstbewegung !! Selbstentfaltung!! Selbsterzeugung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Reproduktion in Evolution|| fast identische || sich ausdifferenzierende || strukturelle &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Merkmale || z.B. die Eigenentwicklung der Organismen und die FremdeinflÃ¼sse von der Umwelt gleichen sich aus || Wachstum der Funktionen von Organismen und Funktionswechsel in einer Struktur || Erhalt der Strukturen mit ihren konstanten Grenzen und Strukturwechsel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vereinfachte Darstellung || Gleichgewicht von Wirkung und Gegenwirkung || Ungleichgewichte mit â€œkleiner Ursacheâ€œ und â€œgroÃŸer Wirkungâ€œ  || Vermittlung als â€œGleichgewichtâ€œ zwischen Ungleichgewichten  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Geltungsbereich]] || Individuen || Populationen und Arten || weit oberhalb der Arten  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl || neutrale VerÃ¤nderungen entstehen am meisten || dazwischen || Selbsterzeugung entsteht kaum &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wirkung || deren VerÃ¤nderungen sind neutral || noch nicht dagewesene Merkmale sind hier erkennbar || grÃ¶ÃŸte Wirkung, die sich nur indirekt und nur langfristig zeigt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kann begrÃ¼ndet werden durch || [[Erkenntniszweck]] und die fast konstanten [[Erkenntnismittel]] erhalten sich gegenseitig. || Je nach Bedingungen &lt;br /&gt;
a) Dominanz des [[Gegenstand |Gegenstands]], b) Dominanz der [[Methode]] und c) [[Dualitismus]] zwischen beiden &lt;br /&gt;
|| [[Zweck-Mittel-Umkehrung]] (Hier bestimmen die [[Erkenntnismittel |Mittel]] indirekt den Wechsel des [[Erkenntniszweck |Zwecks]].)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
*Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

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		<title>Reproduktion</title>
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				<updated>2012-01-06T12:47:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: /* Überblick über die drei Momente */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reproduktion (Wiederherstellung) wird im Zusammenhang zur BegrÃ¼ndung [[Evv-Evo |einer vielschichtig verstandenen Evolution]] verwendet, um zu zeigen, wie sich eine [[KomplexitÃ¤t]] erhÃ¤lt, entfaltet und erzeugt, also sich wieder herstellt und gleichzeitig verÃ¤ndert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= EinfÃ¼hrung =&lt;br /&gt;
In diesem Konzept werden drei Momente von Reproduktion unterschieden: die fast identische, die sich ausdifferenzierende und die strukturelle Reproduktion: Die fast identische Reproduktion von Mutter- und Tochtergeneration entspricht der Selbstbewegung in der Evolution (Ebene der Individuen). Innerhalb der sich ausdifferenzierenden Reproduktion wachsen neue Funktionen und vollziehen sich neue Funktionswechsel (SelbstverÃ¤nderung in der Evolution auf der Ebene der Populationen und Arten). Innerhalb der strukturellen Reproduktion bleiben Strukturen erhalten und werden neue erzeugt (Ebene oberhalb der Arten). Die drei Momente der Reproduktion treten gleichzeitig auf und entfalten sich nebeneinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stÃ¶ÃŸt die fast identische Reproduktion die sich ausdifferenzierende Reproduktion an und diese wiederum die strukturelle Reproduktion. Dabei tritt die fast identische Reproduktion am hÃ¤ufigsten auf, wÃ¤hrend das Entstehen neuer Strukturen innerhalb der strukturellen Reproduktion sich selten vollzieht. DafÃ¼r ist die Wirkung der strukturellen Reproduktion, wenn eine neue Struktur entsteht, am grÃ¶ÃŸten. Dagegen kÃ¶nnen die VerÃ¤nderungen der fast identischen Reproduktion (von Mutter- und Tochtergeneration) kaum wahrgenommen werden. Die strukturelle Reproduktion setzt der sich ausdifferenzierenden Reproduktion Grenzen, so wie diese der fast identischen Reproduktion Grenzen setzt&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Stefan Otto 2011, 367 &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ãœberblick Ã¼ber die drei Momente =&lt;br /&gt;
