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		<title>Anarchopedia - User contributions [en]</title>
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		<title>AntiEverything</title>
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				<updated>2007-08-31T11:10:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Guenther: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''AntiEverything''' (zu deutsch: Gegen Alles) ist eine aus der [[Berlin|Berliner]] [[Anarchie|Anarcho]]-[[Punk|Punkrockszene]] hervorgegangene Gruppierung von Aktivisten, die sich selbst als '[[Neonihilismus|Neonihilisten]]' bezeichnen. Sie erteilen nach eigenen Angaben der gesamten westlichen Gesellschaft, die als &amp;quot;verfickte RealitÃ¤t&amp;quot; bezeichnet wird, eine radikale Absage. Als Neonihilisten suchen sie die Konfrontation mit dem Establishment auf kultureller Ebene durch gezielte Provokation, die mitunter Ã¼bertrieben und Ã¼berzogen anmuten mag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das AntiEverything gibt seit 1999 ein gleichnamiges unregelmÃ¤ÃŸig erscheinendes Magazin heraus. Das Magazin kommentiert und analysiert soziale, politische und kulturelle ZustÃ¤nde im deutschsprachigen Raum. Diese Kritik wird hÃ¤ufig in fiktionalen Texten versteckt und durch gezielte Ãœbertreibung und Brechung auf den Punkt gebracht. Der Inhalt wird durch ein loses Netzwerk meist persÃ¶nlich befreundeter Aktivisten zusammengestellt. Ihre BeitrÃ¤ge werden durch die in Berlin arbeitende Redaktion ediert und gedruckt. Die Zeitschrift wird durch Distributoren bundesweit verbreitet und in geringem Umfang auch nach Ã–sterreich und in die Schweiz verschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
[http://www.antieverything.de AntiEverything-Homepage] Offizielle Seite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Kunst und Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Category:Zeitschriften]]&lt;br /&gt;
[[Category:Berlin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guenther</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Guenther: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''AntiEverything''' (zu deutsch: Gegen Alles) ist eine aus der [[Berlin|Berliner]] [[Anarchie|Anarcho]]-[[Punk|Punkrockszene]] hervorgegangene Gruppierung von Aktivisten, die sich selbst als '[[Neonihilismus|Neonihilisten]]' bezeichnen. Sie erteilen nach eigenen Angaben der gesamten westlichen Gesellschaft, die als &amp;quot;verfickte RealitÃ¤t&amp;quot; bezeichnet wird, eine radikale Absage. Als Neonihilisten suchen sie die Konfrontation mit dem Establishment auf kultureller Ebene durch gezielte Provokation, die mitunter Ã¼bertrieben und Ã¼berzogen anmuten mag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das AntiEverything gibt seit 1999 ein gleichnamiges unregelmÃ¤ÃŸig erscheinendes Magazin heraus. Das Magazin kommentiert und analysiert soziale, politische und kulturelle ZustÃ¤nde im deutschsprachigen Raum. Diese Kritik wird hÃ¤ufig in fiktionalen Texten versteckt und durch gezielte Ãœbertreibung und Brechung auf den Punkt gebracht. Der Inhalt wird durch ein loses Netzwerk meist persÃ¶nlich befreundeter Aktivisten zusammengestellt. Ihre BeitrÃ¤ge werden durch die in Berlin arbeitende Redaktion ediert und gedruckt. Die Zeitschrift wird durch Distributoren bundesweit verbreitet und in geringem Umfang auch nach Ã–sterreich und in die Schweiz verschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Kunst und Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Category:Zeitschriften]]&lt;br /&gt;
[[Category:Berlin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guenther</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=K%C3%83%C2%B6pi&amp;diff=39730</id>
		<title>KÃ¶pi</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Guenther: /* Autonomes Wohn &amp;amp; Kulturprojekt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:1em&amp;quot;&amp;gt;http://www.rewi.hu-berlin.de/AKJ/graphics/koepi.jpg&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''KÃ¶pi''' ist die Kurzbezeichnung eines autonomen Wohn- und Kulturzentrums in der KÃ¶penicker StraÃŸe 137 in Berlin-Mitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Besetzung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1989 flohen Tausende von Ostdeutschland Ã¼ber Ungarn in den Westen. Im November Ã¶ffnete sich die Grenze schliesslich ganz, und auch die letzten Ostler durften in den goldenen Westen reisen!&lt;br /&gt;
Gleichzeitig ergab sich aber auch die MÃ¶glichkeit, den umgekehrten Weg zu gehen. So entschlossen sich Ende November mehrere Leute aus West-Berlin ein Haus im Ostteil der Stadt zu besetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23.2.1990 wurde das freistehende Haus in der KÃ¶penickerstraÃŸe 137 im Bezirk Mitte besetzt. Das Haus in unmittelbarer NÃ¤he des Mauerstreifens war gerade entmietet worden und sollte abgerissen werden. Die Verwaltung des Hauses unterlag der Kommunalen Wohnungsverwaltung (KWV). Weder mit der KWV noch mit der Ost-Berliner Volkspolizei gab in der von allgemeiner VerÃ¤nderung und Verunsicherung geprÃ¤gten Zeit irgendwelche Probleme. Schwieriger war da schon das VerhÃ¤ltnis zur Ost-Berliner Besetzerszene, da die KÃ¶pi das erste hauptsÃ¤chlich von &amp;quot;Westlern&amp;quot; bewohnte Haus war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Wochen wurde eine VolkskÃ¼che eingerichtet und Konzerte, Parties und Soliveranstaltungen organisiert. Im FrÃ¼hling und Sommer 1990 zogen immer mehr Menschen in den Ostteil der Stadt und besetzten weitere HÃ¤user. Nachdem die DDR im Oktober vollstÃ¤ndig annektiert wurde, gab es die ersten gewaltsamen RÃ¤umungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Legalisierung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der RÃ¤umung der [[Mainzer StraÃŸe]] gab es im Bezirk Mitte einen runden Tisch, der fÃ¼r die HÃ¤user nach friedlichen LÃ¶sungen suchte. Im Sommer 1991 wurde zwischen den NutzerInnen/BewohnerInnen und der Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) als Nachfolgeeinrichtung der KWV ein Vorvertrag fÃ¼r alle gemeinschaftlich/gewerblich genutzten RÃ¤ume in der KÃ¶penicker StraÃŸe 137 ausgehandelt. Dieser beinhaltet die bauliche Selbsthilfe und EinzelmietvertrÃ¤ge.&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1993 Ã¼bernahm die Gesellschaft fÃ¼r Stadtentwicklung (GSE) im Auftrag der WBM die Verwaltung fÃ¼r das Haus. Die EinzelmietvertrÃ¤ge wurden daraufhin mit der GSE abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die RÃ¼ckÃ¼bertragung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wurde das GebÃ¤ude an Volquard Petersen rÃ¼ckÃ¼bertragen. Ab dem 1. Oktober 1995 Ã¼bernahm die Petersen und Partner KG die Verwaltung im Auftrag des neuen Besitzers. Ein Jahr darauf wurde der KÃ¶pi fristlos gekÃ¼ndigt und sie wurden aufgefordert das Haus innerhalb einer Woche zu verlassen. Nachdem die Bewohner/-innen auch auf eine zweite KÃ¼ndigung zum November 1996 nicht reagierten, reichte die Petersen und Partner KG im Dezember 1996 RÃ¤umungsklage beim Amtsgericht Tempelhof ein. Dieses erklÃ¤rte sich allerdings zunÃ¤chst fÃ¼r nicht zustÃ¤ndig und schlieÃŸlich wurde die Klage abgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund fÃ¼r die fristlose KÃ¼ndigung waren die BauplÃ¤ne der Petersen und Partner KG: Sie wollten auf dem jetzigen Garten ein BÃ¼rogebÃ¤ude mit Tiefgarage errichten und das von der KÃ¶pi genutzte Hinterhaus modernisieren und als luxuriÃ¶sen Gewerbe-, BÃ¼ro- und Wohnkomplex umbauen. Obwohl die Baugenehmigungen vom Bezirk bereits vorlagen, kam es zu keiner Umsetzung, da Petersen Konkurs anmelden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==KÃ¶pi bleibt!==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Autonomes Wohn &amp;amp; Kulturprojekt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus bietet Wohn seither und LebensrÃ¤ume fÃ¼r ca. 60 Menschen, einschlieÃŸlich ihrer Kinder, wovon einige von ihrer Geburt an dort wohnen. Verschiedene Menschen nutzen den Hof und Garten, um ein Leben im Wagen zu fÃ¼hren. Auch das ehemalige PostgelÃ¤nde auf dem NachbargrundstÃ¼ck wird seit einigen Jahren als Wagenplatz genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das unkommerzielle, selbstverwaltete Kulturzentrum im Erdgeschoss bietet seit 1994 vielen Menschen die MÃ¶glichkeit, sich zu unkommerziellen Veranstaltungen zu treffen. Es gibt regelmÃ¤ssig vegetarische VolxkÃ¼che, Konzerte, Diskos, Soliveranstaltungen, ein Videoarchiv und Kneipenbetrieb auf Selbstkostenbasis. Hunderte von Bands und anderen KÃ¼nstlerInnen aus 4 Kontinenten sind hier bereits aufgetreten. Weitere RÃ¤umlichkeiten in Kellern bieten Platz fÃ¼r das Videokino Peliculoso, die Kneipe &amp;quot;Koma F&amp;quot;, in der auch Konzerte stattfinden, und den sogenannten &amp;quot;Technokeller&amp;quot;, eine umgebaute Kegelbahn. &lt;br /&gt;
Die unkommerzielle Siebdruckwerkstatt &amp;quot;Kommandantur&amp;quot; bietet die MÃ¶glichkeit zum Selbstdrucken. Auch die SportrÃ¤ume werden umfangreich genutzt und stehen interessierten Gruppen auf Anfrage zur VerfÃ¼gung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle im GebÃ¤ude untergebrachten Projekte arbeiten selbstverwaltet und unkommerziell. Sie verzichten auf Profit, ebenso auch auf jedwede UnterstÃ¼tzung von Staat oder Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zwangsversteigerung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:KÃ¶pi bleibt Risikokapital - Demoplakat zum 16.06.2007.jpg|thumb|right 200px|Demoplakat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zwangsverwaltung im April 1998 scheiterte. Diverse Banken sind GlÃ¤ubigerinnen der Petersen und Partner KG. Auf Antrag der beteiligten Banken sollte die KÃ¶penicker StraÃŸe 137 und die umliegenden GelÃ¤nde am 16. Februar 1999 zum ersten Mal zwangsversteigert werden. Bei der Versteigerung im Amtsgericht Mitte fand sich jedoch kein Interessent. Eine weitere Versteigerung am 2. November 1999 wurde wegen Mangel an Interessenten abgesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 hat die Commerzbank einen erneuten Antrag auf Zwangsversteigerung beim Amtsgericht Berlin gestellt. Entgegen den Empfehlungen der Berliner Polizei wurde der Termin fÃ¼r die Zwangsversteigerung auf den 8. Mai 2007 gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese ZustÃ¤nde zu vermeiden, wurde die Versteigerung weder in Zeitungen noch im Internet bekannt gemacht, lediglich im Amtsblatt wurde sie angekÃ¼ndigt. Selbst auf der Internetseite des Amtsgerichts fehlte ein Hinweis auf die Versteigerung, ein kommerzieller Anbieter behauptete sogar fÃ¤lschlich auf seiner Seite: â€žDieses Objekt steht nicht mehr zur Versteigerung. Der Termin wurde aufgehoben.â€œ Erst am 4. Mai 2007 wurde der Termin Ã¶ffentlich bekannt. Zu diesem Zeitpunkt stand der einzige Interessent bereits fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Mai 2007 kam das GrundstÃ¼ck KÃ¶penicker StraÃŸe 137 trotz Protestes zum wiederholten Male unter den Hammer. Das GrundstÃ¼ck gilt dank seiner Lage an der Spree in der NÃ¤he des Ostbahnhofs als Ã¤uÃŸerst attraktiv. Als Umlaufwert wurden 1.670.000 Euro fÃ¼r das HauptgrundstÃ¼ck und insgesamt 1.815.000 Euro fÃ¼r das in drei Versteigerungsposten aufgeteilte Wagenplatz-GelÃ¤nde festgelegt. WÃ¤hrend die Versteigerungsversuche Ende der 1990er auch aufgrund massiver Solidarisierung erfolglos blieben oder abgesagt wurden, war der Verkauf in diesem Fall schon vor der&lt;br /&gt;
