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		<title>Anarchopedia - User contributions [en]</title>
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		<title>Demokratie</title>
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				<updated>2007-12-12T18:20:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Chester Seipold: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Seite Ã¼berarbeiten2}}&lt;br /&gt;
Die '''Demokratie''' (griechisch '''Î´Î·Î¼Î¿ÎºÏÎ±Ï„Î¯Î±''' &amp;quot;Mehrheitsherrschaft&amp;quot; ''[russisch: Bolschinstwo = Bolschewismus]'' = von Î´Î®Î¼Î¿Ï‚ ''dÃ©mos''  &amp;quot;Volk, viele oder Mehrheit&amp;quot; + ÎºÏÎ±Ï„Î¯Î±, ''kratÃ­a'' &amp;quot;Macht, Herrschaft, Kraft, StÃ¤rke&amp;quot;) bezeichnete zunÃ¤chst im antiken Griechenland die direkte [[Herrschaft]] eines Teils der BevÃ¶lkerung, d.h. der freien, mÃ¤nnlichen [[BÃ¼rger]], wÃ¤hrend die BevÃ¶lkerungsmehrheit â€• Frauen, Sklaven, Kinder u.a. â€• weitgehend rechtlos blieb. Heute wird Demokratie zumeist als allgemeinerer Sammelbegriff fÃ¼r Regierungsformen gebraucht, deren Herrschaftsgrundlage aus dem [[Volk]] abgeleitet wird. Da [[Anarchisten]] jede Form der Herrschaft ablehnen, lehnen sie auch die Herrschaft des Volkes ab (genau wie die &amp;quot;[[Diktatur des Proletariats]]&amp;quot;). AuffÃ¤llig ist dabei, daÃŸ die Hinterfragung dieses Zustandsbegriffes in der Ã–ffentlichkeit nicht stattfindet, ja de facto unter Strafe gestellt wird, wÃ¤hrend das zugeordnete Bewegungswort Populismus in der Ã¶ffentlichen Wahrnehmung durchaus kritisch gesehen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;font-style:italic;text-align:right&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Demokratie ist nichts anderes&amp;lt;br /&amp;gt; als das NiederknÃ¼ppeln des Volkes &amp;lt;br /&amp;gt;durch das Volk fÃ¼r das Volk.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Oscar Wilde&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Demokratie-Kritik allgemein ==&lt;br /&gt;
Ein wesentliches Verfahren zur Herstellung von Legitimation wie auch eines kapitalismuskonformen Konsenses sind allgemeine, geheime und freie ''Wahlen''. Damit wird es der BevÃ¶lkerungsmehrheit mÃ¶glich, missliebige Politiker oder Parteien abzuwÃ¤hlen und durch andere zu ersetzen. Die neue Regierung, egal ob sich ihre Politik von derjenigen der alten Regierung unterscheidet oder nicht, kann sich gegenÃ¼ber Kritikern darauf berufen, dass sie â€žgewÃ¤hltâ€œ und somit von der Mehrheit der BevÃ¶lkerung auch â€žgewolltâ€œ sei. Diese â€žLegitimitÃ¤t durch Verfahrenâ€œ steht in der politikwissenschaftlichen Behandlung der ''Demokratie'' im Vordergrund - bei weitgehender Ausblendung des kapitalistischen Kontextes. Dem Unmut der BevÃ¶lkerung Ã¼ber die Zumutungen der Politik wird durch die MÃ¶glichkeit von regelmÃ¤ÃŸigen Wahlen nicht nur ein frÃ¼hzeitiges Ventil geboten, er wird auch kanalisiert, indem er sich gegen einzelne Politiker und Parteien richtet und nicht gegen das politische und Ã¶konomische System, das hinter deren Politik steht. Dementsprechend gilt in der bÃ¼rgerlichen Ã–ffentlichkeit ein politisches System dann als ''demokratisch'', wenn es die effektive MÃ¶glichkeit zur Abwahl der Regierung bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Teilen der Linken anzutreffende Idealisierung der Demokratie, welche die real existierenden demokratischen Institutionen am Ideal eines StaatsbÃ¼rgers misst, der Ã¼ber mÃ¶glichst viele Sachverhalte durch Abstimmungen selbst entscheiden sollte, sieht genauso vom sozialen und Ã¶konomischen Kontext der Demokratie ab wie der oben erwÃ¤hnte politikwissenschaftliche Mainstream. Neben den unterschiedlichen Varianten demokratischer Systeme (mit starkem PrÃ¤sidenten, mit starkem Parlament etc.) gibt es keine â€žwirklicheâ€œ Demokratie, die man endlich mal einfÃ¼hren mÃ¼sste; unter kapitalistischen VerhÃ¤ltnissen sind die existierenden demokratischen Systeme bereits die â€žwirklicheâ€œ Demokratie (wer die â€žwirklicheâ€œ Demokratie in mÃ¶glichst vielen und einfach einzuleitenden Volksabstimmungen erblickt, mÃ¶ge sich z.B. in der Schweiz umschauen, ob dies zu groÃŸen VerÃ¤nderungen fÃ¼hrt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staat und Ã–ffentlichkeit stellen, wie oft hervorgehoben wird, einen Kampfplatz unterschiedlicher Interessen dar; in einem demokratischen System ist dies besonders deutlich zu sehen. Allerdings ist dieser Kampfplatz kein neutrales Spielfeld. Vielmehr wirkt sich dieses Spielfeld strukturierend auf die Auseinandersetzungen und die aus ihnen resultierende politische Praxis aus. Die staatliche Politik ist zwar keineswegs durch die Ã¶konomische Situation vollstÃ¤ndig determiniert, bei ihr handelt es sich aber auch nicht um einen offenen Prozess, bei dem alles mÃ¶glich wÃ¤re. Einerseits spielen etwa Auseinandersetzungen innerhalb und zwischen den Klassen sowie die relative StÃ¤rke und KonfliktfÃ¤higkeit einzelner Gruppen etc. eine wichtige Rolle, so dass unterschiedliche Entwicklungen stets mÃ¶glich sind. Andererseits muss die Politik aber immer auch dem kapitalistischen Gesamtinteresse an einer gelingenden Kapitalakkumulation Rechnung tragen. Parteien und Politiker mÃ¶gen von ihrer Herkunft und ihren Werthaltungen her durchaus unterschiedlich sein; in ihrer Politik, insbesondere wenn sie an der Regierung sind, orientieren sie sich in der Regel an diesem Gesamtinteresse. Dies liegt nicht daran, dass sie von der Kapitalseite â€žbestochenâ€œ oder sonst irgendwie abhÃ¤ngig wÃ¤ren (obwohl dies auch vorkommen kann), sondern an der Art und Weise, wie sich