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		<title>Anarchopedia - User contributions [en]</title>
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		<title>Peter Arschinoff</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;DER Martin: /* Biografie */  Link fix&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Peter Andreevitsch Arschinoff''' (*1887 +1937) wurde in Ekaterinoslav in der Ukraine geboren. Er war an der [[Machno-Bewegung|Machnowtschina]] Bewegung beteiligt und schrieb die Biografie [[Nestor Machno]]s und die Geschichte der Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Peter Arschinoff wurde 1887 in einer ukrainischen Arbeiterfamilie geboren. Er erlernte zunÃ¤chst den Beruf des Schlossers. Vor der Revolution 1905 schlieÃŸt er sich 1904 den Bolschewisten an. 1906 wechselt er zum [[Anarcho Kommunismus]] Ã¼ber und wird 1907 zum Tode verurteilt, nachdem er den Leiter der Eisenbahnwerkstatt erschossen hatte, der hunderte von Arbeit wegen der Beteiligung an einem Streik denunziert hatte. Im gleichen Jahr gelingt es einer Gruppe seiner Genossen das GefÃ¤ngnis zu besetzen und alle Insassen zu befreien.&lt;br /&gt;
1909 wird er wieder verhaftet und kommt in das Butyrki-GefÃ¤ngnis in Moskau. Dort lernt er 1910 [[Nestor Machno]] kennen. Er unterrichtet ihn in &amp;quot;anarchistischer Theorie&amp;quot; und die beiden Freunden sich an.&lt;br /&gt;
1917 werden beide im Zuge der [[Februar-Revolution]] befreit. Machno geht in die Ukraine, wÃ¤hrend Arschinoff in Moskau bleibt und dort in der FÃ¶deration anarchistischer Gruppen tÃ¤tig.&lt;br /&gt;
1918 Ã¼berzeugt ihn Machno in die Ukraine zu kommen. Dort gehÃ¶rt er zum inneren FÃ¼hrungskreis der [[Machno-Bewegung|Machnowtschina]]. Er gibt in der Zeit verschiedene Zeitschriften heraus, sammelt Dokumente Ã¼ber die Bewegung und schreibt erste AnfÃ¤nge einer Geschichte Ã¼ber die Machnowtschina, die leider immerwieder durch ÃœberfÃ¤lle verloren gehen, bis 1921 die Bewegung von den Bolschewisten zerschlagen wird. ZunÃ¤chst flieht er nach Berlin und gibt von dort aus die Geschichte der Machnowtschina heraus.&lt;br /&gt;
Von 1925 an lebte er in Paris, wo er auch Machno wieder traf. Er fing an sich von total Anarchistischen Ansichten zu entfernen, so wurde er von vielen fÃ¼r seine Idee der GrÃ¼ndung einer Anarchistischen Partei kritisiert. &lt;br /&gt;
1931 nimmt er Kontakt mit einem ihm bekannten Bolschewisten auf und kehrt nachdem er einige Publikationen heraus brachte, in denen er mit dem Anarchismus abrechnete, 1932 in die [[UdSSR]] zurÃ¼ck.&lt;br /&gt;
Er wurde wahrscheinlich wÃ¤hrend der Stalinistischen SÃ¤uberungen 1937 hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== BÃ¼cher ==&lt;br /&gt;
* Geschichte der Machno-Bewegung, 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AnarchistInnen (20. Jh.)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DER Martin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Machno-Bewegung&amp;diff=30742</id>
		<title>Machno-Bewegung</title>