Ã¶ffentlichen Auktion abgeklÃ¤rt. Der Clou war diesmal, daÃŸ die angrenzenden GrundstÃ¼cke 133 bis 136 mit der KÃ¶pi-Wagenburg auch verscherbelt wurden. Der Preis lag weiter unter dem in einem Gutachten veranschlagten GrundstÃ¼ckspreis. Die Versteigerung wurde neben dem weitrÃ¤umig abgesperrten Amtsgericht von rund 300 Demonstranten begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Marionette wurde Besnik Fichtner, ein kosovarischer FuÃŸbodenleger, nunmehr GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer der &amp;quot;Plutionium 114 KÃ¶penicker StraÃŸe 133-138 GmbH&amp;quot;, neuer EigentÃ¼mer. Laut eigener Aussage gegenÃ¼ber der &amp;quot;Berliner Zeitung&amp;quot; will er Luxuswohnungen und GeschÃ¤ftsrÃ¤ume mit Bootsanlegern bauen. Bewohner mit MietvertÃ¤gen dÃ¼rften seiner Ansicht nach noch eine Weile bleiben, aber irgendwann mÃ¼ssten alle raus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Repression und Protest===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in der Nacht vom 12. auf den 13. Januar 2007 fand eine Hausdurchsuchung in der KÃ¶pi statt. Die anstehende Zwangsversteigerung war zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt. Offizielles Ziel war die SchlieÃŸung einer â€žillegalen Diskothekâ€œ. Nach einer halben Stunde wurde die Hausdurchsuchung abgebrochen, da eingetroffene Sympathisanten begannen, Widerstand zu leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Mai 2007 fand eine Demonstration gegen die Versteigerung der KÃ¶pi statt. Sie begann um 15 Uhr am Breitscheidplatz und endete vor der Zentrale der Commerzbank am BÃ¼lowplatz. Laut Angaben der Veranstalter nahmen Ã¼ber 2.000 Personen an der Demonstration teil,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Juni 2007 gab es erneut eine Demonstration fÃ¼r den Erhalt der KÃ¶pi. Bis ca. 15 Uhr versammelten sich rund 2.000 Teilnehmer auf dem Adenauerplatz, um Ã¼ber den KurfÃ¼rstendamm zur Berliner Zentrale der Commerzbank zu ziehen. Die Polizei verbot die Route Ã¼ber den KurfÃ¼rstendamm und fÃ¼hrte die Demonstration Ã¼ber eine alternative, von Wasserwerfern und RÃ¤umpanzern bewachte, Route.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Demonstration blieb trotz oder wegen des massiven Polizeiaufgebots friedlich und es wurden mehrere Zwischenstopps mit RedebeitrÃ¤gen veranstaltet. WÃ¤hrend der AuflÃ¶sung vor der Commerzbank Zentrale kam es dann doch zu Konflikten mit der Polizei und es kam zu elf Festnahmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die neuen &amp;quot;Besitzer&amp;quot;: Ein Kartell im Fadenkreuz der Staatsanwaltschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Handelsregister sind fÃ¼r die &amp;quot;Plutionium 114 KÃ¶penicker Str. 133-138 GmbH&amp;quot; Frau Renate Nehls als Gesellschafterin und ihr Sohn Siegfried Nehls als GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer eingetragen. Bis Ende 2006 war diese Firma als Vitalis Altbauten GmbH registriert. Die Firma &amp;quot;Vitalis&amp;quot;, in der die Familie Nehls in mehreren Positionen tÃ¤tig ist (Siegfried Nehls zumeist als GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer, oder im Vorstand), hat einen Anhang von mindestens 50 Unterfirmen und ist verstrickt mit der Firma &amp;quot;Sanus AG&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Die angegebene Adresse der jetzigen GmbH (und ihrer Unterfirmen) in der Lietzenburgerstr 83 existiert nicht wirklich, alle Adressen der Firma &amp;quot;Vitalis Altbauten GmbH &amp;amp; Co&amp;quot; sind verwaist (Briefkastenfirmen). DafÃ¼r hat die Sanus AG Ihre Adresse in einem noblen Haus am KurfÃ¼rstendamm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.06.07 durchsuchten 76 Beamte insgesamt 25 Wohnungen und BÃ¼ros, 16 davon in Berlin (u.a. auch am Ku-damm), ferner in Essen, DÃ¼sseldorf, Konstanz und Friedrichshafen. Der Vorwurf lautete Betrug. Die Razzia war Teil eines Ermittlungsverfahrens gegen Siegfried Nehls, er wurde vom LKA auch zu Hause besucht. Wie Justizsprecher Michael Grunwald sagte, wurden im Rahmen der Aktion 25 Umzugskartons mit Beweismitteln beschlagnahmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge frÃ¼herer Sanierungsprojekte des undurchsichtigen Netzwerkes sollen durch Nehls und Konsorten systematisch GeschÃ¤ftspartner, vornehmlich beteiligte Baufirmen, betrogen worden sein. Im Fokus des LKA stehen nun vor allem sechs Bauvorhaben in Berlin, bei denen systematisch auf die Seite gewirtschaftet wurde. Dazu hatten die feinen GeschÃ¤ftsleute StrohmÃ¤nner (sogenannte &amp;quot;GeneralÃ¼bernehmer&amp;quot;) als BautrÃ¤ger eingesetzt und kleinere Handwerksbetriebe als Subunternehmer beauftragt. Nach Abschluss der Sanierung meldeten die &amp;quot;GeneralÃ¼bernehmer&amp;quot; Konkurs an und liessen die geprellten Handwerker auf unbezahlten Rechnungen sitzen. So geschehen in der Frankfurter Allee, in der WinterfeldtstraÃŸe, MeyerheimstraÃŸe, KnaackstraÃŸe und der NiederbarnimstraÃŸe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://koepi.squat.net Offizielle Homepage der KÃ¶pi]&lt;br /&gt;
*[http://puk.de/antifah/wirundihr/wirundihr.htm SolidaritÃ¤tsseite verschiedener Antifagruppen]&lt;br /&gt;
* [http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=16694 Radiobeitrag vom 6. Mai 2007] von ''radiokampagne.de Berlin''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FreirÃ¤ume]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guenther</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=K%C3%83%C2%B6pi&amp;diff=39729</id>
		<title>KÃ¶pi</title>
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				<updated>2007-08-27T07:44:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Guenther: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:1em&amp;quot;&amp;gt;http://www.rewi.hu-berlin.de/AKJ/graphics/koepi.jpg&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''KÃ¶pi''' ist die Kurzbezeichnung eines autonomen Wohn- und Kulturzentrums in der KÃ¶penicker StraÃŸe 137 in Berlin-Mitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Besetzung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1989 flohen Tausende von Ostdeutschland Ã¼ber Ungarn in den Westen. Im November Ã¶ffnete sich die Grenze schliesslich ganz, und auch die letzten Ostler durften in den goldenen Westen reisen!&lt;br /&gt;
Gleichzeitig ergab sich aber auch die MÃ¶glichkeit, den umgekehrten Weg zu gehen. So entschlossen sich Ende November mehrere Leute aus West-Berlin ein Haus im Ostteil der Stadt zu besetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23.2.1990 wurde das freistehende Haus in der KÃ¶penickerstraÃŸe 137 im Bezirk Mitte besetzt. Das Haus in unmittelbarer NÃ¤he des Mauerstreifens war gerade entmietet worden und sollte abgerissen werden. Die Verwaltung des Hauses unterlag der Kommunalen Wohnungsverwaltung (KWV). Weder mit der KWV noch mit der Ost-Berliner Volkspolizei gab in der von allgemeiner VerÃ¤nderung und Verunsicherung geprÃ¤gten Zeit irgendwelche Probleme. Schwieriger war da schon das VerhÃ¤ltnis zur Ost-Berliner Besetzerszene, da die KÃ¶pi das erste hauptsÃ¤chlich von &amp;quot;Westlern&amp;quot; bewohnte Haus war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Wochen wurde eine VolkskÃ¼che eingerichtet und Konzerte, Parties und Soliveranstaltungen organisiert. Im FrÃ¼hling und Sommer 1990 zogen immer mehr Menschen in den Ostteil der Stadt und besetzten weitere HÃ¤user. Nachdem die DDR im Oktober vollstÃ¤ndig annektiert wurde, gab es die ersten gewaltsamen RÃ¤umungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Legalisierung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der RÃ¤umung der [[Mainzer StraÃŸe]] gab es im Bezirk Mitte einen runden Tisch, der fÃ¼r die HÃ¤user nach friedlichen LÃ¶sungen suchte. Im Sommer 1991 wurde zwischen den NutzerInnen/BewohnerInnen und der Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) als Nachfolgeeinrichtung der KWV ein Vorvertrag fÃ¼r alle gemeinschaftlich/gewerblich genutzten RÃ¤ume in der KÃ¶penicker StraÃŸe 137 ausgehandelt. Dieser beinhaltet die bauliche Selbsthilfe und EinzelmietvertrÃ¤ge.&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1993 Ã¼bernahm die Gesellschaft fÃ¼r Stadtentwicklung (GSE) im Auftrag der WBM die Verwaltung fÃ¼r das Haus. Die EinzelmietvertrÃ¤ge wurden daraufhin mit der GSE abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die RÃ¼ckÃ¼bertragung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wurde das GebÃ¤ude an Volquard Petersen rÃ¼ckÃ¼bertragen. Ab dem 1. Oktober 1995 Ã¼bernahm die Petersen und Partner KG die Verwaltung im Auftrag des neuen Besitzers. Ein Jahr darauf wurde der KÃ¶pi fristlos gekÃ¼ndigt und sie wurden aufgefordert das Haus innerhalb einer Woche zu verlassen. Nachdem die Bewohner/-innen auch auf eine zweite KÃ¼ndigung zum November 1996 nicht reagierten, reichte die Petersen und Partner KG im Dezember 1996 RÃ¤umungsklage beim Amtsgericht Tempelhof ein. Dieses erklÃ¤rte sich allerdings zunÃ¤chst fÃ¼r nicht zustÃ¤ndig und schlieÃŸlich wurde die Klage abgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund fÃ¼r die fristlose KÃ¼ndigung waren die BauplÃ¤ne der Petersen und Partner KG: Sie wollten auf dem jetzigen Garten ein BÃ¼rogebÃ¤ude mit Tiefgarage errichten und das von der KÃ¶pi genutzte Hinterhaus modernisieren und als luxuriÃ¶sen Gewerbe-, BÃ¼ro- und Wohnkomplex umbauen. Obwohl die Baugenehmigungen vom Bezirk bereits vorlagen, kam es zu keiner Umsetzung, da Petersen Konkurs anmelden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==KÃ¶pi bleibt!==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Autonomes Wohn &amp;amp; Kulturprojekt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus bietet Wohn seither und LebensrÃ¤ume fÃ¼r ca. 60 Menschen, einschlieÃŸlich ihrer Kinder, wovon einige von ihrer Geburt an dort wohnen. Verschiedene Menschen nutzen den Hof und Garten, um ein Leben im Wagen zu fÃ¼hren. Auch das ehemalige PostgelÃ¤nde auf dem NachbargrundstÃ¼ck wird seit einigen Jahren als Wagenplatz genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das unkommerzielle, selbstverwaltete Kulturzentrum im Erdgeschoss bietet seit 1994 vielen Menschen die MÃ¶glichkeit, sich zu unkommerziellen Veranstaltungen zu treffen. Es gibt regelmÃ¤ssig vegetarische VolxkÃ¼che, Konzerte, Diskos, Soliveranstaltungen, ein Videoarchiv und Kneipenbetrieb auf Selbstkostenbasis. Hunderte von Bands und anderen KÃ¼nstlerInnen aus 4 Kontinenten sind seitdem bei uns aufgetreten. Weitere RÃ¤umlichkeiten in Kellern bieten Platz fÃ¼r das Videokino Peliculoso, die Kneipe &amp;quot;Koma F&amp;quot;, in der auch Konzerte stattfinden, und den sogenannten &amp;quot;Technokeller&amp;quot;, eine umgebaute Kegelbahn. &lt;br /&gt;
