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		<title>Anarchopedia - User contributions [en]</title>
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		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=APO-Calypse:Selbstorga_Containern&amp;diff=42999</id>
		<title>APO-Calypse:Selbstorga Containern</title>
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				<updated>2007-11-24T17:27:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nrk999: /* Tipps */  Schlossöffnung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Selbstorganisierung in Alltag und Politik|&amp;lt;&amp;lt; Ãœberblick: Selbstorganisierung in Alltag und Politik (Seminar)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Workshop Containern ==&lt;br /&gt;
=== Tipps ===&lt;br /&gt;
* Container immer in dem selben Zustand hinterlassen wie Mensch ihn vorgefunden hat, wer rumsaut findet wahrscheinlich beim nÃ¤chsten mal SchlÃ¶sser am Container. (dann hilft nur noch [http://www.ssdev.org/lockpicking/MIT_D/])&lt;br /&gt;
* Es gibt nicht nur Lebensmittel im Container, bei BaumÃ¤rkten finden sich beispielsweise Farben, Teppiche, Stoffreste etc.&lt;br /&gt;
* http://indytorrents.org/stats.html?info_hash=bea22d7c95d2d0247c553bda9f170e44a12752ad netter film Ã¼bers containern von IMC pdx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfahrungsberichte ===&lt;br /&gt;
*[http://de.indymedia.org/2006/05/148562.shtml Indymedia: Containern - Netto: Zeigen Sie sich selbst an!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Links ===&lt;br /&gt;
*[http://lebensmittelvernichtung.de.vu Initiative gegen die Vernichtung von Lebensmitteln]&lt;br /&gt;
*[http://deu.anarchopedia.org/containern Begriff &amp;quot;Containern&amp;quot; auf Anarchopedia]&lt;br /&gt;
*[http://alltagsalternative.de.vu/ Selbstorganisation im Alltag]&lt;br /&gt;
*[http://www.autoorganisation.org/mediawiki/index.php/Anders_Leben/Essen Essen organisieren auf www.anders-leben.tk]&lt;br /&gt;
&amp;gt;&amp;gt; Sammlung von Tipps und verschiedensten MÃ¶glichkeiten und Methoden, um an kostenloses Essen zu kommen. Tips und Beratung zur Vernetzung und effizienten Organisation von containern und essen-schnorren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:APO-Calypse_Selbstorga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Selbstorganisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nrk999</name></author>	</entry>

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		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Projekte:Lebensmittelvernichtung_stoppen&amp;diff=42998</id>
		<title>Projekte:Lebensmittelvernichtung stoppen</title>
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				<updated>2007-11-24T17:24:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nrk999: /* Wie containere ich richtig? */  Schlossöffnung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;''Diese Seite entsteht begleitend zu einer Kampagne gegen Lebensmittelvernichtung, die das Ziel hat die Vernichtung von Lebensmitteln Ã¶ffentlich zu thematisieren und zu kritisieren, aber auch Kooperationen fÃ¼r eine GratisÃ¶konomie als Gegenansatz zu entwickeln.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GegrÃ¼ndet wurde hierfÃ¼r eine &amp;quot;Initiative gegen die Vernichtung von Lebensmitteln&amp;quot;. Davon ausgehend soll es Ã–ffentlichkeitsarbeit, Aktionen und Veranstaltungen zur Politik der Lebensmittel-Discounter geben. Ganz passend dazu lief (und lÃ¤uft zum Teil noch immer) der Film &amp;quot;We feed the World&amp;quot;, der vielleicht helfen kann, den Ã¶ffentlichen Focus auf dieses Thema zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird gewÃ¼nscht, dass diese Seite ein Projekt wird, an dem ganz unterschiedliche Leute Ideen, Hintergrundinformationen und Ã¤hnliches zusammentragen und sich vernetzen, um zu diesem Thema aktiv zu werden. Die LeserInnen sind ausdrÃ¼cklich aufgerufen, diese Seite zu verÃ¤ndern, zu verbessern und weitere Ideen und Gedanken einzubringen. FÃ¼r Diskussionen bitte die [[Diskussion:Projekte:Lebensmittelvernichtung stoppen|Diskussionsseite]] nutzen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.projektwerkstatt.de/magdeburg/docs/containertes.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktionsideen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* durchgeknallte Demo &amp;quot;pro Lebensmittelvernichtung&amp;quot;, die durch die Innenstadt zieht und darauf aufmerksam macht, wie absurd das alles ist - damit kÃ¶nnte subversiv auf diese ZustÃ¤nde hingewiesen und Veranstaltungen zum Thema beworben bzw. Ã¼berhaupt ein Erregungskorridor zur Vermittlung von Kritik und Ideen geschaffen werden&lt;br /&gt;
* Aktion vor dem Supermarkt: Beamer-Projektion des Films &amp;quot;We feed the World&amp;quot;, Verteilen von FlugblÃ¤ttern zur Lebensmittelvernichtung, Infostand, Ã–ffentlichkeitsarbeit&lt;br /&gt;
** Die FilmemacherInnen sind angefragt, ob sie den Film gratis bereitstellen wÃ¼rden&lt;br /&gt;
* Mit containertem Essen und Infomaterial Ã¼ber Lebensmittelvernichtung, Container- und Essensschnorr- Kooperativen und/oder -Netzwerken in der Stadt herumlaufen, Essen verschenken und informieren. &lt;br /&gt;
* Spontane VokÃ¼s mit Infomaterial in der Stadt oder vor bestimmten Veranstaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== HintergrÃ¼nde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warum werden Lebensmittel und andere Produkte fast &amp;quot;neu&amp;quot; weggeworfen? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lebensmittelvernichtung bei EndverbrauchermÃ¤rkte (zB. SupermÃ¤rkte, GemÃ¼semÃ¤rkte)'''&lt;br /&gt;
* das Essen kann am nÃ¤chsten Tag nichtmehr verkauft werden&lt;br /&gt;
* Das Ablaufdatum ist an dem Tag des Wegschmisses oder an einem der Folgetage (doch die meisten Lebensmittel sind dort noch genieÃŸbar, da es sich ja auch meistens um ein &amp;quot;MINDESTENS&amp;quot;-Haltbarkeitsdatum, handelt)&lt;br /&gt;
* die Verpackung ist angekratzt, beschmiert oder irgendwie beschÃ¤digt (ohne dass der Inhalt betroffen ist)&lt;br /&gt;
* die Verpackung ist beschÃ¤digt und der Inhalt liegt offen, ist aber nicht beschÃ¤digt&lt;br /&gt;
* die Produktpalette wurde ausgetauscht - da diese Marken nicht mehr verkauft werden, werden vÃ¶llig unbeschÃ¤digte Produkte weggeworfen&lt;br /&gt;
* das GemÃ¼se hat Druckstellen oder sieht nicht mehr &amp;quot;schÃ¶n&amp;quot; aus, ist aber noch brauchbar (selbst, wenn es stellenweise nicht essbar ist, kann dies herausgeschnitten werden - was im Haushalt meist auch gemacht wird) &lt;br /&gt;
** die EU-Lebensmittelrichtlinien verbieten z.B. den Verkauf von Bananen wenn diese erste Anzeichen von braunen Stellen aufweisen, obwohl Bananen erst richtig lecker, sÃ¼ss und gesund werden wenn diese braun-gereift sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ãœberkalkulations-Vernichtung:&lt;br /&gt;
** Lebensmittel werden strikt durchgeplant und festgefahren geliefert. Das heisst unsere Lebensmittelindustrie beruht auf einer Art Planwirtschafts-Konzept welches zwar aufgrund von Verbraucher-Marktanalysen ein wenig flexibel ist, jedoch wird meistens Ã¼berkalkuliert. Die Devise heisst, lieber zuviel Lebensmittel beim HÃ¤ndler bestellen als zuwenig, wÃ¤re ja peinlich wenn der Kunde plÃ¶tzlich sein Lieblingsprodukt nichtmehr kaufen kann weil   es gerade &amp;quot;ausverkauft&amp;quot; ist.&lt;br /&gt;
So bleiben sehr viele KonsumgÃ¼ter Ã¼brig wenn die nÃ¤chste planmÃ¤ÃŸige Bestellung kommt. Was nicht verkauft, sondern Ã¼berkalkuliert wurde, kommt in die Tonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lebensmittelvernichtung bei Direkterzeuger (zb. GemÃ¼sebauern und BiohÃ¶fe):'''&lt;br /&gt;
* Die EU-Lebensmittelauflagen:&lt;br /&gt;
** Das GemÃ¼se / die Lebensmittel &lt;br /&gt;
*** haben braune Stellen&lt;br /&gt;
*** haben Kratzer oder sind leicht &amp;quot;beschÃ¤digt&amp;quot;&lt;br /&gt;
*** sind krumm gewachsen / anders gewachsen als die genormte Vorschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Neue EU-Lebensmittelauflagen fÃ¼r Direkterzeuger schreiben strickt die Eigenschaften der Lebensmittel vor. &lt;br /&gt;
Das heiÃŸt es werden genau Farbe, GrÃ¶ÃŸe, Gewicht, Form, und Erscheinungsbild gesetzlich vorgeschrieben, weichen die produzierten Lebensmittel nur minimal von diesen Ã¤usserlichen Normen ab, werden diese weggeschmissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt; anhand der geforderten Normen fÃ¼r das Aussehen von Lebensmitteln werden diese immer professioneller zu diesen Normwerten hingezÃ¼chtet, wobei die NÃ¤hrstoffe und QualitÃ¤t der Produkte den SchÃ¶nheitsnormen weichen. Auch bei Biologischem Landbau (!!). Mit anderen Worten: Die Nahrungsmittel werden nichtmehr auf QualitÃ¤t gezÃ¼chtet sondern nach Ã¤usserlicher SchÃ¶nheit und Gleichaussehen, dadurch wird die QualitÃ¤t zerstÃ¶rt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ãœberschussproduktions-Vernichtung:&lt;br /&gt;