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				<updated>2007-02-02T23:48:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;DER Martin: /* Literatur */  Link hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Machnotschina''' oder '''Machno-Bewegung''' (verschiedentlich auch &amp;quot;Machnotscina&amp;quot; oder &amp;quot;Machnowstschina&amp;quot; geschrieben) war eine anarchistische Bauern- und Partisanenbewegung, die zwischen 1917 und 1922 wÃ¤hrend des russischen BÃ¼rgerkrieges in der Ukraine aktiv war und Ã¼ber einige Jahre hinweg groÃŸe Teile des Landes kontrollierte, wo sie vom [[Anarchismus]] propagierte Gesellschaftsstrukturen verwirklichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benannt ist die Machnotschina nach ihrem Initiator, dem von den Ideen [[Michail Bakunin]]s und [[Peter Kropotkin]]s beeinflussten Aktivisten [[Nestor Machno]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nestor Machno saÃŸ wegen anarchistischer AktivitÃ¤ten in Russland im GefÃ¤ngnis. 1917 wurde er durch den Aufstand des Moskauer Proletariats befreit und kehrte in die Ukraine zurÃ¼ck, wo er mit der Agitation unter den Bauern und Arbeitern begann, deren gewerkschaftliche Organisierung aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Machno Bewegung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Revolution in der Ukraine ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[russische Revolution]] verlief in der Ukraine deutlich anders als in Russland. Anders als in Russland hatten in der Ukraine die Kommunistische Partei und die Bolschewiki einen verschwinden geringen Einfluss auf die WerktÃ¤tigen. Die Revolution wurde nicht von einer Partei kontrolliert und entwickelte sich deutlich freier. WÃ¤hrend in Russland die MachtÃ¼bernahme durch die Sowjets mit der MachtÃ¼bernahme der Kommunistischen Partei gleichkam, waren die Sowjets in der Ukraine die Organe der WerktÃ¤tigen.&lt;br /&gt;
Die Bauern beschlagnahmten eigenmÃ¤chtig LÃ¤nderein und Inventar von Gutsbesitzern und die Arbeiter in den StÃ¤dten die Fabriken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegen die Deutschen und Ã–sterreichischen Besatzer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Friedensvertrag von Brest-Litowsk 1918, in Folge der kommunistischen russischen Oktoberrevolution, fiel die Ukraine an Deutschland und Ã–sterreich. Sie war der Preis, den die Bolschewiki unter Lenin und [[Trotzki]] fÃ¼r die Beendigung des 1. Weltkriegs in Russland zunÃ¤chst bezahlen mussten. &lt;br /&gt;
Die Deutschen und Ã–sterreichischen Truppen besetzten die Ukraine und setzten, die vom Volk gestÃ¼rzte, Regierung aus Adligen und GroÃŸgrundbesitzern wieder ein. An deren Spitze setzten sie den Hetman Skoropadski.&lt;br /&gt;
Die Deutschen und Ã–sterreicher begannen mit UntertÃ¼tzung der Regierung Nahrungsmittel und Rohstoffe zu beschlagnahmen und auszufÃ¼hren. Bauern die sich dagegen wehrten wurden erschossen.&lt;br /&gt;
Das weckte den Unmut in der BevÃ¶lkerung. Viele Bauern begannen sich zu wehren und fÃ¼hrten einen Partisanenkampf gegen die Besatzer. Machno organisierte eine Partisanenarmee und vereinigte die revolutionÃ¤ren Bauern. Er ging gegen die Besatzer, die GroÃŸgrundbesitzer und gegen alle Feinde der WerktÃ¤tigen vor.&lt;br /&gt;
Hier bekam Machno seinen Spitznamen &amp;quot;Batjko&amp;quot; (VÃ¤terchen).&lt;br /&gt;
Als sich die Deutschen und Ã–sterreichischen Truppen 1918 zurÃ¼ckzogen konnte sich die Regierung nicht halten. Hetman Skorpadski wurde gestÃ¼rzt und floh ins Ausland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische und wirtschaftliche VerÃ¤nderungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz des Hetmans Skoropadski begannen die Machnowzy, wie die AnhÃ¤nger der Machno Bewegung auch genannt werden, wieder die GroÃŸgrundbesitzer und Industriellen zu enteignen. Sie organisierten die von ihr kontrollierten Gebiete, den so genannten &amp;quot;Freien Rayon&amp;quot; nach anarchistischem Muster in einem Netzwerk selbstverwalteter