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		<summary type="html">&lt;p&gt;Nessuno: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Marcos.jpg|thumb|Subcomandante Marcos]]'''Subcomandante Marcos''' oder auch '''Delegado Zero''' ist das Pseudonym eines mexikanischen RevolutionÃ¤rs und Autors. Er bezeichnet sich selbst als das Sprachrohr der [[EZLN]] (Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung). Ãœber seine wahre IdentitÃ¤t gibt es nur Spekulationen, auch seine Rolle in der EZLN ist umstritten. Er widersetzt sich einer politischen Einordnung, er kann aber als libertÃ¤rer RevolutionÃ¤r gesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AnlÃ¤sslich des Inkrafttretens des Freihandelsabkommens zwischen den USA und Mexiko am 1. Januar 1994 besetzten Indio-Guerilleros der [[EZLN]] fÃ¼nf mexikanische BezirkshauptstÃ¤dte. Als Sprecher des &amp;quot;Geheimen RevolutionÃ¤ren Indigenen Komitees - Generalkommandantur&amp;quot; wandte sich der maskierte Mestize Subcomandante Insurgente Marcos zum ersten Mal an die Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maskierung und die Nicht-VerÃ¶ffentlichung seiner Biographie erklÃ¤rte er zum Programm dieser Bewegung, die sich nach dem militÃ¤rischen Auftritt wieder in Stellungen der Selbstverteidigung zurÃ¼ckzog und erklÃ¤rte, nicht um die politische Macht zu kÃ¤mpfen: &amp;quot;Es ist nicht nÃ¶tig, die Welt zu erobern. Es genÃ¼gt, sie neu zu schaffen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ironischen, mit spanischsprachiger oder franzÃ¶sischer Lyrik durchsetzten Artikeln und Briefen, die Marcos, wie er augenzwinkernd angibt, oft vom Urwald-KÃ¤fer Durito diktiert bekommt, verbindet sich die Verteidigung der indianischen Maya-Kultur, der Kampf um die mexikanischen BÃ¼rgerrechte und radikale postsozialistische Kritik der neoliberalen Globalisierung. (1996: Einladung zum &amp;quot;Intergalaktischen Treffen gegen den Neoliberalismus&amp;quot; in vom EZLN kontrollierte Gebiete)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Subcomandante Marcos einmal fÃ¼r einen Vortrag 500 US-Dollar erhielt, spendete er sie solidarisch den zur gleichen Zeit streikenden Fabrikarbeitern in Italien, um zu unterstreichen: &amp;quot;Euer Kampf ist auch unser Kampf&amp;quot;. Von einem Ã¶konomischen Tauschstandpunkt war dies widersinnig, die Bedeutung liegt hier in der Symbolik, in ihrer metaphorischen ÃœberhÃ¶hung. Auch SolidaritÃ¤t wird hier nicht mehr als Stellvertreterkampf, sondern als Gemeinsamkeit, als Wahrnehmen der jeweils eigenen Interessen gefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Geheimdiensterkenntnissen soll â€žUnterkommandantâ€œ Marcos Rafael SebastiÃ¡n GuillÃ©n, 1957 geboren sein und aus einer bÃ¼rgerlichen Familie in Tampico (Bundesstaat Tamaulipas) stammen, Philosophiestudent an der Universidad Nacional AutÃ³noma de MÃ©xico (UNAM) und spÃ¤ter Dozent an der UniversitÃ¤t in Mexiko-Stadt, ursprÃ¼nglich von den Ideen von Mao Zedong, Louis Althusser, Fidel Castro und Che Guevara beeinflusst. Seine Gegner behaupteten hÃ¤ufig, er habe auf Kuba und im sandinistischen Nicaragua eine Guerilla-Ausbildung erhalten. Inzwischen wird dies auch von AnhÃ¤ngern nicht mehr gÃ¤nzlich abgestritten. Manuel VÃ¡zquez MontalbÃ¡n, der mit den Zapatistas sympathisierte und von Marcos persÃ¶nlich zu Interviews eingeladen wurde, nennt als Quelle den Kubanischen Geheimdienstler Manuel PiÃ±eiro, der einen Aufenthalt Marcos' in Kuba bejahte und Ã¤uÃŸerte dann die Vermutung, dass Marcos dort eine derartige Ausbildung erhalten habe. Als einmal ein Interviewer Marcos nach seiner IdentitÃ¤t fragte, antwortete dieser: &amp;quot;Marcos ist Schwuler in San Francisco, Schwarzer in SÃ¼dafrika, Asiat in Europa, Anarchist in Spanien, PalÃ¤stinenser in Israel, Indio in San CristÃ³bal (Chiapas), Jude in Deutschland.