Die unkommerzielle Siebdruckwerkstatt &amp;quot;Kommandantur&amp;quot; bietet die MÃ¶glichkeit zum Selbstdrucken. Auch die SportrÃ¤ume werden umfangreich genutzt und stehen interessierten Gruppen auf Anfrage zur VerfÃ¼gung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle im GebÃ¤ude untergebrachten Projekte arbeiten selbstverwaltet und unkommerziell. Sie verzichten auf Profit, ebenso auch auf jedwede UnterstÃ¼tzung von Staat oder Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zwangsversteigerung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:KÃ¶pi bleibt Risikokapital - Demoplakat zum 16.06.2007.jpg|thumb|right 200px|Demoplakat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zwangsverwaltung im April 1998 scheiterte. Diverse Banken sind GlÃ¤ubigerinnen der Petersen und Partner KG. Auf Antrag der beteiligten Banken sollte die KÃ¶penicker StraÃŸe 137 und die umliegenden GelÃ¤nde am 16. Februar 1999 zum ersten Mal zwangsversteigert werden. Bei der Versteigerung im Amtsgericht Mitte fand sich jedoch kein Interessent. Eine weitere Versteigerung am 2. November 1999 wurde wegen Mangel an Interessenten abgesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 hat die Commerzbank einen erneuten Antrag auf Zwangsversteigerung beim Amtsgericht Berlin gestellt. Entgegen den Empfehlungen der Berliner Polizei wurde der Termin fÃ¼r die Zwangsversteigerung auf den 8. Mai 2007 gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese ZustÃ¤nde zu vermeiden, wurde die Versteigerung weder in Zeitungen noch im Internet bekannt gemacht, lediglich im Amtsblatt wurde sie angekÃ¼ndigt. Selbst auf der Internetseite des Amtsgerichts fehlte ein Hinweis auf die Versteigerung, ein kommerzieller Anbieter behauptete sogar fÃ¤lschlich auf seiner Seite: â€žDieses Objekt steht nicht mehr zur Versteigerung. Der Termin wurde aufgehoben.â€œ Erst am 4. Mai 2007 wurde der Termin Ã¶ffentlich bekannt. Zu diesem Zeitpunkt stand der einzige Interessent bereits fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Mai 2007 kam das GrundstÃ¼ck KÃ¶penicker StraÃŸe 137 trotz Protestes zum wiederholten Male unter den Hammer. Das GrundstÃ¼ck gilt dank seiner Lage an der Spree in der NÃ¤he des Ostbahnhofs als Ã¤uÃŸerst attraktiv. Als Umlaufwert wurden 1.670.000 Euro fÃ¼r das HauptgrundstÃ¼ck und insgesamt 1.815.000 Euro fÃ¼r das in drei Versteigerungsposten aufgeteilte Wagenplatz-GelÃ¤nde festgelegt. WÃ¤hrend die Versteigerungsversuche Ende der 1990er auch aufgrund massiver Solidarisierung erfolglos blieben oder abgesagt wurden, war der Verkauf in diesem Fall schon vor der&lt;br /&gt;
Ã¶ffentlichen Auktion abgeklÃ¤rt. Der Clou war diesmal, daÃŸ die angrenzenden GrundstÃ¼cke 133 bis 136 mit der KÃ¶pi-Wagenburg auch verscherbelt wurden. Der Preis lag weiter unter dem in einem Gutachten veranschlagten GrundstÃ¼ckspreis. Die Versteigerung wurde neben dem weitrÃ¤umig abgesperrten Amtsgericht von rund 300 Demonstranten begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Marionette wurde Besnik Fichtner, ein kosovarischer FuÃŸbodenleger, nunmehr GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer der &amp;quot;Plutionium 114 KÃ¶penicker StraÃŸe 133-138 GmbH&amp;quot;, neuer EigentÃ¼mer. Laut eigener Aussage gegenÃ¼ber der &amp;quot;Berliner Zeitung&amp;quot; will er Luxuswohnungen und GeschÃ¤ftsrÃ¤ume mit Bootsanlegern bauen. Bewohner mit MietvertÃ¤gen dÃ¼rften seiner Ansicht nach noch eine Weile bleiben, aber irgendwann mÃ¼ssten alle raus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Repression und Protest===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in der Nacht vom 12. auf den 13. Januar 2007 fand eine Hausdurchsuchung in der KÃ¶pi statt. Die anstehende Zwangsversteigerung war zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt. Offizielles Ziel war die SchlieÃŸung einer â€žillegalen Diskothekâ€œ. Nach einer halben Stunde wurde die Hausdurchsuchung abgebrochen, da eingetroffene Sympathisanten begannen, Widerstand zu leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Mai 2007 fand eine Demonstration gegen die Versteigerung der KÃ¶pi statt. Sie begann um 15 Uhr am Breitscheidplatz und endete vor der Zentrale der Commerzbank am BÃ¼lowplatz. Laut Angaben der Veranstalter nahmen Ã¼ber 2.000 Personen an der Demonstration teil,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Juni 2007 gab es erneut eine Demonstration fÃ¼r den Erhalt der KÃ¶pi. Bis ca. 15 Uhr versammelten sich rund 2.000 Teilnehmer auf dem Adenauerplatz, um Ã¼ber den KurfÃ¼rstendamm zur Berliner Zentrale der Commerzbank zu ziehen. Die Polizei verbot die Route Ã¼ber den KurfÃ¼rstendamm und fÃ¼hrte die Demonstration Ã¼ber eine alternative, von Wasserwerfern und RÃ¤umpanzern bewachte, Route.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Demonstration blieb trotz oder wegen des massiven Polizeiaufgebots friedlich und es wurden mehrere Zwischenstopps mit RedebeitrÃ¤gen veranstaltet. WÃ¤hrend der AuflÃ¶sung vor der Commerzbank Zentrale kam es dann doch zu Konflikten mit der Polizei und es kam zu elf Festnahmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die neuen &amp;quot;Besitzer&amp;quot;: Ein Kartell im Fadenkreuz der Staatsanwaltschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Handelsregister sind fÃ¼r die &amp;quot;Plutionium 114 KÃ¶penicker Str. 133-138 GmbH&amp;quot; Frau Renate Nehls als Gesellschafterin und ihr Sohn Siegfried Nehls als GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer eingetragen. Bis Ende 2006 war diese Firma als Vitalis Altbauten GmbH registriert. Die Firma &amp;quot;Vitalis&amp;quot;, in der die Familie Nehls in mehreren Positionen tÃ¤tig ist (Siegfried Nehls zumeist als GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer, oder im Vorstand), hat einen Anhang von mindestens 50 Unterfirmen und ist verstrickt mit der Firma &amp;quot;Sanus AG&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Die angegebene Adresse der jetzigen GmbH (und ihrer Unterfirmen) in der Lietzenburgerstr 83 existiert nicht wirklich, alle Adressen der Firma &amp;quot;Vitalis Altbauten GmbH &amp;amp; Co&amp;quot; sind verwaist (Briefkastenfirmen). DafÃ¼r hat die Sanus AG Ihre Adresse in einem noblen Haus am KurfÃ¼rstendamm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.06.07 durchsuchten 76 Beamte insgesamt 25 Wohnungen und BÃ¼ros, 16 davon in Berlin (u.a. auch am Ku-damm), ferner in Essen, DÃ¼sseldorf, Konstanz und Friedrichshafen. Der Vorwurf lautete Betrug. Die Razzia war Teil eines Ermittlungsverfahrens gegen Siegfried Nehls, er wurde vom LKA auch zu Hause besucht. Wie Justizsprecher Michael Grunwald sagte, wurden im Rahmen der Aktion 25 Umzugskartons mit Beweismitteln beschlagnahmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge frÃ¼herer Sanierungsprojekte des undurchsichtigen Netzwerkes sollen durch Nehls und Konsorten systematisch GeschÃ¤ftspartner, vornehmlich beteiligte Baufirmen, betrogen worden sein. Im Fokus des LKA stehen nun vor allem sechs Bauvorhaben in Berlin, bei denen systematisch auf die Seite gewirtschaftet wurde. Dazu hatten die feinen GeschÃ¤ftsleute StrohmÃ¤nner (sogenannte &amp;quot;GeneralÃ¼bernehmer&amp;quot;) als BautrÃ¤ger eingesetzt und kleinere Handwerksbetriebe als Subunternehmer beauftragt. Nach Abschluss der Sanierung meldeten die &amp;quot;GeneralÃ¼bernehmer&amp;quot; Konkurs an und liessen die geprellten Handwerker auf unbezahlten Rechnungen sitzen. So geschehen in der Frankfurter Allee, in der WinterfeldtstraÃŸe, MeyerheimstraÃŸe, KnaackstraÃŸe und der NiederbarnimstraÃŸe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://koepi.squat.net Offizielle Homepage der KÃ¶pi]&lt;br /&gt;
*[http://puk.de/antifah/wirundihr/wirundihr.htm SolidaritÃ¤tsseite verschiedener Antifagruppen]&lt;br /&gt;
* [http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=16694 Radiobeitrag vom 6. Mai 2007] von ''radiokampagne.de Berlin''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FreirÃ¤ume]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guenther</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=K%C3%83%C2%B6pi&amp;diff=39728</id>
		<title>KÃ¶pi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=K%C3%83%C2%B6pi&amp;diff=39728"/>
				<updated>2007-08-27T07:33:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Guenther: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:1em&amp;quot;&amp;gt;http://www.rewi.hu-berlin.de/AKJ/graphics/koepi.jpg&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''KÃ¶pi''' ist die Kurzbezeichnung eines autonomen Wohn- und Kulturzentrums in der KÃ¶penicker StraÃŸe 137 in Berlin-Mitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Besetzung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1989 flohen Tausende von Ostdeutschland Ã¼ber Ungarn in den Westen. Im November Ã¶ffnete sich die Grenze schliesslich ganz, und auch die letzten Ostler durften in den goldenen Westen reisen!&lt;br /&gt;
Gleichzeitig ergab sich aber auch die MÃ¶glichkeit, den umgekehrten Weg zu gehen. So entschlossen sich Ende November mehrere Leute aus West-Berlin ein Haus im Ostteil der Stadt zu besetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23.2.1990 wurde das freistehende Haus in der KÃ¶penickerstraÃŸe 137 im Bezirk Mitte besetzt. Das Haus in unmittelbarer NÃ¤he des Mauerstreifens war gerade entmietet worden und sollte abgerissen werden. Die Verwaltung des Hauses unterlag der Kommunalen Wohnungsverwaltung (KWV). Weder mit der KWV noch mit der Ost-Berliner Volkspolizei gab in der von allgemeiner VerÃ¤nderung und Verunsicherung geprÃ¤gten Zeit irgendwelche Probleme. Schwieriger war da schon das VerhÃ¤ltnis zur Ost-Berliner Besetzerszene, da die KÃ¶pi das erste hauptsÃ¤chlich von &amp;quot;Westlern&amp;quot; bewohnte Haus war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Wochen wurde eine VolkskÃ¼che eingerichtet und Konzerte, Parties und Soliveranstaltungen organisiert. Im FrÃ¼hling und Sommer 1990 zogen immer mehr Menschen in den Ostteil der Stadt und besetzten weitere HÃ¤user. Nachdem die DDR im Oktober vollstÃ¤ndig annektiert wurde, gab es die ersten gewaltsamen RÃ¤umungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Legalisierung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der RÃ¤umung der [[Mainzer StraÃŸe]] gab es im Bezirk Mitte einen runden Tisch, der fÃ¼r die HÃ¤user nach friedlichen LÃ¶sungen suchte. Im Sommer 1991 wurde zwischen den NutzerInnen/BewohnerInnen und der Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) als Nachfolgeeinrichtung der KWV ein Vorvertrag fÃ¼r alle gemeinschaftlich/gewerblich genutzten RÃ¤ume in der KÃ¶penicker StraÃŸe 137 ausgehandelt. Dieser beinhaltet die bauliche Selbsthilfe und EinzelmietvertrÃ¤ge.&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1993 Ã¼bernahm die Gesellschaft fÃ¼r Stadtentwicklung (GSE) im Auftrag der WBM die Verwaltung fÃ¼r das Haus. Die EinzelmietvertrÃ¤ge wurden daraufhin mit der GSE abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Autonomes Wohn &amp;amp; Kulturprojekt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus bietet Wohn und LebensrÃ¤ume fÃ¼r ca. 60 Menschen, einschlieÃŸlich ihrer Kinder, wovon einige von ihrer Geburt an dort wohnen. Verschiedene Menschen nutzen den Hof und Garten, um ein Leben im Wagen zu fÃ¼hren. Auch das ehemalige PostgelÃ¤nde auf dem NachbargrundstÃ¼ck wird seit einigen Jahren als Wagenplatz genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das unkommerzielle, selbstverwaltete Kulturzentrum im Erdgeschoss bietet seit 1994 vielen Menschen die MÃ¶glichkeit, sich zu unkommerziellen Veranstaltungen zu treffen. Es gibt regelmÃ¤ssig vegetarische VolxkÃ¼che, Konzerte, Diskos, Soliveranstaltungen, ein Videoarchiv und Kneipenbetrieb auf Selbstkostenbasis. Hunderte von Bands und anderen KÃ¼nstlerInnen aus 4 Kontinenten sind seitdem bei uns aufgetreten. Weitere RÃ¤umlichkeiten in Kellern bieten Platz fÃ¼r das Videokino Peliculoso, die Kneipe &amp;quot;Koma F&amp;quot;, in der auch Konzerte stattfinden, und den sogenannten &amp;quot;Technokeller&amp;quot;, eine umgebaute Kegelbahn. &lt;br /&gt;