Parteien durchsetzen, und an den Arbeitsbedingungen der Regierung - Prozesse und Bedingungen, denen sich auch linke Parteien, die auf Regierungsbeteiligung abzielen, nicht entziehen kÃ¶nnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um als PrÃ¤sident gewÃ¤hlt zu werden oder als Partei eine Mehrheit zu erhalten, mÃ¼ssen unterschiedliche Interessen und Werthaltungen angesprochen werden. Um in den Medien ernst genommen zu werden (eine wesentliche Voraussetzung dafÃ¼r, um Ã¼berhaupt bekannt zu werden), mÃ¼ssen â€žrealistischeâ€œ, â€žumsetzbareâ€œ VorschlÃ¤ge gemacht werden. Bevor es einer Partei gelingt, auch nur in die NÃ¤he der Regierungsbeteiligung zu kommen, durchlÃ¤uft sie in der Regel einen langjÃ¤hrigen Erziehungsprozess, in welchem sie sich an die â€žNotwendigkeitenâ€œ, d.h. an die Verfolgung des kapitalistischen Gesamtinteresses immer weiter anpasst, einfach um einen grÃ¶ÃŸeren Wahlerfolg zu haben. Ist eine Partei dann endlich an der Regierung, muss sie dafÃ¼r Sorge tragen, dass sie die erreichte Zustimmung behÃ¤lt. Hier wird nun insbesondere wichtig, dass ihr â€žpolitischer Gestaltungsspielraumâ€œ ganz entscheidend von ihren finanziellen MÃ¶glichkeiten abhÃ¤ngt: diese werden einerseits von der HÃ¶he der Steuereinnahmen bestimmt und andererseits von der HÃ¶he der Ausgaben, zu denen als grÃ¶ÃŸter Posten die sozialen Leistungen gehÃ¶ren. Bei einer erfolgreichen Kapitalakkumulation ist das Steueraufkommen hoch und die Sozialausgaben fÃ¼r Arbeitslose und Arme sind relativ gering. In Krisenphasen geht dagegen das Steueraufkommen zurÃ¼ck und gleichzeitig steigen die Sozialausgaben. Die materielle Grundlage des Staates ist somit unmittelbar mit der Kapitalakkumulation verknÃ¼pft; keine Regierung kommt an dieser AbhÃ¤ngigkeit vorbei. Zwar kann eine Regierung ihren finanziellen Spielraum mittels Verschuldung etwas erhÃ¶hen, doch wachsen damit auch die zukÃ¼nftigen Finanzlasten. Zudem erhÃ¤lt ein Staat nur solange problemlos Kredit, wie die zukÃ¼nftigen Steuereinnahmen, aus denen der Kredit zurÃ¼ckgezahlt werden soll, gesichert sind, was wiederum eine gelingende Kapitalakkumulation voraussetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Wurzel des Faschismus im Komplex des demokratischen Herrschaftssystems ==&lt;br /&gt;
Ohne nÃ¤her auf den gesellschaftlich verwurzelten vÃ¶lkischen Nationalismus und Rassismus innerhalb der jahrhundertlangen Historie Europas und explizit der BRD eingehen zu wollen, mÃ¼ssen wir die ideologischen Wurzeln des Faschismus innerhalb der Demokratie als politisches Herrschaftssystem, welche sich zum ersten Mal in der Geschichte der BRD konkret im Aufstieg des deutschen Faschismus  aus der Weimarer Republik abzeichneten, demaskieren und begreifen. Sowohl Demokratie als auch Faschismus sind Massen â€“ und Mehrheitsideologien, welche nur durch die UnterdrÃ¼ckung von Minderheiten funktioniert. Hierbei bleibt festzuhalten, das der sich Faschismus stets nach dem FÃ¼hrerprinzip und die moderne Demokratie stets durch ReprÃ¤sentanten des Volkes konstituiert. Dies heiÃŸt zum Einen, dass sich die Masse selbst definiert in einem FÃ¼hrer bzw. in verschiedenen Parteien wieder findet, wobei das Volk unter einem faschistischen FÃ¼hrer dem Faschismus in allen Lebensbereichen unterworfen ist, und die Demokratie eine angebliche Meinung â€“ und Wahlfreiheit suggeriert, das Volk also nicht mehr unterworfen sei. Das bedeutet, dass wir in der Demokratie zwar unterschiedlich differenzierte politische Perspektiven im Bezug auf das demokratische Herrschaftssystem haben, welche sich allerdings stets im Rahmen eben jenes Systems halten um nicht als ,,antidemokratischâ€œ betitelt zu werden. Dem Volk wird folglich suggeriert, es habe ein politisches Mitentscheidungs - oder gar Bestimmungsrecht. Abgesehen davon, dass dies heute nicht mehr der Fall ist da wir keine wirklichen ReprÃ¤sentanten des Volkes im Parlamentarischen System vertreten haben, welche nicht zur Monopolisierung ihres politischen Einflusses, sondern einzig und allein fÃ¼r das Wohl des Volkes regieren, wird bewusst ignoriert, dass sich jegliche politische Entscheidungen der Parteien im Rahmen der Demokratie abspielen und der/die BÃ¼rgerInnen darÃ¼ber hinaus keinen weiteren EinfluÃŸ auf die Politik ihrer ReprÃ¤sentanten haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber warum ist dies so? Hat nicht ein/e jede/r BÃ¼rgerInn die MÃ¶glichkeit frei, geheim und direkt zu wÃ¤hlen und somit den politischen Kurs der BRD mitzubestimmen? Um diese Frage zu beantworten muss man vor allem bedenken, dass Demokratie, gleich in welcher Form, immer ein zeitlich begrenztes Konzept von Wahlen darstellt. Das heiÃŸt praktisch, der/die BÃ¼rgerInnen haben nach ihrer Wahl fÃ¼r einen bestimmten, statischen Zeitraum â€“ meist von mehreren Jahren â€“ eben keine grundlegende MÃ¶glichkeit mehr, EinfluÃŸ auf den aktuellen politischen Bezug auszuÃ¼ben. Exakt dieser Versuch Ã¼ber die Raffung des Regierungszeitraums einem Machtmissbrauch entgegenzuwirken hat in der RealitÃ¤t zur Folge, dass die regierenden PolitikerInnen immer gegenwartsorientiert als zukunftsweisend regieren mÃ¼ssen. Doch exakt auf diese Gegewart hat ein/e WÃ¤hlerInn nachdem sie ihre Stimme abgegeben hat keinen EinfluÃŸ mehr. Folglich ist es jeglichem politischen Spektrum mÃ¶glich, eine ,,bessereâ€œ Politik als andere Spektren zu propagieren, ohne diese im nachhinein notgedrungen einhalten zu mÃ¼ssen. Damit einem nicht auch noch die WÃ¤hlerInnen ausgehen windet man sich oft rethorisch aus politischen Disputen oder Versagen. Als praktisches Beispiel sie hier nur auf die