&amp;quot; Auf die Frage nach seinem Alter sagte Marcos: &amp;quot;518 Jahre&amp;quot;, so lange liegt die Eroberung Mexikos zurÃ¼ck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung Subcomandante soll deutlich machen, dass Marcos seine &amp;quot;Befehle&amp;quot; von der Generalkommandantur (&amp;quot;CCRI-CG - Geheimes revolutionÃ¤res indigenes Komitee&amp;quot;), das aus gewÃ¤hlten VertreterInnen der Dorfgemeinschaften besteht, erhÃ¤lt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als bei den PrÃ¤sidentschaftswahlen 2000 die bÃ¼rgerlich-konservative Partei der Nationalen Aktion (PAN) die 71-jÃ¤hrige Alleinherrschaft der Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) brach, nahm Marcos das rhetorische GesprÃ¤chsangebot Ã¼ber Verfassungsrechte der IndÃ­genas von PrÃ¤sident Vicente Fox an. Mit einem Buskonvoi fuhren Marcos und andere FÃ¼hrer des EZLN aus Chiapas nach Mexiko-Stadt (&amp;quot;Zapatour&amp;quot;), Ã¼ber die Stationen von Zapatas siegreichem Feldzug von 1917.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Marta Duran de Huerta: Yo Marcos. GesprÃ¤che Ã¼ber die zapatistische Bewegung. ISBN 3-89401-380-X [[edition nautilus]]&lt;br /&gt;
* KrÃ¼ger, Reinhard (Hrsg.): MÃ©xico insurgente. Los Zapatistas y La marcha por la dignidad indÃ­gena 24 febrero - 11 marzo 2001 (= ROMANICE 2), Weidler-Verlag, ISBN 3-89693-702-2 (03/2001)&lt;br /&gt;
* KrÃ¼ger, Reinhard (Hrsg.): Los Zapatistas y La marcha por la dignidad indÃ­gena (vol. II). Los discursos en el Congreso y el regreso a Chiapas (= ROMANICE 7), Weidler-Verlag, ISBN 3-89693-707-3 (07/2001)&lt;br /&gt;
* KrÃ¼ger, Reinhard (Hrsg.): AufstÃ¤ndisches Mexiko. Die Zapatisten und der Marsch fÃ¼r die WÃ¼rde der Indios. 24. Februar â€“ 11. MÃ¤rz 2001 (ausgewÃ¤hlt und Ã¼bersetzt von Christiane Bauer) (= ROMANICE 12), Weidler-Verlag, ISBN 3-89693-712-X (07/2002)&lt;br /&gt;
* Subcomandante Insurgente Marcos: Botschaften aus dem Lakandonischen Urwald. Ãœber den zapatistischen Aufstand in Mexiko. Edition Nautilus, ISBN 3-89401-259-5&lt;br /&gt;
* Subcomandante Insurgente Marcos: Our Word is Our Weapon Seven Stories Press, ISBN 1583224726&lt;br /&gt;
* Manuel VÃ¡zquez MontalbÃ¡n: Marcos Herr der Spiegel. Verlag Klaus Wagenbach, ISBN 3-8031-3606-7&lt;br /&gt;
* Subcomandante Marcos, Paco Ignacio Taibo II : &amp;quot;Unbequeme Tote&amp;quot; Roman, VierhÃ¤ndig. Verlag Assoziation A, ISBN 3-935936-39-7&lt;br /&gt;
* Ramonet, Ignacio: Marcos. La dignitÃ© rebelle. Conversations avec le sous-commandant Marcos. Paris: GalilÃ©e, 2001, ISBN 2-7186-0565-0&lt;br /&gt;
* Subcomandante Insurgente Marcos: &amp;quot;[[Die Welt neu erschaffen]]&amp;quot;. [siehe [[Texte]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.ezln.org.mx/index.html Homepage des EZLN]&lt;br /&gt;
* Literatur von und Ã¼ber Subcomandante Marcos im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek&lt;br /&gt;
* Chiapas98 - umfangreiches Newsarchiv mit vielen Texten von Marcos in deutscher Ãœbersetzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von â€žhttp://de.wikipedia.org/wiki/Subcomandante_Marcosâ€œ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RevolutionÃ¤r]]&lt;br /&gt;
[[it:Subcomandante Marcos]]&lt;br /&gt;
[[de:Subomandante Marcos]]&lt;br /&gt;
