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		<title>Anarchopedia - User contributions [en]</title>
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		<title>Poststrukturalismus</title>
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				<updated>2010-12-01T21:50:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Christian: /* Vertreter */  typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Poststrukturalismus''' ist als Philosophie Ende der 60er Jahre in Frankreich entstanden. Er hat Teile des Anarchismus beeinflusst und somit den [[Postanarchismus]] als weitere anarchistische Richtung ermÃ¶glicht. Der Poststrukturalismus stellt dabei kein geschlossenes GedankengebÃ¤ude dar, sondern besteht vielmehr aus einer Vielzahl an Methoden und Werkzeugen zur kritischen ErÃ¶rterung von Aussagen, selbst der eigenen. Dabei greift er auch auf Werkzeuge der Sprachwissenschaft zurÃ¼ck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Poststrukturalismus entzieht sich meist klarer Aussagen zu Wahrheitsgehalten und erscheint oft vage. Auf der anderen Seite Ã¶ffnet er auf vielen Feldern KritikmÃ¶glichkeiten in dem er Manipulationen von Sprache aufzeigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Poststrukturalismus richtet sich laut [[Gabriel Kuhn]] gegen die Idee einer ''Wahrheit'', einer ''Wesenheit'',  eines ''autonomen, rationalen und bewusstseinstragenden Subjekts'', die Idee von der ''VerfÃ¼gbarkeit der Sprache''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Poststrukturalisten problematisieren aber selbst Begriffe wie &amp;quot;Methode&amp;quot;, &amp;quot;Kritik&amp;quot; oder &amp;quot;Theorie&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Oftmals wird in AnknÃ¼pfung an strukturalistische Gedanken das VerhÃ¤ltnis von (sprachlichen) Zeichen und ihrer Bedeutung problematisiert und das Augenmerk auf Strukturen der Sprache oder bedeutungsgenerierenden Operationen allgemein gerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vertreter ==&lt;br /&gt;
Bedeutende Vertreter des Poststrukturalismus sind:&lt;br /&gt;
[[Louis Althusser]], [[Roland Barthes]], [[Jean Baudrillard]], [[Judith Butler]], [[HÃ©lÃ¨ne Cixious]], [[Jacques Derrida]], [[Gilles Deleuze]] [[Roland Barthes]], [[Michel Foucault]], [[Jacques Lacan]], [[Gabriel Kuhn]] und [[Todd May]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Methoden ==&lt;br /&gt;
* Die '''Diskursanalyse''' richtet ihr Augenmerk auf den Kontext, auf die Regeln und Normen, unter denen Kommunikate (z.B. Literatur) entstehen.Sie wird in den letzten Jahren zu einer in der Wissenschaft etablierten Methode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zentrale Aufgabe der Philosophie sei es, die DenkverhÃ¤ltnisse zu analysieren, â€ž''die notwendigerweise mit herrschaftlich-totalitÃ¤ren Lebensformen korrelieren''â€œ (Kuhn). Nach Kuhn ist fÃ¼r den Poststrukturalismus â€ž''Herrschendes abendlÃ¤ndisches Denken (...) unmittelbar verbunden mit LebensverhÃ¤ltnissen (...), die wir vorlÃ¤ufig zusammenfassend benennen kÃ¶nnen als autoritÃ¤r, eindimensional, hierarchisch, totalitÃ¤r, pluralitÃ¤tsfeindlich. FÃ¼r Menschen, die sich andere LebensverhÃ¤ltnisse wÃ¼nschen, ist daher die Entwicklung anderer Denkformen notwendig.''â€œ &lt;br /&gt;
* Deleuze und Guattari in ''Tausend Plateaus'': &amp;quot;''Das Denken als solches ist bereits konform mit einem Modell, das es vom Staatsapparat Ã¼bernommen hat und das ihm Ziele und Wege, Leitungen, KanÃ¤le, Organe, ein ganzes ''Organon'' vorschreibt.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Postanarchismus]]&lt;br /&gt;
* [[Dekonstruktion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FranÃ§ois Dosse: ''Geschichte des Strukturalismus'', Frankfurt/M.: S. Fischer 1999 (2 Bde.)&lt;br /&gt;
* Manfred Frank: ''Was ist Neostrukturalismus?'', Frankfurt/M.: Suhrkamp 1984&lt;br /&gt;
* JÃ¼rgen Habermas: ''Der philosophische Diskurs der Moderne''. Frankfurt/M: Suhrkamp 1988&lt;br /&gt;
* Gerhard Kaucic: ''EinfÃ¼hrung in die Chinesische Schrifttheorie. Poststrukturalismus Dekonstruktivismus Dissemination''. - In: Die GrÃ¼ne F Abyss. Internationale polylinguale Zeitschrift fÃ¼r GrÃ¼ne Kultur/Politik. Nr.24b/1998, S. 67ff.&lt;br /&gt;
* Gabriel Kuhn: ''Tier-Werden, Schwarz-Werden, Frau-Werden. Eine EinfÃ¼hrung in die politische Philosophie des Poststrukturalismus''. Unrast Verlag 2005 - ISBN 3-89771-441-8&lt;br /&gt;
* Stephan Moebius: ''Die soziale Konstituierung des Anderen''. Grundrisse einer poststrukturalistischen Sozialwissenschaft nach LÃ©vinas und Derrida, Frankfurt/M.: Campus 2003. - ISBN 3-593-37268-1&lt;br /&gt;
* Stephan Moebius/Andreas Reckwitz (Hg.): ''Poststrukturalistische Sozialwissenschaften.'' Frankfurt am Main: Suhrkamp 2008 - ISBN 978-3518294697&lt;br /&gt;
* Stefan MÃ¼nker/Alexander Roesler: ''Poststrukturalismus.'' Stuttgart: Metzler 2000 - ISBN 3-476-10322-6&lt;br /&gt;
* Heike Raab: ''Foucault und der feministische Poststrukturalismus''. - Ed. Ebersbach: Dortmund 1998. - ISBN 3-931782-96-4&lt;br /&gt;
* Tom Rockmoore: ''Heidegger und die franzÃ¶sische Philosophie'', Zu Klampen 2000. - ISBN 3-924245-96-7&lt;br /&gt;
* Alan Sokal / Jean Bricmont: ''Eleganter Unsinn - Wie die Denker der Postmoderne die Wissenschaften miÃŸbrauchen.'' dtv 2001 - ISBN 3423330651&lt;br /&gt;
* GÃ¼nther Schiwy: ''Der franzÃ¶sische Strukturalismus'', MÃ¼nchen (Beckh), 1969, ISBN 3-4995-5310-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Rudolf Behrens: [http://homepage.ruhr-uni-bochum.de/rudolf.behrens/mitarbeiter/behrens/poststrukturalismus.htm EinfÃ¼hrung in den Poststrukturalismus]&lt;br /&gt;
* Michael Buchmann: ''[http://www.poststrukturalismus.ag.vu/ Bibliografien und andere Materialien zum Poststrukturalismus]''&lt;br /&gt;
* Michael Peters: ''[http://www.ffst.hr/ENCYCLOPAEDIA/poststructuralism.htm Poststructuralism and Education]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophie]][[Kategorie:Soziologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christian</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Poststrukturalismus&amp;diff=55558</id>
		<title>Poststrukturalismus</title>
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				<updated>2010-12-01T21:49:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Christian: typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Poststrukturalismus''' ist als Philosophie Ende der 60er Jahre in Frankreich entstanden. Er hat Teile des Anarchismus beeinflusst und somit den [[Postanarchismus]] als weitere anarchistische Richtung ermÃ¶glicht. Der Poststrukturalismus stellt dabei kein geschlossenes GedankengebÃ¤ude dar, sondern besteht vielmehr aus einer Vielzahl an Methoden und Werkzeugen zur kritischen ErÃ¶rterung von Aussagen, selbst der eigenen. Dabei greift er auch auf Werkzeuge der Sprachwissenschaft zurÃ¼ck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Poststrukturalismus entzieht sich meist klarer Aussagen zu Wahrheitsgehalten und erscheint oft vage. Auf der anderen Seite Ã¶ffnet er auf vielen Feldern KritikmÃ¶glichkeiten in dem er Manipulationen von Sprache aufzeigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Poststrukturalismus richtet sich laut [[Gabriel Kuhn]] gegen die Idee einer ''Wahrheit'', einer ''Wesenheit'',  eines ''autonomen, rationalen und bewusstseinstragenden Subjekts'', die Idee von der ''VerfÃ¼gbarkeit der Sprache''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Poststrukturalisten problematisieren aber selbst Begriffe wie &amp;quot;Methode&amp;quot;, &amp;quot;Kritik&amp;quot; oder &amp;quot;Theorie&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Oftmals wird in AnknÃ¼pfung an strukturalistische Gedanken das VerhÃ¤ltnis von (sprachlichen) Zeichen und ihrer Bedeutung problematisiert und das Augenmerk auf Strukturen der Sprache oder bedeutungsgenerierenden Operationen allgemein gerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vertreter ==&lt;br /&gt;
Bedeutende Vertreter des Poststrukturalismus sind:&lt;br /&gt;
[[Louis Althusser]], [[Roland Barthes]], [[Jean Baudrillard]], [[Judith Butler]], [[HÃ©lÃ¨ne Cixious]], [[Jacques Derrida]], [[Gilles Deleuze]] [[Roland Barthes]], [[Michel Foucault]], [[[Jacques Lacan]], [[Gabriel Kuhn]] und [[Todd May]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Methoden ==&lt;br /&gt;