** Es wird immer lieber mehr kalkuliert und produziert als eigendlich letztendlich verkauft werden kann. (aufgrund der Ãœberkalkulierung von den ZwischenhÃ¤ndler und EndverbrauchermÃ¤rkten). Was nicht abgenommen wird kommt auf den Kompost. (das sind bei grÃ¶ÃŸeren Betrieben tÃ¤glich mehrere Tonnen (!!))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was spricht fÃ¼r Containern bzw. Weiternutzung &amp;quot;unverkÃ¤uflicher&amp;quot; Produkte? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Umweltschutz:&lt;br /&gt;
** fÃ¼r die Herstellung konventionellen GemÃ¼ses und anderer Produkte werden groÃŸe Mengen an umweltschÃ¤dlichen Stoffen eingesetzt; die unnÃ¶tige Vernichtung eines GroÃŸteils der Produkte macht   weitere UmweltzerstÃ¶rung nÃ¶tig und mÃ¶glich&lt;br /&gt;
** auch im Ã–ko-Gartenbau werden Biotope zerstÃ¶rt und - wenn auch mit &amp;quot;biologischen&amp;quot; Mitteln - Lebewesen getÃ¶tet oder verdrÃ¤ngt, um die Produktion erhÃ¶hen zu kÃ¶nnen - die so entstandenen Lebensmittel dann auch noch wegzuwerfen und damit Neuproduktion notwendig zu machen, ist inakzeptabel&lt;br /&gt;
** der Transport Ã¼berflÃ¼ssiger Produkte, die ohnehin weggeworfen werden, erzeugt unnÃ¶tige COÂ²-Emissionen und Ressourcenverbrauch; auÃŸerdem werden neue Transportwege gebaut, um die Massen an Verkehr zu bewÃ¤ltigen und dabei Landschaften zerschnitten, Arten verdrÃ¤ngt, LebensrÃ¤ume zerstÃ¶rt, Lebewesen getÃ¶tet&lt;br /&gt;
** der entstehende MÃ¼ll muss erst wieder transportiert und entsorgt werden; dabei werden Energie und Ressourcen verschwendet&lt;br /&gt;
* Ausbeutung von Menschen in aller Welt:&lt;br /&gt;
** um billiges GemÃ¼se zu erhalten, kaufen die Lebensmittelproduzenten und von denen wieder die Discounter zu kaum kostendeckenden Preisen landwirtschaftliche Produkte ein; die Menschen, vor allem in ehemaligen &amp;quot;Kolonien&amp;quot; der heutigen &amp;quot;Dritten Welt&amp;quot; sind aufgrund der Weltbankpolitik und anderer kapitalistischer Logiken gezwungen, sich fÃ¼r die &amp;quot;reichen&amp;quot; LÃ¤nder ausbeuten zu lassen&lt;br /&gt;
** diese Wegwerfpolitik ist nur mÃ¶glich, weil die Discounter an allen Stellen Geld sparen, um die Preise zu drÃ¼cken und die Profitspannen zu erhÃ¶hen - das betrifft auch alle Menschen, die bei den SupermÃ¤rkten fÃ¼r Niedriglohn arbeiten mÃ¼ssen, damit die MÃ¤rkte ihre Politik fortsetzen kÃ¶nnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.projektwerkstatt.de/magdeburg/docs/containertes2.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie containere ich richtig? ===&lt;br /&gt;
* Containern kann jeder! FÃ¼r dauerhaften Erfolg ist es gut, Folgendes zu beachten: Nach MÃ¶glichkeit NICHT allein containern, da mensch sich bei StÃ¶rungen von Ladenwichtix oder AktivbÃ¼rgis sowohl verbal als auch bei physischen Angriffen besser wehren kann. AuÃŸerdem macht es zu mehrt auch mehr SpaÃŸ.&lt;br /&gt;
*AusrÃ¼stung: Zur Containerer-AusrÃ¼stung gehÃ¶rt auf jeden Fall mindestens eine Taschenlampe, Handschuhe(die dreckig werden kÃ¶nnen), etwas um MÃ¼llsÃ¤cke aufschneiden zu kÃ¶nnen, groÃŸe Taschen oder RucksÃ¤cke und gegebenenfalls Mittel, mit denen man VorhÃ¤ngeschlÃ¶sser beseitigen kann ohne diese zu zerstÃ¶ren (z.B. so: [http://www.it-helpnet.de/Dokumente/Sonstiges/Handbuch%20zur%20Schloss%F6ffnung.pdf]).&lt;br /&gt;
*Rechtliches: Containern ist illegal! Es ist Diebstahl und wenn ZÃ¤une Ã¼berklettert und/oder SchlÃ¶sser beseitigt werden, sogar schwerer Diebstahl. Wer erwischt wird, sollte konversativ vorbereitet sein, um diskutieren zu kÃ¶nnen. Oftmals reicht es bereits, wenn Eingreifende merken, dass mensch nichts kaputt machen will und auch keinen Dreckhaufen hinterlÃ¤stt (TÃ¼ten nicht aufreiÃŸen und MÃ¼ll auf dem Boden verteilen). In EinzelfÃ¤llen wird es dann vielleicht sogar ausdrÃ¼cklich erlaubt. Allerdings ist diese Betrachtungsweise einseitig defensiv - wer sich in die Ecke von StraftÃ¤terInnen drÃ¤ngen lÃ¤sst, kann wenig bewirken. Sinnvoller ist es, offensiv auf die Vernichtung von Lebensmitteln hinzuweisen und darauf zu bestehen, sich das anzueignen, was offensichtlich niemand mehr haben will.&lt;br /&gt;
*Nicht zuletzt: Statt Containern ist es hin und wieder auch mÃ¶glich, Absprachen mit kleineren LÃ¤den, BÃ¤ckereien oder auch SupermÃ¤rkten zu treffen. Manche stellen dann zum Beispiel einmal wÃ¶chentlich eine Kiste vor die TÃ¼r oder lassen es euch abholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hintergrundtexte ===&lt;br /&gt;
* [http://container.blogsport.de/2007/01/13/kritische-gedanken-zum-containern-erster-versuch/ Kritische Gedanken zum Containern. Know Your Enemy II.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Container-Kooperationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SchÃ¶n und gut, wenn sich in einer Tonne etwa 50 Marsriegelpackungen finden. Wenn ihr die Ã¼berhaupt esst, dann wird euch spÃ¤testens nach der achten Packung der Appetit vergehen. Ihr wÃ¼rgt die Riegel hinunter, denn zum WegschmeiÃŸen ist das Zeug zu schade... Doch vielleicht trÃ¶stet es euch, dass es irgendwo in eurer Stadt Menschen gibt, die das gleiche Problem haben, weil sie einfach einen Rollcontainer voller MÃ¶hren gefunden haben? Nicht so richtig? Dann wÃ¤re hier ein LÃ¶sungsvorschlag: Bildet Container-Kooperativen! Die einen finden Brot und teilen mit euch, die anderen werden endlich einen Teil der MÃ¶hren und Marsriegel los. Und alle kÃ¶nnen sich vielseitiger ernÃ¤hren. Das ist nicht nur gesund, das macht auch mehr SpaÃŸ!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade vegane Menschen werden erkennen, dass es Unmengen unveganen Krempels gibt, der sich noch prima hÃ¤lt. Tofuknacker und Sojamilch sind nach wie vor selten zu finden. Also, drÃ¼ckt ein Auge zu, tut euch mit Unveganen zusammen und tauscht euch aus. Letztendlich wÃ¤re es doch wirklich schade, wenn all die Milchprodukte aus dem Container verkommen wÃ¼rden und die bÃ¶se, omnivore WG von nebenan ihre Milchprodukte weiter kaufen wÃ¼rde!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind interessiert an Containerkooperationen:&lt;br /&gt;
*[mailto:containern.berlinÃ„Tgmx.de Containern in Berlin]&lt;br /&gt;
*[mailto:weissnseeÃ„Tgmx.de Containern in nordBerlin]&lt;br /&gt;
*[mailto:freefoodberlinÃ„Txmail.net Essenschnorren in Berlin]&lt;br /&gt;
*[mailto:magdeburgÃ„Tprojektwerkstatt.de Containern in Magdeburg]&lt;br /&gt;
*[mailto:freefoodmucÃ„Txmail.net Containern und Essenschnorren in MÃ¼nchen]&lt;br /&gt;
*[mailto:f.konnertzATgmail.com Containern in Augsburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Materialien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://veg.gs/dateien/video/containern.mov Container-Kurzfilm]&lt;br /&gt;
* [http://www.we-feed-the-world.at/trailer_quicktime.htm Trailer zum Film &amp;quot;We feed the World&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* http://www.dinge-umsonst-besorgen.de.vu - Ideensammlung, wo mensch Dinge umsonst bekommt (guckt rein und tragt bei!)&lt;br /&gt;
* [http://www.thenewpress.com/index.php?option=com_title&amp;amp;task=view_title&amp;amp;metaproductid=1393 Buch: Gone Tomorrow. The Hidden Life of Garbage] ([http://www.gruenes-blatt.de/wiki/index.php/2006-02:Gone_tomorrow Rezension])&lt;br /&gt;
* [http://container.blogsport.de/ Der autonome Container-Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== weitere Infos ==&lt;br /&gt;
* [http://www.arte-tv.com/de/kunst-musik/tracks/1233680.html ARTE: Tribal - Freegans. &amp;quot;Abfall-Tauchen&amp;quot; als politisches Manifest]&lt;br /&gt;
* [http://buchprojekt.antispe.org/wiki/Texte:Containern%2C_Bio_%26_Fairtrade &amp;quot;Vegane&amp;quot; Nahrungsmittelbeschaffung unter emanzipatorischen Blickwinkeln]&lt;br /&gt;
* [http://www.tagesspiegel.de/dritte-seite/archiv/06.03.2007/3122210.asp Tagesspiegel: Die MÃ¼lltaucher]&lt;br /&gt;
* [http://www.taz.de/pt/2006/10/10/a0225.1/text.ges,1 TAZ: Abendbrot aus der Biotonne]&lt;br /&gt;
* [http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc~E47FFEAEB539B4829B1F7698E370FD25B~ATpl~Ecommon~Scontent.html FAZ: â€žFreeganerâ€œ in Amerika. MÃ¼llbananen gegen das Kapital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medienecho ==&lt;br /&gt;
* [http://de.indymedia.org/2006/05/148562.shtml Indymedia: Containern - Netto: Zeigen Sie sich selbst an!]&lt;br /&gt;
* [http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/352550 jetzt.de: Politisch bewusst im MÃ¼ll wÃ¼hlen]&lt;br /&gt;
* [http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/16/0,1872,5250896,00.html ZDF-Sendung &amp;quot;sonntags&amp;quot;: Containern: Gratis-Essen aus dem MÃ¼ll]&lt;br /&gt;
* [http://www.ft.com/cms/s/cae7db2e-f133-11db-838b-000b5df10621.html Financial Times Magazine: Eating out of garbage bins]&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/videoplayer/nodetection/0,6298,18318,00.html SpiegelTV: Containern: G8-Gegner bei der Nahrungsbeschaffung] (23.5.07)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezensionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film: We feed the World ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unerwartet fÃ¼r mich entpuppte sich &amp;quot;We feed the World&amp;quot; als klassischer Dokumentarfilm, der vor allem von Interviews mit Bauern, Fischer und KleinhÃ¤ndler ausgemacht wird. Das Ã¼berrascht positiv, dass solch ein Film es in die Kinos schafft. Andererseits ist jetzt fÃ¼r mich erklÃ¤rbar, warum er in Magdeburg nicht gezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;We feed the World&amp;quot; ist eigentlich der Werbeslogan des Saatgut-Konzerns Pioneer, um den es zu Beginn geht. Insgesamt handelt die Dokumentation verschiedenste Bereiche und Aspekte der Lebensmittelindustrie ab und stellt sich vor allem als Anti-Globalisierungsfilm dar. Wie hÃ¤ufig in diesem Zusammenhang fehlen auch die platten Forderungen von Kleinkapitalisten nicht, die eigentlich vor allem keinen Bock auf die EU-BÃ¼rokratie und internationale Konkurrenz haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritik an der Ausbeutung und UmweltzerstÃ¶rung kommt zwar auch zur Geltung, spielt aber nicht die Hauptrolle. Zumal die Alternativen, die einige der Interviewten aufzeigen, Ã¼berhaupt nichts emanzipatorisches haben, sondern nur auf einen &amp;quot;gebÃ¤ndigten Kapitalismus&amp;quot; abspielen. Zwar werden die ZusammenhÃ¤nge zwischen Ausbeutung von Menschen in der sogenannten &amp;quot;Dritten Welt&amp;quot;, RegenwaldzerstÃ¶rung fÃ¼r die Lebensmittelproduktion der Industriestaaten und der hiesigen Nahrungsmittelindustrie hergestellt. Im Detail greift die Kritik aber hÃ¤ufig zu kurz und erscheint nicht immer schlÃ¼ssig.&lt;br /&gt;