Alle Momente einer KomplexitÃ¤t werden so hergestellt, dass sie direkt im Gegensatz sehen, aber sich (indirekt) gegenseitig beeinflussen. Keins der Momente kann auf ein anderes [[Reduktionismus |reduziert]] werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! &amp;amp;nbsp; &amp;amp;nbsp; &amp;amp;nbsp; &amp;amp;nbsp;     !! Selbstbewegung !! Selbstentfaltung!! Selbsterzeugung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Reproduktion in Evolution|| fast identische || sich ausdifferenzierende || strukturelle &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Merkmale || z.B. die Eigenentwicklung der Organismen und die FremdeinflÃ¼sse von der Umwelt gleichen sich aus || Wachstum der Funktionen von Organismen und Funktionswechsel in einer Struktur || Erhalt der Strukturen mit ihren konstanten Grenzen und Strukturwechsel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vereinfachte Darstellung || Gleichgewicht von Wirkung und Gegenwirkung || Ungleichgewichte mit â€œkleiner Ursacheâ€œ und â€œgroÃŸer Wirkungâ€œ  || Vermittlung als â€œGleichgewichtâ€œ zwischen Ungleichgewichten  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Geltungsbereich || Individuen || Populationen und Arten || weit oberhalb der Arten  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl || neutrale VerÃ¤nderungen entstehen am meisten || dazwischen || Selbsterzeugung entsteht kaum &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wirkung || deren VerÃ¤nderungen sind neutral || noch nicht dagewesene Merkmale sind hier erkennbar || grÃ¶ÃŸte Wirkung, die sich nur indirekt und nur langfristig zeigt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kann begrÃ¼ndet werden durch || [[Erkenntniszweck]] und die fast konstanten [[Erkenntnismittel]] erhalten sich gegenseitig. || Je nach Bedingungen &lt;br /&gt;
a) Dominanz des [[Gegenstand |Gegenstands]], b) Dominanz der [[Methode]] und c) [[Dualitismus]] zwischen beiden &lt;br /&gt;
|| [[Zweck-Mittel-Umkehrung]] (Hier bestimmen die [[Erkenntnismittel |Mittel]] indirekt den Wechsel des [[Erkenntniszweck |Zwecks]].)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
*Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Reproduktion&amp;diff=58449</id>
		<title>Reproduktion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Reproduktion&amp;diff=58449"/>
				<updated>2012-01-06T12:44:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: /* Überblick über die drei Momente */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:logo_evo.jpg|thumb|upright=1.2|Vogelschwarm (von Anna Schroll)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reproduktion (Wiederherstellung) wird im Zusammenhang zur BegrÃ¼ndung [[Evv-Evo |einer vielschichtig verstandenen Evolution]] verwendet, um zu zeigen, wie sich eine [[KomplexitÃ¤t]] erhÃ¤lt, entfaltet und erzeugt, also sich wieder herstellt und gleichzeitig verÃ¤ndert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= EinfÃ¼hrung =&lt;br /&gt;
In diesem Konzept werden drei Momente von Reproduktion unterschieden: die fast identische, die sich ausdifferenzierende und die strukturelle Reproduktion: Die fast identische Reproduktion von Mutter- und Tochtergeneration entspricht der Selbstbewegung in der Evolution (Ebene der Individuen). Innerhalb der sich ausdifferenzierenden Reproduktion wachsen neue Funktionen und vollziehen sich neue Funktionswechsel (SelbstverÃ¤nderung in der Evolution auf der Ebene der Populationen und Arten). Innerhalb der strukturellen Reproduktion bleiben Strukturen erhalten und werden neue erzeugt (Ebene oberhalb der Arten). Die drei Momente der Reproduktion treten gleichzeitig auf und entfalten sich nebeneinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stÃ¶ÃŸt die fast identische Reproduktion die sich ausdifferenzierende Reproduktion an und diese wiederum die strukturelle Reproduktion. Dabei tritt die fast identische Reproduktion am hÃ¤ufigsten auf, wÃ¤hrend das Entstehen neuer Strukturen innerhalb der strukturellen Reproduktion sich selten vollzieht. DafÃ¼r ist die Wirkung der strukturellen Reproduktion, wenn eine neue Struktur entsteht, am grÃ¶ÃŸten. Dagegen kÃ¶nnen die VerÃ¤nderungen der fast identischen Reproduktion (von Mutter- und Tochtergeneration) kaum wahrgenommen werden. Die strukturelle Reproduktion setzt der sich ausdifferenzierenden Reproduktion Grenzen, so wie diese der fast identischen Reproduktion Grenzen setzt&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Stefan Otto 2011, 367 &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ãœberblick Ã¼ber die drei Momente =&lt;br /&gt;