Die unkommerzielle Siebdruckwerkstatt &amp;quot;Kommandantur&amp;quot; bietet die MÃ¶glichkeit zum Selbstdrucken. Auch die SportrÃ¤ume werden umfangreich genutzt und stehen interessierten Gruppen auf Anfrage zur VerfÃ¼gung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle im GebÃ¤ude untergebrachten Projekte arbeiten selbstverwaltet und unkommerziell. Sie verzichten auf Profit, ebenso auch auf jedwede UnterstÃ¼tzung von Staat oder Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die RÃ¼ckÃ¼bertragung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wurde das GebÃ¤ude an Volquard Petersen rÃ¼ckÃ¼bertragen. Ab dem 1. Oktober 1995 Ã¼bernahm die Petersen und Partner KG die Verwaltung im Auftrag des neuen Besitzers. Ein Jahr darauf wurde der KÃ¶pi fristlos gekÃ¼ndigt und sie wurden aufgefordert das Haus innerhalb einer Woche zu verlassen. Nachdem die Bewohner/-innen auch auf eine zweite KÃ¼ndigung zum November 1996 nicht reagierten, reichte die Petersen und Partner KG im Dezember 1996 RÃ¤umungsklage beim Amtsgericht Tempelhof ein. Dieses erklÃ¤rte sich allerdings zunÃ¤chst fÃ¼r nicht zustÃ¤ndig und schlieÃŸlich wurde die Klage abgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund fÃ¼r die fristlose KÃ¼ndigung waren die BauplÃ¤ne der Petersen und Partner KG: Sie wollten auf dem jetzigen Garten ein BÃ¼rogebÃ¤ude mit Tiefgarage errichten und das von der KÃ¶pi genutzte Hinterhaus modernisieren und als luxuriÃ¶sen Gewerbe-, BÃ¼ro- und Wohnkomplex umbauen. Obwohl die Baugenehmigungen vom Bezirk bereits vorlagen, kam es zu keiner Umsetzung, da Petersen Konkurs anmelden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zwangsversteigerung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:KÃ¶pi bleibt Risikokapital - Demoplakat zum 16.06.2007.jpg|thumb|right 200px|Demoplakat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zwangsverwaltung im April 1998 scheiterte. Diverse Banken sind GlÃ¤ubigerinnen der Petersen und Partner KG. Auf Antrag der beteiligten Banken sollte die KÃ¶penicker StraÃŸe 137 und die umliegenden GelÃ¤nde am 16. Februar 1999 zum ersten Mal zwangsversteigert werden. Bei der Versteigerung im Amtsgericht Mitte fand sich jedoch kein Interessent. Eine weitere Versteigerung am 2. November 1999 wurde wegen Mangel an Interessenten abgesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 hat die Commerzbank einen erneuten Antrag auf Zwangsversteigerung beim Amtsgericht Berlin gestellt. Entgegen den Empfehlungen der Berliner Polizei wurde der Termin fÃ¼r die Zwangsversteigerung auf den 8. Mai 2007 gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese ZustÃ¤nde zu vermeiden, wurde die Versteigerung weder in Zeitungen noch im Internet bekannt gemacht, lediglich im Amtsblatt wurde sie angekÃ¼ndigt. Selbst auf der Internetseite des Amtsgerichts fehlte ein Hinweis auf die Versteigerung, ein kommerzieller Anbieter behauptete sogar fÃ¤lschlich auf seiner Seite: â€žDieses Objekt steht nicht mehr zur Versteigerung. Der Termin wurde aufgehoben.â€œ Erst am 4. Mai 2007 wurde der Termin Ã¶ffentlich bekannt. Zu diesem Zeitpunkt stand der einzige Interessent bereits fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Mai 2007 kam das GrundstÃ¼ck KÃ¶penicker StraÃŸe 137 trotz Protestes zum wiederholten Male unter den Hammer. Das GrundstÃ¼ck gilt dank seiner Lage an der Spree in der NÃ¤he des Ostbahnhofs als Ã¤uÃŸerst attraktiv. Als Umlaufwert wurden 1.670.000 Euro fÃ¼r das HauptgrundstÃ¼ck und insgesamt 1.815.000 Euro fÃ¼r das in drei Versteigerungsposten aufgeteilte Wagenplatz-GelÃ¤nde festgelegt. WÃ¤hrend die Versteigerungsversuche Ende der 1990er auch aufgrund massiver Solidarisierung erfolglos blieben oder abgesagt wurden, war der Verkauf in diesem Fall schon vor der&lt;br /&gt;
Ã¶ffentlichen Auktion abgeklÃ¤rt. Der Clou war diesmal, daÃŸ die angrenzenden GrundstÃ¼cke 133 bis 136 mit der KÃ¶pi-Wagenburg auch verscherbelt wurden. Der Preis lag weiter unter dem in einem Gutachten veranschlagten GrundstÃ¼ckspreis. Die Versteigerung wurde neben dem weitrÃ¤umig abgesperrten Amtsgericht von rund 300 Demonstranten begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Marionette wurde Besnik Fichtner, ein kosovarischer FuÃŸbodenleger, nunmehr GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer der &amp;quot;Plutionium 114 KÃ¶penicker StraÃŸe 133-138 GmbH&amp;quot;, neuer EigentÃ¼mer. Laut eigener Aussage gegenÃ¼ber der &amp;quot;Berliner Zeitung&amp;quot; will er Luxuswohnungen und GeschÃ¤ftsrÃ¤ume mit Bootsanlegern bauen. Bewohner mit MietvertÃ¤gen dÃ¼rften seiner Ansicht nach noch eine Weile bleiben, aber irgendwann mÃ¼ssten alle raus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===KÃ¶pi bleibt!===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in der Nacht vom 12. auf den 13. Januar 2007 fand eine Hausdurchsuchung in der KÃ¶pi statt. Die anstehende Zwangsversteigerung war zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt. Offizielles Ziel war die SchlieÃŸung einer â€žillegalen Diskothekâ€œ. Nach einer halben Stunde wurde die Hausdurchsuchung abgebrochen, da eingetroffene Sympathisanten begannen, Widerstand zu leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Mai 2007 fand eine Demonstration gegen die Versteigerung der KÃ¶pi statt. Sie begann um 15 Uhr am Breitscheidplatz und endete vor der Zentrale der Commerzbank am BÃ¼lowplatz. Laut Angaben der Veranstalter nahmen Ã¼ber 2.000 Personen an der Demonstration teil,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Juni 2007 gab es erneut eine Demonstration fÃ¼r den Erhalt der KÃ¶pi. Bis ca. 15 Uhr versammelten sich rund 2.000 Teilnehmer auf dem Adenauerplatz, um Ã¼ber den KurfÃ¼rstendamm zur Berliner Zentrale der Commerzbank zu ziehen. Die Polizei verbot die Route Ã¼ber den KurfÃ¼rstendamm und fÃ¼hrte die Demonstration Ã¼ber eine alternative, von Wasserwerfern und RÃ¤umpanzern bewachte, Route.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Demonstration blieb trotz oder wegen des massiven Polizeiaufgebots friedlich und es wurden mehrere Zwischenstopps mit RedebeitrÃ¤gen veranstaltet. WÃ¤hrend der AuflÃ¶sung vor der Commerzbank Zentrale kam es dann doch zu Konflikten mit der Polizei und es kam zu elf Festnahmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die neuen &amp;quot;Besitzer&amp;quot;: Ein Kartell im Fadenkreuz der Staatsanwaltschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Handelsregister sind fÃ¼r die &amp;quot;Plutionium 114 KÃ¶penicker Str. 133-138 GmbH&amp;quot; Frau Renate Nehls als Gesellschafterin und ihr Sohn Siegfried Nehls als GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer eingetragen. Bis Ende 2006 war diese Firma als Vitalis Altbauten GmbH registriert. Die Firma &amp;quot;Vitalis&amp;quot;, in der die Familie Nehls in mehreren Positionen tÃ¤tig ist (Siegfried Nehls zumeist als GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer, oder im Vorstand), hat einen Anhang von mindestens 50 Unterfirmen und ist verstrickt mit der Firma &amp;quot;Sanus AG&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Die angegebene Adresse der jetzigen GmbH (und ihrer Unterfirmen) in der Lietzenburgerstr 83 existiert nicht wirklich, alle Adressen der Firma &amp;quot;Vitalis Altbauten GmbH &amp;amp; Co&amp;quot; sind verwaist (Briefkastenfirmen). DafÃ¼r hat die Sanus AG Ihre Adresse in einem noblen Haus am KurfÃ¼rstendamm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.06.07 durchsuchten 76 Beamte insgesamt 25 Wohnungen und BÃ¼ros, 16 davon in Berlin (u.a. auch am Ku-damm), ferner in Essen, DÃ¼sseldorf, Konstanz und Friedrichshafen. Der Vorwurf lautete Betrug. Die Razzia war Teil eines Ermittlungsverfahrens gegen Siegfried Nehls, er wurde vom LKA auch zu Hause besucht. Wie Justizsprecher Michael Grunwald sagte, wurden im Rahmen der Aktion 25 Umzugskartons mit Beweismitteln beschlagnahmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge frÃ¼herer Sanierungsprojekte des undurchsichtigen Netzwerkes sollen durch Nehls und Konsorten systematisch GeschÃ¤ftspartner, vornehmlich beteiligte Baufirmen, betrogen worden sein. Im Fokus des LKA stehen nun vor allem sechs Bauvorhaben in Berlin, bei denen systematisch auf die Seite gewirtschaftet wurde. Dazu hatten die feinen GeschÃ¤ftsleute StrohmÃ¤nner (sogenannte &amp;quot;GeneralÃ¼bernehmer&amp;quot;) als BautrÃ¤ger eingesetzt und kleinere Handwerksbetriebe als Subunternehmer beauftragt. Nach Abschluss der Sanierung meldeten die &amp;quot;GeneralÃ¼bernehmer&amp;quot; Konkurs an und liessen die geprellten Handwerker auf unbezahlten Rechnungen sitzen. So geschehen in der Frankfurter Allee, in der WinterfeldtstraÃŸe, MeyerheimstraÃŸe, KnaackstraÃŸe und der NiederbarnimstraÃŸe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://koepi.squat.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FreirÃ¤ume]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guenther</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=K%C3%83%C2%B6pi&amp;diff=39716</id>
		<title>KÃ¶pi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=K%C3%83%C2%B6pi&amp;diff=39716"/>
				<updated>2007-08-26T23:50:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Guenther: Koepi wurde nach Köpi verschoben: zurück verschieben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:1em&amp;quot;&amp;gt;http://www.rewi.hu-berlin.de/AKJ/graphics/koepi.jpg&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''KÃ¶pi''' ist die Kurzbezeichnung eines autonomen Wohn- und Kulturzentrentrums in der KÃ¶penicker StraÃŸe 137 in Berlin-Mitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Besetzung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1989 flohen Tausende von Ostdeutschland Ã¼ber Ungarn in den Westen. Im November Ã¶ffnete sich die Grenze schliesslich ganz, und auch die letzten Ostler durften in den goldenen Westen reisen!&lt;br /&gt;