Was dieser Film neben dem Wahnsinn der Lebensmittelvernichtung bzw. absurder Verarbeitungs- und Transportpraktiken verdeutlicht, ist die UnertrÃ¤glichkeit der Tierproduktion zu Lebensmittelzwecken. Selbst der Alltag des romantisiert dargestellten Kutterfischers ist brutal und grausam gegenÃ¼ber den Lebewesen, die hier gefangen werden. Selbst wenn mensch nicht der Ãœberzeugung ist, dass unnÃ¶tiges TÃ¶ten von Lebewesen inakzeptabel ist, sollten die hier gezeigten Bilder genÃ¼gen, um diese Abscheulichkeit zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dem Film fehlt, ist das Aufzeigen von Perspektiven und Utopien. So bleibt fÃ¼r viele vermutlich vor allem Ratlosigkeit, die schnell in Resignation oder Ignoranz umschwenken kann. InfostÃ¤nde bzw. Aktionen rund um den Film, die Ã¼ber alternative Lebensweisen, Selbstorganisation und konkrete Kritik (bzw. Alternativen) an Gentechnik, Kapitalismus, Tierausbeutung etc. informieren, wÃ¤ren hier angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Quelle: Falk Beyer (grÃ¼nes blatt 1-06)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Containern bei REWE verhindert: Mit Gittern, Polizei und informellen Mitarbeitern===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Containern, das Leben von Lebensmittelresten, die aus diversen GrÃ¼nden in MÃ¼lleimer und -Container landen, ist auch in Magdeburg verbreitet. Nicht nur der Film â€žWe feed the worldâ€œ hat gezeigt, dass die Vernichtung genieÃŸbarer Lebensmittel in den Industrienationen riesige AusmaÃŸe hat. Statt an den Ursachen zu rÃ¼tteln oder wenigstens die Verteilung zu verÃ¤ndern, rÃ¼sten einige SupermÃ¤rkte auf. Als besonders drastisches Beispiel erweist sich aktuell der REWE in der Hopfenbreite 63 (Magdeburg-SÃ¼d).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Februar sammelte Patrick Neuhaus weggeworfene Lebensmittel, die in den MÃ¼lltonnen Magdeburger SupermÃ¤rkte zu finden sind. Beim Versuch, beim REWE in der Hopfenbreite 63 zu containern, wurde die Person gestÃ¶rt. Noch bevor der 25jÃ¤hrige sich nach genieÃŸbaren Obst und GemÃ¼se umsehen konnte, wurde er â€žaufgescheuchtâ€œ: Zwei mÃ¤nnliche Personen, davon eine mit Jacke der rechten Marke â€žThor Steinarâ€œ, die ihn offenbar beobachtet hatten, kamen auf ihn zu und forderten sie auf, den eingegitterten Bereich zu verlassen. Dem kam Neuhaus sofort nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seine Fragen nach dem Sinn, Lebensmittel vor Menschen wegzusperren, bekam er keine Antwort. â€žAuÃŸer der Wiederholung von angeblichen StraftatbestÃ¤nden, die mir vorgeworfen wurden, sowie Androhung kÃ¶rperlicher Gewalt wurde nicht auf mich eingegangenâ€œ, berichtet der Betroffene. Einer der zwei MÃ¤nner gab an, ein Anwohner zu sein, er habe schon viele Leute vertrieben, die einen Blick in die MÃ¼lltonnen werfen wollten. WÃ¤hrend des GesprÃ¤chs holte eine der Personen den Marktleiter hinzu, mit dem beide offenbar gut bekannt waren. Zudem wurde die Polizei gerufen, die nach einiger Zeit mit einem VW-Bus am â€žTatortâ€œ ankam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wÃ¤hrend der Aufnahme der Personalien drohte der Anwohner dem 25jÃ¤hirgen Container-Aktivisten Gewalt an. â€žWenn ich will, komme ich hoch auf die Rampe und stecke ich dich trotz Gitter in die MÃ¼lltonneâ€œ, soll der Mann nach Angaben von Neuhaus gesagt haben. Dabei habe er immer wieder DrohgebÃ¤rden gezeigt, z.B. das Ballen der FÃ¤use und symbolische Schlagen in die andere Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marktleiter behauptete, ÃœberschÃ¼sse an einen Bauern abzugeben. In den MÃ¼lltonnen wÃ¼rde nur noch UngenieÃŸbares landen. â€žDas, was da in die Tonnen kommt, ist MÃ¼llâ€œ bestÃ¤tigte der Marktleiter bei einem GesprÃ¤ch am 12. Februar 2007 nochmals. â€žDas ist offensichtlich und nachweisbar falschâ€œ, findet Patrick Neuhaus, â€ždie MÃ¼lltonnen des REWE sind regelmÃ¤ÃŸig voll mit gutem Obst und GemÃ¼se.â€œ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
â€žGitter vor den MÃ¼lltonnen, mÃ¶glicherweise informelle Mitarbeiter, die containernde Menschen denunzieren und Polizei â€“ dieser REWE-Markt tut einiges, um seine Lebensmittelvernichtung dagegen abzusichern, dass Menschen sich davon ernÃ¤hren, die kein Geld ausgeben kÃ¶nnen oder wollen.â€œ Es sei absurd, dass auch in Magdeburg jeden Tag tonnenweise Lebensmittel aus ProfitgrÃ¼nden vernichtet wÃ¼rden, wÃ¤hrend das Containern mit SicherheitsmaÃŸnahmen bis hin zu Strafanzeigen verhindert werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die â€žInitiative gegen Lebensmittelvernichtungâ€œ kÃ¼ndigt an, Ã–ffentlichkeitsarbeit zu diesem konkreten Fall zu machen, damit insbesondere die Kundschaft von REWE darÃ¼ber informiert wird, welche Politik dieser betreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Telefonischer Kontakt fÃ¼r RÃ¼ckfragen: 03 91-55 70 753, Mail: piratenutopie (Ã¤tt) web. de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Update=====&lt;br /&gt;
Ende letzter Woche gab es wieder eine Anfrage eines Fernsehsenders bezÃ¼glich Containern - als aktuellen AufhÃ¤nger war den FilmmacherInnen auch der Vorgang mit REWE (Strafanzeige gegen mich wegen Hausfriedensbruch beim Containern). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute der ernÃ¼chternde Anruf: Sie hÃ¤tten mit REWE telefoniert ... die Rechtslage sei klar auf deren Seite ... dem Vorgesetzten bei dem Fernsehsender sei das zu heiss, mÃ¶glicherweise Kriminelle - 'uns!' - zu unterstÃ¼tzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem meinte die mich anrufende Person, dass die REWE Presseabteilung stolz berichtet habe, schon mehrere Redaktionen von BeitrÃ¤gen abgehalten zu haben. Das kÃ¶nnte sogar stimmen, denn bereits di BILD-Zeitung war so dazu gebracht worden, den Vorgang unter den Teppich zu kehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei muss mensch sich bewusst machen, wie viele BeitrÃ¤ge es in den letzten Monaten Ã¼ber Containern gab. Und jetzt, wo es handfeste, juristische Folgen geben kÃ¶nnte und nicht nur schicke Bilder von Bananenbergen etc. - dann knicken die (un)abhÃ¤ngigen Medien ein.&lt;br /&gt;
Das alles zeigt fÃ¼r mich, wie mÃ¤chtig offenbar selbst relativ unwichtige Unternehmen wie REWE und wie legalistisch und angepasst viele Medien in Deutschland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ã„hnliche FÃ¤lle====&lt;br /&gt;
*Strafe fÃ¼r Containern in [http://www.taz.de/pt/2004/12/21/a0047.1/text KÃ¶ln]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien ==&lt;br /&gt;
''Hier werden Interviews, Reportagen etc., die mit Leuten aus dem hiesigen Umfeld gefÃ¼hrt werden, dokumentiert.''&lt;br /&gt;
* 23. Februar 2007: Fernsehteam begleitet beim Containern und macht weitere Aufnahmen vor MÃ¤rkten, in der VokÃ¼ und HintergrundgesprÃ¤che - [http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/16/0,1872,5250896,00.html Beitrag in der ZDF-Sendung &amp;quot;sonntags&amp;quot;], gesendet am 18. MÃ¤rz 2007&lt;br /&gt;
* 14. MÃ¤rz 2007: Telefoninterview zum Containern fÃ¼rs Radio&lt;br /&gt;
* 28. MÃ¤rz 2007: Telefoninterview zum Thema Containern fÃ¼r das englischsprachige Financial Times Magazine&lt;br /&gt;
* 29. MÃ¤rz 2007: Reportage zum Containern mit Pro7&lt;br /&gt;
* 3. April 2007: Aktion vor Rewe (Hopfenbreite, Magdeburg) wird von Pro7 gefilmt&lt;br /&gt;
* 5. April 2007: Foto-Termin mit dem englischen Financial Times Magazine zum Containern&lt;br /&gt;
* 17. April 2007: Interviews zu Containern und den HintergrÃ¼nden auf dem kurzzeitig besetzten Gentech-Kartoffel-Acker in GroÃŸ LÃ¼sewitz bei Rostock mit SpiegelTV&lt;br /&gt;
* 28. Mai 2007: Telefoninterview zum Thema Containern und den HintergrÃ¼nden mit einem italienischen Magazin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''laufende Anfragen...''&lt;br /&gt;
* Ende Mai 2007: WDR zum Containern und selbstorganisiertem Leben&lt;br /&gt;
* 1. Mai 2007: Anfrage einer englischen Dokumentarfilmerin zum Containern, Umweltschutz und Freeganism&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== kritisches Feedback ===&lt;br /&gt;
Viele Redaktionen und Medienproduktionen fragen in den letzten Monaten wegen BeitrÃ¤gen zum Thema &amp;quot;Containern&amp;quot; an. Leider stehen Aufwand und Ergebnis hÃ¤ufig in keinem guten VerhÃ¤ltnis. So sind in den letzten Wochen die meisten in Magdeburg gelaufenen Fernsehproduktionen und Interviews trotz anfÃ¤nglichem groÃŸen Interesse nicht zur VerÃ¶ffentlichung gekommen. Ein Teil davon steht im Zusammenhang mit REWEs Presseabteilung, die den JournalistInnen erzÃ¤hlt, das Containern sei ja illegal und deswegen ihre Repression und VernichtungsmaÃŸnahmen gerechtfertigt - und die MedienvertreterInnen schlucken es und lassen vom Thema ab. Seltsamer Journalismus. Zumal REWE da nichts Neues erzÃ¤hlt. In jedem Interview wird nach der Rechtslage gefragt und es ist klar, dass die Wiederverwertung von Nahrungsmitteln aus den Supermarktcontainern formal eine Straftat darstellt. Genau darauf sind manche MedienvertreterInnen ja auch scharf. Im Fall von REWE spielt aber vielleicht noch etwas ganz anderes eine Rolle: die meisten Medien sind abhÃ¤ngig von ihren AnzeigenkundInnen - und da ist REWE oft nicht unbedeutend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es sich bei den BeitrÃ¤gen hÃ¤ufig nicht um inhaltliches Interesse der Redaktionen handelt, sondern um Sensationsjournalismus, zeigen Anfragen von bestimmten Magazinen, die zwei Tage nach ihrer Anfrage ein anderes Thema spannender finden und gar kein Interesse mehr zeigen. Mitte MÃ¤rz, einige Tage vor dem &amp;quot;Weltverbrauchertag&amp;quot; gab es mehrere solcher Anfragen, die vÃ¶llig im Sande verliefen. Ihren Frust Ã¼ber diese Art von Journalismus lassen auch folgende Artikel ab:&lt;br /&gt;