[[es:Subomandante Marcos]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nessuno</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Nessuno: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Marcos.jpg|thumb|Subcomandante Marcos en [[Chiapas]]]]'''Subcomandante Marcos''' oder auch '''Delegado Zero''' ist das Pseudonym eines mexikanischen RevolutionÃ¤rs und Autors. Er bezeichnet sich selbst als das Sprachrohr der [[EZLN]] (Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung). Ãœber seine wahre IdentitÃ¤t gibt es nur Spekulationen, auch seine Rolle in der EZLN ist umstritten. Er widersetzt sich einer politischen Einordnung, er kann aber als libertÃ¤rer RevolutionÃ¤r gesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AnlÃ¤sslich des Inkrafttretens des Freihandelsabkommens zwischen den USA und Mexiko am 1. Januar 1994 besetzten Indio-Guerilleros der [[EZLN]] fÃ¼nf mexikanische BezirkshauptstÃ¤dte. Als Sprecher des &amp;quot;Geheimen RevolutionÃ¤ren Indigenen Komitees - Generalkommandantur&amp;quot; wandte sich der maskierte Mestize Subcomandante Insurgente Marcos zum ersten Mal an die Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maskierung und die Nicht-VerÃ¶ffentlichung seiner Biographie erklÃ¤rte er zum Programm dieser Bewegung, die sich nach dem militÃ¤rischen Auftritt wieder in Stellungen der Selbstverteidigung zurÃ¼ckzog und erklÃ¤rte, nicht um die politische Macht zu kÃ¤mpfen: &amp;quot;Es ist nicht nÃ¶tig, die Welt zu erobern. Es genÃ¼gt, sie neu zu schaffen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ironischen, mit spanischsprachiger oder franzÃ¶sischer Lyrik durchsetzten Artikeln und Briefen, die Marcos, wie er augenzwinkernd angibt, oft vom Urwald-KÃ¤fer Durito diktiert bekommt, verbindet sich die Verteidigung der indianischen Maya-Kultur, der Kampf um die mexikanischen BÃ¼rgerrechte und radikale postsozialistische Kritik der neoliberalen Globalisierung. (1996: Einladung zum &amp;quot;Intergalaktischen Treffen gegen den Neoliberalismus&amp;quot; in vom EZLN kontrollierte Gebiete)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Subcomandante Marcos einmal fÃ¼r einen Vortrag 500 US-Dollar erhielt, spendete er sie solidarisch den zur gleichen Zeit streikenden Fabrikarbeitern in Italien, um zu unterstreichen: &amp;quot;Euer Kampf ist auch unser Kampf&amp;quot;. Von einem Ã¶konomischen Tauschstandpunkt war dies widersinnig, die Bedeutung liegt hier in der Symbolik, in ihrer metaphorischen ÃœberhÃ¶hung. Auch SolidaritÃ¤t wird hier nicht mehr als Stellvertreterkampf, sondern als Gemeinsamkeit, als Wahrnehmen der jeweils eigenen Interessen gefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Geheimdiensterkenntnissen soll â€žUnterkommandantâ€œ Marcos Rafael SebastiÃ¡n GuillÃ©n, 1957 geboren sein und aus einer bÃ¼rgerlichen Familie in Tampico (Bundesstaat Tamaulipas) stammen, Philosophiestudent an der Universidad Nacional AutÃ³noma de MÃ©xico (UNAM) und spÃ¤ter Dozent an der UniversitÃ¤t in Mexiko-Stadt, ursprÃ¼nglich von den Ideen von Mao Zedong, Louis Althusser, Fidel Castro und Che Guevara beeinflusst. Seine Gegner behaupteten hÃ¤ufig, er habe auf Kuba und im sandinistischen Nicaragua eine Guerilla-Ausbildung erhalten. Inzwischen wird dies auch von AnhÃ¤ngern nicht mehr gÃ¤nzlich abgestritten. Manuel VÃ¡zquez MontalbÃ¡n, der mit den Zapatistas sympathisierte und von Marcos persÃ¶nlich zu Interviews eingeladen wurde, nennt als Quelle den Kubanischen Geheimdienstler Manuel PiÃ±eiro, der einen Aufenthalt Marcos' in Kuba bejahte und Ã¤uÃŸerte dann die Vermutung, dass Marcos dort eine derartige Ausbildung erhalten habe. Als einmal ein Interviewer Marcos nach seiner IdentitÃ¤t fragte, antwortete dieser: &amp;quot;Marcos ist Schwuler in San Francisco, Schwarzer in SÃ¼dafrika, Asiat in Europa, Anarchist in Spanien, PalÃ¤stinenser in Israel, Indio in San CristÃ³bal (Chiapas), Jude in Deutschland.