Gleichzeitig ergab sich aber auch die MÃ¶glichkeit, den umgekehrten Weg zu gehen. So entschlossen sich Ende November mehrere Leute aus West-Berlin ein Haus im Ostteil der Stadt zu besetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23.2.1990 wurde das freistehende Haus in der KÃ¶penickerstraÃŸe 137 im Bezirk Mitte besetzt. Das Haus in unmittelbarer NÃ¤he des Mauerstreifens war gerade entmietet worden und sollte abgerissen werden. Die Verwaltung des Hauses unterlag der Kommunalen Wohnungsverwaltung (KWV). Weder mit der KWV noch mit der Ost-Berliner Volkspolizei gab in der von allgemeiner VerÃ¤nderung und Verunsicherung geprÃ¤gten Zeit irgendwelche Probleme. Schwieriger war da schon das VerhÃ¤ltnis zur Ost-Berliner Besetzerszene, da die KÃ¶pi das erste hauptsÃ¤chlich von &amp;quot;Westlern&amp;quot; bewohnte Haus war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Wochen wurde eine VolkskÃ¼che eingerichtet und Konzerte, Parties und Soliveranstaltungen organisiert. Im FrÃ¼hling und Sommer 1990 zogen immer mehr Menschen in den Ostteil der Stadt und besetzten weitere HÃ¤user. Nachdem die DDR im Oktober vollstÃ¤ndig annektiert wurde, gab es die ersten gewaltsamen RÃ¤umungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Legalisierung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der RÃ¤umung der [[Mainzer StraÃŸe]] gab es im Bezirk Mitte einen runden Tisch, der fÃ¼r die HÃ¤user nach friedlichen LÃ¶sungen suchte. Im Sommer 1991 wurde zwischen den NutzerInnen/BewohnerInnen und der Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) als Nachfolgeeinrichtung der KWV ein Vorvertrag fÃ¼r alle gemeinschaftlich/gewerblich genutzten RÃ¤ume in der KÃ¶penicker StraÃŸe 137 ausgehandelt. Dieser beinhaltet die bauliche Selbsthilfe und EinzelmietvertrÃ¤ge.&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1993 Ã¼bernahm die Gesellschaft fÃ¼r Stadtentwicklung (GSE) im Auftrag der WBM die Verwaltung fÃ¼r das Haus. Die EinzelmietvertrÃ¤ge wurden daraufhin mit der GSE abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Autonomes Wohn &amp;amp; Kulturprojekt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus bietet Wohn und LebensrÃ¤ume fÃ¼r ca. 60 Menschen, einschlieÃŸlich ihrer Kinder, wovon einige von ihrer Geburt an dort wohnen. Verschiedene Menschen nutzen den Hof und Garten, um ein Leben im Wagen zu fÃ¼hren. Auch das ehemalige PostgelÃ¤nde auf dem NachbargrundstÃ¼ck wird seit einigen Jahren als Wagenplatz genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das unkommerzielle, selbstverwaltete Kulturzentrum im Erdgeschoss bietet seit 1994 vielen Menschen die MÃ¶glichkeit, sich zu unkommerziellen Veranstaltungen zu treffen. Es gibt regelmÃ¤ssig vegetarische VolxkÃ¼che, Konzerte, Diskos, Soliveranstaltungen, ein Videoarchiv und Kneipenbetrieb auf Selbstkostenbasis. Hunderte von Bands und anderen KÃ¼nstlerInnen aus 4 Kontinenten sind seitdem bei uns aufgetreten. Weitere RÃ¤umlichkeiten in Kellern bieten Platz fÃ¼r das Videokino Peliculoso, die Kneipe &amp;quot;Koma F&amp;quot;, in der auch Konzerte stattfinden, und den sogenannten &amp;quot;Technokeller&amp;quot;, eine umgebaute Kegelbahn. &lt;br /&gt;
Die unkommerzielle Siebdruckwerkstatt &amp;quot;Kommandantur&amp;quot; bietet die MÃ¶glichkeit zum Selbstdrucken. Auch die SportrÃ¤ume werden umfangreich genutzt und stehen interessierten Gruppen auf Anfrage zur VerfÃ¼gung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle im GebÃ¤ude untergebrachten Projekte arbeiten selbstverwaltet und unkommerziell. Sie verzichten auf Profit, ebenso auch auf jedwede UnterstÃ¼tzung von Staat oder Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aktuelle Bedrohung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Mai 2007 kam das GrundstÃ¼ck KÃ¶penicker StraÃŸe 137 trotz Protestes zum wiederholten Male unter den Hammer. WÃ¤hrend die Versteigerungsversuche Ende der 1990er auch aufgrund massiver Solidarisierung erfolglos blieben oder abgesagt wurden, war der Verkauf in diesem Fall schon vor der&lt;br /&gt;
Ã¶ffentlichen Auktion abgeklÃ¤rt. Der Clou war diesmal, daÃŸ die angrenzenden GrundstÃ¼cke 133 bis 136 mit der KÃ¶pi-Wagenburg auch verscherbelt wurden. Der Preis lag weiter unter dem in einem Gutachten veranschlagten GrundstÃ¼ckspreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Marionette wurde Besnik Fichtner, ein kosovarischer FuÃŸbodenleger, nunmehr GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer der &amp;quot;Plutionium 114 KÃ¶penicker Str. 133-138 GmbH&amp;quot;, neuer EigentÃ¼mer. Laut eigener Aussage gegenÃ¼ber der &amp;quot;Berliner Zeitung&amp;quot; will er Luxuswohnungen und GeschÃ¤ftsrÃ¤ume mit Bootsanlegern bauen. Bewohner mit MietvertÃ¤gen dÃ¼rften seiner Ansicht nach noch eine Weile bleiben, aber irgendwann mÃ¼ssten alle raus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die neuen &amp;quot;Besitzer&amp;quot;: Ein Kartell im Fadenkreuz der Staatsanwaltschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Handelsregister sind fÃ¼r die &amp;quot;Plutionium 114 KÃ¶penicker Str. 133-138 GmbH&amp;quot; Frau Renate Nehls als Gesellschafterin und ihr Sohn Siegfried Nehls als GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer eingetragen. Bis Ende 2006 war diese Firma als Vitalis Altbauten GmbH registriert. Die Firma &amp;quot;Vitalis&amp;quot;, in der die Familie Nehls in mehreren Positionen tÃ¤tig ist (Siegfried Nehls zumeist als GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer, oder im Vorstand), hat einen Anhang von mindestens 50 Unterfirmen und ist verstrickt mit der Firma &amp;quot;Sanus AG&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Die angegebene Adresse der jetzigen GmbH (und ihrer Unterfirmen) in der Lietzenburgerstr 83 existiert nicht wirklich, alle Adressen der Firma &amp;quot;Vitalis Altbauten GmbH &amp;amp; Co&amp;quot; sind verwaist (Briefkastenfirmen). DafÃ¼r hat die Sanus AG Ihre Adresse in einem noblen Haus am KurfÃ¼rstendamm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.06.07 durchsuchten 76 Beamte insgesamt 25 Wohnungen und BÃ¼ros, 16 davon in Berlin (u.a. auch am Ku-damm), ferner in Essen, DÃ¼sseldorf, Konstanz und Friedrichshafen. Der Vorwurf lautete Betrug. Die Razzia war Teil eines Ermittlungsverfahrens gegen Siegfried Nehls, er wurde vom LKA auch zu Hause besucht. Wie Justizsprecher Michael Grunwald sagte, wurden im Rahmen der Aktion 25 Umzugskartons mit Beweismitteln beschlagnahmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge frÃ¼herer Sanierungsprojekte des undurchsichtigen Netzwerkes sollen durch Nehls und Konsorten systematisch GeschÃ¤ftspartner, vornehmlich beteiligte Baufirmen, betrogen worden sein. Im Fokus des LKA stehen nun vor allem sechs Bauvorhaben in Berlin, bei denen systematisch auf die Seite gewirtschaftet wurde. Dazu hatten die feinen GeschÃ¤ftsleute StrohmÃ¤nner (sogenannte &amp;quot;GeneralÃ¼bernehmer&amp;quot;) als BautrÃ¤ger eingesetzt und kleinere Handwerksbetriebe als Subunternehmer beauftragt. Nach Abschluss der Sanierung meldeten die &amp;quot;GeneralÃ¼bernehmer&amp;quot; Konkurs an und liessen die geprellten Handwerker auf unbezahlten Rechnungen sitzen. So geschehen in der Frankfurter Allee, in der WinterfeldtstraÃŸe, MeyerheimstraÃŸe, KnaackstraÃŸe und der NiederbarnimstraÃŸe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://koepi.squat.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FreirÃ¤ume]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guenther</name></author>	</entry>

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		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Talk:K%C3%83%C2%B6pi&amp;diff=39718</id>
		<title>Talk:KÃ¶pi</title>
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				<updated>2007-08-26T23:50:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Guenther: Diskussion:Koepi wurde nach Diskussion:Köpi verschoben: zurück verschieben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Erstaunlich, dass hier noch nichts stand... Dieser Artikel besteht hauptsÃ¤chlich aus Ã¼berarbeiteten Selbstdarstellungen der KÃ¶pi, auÃŸerdem Berichten der Mainstream-Medien und von indymedia. --[[Benutzer:Guenther|Guenther]] 22:44, 26. Aug 2007 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guenther</name></author>	</entry>

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		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Koepi&amp;diff=39717</id>
		<title>Koepi</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Guenther: Koepi wurde nach Köpi verschoben: zurück verschieben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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		<author><name>Guenther</name></author>	</entry>

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		<title>Talk:Koepi</title>
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				<updated>2007-08-26T23:50:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Guenther: Diskussion:Koepi wurde nach Diskussion:Köpi verschoben: zurück verschieben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Diskussion:KÃ¶pi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guenther</name></author>	</entry>

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		<title>KÃ¶pi</title>
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				<updated>2007-08-26T23:49:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Guenther: Köpi wurde nach Koepi verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:1em&amp;quot;&amp;gt;http://www.rewi.hu-berlin.de/AKJ/graphics/koepi.jpg&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''KÃ¶pi''' ist die Kurzbezeichnung eines autonomen Wohn- und Kulturzentrentrums in der KÃ¶penicker StraÃŸe 137 in Berlin-Mitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Besetzung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1989 flohen Tausende von Ostdeutschland Ã¼ber Ungarn in den Westen. Im November Ã¶ffnete sich die Grenze schliesslich ganz, und auch die letzten Ostler durften in den goldenen Westen reisen!&lt;br /&gt;
Gleichzeitig ergab sich aber auch die MÃ¶glichkeit, den umgekehrten Weg zu gehen. So entschlossen sich Ende November mehrere Leute aus West-Berlin ein Haus im Ostteil der Stadt zu besetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23.2.1990 wurde das freistehende Haus in der KÃ¶penickerstraÃŸe 137 im Bezirk Mitte besetzt. Das Haus in unmittelbarer NÃ¤he des Mauerstreifens war gerade entmietet worden und sollte abgerissen werden. Die Verwaltung des Hauses unterlag der Kommunalen Wohnungsverwaltung (KWV). Weder mit der KWV noch mit der Ost-Berliner Volkspolizei gab in der von allgemeiner VerÃ¤nderung und Verunsicherung geprÃ¤gten Zeit irgendwelche Probleme. Schwieriger war da schon das VerhÃ¤ltnis zur Ost-Berliner Besetzerszene, da die KÃ¶pi das erste hauptsÃ¤chlich von &amp;quot;Westlern&amp;quot; bewohnte Haus war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Wochen wurde eine VolkskÃ¼che eingerichtet und Konzerte, Parties und Soliveranstaltungen organisiert. Im FrÃ¼hling und Sommer 1990 zogen immer mehr Menschen in den Ostteil der Stadt und besetzten weitere HÃ¤user. Nachdem die DDR im Oktober vollstÃ¤ndig annektiert wurde, gab es die ersten gewaltsamen RÃ¤umungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Legalisierung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der RÃ¤umung der [[Mainzer StraÃŸe]] gab es im Bezirk Mitte einen runden Tisch, der fÃ¼r die HÃ¤user nach friedlichen LÃ¶sungen suchte. Im Sommer 1991 wurde zwischen den NutzerInnen/BewohnerInnen und der Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) als Nachfolgeeinrichtung der KWV ein Vorvertrag fÃ¼r alle gemeinschaftlich/gewerblich genutzten RÃ¤ume in der KÃ¶penicker StraÃŸe 137 ausgehandelt. Dieser beinhaltet die bauliche Selbsthilfe und EinzelmietvertrÃ¤ge.&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1993 Ã¼bernahm die Gesellschaft fÃ¼r Stadtentwicklung (GSE) im Auftrag der WBM die Verwaltung fÃ¼r das Haus. Die EinzelmietvertrÃ¤ge wurden daraufhin mit der GSE abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Autonomes Wohn &amp;amp; Kulturprojekt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus bietet Wohn und LebensrÃ¤ume fÃ¼r ca. 60 Menschen, einschlieÃŸlich ihrer Kinder, wovon einige von ihrer Geburt an dort wohnen. Verschiedene Menschen nutzen den Hof und Garten, um ein Leben im Wagen zu fÃ¼hren. Auch das ehemalige PostgelÃ¤nde auf dem NachbargrundstÃ¼ck wird seit einigen Jahren als Wagenplatz genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das unkommerzielle, selbstverwaltete Kulturzentrum im Erdgeschoss bietet seit 1994 vielen Menschen die MÃ¶glichkeit, sich zu unkommerziellen Veranstaltungen zu treffen. Es gibt regelmÃ¤ssig vegetarische VolxkÃ¼che, Konzerte, Diskos, Soliveranstaltungen, ein Videoarchiv und Kneipenbetrieb auf Selbstkostenbasis. Hunderte von Bands und anderen KÃ¼nstlerInnen aus 4 Kontinenten sind seitdem bei uns aufgetreten. Weitere RÃ¤umlichkeiten in Kellern bieten Platz fÃ¼r das Videokino Peliculoso, die Kneipe &amp;quot;Koma F&amp;quot;, in der auch Konzerte stattfinden, und den sogenannten &amp;quot;Technokeller&amp;quot;, eine umgebaute Kegelbahn. &lt;br /&gt;