parteipolitische Geschichte der GrÃ¼nen erinnert, welche sich als antisexistische und antimilitaristische Friedenspartei gegrÃ¼ndet hatten und nach einigen Jahren die ersten waren, welche in den Kosovo-Konflikt mit einem imperialistischen Krieg einsteigen wollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grundlegende Fehler im demokratischen Ansatz ist jedoch, dass er sich intolerant gegenÃ¼ber anderen AnÃ¤tzen verhÃ¤lt. So lÃ¤sst er zwar einen politischen Machtwechsel mÃ¶glich, der â€“ wenn er auch meist nichts Ã¤ndert â€“ den Schein wart der/die BÃ¼rgerInn befinde sich in politisch unbegrenzter Freiheit. Schwieriger wird die Sache allerdings, wenn Personen grundlegende Kritik am demokratischen Ansatz Ã¼ben, sich also von keiner Partei vertreten fÃ¼hlen. Dies kann bspw. dadurch geschehen, dass der Mensch individuell niemals zu hundert Prozent mit dem Parteiprogramm und der von seiner Partei praktisch realisierten Politik Ã¼bereinstimmt und sich daher nur sehr grob nach einem der politisch angebotenen Spektren ausrichten kann. Fordert dieses Individuum allerdings eigene, grundlegende und differenzierte Ã„nderungen welche in keiner Partei absolut und vollstÃ¤ndig vertreten sind, dann stellen seine Standpunkte ,,auÃŸerparlamentarischeâ€œ Forderungen da. Dies fÃ¼hrt wiederum dazu, dass er sich schon auÃŸerhalb des politischen Rahmens des Grundgesetzes und somit des demokratischen Ansatzes bewegt. Im Klartext heiÃŸt das: jeder muss seine individuelle Meinung vergrÃ¶bern bzw. generalisieren, um auch nur theoretisch an einer politischen Umgestaltung der BRD teilnehmen zu kÃ¶nnen. Mit absoluter Freiheit hat dies allerdings nichts zu tun. Der zweite kritisch zu betrachtende Fehler in den grundlegenden AnsÃ¤tzen der Demokratie ist das VerhÃ¤ltnis der Vertreter zu den Vertretenen. Wie bereits geschildert kÃ¶nnen die Vertretenen, also das Volk, ihre stark generalisierte Meinung innerhalb des demokratischen Rahmens nur dann politisch umsetzen, wenn sie einer der ihnen vorgegebenen Parteien wÃ¤hlen. Das ist allerdings keinesfalls eine Garantie dafÃ¼r, dass der/die WÃ¤hlerInn einen EinfluÃŸ auf die praktische Umsetzung seiner/ihrer verallgemeinerten Ansichten hat. Die BÃ¼rgerInnen wÃ¤hlen folglich lediglich theoretische VertreterInnen und Fremdbestimmer einer ihrer nur ansatzweise Ã¤hnlichen Meinung ohne eine Gewissheit zu haben, ob und wie diese AnsÃ¤tze in der RealitÃ¤t durchgesetzt werden. DarÃ¼ber hinaus basiert das demokratische Herrschaftsmodell auf der UnterdrÃ¼ckung einer Minderheit zu Kosten der Mehrheit, was bedeutet, das demokratische Gesellschaften auch stets konfliktharte Gesellschaften sind. Um ihre politische Macht und die bestehenden VerhÃ¤ltnisse zu stabilisieren versucht eine demokratische Regierung stets, der Masse in so weit nachzukommen, wie jene nicht der eigenen Reproduzierung der Partei oder dem politischen System der Demokratie schÃ¤dlich sind bzw. im Wege stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SelbstverstÃ¤ndlich ist ein solches Konzept nur mÃ¶glich, in dem man mehrere der Masse gegenÃ¼berstehende Minderheiten, sei es politisch oder kulturell, ausbeutet bzw. sie zu eigenen Zwecken instrumentalisiert, um seine Regierung und den eigenen politischen Kurs eine Legitimation der Masse zu verschaffen. Nach diesen Erkenntnissen mÃ¼ssen wir zu dem Schluss kommen, dass die moderne Demokratie grundlegend niemals die politische Bestimmung bzw. Selbstbestimmung, Gleichheit und Freiheit enthÃ¤lt, welche sie uns stets zu propagieren versucht. Aus diesem Fakt heraus war es der FÃ¼hrung des deutschen Faschismus, gepaart mit der Mobilisierung gesellschaftlich fest verwurzeltem vÃ¶lkischem Nationalismus, Antisemitismus und Rassismus leicht mÃ¶glich, die reelle politische Unfreiheit durch die generalisierten und nur an der OberflÃ¤che differenzierten politischen Spektren auf ein homogenes, einheitliches FÃ¼hrerprinzip auszurichten. Neben der historischen Ausgangssituation des Scheiterns der Weimarer Republik, seiner Justiz und Verfassung haben wir also weiterhin grundlegende FehlansÃ¤tze im demokratischen Herrschaftssystem, welche ebenso zum HÃ¶hepunkt des deutschen Faschismus beitrugen. Dies findet jedoch kaum Beachtung in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen zu dem Thema â€“ wie auch, schlieÃŸlich Ã¼bt diese Kritik eben nicht nur der primitiven Weimarer Verfassung die gesamte Schuld der MachtÃ¼bernahme der Nationalsozialisten in die Schuhe, sondern betont den demokratischen Kontext und seine grundlegenden Fehler, aus welchem der deutsche Faschismus zweifelsohne gepaart mit willkÃ¼rlichen geschichtlichen und gesellschaftlichen Ausgangsituation zu jeder Zeit hÃ¤tte entstehen kÃ¶nnen â€“ also nicht nur in der Konstellation der Weimarer Verfassung und deutschnationalen Gesellschaft, sondern auch und vor allem aus den beschrÃ¤nkten AnsÃ¤tzen der Demokratie heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulturelle und politische Minderheiten und/oder Oppositionelle wurden im 3. Reich keinesfalls nur durch Zwangsarbeit ausgebeutet und ermordet, sondern dienten neben der RealitÃ¤tswerdung der faschistischen Rassenideologie auch dazu, ein kÃ¼nstliches Feindbild zu schaffen, auf das man analog zum abgrundtiefen Antisemitismus, Rassismus, Sexismus und der Homophobie des deutschen Faschismus auch noch die Schuld fÃ¼r politische Fehler projizieren (der ,,ewige Judeâ€œ als Schuldiger fÃ¼r politische und gesellschaftliche Konflikte und Probleme) konnte. SelbstverstÃ¤ndlich haben wir im NS-Staat nicht den selben Bezug und Ausgangspunkt zu Minderheiten