* Die '''Diskursanalyse''' richtet ihr Augenmerk auf den Kontext, auf die Regeln und Normen, unter denen Kommunikate (z.B. Literatur) entstehen.Sie wird in den letzten Jahren zu einer in der Wissenschaft etablierten Methode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zentrale Aufgabe der Philosophie sei es, die DenkverhÃ¤ltnisse zu analysieren, â€ž''die notwendigerweise mit herrschaftlich-totalitÃ¤ren Lebensformen korrelieren''â€œ (Kuhn). Nach Kuhn ist fÃ¼r den Poststrukturalismus â€ž''Herrschendes abendlÃ¤ndisches Denken (...) unmittelbar verbunden mit LebensverhÃ¤ltnissen (...), die wir vorlÃ¤ufig zusammenfassend benennen kÃ¶nnen als autoritÃ¤r, eindimensional, hierarchisch, totalitÃ¤r, pluralitÃ¤tsfeindlich. FÃ¼r Menschen, die sich andere LebensverhÃ¤ltnisse wÃ¼nschen, ist daher die Entwicklung anderer Denkformen notwendig.''â€œ &lt;br /&gt;
* Deleuze und Guattari in ''Tausend Plateaus'': &amp;quot;''Das Denken als solches ist bereits konform mit einem Modell, das es vom Staatsapparat Ã¼bernommen hat und das ihm Ziele und Wege, Leitungen, KanÃ¤le, Organe, ein ganzes ''Organon'' vorschreibt.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Postanarchismus]]&lt;br /&gt;
* [[Dekonstruktion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FranÃ§ois Dosse: ''Geschichte des Strukturalismus'', Frankfurt/M.: S. Fischer 1999 (2 Bde.)&lt;br /&gt;
* Manfred Frank: ''Was ist Neostrukturalismus?'', Frankfurt/M.: Suhrkamp 1984&lt;br /&gt;
* JÃ¼rgen Habermas: ''Der philosophische Diskurs der Moderne''. Frankfurt/M: Suhrkamp 1988&lt;br /&gt;
* Gerhard Kaucic: ''EinfÃ¼hrung in die Chinesische Schrifttheorie. Poststrukturalismus Dekonstruktivismus Dissemination''. - In: Die GrÃ¼ne F Abyss. Internationale polylinguale Zeitschrift fÃ¼r GrÃ¼ne Kultur/Politik. Nr.24b/1998, S. 67ff.&lt;br /&gt;
* Gabriel Kuhn: ''Tier-Werden, Schwarz-Werden, Frau-Werden. Eine EinfÃ¼hrung in die politische Philosophie des Poststrukturalismus''. Unrast Verlag 2005 - ISBN 3-89771-441-8&lt;br /&gt;
* Stephan Moebius: ''Die soziale Konstituierung des Anderen''. Grundrisse einer poststrukturalistischen Sozialwissenschaft nach LÃ©vinas und Derrida, Frankfurt/M.: Campus 2003. - ISBN 3-593-37268-1&lt;br /&gt;
* Stephan Moebius/Andreas Reckwitz (Hg.): ''Poststrukturalistische Sozialwissenschaften.'' Frankfurt am Main: Suhrkamp 2008 - ISBN 978-3518294697&lt;br /&gt;
* Stefan MÃ¼nker/Alexander Roesler: ''Poststrukturalismus.'' Stuttgart: Metzler 2000 - ISBN 3-476-10322-6&lt;br /&gt;
* Heike Raab: ''Foucault und der feministische Poststrukturalismus''. - Ed. Ebersbach: Dortmund 1998. - ISBN 3-931782-96-4&lt;br /&gt;
* Tom Rockmoore: ''Heidegger und die franzÃ¶sische Philosophie'', Zu Klampen 2000. - ISBN 3-924245-96-7&lt;br /&gt;
* Alan Sokal / Jean Bricmont: ''Eleganter Unsinn - Wie die Denker der Postmoderne die Wissenschaften miÃŸbrauchen.'' dtv 2001 - ISBN 3423330651&lt;br /&gt;
* GÃ¼nther Schiwy: ''Der franzÃ¶sische Strukturalismus'', MÃ¼nchen (Beckh), 1969, ISBN 3-4995-5310-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Rudolf Behrens: [http://homepage.ruhr-uni-bochum.de/rudolf.behrens/mitarbeiter/behrens/poststrukturalismus.htm EinfÃ¼hrung in den Poststrukturalismus]&lt;br /&gt;
* Michael Buchmann: ''[http://www.poststrukturalismus.ag.vu/ Bibliografien und andere Materialien zum Poststrukturalismus]''&lt;br /&gt;
* Michael Peters: ''[http://www.ffst.hr/ENCYCLOPAEDIA/poststructuralism.htm Poststructuralism and Education]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophie]][[Kategorie:Soziologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christian</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Projekte:Paranoia&amp;diff=55527</id>
		<title>Projekte:Paranoia</title>
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				<updated>2010-11-20T09:38:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Christian: /* Kritik des Projekts */  Typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Paranoia &amp;amp; RealitÃ¤t ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unterschiedliche Sichtweisen und Herangehensweisen Ã¼ber den Umgang mit Kommunikationsmitteln und Technik. Die einen versuchen mÃ¶glichst transparent alle Informationen mit mÃ¶glichst vielen Menschen zu teilen. Andere sind der Meinung, dass Ã¶ffentliches Auftreten fÃ¼r Ideen und Aktionen als Privatperson leicht zu staatlicher Repression fÃ¼hren, oder etwa Nazis auf einen aufmerksam machen kann. Viele Ansichten zu diesem Thema liegen auch irgendwo dazwischen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sollte sich allerdings im Klaren darÃ¼ber sein, dass, sollten Aktionen den legalen Rahmen verlassen, es wichtig ist, sich vor Verfolgung zu schÃ¼tzen beziehungsweise diese ins Leere laufen zu lassen. Ziele sind, die Informationen nicht Einsichtig zu machen oder zu Verschleiern, wer die Informationen verÃ¶ffentlicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Seite sollte die technischen MÃ¶glichkeiten und praktische Einsatzgebiete von Ãœberwachung und SchutzmaÃŸnahmen dagegen sammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etwas Theorie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GrundsÃ¤tzlich hat man es mit zwei Arten von Angriffen zu tun: aktive und passive Angriffe.&lt;br /&gt;
* Passive Angriffe sind z.&amp;amp;thinsp;B. das AbhÃ¶ren, Mitlesen und Ab- oder Empfangen von Ã¼bertragenen Nachrichten oder Signalen.&lt;br /&gt;
* Bei aktive Angriffen greift der Angreifer im Unterschied zu passiven Angriffen direkt in die Kommunikation ein und beschrÃ¤nkt sich nicht nur auf das AbhÃ¶ren, sondern verÃ¤ndert mÃ¶glicherweise Daten oder spielt den &amp;quot;Mann in der Mitte&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WÃ¤hrend bisher vom Staat, zumindest offiziell, nur passive Verfahren eingesetzt wurden wie das Mitspeichern von Email und das AbhÃ¶ren von Telefonen, gegen die man sich noch recht leicht, z.&amp;amp;thinsp;B. durch VerschlÃ¼sselung schÃ¼tzen konnte, kommen mit dem sog. &amp;quot;Bundestrojaner&amp;quot; nun die aktiven Angriffe auf uns zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz: was nÃ¼tzt das beste PGP/GPG oder die beste FestplattenverschlÃ¼sselung, wenn man wohl mÃ¶glich den Bundestrojaner auf seinem Rechner hat und alle Daten direkt Ã¼ber das Netz kopiert werden, wÃ¤hrend man damit arbeitet und beispielsweise die Festplatte entschlÃ¼sselt hat?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZukÃ¼nftig muss man sich also auch proaktiv gegen Crackerangriffe schÃ¼tzen. Wer eine richtige Firewall hat (ist heute oft schon in DSL-Router integriert) ist zumindest vor direkten automatisierten Angriffen durch Bots und WÃ¼rmer sicher, was aber wohl eher das geringere Bedrohungsszenario in anbetracht des Beundestrojaners sein dÃ¼rfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem ist prinzipiell, dass potenziell jedes Programm, das irgendwie eine Verbindung ins Internet aufbauen kann, und sei es neben den naheliegenden Einfallstoren wie dem Emailprogramm, dem Webbrowser oder dem Mediaplayer, so etwas scheinbar Abwegiges wie das Officepaket oder der PDF-Viewer, als Einfallstor dienen kann. Ja, irgendwie mÃ¼ssen sie den Rechner ja Hacken, denn wohl kaum ein fortgeschrittener User wird sich den Trojaner/Rootkit freiwillig auf seinem Rechner installieren, indem er eine Datei ausfÃ¼hrt, die ihm jemand geschickt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider existiert der einzige wirklich verlÃ¤ssliche Schutz gegen das AusfÃ¼hren von Programmcode derzeit nur unter GNU/Linux, unter Windows braucht man da gar nicht erst anfangen und selbst OpenBSD ist im Hintertreffen gegen ein GNU/Linux mit [http://www.grsecurity.net grsecurity] -Kernelpatch bzw. wenigstens dem [http://pax.grsecurity.net/ PaX]-Patch. Mit einem richtig installiertem grsecurity ist es nicht mehr mÃ¶glich Schadcode auszufÃ¼hren. Wenn gleich die komplette Aktivierung der PaX-Komponente standardmÃ¤ÃŸig alle gÃ¤ngige CodeausfÃ¼hrungsangriffe wie die verschiedenen Buffer Overflows-Exploits blockt, so kann die letzte LÃ¼cke leider nur durch ein speziellen Neucompilieren der verwendeten GNU-Programme behoben werden. Diesem Problem hat sich das [http://www.adamantix.org/ Adamantix]-Projekt verschrieben. Trotzdem stellt grsecurity auch so einen sehr effektiven und guten Schutz dar, auch wenn nur PAX aktiviert wurde, so wird es ungleich schwerer und aufwendiger, in euren Rechner einzudringen. Deshalb lohnt sich es auf jeden Fall, grsecurity zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem darf nicht vergessen werden, das es keine absolute Sicherheit gibt, Sicherheit ist immer relativ im VerhÃ¤ltnis zum zu betreibenden Aufwand fÃ¼r einen erfolgreichen Angriff zu sehen. NatÃ¼rlich kann man sich nur gegen bekannte Angriffe schÃ¼tzen, ja, dass gilt auch fÃ¼r vermeintliche TerroristenjÃ¤ger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Telefon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzipiell kann heutzutage jeder Anruf zurÃ¼ckverfolgt werden. AnaloganschlÃ¼sse werden in der Vermittlungsstelle in digitales und damit leicht routinemÃ¤ÃŸig zu erfassendes ISDN umgesetzt. Bei ISDN wird immer die Rufnummer mindestens bis zur Zielvermittlungsstelle Ã¼bertragen, egal wie ihr die RufnummernuterdrÃ¼ckung auch immer einstellt. Bei &amp;quot;berechtigtem Interesse&amp;quot; (z.&amp;amp;thinsp;B. Notrufe) kann die &amp;quot;unterdrÃ¼ckte&amp;quot; Rufnummer so immer mit Ã¼bermittelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Festnetz ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Ã¼berhaupt noch anonym telefonieren zu kÃ¶nnen, muss man:&lt;br /&gt;