* http://yetzt.antispe.org/taeglich-gruesst-das-journi-tier&lt;br /&gt;
* http://container.blogsport.de/2007/03/18/der-container-hype/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
AnsprechpartnerInnen fÃ¼r Menschen, die lieber erstmal persÃ¶nlichen Kontakt aufnehmen wollen, kÃ¶nnten sich hier eintragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[mailto:FalkÃ„Tgreenkids.de Falk], Jugend-UmweltbÃ¼ro Magdeburg: 03 91-55 70 753&lt;br /&gt;
*[mailto:containern.berlinÃ„Tgmx.de Containern in Berlin]&lt;br /&gt;
*[mailto:yetztÃ„TschokokeksPÃœNKTorg Yetzt], Blafaselland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Projekte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nrk999</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=User:Nrk999&amp;diff=41258</id>
		<title>User:Nrk999</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=User:Nrk999&amp;diff=41258"/>
				<updated>2007-09-27T12:15:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nrk999: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;rÃ¼lps&lt;br /&gt;
*schulz&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nrk999</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Projekte:Hausbesetzung:Warum_besetzen:Aneignung&amp;diff=41257</id>
		<title>Projekte:Hausbesetzung:Warum besetzen:Aneignung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Projekte:Hausbesetzung:Warum_besetzen:Aneignung&amp;diff=41257"/>
				<updated>2007-09-27T11:43:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nrk999: sorry, Änderung wieder rückgängig gemacht&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Aneignung des Begriffes Aneignung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Innerhalb herrschaftskritischer Gruppen mit emanzipatorischen Anspruch befindet sich der Praxisbegriff &amp;quot;Aneignung&amp;quot; in einer steilen Konjunktur. Auch die Gruppe Freiraum formiert sich maÃŸgeblich um diese Praxisform, wie sich in den zwei Besetzungsversuchen im alten AKH gezeigt hat. Daher wird hier versucht den Begriff &amp;quot;Aneignung&amp;quot; zu definieren und einer theoretischen Analyse zu unterziehen.''&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
'''Definition:'''&lt;br /&gt;
Sich etwas zu eigen machen. Zentral scheinen hierbei die widersprÃ¼chlichen InterpretationsmÃ¶glichkeit des Begriffes. Einerseits kann dam unter â€žAneignungâ€œ den Entzug und/oder die Konzentration von Macht verstehen. Im folgenden Text wird diese Definition der VerstÃ¤ndlichkeit halber als â€žEnteignungâ€œ bezeichnet. Andererseits kann dam unter (wieder) â€žAneignungâ€œ auch, dass genaue Gegenteil verstehen: die RÃ¼ckholung und/oder Zerstreuung von Macht. Was sowohl im folgenden Text als auch im oben beschriebenen politischen Kontext als â€žAneignungâ€œ bezeichnet wird. Kurz gesagt Enteignung wird hier rein negativ gefasst als die Schaffung von Herrschaft; Aneignung der positive Gegensatz als die ErmÃ¶glichung von Selbstbestimmung.&lt;br /&gt;
Hier schwingt auch eine weitere Doppelbedeutung mit: Enteignung und Aneignung kann sich auf verinnerlichte (Selbstbeherrschung) oder auf direkte Herrschaft, diejenige von Menschen Ã¼ber Menschen beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider verstehen die meisten Gruppen Aneignung auf die politische und Ã¶konomische Ebene der EigentumsverhÃ¤ltnisse begrenzt. Die Reichweite ist jedoch wesentlich weiter zu fassen. Aneignung kann sich genau so auf eine sprachliche und kulturelle Ebene, wie Ã„sthetik, Fertigkeiten, Normen etc. beziehen. Wenn Frauen sich z.B. Haare am KÃ¶rper wachsen lassen, ist das als â€žAneignungâ€œ des eigenen KÃ¶rpers zu verstehen. Die folgende Analyse setzt sich nur mit Aneignung im Bezug auf EigentumsverhÃ¤ltnisse auseinander, ohne dabei andere soziale VerhÃ¤ltnisse weniger wichtig zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All dies analytischen Trennungen verschwimmen in der Wirklichkeit selbstverstÃ¤ndlich und dienen einem besseren VerstÃ¤ndnis der vielfÃ¤ltigen Wechselwirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''emanzipatorisches Potential von Aneignung'''&lt;br /&gt;
Der folgenden Definition zu Folge kÃ¶nnen Herrschaftsstrukturen durch das historische Wechselspiel von Enteignungsprozessen und wieder Aneignungen verstanden werden. Die aus diesem Wettstreit resultierenden VerhÃ¤ltnisse festigen sich nicht nur durch die offensichtlichen Materialisierungen in Institutionen oder deren gewaltsamen Durchsetzung und Verteidigung, sondern auch durch Wertvorstellungen, Normen und Gewohnheiten. Einerseits bezieht dam Ansichten aus den uns umgebenden materiellen VerhÃ¤ltnissen. Gleichzeitig gestalten wir gesellschaftliche VerhÃ¤ltnisse auf der Grundlage unserer Ansichten und Verhaltensweisen. Eine emanzipatorische Praxis kann nur versuchen auf beide Ebenen einzuwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Herrschaft sowohl verinnerlicht als auch materiell gefestigt ist, stellte sich die Frage, wo diese Praxis ansetzen soll. Sollte dam zuerst auf die materielle VerÃ¤nderung zB von Institutionen zielen oder ist es wichtig auf bestehende Diskurse einzuwirken? Die Welt der Vorstellungen ist nicht von materiellen VerhÃ¤ltnissen trennbar. Sie verÃ¤ndern sich gemeinsam und bedingen sich gegenseitig. Die Frage ist genauso mÃ¼ÃŸig wie die Frage ob die Henne oder das Ei zu erst da waren. Ohne Henne kein Ei und ohne Ei keine Henne. Die Frage lÃ¤sst sich daher nicht einseitig auflÃ¶sen und es gibt auch kein Patentrezept fÃ¼r gesellschaftliche Transformation. Es kann keinen materiellen Wandel ohne einen diskursiven und umgekehrt geben. Beide Ebenen mÃ¼ssen in die Politische Analyse miteinbezogen werden und die daraus resultierende Praxis sollte auf beiden Ebenen ausgetragen werden.&lt;br /&gt;
Viele Arbeitslose die sich auf den Versuch beschrÃ¤nken, sich die Teilnahme am gesellschaftlichen Reichtum anzueignen, bleiben nur sehr begrenzte MÃ¶glichkeiten. Entweder wird der Staat um Almosen angebettelt oder er wird auf das â€žRecht auf Arbeitâ€œ verwiesen und hofft so von der stigmatisierten Arbeitslosigkeit befreit zu werden. Erkennt dam Arbeitslosigkeit jedoch als eine dem Kapitalismus immanente Notwendigkeit, wird die Sinnlosigkeit dieser Forderungen klar. Gesteht dam sich zusÃ¤tzlich ein, wie sinnlos viele Erwerbsarbeiten sind und wie unangenehm die meiste Arbeit ist, sollte dam um einen emanzipatorisch Anspruch gerecht zu werden, neben der Forderung nach Reichtum auch versuchen sich den Begriff Arbeitslosigkeit anzueignen. Die Parole gegen das bedenkliche Menschenrecht sollte eigentlich â€žArbeitslosigkeit fÃ¼r Alleâ€œ lauten und Arbeitslosigkeit als politisches Ziel gesellschaftlicher Entwicklung proklamiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle Aneignungseuphorie in herrschaftskritischen Gruppen bezieht sich meistens auf jeglichen VerstoÃŸ gegen die bestehende Eigentumsordnung. So wird jeder kleine Diebstahl schnell zum GroÃŸangriff gegen Kapitalismus gehypt, solange er zumindest bei Unternehmen oder â€žReichenâ€œ durchgefÃ¼hrt wird. Dieses VerstÃ¤ndnis resultiert wahrscheinlich aus der aktuellen neoliberalen Enteignungsphase die Menschen zunehmend von den fÃ¼r ihre Existenz notwendigen Voraussetzungen abschneidet. Bei dieser Form der â€žAneignungâ€œ handelt es sich um â€žsoziale Notwehrâ€œ, den legitimen Versuch sich den (notwendigsten) Konsum von Waren zu sichern. Diese &amp;quot;Aneignung&amp;quot; ist aber auf keinen Fall per se emanzipatorisch. Oft zielt sie in sozialdemokratischer Manier bloÃŸ auf eine kurzfristige Umverteilung innerhalb des bestehenden Rahmens und nicht auf langfristige gesellschaftlich anwendbare Perspektiven ab, weil ihr auch keine tiefgreifende (=radikale) Gesellschaftskritik zugrunde liegt. (Die einzige Perspektive, die sich aus der Verallgemeinerung einer solchen Praxis ergibt, wÃ¤re eine Welt von RÃ¤uberbanden und PlÃ¼ndrerei aller gegen alle.) Die sozialen Beziehung und gesellschaftlichen Reproduktionsformen, die jene prekÃ¤ren Lebenssituationen schaffen, uns tÃ¤glich unterwerfen und Menschen zunehmend dem Lebensnotwendigsten berauben bleiben dabei unberÃ¼hrt.&lt;br /&gt;
GrundsÃ¤tzlich begrÃ¼ÃŸenswerte Fabrikbesetzungen in Argentinien haben hauptsÃ¤chlich versucht den Besitz der Hand weniger zu entreisen und allen dort Arbeitenden zu Ã¼bertragen. Das hat hauptsÃ¤chlich die EigentumsverhÃ¤ltnisse verschoben und nichts an Lohnarbeit, Produktion von Waren, dem Tausch am Markt etc. verÃ¤ndert. Sicherlich haben sich die ArbeiterInnen dabei ein gehÃ¶riges MaÃŸ an Selbstbestimmung zurÃ¼ckerobert. Doch ein ungeheures Potenzial ging dadurch verloren, die wichtigsten Funktionen der kapitalistischen Reproduktion zumindest praktisch nicht in Frage zu stellen und weiterhin fast ausschlieÃŸlich fÃ¼r den Markt zu produzieren. Notwendigerweise verwandelte sich die direkte Ausbeutung durch die BesitzerInnen in abstraktere Selbstausbeutung bedingt durch weiterhin wirksame ZwÃ¤nge, wie verwertungs- oder wettbewerbsbedingten Effizienzdruck. Eventuell wÃ¤re es mÃ¶glich gewesen vermehrte tauschfreie Kooperationen mit anderen selbstverwalteten Projekten aufzubauen und sich so neben der Fabrik auch gleich neue Formen der Reproduktion anzueignen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gefahren von Aneignung'''&lt;br /&gt;