Kommunen, in denen ein RÃ¤tesystem aufgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunen und die verschiedenen RÃ¤te waren neben der Versorgung und Verteilung der GÃ¼ter unter der BevÃ¶lkerung auch zustÃ¤ndig fÃ¼r alle anderen Politikbereiche wie etwa Transport, Industrie, KriegfÃ¼hrung oder Kultur. Unter anderem gehÃ¶rte dazu auch der Aufbau von Schulen, eine Alphabetisierungskampagne und politische AufklÃ¤rung der Bauern und Partisanen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FÃ¼r den gesamten freien Rayon abgestimmt wurden die Entscheidungen in einem Rayonkongress, einer Vollversammlung der RÃ¤tedelegierten, von dem wÃ¤hrend der Herrschaft der Machnotschina allerdings nur drei durchgefÃ¼hrt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch aufgrund der fortwÃ¤hrenden Bedrohung, entweder durch die AnhÃ¤nger Petljuras, die Bolschewiki oder zaristische GenerÃ¤le, wurde der Aufbau der &amp;quot;freien Sowjets&amp;quot; immer wieder behindert.&lt;br /&gt;
Die Machno Bewegung wurde durch die Ã¤uÃŸeren UmstÃ¤nde immer wieder gezwungen ihre volle Kraft auf den militÃ¤rischen Teil der Bewegung zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit ihrer grÃ¶ÃŸten Ausdehnung gehÃ¶rten der Machnowstschina bis zu 30.000 freiwillige Partisanen an, die ein Gebiet von etwa 10.000 kmÂ² mit 7 Millionen Einwohnern kontrollierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Petljurowstschina ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Machno Bewegung gab es auch die Petljurowstschina eine Bewegung der nationalen Bourgeoisie unter Ssemjon Petljura.&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz Skoropadskis marschierten sie in Kiew ein und reklamierten die Regierung fÃ¼r sich. Sie propagierte eine von Russland unabhÃ¤ngige Ukraine.&lt;br /&gt;
Doch in der allgemeinen revolutionÃ¤ren Stimmung konnte sich diese Regierung auch nicht lange halten. Die Petljurowstschina wurde von der Machno Bewegung geschlagen und ihre FÃ¼hrer flohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegen Reaktion und Bolschewiki ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1919 wollten die Bolschewiki ihre Macht auch auf die revolutionÃ¤re Ukraine ausdehnen. So marschierte die Rote Armee von Norden her auf Kiew zu.&lt;br /&gt;
In den StÃ¤dten setzten sie ihre Komitees ein und setzten deren Machtanspruch teilweise auch mit Gewalt durch. So kam es zu den ersten Spannungen zwischen Bolschewisten und Machno Bewegung, da die Machno Bewegung das autoritÃ¤re Auftreten der Bolschewiki und deren Herrschaftsanspruch Ã¼ber die WerktÃ¤tigen nicht akzeptierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegen Denikin ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 rÃ¼ckte der zaristische General Anton Iwanowitsch Denikin gegen die Ukraine vor. Die Machno Bewegung fÃ¼hrte einen erbitterten Partisanenkrieg gegen ihn.&lt;br /&gt;
Doch die Armeen Denikins waren stÃ¤rker und besser ausgerÃ¼stet als die Machnowzy. Im Kampf gegen Denikin ging die Machno Bewegung eine militÃ¤risches BÃ¼ndnis mit den Bolschewiki ein. Doch die Denikins Ãœbermacht war zu groÃŸ, nach und nach mussten sich die Machnowzy vor ihm zurÃ¼ckziehen. Auch die Rote Armee war Denikin unterlegen. Die Bolschewiki spielten die Gefahr Denikins herunter. Im Juni/Juli 1919 rÃ¼ckte Denikin bis tief in die Ukraine vor. Die Rote Armee rÃ¤umte daraufhin die Ukraine und zog sich nach Russland zurÃ¼ck. So war der Weg fÃ¼r Denikin noch weiter offen. Die Machno Armee musste sich immer weiter nach Westen zurÃ¼ckziehen und fÃ¼hrte hare Abwehrgefechte.&lt;br /&gt;