wie in der Demokratie. Eine Parallele findet sich allerdings in der Ãœbertragung eigener politischer VersÃ¤umnisse auf kÃ¼nstlich sterilisierte Feindbilder, was sich bspw. besonders in der aktuellen Projizierung rassistischer Stereotype und das bewusste SchÃ¼ren vor islamitischem Terror der BRD-Politik auf MigrantInnen zeigt. Keinesfalls bedeutet das, dass die Lage der Juden im NS-Staat mit der Lage der MigrantInnen in der heutigen BRD vergleichbar wÃ¤re. Dies wÃ¤re absurd und ist mit aller Entschiedenehit zurÃ¼ckzuweisen. Viel mehr geht es darum, dass wir aus den demokratischen AnsÃ¤tzen der Sterilisierung einer Minderheit als Feindbild und ihrer gleichzeitigen UnterdrÃ¼ckung bereits die politisch und gesellschaftlich legitimierte Basis fÃ¼r die UnterdrÃ¼ckung von Minderheiten im faschistischen Deutschland vorfinden kÃ¶nnen. In der letzten Konsequenz haben wir hier also letztendlich eine UnterdrÃ¼ckung und kÃ¼nstliche Feindbildkonstruierung der Minderheiten gegenÃ¼ber einer BevÃ¶lkerungsmehrheit, also der Diktatur der Masse Ã¼ber die Minderheit, als einer der Basen einer demokratischen Gesellschaftsordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die anarchistische Demokratie-Kritik ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;margin:1em&amp;quot;&amp;gt;http://u-f-a.org.ru/arh_im/gr_mosk/demok_small.jpg&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Â«Nur die allerdÃ¼mmsten KÃ¤lber wÃ¤hlen ihre Metzger selber.Â»'' (&amp;quot;Volksweisheit&amp;quot;)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eigentlich ist schon das Wort DEMOKRATIE eine Zumutung. &amp;quot;Demokratie&amp;quot; heiÃŸt &amp;quot;Volksherrschaft&amp;quot;. Herrscht irgendwo &amp;quot;das Volk&amp;quot;? NatÃ¼rlich nicht, bestenfalls darf das Volk Menschen [[Wahl|wÃ¤hlen]], von denen es sich beherrschen lÃ¤ÃŸt. Und selbst die bekommt es vorsortiert angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;padding:1em&amp;quot;&amp;gt;http://meta.anarchopedia.org/images//d/d3/Wahl23.gif&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch keine â€wirklicheâ€ Demokratie, die noch auf ihre EinfÃ¼hrung wartet. Auch Plebiszite (Volksabstimmungen) wie in der Schweiz wird erkennen mÃ¼ssen, das diese keineswegs demokratischer sind oder zu mehr Gleichheit fÃ¼hren. Das Ideal des gut informierten und politische interessierten StaatsbÃ¼rgers (das selbst von groÃŸen Teilen der Linken geteilt wird) ist eine Illusion und geht nicht auf den sozialen und Ã¶konomischen Kontextes der Demokratien im [[Kapitalismus]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Staat]] und Ã–ffentlichkeit stellen, wie man es besonders in einem demokratischen System erkennen kann einen Kampfplatz unterschiedlicher Interessen dar. Dieser Kampfplatz ist kein neutrales Spielfeld, kein Kampfplatz unter Gleichen. Die Bedingungen werden durch verschiedene Faktoren festgelegt, wie die [[Ã–konomie|Ã¶konomische]] Situation oder die StÃ¤rke der Interessengruppe. Die [[Politik]] in einer Demokratie muss '''immer''' dem kapitalistischen Interesse an einer Gewinnmaximierung und Kapitalakkumulation Rechnung tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ã¼berarbeiten2}}&lt;br /&gt;
Das Spielfeld wirkt sich auch strukturierend auf die Auseinandersetzungen und die aus ihnen resultierende politische Praxis aus. Die Demokratie vermasst [[Politik]] und Ideen. Der Zwang gewÃ¤hlt zu werden zwingt sie sich immer in erster Linie fÃ¼r Interessen einzusetzen, die in der Gesellschaft eine entsprechende UnterstÃ¼tzung findet. Dies ist nicht gleichbedeutend mit der Mehrheit der BevÃ¶lkerung. Reformen greifen z.B. auch oft das, wo es keine [[Lobbyismus|Lobby]] gibt und nicht dort, wo sie am sinnvollsten wÃ¤ren. Prozesse und Bedingungen, denen sich auch linke [[Partei|Parteien]], die auf Regierungsbeteiligung abzielen, nicht entziehen kÃ¶nnen. Bevor es einer [[Partei]] gelingt, auch nur in die NÃ¤he der Regierungsbeteiligung zu kommen, durchlÃ¤uft sie in der Regel einen langjÃ¤hrigen Erziehungsprozess, in welchem sie sich an die â€Notwendigkeitenâ€, d.h. an die Verfolgung des kapitalistischen Gesamtinteresses immer weiter anpasst, einfach um einen grÃ¶ÃŸeren Wahlerfolg zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist eine [[Partei]] dann endlich an der Regierung, muss sie dafÃ¼r Sorge tragen, dass sie die erreichte Zustimmung behÃ¤lt. Hier wird nun insbesondere wichtig, dass ihr â€politischer Gestaltungsspielraumâ€ ganz entscheidend von ihren finanziellen MÃ¶glichkeiten abhÃ¤ngt: diese werden einerseits von der HÃ¶he der Steuereinnahmen bestimmt und andererseits von der HÃ¶he der Ausgaben, zu denen als grÃ¶ÃŸter Posten die sozialen Leistungen gehÃ¶ren. Bei einer erfolgreichen Kapitalakkumulation ist das Steueraufkommen hoch und die Sozialausgaben fÃ¼r Arbeitslose und Arme sind relativ gering. In Krisenphasen geht dagegen das Steueraufkommen zurÃ¼ck und gleichzeitig steigen die Sozialausgaben. Die materielle Grundlage des Staates ist somit unmittelbar mit der Kapitalakkumulation verknÃ¼pft; keine Regierung kommt an dieser AbhÃ¤ngigkeit vorbei. Zwar kann eine Regierung ihren finanziellen Spielraum mittels Verschuldung etwas erhÃ¶hen, doch wachsen damit auch die zukÃ¼nftigen Finanzlasten. Zudem erhÃ¤lt ein Staat nur solange problemlos Kredit, wie die zukÃ¼nftigen Steuereinnahmen, aus denen der Kredit zurÃ¼ckgezahlt werden soll, gesichert sind, was wiederum eine gelingende Kapitalakkumulation voraussetzt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine wirkliche Demokratie wÃ¤re, wenn das ganze [[Volk]] Ã¼ber das