* eine abgelegene und unbeobachtete Telefonzelle finden&lt;br /&gt;
* sein Handy schon eine Weile vorher ausgeschaltet und zu Hause gelassen haben, um keine Einbuchungsspuren unterwegs zu hinterlassen, die euren Weg nachvollziehbar machen&lt;br /&gt;
* von diesem Telefon auf keinen Fall anschieÃŸend weitere Anrufe fÃ¼hren&lt;br /&gt;
* bei einem Kartentelefon die Telefonkarte hinterher vernichten (Chip evtl. vorher zerstÃ¶ren (Mikrowelle)), denn diese besitzen eine eindeutige, wenn auch anonyme, Identifikationsnummer (man kann evtl. so auf die Stelle schlieÃŸen, wo ihr die Karte gekauft habt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mobilfunk ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GSM-Mobilfunknetze sind im wesentlichen eine spezielle Anpassung von ISDN auf die FunkÃ¼bertragung. Dementsprechend gilt das oben schon fÃ¼r ISDN Gesagte. ZusÃ¤tzlich fallen dort aber noch Daten durch das Ein- und Umbuchen des eingeschalteten Handys zwischen den Mobilfunkzellen an. Diese machen euren Weg sowie die Aufenthaltsdauer an bestimmten Orten nachvollziehbar. Bisher wurden die Standortdaten nicht routinemÃ¤ÃŸig erfaÃŸt und die Polizei behalf sich damit, bei Ãœberwachungsanordnungen regelmÃ¤ÃŸig SMS-Pings. Das ist eine spezielle Test-SMS (Typ 0-SMS), die vom eingeschalteten Handy vollautomatisch und ohne weitere sichbare Hinweise beantwortet wird. Nach dem Ping werden dann vom Netzbetreiber die Daten der &amp;quot;Verbindung&amp;quot; abgefragt, welche auch die jeweilige Zelle und damit groÃŸ den ungefahren Standort enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank UMTS und [[Vorratsdatenspeicherung]] wird sich das aber bald Ã¤ndern, erstens gibt es standardisierte AbhÃ¶rschnittstellen und zweitens werden die Standortdaten auf Vorrat gespeichert. Dadurch wird auch die Kreuzpeilung von Handys ohne groÃŸen Aufwand realisierbar. FÃ¼r diese wird beim bisherigem Mobilfunknetz von einer Genauigkeit von 100 m bis 500 m ausgegangen, wobei die Genauigkeit mit zunehmender Zellendichte (z.&amp;amp;thinsp;B. in GroÃŸstÃ¤dten) steigt. Da fÃ¼r UMTS hÃ¶here Zelldichten gebraucht werden, lÃ¤ÃŸt sich damit also noch genauer peilen. Weicht fÃ¼r anonyme Anrufe besser auf das Festnetz aus, denn im Mobilfunkbereich dÃ¼rftet ihr euch mit einer frischen Karte (der IMSI-Catcher und die Erfassung der SIM-Kartennummer (IMSI) in den Funkzellen lÃ¤ÃŸt grÃ¼ÃŸen), die ihr hinterher wegwerfen mÃ¼ÃŸt, nicht von der Stelle bewegen und auch nicht gesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FÃ¼r die Paranoia-Freaks: Ja, man kann, zumindest theoretisch, auch ausgeschaltete und mit Strom versorgte Handys anprechen oder per Funk abhÃ¶ren/steuern. Das geht aber nicht ohne Stromversorgung und im Zweifelsfall dÃ¼rften Wanzen/Richtmikrofone die leichtere und weniger aufwendige MÃ¶glichkeit sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Computer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind nie sicher: Mal wieder zeigt der Staat seine menschenverachtende Fratze. Ohne Respekt vor der PrivatsphÃ¤re der BÃ¼rger durchwÃ¼hlen Bullenschweine in rechtswidriger Praxis die privaten Daten auf Festplatten von Computernutzern. Was einst nur die [[Stasi]] tat, wird heute schon von der normalen Polizei als selbstverstÃ¤ndlich angenommen. In diesem Zusammenhang werfen die Meldungen von Dezember 2006 ein weiteres bezeichnendes Licht auf diesen Staat:&lt;br /&gt;
* +++ Landespolizei beschÃ¤ftigt Computerhacker +++&lt;br /&gt;
* +++ Gericht erklÃ¤rt das Hacken von Privatcomputern fÃ¼r illegal +++ &lt;br /&gt;
* +++ Bundesinnenministerium hat Online-Durchsuchungen des Bundeskriminalamtes gestoppt +++ &lt;br /&gt;
* [http://de.wikinews.org/wiki/SchÃ¤uble_will_Zugriff_auf_Computer_Ã¼ber_das_Internet wikinews: SchÃ¤uble will Zugriff auf Computer Ã¼ber das Intern9et]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Bundestrojaner Bundestrojaner (Wikipedia)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Live-System / PC benutzen mit minimalen Spuren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Live-System ist ein Betriebssystem, das ohne Installation und Beeinflussung des Inhalts der Festplatte gestartet werden kann. Das gesamte Betriebssystem wird hierzu auf einen bootfÃ¤higen Speicher wie USB-Stick, Flash-Speicher, Diskette, CD oder DVD installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechende Links:&lt;br /&gt;
* Anonym.OS Project:  http://theory.kaos.to/projects.html]&lt;br /&gt;
* Anonym.OS Bittorrent:  http://linuxtracker.org/torrents-details.php?id=1249&lt;br /&gt;
* Anonym.OS Download:  http://sourceforge.net/projects/anonym-os/&lt;br /&gt;
* Ein WiReD Artikel (en): http://www.wired.com/news/technology/internet/0,70017-0.html?tw=wn_tophead_1&lt;br /&gt;
* [http://mandalka.name/privatix/ Privatix Livesystem]&lt;br /&gt;
* TOR:  http://tor.eff.org/index.html.de&lt;br /&gt;
* TorPark:  http://torpark.nfshost.com/&lt;br /&gt;
* Linksammlung Vorratsdatenspeicherung:  http://www.heise.de/ct/aktuell/meldung/66857&lt;br /&gt;
* We lost the War:  http://de.indymedia.org/2005/12/135770.shtml&lt;br /&gt;
* OpenBSD:  http://www.openbsd.org/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Festplatten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== sichere DatenlÃ¶schung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.cipherbox.de/sicherheit-wipe.html#anfang www.cipherbox.de/sicherheit-wipe.html#anfang] - Wesentliche Informationen Ã¼ber Daten auf Festplatten und wie man sie wirklich los wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== VerschlÃ¼sseltes Dateisystem ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es offenbar zunehmend gÃ¤ngig wird, sich Daten einfach per &amp;quot;Hausbesuch&amp;quot; zu beschaffen, solltet ihr auch eure weniger kritischen persÃ¶nlichen (Alltags-)Daten schÃ¼tzen, denn diese kÃ¶nnen durch Kombination mit anderen durchaus mehr RÃ¼ckschlÃ¼sse geben, als ihr glaubt! AuÃŸerdem nÃ¼tzt es nichts, PGP/GPG zu verwenden, wenn man auf eurer Festplatte wohlmÃ¶glich die unverschlÃ¼sselten Mails finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Links zu empfehlenswerte freie Programme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.truecrypt.org/ oder http://www.freeotfe.org/ - fÃ¼r Windows&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://luks.endorphin.org/ - fÃ¼r GNU/Linux (diese Software ist heutzutage meist schon integriert und weniger kompliziert einsetzbar, siehe nachfolgende Anleitungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Anleitungen und Tipps&amp;lt;nowiki&amp;gt;:&amp;lt;/nowiki&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* [http://verschluesselung.info/linux/debian-dateisystem/ Festplatte verschlÃ¼sseln mit Debian GNU/Linux]&lt;br /&gt;
* [http://verschluesselung.info/linux/ubuntu-dateisystem/ Festplatte verschlÃ¼sseln mit Ubuntu Linux]&lt;br /&gt;
* [http://verschluesselung.info/linux/usb/ Externe Festplatte verschlÃ¼sseln mit Debian oder Ubuntu]&lt;br /&gt;
* [http://verschluesselung.info/windows/dateisystem/ Festplatte verschlÃ¼sseln mit Windows]&lt;br /&gt;