Im September kam es zur Entscheidungsschlacht, die die Machno Armee aufgrund ihrer Ã¼berlegenen Kavallerie gewann. Nun musste sich Denikin wieder zurÃ¼ckziehen wÃ¤hrend ihn die Machno Armee verfolgte. Die Machno Armee eroberte Denikins Versorgungsstellungen und schlug ihn endgÃ¼ltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun war die MÃ¶glichkeit wieder da unter den Bauern und Arbeitern revolutionÃ¤re Aufbauarbeit zu betreiben und die Idee der &amp;quot;freien Sowjets&amp;quot; weiter zu verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RÃ¼ckkehr der Bolschewiki ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1919 rÃ¼ckte die Rote Armee wieder in die Ukraine ein. Die Begegnungen zwischen Machnowzy und den Truppen der Roten Armee waren erst freundschaftlich. Die Machnowzy hofften auf eine revolutionÃ¤re Zusammenarbeit mit den Bolschewiki. Doch die Bolschewiki fingen schon einige Wochen danach wieder an in den StÃ¤dten ihre Komitees einzusetzen und eine Regierung zu bilden. Ihr Auftreten wurde zunehmend autoritÃ¤rer. Das fÃ¼hrte wieder zu groÃŸen Spannungen mit der Machno Bewegung.&lt;br /&gt;
Die bolschewistische Presse fing an LÃ¼gen Ã¼ber die Machno Bewegung zu verbreiten. Mitte Januar 1920 ging ein Befehl des Kommandeurs der Roten Armee an den FÃ¼hrungsstab der Machno Armee, der die Machnowzy dazu aufforderte an die polnische Front zu marschieren. Der Befehl war als Provokation gedacht, da die Bolschewiki grÃ¼nde fÃ¼r einen Angriff auf das Machno Gebiet suchten. Die Kommandeure Machno Armee verweigerte den Befehl, woraufhin sie von den Bolschewiki fÃ¼r Vogelfrei erklÃ¤rt wurden.&lt;br /&gt;
Daraufhin marschierte die Rote Armee in Machno Gebiet ein. Die Machno Armee fÃ¼hrte wieder einen Partisanenkrieg gegen die Rote Armee.&lt;br /&gt;
In den StÃ¤dten wurden Anarchisten und Machnowzy von den Bolschewiki verhaftet. Es gab meherer gescheiterte AnschlÃ¤ge auf Nestor Machno, die vermutlich von der Tscheka organisiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegen Wrangel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1920 bedrohte der zaristische General Pjotr Nikolajewitsch Wrangel die Ukraine. Die Machnowzy kÃ¤mpften nun gegen Wrangel und die Rote Armee. Doch im Oktober 1920 verstÃ¤ndigten sich Bolschewiki und Machnowzy darauf, den Kampf untereinander einzustellen und gemeinsam gegen Wrangel vorzugehen. Im November 1920 wurde Wrangel besiegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angriff der Bolschewiki ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort nach der Niederlage Wrangels wendete sich die Rote Armee gegen die Machnowzy. Einheiten der Machno Armee wurden angegriffen. Die Machno Armee wehrte sich gegen die Rote Armee und fÃ¼hrte wieder einen Partisanenkampf. Die Rote Armee war der Machno Armee, sowohl in der GrÃ¶ÃŸe als auch in der AusrÃ¼stung Ã¼berlegen. Letztlich unterlagen die anarchistischen Partisanen der Machnotschina gegen die Rote Armee. Die letzten Gruppen der Machnotschina wurden bis zum Sommer 1922 von der Roten Armee besiegt und aufgerieben.&lt;br /&gt;