ganze [[Volk]] herrschte, also jeder Mensch jedem anderen genausoviel zu sagen hÃ¤tte, wie er sich von anderen zu sagen lassen hat. Das ist entweder Unsinn oder das Ende der [[Herrschaft]] von Menschen Ã¼ber Menschen. Denn wenn jeder jeden beherrscht, ist das genau dasselbe, wie wenn niemand herrscht. Da Menschen aber unterschiedliche Meinungen haben, kann solch eine Demokratie in einem Staat nicht funktionieren, es sei denn, eine Meinung setzte sich durch und unterdrÃ¼ckte viele andere. Genau das aber ist in unseren &amp;quot;Demokratien&amp;quot; der Fall. Der Unterschied zwischen [[Diktatur|Diktaturen]] und Demokratien besteht genau gesehen darin, daÃŸ in ersteren eine Minderheit die Mehrheit und in letzteren eine Mehrheit zahlreiche Minderheiten unterdrÃ¼ckt. Beides aber ist eine Herrschaft einiger Ã¼ber viele, also eine [[Oligarchie]] und keine Demokratie - auch, wenn sich die Herrschenden ihre Herrschaft von einer Mehrheit legitimieren lassen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Weil aber Menschen verschiedene Meinungen haben, die sich eben nicht in einer Gesellschaft unter einen Hut bringen lassen, ist Demokratie - die Herrschaft aller Ã¼ber alle - entweder nur in kleineren Gruppen mÃ¶glich oder gar nicht. Ein Netz kleiner Gruppen, eine FÃ¶deration verschiedener Gesellschaften aber ist nichts anderes als [[Anarchie]]. Wirkliche Demokratie ist also entweder anarchisch oder unsinnig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nun wissen wir ja alle, daÃŸ man bei uns unter &amp;quot;Demokratie&amp;quot; etwas ganz anderes versteht, nÃ¤mlich das parlamentarische System. Viele Menschen halten es fÃ¼r das beste aller Systeme. Zugegeben, es gibt schlechtere. Aber hier geht es nicht um die Frage, wie viele Menschen sich in der &amp;quot;parlamentarischen Demokratie&amp;quot; ziemlich wohl fÃ¼hlen weil nichts besseres zur Hand ist, sondern darum, ob der [[Parlamentarismus]] Ã¼berhaupt eine Demokratie ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
NatÃ¼rlich gibt es auch hier einen Herrscher - statt des KÃ¶nigs, Kaisers oder Diktators eben einen PrÃ¤sidenten, Kanzler oder Premierminister. Sie alle - die &amp;quot;Diktatoren&amp;quot; wie die &amp;quot;Demokraten&amp;quot; - sind ReprÃ¤sentanten jener grundlegenden staatlich wirtschaftlichen Interessen, die wir bereits betrachtet haben. Deshalb macht es fÃ¼r [[AnarchistInnen]] keinen Unterschied, ob sie diesen oder jenen wÃ¤hlen oder ob sie Ã¼berhaupt wÃ¤hlen, denn ihrer Meinung nach unterscheiden sie sich nur in ziemlich unwesentlichen Punkten. Im wesentlichen, in ihrer Einstellung zum Staat und dessen Interessen, sind sie sich gleich. Der [[Anarchismus]] geht davon aus, daÃŸ Staatlichkeit im Grunde immer anti-freiheitlich eingestellt sein muÃŸ. Durch die Verlockungen der ihr eigenen [[Hierarchie]] wird sie immer einen ReprÃ¤sentanten finden, der ihre Interessen vertritt. Egal, ob ein biÃŸchen linker oder rechter, Hauptsache, es geht nicht ans Eingemachte - und dafÃ¼r sorgen [[Grundgesetz]] und &amp;quot;parlamentarische Spielregeln&amp;quot;. SchluÃŸendlich ist es auch egal, ob gewÃ¤hlt oder nicht; aber gewÃ¤hlt ist im Zweifelsfalle besser, denn jede UnterdrÃ¼ckung legitimiert sich am liebsten dadurch, daÃŸ die UnterdrÃ¼ckten sich ihre UnterdrÃ¼cker selbst ausgesucht haben: die Regierung. Die wahren MÃ¤chtigen bleiben dezent im Hintergrund. Aber haben wir eigentlich eine Wahl?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Demokratie lÃ¶st keine Probleme ==&lt;br /&gt;
Wer die Tagespolitik verfolgt, gelangt zu der Einsicht, dass die staatliche Demokratie den Problemen immer nur hinterher lÃ¤uft. Es werden Gesetze eingebracht, von Lobbyisten bis zur Unkenntlichkeit verÃ¤ndert, und kaum sind sie verabschiedet kommen weitere Gesetze mit Ausnahmeregelungen oder gar die RÃ¼cknahme des Gesetzes. Die parlamentarische Demokratie ist zunehmend nicht mehr imstande auf Probleme adÃ¤quat zu reagieren. In Deutschland fÃ¼hrten z.B. die Hartz-Arbeitsmarkt-Reformen, die die Effizienz der Arbeitsmarktpolitik erhÃ¶hen sollten, zu einer Explosion der Kosten. Somit konnte die Politik nicht einmal ihre eigenen Ziel erfÃ¼llen. Brachte die Demokratie im Zuge der franzÃ¶sischen Revolution noch einige neue Freiheiten und Rechte, so stagniert zur Zeit die Weiterentwicklung - und auch die BÃ¼rokratie ist nicht zuletzt ein Ergebnis dieses hierarchischen politischen Systems. Probleme werden eben nicht an Ort und Stelle und unmittelbar gelÃ¶st, sonder durch Politikberater, Kommissionen, Lobby-VerbÃ¤nde und andere Interessengruppen. Auf diese Art kann es keine menschengerechten LÃ¶sungen geben. Hinzu kommt, dass der Versuch Gleichheit Ã¼ber einen &amp;quot;Rechtsstaat&amp;quot; zu erzwingen ebenso zum Scheitern verurteilt ist. Gleichheit kann man nicht durch Zwang herbeifÃ¼hren - schon gar nicht dann, wenn man einige Tabus aufstellt, das Eigentum heilig spricht aber dafÃ¼r gerne bei denjenigen anfÃ¤ngt den Wohlstand einzuschrÃ¤nken, die sich in dem System wenigsten wehren kÃ¶nnen. Ebenso erfordert die Verabschiedung von &amp;quot;Gesetzen&amp;quot; auch deren Durchsetzung, im Zweifelsfalle mit ZwangsmaÃŸnahmen um den Willen des Gesetzgebers Nachdruck zu verleihen. Auch hier kommt es zur Herrschaft mit all ihren negativen Auswirkungen. Eine Demokratie muss sich in erheblichen Umfang mit sich selbst beschÃ¤ftigen und verliert dabei immer weitgehender die LÃ¶sung der eigentlichen Problemstellung aus den Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wahlen ohne Alternative? ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ein wesentliches Verfahren zur Herstellung von Legitimation wie auch eines [[Kapitalismus|kapitalismus]]-konformen Konsenses sind (angeblich) &amp;quot;allgemeine, geheime und freie ''Wahlen''&amp;quot;. Damit wird es der BevÃ¶lkerungsmehrheit mÃ¶glich, missliebige Politiker oder Parteien abzuwÃ¤hlen und durch andere zu ersetzen. Die neue Regierung, egal ob sich ihre Politik von derjenigen der alten Regierung unterscheidet oder nicht, kann sich gegenÃ¼ber Kritikern darauf berufen, dass sie â€gewÃ¤hltâ€ und somit von der Mehrheit der BevÃ¶lkerung auch â€gewolltâ€ sei. Diese â€LegitimitÃ¤t durch Verfahrenâ€ steht in der politikwissenschaftlichen Behandlung der '''Demokratie''' im Vordergrund â€“ bei weitgehender Ausblendung des kapitalistischen Kontextes. Dem Unmut der BevÃ¶lkerung Ã¼ber die Zumutungen der Politik wird durch die MÃ¶glichkeit von regelmÃ¤ÃŸigen Wahlen nicht nur ein frÃ¼hzeitiges Ventil geboten, er wird auch kanalisiert, indem er sich gegen einzelne Politiker und Parteien richtet und nicht gegen das politische und Ã¶konomische System, das hinter deren Politik steht. Dementsprechend gilt in der bÃ¼rgerlichen Ã–ffentlichkeit ein politisches System dann als ''demokratisc''h, wenn es die effektive MÃ¶glichkeit zur Abwahl der Regierung bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Wahl ist eine Entscheidung zwischen zwei oder mehreren Alternativen. Nehmen wir einmal an, Sie gingen in einen Supermarkt, in der Absicht, Schokolade zu kaufen und dort fÃ¤nden Sie sich vor der MÃ¶glichkeit, zwischen einundzwanzig verschiedenen Waschmitteln &amp;quot;wÃ¤hlen&amp;quot; zu dÃ¼rfen - und sonst nichts. Sie kÃ¶nnten sicher eine &amp;quot;Wahl&amp;quot; treffen, aber nicht das wÃ¤hlen, was Sie wollen. Es wÃ¤re keine Wahl zwischen wirklichen Alternativen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
NatÃ¼rlich kann man sagen, die Partei X ist ein wenig liberaler, sozialer und freiheitlicher als die Partei Y. Wenn aber das Ziel Freiheit ist, und Freiheit nur ohne Staat und Regierung geht, alle Parteien aber Staat und Regierung sind, so kann ich eben nicht das wÃ¤hlen, was ich will. Ich muÃŸ es schon selber herstellen, erreichen, aufbauen. Wenn ich ein Leben ohne Regierung will, ist es absurd, mir die Leute auszuwÃ¤hlen, die mich regieren sollen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
AnarchistInnen sehen dies alles aus einer sehr radikalen Perspektive: Wenn ich GefÃ¤ngnisinsasse/in bin und freikommen mÃ¶chte - so argumentieren sie -, werde ich diese Freiheit nicht erreichen, indem mir die GefÃ¤ngnisverwaltung die Wahl des Wachpersonals ermÃ¶glicht. Da mag es zwar WÃ¤rter geben, die nicht prÃ¼geln und mir den Alltag ertrÃ¤glicher machen. Vielleicht ist es gut, wenn ich die wÃ¤hle, dann geht es mir besser. Aber im GefÃ¤ngnis sitze ich nach wie vor. WomÃ¶glich gewÃ¶hne ich mich sogar an den Knast, ebenso wie meine MitgefangenInnen: wir lassen uns in das System einspannen, genieÃŸen kleine Verbesserungen und vergessen das Ziel. Am Ende beteiligen wir uns gar an einer HÃ¤ftlingsselbstverwaltung und bewachen uns selbst.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ersetzt man die Begriffe &amp;quot;GefÃ¤ngnis&amp;quot; durch &amp;quot;[[Kapitalismus]]&amp;quot; und &amp;quot;Bewacher&amp;quot; durch &amp;quot;[[Staat]]&amp;quot;, so wird dieser Vergleich zum drastischen Gleichnis der jÃ¼ngeren politischen Geschichte: AnarchistInnen haben seit jeher dafÃ¼r plÃ¤diert, das GefÃ¤ngnis niederzureiÃŸen und ein neues Leben zu beginnen. KommunistInnen haben ein Loch in die Mauer gesprengt, sind ausgebrochen und haben an anderer Stelle ein noch grÃ¶ÃŸeres GefÃ¤ngnis gebaut. SozialdemokratInnen haben gemeint, man kÃ¶nne der Gefangenschaft auch entrinnen, indem man zunÃ¤chst die netteren Bewacher wÃ¤hlt und sich dann selber wÃ¤hlen lÃ¤ÃŸt. Heute sind sie ab und zu GefÃ¤ngnisdirektorInnen und mÃ¼hen sich nach KrÃ¤ften, daÃŸ es den Insassen dann etwas besser geht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Betrachten wir statt des Zielbegriffs &amp;quot;Freiheit&amp;quot; einmal das reale Problem der UmweltzerstÃ¶rung, so wird die AbsurditÃ¤t parlamentarischer Wahlen noch augenfÃ¤lliger: Stellen wir uns die Gesellschaft als einen Zug vor, der auf den Abgrund einer Ã¶kologischen Katastrophe zufÃ¤hrt. Ein Gleis zweigt rechts ab und fÃ¼hrt direkt ins Verderben, die mittlere Schiene ist etwas lÃ¤nger, und der linke Abzweig fÃ¤hrt noch einen kleinen Umweg, landet am Ende aber auch im selben Loch. Wahlen zwischen diesen drei Weichenstellungen sind keine Wahlen zwischen wirklichen Alternativen. Die wirkliche Alternative wÃ¤re, eine neue Gleisanlage zu bauen. DafÃ¼r sind die AnarchistInnen und dafÃ¼r waren vor nicht allzulanger Zeit auch noch die GrÃ¼nen. Inzwischen haben sie sich fÃ¼r das linke Gleis entschieden, unter der Bedingung, wÃ¤hrend der Fahrt ein biÃŸchen an der Bremse ziehen zu dÃ¼rfen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