* [http://verschluesselung.info/windows/usb/ Externe Festplatte verschlÃ¼sseln mit Windows]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FÃ¼r kritische AktivitÃ¤ten sind die obigen Livesysteme aber auf jeden Fall besser, denn man kann bei obiger FestplattenverschlÃ¼sselung, so gut sie auch ist, nicht ausschlieÃŸen, das Daten z.&amp;amp;thinsp;B. auch durch unÃ¼berlegte/falsche Benutzung temporÃ¤r unverschlÃ¼sselt zwischengespeichert werden. Dennoch solltet ihr unbedingt diese Programme einsetzen, denn sie legen die Latte um an eure persÃ¶nlichen Daten zu kommen, um ein Vielfaches hÃ¶her!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Abschnitte beziehen sich auf das gleiche Thema und waren als eigenes Thema (nun hier zusammengezogen) weiter unten zu finden, mÃ¼ssten oben eingearbeitet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine mÃ¶gliche Alternative zu Live-Systemen ist die starke VerschlÃ¼sselung aller Partitionen der Festplatte, die man zum Arbeiten verwendet. Dies erfordert allerdings die Verwendung von GNU/Linux oder einer freien BSD. Ein solcher Ansatz ist natÃ¼rlich nur sicher, wenn der verwendete SchlÃ¼ssel nicht leicht (mit systematischem Durchprobieren eines WÃ¶rterbuches) zu erraten ist. Mit einem gut gewÃ¤hlten SchlÃ¼ssel handelt es sich um ein sehr sicheres Verfahren, da Ã¼berhaupt keine unverschlÃ¼sselten Dateien mehr anfallen, und Ã¼berdem ist das Verfahren recht bequem, weil die VerschlÃ¼sselung automatisch im Hintergrund erfolgt, nachdem die verschlÃ¼sselten Dateisysteme eingebunden worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da unixoide Betriebssysteme ihre Zwischendateien im Verzeichnis /tmp anlegen, sollte unbedingt auch dieses Verzeichnis verschlÃ¼sselt werden. Sonst kÃ¶nnten sich dort verrÃ¤terische Klartexte finden. Beim Verwenden einer Swap-Partition (dies ist ein Bereich der Festplatte, in welchem das Betriebssystem automatisch Daten aus dem Speicher ablegt, wenn das im Rechner eingebaute RAM nicht ausreicht) sollte auch dafÃ¼r Sorge getragen werden, dass die Swap-Partition beim Herunterfahren des Systemes gelÃ¶scht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verwende eine derartige Konfiguration seit Jahren. Leider habe ich seit dieser MaÃŸnahme noch nicht das VergnÃ¼gen eines Ãœberraschungsbesuches von unser aller SparringpartnerInnen gehabt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.pl-berichte.de/t_system/cfs/cfs.html Eine kurze deutsche Anleitung, wie man ein verschlÃ¼sseltes Dateisystem unter Red-Hat-Linux aufsetzt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Crypto_File_System Der Wikipedia-Eintrag mit Verweisen auf weitere, Ã¼berwiegend englische Beschreibungen und Anleitungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Internet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anonym Surfen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anonym heiÃŸt in diesem Fall, dass eure IP-Adresse ausgetauscht wird, es macht also wenig Sinn diese Dienste zu nutzen, wenn man dann Daten, wie z.b. seinen Namen Ã¼bertrÃ¤gt, die wieder RÃ¼ckschlÃ¼sse auf die Person des Benutzers zulassen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* JAP [http://anon.inf.tu-dresden.de/index.html] JAP macht nicht nur die Zuordnung Internetbenutzer -&amp;gt; mitgeloggte IP auf einem Webserver unmÃ¶glich sondern verhindert auch das abhÃ¶ren des Internetverkehrs zwischen dem Internetnutzer und der sogenannten &amp;quot;Mixing Kaskade&amp;quot;, also zum Beispiel die Server der Uni Dresden. Ein Nachteil ist, dass nur Surfen im Internet anonymisiert werden kann und nicht auch andere Internetanwendungen. ACHTUNG: Das ANON Projekt (JAP) loggt zwar keine IP mit, was den ganzen Sinn zestÃ¶ren wÃ¼rde, aber unter anderen hat das BKA das gefordert. Es muss aber eine vom BKA beantragte Fangschaltung einrichten, falls es begrÃ¼ndeten Verdacht gibt, dass dadurch Straftaten aufgeklÃ¤rt werden kÃ¶nnen. Dies geschieht jedoch nur in EinzelfÃ¤llen und wird auf der Internetseite verÃ¶ffentlicht (im Nachhinein?) [http://anon.inf.tu-dresden.de/strafverfolgung/index_de.html]&lt;br /&gt;
* Tor [http://tor.eff.org/] Tor ist ein Onion-Router und funktioniert Ã¤hnlich wie ein Remailer, d.h. eure Daten werden von euch mehrfach (Zwiebel)schalenweise vorverschlÃ¼sselt, so dass nach dem entschlÃ¼sseln der jeweils Ã¤uÃŸersten Schale an einer Zwischenstation diese immer an die Information kommt, an wen die Daten weitergeschickt werden mÃ¼ssen. Tor ist im Gegesatz zu JAP aber nicht auf HTTP beschrÃ¤nkt, enthÃ¤lt auch keine extra eingebaueten BedarfshintertÃ¼ren fÃ¼r die Strafverfolgung, sondern bietet einen allgemeinen SOCKS-Anonymisierungsproxy, Ã¼ber den man z.&amp;amp;thinsp;B. auch seine Mail anonym abholen kann etc. FÃ¼r die die Verwendung zum Surfen sollte man unbedingt einen Werbefilterproxy wie Privoxy [http://www.privoxy.org/] davor schalten um Sachen, wie Browser-Kennung (User-Agent), Cookies, Referer, Banner, was ihr sonst noch wollt, filtern zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dereferrer-Services wie&lt;br /&gt;
* anonym.to haben nichts mit Anonymisierung zu tun und sollten besser lokal durch Inhaltsfilterproxies wie z.&amp;amp;thinsp;B. Privoxy [http://www.privoxy.org/] gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anonym chatten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HierfÃ¼r empfiehlt sich im Moment [[Jabber]] mit Off-the-Record-Messaging(OTR) &amp;lt;ref&amp;gt;Gite EinfÃ¼hrung:http://www.entartete-kunst.com/icq-verschluesselung-mit-otr/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dies folgt folgenden Prinzipien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''VerschlÃ¼sselung''' - das GesprÃ¤ch kann nur von den beiden GesprÃ¤chspartnern gelesen werden&lt;br /&gt;
* '''Beglaubigung''' - man weiÃŸ sicher, dass man mit dem spricht, mit dem man auch sprechen wollte.&lt;br /&gt;
* '''Abstreitbarkeit''' - hinterher kann niemand, auch nicht der GesprÃ¤chspartner, sicher nachweisen, was tatsÃ¤chlich geredet wurde&lt;br /&gt;
* '''Folgenlosigkeit''' - auch wenn man seinen Key verliert, der eigene Rechner beschlagnahmt wird usw., Ã¤ndert sich an den ersten drei Prinzipien nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S.&amp;amp;thinsp;a. [http://www.cypherpunks.ca/otr/otr-wpes.pdf Off-the-Record Communication, or, Why Not To Use PGP] (PDF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde ist dieses Verfahren somit geeigneter und sicherer als PGP/GPG, bei denen man meist mit hoher Sicherheit nachweisen kann wer was geschrieben hat, insbesondere dann, wenn jemand die Emails entschlÃ¼sselt lesen kann. Vorraussetzung ist natÃ¼rlich das keiner der GesprÃ¤chspartner die GesprÃ¤che mitschneidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anonym Mailen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://mixminion.net/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== MailverschlÃ¼sselungstools ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kryptographie-Tools:&lt;br /&gt;
* [http://www.gnupg.org GnuPG] ([http://pgp.netfirms.com/gnupg/gnupg.html fÃ¼r Windows]). Die freie Open-Source-Implementation von PGP (asymmetrische VerschlÃ¼sselung) zum VerschlÃ¼sseln von e-Mails.&lt;br /&gt;
* [http://www.dittberner.info/files/anleitung_mozilla_gpg.pdf Anleitung zur VerschlÃ¼sselung mit Mozilla/Enigmail und GnuPG]&lt;br /&gt;
* [http://cryptocd.org CryptoCD] - abhÃ¶rsicher kommunizieren: Zusammenstellung von Anleitungen und Programmen fÃ¼r verschlÃ¼sselte Kommunikation im Internet. (GNU/Linux, Windows, Mac&amp;amp;nbsp;OS)&lt;br /&gt;
* [http://verschluesselung.info/email/ Anleitungen und Tipps zum VerschlÃ¼sseln von E-Mail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ePass ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das unbefugte Auslesen der Daten aus dem elektronischen Reisepass zu verhindern kann dieser in Alufolie oder eine spezielle [https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=epassschutzhuelle-p-177&amp;amp;xploidID=2a4afe92bf9da5ff89d420f635f600db SchutzhÃ¼lle] gepackt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den RFID-Chip komplett zu zerstÃ¶ren kann der Ausweis wenige Sekunden in eine Mikrowelle gelegt werden. Das Dokument bleibt dannach dennoch gÃ¼ltig. Allerdings kann es bei Passkontrollen zu VerzÃ¶gerungen kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== digitale Daten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Digitalfotos ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind in digitalen Bildern fÃ¼r Daten gespeichert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Exif]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* AuflÃ¶sung&lt;br /&gt;
* GrÃ¶ÃŸe&lt;br /&gt;
* Datum der Aufnahme&lt;br /&gt;
* Datum der Ãœbertragung auf den Rechner&lt;br /&gt;
* Ã„nderungsdatum&lt;br /&gt;
* Herstellername der Kamera&lt;br /&gt;
* Modell der Kamera&lt;br /&gt;
* Softwareversion der Kamera&lt;br /&gt;
* Blende&lt;br /&gt;
* Verschlusszeit&lt;br /&gt;
* ISO-Filmdaten&lt;br /&gt;
* evtl. Seriennummer der Kamera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was im jpeg an Metainformationen enthalten ist, lÃ¤sst sich z.&amp;amp;thinsp;B. mit dem GNU-Tool jhead auslesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Folgen: Anonymisierte Fotos kÃ¶nnen im Vorschaubild, das die Datei enthÃ¤lt, Informationen enthalten die zu einer eindeutigen Identifikation der anonoymisierten Person fÃ¼hren kÃ¶nnen.&lt;br /&gt;
;Was macht man dagegen?: Das komplette Foto z.&amp;amp;thinsp;B. in The GIMP kopieren und in ein neues Dokument einsetzen. Dann sind nur noch die Daten des Rechners auf dem Bild und das Bild auf dem Rechner. Oder mit dem GNU-Tool &amp;lt;code&amp;gt;jhead -purejpg&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