&amp;quot; Auf die Frage nach seinem Alter sagte Marcos: &amp;quot;518 Jahre&amp;quot;, so lange liegt die Eroberung Mexikos zurÃ¼ck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung Subcomandante soll deutlich machen, dass Marcos seine &amp;quot;Befehle&amp;quot; von der Generalkommandantur (&amp;quot;CCRI-CG - Geheimes revolutionÃ¤res indigenes Komitee&amp;quot;), das aus gewÃ¤hlten VertreterInnen der Dorfgemeinschaften besteht, erhÃ¤lt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als bei den PrÃ¤sidentschaftswahlen 2000 die bÃ¼rgerlich-konservative Partei der Nationalen Aktion (PAN) die 71-jÃ¤hrige Alleinherrschaft der Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) brach, nahm Marcos das rhetorische GesprÃ¤chsangebot Ã¼ber Verfassungsrechte der IndÃ­genas von PrÃ¤sident Vicente Fox an. Mit einem Buskonvoi fuhren Marcos und andere FÃ¼hrer des EZLN aus Chiapas nach Mexiko-Stadt (&amp;quot;Zapatour&amp;quot;), Ã¼ber die Stationen von Zapatas siegreichem Feldzug von 1917.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Marta Duran de Huerta: Yo Marcos. GesprÃ¤che Ã¼ber die zapatistische Bewegung. ISBN 3-89401-380-X [[edition nautilus]]&lt;br /&gt;
* KrÃ¼ger, Reinhard (Hrsg.): MÃ©xico insurgente. Los Zapatistas y La marcha por la dignidad indÃ­gena 24 febrero - 11 marzo 2001 (= ROMANICE 2), Weidler-Verlag, ISBN 3-89693-702-2 (03/2001)&lt;br /&gt;
* KrÃ¼ger, Reinhard (Hrsg.): Los Zapatistas y La marcha por la dignidad indÃ­gena (vol. II). Los discursos en el Congreso y el regreso a Chiapas (= ROMANICE 7), Weidler-Verlag, ISBN 3-89693-707-3 (07/2001)&lt;br /&gt;
* KrÃ¼ger, Reinhard (Hrsg.): AufstÃ¤ndisches Mexiko. Die Zapatisten und der Marsch fÃ¼r die WÃ¼rde der Indios. 24. Februar â€“ 11. MÃ¤rz 2001 (ausgewÃ¤hlt und Ã¼bersetzt von Christiane Bauer) (= ROMANICE 12), Weidler-Verlag, ISBN 3-89693-712-X (07/2002)&lt;br /&gt;
* Subcomandante Insurgente Marcos: Botschaften aus dem Lakandonischen Urwald. Ãœber den zapatistischen Aufstand in Mexiko. Edition Nautilus, ISBN 3-89401-259-5&lt;br /&gt;
* Subcomandante Insurgente Marcos: Our Word is Our Weapon Seven Stories Press, ISBN 1583224726&lt;br /&gt;
* Manuel VÃ¡zquez MontalbÃ¡n: Marcos Herr der Spiegel. Verlag Klaus Wagenbach, ISBN 3-8031-3606-7&lt;br /&gt;
* Subcomandante Marcos, Paco Ignacio Taibo II : &amp;quot;Unbequeme Tote&amp;quot; Roman, VierhÃ¤ndig. Verlag Assoziation A, ISBN 3-935936-39-7&lt;br /&gt;
* Ramonet, Ignacio: Marcos. La dignitÃ© rebelle. Conversations avec le sous-commandant Marcos. Paris: GalilÃ©e, 2001, ISBN 2-7186-0565-0&lt;br /&gt;
* Subcomandante Insurgente Marcos: &amp;quot;[[Die Welt neu erschaffen]]&amp;quot;. [siehe [[Texte]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.ezln.org.mx/index.html Homepage des EZLN]&lt;br /&gt;
* Literatur von und Ã¼ber Subcomandante Marcos im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek&lt;br /&gt;
* Chiapas98 - umfangreiches Newsarchiv mit vielen Texten von Marcos in deutscher Ãœbersetzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von â€žhttp://de.wikipedia.org/wiki/Subcomandante_Marcosâ€œ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RevolutionÃ¤r]]&lt;br /&gt;
[[it:Subomandante Marcos]]&lt;br /&gt;
[[de:Subomandante Marcos]]&lt;br /&gt;
[[es:Subomandante Marcos]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nessuno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=John_Henry_Mackay&amp;diff=43265</id>
		<title>John Henry Mackay</title>
