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		<title>Anarchopedia - User contributions [en]</title>
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		<title>Kommunismus</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Constantin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{stub}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;font-style:italic; margin-bottom: 1em;&amp;quot;&amp;gt;&amp;quot;Der Kommunismus ist fÃ¼r uns nicht ein Zustand, der hergestellt werden soll, ein Ideal, wonach die Wirklichkeit sich zu richten haben wird. Wir nennen Kommunismus die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt. Die Bedingungen dieser Bewegung ergeben sich aus der jetzt bestehenden Voraussetzung.&amp;quot; &amp;lt;br /&amp;gt; K. Marx, Deutsche Ideologie, MEW 3, 35.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;font-style:italic&amp;quot;&amp;gt;&amp;quot;Ein Gespenst geht um im Netz: das Gespenst des Kommunismus.&amp;quot; &amp;lt;br /&amp;gt;  [http://en.wikipedia.org/wiki/Richard_Barbrook (Richard Barbrook)] &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommunismus''' ist eine klassenlose Gesellschaftsordnung. Der Begriff leitet sich vom lateinischen communis = &amp;quot;gemeinsam&amp;quot; ab. Soziale Unterschiede (Eigentum etc.) zwischen den Menschen sind aufgehoben und das erwirtschaftete Sozialprodukt gehÃ¶rt allen. Damit soll gesichert werden, dass alle Menschen die gleichen MÃ¶glichkeiten haben. Der Begriff unterlag in der Geschichte mehreren Bedeutungswandlungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ãœber die Rolle des Staates gibt es bei KommunistInnen keine einheitliche Meinung. WÃ¤hrend AnarchokommunistInnen von der Notwendigkeit der gleichzeitigen Aufhebung von Staat und KapitalverhÃ¤ltnis Ã¼berzeugt sind, sehen viele orthodoxe KommunistInnen die Notwendigkeit einer sozialistischen Ãœbergangsgesellschaft, in der die Voraussetzungen fÃ¼r den Kommunismus erst geschaffen werden sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch [[Sozialdemokratie|sozialdemokratische]] Fehlinterpretationen [[Karl Marx|marxistischer]] Analysen entwickelte sich aus dem zweiten Ansatz der sogenannte [[Bolschewismus]], dem es im 20. Jahrhundert gelang, ein eurasisches Weltreich (Ostblock, wirtschaftlich als RGW, militÃ¤risch als Warschauer Vertrag verfasst) zu errichten, dessen Machtzentrum Moskau war. Dabei erwies sich der von [[Engels|Friedrich Engels]] fÃ¼r die Wochen der Revolution geprÃ¤gte Begriff der [[Diktatur des Proletariats]] als besonders verhÃ¤ngnisvoll, da an dieser Diktatur nach der Revolution festgehalten wurde. Das Entstehen einer FunktionÃ¤rselite wurde insbesondere durch [[Lenin]]s Schrift Ã¼ber die fÃ¼hrende Rolle einer bolschewistischen Partei begÃ¼nstigt. In diesem Rahmen wurde ein zentralistischer MilitÃ¤rstaat geschaffen, dessen UnterdrÃ¼ckungsmechanismen von psychologischer Beeinflussung Ã¼ber Bespitzelung bis zum Mord reichten. Schon frÃ¼h erkannten KommunistInnen wie z.B. [[Rosa Luxemburg]] und zahlreiche AnarchistInnen diesen verhÃ¤ngnisvollen Weg, doch wurden ihre Stimmen durch die [[Sozialdemokratie]] unterdrÃ¼ckt oder durch Inhaftierungen und Morde zum Schweigen gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Antikommunisten wird der Begriff Kommunismus hÃ¤ufig als Synonym fÃ¼r Bolschewismus missbraucht, um die kommunistische Idee zu diskreditieren. Vermutlich haben sich bolschewistische FÃ¼hrer hÃ¤ufig auch deswegen kommunistisch genannt, weil sie ein Buch von Marx im BÃ¼cherregal stehen hatten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sowohl [[SozialistInnen]] als auch [[KommunistInnen]] beziehen sich zu groÃŸen Teilen auf das [[Kommunistisches Manifest|Kommunistische Manifest]] und [[Das Kapital]] von [[Karl Marx]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunismus aus anarchistischer Sicht ==&lt;br /&gt;