;Fingerabdruck der Kamera: Eine Digitalkamera ist zwar im Prinzip digital, aber jede ist verschieden, weil nciht alle der Millionen Pixel-Sensoren gleich empfindlich sind. Jede Kamera hat also ein Art [http://www.feedsfarm.com/article/306966fe452344898016ef0530fe7990e4d97327.html Fingerabdruck].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PDFs ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch PDFs enthalten meist Metainformationen, z.&amp;amp;thinsp;B. (GNU-Tool pdfinfo):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Title:          michael albert&lt;br /&gt;
 Author:         Administrator&lt;br /&gt;
 Creator:        FreePDF XP 3.05 - http://shbox.de&lt;br /&gt;
 Producer:       AFPL Ghostscript 8.53&lt;br /&gt;
 CreationDate:   Wed Sep 20 21:48:53 2006&lt;br /&gt;
 ModDate:        Wed Sep 20 21:48:53 2006&lt;br /&gt;
 Tagged:         no&lt;br /&gt;
 Pages:          7&lt;br /&gt;
 Encrypted:      no&lt;br /&gt;
 Page size:      595 x 842 pts (A4)&lt;br /&gt;
 File size:      69908 bytes&lt;br /&gt;
 Optimized:      no&lt;br /&gt;
 PDF version:    1.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit pdftk (&amp;lt;code&amp;gt;pdftk  albert.pdf dump_data output info.txt&amp;lt;/code&amp;gt;) erhÃ¤lt man die editierbaren Infos:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 InfoKey: Creator&lt;br /&gt;
 InfoValue: FreePDF XP 3.05 - http://shbox.de&lt;br /&gt;
 InfoKey: Title&lt;br /&gt;
 InfoValue: michael albert&lt;br /&gt;
 InfoKey: Author&lt;br /&gt;
 InfoValue: Administrator&lt;br /&gt;
 InfoKey: Producer&lt;br /&gt;
 InfoValue: AFPL Ghostscript 8.53&lt;br /&gt;
 InfoKey: ModDate&lt;br /&gt;
 InfoValue: D:20060920214853&lt;br /&gt;
 InfoKey: CreationDate&lt;br /&gt;
 InfoValue: D:20060920214853&lt;br /&gt;
 PdfID0: b2ef055f5457fd0c3d7387b5d91bf9b&lt;br /&gt;
 PdfID1: b2ef055f5457fd0c3d7387b5d91bf9b&lt;br /&gt;
 NumberOfPages: 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Was macht man dagegen?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Z.&amp;amp;thinsp;B. mit dem GNU-Tool pdftk die Infos rausholen, editieren und wieder reinschreiben&lt;br /&gt;
 pdftk albert.pdf update_info info.txt output albert2.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DruckgerÃ¤te ==&lt;br /&gt;
[http://www.heise.de/newsticker/meldung/65010 www.heise.de/newsticker/meldung/65010] - Punktmarkierungen auf Farblaserdruckern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik des Projekts ==&lt;br /&gt;
Ganz Ã¤hnlich wie die BÃ¼rokraten versuchen die Propagandisten von Anonymisierungstechniken ein soziales Problem mit technischen Mitteln zu lÃ¶sen (&amp;quot;technological fix&amp;quot;). Ganz abgesehen davon, dass man als Laie nie sicher sein kann, ob diese Techniken auch wirklich den versprochenen Schutz garantieren (was sich jederzeit Ã¤ndern kann) und diese Techniken nur von einem kleinen Teil der BevÃ¶lkerung eingesetzt werden, ist eine bloÃŸ technische Reaktion auf die immer umfassendere Ãœberwachung prinzipiell unzureichend. Notwendig ist eine Auseinandersetzung mit dem Sicherheitsdiskurs, der es geschafft hat, dass die Ãœberwachung von der groÃŸen Mehrheit akzeptiert wird. Nur eine massive Delegitimierung von Ãœberwachung (was auch eine Infragestellung des Beruhigungsmittels [[Datenschutz]] einschlieÃŸt), hat Chancen politisch effektiv zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine editierbare Sammlung Ã¼berwachungskritischer Musik befindet sich bei [http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Musik wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Musik]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Blum, Elisabeth: ''SchÃ¶ne neue Stadt: wie der Sicherheitswahn die urbane Welt diszipliniert''. Basel: BirkhÃ¤user 2003&lt;br /&gt;
* Schulzki-Haddouti, Christiane  (Hrg.), ''Vom Ende der AnonymitÃ¤t. Die Globalisierung der Ãœberwachung''. Hannover: Heise 2000&lt;br /&gt;
* Schulzki-Haddouti, Christiane, ''Im Netz der inneren Sicherheit. Die neuen Methoden der Ãœberwachung'', EuropÃ¤ische Verlagsanstalt 2004 &lt;br /&gt;
* Wehrheim, Jan: ''Die Ã¼berwachte Stadt. Sicherheit, Segregation und Ausgrenzung''. Opladen: Leske + Budrich 2002&lt;br /&gt;
* [[George Orwell]]: ''[[1984 (Roman)|1984]]'' (Roman Ã¼ber die Zukunft des Ãœberwachungsstaates)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verschluesselung.info VerschlÃ¼sseln von Daten und Kommunikation]&lt;br /&gt;
* [http://dewinter.com/modules.php?name=News&amp;amp;file=article&amp;amp;sid=202 10 Tips to circumvent data retention]&lt;br /&gt;
Zusammenfassung vom Paranoia punkto Internet Workshop anlÃ¤sslich des Wiener Kongress 2005&lt;br /&gt;
* [http://at.indymedia.org/newswire/display/53970 at.indymedia.org] mit vielen links&lt;br /&gt;
* [http://www.stop1984.org STOP1984]&lt;br /&gt;
* [http://www.cipherbox.de/sicherheit-wipe.html#anfang www.cipherbox.de/sicherheit-wipe.html#anfang] - Alles Ã¼ber Vernichtung von Daten auf Festplatten&lt;br /&gt;
* [http://www.heise.de/bin/tp/issue/r4/dl-artikel2.cgi?artikelnr=20323&amp;amp;mode=print Telepolis: Lieber Auffallen]  Argumente pro VerschlÃ¼sselung&lt;br /&gt;
* [http://www.kritische-politik.net/anleitung-zur-anonymitaet.htm www.kritische-politik.net/anleitung-zur-anonymitaet.htm] - Anleitung fÃ¼r totale AnonymitÃ¤t&lt;br /&gt;
* [http://de.indymedia.org/2007/07/189441.shtml AusfÃ¼hrlicher Artikell zu HandyÃ¼berwachung]&lt;br /&gt;
* [http://www.lgkl.de/ueberwachung.php#hintergrund Argumente gegen Ãœberwachung] Text der LibertÃ¤ren Gruppe Kaiserslautern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Forum:Verfassungsschutz]]&lt;br /&gt;
* [[Datenschutz]]&lt;br /&gt;
* [[GNU/Linux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Projekte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freie Software]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christian</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Projekte:Paranoia&amp;diff=55526</id>
		<title>Projekte:Paranoia</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://deu.anarchopedia.org/index.php?title=Projekte:Paranoia&amp;diff=55526"/>
				<updated>2010-11-20T09:12:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Christian: /* Etwas Theorie */ Typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Paranoia &amp;amp; RealitÃ¤t ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unterschiedliche Sichtweisen und Herangehensweisen Ã¼ber den Umgang mit Kommunikationsmitteln und Technik. Die einen versuchen mÃ¶glichst transparent alle Informationen mit mÃ¶glichst vielen Menschen zu teilen. Andere sind der Meinung, dass Ã¶ffentliches Auftreten fÃ¼r Ideen und Aktionen als Privatperson leicht zu staatlicher Repression fÃ¼hren, oder etwa Nazis auf einen aufmerksam machen kann. Viele Ansichten zu diesem Thema liegen auch irgendwo dazwischen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sollte sich allerdings im Klaren darÃ¼ber sein, dass, sollten Aktionen den legalen Rahmen verlassen, es wichtig ist, sich vor Verfolgung zu schÃ¼tzen beziehungsweise diese ins Leere laufen zu lassen. Ziele sind, die Informationen nicht Einsichtig zu machen oder zu Verschleiern, wer die Informationen verÃ¶ffentlicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Seite sollte die technischen MÃ¶glichkeiten und praktische Einsatzgebiete von Ãœberwachung und SchutzmaÃŸnahmen dagegen sammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etwas Theorie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GrundsÃ¤tzlich hat man es mit zwei Arten von Angriffen zu tun: aktive und passive Angriffe.&lt;br /&gt;
* Passive Angriffe sind z.&amp;amp;thinsp;B. das AbhÃ¶ren, Mitlesen und Ab- oder Empfangen von Ã¼bertragenen Nachrichten oder Signalen.&lt;br /&gt;