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				<updated>2008-01-03T09:14:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nessuno: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:John Henry Mackay.gif|thumb|right|200px|John Henry Mackay.]]&lt;br /&gt;
'''John Henry Mackay''' (geboren am 6. Februar 1864 in Grenoch bei Glasgow ''[Schottland]''; gestorben am 16. Mai 1933 in Berlin) war ein schottisch-deutscher Schriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem frÃ¼hen Tod des Vaters zog die Familie nach SaarbrÃ¼cken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mackay besuchte die Gymnasien in Burgsteinfurt und Birkenfeld bei Trier, nahm in Stuttgart eine Lehre als VerlagsbuchhÃ¤ndler auf (1883/84) und hÃ¶rte einige Semester philosophische Vorlesungen an den UniversitÃ¤ten Kiel, Leipzig und Berlin. Im Jahre 1885 trat Farquhar (sein Geburtsname) unter dem Namen Mackay an die literarische Ã–ffentlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Berlin verkehrte er im Umfeld des Friedrichshagener Dichterkreises. Hier erkannte der circa 22jÃ¤hrige mit Hilfe der ''Psychopathia Sexualis'' Richards von Krafft-Ebing seine homosexuell-pÃ¤derastische Grundneigung. Nach einem einjÃ¤hrigen London-Aufenthalt (1887/89) vertiefte er sich in den Theorien des [[Anarchist]]en [[Max Stirner]], die er vollstÃ¤ndig verinnerlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1898 befreundete sich Mackay mit [[Rudolf Steiner]] an, mit dem er die [[Propaganda]]schrift â€žSind Anarchisten MÃ¶rder?â€œ vorbereitete. (Briefwechsel J.H. Mackay - Rudolf Steiner: siehe Weblinks)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Tod seiner Mutter (1902) wurde er in eine tiefe [[IdentitÃ¤t]]skrise gestÃ¼rzt, aus der er sich durch die Annahme einer zweiten Existenz unter dem [[Pseudonym]] â€žSagittaâ€œ (Der Pfeil) zu befreien versuchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1905 trat er in Verbindung mit Benedict Friedlaender, dessen Sezessionsbewegung er unterstÃ¼tzte. Dadurch verstÃ¤rkten sich seine Differenzen mit Magnus Hirschfeld, die aus seiner grundlegenden Aversion gegen die Theorie des &amp;quot;Dritten Geschlechtes&amp;quot; resultierten. Dagegen wurden seine Gedanken Ã¼ber die &amp;quot;namenlose Liebe&amp;quot; und den individualistischen [[Anarchismus]], dank der AktivitÃ¤ten seiner Freunde George Schumm, Clarence Swarts und Henry Cohen in den [[USA]] recht populÃ¤r. [[Inflation]] und [[Weltwirtschaftskrise]] fÃ¼hrten in den zwanziger Jahren zu seinem wirtschaftlichen Ruin. Er versuchte sich vergeblich durch die BegrÃ¼ndung einer &amp;quot;Mackay-Gesellschaft&amp;quot; zu sanieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mackay starb am 16. Mai 1933, vermutlich durch eine [[Ãœberdosis]] [[Morphium]] und wurde auf dem Friedhof Berlin-Stahnsdorf beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erinnerung an Person und Werk wird seit 1974 von der &amp;quot;Mackay Gesellschaft&amp;quot; gepflegt. Sein Freund Zube verfasste 1979 unter dem Pseudonym &amp;quot;Solneman&amp;quot; eine erste, affirmative Biographie. Die moderne Mackayforschung wird von den historisch kritischen Arbeiten Hubert Kennedys bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bibliographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kinder des Hochlands (1885)&lt;br /&gt;
* Anna Hermsdorf  (1885)&lt;br /&gt;
* Gedichtsammlung &amp;quot;Sturm&amp;quot; (1888)&lt;br /&gt;
* Dramen und [[Roman]]e &amp;quot;Die Anarchisten&amp;quot; (1891)&lt;br /&gt;
* Stirner Biographie (1898)&lt;br /&gt;
* Der Schwimmer (1900)&lt;br /&gt;
* Der Puppenjunge (1926)&lt;br /&gt;
* Die Namenlose Liebe â€“ sieben BÃ¤nde (1906 â€“ 1926)&lt;br /&gt;