Aneignung als politische Praxis ist sicherlich ein Fortschritt zu den von Demokratie- und Staatsfetischismus getragenen Praxen der meisten politischen Gruppen, die damit Herrschaft sogar noch legitimieren und stabilisieren. Der Versuch die herrschenden KrÃ¤fte im Staat durch Appelle zur Einsicht in ihre eigene Herrschaft und zu einem moralischeren Verhalten zu bewegen, hat sich Ã¼ber Jahrhunderte als sinnlos erwiesen. Im jedem Aneignungsakt liegt bereits ein geistiger Bruch, ein Infragestellen der bestehenden Ordnung. Entstehen aus diesen individuellen Akten Bewegungsmomente, Ã¶ffnet sich ein Tor zu einer Transformation gesellschaftlicher VerhÃ¤ltnisse, die aber keineswegs positiv sein muss. â€žAneignungâ€œ ohne eine klare Ausrichtung kann leicht in die Enteignung anderer Gruppen kippen. Nichts ist bloÃŸ in falschen HÃ¤nden, die VerhÃ¤ltnisse an sich sind falsch. Wo der Aneignungsakt nur von Emotionen getrieben wird und diese fundamentale Gesellschaftsanalyse fehlt, kÃ¶nnen diese viel zu leicht mit oberflÃ¤chlichen populistischen Inhalten gefÃ¼llt werden. Politische Probleme werden so in eine Feindgruppe projiziert, die nur noch enteignet oder gar eliminiert gehÃ¶rt. Politisches Kampagnen wie Boykotts gegen den Krieg, die sich gegen die â€žbÃ¶senâ€œ Unternehmen richten, die angeblich die Hauptschuld trifft, sind die harmlosen Vorboten. Die Vermutung liegt nahe, dass die neoliberale Enteignungswelle sich noch sehr lange fortsetzen wird und sich die prekÃ¤re Lage vieler Menschen noch um ein vielfaches verschlimmern wird. Besonders in einer Gesellschaft wie der Ã¶sterreichischen, die ihren Hang zum Faschismus, bereits mehrmals unter Beweis gestellt hat, ist diese Gefahr von zentraler Bedeutung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text beabsichtigt nicht die TÃ¤tigkeit der Gruppe Freiraum Ã¼ber Arbeitslosenbewegungen, argentinischen Fabrikbesetzungen etc. zu erheben. Die vorliegende Kritik soll dabei helfen aus bestehenden Erfahrungen zu lernen. Im Gegenteil empfinden wir scharfe Kritik an eigenen Strukturen noch wichtiger als an â€žlinkenâ€œ Projekten. Die materielle Aneignung des Areals im alten AKH darf lediglich als Mittel dienen um RÃ¤ume zu Ã¶ffnen in denen mit neuen herrschaftsfreieren sozialen Beziehung und neuen Reproduktionsformen, die mehr auf die BedÃ¼rfnisse aller Menschen eingehen, experimentiert werden kann. Ein Ort an dem Alternativen zum Bestehenden erfunden und modellhaft gelebt werden kÃ¶nnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausbesetzung|Warum besetzen:Aneignung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nrk999</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Talk:Projekte:Hausbesetzung:Warum_besetzen:Aneignung&amp;diff=41256</id>
		<title>Talk:Projekte:Hausbesetzung:Warum besetzen:Aneignung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Talk:Projekte:Hausbesetzung:Warum_besetzen:Aneignung&amp;diff=41256"/>
				<updated>2007-09-27T11:38:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nrk999: was ist &amp;quot;dam&amp;quot;?&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;--[[Benutzer:Nrk999|*ferdi]] 11:38, 27. Sep 2007 (UTC)&lt;br /&gt;
Zitat:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Andererseits kann '''dam''' unter (wieder) â€žAneignungâ€œ auch (...)&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was ist dieses WÃ¶rtchen &amp;quot;dam&amp;quot;?&lt;br /&gt;
eine Ersatzformulierung fÃ¼r &amp;quot;man&amp;quot;?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nrk999</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Projekte:Hausbesetzung:Warum_besetzen:Aneignung&amp;diff=41255</id>
		<title>Projekte:Hausbesetzung:Warum besetzen:Aneignung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Projekte:Hausbesetzung:Warum_besetzen:Aneignung&amp;diff=41255"/>
				<updated>2007-09-27T11:31:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nrk999: grammatikalische Änderung in der Definition&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Aneignung des Begriffes Aneignung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Innerhalb herrschaftskritischer Gruppen mit emanzipatorischen Anspruch befindet sich der Praxisbegriff &amp;quot;Aneignung&amp;quot; in einer steilen Konjunktur. Auch die Gruppe Freiraum formiert sich maÃŸgeblich um diese Praxisform, wie sich in den zwei Besetzungsversuchen im alten AKH gezeigt hat. Daher wird hier versucht den Begriff &amp;quot;Aneignung&amp;quot; zu definieren und einer theoretischen Analyse zu unterziehen.''&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
'''Definition:'''&lt;br /&gt;
Sich etwas zu eigen machen. Zentral scheinen hierbei die widersprÃ¼chlichen InterpretationsmÃ¶glichkeit des Begriffes. Einerseits kann unter â€žAneignungâ€œ der Entzug und/oder die Konzentration von Macht verstanden werden. Im folgenden Text wird diese Definition der VerstÃ¤ndlichkeit halber als â€žEnteignungâ€œ bezeichnet. Andererseits kann dam unter (wieder) â€žAneignungâ€œ auch, dass genaue Gegenteil verstehen: die RÃ¼ckholung und/oder Zerstreuung von Macht. Was sowohl im folgenden Text als auch im oben beschriebenen politischen Kontext als â€žAneignungâ€œ bezeichnet wird. Kurz gesagt Enteignung wird hier rein negativ gefasst als die Schaffung von Herrschaft; Aneignung der positive Gegensatz als die ErmÃ¶glichung von Selbstbestimmung.&lt;br /&gt;
Hier schwingt auch eine weitere Doppelbedeutung mit: Enteignung und Aneignung kann sich auf verinnerlichte (Selbstbeherrschung) oder auf direkte Herrschaft, diejenige von Menschen Ã¼ber Menschen beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider verstehen die meisten Gruppen Aneignung auf die politische und Ã¶konomische Ebene der EigentumsverhÃ¤ltnisse begrenzt. Die Reichweite ist jedoch wesentlich weiter zu fassen. Aneignung kann sich genau so auf eine sprachliche und kulturelle Ebene, wie Ã„sthetik, Fertigkeiten, Normen etc. beziehen. Wenn Frauen sich z.B. Haare am KÃ¶rper wachsen lassen, ist das als â€žAneignungâ€œ des eigenen KÃ¶rpers zu verstehen. Die folgende Analyse setzt sich nur mit Aneignung im Bezug auf EigentumsverhÃ¤ltnisse auseinander, ohne dabei andere soziale VerhÃ¤ltnisse weniger wichtig zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All dies analytischen Trennungen verschwimmen in der Wirklichkeit selbstverstÃ¤ndlich und dienen einem besseren VerstÃ¤ndnis der vielfÃ¤ltigen Wechselwirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''emanzipatorisches Potential von Aneignung'''&lt;br /&gt;
Der folgenden Definition zu Folge kÃ¶nnen Herrschaftsstrukturen durch das historische Wechselspiel von Enteignungsprozessen und wieder Aneignungen verstanden werden. Die aus diesem Wettstreit resultierenden VerhÃ¤ltnisse festigen sich nicht nur durch die offensichtlichen Materialisierungen in Institutionen oder deren gewaltsamen Durchsetzung und Verteidigung, sondern auch durch Wertvorstellungen, Normen und Gewohnheiten. Einerseits bezieht dam Ansichten aus den uns umgebenden materiellen VerhÃ¤ltnissen. Gleichzeitig gestalten wir gesellschaftliche VerhÃ¤ltnisse auf der Grundlage unserer Ansichten und Verhaltensweisen. Eine emanzipatorische Praxis kann nur versuchen auf beide Ebenen einzuwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Herrschaft sowohl verinnerlicht als auch materiell gefestigt ist, stellte sich die Frage, wo diese Praxis ansetzen soll. Sollte dam zuerst auf die materielle VerÃ¤nderung zB von Institutionen zielen oder ist es wichtig auf bestehende Diskurse einzuwirken? Die Welt der Vorstellungen ist nicht von materiellen VerhÃ¤ltnissen trennbar. Sie verÃ¤ndern sich gemeinsam und bedingen sich gegenseitig. Die Frage ist genauso mÃ¼ÃŸig wie die Frage ob die Henne oder das Ei zu erst da waren. Ohne Henne kein Ei und ohne Ei keine Henne. Die Frage lÃ¤sst sich daher nicht einseitig auflÃ¶sen und es gibt auch kein Patentrezept fÃ¼r gesellschaftliche Transformation. Es kann keinen materiellen Wandel ohne einen diskursiven und umgekehrt geben. Beide Ebenen mÃ¼ssen in die Politische Analyse miteinbezogen werden und die daraus resultierende Praxis sollte auf beiden Ebenen ausgetragen werden.&lt;br /&gt;
Viele Arbeitslose die sich auf den Versuch beschrÃ¤nken, sich die Teilnahme am gesellschaftlichen Reichtum anzueignen, bleiben nur sehr begrenzte MÃ¶glichkeiten. Entweder wird der Staat um Almosen angebettelt oder er wird auf das â€žRecht auf Arbeitâ€œ verwiesen und hofft so von der stigmatisierten Arbeitslosigkeit befreit zu werden. Erkennt dam Arbeitslosigkeit jedoch als eine dem Kapitalismus immanente Notwendigkeit, wird die Sinnlosigkeit dieser Forderungen klar. Gesteht dam sich zusÃ¤tzlich ein, wie sinnlos viele Erwerbsarbeiten sind und wie unangenehm die meiste Arbeit ist, sollte dam um einen emanzipatorisch Anspruch gerecht zu werden, neben der Forderung nach Reichtum auch versuchen sich den Begriff Arbeitslosigkeit anzueignen. Die Parole gegen das bedenkliche Menschenrecht sollte eigentlich â€žArbeitslosigkeit fÃ¼r Alleâ€œ lauten und Arbeitslosigkeit als politisches Ziel gesellschaftlicher Entwicklung proklamiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle Aneignungseuphorie in herrschaftskritischen Gruppen bezieht sich meistens auf jeglichen VerstoÃŸ gegen die bestehende Eigentumsordnung. So wird jeder kleine Diebstahl schnell zum GroÃŸangriff gegen Kapitalismus gehypt, solange er zumindest bei Unternehmen oder â€žReichenâ€œ durchgefÃ¼hrt wird. Dieses VerstÃ¤ndnis resultiert wahrscheinlich aus der aktuellen neoliberalen Enteignungsphase die Menschen zunehmend von den fÃ¼r ihre Existenz notwendigen Voraussetzungen abschneidet. Bei dieser Form der â€žAneignungâ€œ handelt es sich um â€žsoziale Notwehrâ€œ, den legitimen Versuch sich den (notwendigsten) Konsum von Waren zu sichern. Diese &amp;quot;Aneignung&amp;quot; ist aber auf keinen Fall per se emanzipatorisch. Oft zielt sie in sozialdemokratischer Manier bloÃŸ auf eine kurzfristige Umverteilung innerhalb des bestehenden Rahmens und nicht auf langfristige gesellschaftlich anwendbare Perspektiven ab, weil ihr auch keine tiefgreifende (=radikale) Gesellschaftskritik zugrunde liegt. (Die einzige Perspektive, die sich aus der Verallgemeinerung einer solchen Praxis ergibt, wÃ¤re eine Welt von RÃ¤uberbanden und PlÃ¼ndrerei aller gegen alle.) Die sozialen Beziehung und gesellschaftlichen Reproduktionsformen, die jene prekÃ¤ren Lebenssituationen schaffen, uns tÃ¤glich unterwerfen und Menschen zunehmend dem Lebensnotwendigsten berauben bleiben dabei unberÃ¼hrt.&lt;br /&gt;