So stellt sich den LibertÃ¤rInnen die Spielwiese der parlamentarischen Demokratie dar: sie lÃ¤ÃŸt den Menschen die Illusion, etwas zu entscheiden, wo doch lÃ¤ngst alles Wesentliche entschieden ist und von uns gar nicht entschieden werden darf. Genau das ist der Grund, warum sich AnarchistInnen in der Regel nicht an Wahlen beteiligen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die meisten Menschen glauben an Wahlen oder meinen zumindest, die Unterschiede zwischen den einzelnen Parteien seien Grund genug, wenigstens das kleinere Ãœbel zu wÃ¤hlen. Die Frage aber bleibt, ob sie dabei wirklich wÃ¤hlen. Zum Beispiel den Bundeskanzler. WÃ¤hlen wir ihn? Stellen wir die Kandidaten auf? Wir wÃ¤hlen allenfalls zwischen zwei lÃ¤ngst gewÃ¤hlten Ã„hnlichkeiten. In Wahrheit hat kein einfacher BÃ¼rger einen tatsÃ¤chlichen EinfluÃŸ auf das politische Geschehen seines Landes - das Vorrecht, das uns die parlamentarische Demokratie gewÃ¤hrt, ist, alle vier Jahre ein Kreuz auf einer Liste schon lange zuvor ausgewÃ¤hlter Menschen zu machen. Sind diese erst einmal gewÃ¤hlt, haben wir keinerlei EinfluÃŸ mehr auf ihr Handeln. Im Prinzip kÃ¶nnen sie machen, was ihnen beliebt. Viele PolitikerInnen scheren sich schon am Tag nach der Wahl nicht mehr um ihre Zusagen und den Willen ihrer WÃ¤hler. Das steht, etwas feiner ausgedrÃ¼ckt, auch im Grundgesetz: PolitikerInnen sind nur ihrem Gewissen verantwortlich.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Was ist schlecht an [[Hierarchie]]?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierarchie entfremdet. Eigentlich wird ein Mensch ja in ein Amt berufen, um dort den Willen derer zu vertreten, die ihn gewÃ¤hlt haben und ihn fÃ¼r diese Arbeit bezahlen. Keiner Firma wÃ¼rde es einfallen, eine/n Prokuristen/in einzustellen und ihm dann zu Ã¼berlassen, was er auf diesem Posten tun will. In der Politik aber verstÃ¶ÃŸt die Bindung an ein Mandat gegen die Eigeninteressen der PolitikerInnen. Sie dÃ¼rfen das Prinzip des Regierens niemals zugunsten einer direkten Demokratie oder gar der Selbstverwaltung in Frage stellen. Warum wohl wehren sich unsere Politiker so wortreich gegen die einfachsten Formen unmittelbarer Demokratie wie Volksbegehren oder Volksentscheid? Vor allem, weil der Staat ein Selbstzweck ist und seine Existenz gegen jede Konkurrenz verteidigen muÃŸ.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Je hÃ¶her die Ebene politischer Macht angesiedelt ist, desto grÃ¶ÃŸer ist dieser Grad der politischen Entfremdung zwischen WÃ¤hler und GewÃ¤hltem. Gibt es in der Lokalpolitik bisweilen noch MÃ¶glichkeiten direkten Kontaktes, persÃ¶nlicher EinfluÃŸnahme und unmittelbarer Kontrolle, so sind diese MÃ¶glichkeiten in der Landespolitik schon bedeutend eingeengt. Wer aber jemals versucht hat, an &amp;quot;seinen/r&amp;quot; Bundestagsabgeordneten/in ein Problem heranzutragen und sich davon eine LÃ¶sung erhoffte, weiÃŸ, wie aussichtslos solch ein Anliegen ist. Dies mag eine ErklÃ¤rung dafÃ¼r sein, daÃŸ manche AnarchistInnen an Kommunalwahlen teilnehmen, wÃ¤hrend sie die Landtags- oder Bundestagswahl boykottieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik an [[Parlamentarismus]] / autoritÃ¤rem [[Sozialismus]] ([[Marxismus]]) ==&lt;br /&gt;
{{Seitenabschitt Ã¼berarbeiten2}}&lt;br /&gt;
Europa wurde in den letzten Jahrzehnten Zeuge zahlreicher Regierungswechsel, die SozialistInnen oder SozialdemokratInnen an die Macht brachten: In Griechenland und Frankreich, Deutschland, GroÃŸbritannien, Spanien, Italien, Portugal oder Schweden gaben sie mehr oder weniger lange &amp;quot;Gastspiele&amp;quot;. Schon kleinste soziale Eingriffe fÃ¼hrten sofort zu Reaktionen: BÃ¶rseneinbrÃ¼che, Kapitalflucht, Unternehmerstreiks und -boykotte, Verweigerung und passiver Widerstand bis hin zu Verleumdungen und VerschwÃ¶rungen. Am Ende reduzierte sich der Unterschied zwischen &amp;quot;sozialistischer&amp;quot; und &amp;quot;konservativer&amp;quot; Politik auf die Frage, ob die Mehrwertsteuer oder die Sozialhilfe um ein Prozent verschoben wird oder nicht. Setzen wir gegen alle Zweifel einmal voraus, daÃŸ diese Parteien tatsÃ¤chlich eine sozialere und freiere Gesellschaft wollten, so muÃŸ man die Bilanz all dieser Regierungen ganz nÃ¼chtern so interpretieren: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen staatlicher Gesetze und kapitalistischer Normen ist selbst die zaghafteste VerÃ¤nderung, die die Privilegien von Staat und Kapital gefÃ¤hrdet, nicht mÃ¶glich. Entweder schickt man Panzer oder entzieht das Geld. Mitterand als &amp;quot;Sozialist&amp;quot; muÃŸte sich genauso an die Gesetze halten wie Kohl als Konservativer, und beide taten es vermutlich mit derselben inneren Ãœberzeugung, weil SozialistInnen heute zu ebenso zuverlÃ¤ssigen SÃ¤ulen staatlich-kapitalistischer Ordnung geworden sind wie KonservativInnen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach Meinung der [[Anarchismus|AnarchistInnen]] kommt das daher, daÃŸ sie sich vor mehr als hundert Jahren auf das Spiel des [[Parlamentarismus]] eingelassen haben. Sie hatten geglaubt, sie kÃ¶nnten die Spielleitung austricksen, aber die Spielregeln sind klug ausgedacht. Sein RÃ¤derwerk mahlt stetig, arbeitet zÃ¤h und hat eine ungeahnte Kraft, Menschen in seinen Bann zu ziehen, zu korrumpieren und zu integrieren. Auch die nobelste Idee, jede noch so integre PersÃ¶nlichkeit bleibt da am Ende auf der Strecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Parlamentarischen Demokratie nimmt der einzelne Mensch dadurch &amp;quot;Einfluss&amp;quot; auf politische Entscheidungen indem er bei regelmÃ¤ÃŸig stattfindenden Wahlen seine Simme einem Vertreter Ã¼berlÃ¤sst, der fÃ¼r ihn die politischen Entscheidungen versucht herbei zu fÃ¼hren. Allerdings unterliegt der Vertreter nicht der Kontrolle seiner WÃ¤hler. Diese haben bis zur erneuten Wahl keine Einflussnahme mehr auf Zusammensetzung oder Entscheidungen des von ihnen bestimmten Parlaments.