* Der Unschuldige (1936)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichte===&lt;br /&gt;
*[[John Henry Mackay/Anarchie|Anarchie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.dadaweb.de/index.php?title=John_Henry_Mackay Uwe Timm: John Henry Mackay] (Artikel im &amp;quot;Lexikon der Anarchie&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* http://www.lsr-projekt.de/mackay.html&lt;br /&gt;
* http://www.lsr-projekt.de/msinda.html&lt;br /&gt;
*[http://recollectionbooks.com/bleed/Encyclopedia/MackayJohnHenry.htm John Henry Mackay Page] Anarchist Encyclopedia (englisch)&lt;br /&gt;
*[http://www.carookee.com/forum/m-wie-mensch/31/836033 Briefwechsel J.H. Mackay - Rudolf Steiner]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[fr:John Henry Mackay]]&lt;br /&gt;
[[it:John Henry Mackay]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nessuno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Max_Nettlau&amp;diff=43201</id>
		<title>Max Nettlau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Max_Nettlau&amp;diff=43201"/>
				<updated>2007-12-26T20:41:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nessuno: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Max Nettlau.jpg|thumb|Max Nettlau]]&lt;br /&gt;
Max Heinrich Hermann Reinhardt Nettlau, geboren am 30. April 1865 in Neuwaldegg, in der NÃ¤he von Wien, gestorben am 23. Juli 1944 in Amsterdam war ein Historiker, der sich mit dem Anarchsimus beschÃ¤ftigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er seit 1882 in Berlin studierte, begann er 1885 ein Studium in London, wo er der Sozialistischen Liga (Socialist League) beitrat und sich fÃ¼r anarchistische und sozialistische Literatur zu intereessieren begann und diese sammelte. Nettlau baute in seinem Leben eine Riesige Sammlung von Zeitschriften und BÃ¼chern auf und verarbeitete diese in einer Darstellung der Geschichte des Anarchismus und seiner VertreterInnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1889 besuchte er den GrÃ¼ndungskongress der 2. Internationalen in Paris, als Delegierter der Sozialistischen Liga. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren publizierte er diverse Artikel in der &amp;quot;Freiheit&amp;quot; und verÃ¶ffentlichte BÃ¼cher Ã¼ber Michail Bakunin, Ã‰lisÃ©e Reclus und Errico Malatesta. Sein Hauptwerk ist seine, ab 1925 verÃ¶ffentlichte, auf 7 BÃ¤nde konzipierte &amp;quot;Geschichte der Anarchie&amp;quot;, von der immer noch Band 6 und 7 unverÃ¶ffentlicht sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Sammlung musste Nettlau im Jahre 1935 aus finanziellen Problemen an das Internationale Institut fÃ¼r Sozialgeschichte ([http://www.iisg.nl/ IISG]) in Amsterdam verkaufen, wo die Dokumente auch heute noch zugÃ¤nglich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenzeitlich war Nettlau nach Wien zurÃ¼ckgekehrt, das er 1938, nach dem &amp;quot;Anschluss&amp;quot; an das Deutsche Reich, in Richtung Amsterdam verliess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Texte==&lt;br /&gt;
*[[Max Nettlau/AutoritÃ¤rer und freiheitlicher Sozialismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*[http://projekte.free.de/dada/btip002.htm Buchbesprechung] Manfred Burazerovic: Max Nettlau. Der lange Weg zur Freiheit. Berlin 1996. (OPPO-Verlag, 216 Seiten).  ISBN 3-Â­926880-Â­10-Â­4 &lt;br /&gt;
*Rudolf Rocker: Max Nettlau. Leben und Werk des Historikers vergessener sozialer Bewegungen. Berlin 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte der Anarchie]]. 7 BÃ¤nde (davon 2 BÃ¤nde unverÃ¶ffentlicht)[http://www.anares.org/theleme/nmga.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Band 1: Der VorfrÃ¼hling der Anarchie. (1925, 1993).&lt;br /&gt;