GrundsÃ¤tzlich begrÃ¼ÃŸenswerte Fabrikbesetzungen in Argentinien haben hauptsÃ¤chlich versucht den Besitz der Hand weniger zu entreisen und allen dort Arbeitenden zu Ã¼bertragen. Das hat hauptsÃ¤chlich die EigentumsverhÃ¤ltnisse verschoben und nichts an Lohnarbeit, Produktion von Waren, dem Tausch am Markt etc. verÃ¤ndert. Sicherlich haben sich die ArbeiterInnen dabei ein gehÃ¶riges MaÃŸ an Selbstbestimmung zurÃ¼ckerobert. Doch ein ungeheures Potenzial ging dadurch verloren, die wichtigsten Funktionen der kapitalistischen Reproduktion zumindest praktisch nicht in Frage zu stellen und weiterhin fast ausschlieÃŸlich fÃ¼r den Markt zu produzieren. Notwendigerweise verwandelte sich die direkte Ausbeutung durch die BesitzerInnen in abstraktere Selbstausbeutung bedingt durch weiterhin wirksame ZwÃ¤nge, wie verwertungs- oder wettbewerbsbedingten Effizienzdruck. Eventuell wÃ¤re es mÃ¶glich gewesen vermehrte tauschfreie Kooperationen mit anderen selbstverwalteten Projekten aufzubauen und sich so neben der Fabrik auch gleich neue Formen der Reproduktion anzueignen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gefahren von Aneignung'''&lt;br /&gt;
Aneignung als politische Praxis ist sicherlich ein Fortschritt zu den von Demokratie- und Staatsfetischismus getragenen Praxen der meisten politischen Gruppen, die damit Herrschaft sogar noch legitimieren und stabilisieren. Der Versuch die herrschenden KrÃ¤fte im Staat durch Appelle zur Einsicht in ihre eigene Herrschaft und zu einem moralischeren Verhalten zu bewegen, hat sich Ã¼ber Jahrhunderte als sinnlos erwiesen. Im jedem Aneignungsakt liegt bereits ein geistiger Bruch, ein Infragestellen der bestehenden Ordnung. Entstehen aus diesen individuellen Akten Bewegungsmomente, Ã¶ffnet sich ein Tor zu einer Transformation gesellschaftlicher VerhÃ¤ltnisse, die aber keineswegs positiv sein muss. â€žAneignungâ€œ ohne eine klare Ausrichtung kann leicht in die Enteignung anderer Gruppen kippen. Nichts ist bloÃŸ in falschen HÃ¤nden, die VerhÃ¤ltnisse an sich sind falsch. Wo der Aneignungsakt nur von Emotionen getrieben wird und diese fundamentale Gesellschaftsanalyse fehlt, kÃ¶nnen diese viel zu leicht mit oberflÃ¤chlichen populistischen Inhalten gefÃ¼llt werden. Politische Probleme werden so in eine Feindgruppe projiziert, die nur noch enteignet oder gar eliminiert gehÃ¶rt. Politisches Kampagnen wie Boykotts gegen den Krieg, die sich gegen die â€žbÃ¶senâ€œ Unternehmen richten, die angeblich die Hauptschuld trifft, sind die harmlosen Vorboten. Die Vermutung liegt nahe, dass die neoliberale Enteignungswelle sich noch sehr lange fortsetzen wird und sich die prekÃ¤re Lage vieler Menschen noch um ein vielfaches verschlimmern wird. Besonders in einer Gesellschaft wie der Ã¶sterreichischen, die ihren Hang zum Faschismus, bereits mehrmals unter Beweis gestellt hat, ist diese Gefahr von zentraler Bedeutung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text beabsichtigt nicht die TÃ¤tigkeit der Gruppe Freiraum Ã¼ber Arbeitslosenbewegungen, argentinischen Fabrikbesetzungen etc. zu erheben. Die vorliegende Kritik soll dabei helfen aus bestehenden Erfahrungen zu lernen. Im Gegenteil empfinden wir scharfe Kritik an eigenen Strukturen noch wichtiger als an â€žlinkenâ€œ Projekten. Die materielle Aneignung des Areals im alten AKH darf lediglich als Mittel dienen um RÃ¤ume zu Ã¶ffnen in denen mit neuen herrschaftsfreieren sozialen Beziehung und neuen Reproduktionsformen, die mehr auf die BedÃ¼rfnisse aller Menschen eingehen, experimentiert werden kann. Ein Ort an dem Alternativen zum Bestehenden erfunden und modellhaft gelebt werden kÃ¶nnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausbesetzung|Warum besetzen:Aneignung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nrk999</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Anarchismus&amp;diff=20718</id>
		<title>Anarchismus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Anarchismus&amp;diff=20718"/>
				<updated>2006-07-18T12:30:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nrk999: /* Links */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Anarchismus}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist Anarchismus? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[AnarchistInnen]] wollen eine herrschaftsfreie, gewaltlose [[Gesellschaft]]; die [[Anarchie]], in der Menschen miteinander leben kÃ¶nnen, ohne zu befehlen oder Befehlen folgen zu mÃ¼ssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anarchismus versteht sich als undogmatisch, im Gegensatz zu vielen anderen &amp;quot;linken&amp;quot; Theorien, etwa dem [[Stalinismus]]. Die stÃ¤ndige Weiterentwicklung im eigenen Denken ist essentiel fÃ¼r die Mitglieder der Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AnarchistInnen wollen weder Chaos noch Krieg, wie oft behauptet wird, weil das Gefahrenpotential, das von der herrschaftsfreien Idee fÃ¼r die Herrschenden ausgeht, eben Jenen sehr frÃ¼h bewuÃŸt wurde, noch sind sie gegen jede Art von Organisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anarchismus strebt also eine gesellschaftliche Organisationsform an, die von der Basis ausgeht und frei von [[Hierarchien]] ist. Deshalb besteht eine Verwandtschaft zwischen Anarchie, [[RÃ¤tekommunismus]] und [[Basisdemokratie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das wichtigste Mittel hierzu ist die [[Selbstorganisation]].'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben soll auf kleinstmÃ¶glicher sozialer Ebene geregelt werden.&lt;br /&gt;
Die wichtigsten sozialen Einheiten werden demnach vielleicht Stadtteilorganisationen sein, in denen lokale Angelegenheiten von allen mitbestimmt werden kÃ¶nnen, die betroffen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch soll die ihn (mit-)betreffenden Entscheidungen selbst gemeinsam mit anderen fÃ¤llen dÃ¼rfen. Deshalb wenden sich AnarchistInnen auch immer gegen den [[Staat]], da auch in heutigen (parlamentarischen) Demokratien die Entscheidungen nur von wenigen in der [[Regierung]], in Parteien, Unternehmen etc. getroffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer gerechten Gesellschaft gehÃ¶rt auch ein gerechtes Wirtschaften.&lt;br /&gt;
Deshalb lehnen AnarchistInnen autoritÃ¤re Wirtschaftsordnungen wie den [[Kapitalismus]] ab, egal ob als [[Marktwirtschaft]] oder als [[Staatssozialismus]], und streben eine selbstorganisierte Wirtschaft an, die bedÃ¼rfnisorientiert produziert, ohne kÃ¼nstliche BedÃ¼rfnisse zu erzeugen (wie es oft durch Werbung oder KÃ¼nstliche Verknappung geschieht). HierfÃ¼r gibt es unterschiedlichste Modelle und Ideen, die nebeneinander und miteinander existieren kÃ¶nnen. Einige werden hier vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AnarchistInnen wollen nicht die Macht Ã¼bernehmen (im Gegensatz zu Partei-[[KommunistInnen]]), sie wollen auch nicht fÃ¼r andere Menschen entscheiden â€“ ihr Ziel ist es, dass die Menschen ihr Leben in die eigene Hand nehmen und sich ihrer selbst bewusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AnarchistInnen streben eine Gesellschaft an, in der jeder Mensch gleich behandelt wird, d.h. auf gleicher Ebene mit anderen lebt (horizontale Gesellschaft). Ã„uÃŸerlichkeiten, die Herkunft, Geschlechterdifferenzen, Behinderungen, das Alter o. Ã¤. sollen nicht als Kriterium gelten, nach denen mit anderen umgegangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptaufgabe anarchistischer Theoretiker sollte es am Vorabend des Tages X sein, die anarchistishen Ideen von jahrhundertealten bÃ¼rgerlichen Keim zu befreien und eine neue Strategie fÃ¼r den bevorstehenden Kampf zu entwickeln. Wie kann eine wehrhafte anarchistische Netzstruktur mittels der neuen Medien aufgebaut werden und wie kann die soziale Bewegung weiter in die anarchistische Richtung, weg von Hierachien und Sozialstaatsglauben, gezogen werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''''&amp;quot;Anarchismus = [[Freiheit]] + [[Sozialismus]]&amp;quot;''''' ([[Michail Bakunin|M. Bakunin]])&lt;br /&gt;
*''&amp;quot;Leben einzeln und frei wie ein Baum und geschwisterlich wie ein  Wald ist unsere Sehnsucht&amp;quot;'' (Nazim Hikmet)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik der Richtungen ==&lt;br /&gt;
===Anarchistische StrÃ¶mungen===&lt;br /&gt;
''(primÃ¤re Herrschaftskritik)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;height:0px;width:0px;border-right:solid black  1em;border-top:solid yellow  1em;&amp;quot;&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Individualistischer Anarchismus]], [[William Godwin]], [[Max Stirner]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;height:0px;width:0px;border-right:solid black  1em;border-top:solid #00ff00  1em;&amp;quot;&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[GrÃ¼ner Anarchismus]] ([[JÃ¶rg Bergstedt]])&lt;br /&gt;
*[[Anarcho-Pazifismus]] ([[Graswurzelbewegung]], [[Johan Galtung]])&lt;br /&gt;
*[[LibertÃ¤rer Kommunalismus]] ([[Murray Bookchin]], [[Janet Biehl]], [[Dimitri Roussopoulos]])&lt;br /&gt;