* Bei aktive Angriffen greift der Angreifer im Unterschied zu passiven Angriffen direkt in die Kommunikation ein und beschrÃ¤nkt sich nicht nur auf das AbhÃ¶ren, sondern verÃ¤ndert mÃ¶glicherweise Daten oder spielt den &amp;quot;Mann in der Mitte&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WÃ¤hrend bisher vom Staat, zumindest offiziell, nur passive Verfahren eingesetzt wurden wie das Mitspeichern von Email und das AbhÃ¶ren von Telefonen, gegen die man sich noch recht leicht, z.&amp;amp;thinsp;B. durch VerschlÃ¼sselung schÃ¼tzen konnte, kommen mit dem sog. &amp;quot;Bundestrojaner&amp;quot; nun die aktiven Angriffe auf uns zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz: was nÃ¼tzt das beste PGP/GPG oder die beste FestplattenverschlÃ¼sselung, wenn man wohl mÃ¶glich den Bundestrojaner auf seinem Rechner hat und alle Daten direkt Ã¼ber das Netz kopiert werden, wÃ¤hrend man damit arbeitet und beispielsweise die Festplatte entschlÃ¼sselt hat?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZukÃ¼nftig muss man sich also auch proaktiv gegen Crackerangriffe schÃ¼tzen. Wer eine richtige Firewall hat (ist heute oft schon in DSL-Router integriert) ist zumindest vor direkten automatisierten Angriffen durch Bots und WÃ¼rmer sicher, was aber wohl eher das geringere Bedrohungsszenario in anbetracht des Beundestrojaners sein dÃ¼rfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem ist prinzipiell, dass potenziell jedes Programm, das irgendwie eine Verbindung ins Internet aufbauen kann, und sei es neben den naheliegenden Einfallstoren wie dem Emailprogramm, dem Webbrowser oder dem Mediaplayer, so etwas scheinbar Abwegiges wie das Officepaket oder der PDF-Viewer, als Einfallstor dienen kann. Ja, irgendwie mÃ¼ssen sie den Rechner ja Hacken, denn wohl kaum ein fortgeschrittener User wird sich den Trojaner/Rootkit freiwillig auf seinem Rechner installieren, indem er eine Datei ausfÃ¼hrt, die ihm jemand geschickt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider existiert der einzige wirklich verlÃ¤ssliche Schutz gegen das AusfÃ¼hren von Programmcode derzeit nur unter GNU/Linux, unter Windows braucht man da gar nicht erst anfangen und selbst OpenBSD ist im Hintertreffen gegen ein GNU/Linux mit [http://www.grsecurity.net grsecurity] -Kernelpatch bzw. wenigstens dem [http://pax.grsecurity.net/ PaX]-Patch. Mit einem richtig installiertem grsecurity ist es nicht mehr mÃ¶glich Schadcode auszufÃ¼hren. Wenn gleich die komplette Aktivierung der PaX-Komponente standardmÃ¤ÃŸig alle gÃ¤ngige CodeausfÃ¼hrungsangriffe wie die verschiedenen Buffer Overflows-Exploits blockt, so kann die letzte LÃ¼cke leider nur durch ein speziellen Neucompilieren der verwendeten GNU-Programme behoben werden. Diesem Problem hat sich das [http://www.adamantix.org/ Adamantix]-Projekt verschrieben. Trotzdem stellt grsecurity auch so einen sehr effektiven und guten Schutz dar, auch wenn nur PAX aktiviert wurde, so wird es ungleich schwerer und aufwendiger, in euren Rechner einzudringen. Deshalb lohnt sich es auf jeden Fall, grsecurity zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem darf nicht vergessen werden, das es keine absolute Sicherheit gibt, Sicherheit ist immer relativ im VerhÃ¤ltnis zum zu betreibenden Aufwand fÃ¼r einen erfolgreichen Angriff zu sehen. NatÃ¼rlich kann man sich nur gegen bekannte Angriffe schÃ¼tzen, ja, dass gilt auch fÃ¼r vermeintliche TerroristenjÃ¤ger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Telefon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzipiell kann heutzutage jeder Anruf zurÃ¼ckverfolgt werden. AnaloganschlÃ¼sse werden in der Vermittlungsstelle in digitales und damit leicht routinemÃ¤ÃŸig zu erfassendes ISDN umgesetzt. Bei ISDN wird immer die Rufnummer mindestens bis zur Zielvermittlungsstelle Ã¼bertragen, egal wie ihr die RufnummernuterdrÃ¼ckung auch immer einstellt. Bei &amp;quot;berechtigtem Interesse&amp;quot; (z.&amp;amp;thinsp;B. Notrufe) kann die &amp;quot;unterdrÃ¼ckte&amp;quot; Rufnummer so immer mit Ã¼bermittelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Festnetz ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Ã¼berhaupt noch anonym telefonieren zu kÃ¶nnen, muss man:&lt;br /&gt;
* eine abgelegene und unbeobachtete Telefonzelle finden&lt;br /&gt;
* sein Handy schon eine Weile vorher ausgeschaltet und zu Hause gelassen haben, um keine Einbuchungsspuren unterwegs zu hinterlassen, die euren Weg nachvollziehbar machen&lt;br /&gt;
* von diesem Telefon auf keinen Fall anschieÃŸend weitere Anrufe fÃ¼hren&lt;br /&gt;
* bei einem Kartentelefon die Telefonkarte hinterher vernichten (Chip evtl. vorher zerstÃ¶ren (Mikrowelle)), denn diese besitzen eine eindeutige, wenn auch anonyme, Identifikationsnummer (man kann evtl. so auf die Stelle schlieÃŸen, wo ihr die Karte gekauft habt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mobilfunk ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GSM-Mobilfunknetze sind im wesentlichen eine spezielle Anpassung von ISDN auf die FunkÃ¼bertragung. Dementsprechend gilt das oben schon fÃ¼r ISDN Gesagte. ZusÃ¤tzlich fallen dort aber noch Daten durch das Ein- und Umbuchen des eingeschalteten Handys zwischen den Mobilfunkzellen an. Diese machen euren Weg sowie die Aufenthaltsdauer an bestimmten Orten nachvollziehbar. Bisher wurden die Standortdaten nicht routinemÃ¤ÃŸig erfaÃŸt und die Polizei behalf sich damit, bei Ãœberwachungsanordnungen regelmÃ¤ÃŸig SMS-Pings. Das ist eine spezielle Test-SMS (Typ 0-SMS), die vom eingeschalteten Handy vollautomatisch und ohne weitere sichbare Hinweise beantwortet wird. Nach dem Ping werden dann vom Netzbetreiber die Daten der &amp;quot;Verbindung&amp;quot; abgefragt, welche auch die jeweilige Zelle und damit groÃŸ den ungefahren Standort enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank UMTS und [[Vorratsdatenspeicherung]] wird sich das aber bald Ã¤ndern, erstens gibt es standardisierte AbhÃ¶rschnittstellen und zweitens werden die Standortdaten auf Vorrat gespeichert. Dadurch wird auch die Kreuzpeilung von Handys ohne groÃŸen Aufwand realisierbar. FÃ¼r diese wird beim bisherigem Mobilfunknetz von einer Genauigkeit von 100 m bis 500 m ausgegangen, wobei die Genauigkeit mit zunehmender Zellendichte (z.&amp;amp;thinsp;B. in GroÃŸstÃ¤dten) steigt. Da fÃ¼r UMTS hÃ¶here Zelldichten gebraucht werden, lÃ¤ÃŸt sich damit also noch genauer peilen. Weicht fÃ¼r anonyme Anrufe besser auf das Festnetz aus, denn im Mobilfunkbereich dÃ¼rftet ihr euch mit einer frischen Karte (der IMSI-Catcher und die Erfassung der SIM-Kartennummer (IMSI) in den Funkzellen lÃ¤ÃŸt grÃ¼ÃŸen), die ihr hinterher wegwerfen mÃ¼ÃŸt, nicht von der Stelle bewegen und auch nicht gesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FÃ¼r die Paranoia-Freaks: Ja, man kann, zumindest theoretisch, auch ausgeschaltete und mit Strom versorgte Handys anprechen oder per Funk abhÃ¶ren/steuern. Das geht aber nicht ohne Stromversorgung und im Zweifelsfall dÃ¼rften Wanzen/Richtmikrofone die leichtere und weniger aufwendige MÃ¶glichkeit sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Computer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind nie sicher: Mal wieder zeigt der Staat seine menschenverachtende Fratze. Ohne Respekt vor der PrivatsphÃ¤re der BÃ¼rger durchwÃ¼hlen Bullenschweine in rechtswidriger Praxis die privaten Daten auf Festplatten von Computernutzern. Was einst nur die [[Stasi]] tat, wird heute schon von der normalen Polizei als selbstverstÃ¤ndlich angenommen. In diesem Zusammenhang werfen die Meldungen von Dezember 2006 ein weiteres bezeichnendes Licht auf diesen Staat:&lt;br /&gt;
* +++ Landespolizei beschÃ¤ftigt Computerhacker +++&lt;br /&gt;
* +++ Gericht erklÃ¤rt das Hacken von Privatcomputern fÃ¼r illegal +++ &lt;br /&gt;
* +++ Bundesinnenministerium hat Online-Durchsuchungen des Bundeskriminalamtes gestoppt +++ &lt;br /&gt;
* [http://de.wikinews.org/wiki/SchÃ¤uble_will_Zugriff_auf_Computer_Ã¼ber_das_Internet wikinews: SchÃ¤uble will Zugriff auf Computer Ã¼ber das Intern9et]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Bundestrojaner Bundestrojaner (Wikipedia)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Live-System / PC benutzen mit minimalen Spuren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Live-System ist ein Betriebssystem, das ohne Installation und Beeinflussung des Inhalts der Festplatte gestartet werden kann. Das gesamte Betriebssystem wird hierzu auf einen bootfÃ¤higen Speicher wie USB-Stick, Flash-Speicher, Diskette, CD oder DVD installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechende Links:&lt;br /&gt;
* Anonym.OS Project:  http://theory.kaos.to/projects.html]&lt;br /&gt;
* Anonym.OS Bittorrent:  http://linuxtracker.org/torrents-details.php?id=1249&lt;br /&gt;
* Anonym.OS Download:  http://sourceforge.net/projects/anonym-os/&lt;br /&gt;
* Ein WiReD Artikel (en): http://www.wired.com/news/technology/internet/0,70017-0.html?tw=wn_tophead_1&lt;br /&gt;
* [http://mandalka.name/privatix/ Privatix Livesystem]&lt;br /&gt;
* TOR:  http://tor.eff.org/index.html.de&lt;br /&gt;
* TorPark:  http://torpark.nfshost.com/&lt;br /&gt;
* Linksammlung Vorratsdatenspeicherung:  http://www.heise.de/ct/aktuell/meldung/66857&lt;br /&gt;
* We lost the War:  http://de.indymedia.org/2005/12/135770.shtml&lt;br /&gt;