Die Ukraine kam unter die Diktatur der Bolschewiki und wurde als ukrainische Sowjetrepublik in die junge UdSSR einverleibt. Die Kommunistische Partei etablierte sich auch in der Ukraine zur beherrschenden Staatspartei bis zum Niedergang der UdSSR um 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machno selbst konnte sich mit einigen KÃ¤mpfern am 28. August 1921 verwundet nach RumÃ¤nien absetzen. Er verbrachte sein weiteres Leben im Exil. Er starb, unbeachtet von der Ã–ffentlichkeit, 1935 in einem Pariser Armenhospital.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wichtigste Zeitschrift der Machnotschina, herausgegeben in Charkow gilt [[Put k'Swobode]] (Weg zur Freiheit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tradition der Machno-Bewegung wird heute von der [[RKAS]] (RevolutionÃ¤re KonfÃ¶deration der Anarcho-Syndikalisten - Nestor Machno) weiter gelebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Peter Arschinoff]]: &amp;quot;Geschichte der Machno-Bewegung&amp;quot;; MÃ¼nster 1998 (Reprint der Ausgabe von 1923), Unrast-Verlag; ISBN 3928300687&lt;br /&gt;
* Horst Stowasser: &amp;quot;Die Machnotschina&amp;quot; (122 Seiten); An-Archia-Verlag, Wetzlar&lt;br /&gt;
* Violin: &amp;quot;Die unbekannte Revolution&amp;quot; (3 BÃ¤nde, ca. 700 Seiten); Verlag Asoziation, Hamburg&lt;br /&gt;
* Arthur MÃ¼ller-Lehning: &amp;quot;Anarchismus und Marxismus in der russischen Revolution&amp;quot; (146 Seiten); Karin Kramer-Verlag, Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Die Machnowtschina|Lied der Machnowtschina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.machnosoli.de.vu Machno-SolidaritÃ¤t] Deutsch-Ukrainische Website unter dem Motto &amp;quot;Hand in Hand ohne Grenzen&amp;quot;&lt;br /&gt;
:(siehe auch: http://www.bremer-aktion.de.vu/ukraine.htm )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KÃ¤mpfe fÃ¼r die Freiheit!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DER Martin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Peter_Arschinoff&amp;diff=30741</id>
		<title>Peter Arschinoff</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;DER Martin: Links hinzu gefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Peter Andreevitsch Arschinoff''' (*1887 +1937) wurde in Ekaterinoslav in der Ukraine geboren. Er war an der [[Machnowtschina]] Bewegung beteiligt und schrieb die Biografie [[Nestor Machno]]s und die Geschichte der Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Peter Arschinoff wurde 1887 in einer ukrainischen Arbeiterfamilie geboren. Er erlernte zunÃ¤chst den Beruf des Schlossers. Vor der Revolution 1905 schlieÃŸt er sich 1904 den Bolschewisten an. 1906 wechselt er zum [[Anarcho Kommunismus]] Ã¼ber und wird 1907 zum Tode verurteilt, nachdem er den Leiter der Eisenbahnwerkstatt erschossen hatte, der hunderte von Arbeit wegen der Beteiligung an einem Streik denunziert hatte. Im gleichen Jahr gelingt es einer Gruppe seiner Genossen das GefÃ¤ngnis zu besetzen und alle Insassen zu befreien.&lt;br /&gt;
1909 wird er wieder verhaftet und kommt in das Butyrki-GefÃ¤ngnis in Moskau. Dort lernt er 1910 [[Nestor Machno]] kennen. Er unterrichtet ihn in &amp;quot;anarchistischer Theorie&amp;quot; und die beiden Freunden sich an.&lt;br /&gt;
1917 werden beide im Zuge der [[Februar-Revolution]] befreit. Machno geht in die Ukraine, wÃ¤hrend Arschinoff in Moskau bleibt und dort in der FÃ¶deration anarchistischer Gruppen tÃ¤tig.&lt;br /&gt;
1918 Ã¼berzeugt ihn Machno in die Ukraine zu kommen. Dort gehÃ¶rt er zum inneren FÃ¼hrungskreis der [[Machnowtschina]]. Er gibt in der Zeit verschiedene Zeitschriften heraus, sammelt Dokumente Ã¼ber die Bewegung und schreibt erste AnfÃ¤nge einer Geschichte Ã¼ber die Machnowtschina, die leider immerwieder durch ÃœberfÃ¤lle verloren gehen, bis 1921 die Bewegung von den Bolschewisten zerschlagen wird. ZunÃ¤chst flieht er nach Berlin und gibt von dort aus die Geschichte der Machnowtschina heraus.&lt;br /&gt;