*Band 2: Der Anarchismus von Proudhon zu Kropotkin. (1927, 1993)&lt;br /&gt;
*Band 3: Anarchisten und SozialrevolutionÃ¤re. (1931, 1996)&lt;br /&gt;
*Band 4: Die erste BlÃ¼tezeit der Anarchie 1886-1894. (1981)&lt;br /&gt;
*Band 5: Anarchisten und Syndikalisten Teil 1. (1984)&lt;br /&gt;
*Band 6: Anarchisten und Syndikalisten Teil 2. (unverÃ¶ffentlicht)&lt;br /&gt;
*Band 7: Anarchisten und Syndikalisten Teil 3. (unverÃ¶ffentlicht)&lt;br /&gt;
*ErgÃ¤nzungsband Geschichte der Anarchie. (1972, 1984) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Die beiden umfangreichen BÃ¤nde 6 und 7 liegen als handschriftliche Manuskripte im IISG (Institut fÃ¼r Sozialgeschichte) in Amsterdam. Auf Grund des Umfanges war die Geschichte der Anarchie schon einmal als 9-bÃ¤ndige Ausgabe angekÃ¼ndigt, aber nicht komplett erschienen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Nettlau &lt;br /&gt;
*http://recollectionbooks.com/bleed/Encyclopedia/NettlauMax.htm&lt;br /&gt;
*http://www.iisg.nl/archives/en/ Seite des IISG in Amsterdam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AnarchistInnen (20. Jh.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[fr:Max Nettlau]]&lt;br /&gt;
[[eo:Max Nettlau]]&lt;br /&gt;
[[pl:Nettlau Max]]&lt;br /&gt;
[[it:Max Nettlau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nessuno</name></author>	</entry>

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		<title>Patriarchat</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Nessuno: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;deutsch: Vaterherrschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das P. ist eine Gesellschaftsform, in der MÃ¤nner herrschen, Werte und Normen setzen und Ã¼ber die anderen und deren Verhalten bestimmen. Ob sie schon immer existiert hat oder ihr ein Matriarchat vorausging, ist nicht eindeutig zu klÃ¤ren. In der Antike wird der Sieg von Zeus Ã¼ber Gaia gefeiert, ob aber in den Geschichten eine Herrschaft dieser GÃ¶ttin tatsÃ¤chlich existierte oder nicht, ist mangels schriftlicher Ãœberlieferungen nicht eindeutig bestimmbar - obwohl viele Funde der sogenannten DolmengÃ¶ttin, einer eindeutig weiblichen Figur, diese These stÃ¤rkt. In jedem Fall ist die gesamte Ã¼bersehbare Geschichte bis heute trotz aller Emanzipationsbestrebungen der Frauen, also [[Frauenbewegung]] bzw. [[Feminismus]], durch das Patriarchat gekennzeichnet. In der heutigen Welt sind die Frauen in [[Regierung]]en, in den politischen Organisationen - auch der Linken - und in sÃ¤mtlichen Ã¶ffentlichen Institutionen einschlieÃŸlich der Wirtschaft mit Ausnahme Ã¤uÃŸerst begrenzter Gebiete immer noch in der Minderheit. Gesetze werden fast nur von MÃ¤nnern gemacht; gestraft wird im wesentlichen von MÃ¤nnern. In der Leistungsgesellschaft ist die bestimmende Rolle im Beruf in der Regel immer noch auf den Mann zugeschnitten; der Anteil der Frauen bleibt klein. Selbst dort, wo der Frauenanteil im Berufsleben wÃ¤chst, verÃ¤ndert er die Verteilung von Macht nicht entscheidend. Die derzeitige Gesellschaft ist also ein Patriarchat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://matriarchat.net/grundlagen/raetsel_um_matri_und_patri.html Zum Matriarchat]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Patriarchat_(Soziologie) Dat Wikipedia mal wieder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antagonistische Theorie]]&lt;br /&gt;
[[fr:Patriarcat]]&lt;br /&gt;
[[it:patriarcato]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nessuno</name></author>	</entry>

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