Die unkommerzielle Siebdruckwerkstatt &amp;quot;Kommandantur&amp;quot; bietet die MÃ¶glichkeit zum Selbstdrucken. Auch die SportrÃ¤ume werden umfangreich genutzt und stehen interessierten Gruppen auf Anfrage zur VerfÃ¼gung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle im GebÃ¤ude untergebrachten Projekte arbeiten selbstverwaltet und unkommerziell. Sie verzichten auf Profit, ebenso auch auf jedwede UnterstÃ¼tzung von Staat oder Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aktuelle Bedrohung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Mai 2007 kam das GrundstÃ¼ck KÃ¶penicker StraÃŸe 137 trotz Protestes zum wiederholten Male unter den Hammer. WÃ¤hrend die Versteigerungsversuche Ende der 1990er auch aufgrund massiver Solidarisierung erfolglos blieben oder abgesagt wurden, war der Verkauf in diesem Fall schon vor der&lt;br /&gt;
Ã¶ffentlichen Auktion abgeklÃ¤rt. Der Clou war diesmal, daÃŸ die angrenzenden GrundstÃ¼cke 133 bis 136 mit der KÃ¶pi-Wagenburg auch verscherbelt wurden. Der Preis lag weiter unter dem in einem Gutachten veranschlagten GrundstÃ¼ckspreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Marionette wurde Besnik Fichtner, ein kosovarischer FuÃŸbodenleger, nunmehr GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer der &amp;quot;Plutionium 114 KÃ¶penicker Str. 133-138 GmbH&amp;quot;, neuer EigentÃ¼mer. Laut eigener Aussage gegenÃ¼ber der &amp;quot;Berliner Zeitung&amp;quot; will er Luxuswohnungen und GeschÃ¤ftsrÃ¤ume mit Bootsanlegern bauen. Bewohner mit MietvertÃ¤gen dÃ¼rften seiner Ansicht nach noch eine Weile bleiben, aber irgendwann mÃ¼ssten alle raus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die neuen &amp;quot;Besitzer&amp;quot;: Ein Kartell im Fadenkreuz der Staatsanwaltschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Handelsregister sind fÃ¼r die &amp;quot;Plutionium 114 KÃ¶penicker Str. 133-138 GmbH&amp;quot; Frau Renate Nehls als Gesellschafterin und ihr Sohn Siegfried Nehls als GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer eingetragen. Bis Ende 2006 war diese Firma als Vitalis Altbauten GmbH registriert. Die Firma &amp;quot;Vitalis&amp;quot;, in der die Familie Nehls in mehreren Positionen tÃ¤tig ist (Siegfried Nehls zumeist als GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer, oder im Vorstand), hat einen Anhang von mindestens 50 Unterfirmen und ist verstrickt mit der Firma &amp;quot;Sanus AG&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Die angegebene Adresse der jetzigen GmbH (und ihrer Unterfirmen) in der Lietzenburgerstr 83 existiert nicht wirklich, alle Adressen der Firma &amp;quot;Vitalis Altbauten GmbH &amp;amp; Co&amp;quot; sind verwaist (Briefkastenfirmen). DafÃ¼r hat die Sanus AG Ihre Adresse in einem noblen Haus am KurfÃ¼rstendamm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.06.07 durchsuchten 76 Beamte insgesamt 25 Wohnungen und BÃ¼ros, 16 davon in Berlin (u.a. auch am Ku-damm), ferner in Essen, DÃ¼sseldorf, Konstanz und Friedrichshafen. Der Vorwurf lautete Betrug. Die Razzia war Teil eines Ermittlungsverfahrens gegen Siegfried Nehls, er wurde vom LKA auch zu Hause besucht. Wie Justizsprecher Michael Grunwald sagte, wurden im Rahmen der Aktion 25 Umzugskartons mit Beweismitteln beschlagnahmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge frÃ¼herer Sanierungsprojekte des undurchsichtigen Netzwerkes sollen durch Nehls und Konsorten systematisch GeschÃ¤ftspartner, vornehmlich beteiligte Baufirmen, betrogen worden sein. Im Fokus des LKA stehen nun vor allem sechs Bauvorhaben in Berlin, bei denen systematisch auf die Seite gewirtschaftet wurde. Dazu hatten die feinen GeschÃ¤ftsleute StrohmÃ¤nner (sogenannte &amp;quot;GeneralÃ¼bernehmer&amp;quot;) als BautrÃ¤ger eingesetzt und kleinere Handwerksbetriebe als Subunternehmer beauftragt. Nach Abschluss der Sanierung meldeten die &amp;quot;GeneralÃ¼bernehmer&amp;quot; Konkurs an und liessen die geprellten Handwerker auf unbezahlten Rechnungen sitzen. So geschehen in der Frankfurter Allee, in der WinterfeldtstraÃŸe, MeyerheimstraÃŸe, KnaackstraÃŸe und der NiederbarnimstraÃŸe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://koepi.squat.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FreirÃ¤ume]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guenther</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Talk:KÃ¶pi</title>
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				<updated>2007-08-26T23:49:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Guenther: Diskussion:Köpi wurde nach Diskussion:Koepi verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Erstaunlich, dass hier noch nichts stand... Dieser Artikel besteht hauptsÃ¤chlich aus Ã¼berarbeiteten Selbstdarstellungen der KÃ¶pi, auÃŸerdem Berichten der Mainstream-Medien und von indymedia. --[[Benutzer:Guenther|Guenther]] 22:44, 26. Aug 2007 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guenther</name></author>	</entry>

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				<updated>2007-08-26T22:44:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Guenther: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Erstaunlich, dass hier noch nichts stand... Dieser Artikel besteht hauptsÃ¤chlich aus Ã¼berarbeiteten Selbstdarstellungen der KÃ¶pi, auÃŸerdem Berichten der Mainstream-Medien und von indymedia. --[[Benutzer:Guenther|Guenther]] 22:44, 26. Aug 2007 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guenther</name></author>	</entry>

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		<title>KÃ¶pi</title>
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				<updated>2007-08-26T22:40:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Guenther: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:1em&amp;quot;&amp;gt;http://www.rewi.hu-berlin.de/AKJ/graphics/koepi.jpg&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''KÃ¶pi''' ist die Kurzbezeichnung eines autonomen Wohn- und Kulturzentrentrums in der KÃ¶penicker StraÃŸe 137 in Berlin-Mitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Besetzung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1989 flohen Tausende von Ostdeutschland Ã¼ber Ungarn in den Westen. Im November Ã¶ffnete sich die Grenze schliesslich ganz, und auch die letzten Ostler durften in den goldenen Westen reisen!&lt;br /&gt;
Gleichzeitig ergab sich aber auch die MÃ¶glichkeit, den umgekehrten Weg zu gehen. So entschlossen sich Ende November mehrere Leute aus West-Berlin ein Haus im Ostteil der Stadt zu besetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23.2.1990 wurde das freistehende Haus in der KÃ¶penickerstraÃŸe 137 im Bezirk Mitte besetzt. Das Haus in unmittelbarer NÃ¤he des Mauerstreifens war gerade entmietet worden und sollte abgerissen werden. Die Verwaltung des Hauses unterlag der Kommunalen Wohnungsverwaltung (KWV). Weder mit der KWV noch mit der Ost-Berliner Volkspolizei gab in der von allgemeiner VerÃ¤nderung und Verunsicherung geprÃ¤gten Zeit irgendwelche Probleme. Schwieriger war da schon das VerhÃ¤ltnis zur Ost-Berliner Besetzerszene, da die KÃ¶pi das erste hauptsÃ¤chlich von &amp;quot;Westlern&amp;quot; bewohnte Haus war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Wochen wurde eine VolkskÃ¼che eingerichtet und Konzerte, Parties und Soliveranstaltungen organisiert. Im FrÃ¼hling und Sommer 1990 zogen immer mehr Menschen in den Ostteil der Stadt und besetzten weitere HÃ¤user. Nachdem die DDR im Oktober vollstÃ¤ndig annektiert wurde, gab es die ersten gewaltsamen RÃ¤umungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Legalisierung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der RÃ¤umung der [[Mainzer StraÃŸe]] gab es im Bezirk Mitte einen runden Tisch, der fÃ¼r die HÃ¤user nach friedlichen LÃ¶sungen suchte. Im Sommer 1991 wurde zwischen den NutzerInnen/BewohnerInnen und der Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) als Nachfolgeeinrichtung der KWV ein Vorvertrag fÃ¼r alle gemeinschaftlich/gewerblich genutzten RÃ¤ume in der KÃ¶penicker StraÃŸe 137 ausgehandelt. Dieser beinhaltet die bauliche Selbsthilfe und EinzelmietvertrÃ¤ge.&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1993 Ã¼bernahm die Gesellschaft fÃ¼r Stadtentwicklung (GSE) im Auftrag der WBM die Verwaltung fÃ¼r das Haus. Die EinzelmietvertrÃ¤ge wurden daraufhin mit der GSE abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Autonomes Wohn &amp;amp; Kulturprojekt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus bietet Wohn und LebensrÃ¤ume fÃ¼r ca. 60 Menschen, einschlieÃŸlich ihrer Kinder, wovon einige von ihrer Geburt an dort wohnen. Verschiedene Menschen nutzen den Hof und Garten, um ein Leben im Wagen zu fÃ¼hren. Auch das ehemalige PostgelÃ¤nde auf dem NachbargrundstÃ¼ck wird seit einigen Jahren als Wagenplatz genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das unkommerzielle, selbstverwaltete Kulturzentrum im Erdgeschoss bietet seit 1994 vielen Menschen die MÃ¶glichkeit, sich zu unkommerziellen Veranstaltungen zu treffen. Es gibt regelmÃ¤ssig vegetarische VolxkÃ¼che, Konzerte, Diskos, Soliveranstaltungen, ein Videoarchiv und Kneipenbetrieb auf Selbstkostenbasis. Hunderte von Bands und anderen KÃ¼nstlerInnen aus 4 Kontinenten sind seitdem bei uns aufgetreten. Weitere RÃ¤umlichkeiten in Kellern bieten Platz fÃ¼r das Videokino Peliculoso, die Kneipe &amp;quot;Koma F&amp;quot;, in der auch Konzerte stattfinden, und den sogenannten &amp;quot;Technokeller&amp;quot;, eine umgebaute Kegelbahn. &lt;br /&gt;
Die unkommerzielle Siebdruckwerkstatt &amp;quot;Kommandantur&amp;quot; bietet die MÃ¶glichkeit zum Selbstdrucken. Auch die SportrÃ¤ume werden umfangreich genutzt und stehen interessierten Gruppen auf Anfrage zur VerfÃ¼gung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle im GebÃ¤ude untergebrachten Projekte arbeiten selbstverwaltet und unkommerziell. Sie verzichten auf Profit, ebenso auch auf jedwede UnterstÃ¼tzung von Staat oder Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aktuelle Bedrohung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Mai 2007 kam das GrundstÃ¼ck KÃ¶penicker StraÃŸe 137 trotz Protestes zum wiederholten Male unter den Hammer. WÃ¤hrend die Versteigerungsversuche Ende der 1990er auch aufgrund massiver Solidarisierung erfolglos blieben oder abgesagt wurden, war der Verkauf in diesem Fall schon vor der&lt;br /&gt;