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Entscheidungsgewalt wird fÃ¼r eine gewisse Zeit an eine kleine Personengruppe, das Parlament zusammen mit der Regierung, delegiert. EinfluÃŸnahme auf die eigentlichen politischen Entscheidungen findet (in der Reinform) nur durch regelmÃ¤ÃŸig abgehaltene Wahlen statt. Daher wird der Parlamentarismus nicht von allen politischen Theorien als Demokratie anerkannt, sondern als Wahl-[[Oligarchie]] betrachtet. Zwischen den Wahlen sind die politischen EntscheidungstrÃ¤ger vom direkten EinfluÃŸ ihrer Basis weitgehend abgekoppelt, wÃ¤hrend auch die Basis nicht die Motivationen und Folgen der politischen Entscheidungen vollstÃ¤ndig Ã¼berblicken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahlen selbst kÃ¶nnen nur aufgrund einer verzerrten Darstellung der politischen Arbeit der verschiedenen KrÃ¤fte getroffen werden: Die Regierungsmehrheit ist die einzige wirklich entscheidende Kraft innerhalb des Parlaments, wÃ¤hrend die Opposition mit schÃ¶nen Programmen locken kann, ohne wirklich Konsequenzen tragen zu mÃ¼ssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Basisdemokratie|Referendumsdemokratie]] wird als direkte Demokratie bezeichnet. Oftmals ist sie als ErgÃ¤nzung zum Parlamentarismus zu finden. Einem [[BÃ¼rgerbegehren]] folgt hier der [[Volksentscheid]] als bindender Beschluss aller wahlberechtigten BÃ¼rgerInnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Warum grÃ¼nden [[AnarchistInnen]] keine Partei? ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Weil [[Anarchie]] nicht wÃ¤hlbar ist! Sie kÃ¶nnten ihre Ziele doch in ein Programm schreiben, sich wÃ¤hlen lassen und, falls eine Mehrheit hinter ihnen steht, die Anarchie einfÃ¼hren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die GrÃ¼nde, das nicht zu tun, lassen sich in einem Satz zusammenfassen: Anarchie lÃ¤ÃŸt sich nicht &amp;quot;einfÃ¼hren&amp;quot;. Man kann sie nicht einfach wÃ¤hlen - an einer solchen Gesellschaftsform muÃŸ man teilnehmen. Sie braucht Menschen, die selbst mitdenken und mithandeln sowie eine Struktur, in der Macht nicht mehr delegiert, sondern selbst ausgeÃ¼bt wird. SelbstverstÃ¤ndlich kennt auch das anarchistische System die Delegierung von Entscheidung, AusfÃ¼hrung und Funktion. Sie beruht jedoch auf Vertrauen - Macht verbleibt beim einzelnen Menschen, der sich nach wie vor selbst &amp;quot;regiert&amp;quot;. Eine Regierung wÃ¤hlen, die mich nicht regiert, ist indes ein Unding und in Wahlen werden nun einmal Regierungen gewÃ¤hlt. Anarchie ist nicht Politik, sondern das gesamte Leben. Und damit eine an-archische Gesellschaft funktioniert, mÃ¼ssen sich viele Dinge Ã¤ndern, und die Ã¤ndern sich nicht, indem man eine politische Elite wÃ¤hlt, sondern indem sich die Menschen mit ihrer Gesellschaft verÃ¤ndern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Jede Wahl aber trÃ¤gt dazu bei, Illusionen zu festigen. Die Illusion etwa, wir wÃ¼rden tatsachlich Ã¼ber unser Leben bestimmen, unser Schicksal aktiv gestalten. Die Illusion, wir hÃ¤tten unsere Herrschaft selbst legitimiert, und die Herrscher handelten in unserem Sinne. Vor allem aber die Illusion, daÃŸ Ã¼ber den Weg parlamentarischer Wahlen wirkliche, grundlegende Ã„nderungen mÃ¶glich seien. Das ist jedoch so gut wie unmÃ¶glich. Wir brauchen uns nur anzuschauen was passiert, wenn Menschen, die tiefgreifende Ã„nderungen durchsetzen wollen, durch Wahlen an die Macht kommen. In Chile siegte 1972 eine linke Volksfront. Ihr PrÃ¤sident Salvador Allende, ein Marxist, wollte soziale Gleichheit durchsetzen, aber das ist verboten. Gesetze und Verfassungen geben nur einen sehr engen Rahmen vor, in dem Ã„nderungen erlaubt sind. Dieselben Gesetze schÃ¼tzen genau die Dinge, die zu verÃ¤ndern wÃ¤ren, allem voran die Fragen von Eigentum, Hierarchie, Ungleichheit und Macht. Das Tragische an dem chilenischen Beispiel war, daÃŸ der biedere Allende von den MÃ¤chtigen nach nur einem Jahr durch einen MilitÃ¤rputsch gestÃ¼rzt und getÃ¶tet wurde, obwohl er, einmal an der Macht, gar keine radikalen VerÃ¤nderungen mehr versuchte, sondern sich strikt an die Gesetze hielt. Die Lehre hieraus ist einfach: Selbst wenn eine Mehrheit den radikalen Wandel wÃ¤hlt, werden die wirklich MÃ¤chtigen keine VerÃ¤nderung tolerieren und notfalls ihre eigenen Gesetze mit FÃ¼ÃŸen treten. Radikaler Wandel muÃŸ in der Wirklichkeit wachsen. Je breiter, stabiler und vernetzter dies geschieht, desto schwerer ist er aufzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur: ==&lt;br /&gt;
*Gerhard Senf: Essenz der Anarchie. Die Parlaemntarismuskritik des libertÃ¤ren Sozialismus, Wien 2006m 176 S.&lt;br /&gt;
*Errico Malatesta: In Wahlzeiten Meppen 1988, Ems Kopp, 30 S. &lt;br /&gt;
*Rudolf Rocker: Wozu noch in die Parlamente? Reutlingen 1987, Trotzdem, 82 S. &lt;br /&gt;
*Roben P. Wolff: Eine Verteidigung des Anarchismus Wetzlar 1979, BÃ¼chse der Pandora, 88 S. &lt;br /&gt;
*ders.: Das Elend des Liberalismus Frankfurt 1969, Edition Suhrkamp, 261 S.&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Anarcho-Demokratie]]&lt;br /&gt;
* [[Hierarchie]]&lt;br /&gt;
* [[Integrative Demokratie]]&lt;br /&gt;
* [[UNGÃœLTIGWAHLZETTEL]]&lt;br /&gt;
* [[Kritik am Rechtsstaat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.frieden-achim-schmitz.de/download/parlamentarismuskritik.pdf Demokratiekritik und anarchistische AnsÃ¤tze (pdf)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrschaftsform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ideologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demokratie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antagonistische Theorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spektakel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chester Seipold</name></author>	</entry>

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