*[[Primitivismus]] ([[Derrick Jensen]], [[Wolfi Landstreicher]], [[John Zarzan]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;height:0px;width:0px;border-right:solid black  1em;border-top:solid cyan  1em;&amp;quot;&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[post-linker Anarchismus]] ([[Murray Bookchin]], [[Noam Chomsky]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;height:0px;width:0px;border-right:solid black  1em;border-top:solid pink  1em;&amp;quot;&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Anarcha-Feminismus]] ([[Peggy Kornegger]], [[Carol Ehrlicher]], [[Janet Biehl]], [[Emma Goldman]])&lt;br /&gt;
*[[Wertabspaltungskritik]] ([[Roswitha Scholz]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;height:0px;width:0px;border-right:solid black  1em;border-top:solid red  1em;&amp;quot;&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Sozialer Anarchismus]]&lt;br /&gt;
#[[Solidarischer Anarchismus]] ([[Pierre Joseph Proudhon|Pierre Proudhon]])&lt;br /&gt;
#*[[Mutualismus]] ([[Pierre Joseph Proudhon|Pierre Proudhon]])&lt;br /&gt;
#*[[FÃ¶deralismus]] (FÃ¶deration auf Basis mutualistischer Kommunen)&lt;br /&gt;
#[[Syndikalistischer Anarchismus]] oder auch [[Anarcho-Syndikalismus]] ([[Gewerkschaften]], [[FAU]]-[[IAA]], [[Augustin Souchy]], [[Rudolf Rocker]])&lt;br /&gt;
#[[Kollektivismus]] ([[Michail Bakunin]])&lt;br /&gt;
#*[[Sozial-Revolutionismus]]&lt;br /&gt;
*[[Kommunistischer Anarchismus]] oder auch [[Anarcho-Kommunismus]] ([[Peter Kropotkin]], [[Erich MÃ¼hsam]], [[Alexander Berkman]])&lt;br /&gt;
*[[Wertkritik]] ([[Robert Kurz]], [[Roswitha Scholz]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Aktuelle AnsÃ¤tze]]===&lt;br /&gt;
Mit den Jahren habe sich auch die AnsÃ¤tze im Anarchismus verÃ¤ndert und neue kommen hinzu. Welche aktuellen AnsÃ¤tze, Diskussionen, etc. gibt es im Anarchismus?&lt;br /&gt;
* [[Autonome]]&lt;br /&gt;
* [[Folk Anarchy]] &lt;br /&gt;
* [[Postanarchismus]] ([[Saul Newman]], [[Todd May]], [[Lewis Call]], [[Jens Kastner]], [[JÃ¼rgen MÃ¼mken]])&lt;br /&gt;
* [[Post-Links Debatte]] ([[CrimethInc.]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nichtanarchistische libertÃ¤re Richtungen===&lt;br /&gt;
''(partielle Herrschaftskritik)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;height:0px;width:0px;border-right:solid black  1em;border-top:solid #4040ff  1em;&amp;quot;&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Freiwirtschaft]] ([[Silvio Gesell]])&lt;br /&gt;
*[[Anarcho-Kapitalismus]] (Hayek, etwa 5% der FDP)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sonderformen und wesensverwandte Ideologien===&lt;br /&gt;
''(sekundÃ¤re Herrschaftskritik)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Nihilismus]]/[[Terrorismus]] ([[Turgenjew]])&lt;br /&gt;
*[[Diskordianismus]] &lt;br /&gt;
*[[Pogo-Anarchismus]]&lt;br /&gt;
*[[RÃ¤tekommunismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Portal Anarchismus]]&lt;br /&gt;
*[[:Kategorie:Anarchismus|Seiten in der Kategorie Anarchismus]]&lt;br /&gt;
*ABC des Anarchismus: [[ABC des Anarchismus/Was ist Anarchismus?|Was ist Anarchismus?]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
*[http://www.anarchismus.net anarchismus.net]&lt;br /&gt;
*[http://projekte.free.de/schwarze-katze/ Schwarze Katze]&lt;br /&gt;
*[http://projekte.free.de/dada/ DadA - Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus]&lt;br /&gt;
*[http://sutters-welt.de Sutters Welt]&lt;br /&gt;
*[http://www.anarchie.de Anarchie.de]&lt;br /&gt;
*[http://anarchismus.at/ anarchismus.at]&lt;br /&gt;
*[http://www.anarchistenfaq.de Anarchisten-FAQ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarchismus]]&lt;br /&gt;
[[fr:Anarchisme]]&lt;br /&gt;
[[en:Anarchism]]&lt;br /&gt;
[[es:Anarquismo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nrk999</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Talk:Anarchismus/Archiv&amp;diff=20717</id>
		<title>Talk:Anarchismus/Archiv</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Talk:Anarchismus/Archiv&amp;diff=20717"/>
				<updated>2006-07-18T12:28:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nrk999: arachnoideen.de.vu&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
ein Vorschlag den Text zu verÃ¤ndern, klarer zu formulieren, aber lest selbst, tomtom&lt;br /&gt;
:kannste ruhig einfach so Ã¤ndern ;-) wenns die leute doof finden setzen sie es halt wieder zurÃ¼ck ;-) --[[Benutzer:blackredisbeautiful|blackredisbeautiful]] 16:36, 12. Dez 2004 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vielleicht sollte man bei diesem Artikel sich einfach mal rat auf wikipedia holen. der artikel zum anarchismus dort ist sehr ausgereift und sehr detailiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verschoben aus dem Artikel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;''AnarchistInnen wollen eine herrschaftsfreie, gewaltlose Gesellschaft, in der Menschen miteinander leben kÃ¶nnen, ohne zu befehlen oder Befehlen folgen zu mÃ¼ssen. AnarchistInnen wollen weder Chaos noch Krieg, wie oft behauptet wird, noch sind sie gegen jede Art von Organisierung.''&amp;gt;   &lt;br /&gt;
                                               &lt;br /&gt;
Anachrchie ist per definitionem ein gesellschaftlicher Zustand, in dem eine minimale GewaltausÃ¼bung durch Institutionen u. maximale Selbstverantwortung des Einzelnen vorherrscht; diese setzt jedoch eines voraus: MÃ¼ndigkeit - wie jedoch soll diese entstehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;''Der Anarchismus strebt also eine Demokratie an, die von der Basis ausgeht. Deshalb besteht eine Verwandtschaft zwischen Anarchie und Basisdemokratie.''&amp;gt; &lt;br /&gt;
                &lt;br /&gt;
Eine Demokratie ist eine Demokratie ist eine Demokratie, doch nur wenn auch die Meinungen der Minderheiten gelten. Das Volk, das in einer Demokratie herrscht ist nicht nur, wie irrtÃ¼mlicherweise angenommen, der Anteil der BevÃ¶lkerung, der eine Mehrheit bildet, sondern die gesamte BevÃ¶lkerung, also auch die Menschen, die ausserhalb dieser Mehrheit stehen. Unsere praktizierte, real existierende Demokratie schafft Regeln, EinschrÃ¤nkungen und Freiheiten, Rechte und Pflichten, die auf der einen Seite ihre eigene Existenz sichern und auf der anderen Seite sie selbst bereits ausser Kraft gesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ich denke auch, daÃŸ Demokratie immer Herrschaft einer Mehrheit Ã¼ber eine Minderheit bedeutet und deshalb mit Anarchie unvereinbar ist. Aus diesem Grund habe ich den Begriff durch gesellschaftliche Organisationsform ersetzt. --[[Benutzer:X|X]] 17:37, 21. MÃ¤r 2005 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;''Jeder Mensch soll die ihn betreffenden Entscheidungen selbst gemeinsam mit anderen fÃ¤llen dÃ¼rfen.''&amp;gt; &lt;br /&gt;
                                                                    &lt;br /&gt;
Jeder Mensch sollte die ihn betreffenden Entscheidungen ''nur'' selbst fÃ¤llen sollen und nicht nur ''dÃ¼rfen''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;''Zu einer gerechten Gesellschaft gehÃ¶rt eine gerechte Wirtschaft.''&amp;gt;&lt;br /&gt;
                &lt;br /&gt;
Eine &amp;quot;gerechte&amp;quot; Wirtschaft gibt es nicht. Wirtschaft ist ein selbstorganisierender Prozess der keiner Kontrolle unterliegt und folgt somit eigenen &amp;quot;Gesetzen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
:Du verwechselst &amp;quot;gerecht&amp;quot; mit &amp;quot;geregelt&amp;quot;! Hier ist nur gemeint, dass die Wirtschaft gerecht ist, indem niemand benachteiligt wird (siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Gerecht Definition von Gerechtigkeit]). In welcher Form dies geschieht, ob durch Gesetze oder nicht, das bleibt hier offen. Die Aussage spricht also fÃ¼r den Anarchismus, denn wer eine VerÃ¤nderung der Gesellschaft wÃ¼nscht muss auch Ã¼ber eine VerÃ¤nderung der Wirtschaftsform nachdenken. Ich bin dafÃ¼r die Aussage mit einer Konkretisierung, wie diese auf den Anarchismus Ã¼bertragen wird, in den Artikel wieder aufzunehmen. Vielleicht in einem Kapitel, das sich nÃ¤her mit dem Gerechtigkeitsprinzip des Anarchismus beschÃ¤ftigt. --[[Benutzer:SirC|SirC]] 09:16, 19. Jun 2005 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;''Anarchisten streben eine Gesellschaft an, in der jeder Mensch gleich ist.''&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungleichheit entsteht nicht nur von Aussen, sondern ebenso durch selbstauferlegte UnmÃ¼ndigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;''&amp;quot;Leben einzeln und frei wie ein Baum und geschwisterlich wie ein Wald ist unsere Sehnsucht&amp;quot; Nazim Hilmet''&amp;gt;  &lt;br /&gt;
                                    &lt;br /&gt;
Ha! Leben ist Kampf; und das ist lediglich eine Konstatierung der Fakten. Fazit: Anarchie ist Utopie, bleibt Utopie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesellschaft ist das Zusammentreffen mindestens zweier, untereinander generell inkompatibler Individuen, mit einem Maximum an Konfliktpotential und einem Minimum an Optionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Verschoben aus dem Artikel (2):''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede einzelne und jeder einzelne kann dazu stehen wie er oder wie sie will, aber Fakt ist: &amp;quot; Der Charakter unserer Zeit offenbart sich in einer bezeichnenden Opposition der Massen gegen jede AutoritÃ¤t und jedes Individuum dass seinen Willen aufdrÃ¤ngen will. Wenn der Mechanismus der Ã¶ffentlichen Gewalt aber erschÃ¶pft sein wird, (und wer zweifelt noch daran, wenn sich die staatliche AutoritÃ¤t aus dem flachen Land in die Metropolen zurÃ¼ckzieht? 12/2004!) wird es (zunehmend) weder Ordnung noch Ã¶ffentliches Interesse  (siehe Gesundheitsreformn, Ã–ffentlicher Personen Nahverkehr, Trinkwasser,und , und , und...) mehr geben. Und was mÃ¼ÃŸte an deren Stelle treten, damit die revolutionÃ¤re Anarchie nicht der Reaktion den Weg ebnet? Die kollektive Aktion einer unsichtbaren Ã¼ber alle LÃ¤nder ausgedehnten Organisation. Ohne diese Organisierung werden wir niemals den Zustand der Machtlosigkeit verlassen, d.h. vom Wort zur Tat schreiten kÃ¶nnen!&amp;quot; Eh, das war M.B.!&lt;br /&gt;
