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Diskussion:Freie-Software-Bewegung

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[Bearbeiten] Geistiges Eigentum

Im Artikel heißt es: "Der Anarchismus glaubt, dass es kein Geistiges Eigentum geben darf. Die Freie-Software-Bewegung hingegen meint, es gäbe kein geistiges Eigentum." - Das ist so nicht richtig. Stallman hält den Begriff des "geistigen Eigentums" für nicht brauchbar. (Andere in der Freien Software Bewegung (z.b. Moglen) durchaus. Alle gemeinsam haben sie, dass sie gegen "geistiges Eigentum" kämpfen in dem sie versuchen möglichst viel Software zu schaffen die frei von den durch die "eigentumsrechte" aufgerichtetn Einschränkungen ist. Für AnarchistInnen und KommunistInnen interessant ist hier, dass damit gezeigt wird dass Produktion jenseits der bürgerlichen Eigentumsrechte funktioniert und sogar besser funktioniert. Ebenfalls interessant ist es von der Produktion Freier Software zu lernen. Vieles lässt sich auch auf andere Bereiche übertragen. Siehe auch Die Produktion Freier Software als Beispiel für Kooperation statt kapitalistischer Konkurrenz Mond 12:52, 20. Aug. 2008 (UTC)

Stallman glaubt nicht an die Existenz geistigen Eigentums. Dass Moglen anderer Meinung ist, wäre mir neu. Stallman fasst den Begriff allerdings im Unterschied zu Moglen nur mit Anführungszeichen an. Das GNU-Projekt nutzt ausschließlich Copyright-Lizenzen – also die bürgerlichen Eigentumsrechte. --Mms 08:44, 22. Aug. 2008 (UTC)
„Die Gesellschaft sieht sich mit der schlichten Tatsache konfrontiert, dass der Ausschluss vom Besitz schöner und nutzbringender intellektueller Erzeugnisse – und von dem Wert all dieser Wissenszuwächse für die Menschen – nicht länger der Moral entspricht, wenn jedermann sie zu den gleichen Kosten wie jede Einzelperson besitzen kann. Hätte Rom die Macht gehabt, jedermann zu ernähren, ohne dass daraus weitere Kosten als die entstanden wären, die für Cäsars eigene Tafel zu zahlen waren, hätte man Cäsar mit Gewalt verjagt, wenn noch irgend jemand hätte verhungern müssen. Das bürgerliche System des Eigentums verlangt jedoch, Wissen und Kultur nach Maßgabe der Zahlungsfähigkeit zu rationieren.“ – Eben Moglen: dotCommunist Manifesto
Moglens Kritik richtet sich hier sehr wohl gegen "geistiges eigentum" an sich. RMS wurde das wohl ebenso unterstuetzen. er haelt es aber fuer "politisch" unguenstig den begriff ueberhaupt zu verwenden. beide (sowohl rms als auch moglen) arbeiten an der GPL. wie alle lizenzen bauen sie auf den vom buergerlichen staat geschaffenen rechten auf. ganz offensichtlich richtet sich die GPL aber gegen genau die urpsruengliche intention dieser lizenzen. wo diese den zugang zu wissen rationieren und einschraenken geht die GPL her und verbietet die einschraenkungen. hier werden also die mittel des buergerlichen staates gegen ihn selbst angewendet. kann gerne auch weitere zitate liefern... Mond 15:13, 22. Aug. 2008 (UTC)
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