Alle Momente einer KomplexitÃ¤t werden so hergestellt, dass sie direkt im Gegensatz sehen, aber sich (indirekt) gegenseitig beeinflussen. Keins der Momente kann auf ein anderes [[Reduktionismus |reduziert]] werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! &amp;amp;nbsp; &amp;amp;nbsp; &amp;amp;nbsp; &amp;amp;nbsp;     !! Selbstbewegung !! Selbstentfaltung!! Selbsterzeugung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Reproduktion in Evolution|| fast identische || sich ausdifferenzierende || strukturelle &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Merkmale || z.B. die Eigenentwicklung der Organismen und die FremdeinflÃ¼sse von der Umwelt gleichen sich aus || Wachstum der Funktionen von Organismen und Funktionswechsel in einer Struktur || Erhalt der Strukturen mit ihren konstanten Grenzen und Strukturwechsel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vereinfachte Darstellung || Gleichgewicht von Wirkung und Gegenwirkung || Ungleichgewichte mit â€œkleiner Ursacheâ€œ und â€œgroÃŸer Wirkungâ€œ  || Vermittlung als â€œGleichgewichtâ€œ zwischen Ungleichgewichten  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Geltungsbereich || Individuen || Populationen und Arten || weit oberhalb der Arten  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl || neutrale VerÃ¤nderungen entstehen am meisten || dazwischen || Selbsterzeugung entsteht kaum &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wirkung || deren VerÃ¤nderungen sind neutral || noch nicht dagewesene Merkmale sind hier erkennbar || grÃ¶ÃŸte Wirkung, die sich nur indirekt und nur langfristig zeigt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kann begrÃ¼ndet werden durch || Erkenntniszweck und die fast konstanten Erkenntnismittel erhalten sich gegenseitig. || Je nach Bedingungen &lt;br /&gt;
a) Dominanz des Gegenstands, b) Dominanz der Methode und c) DualitÃ¤t zwischen beiden &lt;br /&gt;
|| [[Zweck-Mittel-Umkehrung]] (Hier bestimmen die Mittel indirekt den Wechsel des Zwecks.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
*Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

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		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Raum_und_Zeit&amp;diff=58448</id>
		<title>Raum und Zeit</title>
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				<updated>2012-01-06T12:43:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Wirklichkeit]], wie beispielsweise die [[Evv-Evo |Evolution]], â€žexistiert in Raum und Zeit, wobei unter dem Raum das Nebeneinander und unter der Zeit das Nacheinander von Prozessen verstanden wird. Das Nebeneinander von Prozessen ist kein isoliertes Nebeneinander. Vielmehr schlieÃŸt es die indirekten Beziehungen zwischen den Prozessen ein, so dass das Nebeneinander immer auch ein (indirektes) â€œMiteinanderâ€œ ist. Das Nebeneinander bildet die Grundlage dafÃ¼r, dass die Prozesse des Nacheinanders begrÃ¼ndet werden kÃ¶nnenâ€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Otto 2011, 367 &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise existieren in [[Entwicklung |einer vielschichtig verstandenen Entwicklung]] Selbstbewegung, Selbstentfaltung und Selbsterzeugung nebeneinander, wobei keins dieser [[Moment |Momente]] auch ein anderes [[Reduktionismus |reduziert]] werden kann. Aber alle drei Momente zeichnen sich durch ein anderes Nacheinander aus, wobei sich die Selbstbewegung am hÃ¤ufigsten und sie Selbsterzeugung am wenigsten verÃ¤ndert. Dies gibt auch fÃ¼r [[Evv-Evo |eine vielschichtig verstandene Evolution]] mit ihren drei Momenten der [[Reproduktion |fast identischen, sich ausdifferenzierenden und der strukturellen Reproduktion]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
*Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

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		<title>Raum und Zeit</title>
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				<updated>2012-01-06T12:26:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Wirklichkeit]], wie beispielsweise die [[Evv-Evo |Evolution]], â€žexistiert in Raum und Zeit, wobei unter dem Raum das Nebeneinander und unter der Zeit das Nacheinander von Prozessen verstanden wird. Das Nebeneinander von Prozessen ist kein isoliertes Nebeneinander. Vielmehr schlieÃŸt es die indirekten Beziehungen zwischen den Prozessen ein, so dass das Nebeneinander immer auch ein (indirektes) â€œMiteinanderâ€œ ist. Das Nebeneinander bildet die Grundlage dafÃ¼r, dass die Prozesse des Nacheinanders begrÃ¼ndet werden kÃ¶nnenâ€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Otto 2011, 367 &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise existieren in [[Entwicklung |einer vielschichtig verstandenen Entwicklung]] Selbstbewegung, Selbstentfaltung und Selbsterzeugung nebeneinander, wobei keins dieser [[Moment |Momente]] auch ein anderes reduziert werden kann. Aber alle drei Momente zeichnen sich durch ein anderes Nacheinander aus, wobei sich die Selbstbewegung am hÃ¤ufigsten und sie Selbsterzeugung am wenigsten verÃ¤ndert. Dies gibt auch fÃ¼r [[Evv-Evo |eine vielschichtig verstandene Evolution]] mit ihren drei Momenten der [[Reproduktion |fast identischen, sich ausdifferenzierenden und der strukturellen Reproduktion]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
*Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

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		<title>Raum und Zeit</title>
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				<updated>2012-01-06T12:25:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Wirklichkeit]], wie beispielsweise die [[Evv-Evo |Evolution]], â€žexistiert in Raum und Zeit, wobei unter dem Raum das Nebeneinander und unter der Zeit das Nacheinander von Prozessen verstanden wird. Das Nebeneinander von Prozessen ist kein isoliertes Nebeneinander. Vielmehr schlieÃŸt es die indirekten Beziehungen zwischen den Prozessen ein, so dass das Nebeneinander immer auch ein (indirektes) â€œMiteinanderâ€œ ist. Das Nebeneinander bildet die Grundlage dafÃ¼r, dass die Prozesse des Nacheinanders begrÃ¼ndet werden kÃ¶nnenâ€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Otto 2011, 367 &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise existieren in [[Entwicklung |einer vielschichtig verstandenen Entwicklung]] Selbstbewegung, Selbstentfaltung und Selbsterzeugung nebeneinander, wobei keins dieser [[Momente |Moment]] auch ein anderes reduziert werden kann. Aber alle drei Momente zeichnen sich durch ein anderes Nacheinander aus, wobei sich die Selbstbewegung am hÃ¤ufigsten und sie Selbsterzeugung am wenigsten verÃ¤ndert. Dies gibt auch fÃ¼r [[Evv-Evo |eine vielschichtig verstandene Evolution]] mit ihren drei Momenten der [[Reproduktion |fast identischen, sich ausdifferenzierenden und der strukturellen Reproduktion]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
*Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Raum_und_Zeit&amp;diff=58445</id>
		<title>Raum und Zeit</title>
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				<updated>2012-01-06T12:24:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Wirklichkeit]], wie beispielsweise die [[Evv-Evo |Evolution]], â€žexistiert in Raum und Zeit, wobei unter dem Raum das Nebeneinander und unter der Zeit das Nacheinander von Prozessen verstanden wird. Das Nebeneinander von Prozessen ist kein isoliertes Nebeneinander. Vielmehr schlieÃŸt es die indirekten Beziehungen zwischen den Prozessen ein, so dass das Nebeneinander immer auch ein (indirektes) â€œMiteinanderâ€œ ist. Das Nebeneinander bildet die Grundlage dafÃ¼r, dass die Prozesse des Nacheinanders begrÃ¼ndet werden kÃ¶nnenâ€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Otto 2011, 367 &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise existieren in [[Entwicklung |einer vielschichtig verstandenen Entwicklung]] Selbstbewegung, Selbstentfaltung und Selbsterzeugung nebeneinander, wobei keins dieser [[Momente |Moment]] auch ein anderes reduziert werden kann. Aber alle drei Momente zeichnen sich durch ein anderes Nacheinander aus, wobei sich die Selbstbewegung am hÃ¤ufigsten und sie Selbsterzeugung am wenigsten verÃ¤ndert. Dies gibt auch fÃ¼r [[Evv-Evo |eine vielschichtig verstandene Evolution]] mit ihren drei Momenten der fast identischen, sich ausdifferenzierenden und der strukturellen [[Reproduktion]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
*Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Raum_und_Zeit&amp;diff=58444</id>
		<title>Raum und Zeit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Raum_und_Zeit&amp;diff=58444"/>
				<updated>2012-01-06T12:23:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: Die Seite wurde neu angelegt: verzweigen und verknüpfen (von Sandra Uhlitzsch) Wirklichkeit, wie beispielsweise die Evolution, „existier...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