* OpenBSD:  http://www.openbsd.org/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Festplatten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== sichere DatenlÃ¶schung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.cipherbox.de/sicherheit-wipe.html#anfang www.cipherbox.de/sicherheit-wipe.html#anfang] - Wesentliche Informationen Ã¼ber Daten auf Festplatten und wie man sie wirklich los wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== VerschlÃ¼sseltes Dateisystem ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es offenbar zunehmend gÃ¤ngig wird, sich Daten einfach per &amp;quot;Hausbesuch&amp;quot; zu beschaffen, solltet ihr auch eure weniger kritischen persÃ¶nlichen (Alltags-)Daten schÃ¼tzen, denn diese kÃ¶nnen durch Kombination mit anderen durchaus mehr RÃ¼ckschlÃ¼sse geben, als ihr glaubt! AuÃŸerdem nÃ¼tzt es nichts, PGP/GPG zu verwenden, wenn man auf eurer Festplatte wohlmÃ¶glich die unverschlÃ¼sselten Mails finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Links zu empfehlenswerte freie Programme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.truecrypt.org/ oder http://www.freeotfe.org/ - fÃ¼r Windows&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://luks.endorphin.org/ - fÃ¼r GNU/Linux (diese Software ist heutzutage meist schon integriert und weniger kompliziert einsetzbar, siehe nachfolgende Anleitungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Anleitungen und Tipps&amp;lt;nowiki&amp;gt;:&amp;lt;/nowiki&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* [http://verschluesselung.info/linux/debian-dateisystem/ Festplatte verschlÃ¼sseln mit Debian GNU/Linux]&lt;br /&gt;
* [http://verschluesselung.info/linux/ubuntu-dateisystem/ Festplatte verschlÃ¼sseln mit Ubuntu Linux]&lt;br /&gt;
* [http://verschluesselung.info/linux/usb/ Externe Festplatte verschlÃ¼sseln mit Debian oder Ubuntu]&lt;br /&gt;
* [http://verschluesselung.info/windows/dateisystem/ Festplatte verschlÃ¼sseln mit Windows]&lt;br /&gt;
* [http://verschluesselung.info/windows/usb/ Externe Festplatte verschlÃ¼sseln mit Windows]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FÃ¼r kritische AktivitÃ¤ten sind die obigen Livesysteme aber auf jeden Fall besser, denn man kann bei obiger FestplattenverschlÃ¼sselung, so gut sie auch ist, nicht ausschlieÃŸen, das Daten z.&amp;amp;thinsp;B. auch durch unÃ¼berlegte/falsche Benutzung temporÃ¤r unverschlÃ¼sselt zwischengespeichert werden. Dennoch solltet ihr unbedingt diese Programme einsetzen, denn sie legen die Latte um an eure persÃ¶nlichen Daten zu kommen, um ein Vielfaches hÃ¶her!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Abschnitte beziehen sich auf das gleiche Thema und waren als eigenes Thema (nun hier zusammengezogen) weiter unten zu finden, mÃ¼ssten oben eingearbeitet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine mÃ¶gliche Alternative zu Live-Systemen ist die starke VerschlÃ¼sselung aller Partitionen der Festplatte, die man zum Arbeiten verwendet. Dies erfordert allerdings die Verwendung von GNU/Linux oder einer freien BSD. Ein solcher Ansatz ist natÃ¼rlich nur sicher, wenn der verwendete SchlÃ¼ssel nicht leicht (mit systematischem Durchprobieren eines WÃ¶rterbuches) zu erraten ist. Mit einem gut gewÃ¤hlten SchlÃ¼ssel handelt es sich um ein sehr sicheres Verfahren, da Ã¼berhaupt keine unverschlÃ¼sselten Dateien mehr anfallen, und Ã¼berdem ist das Verfahren recht bequem, weil die VerschlÃ¼sselung automatisch im Hintergrund erfolgt, nachdem die verschlÃ¼sselten Dateisysteme eingebunden worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da unixoide Betriebssysteme ihre Zwischendateien im Verzeichnis /tmp anlegen, sollte unbedingt auch dieses Verzeichnis verschlÃ¼sselt werden. Sonst kÃ¶nnten sich dort verrÃ¤terische Klartexte finden. Beim Verwenden einer Swap-Partition (dies ist ein Bereich der Festplatte, in welchem das Betriebssystem automatisch Daten aus dem Speicher ablegt, wenn das im Rechner eingebaute RAM nicht ausreicht) sollte auch dafÃ¼r Sorge getragen werden, dass die Swap-Partition beim Herunterfahren des Systemes gelÃ¶scht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verwende eine derartige Konfiguration seit Jahren. Leider habe ich seit dieser MaÃŸnahme noch nicht das VergnÃ¼gen eines Ãœberraschungsbesuches von unser aller SparringpartnerInnen gehabt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.pl-berichte.de/t_system/cfs/cfs.html Eine kurze deutsche Anleitung, wie man ein verschlÃ¼sseltes Dateisystem unter Red-Hat-Linux aufsetzt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Crypto_File_System Der Wikipedia-Eintrag mit Verweisen auf weitere, Ã¼berwiegend englische Beschreibungen und Anleitungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Internet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anonym Surfen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anonym heiÃŸt in diesem Fall, dass eure IP-Adresse ausgetauscht wird, es macht also wenig Sinn diese Dienste zu nutzen, wenn man dann Daten, wie z.b. seinen Namen Ã¼bertrÃ¤gt, die wieder RÃ¼ckschlÃ¼sse auf die Person des Benutzers zulassen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* JAP [http://anon.inf.tu-dresden.de/index.html] JAP macht nicht nur die Zuordnung Internetbenutzer -&amp;gt; mitgeloggte IP auf einem Webserver unmÃ¶glich sondern verhindert auch das abhÃ¶ren des Internetverkehrs zwischen dem Internetnutzer und der sogenannten &amp;quot;Mixing Kaskade&amp;quot;, also zum Beispiel die Server der Uni Dresden. Ein Nachteil ist, dass nur Surfen im Internet anonymisiert werden kann und nicht auch andere Internetanwendungen. ACHTUNG: Das ANON Projekt (JAP) loggt zwar keine IP mit, was den ganzen Sinn zestÃ¶ren wÃ¼rde, aber unter anderen hat das BKA das gefordert. Es muss aber eine vom BKA beantragte Fangschaltung einrichten, falls es begrÃ¼ndeten Verdacht gibt, dass dadurch Straftaten aufgeklÃ¤rt werden kÃ¶nnen. Dies geschieht jedoch nur in EinzelfÃ¤llen und wird auf der Internetseite verÃ¶ffentlicht (im Nachhinein?) [http://anon.inf.tu-dresden.de/strafverfolgung/index_de.html]&lt;br /&gt;
* Tor [http://tor.eff.org/] Tor ist ein Onion-Router und funktioniert Ã¤hnlich wie ein Remailer, d.h. eure Daten werden von euch mehrfach (Zwiebel)schalenweise vorverschlÃ¼sselt, so dass nach dem entschlÃ¼sseln der jeweils Ã¤uÃŸersten Schale an einer Zwischenstation diese immer an die Information kommt, an wen die Daten weitergeschickt werden mÃ¼ssen. Tor ist im Gegesatz zu JAP aber nicht auf HTTP beschrÃ¤nkt, enthÃ¤lt auch keine extra eingebaueten BedarfshintertÃ¼ren fÃ¼r die Strafverfolgung, sondern bietet einen allgemeinen SOCKS-Anonymisierungsproxy, Ã¼ber den man z.&amp;amp;thinsp;B. auch seine Mail anonym abholen kann etc. FÃ¼r die die Verwendung zum Surfen sollte man unbedingt einen Werbefilterproxy wie Privoxy [http://www.privoxy.org/] davor schalten um Sachen, wie Browser-Kennung (User-Agent), Cookies, Referer, Banner, was ihr sonst noch wollt, filtern zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dereferrer-Services wie&lt;br /&gt;
* anonym.to haben nichts mit Anonymisierung zu tun und sollten besser lokal durch Inhaltsfilterproxies wie z.&amp;amp;thinsp;B. Privoxy [http://www.privoxy.org/] gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anonym chatten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HierfÃ¼r empfiehlt sich im Moment [[Jabber]] mit Off-the-Record-Messaging(OTR) &amp;lt;ref&amp;gt;Gite EinfÃ¼hrung:http://www.entartete-kunst.com/icq-verschluesselung-mit-otr/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dies folgt folgenden Prinzipien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''VerschlÃ¼sselung''' - das GesprÃ¤ch kann nur von den beiden GesprÃ¤chspartnern gelesen werden&lt;br /&gt;
* '''Beglaubigung''' - man weiÃŸ sicher, dass man mit dem spricht, mit dem man auch sprechen wollte.&lt;br /&gt;
* '''Abstreitbarkeit''' - hinterher kann niemand, auch nicht der GesprÃ¤chspartner, sicher nachweisen, was tatsÃ¤chlich geredet wurde&lt;br /&gt;
* '''Folgenlosigkeit''' - auch wenn man seinen Key verliert, der eigene Rechner beschlagnahmt wird usw., Ã¤ndert sich an den ersten drei Prinzipien nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S.&amp;amp;thinsp;a. [http://www.cypherpunks.ca/otr/otr-wpes.pdf Off-the-Record Communication, or, Why Not To Use PGP] (PDF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde ist dieses Verfahren somit geeigneter und sicherer als PGP/GPG, bei denen man meist mit hoher Sicherheit nachweisen kann wer was geschrieben hat, insbesondere dann, wenn jemand die Emails entschlÃ¼sselt lesen kann. Vorraussetzung ist natÃ¼rlich das keiner der GesprÃ¤chspartner die GesprÃ¤che mitschneidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anonym Mailen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://mixminion.net/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== MailverschlÃ¼sselungstools ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kryptographie-Tools:&lt;br /&gt;