Deshalb verstehe ich nicht, dass auf dieser Webseite kein Hinweis auf die Internationale der anarchistischen FÃ¶derationen (die sich immerhin auf die Erste Internationale beruft!), und ihren bescheidenen kleinen deutschsprachigen Ansatz das Forum deutschsprachiger Anarchistinnen und Anarchisten zu lesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein Altanarcho aus der Pfalz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Richtungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe den post-linken Anarchismus 1:1 aus dem Englischen Ã¼bernommen. Ist er eventuell identisch mit dem LibertÃ¤ren Kommunalismus? Der Hauptvertreter Murray Bookchin deutet jedenfalls darauf hin. --[[Benutzer:X|X]] 17:05, 13. Mai 2005 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gerechtigkeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Artikel steht was von 'Gerechtigkeit':&lt;br /&gt;
''&amp;lt;Zu einer gerechten Gesellschaft gehÃ¶rt auch ein gerechtes Wirtschaften.&amp;gt;''&lt;br /&gt;
Diese Formulierung halte ich fÃ¼r ziemlich problematisch, schlieÃŸlich wird der Begriff 'gerecht' durch Recht, also Gesetze (Staat), definiert. Dadurch wird der Satz in sich widersprÃ¼chlich.&lt;br /&gt;
Vielleicht wird es besser wenn man 'gerecht' durch 'herrschaftsfrei' ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Gerecht&amp;quot; wird keinen Falls durch Recht und Gesetz definiert. Gerecht heiÃŸt moralisch richtig oder fair (siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Gerecht Definition von Gerechtigkeit]). Der Staat versucht jediglich sich dieser Gerechtigkeit mittels Gesetzen anzunÃ¤hren. Ich denke in der Aussage wird gut deutlich, dass wenn man eine bessere Gesellschaft mÃ¶chte, man ebenfalls eine gerechtere Wirtschaftsform braucht. Die Aussage lÃ¤sst Raum fÃ¼r mehrere Gerechtigkeitsprinzipien: HÃ¤llt man eine herrschaftsfreie Gesellschaft fÃ¼r gerecht, so sollte eine herrschaftsfreie Wirtschaft ebenfalls gerecht sein und sie begleiten. Glaubt man jedoch an die Leistungsgerechtigkeit, so wird man sich fÃ¼r den Kapitalismus entscheiden. Die Aussage ist also ohne Wertung und zeigt sehr gut, dass Gesellschaft und Wirtschaft untrennbar sind. --[[Benutzer:SirC|SirC]] 09:02, 19. Jun 2005 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trotzkismus? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In wiefern soll Trotzkismus eine Sonderform des Anarchismus darstellen? --[[Benutzer:blackredisbeautiful|blackredisbeautiful]] 11:42, 27. Jan 2006 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Islam==&lt;br /&gt;
Wie steht ihr zum Islam?(D.h. wenn seine Weltherrschaft da ist und ihr euer jetziges Handeln gegen die Schari'a bereuen werdet?)&lt;br /&gt;
PS: die frage ist ernst gemeint, da ihr ja die wahre ordnung(u.a.vater als familienoberhaupt) ablehnt, eure haltung wÃ¼rde mich tatsÃ¤chlich interessieren...&lt;br /&gt;
'''ALI'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ich kann nur fÃ¼r mich sprechen. Ich lehne jegliche Religion ab, weil sie dem Fatalismus die TÃ¼r Ã¶ffnet. --[[Benutzer:X|X]] 22:52, 5. Mai 2006 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fÃ¼r die ehrliche Antwort!&lt;br /&gt;
PS:@X: auch wenn deine ideen mir merkwÃ¼rdig vorkommen,gibst einen ganz guten admin ab, bist recht vernÃ¼nftig('''ALI''' ist ja auch nur eine fiktive figur, die die deine&amp;quot;toleranz&amp;quot; testen sollte..., das mit der islam. Weltherrschaft sehe ich als horrorszenario), allerdings hat ALI auch schon die Braunen im &amp;quot;Forum der Gemeinschaft Dt. Frauen&amp;quot;(das ist als eines der wenigen ohne anmeldung zugÃ¤ngig) geÃ¤rgert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Ich habe mich darum gekÃ¼mmert, daÃŸ die Anarchopedia auch in arabisch verfÃ¼gbar ist: http://ara.anarchopedia.org Vielleicht findest Du bei unseren arabischen Freunden eher eine Antwort. Aber natÃ¼rlich ist es vÃ¶llig egal, von wo die Repressionen ausgehen. Es wird immer Anarchisten geben, die sich dagegen zu Wehr setzen. Repressionen widersprechen dem Grundanliegen des Anarchismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Bei der Anarchopedia ist jeder angemeldete Besucher Admin, was m.E. auch dem System der Anarchie entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:X|X]] 23:08, 5. Mai 2006 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1)Ich werd dort mal nachschauen... .(wobei ich kein arabisch kann, nur etwas tÃ¼rkisch und das auch nur zum spass, ist aber trotzdem nett)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2)Das ist mir egal..., weil ich keine intentionen habe an der anarchopedia mitzuwirken&lt;br /&gt;
(du hast den aggressionstest mit '''ALI''' besser als die Faschos bestanden, was ich positiv bewerte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mfg A.M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mal von der AbsurditÃ¤t dieses &amp;quot;Tests&amp;quot; im Allgemeinen abgesehen, was bringt Dich eigentlich auf den schmalen Trichter, den menschenverachtenden Nationalsozialismus mit der humanitÃ¤rsten aller bekannten Geselllschaftsformen, der Anarchie, gleichsetzen zu wollen? --[[Benutzer:X|X]] 23:39, 5. Mai 2006 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postanarchismus==&lt;br /&gt;
In meinem VerstÃ¤ndnis ordnet sich der der Postanarchismus zwischen individualistischem Anarchismus und Anarcho-Kapitalismus ein. Von der reinen Farblehre her ergÃ¤be dies grÃ¼n, was aber schon vorbelegt ist, deshalb habe ich dafÃ¼r cyan gewÃ¤hlt. Ich denke die Farbe wird der Sache gerecht. Gibt es Widerspruch? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonderform? Der Post-Anarchismus lehnt den Kapitalismus scheinbar nicht grundlegend ab, somit akzeptiert er strukturelle EinschrÃ¤nkung der Freiheitsgrade und kann folglich nur als Sonderform stehen. --[[Benutzer:X|X]] 11:44, 19. Mai 2006 (UTC)&lt;br /&gt;
: Komme ich doch an der Diskussion nicht vorbei? Ich stimme nicht zu. Ich denke das der Postanarchismus nicht so wie der klassische Anarchismus nur auf den Kapitalismus stÃ¼rzt und auf die Beseitigung des Staates, sondern an vielen Ecken Formen der Herrschaft sieht. Er distanziert sich von simplen Formeln von Gut und BÃ¶se. Insofern ist er nicht &amp;quot;antikapitalistisch&amp;quot;, weil er nicht aus wenigen Formeln eine TotalitÃ¤t und Weltbild generiert aber auch keine anderen einfachen Formeln anbietet. Ich denke es ist einfacher klassischer Anarchist zu sein und die alten Parolen zu rufen ohne das ganze zu hinterfragen. Aber wer nicht hinterfragt ist m.E. wiederum kein &amp;quot;echter&amp;quot;  Anarchist. hehe :-)--[[Benutzer:Vinci|Vinci]] 12:34, 19. Mai 2006 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::''Insofern ist er nicht &amp;quot;antikapitalistisch&amp;quot;'' Danke darum ging es mir. Alle anderen Formen, die unter anarchistisch aufgefÃ¼hrt sind, sind nÃ¤mlich antikapitalistisch (selbst der individualistische, bloÃŸ daÃŸ dieser die Frage nach der Alternative offen lÃ¤sst).. --[[Benutzer:X|X]] 12:49, 19. Mai 2006 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::''SelbststÃ¤ndlich ist der Postanarchismus antikapitalistisch.'' Aber es gibt nicht den Postanarchismus. Postanarchismus ist ein Sammelbegriff fÃ¼r verschiedene anarchistische Auseinandersetzungen mit postmodernen und poststrukturalistischen Theorien. Dabei geht es nicht um eine Abgrenzung vom klassischen Anarchismus, sondern darum einige Grundannahmen des klassischen Anarchismus in Frage zu stellen. Der Postanarchismus hat nichts mit Anarcho-Kapitalismus (den es auch gar nicht geben kann, es kann keinen herrschaftslosen Kapitalismus geben nur einen nicht-staatlichen Kapitalismus; Anarchie ist aber Herrschaftslosigkeit, Nicht-Staatlichkeit ist nicht in jedem Fall Anarchie) und Individual-Anarchismus zu tun. Stirner steht fÃ¼r IndividualitÃ¤t (Eigenheit) nicht fÃ¼r Individualismus. Der Postanarchismus ist sowohl antikapitalistisch als auch antistaatlich. Die meisten PostanarchistInnen in den USA, GroÃŸbritannien oder der TÃ¼rkei kommen aus der globalisierungskritischen Bewegung. Da der Postanarchismus weder eine StrÃ¶mung noch eine UnterstrÃ¶mung ist, braucht er auch keine (eigene) Farbe. Dieses Schuladendenken ist Denken von gestern. â€“ JÃ¼rgen MÃ¼mken â€“ 22. Juni 2006&lt;br /&gt;
::::Ich schlage deshalb das verschieben des Artikels [[Aktuelle AnsÃ¤tze]] in diesen Artikel vor, jemand dagegen? --[[Benutzer:Blackredisbeautiful|Blackredisbeautiful]] 16:32, 22. Jun 2006 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== arachnoideen.de.vu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schlage vor die seite [http://www.arachnoideen.de.vu/] bei den links zu lÃ¶schen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lest euch das &amp;quot;konzept fÃ¼r freiheit&amp;quot; mal durch, so viel scheisse in so einem kurzen text unterzubringen ist wirklich eine achtenswerte leistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wir kÃ¶nnen den link ja gerne mit einem kommentar woanders platzieren, aber auf der Hauptseite zu Anarchismus finde ich ihn ziemlich unangebracht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nrk999</name></author>	</entry>

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