''siehe dazu auch den Hauptartikel [[Anarchokommunismus]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anarchistische Kritik am marxistischen Kommunismus war immer, dass angezweifelt wurde und wird, dass der sozialistische Staat ein &amp;quot;absterbender Staat&amp;quot; ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Pierre Joseph Proudhon]]s [[Marx-Proudhon-Debatte|Briefwechsel]] mit [[Karl Marx]] ist bekannt geworden, dass Proudhon Marx u.a. dazu aufruft, die Menschen nicht zu indoktrinieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anarchismus kann den libertaristischen und kommunitaristischen Bewegungen zugeordnet werden. Der Anarchismus, insbesondere der Anarchokommunismus, kann auch als die libertÃ¤re oder antiautoritÃ¤re StrÃ¶mung des Kommunismus bezeichnet werden. [[Kropotkin]] entwickelte die Theorie, dass weder Anarchie ohne Kommunismus, noch Kommunismus ohne Anarchie mÃ¶glich sei, dass beide vielmehr eine Einheit bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch war beispielsweise [[Bakunin]] ein Gegner des Staates. Marx kommentiert in seinem ''Konspekt zu Bakunins Â»Staatlichkeit und AnarchieÂ«'' kritisch die Thesen des Anarchisten. Dem Verweis auf die Diktatur des Proletariats entgegnet er mit dem Ziel des Kommunismus, der Aufhebung der Klassen, damit auch des politischen Staates. Es regieren so nicht Â»alle 40 Millionen DeutschenÂ«, es werde vielmehr keine [[Regierung]] im allgemeinen Sinn geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fehlinterpretationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das MiÃŸverstÃ¤ndnis, dem der Kommunismus ausgesetzt ist, resultiert aus seiner Reduzierung auf das Kommunistische Manifest. Lenin, der das Manifest aufgrund seiner mangelhaften Sprachkenntnisse fehlinterpretierte, etablierte ein System welches dem Kommunismus nicht unÃ¤hnlich aber dennoch nicht authetnisch realisierte. Um den Kommunismus (nach Marx) in seiner ganzen KomplexitÃ¤t zu begreifen ist es erforderlich sein Gesamtwerk zu lesen und die Einsicht in den untrennbaren Zusammenhang aller seiner Werke zu haben. Die Neue Marx LektÃ¼re widerspricht dem jedoch und begreift das marxsche Werk als uneinheitlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch  ==&lt;br /&gt;
*[[Marx und Kropotkin fÃ¼r das 21. Jahrhundert]] &lt;br /&gt;
*[[Kommunistische Bewegung]]&lt;br /&gt;
**[[KommunistInnen]]&lt;br /&gt;
**[[Kommunistisches Manifest]]&lt;br /&gt;
*[[Antikommunismus]]&lt;br /&gt;
* [[Marxismus]]&lt;br /&gt;
**[[Wertkritik]]&lt;br /&gt;
* [[Sozialismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Bini Adamczak (2004). ''Kommunismus''. Kleine Geschichte, wie endlich alles anders wird. Unrast-Verlag. ISBN 3-89771-430-2&lt;br /&gt;
Unpatetische ErzÃ¤hlung Ã¼ber die Notwendigkeit des kommunistischen bzw. eben auch anarchistischen Begehren, die Welt zu verÃ¤ndern, mit einem kleinen Abriss Ã¼ber die vielfÃ¤ltige Geschichte der Vorstellungen vom Kommunismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.anarchismus.at/txt5/fotopoulos2.htm  Takis Fotopoulos - Ãœber Marx und Proudhon hinaus]&lt;br /&gt;
* [http://www.thur.de/philo/notizen/kommunismus.htm PhilosophenstÃ¼bchen] von Annette Schlemm  &lt;br /&gt;
* [http://qummunismus.at qummunismus / kommunismus reloaded ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Internetforum ===&lt;br /&gt;
* [http://kf.x-berg.de/forum/ Kommunistisches Forum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:communism]]&lt;br /&gt;
[[es:comunismo]]&lt;br /&gt;
[[fr:Communisme]]&lt;br /&gt;
[[hr:ÐºÐ¾Ð¼ÑƒÐ½Ð¸Ð·Ð°Ð¼]]&lt;br /&gt;
[[id:Komunisme]]&lt;br /&gt;
[[it:comunismo]]&lt;br /&gt;
[[pt:Comunismo]]&lt;br /&gt;
[[ru:ÐšÐ¾Ð¼Ð¼ÑƒÐ½Ð¸Ð·Ð¼]]&lt;br /&gt;
[[sr:ÐºÐ¾Ð¼ÑƒÐ½Ð¸Ð·Ð°Ð¼]]&lt;br /&gt;
[[sv:Kommunism]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Constantin</name></author>	</entry>

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