Ã¶ffentlichen Auktion abgeklÃ¤rt. Der Clou war diesmal, daÃŸ die angrenzenden GrundstÃ¼cke 133 bis 136 mit der KÃ¶pi-Wagenburg auch verscherbelt wurden. Der Preis lag weiter unter dem in einem Gutachten veranschlagten GrundstÃ¼ckspreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Marionette wurde Besnik Fichtner, ein kosovarischer FuÃŸbodenleger, nunmehr GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer der &amp;quot;Plutionium 114 KÃ¶penicker Str. 133-138 GmbH&amp;quot;, neuer EigentÃ¼mer. Laut eigener Aussage gegenÃ¼ber der &amp;quot;Berliner Zeitung&amp;quot; will er Luxuswohnungen und GeschÃ¤ftsrÃ¤ume mit Bootsanlegern bauen. Bewohner mit MietvertÃ¤gen dÃ¼rften seiner Ansicht nach noch eine Weile bleiben, aber irgendwann mÃ¼ssten alle raus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die neuen &amp;quot;Besitzer&amp;quot;: Ein Kartell im Fadenkreuz der Staatsanwaltschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Handelsregister sind fÃ¼r die &amp;quot;Plutionium 114 KÃ¶penicker Str. 133-138 GmbH&amp;quot; Frau Renate Nehls als Gesellschafterin und ihr Sohn Siegfried Nehls als GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer eingetragen. Bis Ende 2006 war diese Firma als Vitalis Altbauten GmbH registriert. Die Firma &amp;quot;Vitalis&amp;quot;, in der die Familie Nehls in mehreren Positionen tÃ¤tig ist (Siegfried Nehls zumeist als GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer, oder im Vorstand), hat einen Anhang von mindestens 50 Unterfirmen und ist verstrickt mit der Firma &amp;quot;Sanus AG&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Die angegebene Adresse der jetzigen GmbH (und ihrer Unterfirmen) in der Lietzenburgerstr 83 existiert nicht wirklich, alle Adressen der Firma &amp;quot;Vitalis Altbauten GmbH &amp;amp; Co&amp;quot; sind verwaist (Briefkastenfirmen). DafÃ¼r hat die Sanus AG Ihre Adresse in einem noblen Haus am KurfÃ¼rstendamm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.06.07 durchsuchten 76 Beamte insgesamt 25 Wohnungen und BÃ¼ros, 16 davon in Berlin (u.a. auch am Ku-damm), ferner in Essen, DÃ¼sseldorf, Konstanz und Friedrichshafen. Der Vorwurf lautete Betrug. Die Razzia war Teil eines Ermittlungsverfahrens gegen Siegfried Nehls, er wurde vom LKA auch zu Hause besucht. Wie Justizsprecher Michael Grunwald sagte, wurden im Rahmen der Aktion 25 Umzugskartons mit Beweismitteln beschlagnahmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge frÃ¼herer Sanierungsprojekte des undurchsichtigen Netzwerkes sollen durch Nehls und Konsorten systematisch GeschÃ¤ftspartner, vornehmlich beteiligte Baufirmen, betrogen worden sein. Im Fokus des LKA stehen nun vor allem sechs Bauvorhaben in Berlin, bei denen systematisch auf die Seite gewirtschaftet wurde. Dazu hatten die feinen GeschÃ¤ftsleute StrohmÃ¤nner (sogenannte &amp;quot;GeneralÃ¼bernehmer&amp;quot;) als BautrÃ¤ger eingesetzt und kleinere Handwerksbetriebe als Subunternehmer beauftragt. Nach Abschluss der Sanierung meldeten die &amp;quot;GeneralÃ¼bernehmer&amp;quot; Konkurs an und liessen die geprellten Handwerker auf unbezahlten Rechnungen sitzen. So geschehen in der Frankfurter Allee, in der WinterfeldtstraÃŸe, MeyerheimstraÃŸe, KnaackstraÃŸe und der NiederbarnimstraÃŸe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://koepi.squat.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FreirÃ¤ume]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guenther</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=K%C3%83%C2%B6pi&amp;diff=39709</id>
		<title>KÃ¶pi</title>
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				<updated>2007-08-26T22:39:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Guenther: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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'''KÃ¶pi''' ist die Kurzbezeichnung eines autonomen Wohn- und Kulturzentrentrums in der KÃ¶penicker Str.137, Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Besetzung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1989 flohen Tausende von Ostdeutschland Ã¼ber Ungarn in den Westen. Im November Ã¶ffnete sich die Grenze schliesslich ganz, und auch die letzten Ostler durften in den goldenen Westen reisen!&lt;br /&gt;
Gleichzeitig ergab sich aber auch die MÃ¶glichkeit, den umgekehrten Weg zu gehen. So entschlossen sich Ende November mehrere Leute aus West-Berlin ein Haus im Ostteil der Stadt zu besetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23.2.1990 wurde das freistehende Haus in der KÃ¶penickerstraÃŸe 137 im Bezirk Mitte besetzt. Das Haus in unmittelbarer NÃ¤he des Mauerstreifens war gerade entmietet worden und sollte abgerissen werden. Die Verwaltung des Hauses unterlag der Kommunalen Wohnungsverwaltung (KWV). Weder mit der KWV noch mit der Ost-Berliner Volkspolizei gab in der von allgemeiner VerÃ¤nderung und Verunsicherung geprÃ¤gten Zeit irgendwelche Probleme. Schwieriger war da schon das VerhÃ¤ltnis zur Ost-Berliner Besetzerszene, da die KÃ¶pi das erste hauptsÃ¤chlich von &amp;quot;Westlern&amp;quot; bewohnte Haus war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Wochen wurde eine VolkskÃ¼che eingerichtet und Konzerte, Parties und Soliveranstaltungen organisiert. Im FrÃ¼hling und Sommer 1990 zogen immer mehr Menschen in den Ostteil der Stadt und besetzten weitere HÃ¤user. Nachdem die DDR im Oktober vollstÃ¤ndig annektiert wurde, gab es die ersten gewaltsamen RÃ¤umungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Legalisierung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der RÃ¤umung der [[Mainzer StraÃŸe]] gab es im Bezirk Mitte einen runden Tisch, der fÃ¼r die HÃ¤user nach friedlichen LÃ¶sungen suchte. Im Sommer 1991 wurde zwischen den NutzerInnen/BewohnerInnen und der Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) als Nachfolgeeinrichtung der KWV ein Vorvertrag fÃ¼r alle gemeinschaftlich/gewerblich genutzten RÃ¤ume in der KÃ¶penicker StraÃŸe 137 ausgehandelt. Dieser beinhaltet die bauliche Selbsthilfe und EinzelmietvertrÃ¤ge.&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1993 Ã¼bernahm die Gesellschaft fÃ¼r Stadtentwicklung (GSE) im Auftrag der WBM die Verwaltung fÃ¼r das Haus. Die EinzelmietvertrÃ¤ge wurden daraufhin mit der GSE abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Autonomes Wohn &amp;amp; Kulturprojekt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus bietet Wohn und LebensrÃ¤ume fÃ¼r ca. 60 Menschen, einschlieÃŸlich ihrer Kinder, wovon einige von ihrer Geburt an dort wohnen. Verschiedene Menschen nutzen den Hof und Garten, um ein Leben im Wagen zu fÃ¼hren. Auch das ehemalige PostgelÃ¤nde auf dem NachbargrundstÃ¼ck wird seit einigen Jahren als Wagenplatz genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das unkommerzielle, selbstverwaltete Kulturzentrum im Erdgeschoss bietet seit 1994 vielen Menschen die MÃ¶glichkeit, sich zu unkommerziellen Veranstaltungen zu treffen. Es gibt regelmÃ¤ssig vegetarische VolxkÃ¼che, Konzerte, Diskos, Soliveranstaltungen, ein Videoarchiv und Kneipenbetrieb auf Selbstkostenbasis. Hunderte von Bands und anderen KÃ¼nstlerInnen aus 4 Kontinenten sind seitdem bei uns aufgetreten. Weitere RÃ¤umlichkeiten in Kellern bieten Platz fÃ¼r das Videokino Peliculoso, die Kneipe &amp;quot;Koma F&amp;quot;, in der auch Konzerte stattfinden, und den sogenannten &amp;quot;Technokeller&amp;quot;, eine umgebaute Kegelbahn. &lt;br /&gt;
Die unkommerzielle Siebdruckwerkstatt &amp;quot;Kommandantur&amp;quot; bietet die MÃ¶glichkeit zum Selbstdrucken. Auch die SportrÃ¤ume werden umfangreich genutzt und stehen interessierten Gruppen auf Anfrage zur VerfÃ¼gung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle im GebÃ¤ude untergebrachten Projekte arbeiten selbstverwaltet und unkommerziell. Sie verzichten auf Profit, ebenso auch auf jedwede UnterstÃ¼tzung von Staat oder Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aktuelle Bedrohung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Mai 2007 kam das GrundstÃ¼ck KÃ¶penicker StraÃŸe 137 trotz Protestes zum wiederholten Male unter den Hammer. WÃ¤hrend die Versteigerungsversuche Ende der 1990er auch aufgrund massiver Solidarisierung erfolglos blieben oder abgesagt wurden, war der Verkauf in diesem Fall schon vor der&lt;br /&gt;
Ã¶ffentlichen Auktion abgeklÃ¤rt. Der Clou war diesmal, daÃŸ die angrenzenden GrundstÃ¼cke 133 bis 136 mit der KÃ¶pi-Wagenburg auch verscherbelt wurden. Der Preis lag weiter unter dem in einem Gutachten veranschlagten GrundstÃ¼ckspreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Marionette wurde Besnik Fichtner, ein kosovarischer FuÃŸbodenleger, nunmehr GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer der &amp;quot;Plutionium 114 KÃ¶penicker Str. 133-138 GmbH&amp;quot;, neuer EigentÃ¼mer. Laut eigener Aussage gegenÃ¼ber der &amp;quot;Berliner Zeitung&amp;quot; will er Luxuswohnungen und GeschÃ¤ftsrÃ¤ume mit Bootsanlegern bauen. Bewohner mit MietvertÃ¤gen dÃ¼rften seiner Ansicht nach noch eine Weile bleiben, aber irgendwann mÃ¼ssten alle raus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die neuen &amp;quot;Besitzer&amp;quot;: Ein Kartell im Fadenkreuz der Staatsanwaltschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Handelsregister sind fÃ¼r die &amp;quot;Plutionium 114 KÃ¶penicker Str. 133-138 GmbH&amp;quot; Frau Renate Nehls als Gesellschafterin und ihr Sohn Siegfried Nehls als GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer eingetragen. Bis Ende 2006 war diese Firma als Vitalis Altbauten GmbH registriert. Die Firma &amp;quot;Vitalis&amp;quot;, in der die Familie Nehls in mehreren Positionen tÃ¤tig ist (Siegfried Nehls zumeist als GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer, oder im Vorstand), hat einen Anhang von mindestens 50 Unterfirmen und ist verstrickt mit der Firma &amp;quot;Sanus AG&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Die angegebene Adresse der jetzigen GmbH (und ihrer Unterfirmen) in der Lietzenburgerstr 83 existiert nicht wirklich, alle Adressen der Firma &amp;quot;Vitalis Altbauten GmbH &amp;amp; Co&amp;quot; sind verwaist (Briefkastenfirmen). DafÃ¼r hat die Sanus AG Ihre Adresse in einem noblen Haus am KurfÃ¼rstendamm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.06.07 durchsuchten 76 Beamte insgesamt 25 Wohnungen und BÃ¼ros, 16 davon in Berlin (u.a. auch am Ku-damm), ferner in Essen, DÃ¼sseldorf, Konstanz und Friedrichshafen. Der Vorwurf lautete Betrug. Die Razzia war Teil eines Ermittlungsverfahrens gegen Siegfried Nehls, er wurde vom LKA auch zu Hause besucht. Wie Justizsprecher Michael Grunwald sagte, wurden im Rahmen der Aktion 25 Umzugskartons mit Beweismitteln beschlagnahmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge frÃ¼herer Sanierungsprojekte des undurchsichtigen Netzwerkes sollen durch Nehls und Konsorten systematisch GeschÃ¤ftspartner, vornehmlich beteiligte Baufirmen, betrogen worden sein. Im Fokus des LKA stehen nun vor allem sechs Bauvorhaben in Berlin, bei denen systematisch auf die Seite gewirtschaftet wurde. Dazu hatten die feinen GeschÃ¤ftsleute StrohmÃ¤nner (sogenannte &amp;quot;GeneralÃ¼bernehmer&amp;quot;) als BautrÃ¤ger eingesetzt und kleinere Handwerksbetriebe als Subunternehmer beauftragt. Nach Abschluss der Sanierung meldeten die &amp;quot;GeneralÃ¼bernehmer&amp;quot; Konkurs an und liessen die geprellten Handwerker auf unbezahlten Rechnungen sitzen. So geschehen in der Frankfurter Allee, in der WinterfeldtstraÃŸe, MeyerheimstraÃŸe, KnaackstraÃŸe und der NiederbarnimstraÃŸe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*http://koepi.squat.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FreirÃ¤ume]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guenther</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Guenther: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''AntiEverything''' (zu deutsch: Gegen Alles) ist eine aus der [[Berlin|Berliner]] [[Anarchie|Anarcho]]-[[Punk|Punkrockszene]] hervorgegangene Gruppierung von Aktivisten, die sich selbst als '[[Neonihilismus|Neonihilisten]]' bezeichnen. Sie erteilen nach eigenen Angaben der gesamten westlichen Gesellschaft, die als &amp;quot;verfickte RealitÃ¤t&amp;quot; bezeichnet wird, eine radikale Absage. Als Neonihilisten suchen sie die Konfrontation mit dem Establishment auf kultureller Ebene durch gezielte Provokation, die mitunter Ã¼bertrieben und Ã¼berzogen anmuten mag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das AntiEverything gibt ein gleichnamiges unregelmÃ¤ÃŸig erscheinendes Magazin heraus. Das Magazin kommentiert und analysiert soziale, politische und kulturelle ZustÃ¤nde im deutschsprachigen Raum. Diese Kritik wird hÃ¤ufig in fiktionalen Texten versteckt und durch gezielte Ãœbertreibung und Brechung auf den Punkt gebracht. Der Inhalt wird durch ein loses Netzwerk meist persÃ¶nlich befreundeter Aktivisten zusammengestellt. Ihre BeitrÃ¤ge werden durch die in Berlin arbeitende Redaktion ediert und gedruckt. Die Zeitschrift wird durch Distributoren bundesweit verbreitet und in geringem Umfang auch nach Ã–sterreich und in die Schweiz verschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Kunst und Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Category:Zeitschriften]]&lt;br /&gt;