* [http://www.gnupg.org GnuPG] ([http://pgp.netfirms.com/gnupg/gnupg.html fÃ¼r Windows]). Die freie Open-Source-Implementation von PGP (asymmetrische VerschlÃ¼sselung) zum VerschlÃ¼sseln von e-Mails.&lt;br /&gt;
* [http://www.dittberner.info/files/anleitung_mozilla_gpg.pdf Anleitung zur VerschlÃ¼sselung mit Mozilla/Enigmail und GnuPG]&lt;br /&gt;
* [http://cryptocd.org CryptoCD] - abhÃ¶rsicher kommunizieren: Zusammenstellung von Anleitungen und Programmen fÃ¼r verschlÃ¼sselte Kommunikation im Internet. (GNU/Linux, Windows, Mac&amp;amp;nbsp;OS)&lt;br /&gt;
* [http://verschluesselung.info/email/ Anleitungen und Tipps zum VerschlÃ¼sseln von E-Mail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ePass ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das unbefugte Auslesen der Daten aus dem elektronischen Reisepass zu verhindern kann dieser in Alufolie oder eine spezielle [https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=epassschutzhuelle-p-177&amp;amp;xploidID=2a4afe92bf9da5ff89d420f635f600db SchutzhÃ¼lle] gepackt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den RFID-Chip komplett zu zerstÃ¶ren kann der Ausweis wenige Sekunden in eine Mikrowelle gelegt werden. Das Dokument bleibt dannach dennoch gÃ¼ltig. Allerdings kann es bei Passkontrollen zu VerzÃ¶gerungen kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== digitale Daten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Digitalfotos ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind in digitalen Bildern fÃ¼r Daten gespeichert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Exif]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* AuflÃ¶sung&lt;br /&gt;
* GrÃ¶ÃŸe&lt;br /&gt;
* Datum der Aufnahme&lt;br /&gt;
* Datum der Ãœbertragung auf den Rechner&lt;br /&gt;
* Ã„nderungsdatum&lt;br /&gt;
* Herstellername der Kamera&lt;br /&gt;
* Modell der Kamera&lt;br /&gt;
* Softwareversion der Kamera&lt;br /&gt;
* Blende&lt;br /&gt;
* Verschlusszeit&lt;br /&gt;
* ISO-Filmdaten&lt;br /&gt;
* evtl. Seriennummer der Kamera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was im jpeg an Metainformationen enthalten ist, lÃ¤sst sich z.&amp;amp;thinsp;B. mit dem GNU-Tool jhead auslesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Folgen: Anonymisierte Fotos kÃ¶nnen im Vorschaubild, das die Datei enthÃ¤lt, Informationen enthalten die zu einer eindeutigen Identifikation der anonoymisierten Person fÃ¼hren kÃ¶nnen.&lt;br /&gt;
;Was macht man dagegen?: Das komplette Foto z.&amp;amp;thinsp;B. in The GIMP kopieren und in ein neues Dokument einsetzen. Dann sind nur noch die Daten des Rechners auf dem Bild und das Bild auf dem Rechner. Oder mit dem GNU-Tool &amp;lt;code&amp;gt;jhead -purejpg&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
;Fingerabdruck der Kamera: Eine Digitalkamera ist zwar im Prinzip digital, aber jede ist verschieden, weil nciht alle der Millionen Pixel-Sensoren gleich empfindlich sind. Jede Kamera hat also ein Art [http://www.feedsfarm.com/article/306966fe452344898016ef0530fe7990e4d97327.html Fingerabdruck].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PDFs ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch PDFs enthalten meist Metainformationen, z.&amp;amp;thinsp;B. (GNU-Tool pdfinfo):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Title:          michael albert&lt;br /&gt;
 Author:         Administrator&lt;br /&gt;
 Creator:        FreePDF XP 3.05 - http://shbox.de&lt;br /&gt;
 Producer:       AFPL Ghostscript 8.53&lt;br /&gt;
 CreationDate:   Wed Sep 20 21:48:53 2006&lt;br /&gt;
 ModDate:        Wed Sep 20 21:48:53 2006&lt;br /&gt;
 Tagged:         no&lt;br /&gt;
 Pages:          7&lt;br /&gt;
 Encrypted:      no&lt;br /&gt;
 Page size:      595 x 842 pts (A4)&lt;br /&gt;
 File size:      69908 bytes&lt;br /&gt;
 Optimized:      no&lt;br /&gt;
 PDF version:    1.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit pdftk (&amp;lt;code&amp;gt;pdftk  albert.pdf dump_data output info.txt&amp;lt;/code&amp;gt;) erhÃ¤lt man die editierbaren Infos:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 InfoKey: Creator&lt;br /&gt;
 InfoValue: FreePDF XP 3.05 - http://shbox.de&lt;br /&gt;
 InfoKey: Title&lt;br /&gt;
 InfoValue: michael albert&lt;br /&gt;
 InfoKey: Author&lt;br /&gt;
 InfoValue: Administrator&lt;br /&gt;
 InfoKey: Producer&lt;br /&gt;
 InfoValue: AFPL Ghostscript 8.53&lt;br /&gt;
 InfoKey: ModDate&lt;br /&gt;
 InfoValue: D:20060920214853&lt;br /&gt;
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 InfoValue: D:20060920214853&lt;br /&gt;
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 NumberOfPages: 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Was macht man dagegen?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Z.&amp;amp;thinsp;B. mit dem GNU-Tool pdftk die Infos rausholen, editieren und wieder reinschreiben&lt;br /&gt;
 pdftk albert.pdf update_info info.txt output albert2.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DruckgerÃ¤te ==&lt;br /&gt;
[http://www.heise.de/newsticker/meldung/65010 www.heise.de/newsticker/meldung/65010] - Punktmarkierungen auf Farblaserdruckern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik des Projekts ==&lt;br /&gt;
Ganz Ã¤hnlich wie die BÃ¼rokraten versuchen die Propagandisten von Anonymisierungstechniken ein soziales Problem mit technischen Mitteln zu lÃ¶sen (&amp;quot;technological fix&amp;quot;). Ganz abgesehen davon, dass man als Laie nie sicher sein kann, ob diese Techniken auch wirklich den versprochenen Schutz garantieren (was sich jederzeit Ã¤ndern kann) und diese Techniken nur von einem kleinen Teil der BevÃ¶lkerung eingesetzt werden, ist eine bloÃŸ technische Reaktion auf die immer umfassendere Ãœberwachung prinzipiell unzureichend. Notwendig ist eine Auseinandersetzung mit dem Sicherheitsdiskurs, der er geschafft hat, dass die Ãœberwachung von der groÃŸen Mehrheit akzeptiert wird. Nur eine massive Delegitimierung von Ãœberwachung (was auch eine Infragestellung des Beruhigungsmittels [[Datenschutz]] einschlieÃŸt), hat Chancen politisch effektiv zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine editierbare Sammlung Ã¼berwachungskritischer Musik befindet sich bei [http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Musik wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Musik]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Blum, Elisabeth: ''SchÃ¶ne neue Stadt: wie der Sicherheitswahn die urbane Welt diszipliniert''. Basel: BirkhÃ¤user 2003&lt;br /&gt;
* Schulzki-Haddouti, Christiane  (Hrg.), ''Vom Ende der AnonymitÃ¤t. Die Globalisierung der Ãœberwachung''. Hannover: Heise 2000&lt;br /&gt;
* Schulzki-Haddouti, Christiane, ''Im Netz der inneren Sicherheit. Die neuen Methoden der Ãœberwachung'', EuropÃ¤ische Verlagsanstalt 2004 &lt;br /&gt;
* Wehrheim, Jan: ''Die Ã¼berwachte Stadt. Sicherheit, Segregation und Ausgrenzung''. Opladen: Leske + Budrich 2002&lt;br /&gt;
* [[George Orwell]]: ''[[1984 (Roman)|1984]]'' (Roman Ã¼ber die Zukunft des Ãœberwachungsstaates)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verschluesselung.info VerschlÃ¼sseln von Daten und Kommunikation]&lt;br /&gt;
* [http://dewinter.com/modules.php?name=News&amp;amp;file=article&amp;amp;sid=202 10 Tips to circumvent data retention]&lt;br /&gt;
Zusammenfassung vom Paranoia punkto Internet Workshop anlÃ¤sslich des Wiener Kongress 2005&lt;br /&gt;
* [http://at.indymedia.org/newswire/display/53970 at.indymedia.org] mit vielen links&lt;br /&gt;
* [http://www.stop1984.org STOP1984]&lt;br /&gt;
* [http://www.cipherbox.de/sicherheit-wipe.html#anfang www.cipherbox.de/sicherheit-wipe.html#anfang] - Alles Ã¼ber Vernichtung von Daten auf Festplatten&lt;br /&gt;
* [http://www.heise.de/bin/tp/issue/r4/dl-artikel2.cgi?artikelnr=20323&amp;amp;mode=print Telepolis: Lieber Auffallen]  Argumente pro VerschlÃ¼sselung&lt;br /&gt;
* [http://www.kritische-politik.net/anleitung-zur-anonymitaet.htm www.kritische-politik.net/anleitung-zur-anonymitaet.htm] - Anleitung fÃ¼r totale AnonymitÃ¤t&lt;br /&gt;
* [http://de.indymedia.org/2007/07/189441.shtml AusfÃ¼hrlicher Artikell zu HandyÃ¼berwachung]&lt;br /&gt;
* [http://www.lgkl.de/ueberwachung.php#hintergrund Argumente gegen Ãœberwachung] Text der LibertÃ¤ren Gruppe Kaiserslautern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Forum:Verfassungsschutz]]&lt;br /&gt;
* [[Datenschutz]]&lt;br /&gt;
* [[GNU/Linux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Projekte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freie Software]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christian</name></author>	</entry>

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