[[Wirklichkeit]], wie beispielsweise die [[Evv-Evo |Evolution]], â€žexistiert in Raum und Zeit, wobei unter dem Raum das Nebeneinander und unter der Zeit das Nacheinander von Prozessen verstanden wird. Das Nebeneinander von Prozessen ist kein isoliertes Nebeneinander. Vielmehr schlieÃŸt es die indirekten Beziehungen zwischen den Prozessen ein, so dass das Nebeneinander immer auch ein (indirektes) â€œMiteinanderâ€œ ist. Das Nebeneinander bildet die Grundlage dafÃ¼r, dass die Prozesse des Nacheinanders begrÃ¼ndet werden kÃ¶nnenâ€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Otto 2011, 367 &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise existieren in [[Entwicklung |einer vielschichtig verstandenen Entwicklung]] Selbstbewegung, Selbstentfaltung und Selbsterzeugung nebeneinander, wobei keins dieser [[Momente]] auch ein anderes reduziert werden kann. Aber alle drei Momente zeichnen sich durch ein anderes Nacheinander aus, wobei sich die Selbstbewegung am hÃ¤ufigsten und sie Selbsterzeugung am wenigsten verÃ¤ndert. Dies gibt auch fÃ¼r [[Evv-Evo |eine vielschichtig verstandene Evolution]] mit ihren drei Momenten der fast identischen, sich ausdifferenzierenden und der strukturellen [[Reproduktion]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
*Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Reduktionismus&amp;diff=58443</id>
		<title>Reduktionismus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Reduktionismus&amp;diff=58443"/>
				<updated>2012-01-06T12:10:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Otto: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:logo_metho.jpg|thumb|upright=1.2|verzweigen und verknÃ¼pfen (von Sandra Uhlitzsch)]]&lt;br /&gt;
Er ist eine â€žVorstellung, wonach die Komponenten ([[Teile]]) auf die Entwicklung des [[System |Systems]] ([[Ganzes]]) zurÃ¼ckgefÃ¼hrt werden, so dass das Ganze die â€œSummeâ€œ seiner Teile ist (siehe auch [[Ganzes |Ganzes und seine Teile]]). Bei der Vorstellung, dass die Organismen nur â€œVehikelâ€œ der Gene sind, wird das Ganze nur auf ein Teil reduziertâ€œ .&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Otto 2011, 367 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
â€žDie Reduktion und das Operieren mit analytischen Aussagen sind fundamentale Methoden der Wissenschaft, deren Bedeutung Ã¼berhaupt nicht geleugnet werden kann. Nicht wer reduziert ist Reduktionist, sondern jener, der reduziert und dennoch glaubt, so die ganze Wirklichkeit des Objekts erfaÃŸt zu haben. Man &lt;br /&gt;
muÃŸ sich klar ein BewuÃŸtsein darÃ¼ber verschaffen, daÃŸ zwischen wahrgenommenem Ding und dem Resultat der Analyse ganz notwendig eine Diskrepanz entsteht, um die heutige Problemlage der Evolutionsbiologie zu verstehen.â€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Peter Beurton 1987, 127&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Methode]] der Reduktion, mit deren Hilfe unter anderem das Ganze auf seine Teile zurÃ¼ckgefÃ¼hrt wird, wird zu oft nach dem Prinzip â€žalles oder nichtsâ€œ &amp;lt;ref&amp;gt;Steven Rose 2000, 314&amp;lt;/ref&amp;gt; angewendet. Eine Herangehensweise, die ohne kritische Distanz und ohne die Beachtung ihrer Grenzen erfolgt, wird unwissenschaftlich und damit zu einer [[Methode]] der TÃ¤uschung&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Paul Feyerabend 1999, 54 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Mit Hilfe der Reduktion lassen sich gedankliche GrenzfÃ¤lle begrÃ¼nden, wie zum Beispiel der Grenzfall, dass der Verlauf der Evolution stetig erfolgt und der Grenzfall, dass er sprunghaft ist. Jedoch sind die GrenzfÃ¤lle gedankliche Zwischenstufen und keine allgemeinen Aussagen Ã¼ber die [[Wirklichkeit]] &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Stefan Otto 2011, 192 &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur = &lt;br /&gt;
* Beurton, Peter: Historische und methodologische Probleme der Entwicklung des Darwinismus, Dissertation (B), PÃ¤dagogische Hochschule Potsdam 1987 &lt;br /&gt;
* Feyerabend, Paul: Wider Methodenzwang, Frankfurt a.M. 1999&lt;br /&gt;
* Otto, Stefan: Eine vielschichtig verstandene Evolution - 24 Thesen zum systematischen und indirekten VerknÃ¼pfen von Evolutionstheorien, Jena 2011, ISBN 978-3-9814352-8-3 &lt;br /&gt;
* Rose, Steven: Darwins gefÃ¤hrliche Erben, MÃ¼nchen 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks =&lt;br /&gt;
*[[Eine vielschichtig verstandene Evolution]]: http://www.evva-evo.info &lt;br /&gt;
*Methodologisches Konzept der [[Trialektik]]: http://www.trialektik.info&lt;br /&gt;
*Blog: http://evva-evo.info/cgi-bin/weblog_basic//index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eine vielschichtig verstandene Evolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Trialektik (Wandel der Erkenntnismittel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan Otto</name></author>	</entry>

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