Von 1925 an lebte er in Paris, wo er auch Machno wieder traf. Er fing an sich von total Anarchistischen Ansichten zu entfernen, so wurde er von vielen fÃ¼r seine Idee der GrÃ¼ndung einer Anarchistischen Partei kritisiert. &lt;br /&gt;
1931 nimmt er Kontakt mit einem ihm bekannten Bolschewisten auf und kehrt nachdem er einige Publikationen heraus brachte, in denen er mit dem Anarchismus abrechnete, 1932 in die [[UdSSR]] zurÃ¼ck.&lt;br /&gt;
Er wurde wahrscheinlich wÃ¤hrend der Stalinistischen SÃ¤uberungen 1937 hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== BÃ¼cher ==&lt;br /&gt;
* Geschichte der Machno-Bewegung, 1923&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DER Martin</name></author>	</entry>

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		<title>Peter Arschinoff</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;DER Martin: neu geschrieben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Peter Andreevitsch Arschinoff''' (*1887 +1937) wurde in Ekaterinoslav in der Ukraine geboren. Er war an der Machnowtschina Bewegung beteiligt und schrieb die Biografie Nestor Machnos und die Geschichte der Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Peter Arschinoff wurde 1887 in einer ukrainischen Arbeiterfamilie geboren. Er erlernte zunÃ¤chst den Beruf des Schlossers. Vor der Revolution 1905 schlieÃŸt er sich 1904 den Bolschewisten an. 1906 wechselt er zum Anarcho Kommunismus Ã¼ber und wird 1907 zum Tode verurteilt, nachdem er den Leiter der Eisenbahnwerkstatt erschossen hatte, der hunderte von Arbeit wegen der Beteiligung an einem Streik denunziert hatte. Im gleichen Jahr gelingt es einer Gruppe seiner Genossen das GefÃ¤ngnis zu besetzen und alle Insassen zu befreien.&lt;br /&gt;
1909 wird er wieder verhaftet und kommt in das Butyrki-GefÃ¤ngnis in Moskau. Dort lernt er 1910 Nestor Machno kennen. Er unterrichtet ihn in &amp;quot;anarchistischer Theorie&amp;quot; und die beiden Freunden sich an.&lt;br /&gt;
1917 werden beide im Zuge der Februar-Revolution befreit. Machno geht in die Ukraine, wÃ¤hrend Arschinoff in Moskau bleibt und dort in der FÃ¶deration anarchistischer Gruppen tÃ¤tig.&lt;br /&gt;
1918 Ã¼berzeugt ihn Machno in die Ukraine zu kommen. Dort gehÃ¶rt er zum inneren FÃ¼hrungskreis der Machnowtschina. Er gibt in der Zeit verschiedene Zeitschriften heraus, sammelt Dokumente Ã¼ber die Bewegung und schreibt erste AnfÃ¤nge einer Geschichte Ã¼ber die Machnowtschina, die leider immerwieder durch ÃœberfÃ¤lle verloren gehen, bis 1921 die Bewegung von den Bolschewisten zerschlagen wird. ZunÃ¤chst flieht er nach Berlin und gibt von dort aus die Geschichte der Machnowtschina heraus.&lt;br /&gt;
Von 1925 an lebte er in Paris, wo er auch Machno wieder traf. Er fing an sich von total Anarchistischen Ansichten zu entfernen, so wurde er von vielen fÃ¼r seine Idee der GrÃ¼ndung einer Anarchistischen Partei kritisiert. &lt;br /&gt;
1931 nimmt er Kontakt mit einem ihm bekannten Bolschewisten auf und kehrt nachdem er einige Publikationen heraus brachte, in denen er mit dem Anarchismus abrechnete, 1932 in die UdSSR zurÃ¼ck.&lt;br /&gt;
Er wurde wahrscheinlich wÃ¤hrend der Stalinistischen SÃ¤uberungen 1937 hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== BÃ¼cher ==&lt;br /&gt;
* Geschichte der Machno-Bewegung, 1923&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DER Martin</name></author>	</entry>

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