[[Category:Berlin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guenther</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Guenther: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ebenso wie der klassische [[Nihilismus]] (lateinisch: â€žnihilâ€œ = â€žnichtsâ€œ) bestreitet der '''Neonihilismus''', dass die Welt oder das Leben irgendeinem Ã¼bergeordneten Sinn folgen. Die Existenz feststehender Wahrheiten wird verneint, genauso wie daraus entstehende Werte und Normen oder eine allgemeingÃ¼ltige Moral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte Gesellschaft und das ihr zugrunde liegende Wertesystem werden von Neonihilisten radikal abgelehnt, allerdings ohne ihnen eine erstrebenswerte Alternative oder eine Utopie im herkÃ¶mmlichen Sinne entgegenzusetzen. Auch den als &amp;quot;verknÃ¶chert&amp;quot; empfundenen Lehren der nihilistischen Philosophen des 19. und frÃ¼hen 20. Jahrhunderts (z.B. [[Nietzsche|Friedrich Nietzsche]]) wird eine Absage erteilt. An die Stelle einer Ã¼berlebten Metaphysik des in sich Wahren, SchÃ¶nen und Richtigen, die den Menschen bloÃŸ das Leiden an der Kluft von Idee und Leben auferlege, tritt dem Neonihilismus zufolge die realistische Offenheit fÃ¼r eine neue Welt, die nach brandneuen GrundsÃ¤tzen revolutioniert werden soll, die erst im Zuge der gesellschaftlichen UmwÃ¤lzung selbst zu finden und zu formen sind. Somit ist der Neonihilismus in sich selbst einem stÃ¤ndigem Wandel unterworfen, der als Fortschritt betrachtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Philosophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guenther</name></author>	</entry>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''AntiEverything''' (zu deutsch: Gegen Alles) ist eine aus der [[Berlin|Berliner]] [[Anarchie|Anarcho]]-[[Punk|Punkrockszene]] hervorgegangene Gruppierung von Aktivisten, die sich selbst als '[[Neonihilismus|Neonihilisten]]' bezeichnen. Sie erteilen nach eigenen Angaben der gesamten westlichen Gesellschaft, die als &amp;quot;verfickte RealitÃ¤t&amp;quot; bezeichnet wird, eine radikale Absage. Als Neonihilisten suchen sie die Konfrontation mit dem Establishment auf kultureller Ebene durch gezielte Provokation, die mitunter Ã¼bertrieben und Ã¼berzogen anmuten mag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das AntiEverything gibt ein gleichnamiges unregelmÃ¤ÃŸig erscheinendes Magazin heraus. Das Magazin kommentiert und analysiert soziale, politische und kulturelle ZustÃ¤nde im deutschsprachigen Raum. Diese Kritik wird hÃ¤ufig in fiktionalen Texten versteckt und durch gezielte Ãœbertreibung und Brechung auf den Punkt gebracht. Der Inhalt wird durch ein loses Netzwerk meist persÃ¶nlich befreundeter Aktivisten zusammengestellt. Ihre BeitrÃ¤ge werden durch die in Berlin arbeitende Redaktion ediert und gedruckt. Die Zeitschrift wird durch Distributoren bundesweit verbreitet und in geringem Umfang auch nach Ã–sterreich und in die Schweiz verschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Kunst und Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Category:Zeitschriften]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guenther</name></author>	</entry>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ebenso wie der klassische [[Nihilismus]] (lateinisch: â€žnihilâ€œ = â€žnichtsâ€œ) bestreitet der '''Neonihilismus''', dass die Welt oder das Leben irgendeinem Ã¼bergeordneten Sinn folgen. Die Existenz feststehender Wahrheiten wird verneint, genauso wie daraus entstehende Werte und Normen oder eine allgemeingÃ¼ltige Moral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte Gesellschaft und das ihr zugrunde liegende Wertesystem werden von Neonihilisten radikal abgelehnt, allerdings ohne ihnen eine erstrebenswerte Alternative oder eine Utopie im herkÃ¶mmlichen Sinne entgegenzusetzen. Auch den als &amp;quot;verknÃ¶chert&amp;quot; empfundenen Lehren der nihilistischen Philosophen des 19. und frÃ¼hen 20. Jahrhunderts (z.B. [[Nietzsche|Friedrich Nietzsche]]) wird eine Absage erteilt. An die Stelle einer Ã¼berlebten Metaphysik des in sich Wahren, SchÃ¶nen und Richtigen, die den Menschen bloÃŸ das Leiden an der Kluft von Idee und Leben auferlege, tritt dem Neonihilismus zufolge die realistische Offenheit fÃ¼r eine neue Welt, die nach brandneuen GrundsÃ¤tzen revolutioniert werden soll, die erst im Zuge der gesellschaftlichen UmwÃ¤lzung selbst zu finden und zu formen sind. Somit ist der Neonihilismus in sich selbst einem stÃ¤ndigem Wandel unterworfen, der als Fortschritt betrachtet wird.&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ebenso wie der klassische [[Nihilismus]] (lateinisch: â€žnihilâ€œ = â€žnichtsâ€œ) bestreitet der '''Neonihilismus''', dass die Welt oder das Leben irgendeinem Ã¼bergeordneten Sinn folgen. Die Existenz feststehender Wahrheiten wird verneint, genauso wie daraus entstehende Werte und Normen oder eine allgemeingÃ¼ltige Moral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte Gesellschaft und das ihr zugrunde liegende Wertesystem werden von Neonihilisten radikal abgelehnt, allerdings ohne ihnen eine erstrebenswerte Alternative oder eine Utopie im herkÃ¶mmlichen Sinne entgegenzusetzen. Auch den als &amp;quot;verknÃ¶chert&amp;quot; empfundenen Lehren der nihilistischen Philosophen des 19. und frÃ¼hen 20. Jahrhunderts (z.B. Friedrich Nietzsche) wird eine Absage erteilt. An die Stelle einer Ã¼berlebten Metaphysik des in sich Wahren, SchÃ¶nen und Richtigen, die den Menschen bloÃŸ das Leiden an der Kluft von Idee und Leben auferlege, tritt dem Neonihilismus zufolge die realistische Offenheit fÃ¼r eine neue Welt, die nach brandneuen GrundsÃ¤tzen revolutioniert werden soll, die erst im Zuge der gesellschaftlichen UmwÃ¤lzung selbst zu finden und zu formen sind. Somit ist der Neonihilismus in sich selbst einem stÃ¤ndigem Wandel unterworfen, der als Fortschritt betrachtet wird.&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ebenso wie der klassische [[Nihilismus]] (lateinisch: â€žnihilâ€œ = â€žnichtsâ€œ) bestreitet der '''Neonihilismus''', dass die Welt oder das Leben irgendeinem Ã¼bergeordneten Sinn folgen. Die Existenz feststehender Wahrheiten wird verneint, genauso wie daraus entstehende Werte und Normen oder eine allgemeingÃ¼ltige Moral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte Gesellschaft und das ihr zugrundeliegende Wertesystem werden von Neonihilisten radikal abgelehnt, allerdings ohne ihnen eine erstrebenswerte Alternative oder eine Utopie im herkÃ¶mmlichen Sinne entgegenzusetzen. Auch den als &amp;quot;verknÃ¶chert&amp;quot; empfundenen Lehren der nihilistischen Philosophen des 19. und frÃ¼hen 20. Jahrhunderts (z.B. Friedrich Nietzsche) wird eine Absage erteilt. An die Stelle einer Ã¼berlebten Metaphysik des in sich Wahren, SchÃ¶nen und Richtigen, die den Menschen bloÃŸ das Leiden an der Kluft von Idee und Leben auferlege, tritt dem Neonihilismus zufolge die realistische Offenheit fÃ¼r eine neue Welt, die nach brandneuen GrundsÃ¤tzen revolutioniert werden soll, die erst im Zuge der gesellschaftlichen UmwÃ¤lzung selbst zu finden und zu formen sind. Somit ist der Neonihilismus in sich selbst einem stÃ¤ndigem Wandel unterworfen, der als Fortschritt betrachtet wird.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Guenther: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''AntiEverything''' (zu deutsch: Gegen Alles) ist eine aus der Berliner Anarcho-Punkrockszene hervorgegangene Gruppierung von Aktivisten, die sich selbst als '[[Neonihilismus|Neonihilisten]]' bezeichnen. Sie erteilen nach eigenen Angaben der gesamten westlichen Gesellschaft, die als &amp;quot;verfickte RealitÃ¤t&amp;quot; bezeichnet wird, eine radikale Absage. Als Neonihilisten suchen sie die Konfrontation mit dem Establishment auf kultureller Ebene durch gezielte Provokation, die mitunter Ã¼bertrieben und Ã¼berzogen anmuten mag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das AntiEverything gibt ein gleichnamiges unregelmÃ¤ÃŸig erscheinendes Magazin heraus. Das Magazin kommentiert und analysiert soziale, politische und kulturelle ZustÃ¤nde im deutschsprachigen Raum. Diese Kritik wird hÃ¤ufig in fiktionalen Texten versteckt und durch gezielte Ãœbertreibung und Brechung auf den Punkt gebracht. Der Inhalt wird durch ein loses Netzwerk meist persÃ¶nlich befreundeter Aktivisten zusammengestellt. Ihre BeitrÃ¤ge werden durch die in Berlin arbeitende Redaktion ediert und gedruckt. Die Zeitschrift wird durch Distributoren bundesweit verbreitet und in geringem Umfang auch nach Ã–sterreich und in die Schweiz verschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Kunst und Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Category:Zeitschriften]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guenther</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Guenther: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;AntiEverything (zu deutsch: Gegen Alles) ist eine aus der Berliner Anarcho-Punkrockszene hervorgegangene Gruppierung von Aktivisten, die sich selbst als 'Neonihilisten' bezeichnen. Sie erteilen nach eigenen Angaben der gesamten westlichen Gesellschaft, die als &amp;quot;verfickte RealitÃ¤t&amp;quot; bezeichnet wird, eine radikale Absage. Als Neonihilisten suchen sie die Konfrontation mit dem Establishment auf kultureller Ebene durch gezielte Provokation, die mitunter Ã¼bertrieben und Ã¼berzogen anmuten mag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das AntiEverything gibt ein gleichnamiges unregelmÃ¤ÃŸig erscheinendes Magazin heraus. Das Magazin kommentiert und analysiert soziale, politische und kulturelle ZustÃ¤nde im deutschsprachigen Raum. Diese Kritik wird hÃ¤ufig in fiktionalen Texten versteckt und durch gezielte Ãœbertreibung und Brechung auf den Punkt gebracht. Der Inhalt wird durch ein loses Netzwerk meist persÃ¶nlich befreundeter Aktivisten zusammengestellt. Ihre BeitrÃ¤ge werden durch die in Berlin arbeitende Redaktion ediert und gedruckt. Die Zeitschrift wird durch Distributoren bundesweit verbreitet und in geringem Umfang auch nach Ã–sterreich und in die Schweiz verschickt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guenther</name></author>	</entry>

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